November 16, 2023

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November 16, 2023

Bahnfahrkarten: Sabre und Trainline beschließen Kooperation

Der GDS-Betreiber Sabre und das auf den Verkauf von Eisenbahn-Fahrkarten spezialisierte Unternehmen haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Diese soll es ermöglichen, dass Tickets der SBB, DB, Italo und Trenitalia vereinfacht über Sabre buchbar sein werden. Es gibt aber eine wichtige Einschränkung: Die Buchung ist nur dann möglich, wenn man von außerhalb der Heimmärkte der jeweiligen Eisenbahngesellschaft Fahrkarten kaufen möchte. Beispielsweise sind in Deutschland keine DB-Tickets verfügbar, jedoch von Österreich oder der Schweiz aus schon. Ziel der Kooperation ist es, dass Geschäftsreisende sich für Alternativen auf dem Schienenweg entscheiden.

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Lieferverzögerungen: Kuwait Airways will von Airbus entschädigt werden

Der Golfcarrier Kuwait Airways zeigt sich verärgert darüber, dass man von Airbus einige bestellte Maschinen später ausgeliefert bekommt als vertraglich vereinbart. Nun fordert Firmenchef Abdulmohsen Salem Alfagaan erstmals finanzielle Entschädigungen.  Momentan wartet diese Fluggesellschaft auf die Übernahme von zwei A350-900, sieben A330-900, neun A321neo und eines A320neo. Bereits seit einiger Zeit befindet sich Airbus – aus unterschiedlichsten Gründen – hinter dem vertraglich vereinbarten Zeitplan. Während der Dubai AIr Show erklärte der Kuwait-Airways-Geschäftsführer, dass dies auch Auswirkungen auf den von ihm geleiteten Carrier habe.  Man hätte das Streckennetz nicht wie ursprünglich geplant ausbauen müssen, sondern die Aufnahme von Routen auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Auch habe man den einen oder anderen Plan vorläufig auf Eis legen müssen. Alles in allem wären Kuwait Airways wegen der Lieferverzögerungen erhebliche Mehrkosten bzw. Verdienstentgang entstanden. Nun will man vor Airbus Entschädigungen sehen.  Ein Indiz dafür, dass das Gesprächsklima zwischen Airline und Hersteller ein wenig angespannt sein könnte, ist der Umstand, dass Kuwait Airways mit diesem Thema ein wenig überraschend in die Öffentlichkeit gegangen ist. Airbus hingegen will überhaupt keinen Kommentar abgegeben und verweist auf vertrauliche Kundengespräche, zu denen man in der Öffentlichkeit nichts sagen möchte.  Kuwait Airways geht mit den Lieferverzögerungen anders um als so mancher Mitbewerber. Viele Airlines kompensieren die fehlenden Kapazitäten durch das Anmieten von Wetlease-Maschinen anderer Carrier. Nicht so das kuwaitische Unternehmen: Dort hat man sich dazu entschlossen Expansionspläne zu verschieben und den Betrieb weiterhin mit der Bestandsflotte durchzuführen. Dies dürfte eine unternehmerische Entscheidung sein, denn ACMI-Einstätze sind nicht gerade günstig.  Krieg

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Erfurt-Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 die Destination Palma de Mallorca auch ab Erfurt anzubieten. Die Route soll am 1. April 2024 aufgenommen und zunächst an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag von Palma aus bedient werden. Mit Wirksamkeit zum 20. Mai 2024 kommt eine Rotation an Dienstagen hinzu. Vorerst handelt es sich um eine saisonale Sommerstrecke.

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Airbus A220: Qantas Link überrascht mit Special Livery

Im kanadischen Mirabel befindet sich der erste von vorerst 29 Airbus A220, die bei Qantas Link die in die Jahre gekommene Boeing 717-Flotte ersetzen werden, in Endmontage. Die Maschine überrascht mit einer Sonderlackierung, die den Ureinwohnern Australiens gewidmet ist.  Noch vor Jahresende soll bei Qantas der erste Airbus A220 eintreffen. Der Konzern wird zunächst 29 Exemplare, die unter der Submarke Qantas Link im Regionalverkehr betrieben werden sollen, einflotten. In diesem Segment setzt man derzeit überwiegend auf die in die Jahre gekommene Boeing 717, die Zug um Zug ausgeflottet werden soll.  Die erste Einheit wurde in den letzten Monaten im Airbus-Canada-Werk Mirabel endmontiert und verbrachte die letzten beiden Wochen im Paintshop. Dort wurde dem Jet eine spannende Livery, die den Aborigines gewidmet ist, verpasst. Es handelt sich in der Firmengeschichte von Qantas erst um die sechste Maschine, die in einem so genannten Qantas Flying Art auftritt. Erstmals zeigte man dies im Jahr 1994 auf einer Boeing 747.  Die neueste Lackierung der Flying Art Series zeigt ein Kunstwerk der Pitjantjatjara-Künstlerin Maringka Baker. Das Motiv erzählt die „Traumzeit“-Geschichte zweier Schwestern, die gemeinsam das entlegene Australien durchqueren und große Entfernungen zurücklegen, um ihren Weg nach Hause zu finden.  Das Flugzeug ist nach dem Kunstwerk Minyma Kutjara Tjukurpa benannt, was übersetzt so viel heißt wie „Die Schöpfungsgeschichte der zwei Schwestern“.  

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Im Oktober: Flughafen Ljubljana transportiert über 100.000 Passagiere

Der Flughafen Ljubljana blickt auf einen erfolgreichen Oktober zurück. Mehr als 100.000 Passagiere konnten abgefertigt werden. Der Flughafen Ljubljana blickt auf einen erfolgreichen Oktober zurück. Der Flughafen konnte ein Passagieraufkommen von 118.878 Fluggästen verzeichnen, was einer Steigerung von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Verbesserung von 19,8 Prozent erzielt werden, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. In der Jahresbilanz konnte der Flughafen insgesamt 1.091.218 Passagiere abfertigen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 29,5 Prozent. An die Zahlen von 2019 kann der Flughafen allerdings noch nicht anknüpfen. In diesem Jahr rechnet der Flughafen mit mehr als 1,2 Millionen Passagieren.

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Eva Air bestellt abermals bei Airbus

Die in der Republik China ansässige Fluggesellschaft Eva Air hat bekanntgegeben, dass man 18 Airbus A350-1000 und 15 A321neo bestellen wird. Diese sollen direkt von Airbus geliefert werden. Weiters gab der Carrier bekannt, dass man die Leasingverträge für die bestehende A321-200-Flotte um einige Jahre verlängert hat. Davon betroffen sind 19 Flugzeuge.

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Druck der EU-Kommission: Niederlande ziehen Schiphol-Begrenzung zurück

Eigentlich wollte die niederländische Regierung ab dem kommenden Jahr die Kapazität am Flughafen Amsterdam-Schiphol reduzieren. Man argumentierte mit Lärm- und Umweltschutz. Nun nimmt man von dem Vorhaben – zumindest vorläufig – Abstand.  Dazu beigetragen haben dürfte auch der Umstand, dass Jetblue, KLM und andere Carrier erheblichen Widerstand geleistet haben. In den Vereinigten Staaten drohte dem niederländischen Carrier gar der Verlust von etwa 1.000 Start- und Landerechten, denn ungefähr in diesem Umfang hätten amerikanische Carrier in Amsterdam-Schiphol weniger fliegen würden. In den USA sieht man im Vorhaben der niederländischen Regierung einen möglichen Verstoß gegen internationale Luftverkehrsabkommen.  Die Hartnäckigkeit verschiedener Airlines, allen voran Jetblue, dürfte sich ausgezahlt haben. Die EU-Kommission schaltete sich ein und teilte der niederländischen Regierung mit, dass mögliche Verletzungen des Luftverkehrsabkommens zwischen der EU und den USA im Raum stehen könnten. Es wurde gar ein EU-Vertragsverletzungsverfahren angedroht.  Zumindest vorläufig lässt die niederländische die Kapazitätsbeschränkungen nun fallen. Dies stößt bei Anrainern sowie so genannten Umweltschützern auf Kritik und Unverständnis. Ob Jetblue die begehrten Slots erhalten wird oder nicht, ist aber noch offen. Der Regulator muss nämlich die nun wieder zur Verfügung stehenden Start- und Landerechte vergeben. Es wird damit gerechnet, dass dieser Schritt in den nächsten Tagen folgen wird. 

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Macau verlängert Sonderstellung von Air Macau abermals

Die Leitung der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau hat ihren Plan, dass Air Macau die Verwaltung der Start- und Landerechte am Macau Airport entzogen werden sollen, verworfen. Die privilegierte Stellung wurde abermals um drei Jahre verlängert. Dies hat zur Folge, dass der Airport auch weiterhin für Mitbewerber nur eingeschränkt möglich zugänglich ist. In der Vergangenheit stand Air Macau immer wieder in der Kritik, denn dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass man die Sonderstellung zu Gunsten hoher Tarife regelrecht ausgenutzt habe. Die Regierung wollte den seit 1995 andauernden Zustand bereits mehrfach beenden, jedoch wurde er nun um weitere drei Jahre verlängert.

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Emirates will A380-Flotte möglichst lange nutzen

Mit 119 Einheiten ist Emirates Airline der weltgrößte Airbus-A380-Betreiber. Die Maschinen sollen auch im nächsten Jahrzehnt Teil der Flotte sein. Nun gab man während der Dubai Air Show bekannt, dass kräftig in die Superjumbos investiert wird.  Emirates ist der einzige Carrier, dem es gelungen ist diesen Maschinentyp in großem Umfang erfolgreich zu betreiben. Während der Planungsphase war angedacht, dass der Airbus A380 massiv zum Ausbau des Hub-and-Spoke-Konzept dienen soll. So wirklich gelungen ist das aber nur wenigen Anbietern und keine andere Fluggesellschaft betreibt so viele Superjumbos wie Emirates.  Einige Carrier, darunter Air France, haben sich zwischenzeitlich von ihren Airbus A380 getrennt. Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft zeigt sich weiterhin zufrieden und will durch zusätzliche Investitionen erreichen, dass sich Flottenleistung und Zuverlässigkeit noch weiter steigern lassen. Dazu hat man während der Dubai Air Show den Abschluss einiger Verträge kommuniziert.  Emirates hat auf der Dubai Airshow Verträge im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet und damit ihr Netzwerk von Anbietern und Partnern erweitert, um erstklassige Aftermarket- und Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste für die A380-Flotte bereitzustellen.  Unter anderem hat man mit Honeywell, Collins Aerospace, Pratt & Whitney, Safran, Lufthansa Technik, OEM Services, Gameco und Haeco verhandelt und neue Vereinbarungen abgeschlossen.  Ziel ist es, dass die Lebensdauer der A380-Flotte optimiert werden kann. Gleichzeitig will Emirates zusätzliche Verbesserungen, die zur Steigerung der Effizienz beitragen sollen, erzielen. Mit anderen Worten: Der Golfcarrier will seine Flaggschiffe möglichst lange im aktiven Liniendienst nutzen.   „Der A380 ist und bleibt ein wichtiger Teil der Geschichte von Emirates. Seine

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WKO-Studie: Skitourismus weiterhin beliebt

Skifahren und Wintersporturlaub erfreuen sich großer Beliebtheit: Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Wintersportnachfrage im Auftrag des Fachverbandes der Seilbahnen und der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die in der Vorwoche in Wien präsentiert wurde. Dafür hat die Manova GmbH rund 2.800 Personen zur aktuellen Stimmungslage inklusive Zukunftsausblick der Wintersportnachfrage befragt und die Ergebnisse analysiert. „Trotz fordernder Zeiten und Krisenjahren steht Österreich als Wintersportdestination bei in- und vor allem ausländischen Gästen hoch im Kurs – die Nachfrage nach Winterurlaub ist ungebrochen. Zugleich investieren die Unternehmen weiter intensiv in klimafreundliche Maßnahmen mit nachhaltigem Effekt“, zeigten sich Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, und Robert Seeber, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, durchaus optimistisch beim Blick auf die kommende Wintersaison. Seilbahnen bleiben auf Erfolgsspur: „Stark nachgefragt und klimafit – Österreich zeigt schon heute die Perspektiven des Skisports von morgen vor!“ Für Zuversicht in der Seilbahnbranche sorgen die aktuellen Zahlen. Demnach brachte schon die Wintersaison 2022/23 gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Plus: sowohl die Übernachtungen in den Bergregionen Österreichs (+24%) als auch die Ersteintritte (+15%) haben nach dem ersten Corona-Winter wieder deutlich angezogen. Damit liegen vor allem die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Durchschnitt der letzten drei Winter vor Corona wieder fast auf diesem Niveau. Dabei wäre das Ergebnis des vergangenen Winters wohl noch deutlich besser gewesen, wenn die Wetter- und Naturschneelage vorteilhafter gewesen wäre. Wintersport ist erfolgreiches Exportgut und bringt Milliarden für heimische Wirtschaft Auch für die kommende Saison sind die Aussichten für die Wintersportnachfrage erfreulich.

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