November 20, 2023

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November 20, 2023

Große Preisunterschiede in Duty-Free-Shops

Zollfrei Einkaufen: Wer in sogenannten Duty-free-Shops bzw. Travel-Value-Shops shoppen geht, bekommt einige Produkte wie Parfüm, Schmuck oder Sonnenbrillen günstiger als im herkömmlichen Einzelhandel.  Wie günstig der Einkaufsbummel dort wirklich ist und wo Schnäppchenjäger:innen das Meiste für ihr Geld bekommen, hat die Sprachlernplattform Preply im Preisvergleich von ausgewählten Artikeln (Sonnenbrillen, Schmuck, Uhren, Herrenparfum, Damenparfum, Schokolade, Weingummis, Bier, Schaumwein, Schnaps, Wein, Zigaretten und Tabak) in Shops an Flughäfen in über 15 europäischen Hauptstädten herausgefunden.  Tiefer in die Tasche greifen müssen Reisende beim Einkaufsbummel in den zollfreien Bereichen der Flughäfen von Amsterdam, Sofia und Madrid. Am teuersten ist die Shoppingtour ohne Zollabgaben in Amsterdam mit einem Durchschnittspreis von 108,70 Euro (bei 9 von 13 verfügbaren Artikeln). Die Shops von Sofia und Madrid gehören mit Durchschnittspreisen von 99,40 Euro bzw. 96,40 Euro (bei je 8 von 13 verfügbaren Artikeln) ebenfalls zu den teuersten des Vergleichs. Die fünf teuersten Flughafen-Läden werden von den Shops in Helsinki und Athen mit durchschnittlichen Preisen von 96,10 Euro (bei 10 von 13 verfügbaren Artikeln) bzw. 90,90 Euro (bei 11 von 13 verfügbaren Artikeln) komplimentiert. Zwar liegt der Airport-Laden von Wien mit einem Durchschnittspreis von 82,20 Euro im Mittelfeld, allerdings ist das Sortiment weitreichend: 12 von 13 untersuchten Artikel sind hier verfügbar. Damit ist der Laden innerhalb des Vergleichs am besten ausgestattet. Vergleichsweise günstig sind Shoppingtouren durch die zollfreien Bereiche an den Flughäfen von Nikosia, Zagreb und Rom. Hier zahlen Shopping-Liebhaber:innen durchschnittliche Preise von 37,80 Euro, 42,40 Euro bzw. 46,80 Euro bei je 6 von 13 verfügbaren Artikeln. Im Airport-Laden

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Volotea hat Berlin-Straßburg aufgenommen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg eine Nonstopverbindung nach Straßburg aufgenommen. Diese wird zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Die Flugzeit vom BER nach Straßburg beträgt eine Stunde und 30 Minuten. Jeden Montag wird um 11.00 Uhr am BER gestartet mit Landung in Straßburg um 12.30 Uhr. Am Donnerstag ist Abflug am BER um 19.15 Uhr mit Ankunft in der französischen Stadt um 20.45 Uhr. Die Rückflüge von Straßburg stehen jeweils montags um 8.55 Uhr und donnerstags um 17.05 Uhr im Flugplan von Volotea.

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Swiss: Air-Baltic-Wetlease erneut im Kreuzfeuer der Kritik

Eigentlich sollte Air Baltic nur kurzzeitig im Rahmen von Wetlease-Verträgen bei Swiss, die im Sommer 2022 unter akutem Personalmangel gelitten hat, aushelfen. Die Zusammenarbeit wurde bereits mehrfach verlängert und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Gewerkschaften kritisieren dies, weil die Bezüge des lettischen Personals erheblich niedriger sind. Laut einem Bericht von “Blick” soll das in der Schweiz stationierte Air-Baltic-Kabinenpersonal zwischen 900 und 1.500 Euro verdienen. Die Ersten Offiziere etwa 1.600 Schweizer Franken pro Monat. In extremen Fällen würden die eigenen Swiss-Mitarbeiter etwa um das Vierfache mehr am Ende des Monats ausbezahlt bekommen. Dies führt zur Kritik von Arbeitnehmervertretern, dass es der Geschäftsleitung hauptsächlich darum gehen soll Kosten einzusparen. Zum Beispiel heißt es seitens der Gewerkschaft Kapers, die das Swiss-Kabinenpersonal vertritt, dass man sich zunehmend durch billigeres Air-Baltic-Personal aus Osteuropa ersetzt fühlt. Es wird gefordert, dass der Vertrag mit dem lettischen Staatscarrier aufgelöst werden soll oder aber das Personal zumindest das ortsübliche Gehalt erhalten soll Die Zeitung berichtet, dass bereits im März 2023 das Staatssekretariat für Wirtschaft zum Schluss gekommen ist, dass kein grenzüberschreitender Personalverleih, der nach lokalen Recht unzulässig wäre, vorliegt. Es wäre jedoch eine so genannte Entsendung und dies hätte zur Folge, dass das Air-Baltic-Personal ortsüblich bezahlt werden muss. Gemeint sind die deutlich höheren schweizerischen Löhne. Nun hagelt es erhebliche Kritik am Kanton Zürich, denn dessen Amt für Arbeit ist für den Vollzug zuständig. Aus der Sicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist es, dass dieses einschreiten müsse und Air Baltic zur Zahlung der lokal üblichen Gehälter verdonnen müsse. Als

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Reiseveranstalter Alltours meldet höheren Gewinn

Der deutsche Tour Operator Alltours hat im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 das Ebitda um 21 Prozent auf 74 Millionen Euro steigern können. Der Umsatz war um sieben Prozent höher als in der Vorperiode. Insgesamt hatte man rund zwei Millionen Gäste. Die stärksten Wachstumsziele im vergangenen Winter 2022/23 waren bei Alltours die Kanaren und Ägypten. Im vergangenen Sommer verzeichnete das Unternehmen für die Türkei und Griechenland das deutlichste Plus. Die volumenstarken Urlaubsdestinationen in Spanien konnten wieder an das Vorjahr anknüpfen. Eine flachere Wachstumskurve kennzeichneten die Fernreisen aufgrund der gestiegenen Flugpreise und des schwachen Euros. „Trotz eines von Inflation und Konsumzurückhaltung geprägten, wirtschaftlich schwierigen Umfelds, können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. „Wir haben bereits im Geschäftsjahr 2021/22 das Vor-Corona-Niveau überschritten und konnten in 2022/23 unseren Wachstumskurs fortsetzen. Insgesamt sind wir überaus profitabel aufgestellt – mit einer in der Branche überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von weit über 60 Prozent. Dank unserer sehr effizienten Arbeitsweise konnten wir einen Großteil der Kostensteigerungen des vergangenen Jahres intern auffangen und so die Preise für unsere Kunden im Vergleich zum Branchendurchschnitt relativ stabil halten“, so Verhuven. Für das kommende Jahr rechnet Verhuven damit, dass die Nachfrage konstant bleiben wird. Dies argumentiert auch damit, dass viele wegen der multiplen Krisen aus aus dem Alltag wollen. “Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr angesichts der prognostizierten positiven Entwicklung des privaten Konsums und der sinkenden Inflation fortsetzen“, so der Alltours-Chef.  Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Alltours trotz der weltweiten Krisen ein

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Lotsenstreik: Ryanair kritisiert französisches Mindestdienstegesetz scharf

Ein neuerlicher Fluglotsenstreik in Frankreich wirbelt neuerlich die Flugpläne in ganz Europa durcheinander. Der Billigflieger Ryanair ist darüber verärgert, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs unter die Mindestdienstegesetze fallen, während Überflüge fast vollständig ausfallen müssen. Aufgrund der geografischen Lage des Staats gibt es besonders viele Flüge, die den Luftraum von Frankreich nutzen müssen, jedoch dort weder starten noch landen. Diese sind vom französischen Mindestdienstegesetz, das auch während Streiks ein Mindestmaß sicherstellen soll, nicht umfasst. Konkret bedeutet das, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs bevorzugt werden, denn hier achtet der Regulator darauf, dass trotz des Lotsenstreiks ein gewisses Mindestmaß an Konnektivität aufrecht erhalten werden muss. Das gilt aber nicht für Verbindungen, die lediglich den französischen Luftraum nutzen. Genau hier setzt die Kritik von Ryanair ein. Dazu ein Sprecher: “Es ist völlig inakzeptabel, dass es in diesem Jahr 65 Streiktage der Flugsicherung gab (dreizehnmal mehr als im gesamten Jahr 2022), die zur kurzfristigen Annullierung von Tausenden von Flügen führten und die Reisepläne der EU-Fluggäste auf unfaire Weise durchkreuzten. Trotz wiederholter Aufforderungen an Ursula von der Leyen, Fluggäste und Überflüge während dieser Streiks der Flugsicherung zu schützen, hat sie keinerlei Maßnahmen ergriffen, um dies zu erreichen. Infolgedessen werden noch mehr Fluggäste aufgrund des französischen Flugsicherungsstreiks am Montag, den 20. November, ihre Flüge kurzfristig annulliert bekommen, obwohl sie nicht einmal nach/von Frankreich fliegen. Der Grund dafür ist, dass Frankreich auf unfaire Weise die Mindestdienstgesetze anwendet, um französische Flüge zu schützen, während es Überflüge aus Deutschland, Spanien, Italien, Irland und dem Vereinigten Königreich zur Annullierung

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Unbekannte beschmieren Runway am Flughafen Innsbruck

Offenbar unbemerkt ist es am Wochenende unbekannten Personen gelungen in den Sicherheitsbereich des Flughafens Innsbruck einzudringen. Dabei hinterließen die Eindringlinge eine Schmiererei auf der Wendeplatte der Piste 08. In weißen Lettern wurde mit einer noch nicht näher bezeichneten Farbe der Schriftzug “Ban Private Jets” aufgetragen. Derzeit ist noch nichts darüber bekannt, ob nebst diesem Vandalismus auch weitere Schäden angerichtet wurden. Bemerkenswert ist auch, dass sich die sonst für “Aktionen” an Verkehrsflughäfen bekannten Organisationen nicht dazu bekannt haben. Die “Letzte Generation” behauptet, dass man mit den Schmierereien am Flughafen Innsbruck nichts zu tun habe. Generell gibt man sich am Innsbrucker Airport zurückhaltend bezüglich Kommunikation. Es wird lediglich bestätigt, dass der Schriftzug existiert, jedoch weiß man noch gar nicht wie die unbekannten Personen auf das Areal und zur Runway gelangen konnten. Dies legt die Vermutung nahe, dass das Eindringen zu nächtlicher Stunde erfolgt sein könnte. Am Tiroler Flughafen herrscht ein Nachtflugverbot, so dass kaum eine Gefährdungslage bestanden haben dürfte. Dennoch zeigt der Vorfall in Innsbruck, dass hinsichtlich der Bewachung des Sicherheitsbereichs offenbar erhebliche Mängel bestehen. Der Umstand, dass das Eindringen der unbekannten Personen nicht einmal bemerkt wurde, wirft kein gutes Bild auf die Situation vor Ort ab. Die Polizei hat jedenfalls Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. Derzeit ist auch nicht bekannt, ob es eventuell Aufnahmen von Überwachsungskameras gibt, die bei der Ausforschung der Täter hilfreich sein könnten. „Am Sonntag, den 19. November, wurde eine private Luftaufnahme eines in Innsbruck ansässigen Piloten dem Flughafen übermittelt. Auf dieser Luftaufnahme war unscharf der Schriftzug „BAN PRIVATE

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Münster: Ryanair-Jet musste mit defekten Klappen landen

Am Samstag, den 12. November 2023 wurde am Flughafen Münster/Osnabrück eine Notfallübung durchgeführt. Nur einen Tag später hieß es für die Einsatzkräfte dann „dies ist keine Übung“, denn eine Boeing 737 der Ryanair Group landete mit einem technischen Defekt. Eigentlich sollte es am 13. November 2023 von Palma de Mallorca nach Dortmund gehen. Während dem Flug haben die Piloten aber ein Problem im Bereich der Landeklappen festgestellt. Da die Piste am FMO länger ist, hat man sich entschieden hier zu landen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Feuerwehr war aber gefragt, denn der Mittelstreckenjet musste mit höherer Geschwindigkeit als sonst üblich landen. Dadurch wurden die Bremsen stark beansprucht. Vorsorglich wurden diese dann von den Florianis gekühlt. Ansonsten wurden die Einsatzkräfte, die nur einen Tag zuvor umfangreich den Ernstfall trainiert hatten, nicht benötigt.

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Royal Jordanian ordert vier weitere B787-9

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian hat in der Vorwoche während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man vier weitere Boeing 787-9 bestellt hat. Insgesamt wartet man auf die Auslieferung von sechs Exemplaren. Das Unternehmen evaluiert momentan die sieben besehenden Boeing 787-8 durch die größeren 787-9 und/oder 787-10 zu ersetzen. Laut CH-Aviation.com handelt es sich mit Ausnahme von zwei Einheiten um Leasingflugzeuge.

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Royal Air Maroc hat zwei Dreamliner bestellt

Das Luftfahrtunternehmen Royal Air Maroc hat in der vergangenen Woche während der Dubai Air Show kommuniziert, dass man zwei Boeing 787-9 bestellt hat. Es handelt sich um eine bestehende Order, die bislang vom Hersteller anonym geführt wurde. „Die beiden Boeing 787-9 Dreamliner werden Royal Air Maroc in die Lage versetzen, ihr Langstreckennetz kurzfristig zu erweitern, um den äußerst günstigen Marktbedingungen im Jahr 2023 gerecht zu werden. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen aktiv eine umfangreiche Ausschreibung, um die Flotte bis 2037 zu vervierfachen“, so Firmenchef Abdelhamid Addou.

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Easyjet-A320 nach zwei missglückten Ausweichlandungen sicher in Zürich angekommen

Eigentlich sollte der von Easyjet Switzerland betriebene Airbus A320 mit der Registrierung HB-JZR am 14. November 2023 von Genf nach Nizza fliegen. Die Landung konnte wegen starker Scherwinde nicht durchgeführt werden und auch am Ausweichort war man nicht erfolgreich. Letztlich wurde gar der Sprit knapp.  Unter der Flugnummer EZS 1326 befand sich die HB-JZR auf dem Weg von Nizza nach Genf. Dort waren die Piloten mit enorm starken Winden konfrontiert. Der Landeversuch musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Bei der Flugsicherung wurde eine Ausweichlandung in Zürich-Kloten angefragt, jedoch wurde zunächst Basel zugewiesen. Hintergrund ist, dass es just genau zu diesem Zeitpunkt auf dem größten Airport der Schweiz einen Notfall gab.  Also nahmen die Easyjet-Switzerland-Piloten Kurs auf den Flughafen Basel-Mulhouse. Doch auch dort kam es zu Problemen, denn auch an diesem Airport musste der Landeversuch wegen gefährlicher Winde abgebrochen werden. Nun sollte es also doch nach Zürich gehen, aber es wurde bereits viel Treibstoff verbrannt. Zu viel, denn die Crew musste melden, dass es langsam knapp wird.  Per Funk wurde der Flugsicherung mitgeteilt, dass man nur noch für etwa 18 Flugminuten Kerosin an Bord hat und sich somit in einer Luftnotlage befindet. Die Landung in Zürich-Kloten ist dann aber problemlos gelungen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A320 sicher verlassen. Bedingt durch zwei misslungene Landeversuche auf zwei unterschiedlichen Airports hat sich die Flugzeit fast verdoppelt.  Seiten- und Scherwinde gelten bei Landungen als besonders gefährlich. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Besatzung nach dem ersten Abbruch entschieden hat aus Sicherheitsgründen einen

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