November 20, 2023

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November 20, 2023

China Southern nimmt Kurs auf Luxemburg

Die Fluggesellschaft China Southern Airlines plant am 21. Dezember 2023 Passagierflüge zum Flughafen Luxemburg aufzunehmen. Nach längerer Pause bekommt der Airport des Kleinstaats dann wieder Langstreckenflüge. Laut einem Bericht von Aero Routes plant China Southern Airlines einmal wöchentlich von Guangzhou nach Luxemburg zu fliegen. In Zhengzhou soll ein Zwischenstopp eingelegt werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A350 geplant.

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Pakistan bietet PIA erneut in Katar zum Kauf an

Die Regierung von Pakistan befindet sich seit einiger Zeit regelrecht fieberhaft auf der Suche nach einem Käufer für das angeschlagene Luftfahrtunternehmen Pakistan International Airlines, das in den letzten Jahren auch für den einen oder anderen Skandal gesorgt hat. Das Interesse scheint sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen zu halten.  Große Hoffnungen setzt man in diplomatische Gespräche mit der Regierung von Katar. Islamabad ist nämlich der Ansicht, dass Qatar Airways der ideale Partner für die angeschlagene PIA sein soll. Gleichzeitig dürfte es auch eine Art Strohhalm sein, denn von internationalen Investoren soll man bereits den einen oder anderen Korb in Form von „Nein Danke, kein Interesse“ bekommen haben.  Offiziellen Angaben nach sollen die Sondierungsgespräche, die derzeit nicht auf Management- sondern auf Diplomatenebene geführt werden, reibungslos verlaufen. Es ist aber völlig offen wie groß das Interesse von Qatar Airways ist ein stark angeschlagenes Luftfahrtunternehmen zu kaufen. Dass sich Pakistan regelrecht anbiedert, ist keine Neuigkeit. Bereits vor etwa 1,5 Jahren bot man an, dass man die Mehrheit abgegeben könnte. Damals gab es aber aus Katar einen Korb.  Kürzlich wurde für die beabsichtigte Privatisierung von Pakistan International Airlines ein Beraterkonsortium unter der Führung von Ernst & Young zusammengestellt. Die Regierung erhofft sich mit dieser Unterstützung einen besseren Zugang zu möglichen Investoren zu bekommen. Die Finanzlage von PIA ist massiv angespannt. Kürzlich musste man gar den Flugbetrieb massiv einschränken, weil die staatliche Mineralölgesellschaft nicht mehr bereit war den benötigten Treibstoff zu liefern. Diesbezüglich wurde bereits eine Einigung als eine Art Zwischenlösung erzielt. 

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Amelia flottet drei Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International wird ihre Flotte um drei Airbus A320 erweitern. Diese sollen im Sommer 2024 zur Verfügung stehen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die vom Lessor Aer Cap bezogen werden. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterschrieben, teilte Amelia mit. Der genaue Zeitpunkt der Einflottung wurde noch nicht bekanntgegeben, jedoch sollen die drei zusätzlichen Mittelstreckenjets im Sommer 2024 für ACMI und Charterflüge zur Verfügung stehen.

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Triebwerksprobleme: Cebu Pacific sucht in Europa nach Wetlease-Maschinen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific sieht sich derzeit auch in Europa nach Wetlease-Flugzeugen um und verhandelt unter anderem mit Bulgaria Air üer eine noch nicht näher bekannte Anzahl von Maschinen. Hintergrund ist, dass auch das auf den Philippinen ansässige Unternehmen von den Problemen rund um die Pratt & Whitney-GTF-Triebwerke betroffen ist.  Offiziellen Angaben nach will Cebu Pacific ab Jänner 2024 die angeordneten Inspektionen an den PW1100G durchführen. Man rechnet damit, dass etwa zehn Airbus A320neo temporär nicht zur Verfügung stehen werden. Doch damit nicht genug: Der Billigflieger geht sogar davon aus, dass im kommenden Jahr im Durchschnitt bis zu 20 Flugzeuge genau aus diesem Grund ausfallen werden.  Um die Auswirkungen auf das Flugangebot nach Möglichkeit so gering wie möglich zu halten, hat man sich schon vor einiger Zeit auf die Suche nach Wetlease-Maschinen gemacht. Dabei warf man auch ein Auge nach Europa und spricht mit einschlägig bekannten Anbietern. Nun wurde publik, dass man sich mit Bulgaria Air vor dem Abschluss eines Vertrags befinden soll. Allerdings wollten weder Cebu Pacific noch das in Sofia ansässige Luftfahrtunternehmen dazu einen Kommentar abgegeben.  Erst kürzlich wurde bekannt, dass Cebu Pacific eine Großbestellung von bis zu 150 Mittelstreckenjets vorbereitet. Diese soll ausgeschrieben werden und auf Basis der Angebote der Hersteller Boeing und Airbus will man dann entscheiden an welchen Flugzeugbauer der Auftrag erteilt wird. Eventuelles Splitten wurde explizit ausgeschlossen. Der Umstand, dass man Airbus-Stammkunde ist, soll bei der Entscheidung keinerlei Rolle spielen. 

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Saudia und Lufthansa Technik bauen Kooperation aus

Saudia Technic und Lufthansa Technik haben auf der Dubai Airshow einen Zehn-Jahres-Vertrag über einen Total Component Support (TCS) mit Schwerpunkt auf der Airbus-Flotte von Saudia unterzeichnet. Die Zusammenarbeit baut auf der seit Anfang des Jahres laufenden Versorgung der Boeing-Flotte von Saudia mit Komponenten durch Lufthansa Technik auf. Darüber hinaus führen die Unternehmen ein gemeinsames Trainingsprogramm ein, das im Januar 2024 beginnt. Der jetzt abgeschlossene TCS-Vertrag umfasst 53 Airbus-A320- und 31 -A330-Flugzeuge. Für alle diese Flugzeuge erhält Saudia Technic einen Rund-um-die-Uhr-Zugang zum globalen Komponentenpool von Lufthansa Technik. Der TCS-Vertrag beinhaltet zudem einen Aircraft on Ground (AOG)-Support, der die schnellstmögliche Lieferung von zeitkritischen Komponenten garantiert. Die Vereinbarung wird den technischen Betrieb von Saudia Technic deutlich stärken und deren eigenen Ressourcen ergänzen. Lufthansa Technik betreut bereits 39 Boeing-777- (35 777-300ER und vier 777F) sowie 18 Boeing-787-Flugzeuge (13 787-9 und fünf 787-10) von Saudia. Fahd H. Cynndy, Vorstandsvorsitzender von Saudia Technic, sagte: „Aufgrund der ausgezeichneten Erfahrungen mit Lufthansa Technik bei der Total-Component-Support-Versorgung unserer Boeing-Flotte haben wir nicht gezögert, auch den Auftrag für unsere Airbus-Flotte an sie zu vergeben. Wir freuen uns darauf, unsere enge Partnerschaft noch weiter auszubauen.“

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Latam-Crew landet Airbus A320 beinahe auf dem falschen Flughafen

Es passiert nicht oft, aber doch immer wieder mal: Piloten landen ein Passagierflugzeug versehentlich auf dem falschen Flughafen. Genau das wäre beinahe am 14. November 2023 bei einem Latam-Brasil-Flug, der nach San Jose Do Rio Preto führen sollte geschehen.  Unter der Flugnummer LA4640 war der Airbus A320 mit der Registrierung PR-MHM auf dem Weg von Sao Paulo (Guarulhos) nach Sao Jose Do Rio Preto. Zunächst sah es nach einem Routineflug aus, denn bis zum Landeanflug gab es keine Besonderheiten. Allerdings ging dann etwas schief, denn offiziellen Angaben nach sollen die Piloten eine Fehlermeldung angezeigt bekommen haben, dass mit dem GPS-System etwas nicht so läuft wie es sollte.  Was nun folgte gleicht ein wenig einer Seifenoper, denn die Kommunikation zwischen Lotsen und Cockpitbesatzung war eher suboptimal. Die Flugzeugführer nutzten die Towerfrequenz und teilten darüber mit, dass sie das für diese Fälle vorgesehene Verfahren nutzen würden. Der Kontrollturm fühlte sich aber nicht zuständig und verwies auf die Anflugkontrolle und zwar mit der Begründung, dass der Airbus A320 noch zu weit vom Airport entfernt gewesen wäre. Dem kamen die Piloten nach und gaben bekannt, dass sie nun eine Sinkkurve in Richtung Flughafen einleiten werden. Erneut gab es die Aufforderung die Frequenz zu wechseln, jedoch lehnten die Piloten ab und erklärten, dass sie mit dem Landeanflug beschäftigt sind und den Airport bereits in Sicht hätten.  Sie hatten aber nicht „den Airport“, sondern „einen Flughafen“ in Sicht, denn es war nicht jener, auf dem sie hätten landen sollen. Tatsächlich nahmen die Flugzeugführer Kurs auf den

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Rekord: Flughafen Pristina durchbricht die Drei-Millionen-Passagiere-Marke

Der Flughafen Pristina konnte kürzlich einen neuen Rekord aufstellen, denn vor wenigen Tagen hat man den dreimillionsten Passagier dieses Jahres begrüßt. So viele Fluggäste hatte der sich im Kosovo befindliche Airport noch nie. Damit ist bereits fix, dass man den Rekordwert von 2.994.560 Passagieren, den man im Gesamtjahr 2022 erreichen konnte, deutlich übertreffen kann. Besonders die Weihnachtszeit gilt als sehr reisestark. Im kommenden Jahr wird per 4. Mai 2024 eine neue Nonstopverbindung nach Riga aufgenommen. Diese wird von Air Baltic bedient.

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Flughafen Klagenfurt: RückverLANDung

„Mit (Landeshauptmann)Haider ist kein Flughafen zukunftsorientiert auszurichten“. Vollmundig kritisiert SPÖ-LAbg. Peter Kaiser 2006 die Haider-Pläne. Damals hatte der Flughafen allerdings noch 400.000 Flugpassagiere. Heute wird die Nachnutzung geregelt. Die Flughafen-Bilanz nach 10 Jahren Landeshauptmann Peter Kaiser: Die Wahrnehmungsgrenze wird nur noch knapp überschritten. Mit der nunmehr amtlich vollzogenen „Rückverstaatlichung“ des KLU, soll endlich ein langjähriges Trauerspiel inklusive Kasernen-Posse ein Ende finden. Eigentlich ist es aber eine „RückverLANDung“, denn nach dem Staatseigentum, war der Flughafen schon mal im Landesbesitz bevor die (gescheiterte) Privatisierung erfolgte. Ob die „Verländerung“ diesmal ein Erfolg wird? Großen Optimismus strahlen die Stakeholder jedenfalls nicht gerade aus. Eher hat man den Eindruck, dass 110-jährige Airport-Jubiläum wird nächstes Jahr eine Trauerfeier 2. Klasse. Den Take-off Modus scheinen die Entscheidungsträgerinnen auch deshalb noch nicht einleiten zu wollen, weil noch immer ein juristisches Nachspiel im Raum steht. Wer weiß, was da noch kommt… Vorläufig hat man mit der Desaster-Verwaltung aber eh alle Hände voll zu tun. Einig ist man sich, dass der Airport ein Flugplatz bleiben soll und nicht wie ein ORF-Satiriker vermutet hat, dass es ein Luftkurort oder Trainingsplatz für Klimakleber wird. Man ist hingegen wild entschlossen, mit dem „Kerngeschäft“ wieder abzuheben. Aber schon da tauchen wieder Fragezeichen auf, denn neben dem Flugbetrieb wird die „Inwertsetzung von nicht betriebsnotwendigen Grundstücken“ als wichtige Kernaufgabe genannt. Es geht angeblich um 46 ha (!), die der Flughafen eh nicht braucht. „Inwertsetzung“ ist in Kärnten aber ein typisches Reizwort. Da gehen sofort die Alarmlampen an. Was ist „nicht betriebsnotwendig“ überhaupt? Man weiß es nicht.

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Nach Wizz-Schließung: Tuzla schreibt Subventionen aus

Mit Hilfe von Subventionen will der Flughafen Tuzla weitere Fluggesellschaften anlocken. Aufgrund der Schließung der Wizz-Air-Basis sind zahlreiche Strecken weggefallen. Diese will man nun mit Hilfe von Unterstützungszahlungen zurückbekommen. Verteilt werden rund 1,27 Millionen an Subventionen, die von der öffentlichen Hand bereitgestellt werden. Bewerben können sich alle interessierte Fluggesellschaften. Bemerkenswert ist aber, dass die genauen Konditionen nicht öffentlich zugänglich sind, sondern nur auf Anfrage an interessiere Airlines zur Einsicht geschickt werden.

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