Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ungeachtet der erheblichen Kritik, die man hinsichtlich der Flughafengebühren und Verteilung von Start- und Landerechten, in Lissabon ausübt, im Sommer 2024 mit 28 stationierten Maschinen ab der portugiesischen Hauptstadt fliegen. Konzernchef Michael O’Leary erklärte, dass man im direkten Vergleich mit der Vorperiode 14 weitere Routen anbieten wird. Anzumerken ist diesbezüglich, dass einige Routen, die der Billigflieger nun als Neuaufnahmen bewirbt, eher Wiederaufnahmen sind, da man die eine oder andere Destination bereits in der Vergangenheit ab Lissabon bedient hat. Im Sommer 2024 wird Ryanair ab Lissabon zusätzlich die Ziele Alicante, Belfast, Budapest, Faro, Ibiza, Krakau, Madrid, Marrakesch, Pisa, Poznan, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda und Tanger anbieten. Eigenen Angaben nach wird man in der portugiesischen Hauptstadt insgesamt 28 Maschinen stationieren. Die Höhe des Investments wird mit drei Milliarden U.S.-Dollar beziffert. Wachstum auch in Polen, aber nicht in Warschau-Modlin Ein weiteres Land, in dem Ryanair im großen Stil expandiert, ist Polen. Ab verschiedenen Airports legt man eigenen Angaben nach insgesamt 64 neue Strecken auf. Es gibt aber auch einen polnischen Flughafen, an dem man das Angebot deutlich spürbar zurückfährt. Es handelt sich um Warschau-Modlin, der abgesehen von wenigen Charterflügen ohnehin nur vom irischen Billigflieger und seiner lokalen Tochtergesellschaft genutzt wird. Konkret wirft man dem Modlin-Management vor, dass dieses verabsäumt haben soll das Terminal nach den Wünschen von Ryanair zu erweitern. Auch kritisiert der Billigflieger, dass die Gebühren vergleichsweise zu hoch sein sollen. Zahlreiche Verbindungen, die man bislang ab diesem Airport angeboten hat, werden – bzw. wurden bereits – zum größeren Flughafen