Februar 16, 2024

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Februar 16, 2024

Air Arabia Maroc kündigt Europa-Flüge ab Rabat an

Der Billigflieger Air Arabia Maroc errichtet mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2024 eine Basis in der Hauptstadt Rabat. Von dort aus wird man Kurs auf Ziele wie Barcelona, Brüssel, Basel, Paris und Istanbul nehmen. Es handelt sich um die siebente Basis, die der Carrier innerhalb von Marokko unterhalten wird. Künftig wird man Flugzeuge an den Flughäfen Rabat, Tetouan, Casablanca, Nador, Oujda, Fez und Tanger stationiert haben. Von diesen aus steuert man insgesamt 65 Destinationen an. Besonders im Europa-Verkehr will man weiter expandieren, denn es soll eine stetig steigende Nachfrage bestehen.

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Qantas: A380-Reaktivierungen geraten ins Stocken

Eigentlich wollte das australische Oneworld-Mitglied Qantas bis Ende 2024 wieder mit 12 Airbus A380 in der Luft sein. Nun musste man einräumen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann, weil es sowohl an Ersatzteilen mangelt als auch zu wenige Wartungskapazitäten zur Verfügung stehen. Die Konsequenz daraus: Der Flugplan muss ausgedünnt werden. Qantas legte aufgrund der Corona-Pandemie ihre 12 Airbus A380-800 vorübergehend still. Die Maschinen wurden im U.S.-amerikanischen Victorville eingelagert. Im Gegensatz zu anderen Anbietern zweifelte das Management nie am Comeback und stellte in Aussicht, dass Schritt für Schritt die Superjumbos in den Linienbetrieb zurückkehren werden. Mittlerweile hat Qantas zehn Exemplare reaktiviert, wobei davon nur acht im Liniendienst stehen. Die VH-OQA und die VH-OQC befinden sich seit einiger Zeit in Abu Dhabi, wobei noch unklar ist wann diese nach Australien überstellt werden können. Zusätzlich steht bei der VH-OQL die Überholung der Kabine an, so dass temporär nur sieben Einheiten zur Verfügung stehen werden. Für jene zwei Exemplare, die noch nicht reaktiviert wurden, mangelt es an kurzfristig lieferbaren Ersatzteilen sowie an verfügbaren Wartungskapazitäten in spezialisierten MRO-Betrieben. In einem internen E-Mail ist die Rede davon, dass Kernursache dafür die globalen Probleme auf den Lieferketten sein sollen und man kein Einzelfall wäre, sondern zahlreiche andere Carrier ebenfalls betroffen sein sollen. Zwischen Juli und Oktober 2024 muss Qantas auf zahlreichen Langstrecken aufgrund des Mangels an Flugzeugen die Frequenzen reduzieren oder aber kleineres Fluggerät einsetzen, was zur Reduktion der angebotenen Kapazität führt. Dieser Umstand kommt auch aus einem anderen Grund ungelegen, denn der australische Konsumentenschutz wirft

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Jänner 2024: Frankfurt mit 4,1 Millionen Fluggästen

Der Flughafen Frankfurt am Main hatte im Jänner 2024 etwa 4,1 Millionen Passagiere und damit um 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Man lag jedoch weiterhin um 12,6 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Das Frachtaufkommen in Frankfurt stieg im Januar 2024 deutlich an und lag mit 154.296 Tonnen um 8,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Zahl der Flugbewegungen wuchs um 4,5 Prozent auf 31.060 Starts und Landungen. Gleichzeitig stiegen die kumulierten Höchstabfluggewichte (MTOW) um 6,4 Prozent auf rund 2,0 Millionen Tonnen.

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Eurowings verkauft Pauschalreisen über Chat-GPT-Bot

Seit einigen Jahren sind Chatbots in der Luftfahrt auf dem Vormarsch, jedoch sind diese bei Passagieren nicht wirklich beliebt, denn nur in seltenen Fällen sind diese in der Lage die Anliegen der Reisenden tatsächlich zu lösen. Nun will Eurowings Holidays mit einem Bot auch Pauschalreisen verkaufen. Bei manchen Anbietern sind Telefonnummern und E-Mail-Adressen nur schwer zu finden. Oftmals muss erst ein Chat-Bot „überwunden“ werden, um an die Kontaktdaten oder im Chat an einen Mitarbeiter zu kommen. Einige Konsumentenschützer betrachten diese Chat-Bots nicht als Kundenservice, sondern eher als Schikane. Auf Basis der künstlichen Intelligenz von Chat-GPT bringt Eurowings Holidays mit einem Kooperationspartner einen Bot an den Start, über den auch Pauschalreisen gebucht werden können. Aus der Sicht von Eurowings handelt es sich um einen „KI-gestützten Reiseberater“ und es soll der erste seiner Art auf dem deutschen Markt sein. Mit Hilfe der Technologie von Chat-GPT sollen Reisen vermittelt werden, die angeblich „passgenau“ auf die Bedürfnisse der Passagiere abgestimmt sein sollen. „Dabei gilt: Je mehr der digitale Reiseberater über die Wünsche seiner Kunden erfährt, desto geringer das Risiko, im Urlaub vor Ort enttäuscht zu werden. Die Technologie macht exakt jenes Reisepaket ausfindig, das am besten zu den eingegebenen Vorlieben passt. Der KI-Reiseberater von Eurowings Holidays bezieht so zum Beispiel auch Hotelbewertungen mit ein und prüft passende Abenteuer-Ausflüge oder Mietwagenangebote sofort auf Vakanz“ ist in einer Medienmitteilung zu lesen. Der KI-Reiseberater „Holly“ wurde von dem Hamburger Startup Honeepot entwickelt. „Die genutzte Technologie stellt sicher, dass Kundendaten vollständig geschützt und zu keinem Zeitpunkt weitergegeben werden“,

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Discover Airlines: VC ruft erneut zum Pilotenstreik auf

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder, die für Discover Airlines fliegen, neuerlich zum Streik auf. Die Arbeit soll diesmal drei Tage lang niedergelegt werden. Kürzlich haben der Betriebsrat und Discover Airlines eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen. Dies geht der Gewerkschaft aber nicht weit genug, denn man fordert weiterhin den Abschluss von Tarifverträgen. Man vertritt die Ansicht, dass die jüngsten Verhandlungen gescheitert sind. Daher ruft die Vereinigung Cockpit die Piloten von Discover Airlines in der Zeit von Samstag, 17. Feber 2024 (0 Uhr 01) bis Montag, 19. Feber 2024 (23 Uhr 59) zur Arbeitsniederlegung auf. Mit erheblichen Einschränkungen und Ausfällen im Flugbetrieb ist zu rechnen.

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Jänner 2024: Air Baltic meldet 16 Prozent mehr Fluggäste

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hatte im Jänner 2024 insgesamt 287.900 Passagiere an Bord. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 16 Prozent steigern. Durchgeführt wurden 3.170 Flüge – um vier Prozent mehr als im Jänner 2023. Dazu Firmenchef Martin Gauss: „Zu Beginn des Jahres 2024 verzeichnet Air Baltic einen Anstieg der Passagierzahlen, was unsere Position als bevorzugte Fluggesellschaft für die baltischen Staaten bestätigt. In diesem Jahr konzentrieren wir uns darauf, unsere Flotte und unser Angebot an Flugzielen zu erweitern, um das Niveau von vor der Pandemie nicht nur wieder zu erreichen, sondern sogar zu übertreffen. Mit mehr als 130 Strecken verbinden wir unsere Heimatbasen umfassender denn je mit der ganzen Welt, decken ein breites Spektrum an Reisewünschen ab und stoßen bei den Reisenden auf großes Interesse“.

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Fettfleck nicht entfernt, ausgerutscht: Flugbegleiter klagt Singapore auf 1,2 Millionen U.S.-Dollar

Singapore Airlines von einem ehemaligen Flugbegleiter, der an Bord eines Airbus A350 am 5. September 2019 ausgerutscht sein soll und dadurch einen Bandscheibenvorfall erlitten haben soll, verklagt. Gefordert werden nicht weniger als 1,2 Millionen U.S.-Dollar. Ereignet hat sich der Unfall am 5. September 2019 auf einem Linienflug von San Francisco nach Singapur. An Bord des Airbus A350 soll der damalige Flugbegleiter auf einem nicht näher definierten Fettfleck ausgerutscht sein. Laut der TV-Station CNA fand am 13. Feber 2024 die erste Anhörung vor einem Gericht in Singapur statt. Der Kläger soll dabei ein Stützkorsett getragen haben. Eigenen Angaben nach soll er auf dieses seit dem Unfall angewiesen sein. Im Zuge der Befragung durch das Gericht gab er an, dass er seinem ehemaligen Arbeitgeber vorwirft, dass dieser verabsäumt habe die Abläufe an Bord so zu gestalten, dass der Unfall nicht passiert wäre. Konkret wäre durch den Fettfleck eine Gefahrenstelle entstanden. Auf Vorhalt, dass möglicherweise er selbst für die Beseitigung zuständig gewesen wäre, wurde auf das Cleaning-Service verwiesen. Es ist nicht so ganz klar, ob die Unreinheit bereits vor dem Start oder erst danach entstanden ist. Eine nähere Befragung durch den Richter brachte ans Licht, dass der Mann während dem Servieren einer Mahlzeit an einen Passagier auf dem Fettfleck ausgerutscht und anschließend mit dem Kopf auf den Boden der Flugzeugkabine geprallt sein soll. Er habe danach nicht mehr arbeiten können und wurde nach der Landung in Singapur in einem Rollstuhl aus der Maschine geholt und anschließend in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Singapore

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Flughafen Zürich mit 1.959.580 Passagieren im Jänner 2024

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2024 von 1.959.580 Reisenden genutzt. Damit konnte der größte Airport der Schweiz gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent zulegen, jedoch lag man weiterhin um acht Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Die Anzahl der Lokalpassagiere wird mit 1.328.750 Fluggästen angegeben. 32 Prozent bzw. 624.440 Passagiere waren Umsteiger. Es gab im Jänner 2024 insgesamt 18.439 Flugbewegungen, womit etwa 85 Prozent des Aufkommens vom Vergleichsmonat des Jahres 2019 erreicht wurden. Durchschnittlich befanden sich 125 Fluggäste an Bord der Flugzeuge. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0.1 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Januar 31.935 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde neun Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Polen: Lot-Klon „Lotair“ wird liquidiert

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird keinen „Klon“ unter dem Namen Lotair bekommen. Die Staatsholding PGL hat entschieden, dass das Projekt abgeblasen wird und das Unternehmen Lotair S.A. liquidiert wird. Vor einigen Jahren wurde zunächst unter dem Namen „Lot Polish Airlines“ eine Firma gegründet, die als zweite Airline innerhalb des Konzerns fungieren sollte. Wegen der hohen Verwechslungsgefahr wurde im weiteren Verlauf der Wortlaut in „Lotair“ geändert. Ein Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde bei der polnischen Zivilluftfahrtbehörde gestellt, jedoch ist das Verfahren seit Oktober 2020 ausgesetzt. Bislang wurde es nicht wieder aufgenommen. Im März des Vorjahres gab der damalige Lot-Vorstand bekannt, dass das Projekt Lotair für zumindest zwei Jahre pausiert ist. Nun hat der Eigentümer, die Staatsholding PGL, entschieden, dass Lotair liquidiert wird. Das Vorhaben, bei dem nie so ganz klar war was der genaue Zweck sein sollte, ist somit komplett beendet. Weder PGL noch Lot haben sich jemals schlüssig dazu geäußert aus welchem Grund eine „Lot-Kopie“ gegründet wurde. Es gab viele Spekulationen, beispielsweise, dass Lot neu aufgesetzt werden könnte oder aber das die dezentralen Flüge – beispielsweise ab Budapest – auf ein mögliches neues AOC übertragen werden könnten. Offiziell hat man sich nie geäußert. Das ist nun ohnehin gänzlich hinfällig, denn das Projekt Lotair ist beendet und das Unternehmen wird liquidiert.

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ÖAMTC-Flugrettung: Generalversammlung der Joint European Drone Associations

Bereits seit einigen Jahren setzt sich der ÖAMTC intensiv mit dem Thema Drohnen auseinander. „Unser Ziel ist ein sicheres Miteinander von bemannter und unbemannter Luftfahrt im gemeinsam genutzten Luftraum“, hält Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest. „Darum war es uns auch eine besondere Freude, dieser Tage gemeinsam mit dem österreichischen Drohnenverband AAD Gastgeber der Generalversammlung der Joint European Drone Associations – kurz: JEDA – gewesen zu sein.“ Die Veranstaltung im ÖAMTC-Mobilitätszentrum war der perfekte Rahmen, um mit hochrangigen Vertreter der JEDA-Mitgliedsorganisationen und Expert der Drohnen-Branche zusammenzukommen. Zusätzlich bot sich die Möglichkeit, vor Ort wertvolle Erfahrungen mit Vertreter der Austro Control und der europäischen Luftfahrtbehörde (EASA) auszutauschen. Im Zuge der Generalversammlung wurde das Medical Drone-Projekt vorgestellt, eine gemeinsame Initiative der ÖAMTC-Flugrettung, des Roten Kreuzes, Apeleon, der niederösterreichischen Gesundheitsagentur (LGA), Notruf Niederösterreich und Ecoplus. Dieses Projekt nutzt Drohnentechnologie, um Krankenhäuser schnell mit dringend benötigten Blutkonserven oder Medikamenten zu versorgen, und wird von der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) gefördert. „Die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen im Rettungsbereich sind vielfältig“, erklärt Trefanitz, „und mit der Unterstützung dieser starken Partner sehen wir die Medical Drone als wichtigen Baustein im Dienst einer fortschrittlichen Gesundheitsversorgung.“

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