August 24, 2024

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August 24, 2024

Lufthansa nimmt Flüge in Nahost-Krisenregion teilweise wieder auf

Der Lufthansa-Konzern plant, ab dem kommenden Dienstag wieder einzelne Flüge in die Krisenregion Nahost aufzunehmen. Trotz der anhaltenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran sollen die Flughäfen Amman in Jordanien und Erbil im Irak wieder angeflogen werden. Hingegen bleibt die Sperre für Flüge nach Tel Aviv und Teheran vorerst bis zum 2. September 2024 bestehen. Auch Flüge in die libanesische Hauptstadt Beirut werden bis mindestens 30. September ausgesetzt. Die Lufthansa-Gruppe, zu der neben der Kernmarke auch Swiss, Austrian, Brussels Airlines und Eurowings gehören, bietet betroffenen Reisenden flexible Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten an. Hintergrund der Entscheidung sind die anhaltenden Spannungen in der Region, die die Sicherheitslage beeinflussen.

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Swissport übernimmt Bodenverkehrsdienste am Frankfurter Flughafen

Swissport International hat den Zuschlag für die Bodenverkehrsdienste am Frankfurter Flughafen erhalten und plant, die rund 600 Arbeitnehmer des bisherigen Anbieters Wisag Ground Service zu übernehmen. Der Anbieterwechsel soll zum 1. Februar 2025 erfolgen. Swissport kündigte zudem an, 25 Millionen Euro in elektrisch betriebene Fahrzeuge zu investieren, um den Standort Frankfurt, der künftig der größte des Unternehmens in Deutschland sein wird, nachhaltig auszubauen. Frankfurt zählt damit zu einem der wichtigsten Standorte von Swissport in Europa. Die Bodenverkehrsdienste umfassen Tätigkeiten wie das Laden von Gepäck, das Rangieren von Fluggasttreppen und Schleppern sowie weitere Aufgaben auf dem Vorfeld. Der Flughafenbetreiber Fraport bietet diese Dienstleistungen ebenfalls über eine Tochtergesellschaft an, jedoch schreibt die EU vor, dass an größeren Flughäfen immer ein zweiter Anbieter vorhanden sein muss.

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Wiens Tourismus boomt: Nächtigungszahlen und Umsätze steigen deutlich

Wien verzeichnet im Sommer 2024 einen deutlichen Anstieg bei Nächtigungen und Umsätzen im Tourismus. Im Juli zählte die Stadt 1,749 Millionen Übernachtungen, was einem leichten Zuwachs von 1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark war das erste Halbjahr 2024 mit über 10 Millionen Übernachtungen, einem Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe betrug im Juni 142,8 Millionen Euro, ein Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis Juni erwirtschafteten die Betriebe insgesamt 588,5 Millionen Euro, was einem Plus von 15 % entspricht. Deutschland bleibt mit 326.000 Übernachtungen im Juli der wichtigste Markt, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 8 %. Demgegenüber stiegen die Übernachtungen aus den USA um 24 % auf 144.000. Auffällig ist der starke Anstieg der Gästezahlen aus China, die mit 46.000 Übernachtungen und einem Plus von 129 % erstmals seit der Pandemie wieder zu den Top-Märkten zählen. Die Zimmerauslastung lag im Juli bei rund 76 %, die Bettenauslastung bei 59,5 %, beides leicht unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt standen im Juli 77.500 Hotelbetten zur Verfügung, was einem Zuwachs von 8,8 % entspricht.

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Airport Weeze verzeichnet deutlichen Passagierzuwachs in den Sommerferien 2024

Der Flughafen Weeze konnte in den nordrhein-westfälischen Sommerferien 2024 über 375.000 Passagiere begrüßen, was einen Anstieg von mehr als 25 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch die Zahl der Flüge stieg um über 20 % auf mehr als 1.000 Abflüge. Diese positive Entwicklung unterstreicht die zunehmende Beliebtheit des Airports, der sowohl für Urlaubsreisen als auch für Besuche bei Freunden und Verwandten genutzt wird. Laut Sebastian Papst, CEO des Airports, plant der Flughafen, das Flugangebot weiter auszubauen, um den Passagieren noch mehr Reiseziele bieten zu können. Auch nach dem Ende der nordrhein-westfälischen Sommerferien erwartet der Airport eine hohe Nachfrage, insbesondere durch Reisende aus anderen Bundesländern und den Niederlanden, deren Sommerferien später enden. Die nächste große Reisewelle wird zu Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen am 14. Oktober erwartet, gefolgt von den niederländischen „Herfstvakantie“ ab dem 26. Oktober.

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Tage der Alpen-Adria Küche: Kulinarik-Festival in Kärnten feiert Vielfalt der Region

Die „Tage der Alpen-Adria Küche“, das größte Kulinarik-Festival in Kärnten, zieht immer mehr Besucher an, sowohl Einheimische als auch Gäste aus dem Alpen-Adria-Raum. Das Festival, das vom 5. bis 22. September 2024 in Klagenfurt am Wörthersee stattfindet, bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen. Dazu zählen das „Kärntner Winzerfest“, das „Alpen-Adria Lammfest“ und die „Alpen-Adria Genussmeile“, die hochwertige Produkte der Region präsentiert. Ein zentrales Element des Festivals ist das „Alpen-Adria Labor“, das mit innovativen Ansätzen neue Trends in der Gastronomie setzt. Hierbei sorgen Experten wie der Kärntner Philipp Kolmann und seine Partnerin Suzanne Bernhardt für frische Inspirationen. Starköche aus Slowenien, Italien und Österreich, darunter Michelin-Starkoch Leandro Luppi und 5-Haubenkoch Andreas Döllerer, präsentieren ihre Kochkünste und bieten den Besuchern einzigartige Geschmackserlebnisse. Das Festival verbindet Kulinarik mit Wirtschaft, etwa durch Netzwerktreffen wie den „Slowenischen Abend“ und den „Pordenone Abend“, die den Austausch zwischen den Partnern im Alpen-Adria-Raum fördern. Die Alpen-Adria Genussmeile und der Genusstisch am Benediktinermarkt runden das Angebot ab, indem sie hochwertige regionale Produkte und kulinarische Vielfalt erlebbar machen.

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Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt erweiterte Betriebszeiten am Flughafen Dortmund

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Erweiterung der Betriebszeiten am Dortmund Airport bestätigt, die von der Bezirksregierung Münster im Juni 2023 genehmigt worden war. Diese Entscheidung ermöglicht dem Flughafen weiterhin, die abendlichen Randstunden für den Flugverkehr zu nutzen. Eine Klage von drei Privatpersonen gegen diese Genehmigung wurde abgewiesen. Damit bleiben die aktuellen Betriebszeiten bestehen: Planmäßige Starts sind von 06:00 bis 22:00 Uhr und Landungen bis 23:00 Uhr erlaubt, verspätete Flüge können bis 23:30 Uhr stattfinden. Pro Monat sind 16 verspätete Flugbewegungen zugelassen. Der Geschäftsführer des Flughafens, Ludger van Bebber, begrüßte das Urteil und betonte, dass die verlängerten Betriebszeiten die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens verbessern und mehr Flexibilität bieten. Das OVG hatte bereits 2021 den Bedarf für die zusätzlichen Bewegungen in den Tagesrandstunden zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens anerkannt, jedoch Mängel im Lärmschutz festgestellt. Diese wurden in der zweiten Ergänzungsgenehmigung behoben. Eine Revision gegen das Urteil wurde vom OVG nicht zugelassen. Die Kläger können jedoch eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen.

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Zwischenfall bei Easyjet: Zwei Flugbegleiter schwer verletzt – Untersuchung eingeleitet

Am 19. August 2024 ereignete sich an Bord eines Easyjet-Fluges von Korfu nach London Gatwick ein schwerer Turbulenzvorfall, der zu erheblichen Verletzungen von zwei Flugbegleitern führte. Dieser Vorfall hat nicht nur die Aufmerksamkeit der Passagiere und der Medien auf sich gezogen, sondern auch eine offizielle Untersuchung durch die italienische Zivilluftfahrtbehörde (ANSV) ausgelöst. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Ursachen und das Ausmaß der Turbulenzen sowie die Frage, ob diese möglicherweise hätten vermieden werden können. Der betroffene Flug, U2-8210, war mit einem Airbus A320-214 unterwegs und hatte 181 Passagiere sowie sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Kurz nach dem Eintritt in den italienischen Luftraum, in einer Höhe von etwa 8.588 Metern (28.000 Fuß), geriet das Flugzeug um 13:01 Uhr Ortszeit in schwere Turbulenzen. Diese Turbulenzen trafen die Kabine überraschend und führten dazu, dass zwei Flugbegleiterinnen, die gerade das Bordservice vorbereiteten, gegen die Kabinenwände geschleudert wurden. Eine von ihnen erlitt einen Beinbruch, während die andere sich den Knöchel schwer verstauchte. Glücklicherweise wurden keine Passagiere verletzt, und der Flugkapitän entschied sich sofort, das Flugzeug nach Rom zum Flughafen Fiumicino umzuleiten, wo die Verletzten medizinisch versorgt wurden. Der Flug landete um 13:48 Uhr Ortszeit sicher in Rom. Die Passagiere wurden schließlich mit einem anderen Flugzeug nach London gebracht, während die betroffene Maschine zur weiteren Untersuchung am Boden blieb. Sicherheitsstandards und Vorbereitungen auf Turbulenzen Turbulenzen sind ein häufiges Phänomen in der Luftfahrt und stellen oft keine Gefahr für die strukturelle Integrität eines Flugzeugs dar. Dennoch können sie schwerwiegende Verletzungen verursachen, insbesondere wenn Besatzungsmitglieder oder Passagiere nicht angeschnallt

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25 Jahre Bienen am Hamburg Airport: Umweltprojekt mit Vorbildcharakter

Seit 25 Jahren beherbergt der Hamburg Airport Bienenvölker auf seinem Gelände, die nicht nur Honig produzieren, sondern auch als „Bio-Detektive“ die Luftqualität überwachen. Das Projekt, das ursprünglich mit Honigbienen begann, wurde vor zehn Jahren um ein Wildbienenprojekt erweitert, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtier Stiftung ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, den bedrohten Wildbienenarten mehr Lebensraum zu bieten. In den vergangenen Jahren hat der Flughafen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Gelände bienenfreundlicher zu gestalten. Hierzu zählen die Aussaat heimischer Wildblumen, die Schaffung von Nistplätzen und das Errichten von Wildbienenhotels. Diese Initiativen sind Teil der Bemühungen, das ökologische Gleichgewicht in der Region zu unterstützen. Regelmäßige Untersuchungen des Honigs durch unabhängige Laboratorien haben stets einwandfreie Ergebnisse geliefert. Der Honig des Flughafens, der nicht verkauft, sondern zu besonderen Anlässen verschenkt wird, entspricht den strengen Anforderungen der deutschen Honigverordnung und den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes. Die Wildbienen, die eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen spielen, profitieren besonders von den erweiterten Schutzmaßnahmen auf dem Flughafengelände. Das Projekt am Hamburg Airport gilt als Vorreiter und hat inzwischen Nachahmer an anderen Flughäfen gefunden.

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Jetstar Airways und die Sammelklage: Ein Fall von Kundenbetrug oder rechtlicher Grauzone?

Die australische Billigfluggesellschaft Jetstar Airways, eine Tochtergesellschaft der Qantas-Gruppe, steht derzeit im Mittelpunkt einer bedeutenden Sammelklage, die das Unternehmen in eine schwierige rechtliche Position bringt. Die Klage, die am 20. August 2024 beim Bundesgericht in Melbourne eingereicht wurde, wirft Jetstar vor, Zahlungen für stornierte internationale Flüge während der Jahre 2020 bis 2022 nicht zurückerstattet zu haben. Diese Praxis, so die Kläger, sei nicht nur gesetzeswidrig, sondern auch moralisch verwerflich. Die Anwaltskanzlei Echo Law, die diese Klage initiiert hat, sieht in Jetstars Verhalten eine klare Verletzung der Rechte von Verbrauchern, die durch australisches Recht geschützt sind. Die Covid-19-Pandemie hat die weltweite Reiseindustrie ins Chaos gestürzt. Fluggesellschaften mussten Tausende Flüge streichen, und Reisepläne wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. In dieser Zeit hatten Fluggesellschaften die schwierige Aufgabe, ihre Kunden über ihre Rechte und Optionen zu informieren. Jetstar steht nun unter dem Vorwurf, dass es seinen Kunden keine angemessenen Rückerstattungen angeboten habe, sondern sie stattdessen auf Gutscheine verwies, die später auch verfallen sollten. Echo Law argumentiert, dass die Reisebeschränkungen die Verträge zwischen Jetstar und seinen Kunden „vereitelt“ hätten, was nach australischem Recht bedeutet, dass diese Verträge automatisch gekündigt wurden. Die Kunden hätten daher ein Recht auf eine automatische Rückerstattung der gezahlten Beträge. Das Versäumnis von Jetstar, diese Rückerstattungen zu gewähren, stellt laut der Klage einen Vertragsbruch dar. Zudem wirft die Klage Jetstar vor, sich irreführend verhalten zu haben, indem es die Kunden über ihre Rechte täuschte und ihnen fälschlicherweise suggerierte, dass sie sich mit Gutscheinen zufriedengeben müssten. Die rechtlichen und moralischen Implikationen Das australische

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Swiss setzt Beirut-Flüge bis Ende September 2024 aus

Die Fluggesellschaft Swiss hat beschlossen, ihre Flüge nach Tel Aviv bis einschließlich Montag, den 2. September 2024, weiterhin auszusetzen. Auch die Flüge nach Beirut werden bis zum 30. September 2024 ausgesetzt. Dies geschieht aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten. Die Swiss beobachtet die Situation vor Ort genau und steht in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden. Ab dem 27. August 2024 nutzt Swiss den nordöstlichen Teil des iranischen Luftraums wieder für Überflüge, während der restliche iranische Luftraum sowie die Lufträume über dem Irak und Israel weiterhin umflogen werden. Die Fluggesellschaft betont, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzungen höchste Priorität habe. Betroffene Passagiere können ihre Flüge kostenlos umbuchen oder den vollen Ticketpreis erstattet bekommen.

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