Am 27. August 2024 ereignete sich eine unerwartete Wendung in der Luftfahrtgeschichte, als ein United Airlines-Flug, der ursprünglich von Frankfurt nach Chicago fliegen sollte, in Edinburgh landen musste. Der Vorfall, der sich rund zwei Stunden nach dem Start der Boeing 787-10 ereignete, sorgte für Aufsehen und rätselhafte Spekulationen über den genauen Grund der Umleitung. Der Flug UA945, der zu den täglichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Chicago gehört, führte die Passagiere an einen unerwarteten Ort – Edinburgh in Schottland. Der Flug UA945 startete am 27. August um 9:03 Uhr Ortszeit (UTC +2) vom Frankfurter Flughafen (FRA) mit dem Ziel, Chicago O’Hare International Airport (ORD) zu erreichen. Die Boeing 787-10 mit der Kennung N12020 nahm zunächst Kurs auf den Atlantik, als sie über das Vereinigte Königreich flog. Doch kurz vor der geplanten Atlantiküberquerung, südlich von Hull in East Yorkshire, änderte das Flugzeug seinen Kurs drastisch in Richtung Norden. Zur Zeit der Umleitung hatte das Flugzeug eine Höhe von 10.972 Metern (36.000 Fuß) erreicht. Die Änderung des Kurses führte dazu, dass die Maschine ihren Sinkflug zum Flughafen Edinburgh (EDI) einleitete, den sie um 9:45 Uhr Ortszeit (UTC +1) nach fast zwei Stunden Landung sicher erreichte. Die Entscheidung, nach Edinburgh umzuleiten, fiel trotz der Nähe zu anderen großen Flughäfen wie Birmingham (BHX) und Manchester (MAN). Der Einsatz des Squawk 7700: Ein allgemeiner Notfall Während des Sinkflugs wurde der sogenannte Squawk-Code 7700 gesetzt, der auf einen allgemeinen Notfall hinweist. Diese Entscheidung bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein akuter Notfall an Bord vorlag, sondern dass die Situation