Oktober 29, 2024

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Oktober 29, 2024

Finavia-Flughäfen erwarten Rekordzahlen in der Wintersaison 2024/2025

Die Finavia-Flughäfen bereiten sich auf eine umfangreiche Wintersaison mit 130 direkten Linienflügen zu verschiedenen Zielen vor. Besonders im touristisch geprägten Lappland wurden 24 neue Routen verhandelt, um den steigenden Urlauberverkehr zu bedienen. Die Wintersaison beginnt am 27. Oktober 2024 und endet am 29. März 2025. Laut Petri Vuori, Senior Vice President von Finavia, zeigt der Anstieg des Urlaubsverkehrs einen internationalen Trend und reflektiert die zunehmende Beliebtheit Finnlands als Reiseziel. Die Kapazität auf den Flügen nach Helsinki wird ebenfalls steigen, um die Nachfrage zu bedienen. Insgesamt werden 27 neue internationale Routen eröffnet, wobei der Flughafen Helsinki mit 103 Winterzielen den Hauptanteil stellt. Zu den neuen Verbindungen zählen unter anderem Flüge von Ryanair von Mailand nach Rovaniemi sowie von Lufthansa-Partnern nach Kittilä. Um den Reiseverkehr an geschäftigen Tagen zu optimieren, wird zudem eine Slot-Koordination an den Flughäfen Rovaniemi und Kittilä eingeführt. Die Passagierzahlen für die Region Lappland werden voraussichtlich um etwa 10 % steigen, was die positive Entwicklung des Luftverkehrs in Finnland unterstreicht. Finnair, die größte Fluggesellschaft des Landes, erhöht ebenfalls ihre Kapazitäten und bietet eine Steigerung von fast 12 % bei den Flügen nach Lappland im Vergleich zum Vorjahr.

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Passagierzuwachs am Dortmund Airport während der Herbstferien 2024

Der Dortmund Airport verzeichnete in den Herbstferien 2024 einen signifikanten Anstieg der Passagierzahlen. Zwischen dem 12. und 27. Oktober 2024 nutzten insgesamt 172.174 Reisende den Flughafen, was einem Zuwachs von etwa 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In diesem Zeitraum wurden über 40 Reisedestinationen angeboten, wobei die Verbindung nach Kattowitz mit fast 21.000 Passagieren die beliebteste war. Auch Mallorca erfreute sich mit knapp 15.800 Fluggästen großer Beliebtheit. Der hohe Passagieraufkommen bestätigt den positiven Wachstumstrend des Dortmunder Flughafens, der bereits im September mit rund 298.000 Reisenden einen Rekordmonat verzeichnete. Für die kommenden Monate wird eine anhaltend hohe Nachfrage erwartet, was dem Flughafen helfen könnte, sein Jahresziel von drei Millionen Passagieren zu erreichen.

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Swiss hat Genf-Berlin aufgenommen

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine neue tägliche Flugverbindung nach Genf eingeführt. Seit dem 28. Oktober 2024 können Reisende sowohl von der lebendigen Hauptstadt als auch von der international geprägten Stadt am Genfersee profitieren. Die Flüge sind sowohl für Geschäfts- als auch für Freizeitreisende von Interesse. Die Abflüge erfolgen abends, sodass die Passagiere die Möglichkeit haben, die Zeit vor Ort optimal zu nutzen. Die Flugzeuge der Airbus A220-Familie landen um 19:30 Uhr am BER und starten um 20:15 Uhr in Richtung Genf, wo sie um 22:00 Uhr ankommen. Die Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Swiss, die bereits bis zu acht Flüge pro Tag nach Zürich anbieten. Diese neue Route ist Teil eines erweiterten Winterflugplans, der auch die Erhöhung der Frequenzen nach beliebten Zielen in Skandinavien und Südeuropa umfasst. Zusätzlich zur neuen Genf-Verbindung erwartet der Flughafen Berlin im Winterflugplan 2024/2025 eine Vielzahl weiterer Ziele, die für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung sind.

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Portugal prüft Privatisierung von TAP Air Portugal – Lufthansa, Air France-KLM und IAG zeigen Interesse

Die portugiesische Regierung plant eine Teil- oder Komplettprivatisierung der staatlichen Fluggesellschaft TAP Air Portugal. Die europäischen Fluggesellschaften Lufthansa, Air France-KLM und IAG (British Airways, Iberia) haben in Lissabon offiziell ihr Interesse an einer Beteiligung signalisiert. Nach Angaben der portugiesischen Zeitung „Negocios“ finden derzeit Gespräche zwischen der Regierung und Vertretern der drei Airline-Gruppen statt, in denen verschiedene Beteiligungsmodelle geprüft werden. Die Entscheidung über eine mögliche Privatisierung soll anschließend dem portugiesischen Parlament vorgelegt werden. Lufthansa sieht in TAP vor allem eine Möglichkeit, die Mitgliedschaft der portugiesischen Airline in der Star Alliance langfristig zu sichern und die Marktposition auf transatlantischen Strecken zu stärken. Air France-KLM hingegen könnte TAP Air Portugal nach der Übernahme von SAS weiter in die eigene Allianz integrieren und so Lufthansas Einfluss schwächen. IAG, das kürzlich die Übernahme von Air Europa abgebrochen hat, sieht in TAP eine Gelegenheit, das eigene Netz in Südeuropa auszubauen. Portugals Premierminister Luís Montenegro äußerte zuletzt die Bereitschaft zu einem Komplettverkauf, jedoch nur unter der Bedingung, dass strategisch wichtige Strecken und Lissabons Drehkreuzfunktion langfristig erhalten bleiben. Eine Beteiligung von Lufthansa unterhalb der kartellrechtlichen Obergrenze von 19,9 Prozent wäre theoretisch möglich und würde eine Prüfung durch die EU-Kommission umgehen.

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US-Industrie verzeichnet Auftragsrückgang bei langlebigen Gütern

Im September verzeichnete die US-Industrie einen Rückgang der Bestellungen langlebiger Güter um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Handelsministerium meldete. Vor allem der Flugzeugbau und der Transportsektor waren ausschlaggebend für den Rückgang; das Transportsegment insgesamt, einschließlich Flugzeugbestellungen, verzeichnete eine starke Volatilität. Experten, wie Ralf Umlauf von der Helaba, weisen darauf hin, dass abseits des Transportsektors ein überraschendes Plus von 0,4 Prozent zu verzeichnen war, was auf stabile Investitionen in andere Wirtschaftsbereiche hindeutet. Diese gemischten Ergebnisse lassen eine differenzierte Einschätzung für die Industrieperspektiven der USA zu. Während Unsicherheiten im Luftfahrt- und Transportsektor bestehen, zeigen sich in anderen Industriezweigen, wie Maschinenbau und Elektronik, weiterhin robuste Wachstumsimpulse. Der allgemeine Rückgang wird auf die anhaltenden Unsicherheiten der globalen Wirtschaft sowie die restriktive Zinspolitik zurückgeführt, die Investitionen in langlebige Güter tendenziell belastet.

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Eurowings und Brussels Airlines verzeichnen deutliche Gewinnsteigerungen

Die Fluggesellschaften Eurowings und Brussels Airlines, beide Teil der Lufthansa Group, weisen für die Sommermonate 2024 erhebliche Gewinnsteigerungen aus. Eurowings konnte trotz hoher Betriebskosten in Deutschland ein operatives Ergebnis (Adjusted EBIT) von 152 Millionen Euro erzielen. Dies wurde vor allem durch die Ausweitung des touristischen Angebots erreicht. Die Airline verzeichnete über 18 Millionen Passagiere und flog 150 europäische Ziele an. Zudem wurde Eurowings von der Rating-Agentur Skytrax mit dem Vier-Sterne-Siegel ausgezeichnet, das die Servicequalität der Crew besonders würdigte. Parallel dazu meldet Brussels Airlines für das dritte Quartal 2024 ein Rekordergebnis von 78 Millionen Euro. Dank einer erhöhten Langstreckenproduktion und einer hohen Pünktlichkeit – mit 99 % Regelmässigkeit und 72 % pünktlichen Ankünften – positionierte sich Brussels Airlines unter den fünf pünktlichsten Fluggesellschaften Europas. Die Fluggesellschaft transportierte in diesem Zeitraum 2,5 Millionen Passagiere und verstärkte insbesondere ihre Kapazität nach Afrika, wobei die Verbindung nach Nairobi die höchste Auslastung erreichte. CFO Nina Öwerdieck kündigte die Verstärkung der Flotte mit drei weiteren Airbus A330 in den kommenden Jahren an, um das profitable Wachstum weiterzuführen.

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Quartalszahlen: Eurowings erzielt starkes Geschäftsergebnis

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verzeichnet im Sommer und Herbst 2024 ein starkes Ergebnis und bestätigt ihre strategische Neuausrichtung auf den touristischen Flugverkehr. Laut Unternehmensangaben erwirtschaftete die Fluggesellschaft in den ersten neun Monaten 2024 ein operatives Ergebnis von 152 Millionen Euro, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Umsatz stieg auf 2,2 Milliarden Euro. Die Passagierzahl überschritt 18 Millionen, wobei Eurowings inzwischen mehr als 150 europäische Ziele in 39 Ländern ansteuert. Diese Ausweitung des Angebots und die Positionierung als „Value Airline“ für Europa haben laut Eurowings-Chef Jens Bischof zum Erfolg beigetragen.

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Lufthansa meldet Rekordergebnisse und stellt Weichen für die Zukunft

Die Deutsche Lufthansa AG verzeichnete im dritten Quartal 2024 das umsatzstärkste Quartal in ihrer Firmengeschichte. Mit einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro übertraf der Konzern das Vorjahr um fünf Prozent. Treiber für das Wachstum waren neben einer hohen Nachfrage nach Flugreisen auch die gute Entwicklung der Tochtergesellschaften Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Trotz der positiven Bilanz bleibt die Airline-Gruppe mit einigen Herausforderungen konfrontiert und arbeitet konsequent an ihrer strategischen Ausrichtung und Nachhaltigkeitszielen. Hohe Nachfrage treibt Umsatz und Auslastung an Die Lufthansa Group konnte im dritten Quartal über 40 Millionen Passagiere befördern, was einer Steigerung um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der durchschnittliche Sitzladefaktor stieg auf 87 Prozent, wobei der August mit einer Auslastung von 88 Prozent einen neuen Monatsrekord aufstellte. Besonders im Premiumsegment – Business und First Class – konnte Lufthansa weiterhin eine starke Nachfrage verzeichnen, und auch für das vierte Quartal liegen die Buchungszahlen über dem Niveau des Vorjahres. Die hohe Passagierzahl und das stabile Frachtgeschäft bescherten dem Konzern ein Adjusted EBIT (operativer Gewinn) von 1,3 Milliarden Euro, wenngleich die operative Marge aufgrund steigender Kosten leicht auf 12,5 Prozent sank. Besonders die Personalkosten, gestiegene Gebühren sowie Verzögerungen bei Flugzeuglieferungen wirkten sich negativ auf die Bilanz aus. Diese Herausforderungen sind jedoch Bestandteil des zukünftigen „Turnaround“-Programms der Lufthansa Airlines, das unter anderem eine effizientere Gestaltung der Kurzstreckenflüge und eine Modernisierung der Flugzeugflotte vorsieht. Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo als Stützpfeiler Ein erheblicher Teil des Umsatzes stammt von den Tochtergesellschaften Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo, die jeweils bedeutende Beiträge zum

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Swiss meldet stabiles Ergebnis trotz Kostendruck und anspruchsvollen Marktbedingungen

Swiss International Air Lines (Swiss) blickt nach den ersten neun Monaten des Jahres 2024 auf eine solide wirtschaftliche Bilanz zurück. Mit einem operativen Ergebnis von 505 Millionen Franken, das gegenüber dem Rekordjahr 2023 einen Rückgang von 18 Prozent darstellt, konnte die führende Schweizer Fluggesellschaft dennoch ihre Position behaupten. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: eine stabile Nachfrage im Sommer, steigende Betriebskosten sowie erhebliche Herausforderungen im operativen Bereich. Die strategische Fokussierung auf touristische Ziele und das Wachstum im Asiengeschäft, besonders im Frachtbereich, haben dabei das Gesamtergebnis positiv beeinflusst. Große Nachfrage und stabile Einnahmen Der Sommer ist traditionell die wichtigste Zeit für die Luftfahrt, da hier die Reiseintensität am höchsten ist. Swiss verzeichnete zwischen Juli und September 2024 ein operatives Ergebnis von 240,8 Millionen Franken und erwirtschaftete in diesen Monaten 1,6 Milliarden Franken an Erträgen – eine Steigerung von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen zeigen, dass die Nachfrage, insbesondere im Tourismus, stabil bleibt. Die Passagierzahlen sind gegenüber 2023 um 10,5 Prozent auf 13,7 Millionen gestiegen. Auch die Anzahl der Flüge hat sich um 10,5 Prozent auf 108.000 Flüge erhöht. Dennis Weber, der Finanzchef von Swiss, ordnet die Ergebnisse als stabil ein, wenngleich unterhalb der Rekordwerte des Vorjahres. Hauptgrund für die geringeren Erträge seien laut Weber höhere Aufwendungen in verschiedenen Bereichen, darunter Personal, Wartung und Gebühren, die durch Lohnerhöhungen und vermehrte Einstellungen entstanden seien. Dennoch bleibt das Unternehmen zuversichtlich, ein gutes Jahresergebnis zu erreichen. Frachtgeschäft: Erfolgreich dank starkem Asienmarkt Eine tragende Rolle im Umsatz spielt weiterhin das Frachtgeschäft von Swiss,

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Austrian Airlines mit starken Ergebnissen trotz Herausforderungen im dritten Quartal 2024

Mit einem Umsatz von 783 Millionen Euro im dritten Quartal 2024 zeigt Austrian Airlines (AUA) trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine solide Leistung. Das bereinigte Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) stieg auf 139 Millionen Euro und bleibt stabil über dem Vorjahresniveau. Dank des Anstiegs im Tourismus und wachsender Nachfrage steuert AUA damit auf ein hohes zweistelliges Jahresergebnis zu. Dennoch sieht sich die Fluggesellschaft mit geopolitischen Unsicherheiten, anhaltenden operativen Herausforderungen und einer erheblichen Kostenbelastung durch Flugausfälle und Verspätungen konfrontiert. Die Kosten für Unregelmäßigkeiten lagen etwa 60 Prozent höher als im Vorjahr, vor allem aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten und unvorhergesehener Streiks im ungarischen Luftraum. Hohe Nachfrage und solide Performance trotz Einschränkungen Trotz eines geringeren Adjusted EBIT von 77 Millionen Euro für die ersten neun Monate des Jahres konnte AUA im dritten Quartal 4,7 Millionen Passagiere befördern und erreichte eine Flottenauslastung von 87,2 Prozent. Die Pünktlichkeitsrate der AUA-Flüge ist auf beeindruckenden 99,3 Prozent konstant geblieben, was die österreichische Fluggesellschaft weiterhin zu einer der pünktlichsten Europas macht. In einer herausfordernden Zeit, in der das Geschäft mit Geschäftsreisen immer noch unter den Vorkrisenniveaus liegt, setzt AUA auf touristische Routen und erweitert im Winter 2024/25 Verbindungen nach Rovaniemi und Kittilä in Finnland. Für den Sommer 2025 sind Strecken nach Edinburgh und Sylt geplant. Standortprobleme in Österreich: Forderung nach politischen Maßnahmen Ein Problemfeld, das Austrian Airlines besonders belastet, sind die hohen Abgaben für Abflüge aus Österreich, die nach Deutschland die höchsten in Europa sind und seit 2019 um ein Drittel gestiegen sind. CEO Annette Mann warnt vor der

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