2024

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2024

Delta Air Lines: Airbus A321 kehrt wegen Rauch im Cockpit nach Fort Lauderdale zurück

In den frühen Morgenstunden des 30. Oktober 2024 ereignete sich ein Sicherheitsvorfall an Bord eines Airbus A321 der Delta Air Lines, der planmäßig vom Fort Lauderdale Hollywood International Airport (FLL) in Florida zum LaGuardia Airport (LGA) in New York fliegen sollte. Bereits kurz nach dem Start bemerkte die Besatzung Rauch im Cockpit und brach den Steigflug ab. Der Airbus erreichte lediglich eine Flughöhe von etwa 7.625 Fuß, bevor er eine Umkehr einleitete und zum Ausgangsflughafen zurückkehrte. Trotz der aussergewöhnlichen Lage konnte das Flugzeug sicher landen, und es kehrte etwa 15 Minuten nach dem Start wohlbehalten zurück an das Gate. Die Passagiere wurden mit einem anderen Airbus A321 zur Enddestination gebracht, wenn auch mit etwa zweieinhalb Stunden Verspätung. Schnelle und sichere Landung: Ein koordiniertes Manöver Die schnelle und präzise Reaktion der Crew sowie die umgehende Landung in Fort Lauderdale zeigen, wie gut trainiert Piloten und Flugpersonal für Notfälle sind. Solche Rauchereignisse im Cockpit, die in der Fliegerei ernst genommen werden müssen, können auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen sein: Kurzschlüsse, Überhitzung der Elektronik oder andere technische Fehlfunktionen. Der Vorfall verdeutlicht, wie wichtig die Sicherheitsprotokolle sind, welche die Crew in solchen Fällen befolgen muss. Delta Air Lines äußerte sich nach dem Zwischenfall und erklärte, dass ein „Geruch in der Kabine“ die Umkehr nötig machte, und entschuldigte sich bei den Passagieren für die Unannehmlichkeiten. Rauch im Cockpit: Ein häufigeres Problem als angenommen? Auch wenn solch ein Ereignis für Passagiere höchst beunruhigend wirken kann, gehören Rauchwarnungen im Cockpit zu den regelmässigen Herausforderungen der Luftfahrt.

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Plus Ultra startet Direktflüge zwischen Buenos Aires und Madrid

Ab Oktober 2025 wird die spanische Fluggesellschaft Plus Ultra neue Direktflüge zwischen Buenos Aires und Madrid anbieten und sich damit im argentinischen Markt positionieren. Der Präsident der Airline, Julio Martínez, bestätigte die Eröffnung dieser Route, die Teil der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft ist. Dies markiert den ersten Schritt von Plus Ultra in den argentinischen Markt, wo sie gegen etablierte Anbieter wie Aerolíneas Argentinas, Iberia und Air Europa antreten wird. Obwohl die genaue Frequenz der Flüge noch nicht bekannt gegeben wurde, kündigte Martínez an, dass die Flottenerweiterung mit zusätzlichen Airbus A330-Flugzeugen in den kommenden Jahren zu einem verbesserten Service führen wird. Die Entscheidung für den Markteintritt von Plus Ultra fällt in den Rahmen der neuen Open-Skies-Politik, die von der argentinischen Regierung unter dem Dekret der Notwendigkeit und Dringlichkeit (DNU) 70 gefördert wird. Diese Regelung ermöglicht internationalen Fluggesellschaften eine größere operative Freiheit in Argentinien und hat bereits zu einer Expansion weiterer Airlines, darunter auch Billigflieger wie JetSmart, geführt. Federico Sturzenegger, Minister für Deregulierung und Staatsumgestaltung, äußerte sich positiv zu den neuen Entwicklungen und betonte die Vorteile für die Konnektivität und den Wettbewerb im argentinischen Luftverkehrssektor.

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Air Astana: A320-Wartung nach EASA-Standards in Kasachstan

Auf dem kasachischen Hauptstadtflughafen Astana unterhält die Fluggesellschaft Air Astana ihr eigenes Wartungszentrum, das derzeit auf den Maschinentyp Airbus A320-Reihe spezialisiert ist. Es handelt sich eigenen Angaben nach um das derzeit modernste MRO-Zentrum des asiatischen Staats. Die Arbeiten werden nach EASA-Standards durchgeführt und man verfügt auch über sämtliche Zulassungen, die erforderlich sind, um nach den Richtlinien der EU-Behörde arbeiten zu dürfen. Das hat auch einen bestimmten Grund, denn die eigene Flotte und jene der Tochtergesellschaft Fly Arystan sind im irischen Register eingetragen, so dass es verpflichtend notwendig ist, dass nach EASA-Standards gearbeitet wird. Ansonsten würde man Gefahr laufen, dass die irische IAA eine Deregistrierung vornehmen würde. Das war aber bei Air Astana noch nie ein Thema, denn vor der Inbetriebnahme der eigenen MRO-Zentren hat man diesen Typ bei renommierten Anbietern außerhalb Kasachstans warten lassen. Bei der Langstreckenflotte (Boeing 767) ist das übrigens noch immer der Fall. Im Bereich der Bürokratie bedeutet der Unterhalt eines Wartungszentrums nach EASA-Standards in Kasachstan übrigens doppelte Arbeit, denn sämtliche Berichte müssen in englischer Sprache für die europäischen Behörden und in der Amtssprache Russisch für die kasachische Zivilluftfahrtbehörde verfasst und abgegeben werden. Dies nimmt man seitens Air Astana gerne in Kauf, denn langfristig will man auch Wartungsdienstleistungen für Drittkunden an den Standorten Almaty und Astana anbieten. Bereits jetzt steht man für dringende Arbeiten parat, also wenn beispielweise ein Flugzeug, für das man zur Wartung berechtigt ist, ein AOG hat und die Hilfe der Air Astana Technik angefragt wird, zur Verfügung. Planmäßige Arbeiten macht man derzeit aus

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Lufthansa Cargo erweitert transpazifischen Frachtflugdienst

Lufthansa Cargo hat am 27. Oktober 2024 ihren ersten direkten Frachtflug von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Los Angeles gestartet und damit ihren transpazifischen Operations ausgeweitet. Der Flug LH8019, durchgeführt von der Tochtergesellschaft AeroLogic, markiert den Beginn eines neuen Dienstes im Rahmen des Winterflugplans. Zuvor startete die Maschine am 26. Oktober 2024 von Frankfurt nach Vietnam. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass diese Verbindung auf die steigende Nachfrage der wachsenden vietnamesischen Wirtschaft reagiert. Die neue Route ermöglicht eine schnellere und effizientere Anbindung an den nordamerikanischen Markt. Lufthansa Cargo bietet nun insgesamt 89 wöchentliche Frachtverbindungen mit der Boeing 777F an, darunter 50 Frequenzen zu 17 Destinationen in Asien. Diese Expansion wird auch durch die wachsende eCommerce-Branche vorangetrieben. Darüber hinaus nutzt die Fluggesellschaft ihre A321-Frachterflotte und bietet Kapazitäten für Beiladungen auf einem umfassenden Netzwerk von Partnerairlines an.

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Intercontinental Almaty: Es sind die Kleinigkeiten, die zählen

Wenn es um Fünf-Sterne-Hotels geht, zählen in vielen Städten die Intercontinental-Häuser zu den ersten Adressen. So auch in der kasachischen Metropole Almaty, wo ein Franchisenehmer ein besonders großes „Interconti“ betreibt. Intercontinental ist eine Fünf-Sterne-Marke der IHG Hotels Group, deren Firmensitz sich in der Nähe von London befindet. Viele Hotels betreibt man selbst, jedoch definitiv nicht alle, denn zahlreiche Standorte werden von Franchisenehmern auf eigene Rechnung bewirtschaftet. Das ist auch der Grund dafür, dass es in manchen Fällen wiederholt zu Markenwechseln gekommen ist, jedoch die Hotelgesellschaft weiterhin ident ist. Das Intercontinental Almaty wird von einem lokalen Lizenznehmer mit türkischem Background betrieben. Es war nach dem Fall des eisernen Vorhangs das erste „westliche“ Hotel, das sich stark auf Seminare und Kongresse spezialisiert hat. Daran hat sich bis heute nicht wirklich etwas geändert, denn das Haus gilt weiterhin als erste Adresse der Stadt, wenn es um derartige Veranstaltungen geht. Hierfür hat man verschiedenste Räumlichkeiten zur Verfügung und für das leibliche Wohl sorgen die hoteleigenen Gastronomiebetriebe. Geräumige Zimmer mit vielen kleinen Extras Wie alle Interconti-Häuser bietet man verschiedene Zimmerkategorien von Standard bis hin zur luxuriösen Suite, die dann eben ihren entsprechenden Preis pro Übernachtung hat, an. Die „normalen“ Räumlichkeiten zeigen sich geräumig und trumpfen mit zahlreichen Annehmlichkeiten und Extras für die Gäste auf. Zum Beispiel stellen die Betreiber mehrere Flaschen kostenloses Wasser, Kaffeepulver, Tee, einen Wasserkocher, eine Kaffeemaschine, Schuhputzzeug, Rasierer, Zahnbürsten, Nähzeug, Bademäntel, Pantoffeln und vieles mehr bereit. Interessanterweise – und selbst im Bereich der Fünf-Sterne-Hotels leider nicht mehr üblich – wird alles täglich

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Riyadh Air tätigt Großbestellung bei Airbus

Die neue saudische Fluggesellschaft Riyadh Air unternimmt einen ambitionierten Schritt in die internationale Luftfahrt: Im Rahmen der Future Investment Initiative (FII) in Riad wurde die Bestellung von 60 Airbus A321neo-Flugzeugen offiziell bekanntgegeben. Dieser Auftrag markiert einen bedeutenden Meilenstein für die 2022 gegründete Fluggesellschaft, die zum Public Investment Fund (PIF) gehört und als Teil von Saudi-Arabiens Plänen für eine globale Tourismus- und Luftfahrtstrategie agiert. Die jüngste Bestellung im Wert von circa 4 Milliarden US-Dollar – basierend auf Listenpreisen – stellt sicher, daß Riyadh Air eine der effizientesten Flotten weltweit betreiben wird. Die A321neo-Flugzeuge sind das größte Modell der A320neo-Familie von Airbus und bieten durch moderne Technologien, wie neue Triebwerke und Sharklets, eine Treibstoffersparnis von rund 20 Prozent und eine Lärmreduzierung um die Hälfte im Vergleich zu älteren Modellen. Laut Airbus wird diese Flotte einen „konkreten Beitrag“ zu den Nachhaltigkeitszielen von Saudi-Arabien leisten. Die Zusammenarbeit zwischen Airbus und Riyadh Air wurde von Tony Douglas, CEO von Riyadh Air, als Ausdruck des globalen und lokalen Wachstums der saudischen Luftfahrt gewürdigt. Riyadh Air plant den Start seiner Flugdienste für 2025 und steht damit als eine der Hauptsäulen für Saudi-Arabiens Vision 2030. Diese Regierungsinitiative zielt darauf ab, die saudische Wirtschaft über den Erdölsektor hinaus zu diversifizieren und das Land zu einem Tourismus- und Investitionszentrum zu machen. Die Strategie von Riyadh Air und die kürzlich getätigten Großaufträge unterstützen das Ziel des Königreichs, jährlich bis zu 150 Millionen Touristen anzuziehen und über 150 internationale Reiseziele anzufliegen. Zusammen mit den zuvor bestellten 39 Boeing 787 Dreamlinern und weiteren

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Wizz Air startet mit erweitertem Flugplan in die Wintersaison 2024/2025

Wizz Air hat den aktualisierten Flugplan für die Wintersaison 2024/2025 vorgestellt, der mehr als 40 neue und wiederaufgenommene Routen umfasst. Die Fluggesellschaft wird in dieser Saison unter anderem den neuen Flughafen in Salerno, Italien, anfliegen und ihre Basis in Chisinau, Moldawien, wieder aktivieren. Zu den neuen Zielen zählen auch Sphinx (Kairo) und Sharm El Sheikh in Ägypten sowie Marrakesch in Marokko und Stuttgart in Deutschland. Von Wien und Salzburg aus stehen insgesamt 25 Routen nach Europa, Nordafrika und in den Nahen Osten zur Verfügung.

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Almdudler und Napoleon: Erfolgreiche Grillgaudi-Promotion begeistert Fans

Die diesjährige Grillgaudi-Promotion von Almdudler in Zusammenarbeit mit der Marke Napoleon war ein voller Erfolg. In der zweiten Auflage der Aktion wurden 200 hochwertige Grillsets verlost, die Grillfans und Almdudler-Liebhabern in Österreich, Deutschland, den BENELUX-Staaten und Ungarn die Möglichkeit boten, ihre Grillsaison zu bereichern. Die Teilnahme war einfach: Käufer von Almdudler mussten ihre Rechnungen hochladen, um an der Verlosung teilzunehmen. Unter den Preisen waren zwei exklusive Grillmodelle: der kompakte Napoleon Travelq 285X im Almdudler-Design und der klassische Napoleon Holzkohle Kugelgrill. Zusätzlich erhielten die Gewinner einen Vorrat an Almdudler Original, um das Grillerlebnis abzurunden. Geschäftsführer Gerhard Schilling betonte die Bedeutung von Almdudler als Begleiter für Grillpartys, während Marina Freundl, Geschäftsführerin von Napoleon, die positive Resonanz der Aktion hervorhob.

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Air Baltic führt neues Konzept für Essensvorbestellungen in der Economy Class ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ein neues Konzept für die Vorbestellung von Mahlzeiten eingeführt, um das Bordessen in der Economy Class zu verbessern. Passagiere können nun bis zu zehn individuelle Speisen- und Getränkewahlen treffen, wobei sie aus einem vielfältigen Angebot auswählen können. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Passagieren eine personalisierte und abwechslungsreiche Essensauswahl zu bieten. Das neue Angebot umfasst verschiedene neuartige Gerichte, darunter heißes Sushi, Enten-Confit und Ravioli mit Steinpilzen. Auch spezielle Diätbedürfnisse, wie vegane oder glutenfreie Optionen, werden berücksichtigt. Natalija Kuzmina, VP Customer Experience & Insights bei Air Baltic, betont, dass diese Verbesserung nicht nur den Komfort der Fluggäste steigert, sondern auch zur Abfallreduzierung und einer nachhaltigeren Fluggastbetreuung beiträgt. Die Vorbestellung kann während des Ticketkaufs erfolgen, während bestehende Buchungen im kommenden Jahr um das neue Konzept erweitert werden sollen. In der Business Class bleibt der gewohnte Gourmetservice bestehen, der mit einer Auswahl an hochwertigen Getränken kombiniert wird.

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Lufthansa überträgt Frankfurt – Minneapolis/St. Paul an Discover Airlines

Im Sommer 2025 wird Lufthansa eine ihrer Strecken an die Tochtergesellschaft Discover Airlines übergeben. Ab dem 2. Mai 2025 wird Discover Airlines die Verbindung von Frankfurt nach Minneapolis/St. Paul übernehmen. Die neue Fluggesellschaft wird die Strecke viermal wöchentlich mit einem Airbus A330-300 bedienen. Bisher wurde die Verbindung fünfmal pro Woche von Lufthansa angeboten. Diese Änderung ist Teil der Anpassungsstrategie innerhalb der Lufthansa Group, um Ressourcen effizienter zu nutzen und die Flüge besser auf die Nachfrage abzustimmen. Die Entscheidung könnte auch Auswirkungen auf die Buchungssituation und die Reisemöglichkeiten für Passagiere haben. Über die Veränderung berichtete zunächst Aeroroutes.com.

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