2024

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2024

Emirates erweitert Flugangebot in Afrika

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihre Präsenz in Afrika aus und führt zusätzliche Flüge nach Entebbe, Addis Abeba und Johannesburg ein. Ab dem 27. Oktober 2024 wird die Frequenz von Flügen zwischen Dubai und Uganda auf täglich erhöht, was 718 zusätzliche Sitzplätze pro Woche zur Verfügung stellt. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Engagements von Emirates in Uganda, das unter anderem durch eine Partnerschaft mit dem Uganda Tourism Board unterstützt wird. Auch die Rückkehr nach Lagos sowie die geplante Erhöhung der Frequenz nach Addis Abeba ab Januar 2025 und nach Johannesburg ab März 2025 sind Teil der Strategie, die Konnektivität in Afrika zu fördern. Insgesamt wird Emirates nach der Umsetzung dieser Maßnahmen 161 wöchentliche Flüge zwischen Afrika und Dubai anbieten. Zusätzliches Wachstum in der Region wird durch ein umfangreiches Partnernetzwerk ermöglicht, das die Erreichbarkeit von über 210 regionalen Zielen umfasst. Emirates bietet somit eine Verbindung zu 20 Passagier- und Fracht-Destinationen in Afrika.

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All Nippon Airways verzeichnet Rekordumsatz und steigende Passagierzahlen

Die japanische Fluggesellschaft ANA All Nippon Airways, Mitglied der Star Alliance, hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 einen Rekordumsatz von umgerechnet 6,62 Milliarden Euro erzielt. Das Nettoergebnis betrug 485,9 Millionen Euro, was auf eine erfolgreiche Strategie des nachhaltigen Wachstums und strenger Kostenkontrolle zurückzuführen ist. Die Nachfrage nach internationalen Reisen, insbesondere nach Japan, hat zu einem Anstieg der Passagierzahlen geführt. Fast 3,9 Millionen Passagiere wurden befördert, was einem Anstieg von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch im innerjapanischen Verkehr zeigte sich ein positives Bild, trotz Herausforderungen durch Taifune. Das Frachtgeschäft profitierte ebenfalls von einer hohen Nachfrage zwischen Asien, China und Nordamerika. Die Tochtergesellschaften Peach und AirJapan wiesen ebenfalls Umsatzsteigerungen auf. Für das gesamte Geschäftsjahr prognostiziert die ANA Group einen Umsatz von knapp 13,37 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 723 Millionen Euro.

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Lufthansa: Allegris-First-Class hebt am 9. November 2024 ab

Lufthansa bringt mit ihrer neuen „Allegris First Class“ und preisgekrönten Virtual-Reality-Technologie frischen Wind in die Luftfahrtbranche. Das Luxusprodukt, das ab dem 9. November 2024 erstmals auf den Linienflügen nach Bangalore und Mumbai eingesetzt wird, soll den Maßstab auf der Lufthansa-Langstrecke neu definieren. Passagiere erwartet eine Kombination aus kompromisslosem Komfort und technologischen Innovationen, die sowohl für höchste Individualität als auch Unterhaltung an Bord sorgen. Die „Allegris First Class“ ist auf der Airbus A350-900-Flotte der Lufthansa verfügbar und wird stufenweise weiteren Flugzeugen der Langstreckenflotte hinzugefügt. Die Einführung der „Suite Plus“ – eine weltweit einzigartige Doppelsuite, die für alleinreisende Passagiere oder Paare konzipiert ist – hebt den Komfort im Premium-Reisesegment auf ein neues Niveau. Innovative Suite mit modernstem Komfort Die Ausstattung der „Allegris First Class“-Suite ist für anspruchsvolle Gäste konzipiert, die auf der Langstrecke besonderen Wert auf Komfort und Privatsphäre legen. Die einzelnen Suiten sind mit deckenhohen Wänden, verschließbaren Türen und persönlichen, nahezu einen Meter breiten Sitzen ausgestattet, die auf Wunsch geheizt oder gekühlt werden können. Für zusätzlichen Komfort und Sicherheit verfügt jede Suite über individuelle Lampen und eine Klimatisierung, die den persönlichen Bedürfnissen der Passagiere entspricht. Die Sitze lassen sich zudem in ein bequemes, vollflächiges Bett umwandeln – ein Vorteil für Langstreckenreisende, die eine erholsame Schlafumgebung suchen. Ein weiteres Highlight der Suite ist der großzügige Bildschirm, der in Kombination mit kabellosen Over-Ear-Kopfhörern und erstklassigem Audiomaterial ein einzigartiges Inflight-Entertainment-Erlebnis bietet. Der Stauraum wurde ebenfalls optimiert: eine eigene Garderobe in jeder Suite ermöglicht es den Reisenden, persönliche Gegenstände stets griffbereit zu haben und sich

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„The Addams Family“: Musical mit bärenstarken künstlerischen Leistungen

Mit „The Addams Family“ ist derzeit ein vom Broadway in die Welt berühmt gewordenes Musicals quer durch Deutschland auf Tournee. In den verschiedensten Städten ist das hochkarätige Ensemble von DS Entertainment bereits aufgetreten. Es stehen in naher Zukunft noch Shows in Fellbach bei Stuttgart und in der Stadthalle Hilden an. Warten sollte man nicht, denn die Darstellung ist sehenswert. In der Bundesrepublik Deutschland werden Musicals meist mit den Produktionen der Stage Entertainment Holding verbunden. Diese ist zwar größter Anbieter, jedoch hat man Mitbewerber, beispielsweise ATG und DS Entertainment. Das zuletzt genannte Unternehmen ist inhabergeführt und das merkt man auch, denn Diane Lübbert ist nicht nur Inhaberin, sondern auch in einer Hauptrolle in „The Addams Family“ auf der Bühne. Eine Produktion, bei der die Chefin selbst zeigt, dass sie als Musical-Sängerin richtig was drauf hat, kann doch nur ein Erfolg werden? Tolle Performance von Vollblut-Künstlern Richtig, denn die Darsteller der DS-Entertainment-Inszenierung von „The Addams Family“ brillieren allesamt mit hervorragenden künstlerischen Höchstleistungen. Tanz, Sprache, Gesang, Gangs und sogar Einbindung des Publikums – als Zuschauer spürt man, dass hier nicht nur echte Profis auf der Bühne sind, sondern Künstler, für die ihre Auftritte mehr als nur ein Beruf sind, es ist pure Leidenschaft und pure Freude dem Publikum eine hochklassige Show zu bieten. Ein Ensemble, das binnen kurzer Zeit in verschiedenen Städten auftritt, muss sich ständig und binnen kurzer Zeit auf wechselnde Gegebenheiten im Bereich der Infrastruktur einstellen. Nicht jede „Halle“ ist optimal für Musicals geeignet. Mal sind es bauliche Gegebenheiten, mal die

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Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen sinkt nach Sommerhöhepunkt – Deutschland bleibt europäisches Schlusslicht

Im September 2024 zählten deutsche Flughäfen insgesamt rund 21,15 Millionen Fluggäste und verzeichneten damit einen Rückgang gegenüber dem August um etwa 535.000 Passagiere. Nach dem Hoch während der Sommerferien verliert die Erholung des Luftverkehrs an Dynamik und erreicht nur noch 86,9 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Damit bleibt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Märkten am Ende der Erholungsrate. Trotz eines Anstiegs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fehlen noch immer 13,1 Prozent der Passagiere gegenüber 2019. Die Zahl der Inlandsflüge zeigt im Vergleich zum August einen leichten Anstieg von 2,3 Millionen Fluggästen, was dem wieder zunehmenden Geschäftsreiseverkehr zugeschrieben wird. Dennoch bleibt dieses Segment weit unter dem Niveau von 2019. Der Europaverkehr verzeichnete im September 15,12 Millionen Passagiere, rund 3,9 Prozent weniger als im August. Das Interkontinental-Segment nahm gegenüber dem Vorjahr zu, blieb jedoch ebenfalls unter dem Niveau von 2019. Im Frachtbereich wurden im September 393.507 Tonnen Luftfracht abgewickelt, ein minimaler Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend wird hauptsächlich von einem Rückgang bei den Einladungen und einem Anstieg bei den Ausladungen geprägt. Insgesamt bleibt das Wachstum moderat, und das Gesamtaufkommen bleibt hinter 2019 zurück.

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Fraport setzt auf Asphalt mit Cashew-Schalen-Bitumen

Der Flughafen Frankfurt am Main testet auf dem Vorfeld erstmals weltweit den Einsatz von nachhaltigem Asphalt, bei dem anstelle des traditionellen, erdölbasierten Bitumens ein biologischer Bitumen aus Cashew-Schalen verwendet wird. In Zusammenarbeit mit dem Startup B2Square wird eine 200 Meter lange Teststrecke gebaut, um das innovative Material unter realen Bedingungen zu prüfen. Dieser sogenannte Bio-Bitumen hat eine geringere CO₂-Bilanz, da Cashew-Schalen biogene Kohlenstoffverbindungen enthalten, die in einem speziellen Prozess klimaneutral gebunden werden. Der Testabschnitt wird in den kommenden zwei Jahren regelmäßig auf Belastbarkeit und Haltbarkeit überprüft. Ziel ist es, den Flughafen klimafreundlicher zu gestalten, indem umweltbelastende Emissionen gesenkt und nachhaltige Alternativen gefördert werden. Die Teststrecke wird dabei mit zwei verschiedenen Asphalten – konventionellem und Bio-Asphalt – parallel belegt, um deren Unterschiede und potenzielle Vorteile für weitere Flächen des Flughafens zu evaluieren. Fraport beabsichtigt, das Material bei erfolgreicher Prüfung künftig verstärkt einzusetzen, um seinen CO₂-Ausstoß bis 2045 auf null zu senken. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen von Fraports Nachhaltigkeitsstrategie und des 2008 mitgegründeten Airport Carbon Accreditation Programms.

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Finnair modernisiert Embraer-Kabinen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Kabinen ihrer Embraer-Flotte renoviert, um das Passagiererlebnis auf Kurz- und Mittelstrecken zu verbessern. Bis zum Frühjahr 2026 sollen alle 12 Embraer-Flugzeuge modernisiert sein, wobei sieben der Maschinen bereits in der Wintersaison 2024–2025 umgerüstet werden. Das Design der Kabinen wurde an die Großraumflugzeuge von Finnair angepasst und umfasst dunkelblaue und graue Farben mit Holzakzenten, die auch in der Schengen-Lounge am Flughafen Helsinki zu finden sind. Neben einem modernen LED-Beleuchtungssystem kommen auch leichtere Materialien zum Einsatz, um das Gewicht der Maschinen zu senken und so den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Dies soll eine Reduzierung des Flugzeuggewichts um etwa 150 Kilogramm pro Flug ermöglichen, wie Eerika Enne, die Leiterin der Abteilung für Inflight Customer Experience bei Finnair, erklärte. Die Kabinen der Embraer-Flotte bieten weiterhin 100 Sitze, jedoch gibt es in den ersten neun Reihen neue Sitze, die über ein höheres Komfortniveau verfügen und verstellbar sind. Diese Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte folgen dem Ziel von Finnair, den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig umweltfreundlichere Lösungen anzubieten. Finnair setzt die Embraer-Flugzeuge vor allem auf innereuropäischen Strecken ein, etwa in Nord- und Mitteleuropa.

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Air Baltic erweitert Winterflugplan 2024 um neue Verbindungen von Vilnius

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat den Start ihres erweiterten Winterflugplans 2024 angekündigt, der neue Strecken ab Vilnius umfasst. Seit Ende Oktober fliegt Air Baltic zweimal wöchentlich nach Düsseldorf und Oslo-Torp. Diese Verbindungen sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern zusätzliche Möglichkeiten bieten, darunter Kurztrips in deutsche Städte sowie Erholungsurlaube in Norwegen. Im Rahmen einer Risikoteilungsvereinbarung mit den litauischen Flughäfen stärkt Air Baltic damit die europäische Anbindung Litauens. Laut Martin Gauss, CEO von Air Baltic, ist Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner für Litauen. Die Erweiterung der Deutschlandverbindungen mit dem Airbus A220-300 soll zudem Litauens Stellung als Tor zu weiteren europäischen Zielen festigen. Insgesamt verbindet Air Baltic Vilnius im Winterflugplan mit 14 Direktverbindungen innerhalb Europas und bietet über das Drehkreuz Riga Zugang zu mehr als 80 weiteren Zielen. Für den Sommer 2025 plant Air Baltic bereits die Einführung weiterer sieben Strecken von Vilnius, unter anderem nach Ibiza, Tel Aviv und Valencia, was die größte Sommererweiterung in der Geschichte der litauischen Air Baltic-Route darstellt. Die Expansion gilt als wichtiger Schritt für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Baltikums.

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Billigfluglinien: Günstig, aber problematisch für Konsumentenrechte

Billigfluglinien wie Ryanair und Wizz Air bieten günstige Reisen an, doch Konsumenten stoßen häufig auf Probleme bei Rückerstattungen und Kundenservice. Bei Stornierungen von Flügen müssen laut EU-Recht Steuern und Gebühren zurückgezahlt werden, doch Ryanair weist diese nicht separat aus und verweigert Erstattungen. Auch beim Check-in entstehen Probleme: Kunden berichten, dass Online-Check-Ins oft nicht funktionieren, und Gebühren am Schalter somit unvermeidbar sind. Die Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert die Airlines und fordert europaweit strengere Regeln, um Kundenrechte zu stärken.

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Trotz stabiler Nachfrage bleiben Österreichs Hotelleriebetriebe unter Druck

Die kürzlich durch Statistik Austria veröffentlichten Übernachtungszahlen verdeutlichen die durchwachsenen Trends in Österreichs Tourismusbranche. Im September wurden landesweit rund 11,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet – ein Rückgang von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Erklärungen für das Minus finden sich unter anderem in den ungewöhnlich hohen Niederschlägen und Stürmen, die viele Regionen betrafen und Betriebe stark belasteten. Diese Naturereignisse führten nicht nur zu infrastrukturellen Herausforderungen, sondern auch zu einem deutlichen Rückgang an Touristen. Laut Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), blieb dies nicht ohne Folgen für die Buchungen und das wirtschaftliche Ergebnis der Betriebe. Trotz Rückgang positives Zeichen für Herbst und Winter Dennoch blickt die Branche zuversichtlich auf die bevorstehenden Herbstferien und die Wintersaison. Spreitzhofer äußerte sich optimistisch angesichts des aktuellen Buchungsstands, der von stabiler Nachfrage und Wetteroptimismus getragen wird. Die Herbstferien haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen und werden auch 2024 von Familien und Individualreisenden verstärkt gebucht. Der Trend zu spontanen Kurzreisen spielt vielen Betrieben in die Hände, da günstige Wetterbedingungen oft zu kurzfristigen Buchungen führen. Darüber hinaus verzeichnet die Branche eine hohe Nachfrage nach authentischen Natur- und Gesundheitserlebnissen. Aktivitäten wie Eisbaden, Waldbaden und Winterwandern erleben einen Aufschwung und gelten als Attraktionen, die sowohl zur touristischen Anziehungskraft als auch zur gesundheitlichen Erholung beitragen. Belastende Kostenentwicklung bleibt eine Herausforderung Trotz der positiven Nachfrageentwicklung bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Hotellerie angespannt. Die gestiegenen Energiekosten, erhöhte Zinsen sowie die höheren Löhne setzen die Branche unter Druck, was sich in rückläufigen Betriebsergebnissen widerspiegelt. Nach einer Umfrage

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