2024

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2024

Fly Dubai will mit Dreamlinern nach Australien fliegen

Mit Emirates, Qatar Airways und Etihad, die bereits umfassend australische Städte bedienen, ist Fly Dubai der Ansicht, dass noch Platz für einen weiteren Carrier besteht, der Verbindungen zwischen dem Nahen Osten und dem „Land Down Under“ anbietet. Fly Dubai, die Low-Cost-Schwesterfluggesellschaft des in Dubai ansässigen Emirates-Konzens plant, eine bislang nicht genannte Anzahl australischer Städte zu bedienen, wenn sie mit der Auslieferung ihrer neuen Flotte von Boeing 787-9 Dreamlinern beginnt, die sie derzeit bestellt hat. Das Unternehmen bestellte 30 787-9 Dreamliner auf der Dubai Airshow im November 2023, mit Lieferungen ab 2026. Mit den neuen Großraumflugzeugen, die in die Flotte aufgenommen werden, werden die Langstreckenfähigkeiten der neuen 787 es Fly Dubai ermöglichen, weiter zu fliegen als es die bisher ausschließliche Flotte von Boeing 737 zulassen würde. Während die Fluggesellschaft ihre 737 MAX 8 bereits an die Grenzen ihrer Reichweite bringt, indem sie Ziele wie Pattaya in Thailand, Penang in Malaysia und Basel in der Schweiz anfliegt, werden die neuen zweistrahligen Flugzeuge Fly Dubai ermöglichen, ihr Streckennetz noch weiter auszubauen und eine neue Reihe potenzieller Ziele zu eröffnen. Während des Arabian Travel Market-Events, der vom 6. bis 9. Mai 2024 in Dubai stattfand, legte der CEO von Fly Dubai, Ghaith Al Ghaith, seine groben Pläne für die 787er in der Fly Dubai-Flotte dar. „Das Hauptziel der Boeing 787 wird sein, uns weiter und in neue Märkte zu bringen“, sagte er. „Ich denke an London in Europa und Bangkok in Thailand. Vielleicht auch nach Australien, was die Dreamliner mit ihrer außergewöhnlichen Reichweite ermöglichen

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Passagierzahlen am Flughafen Zürich steigen im April 2024 um sieben Prozent

Im April 2024 verzeichnet der Flughafen Zürich ein starkes Wachstum bei den Passagierzahlen. Insgesamt sind 2.620.051 Passagiere geflogen, was einem Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders die Frühlingsferien trugen zu dieser Steigerung bei, wobei die Anzahl der Lokalpassagiere bei 1.861.331 lag. Trotz des Anstiegs liegt die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat bei 80%, ein Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Flugbewegungen stiegen um 7% auf 21.967 Starts oder Landungen. Neben den Passagieren verzeichnete der Flughafen auch einen Anstieg im Frachtverkehr, mit einer Zunahme von 10% auf insgesamt 34.740 Tonnen Fracht im April 2024.

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Flugtaxis: Lilium kehrt Deutschland den Rücken

Das deutsche Flugtaxi-Startup Lilium plant den Bau einer neuen Fabrik in Frankreich, wie der französische Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag bekannt gab. Mit einer Investition von 400 Millionen Euro sollen bis zu 850 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Obwohl der genaue Standort des Werks noch nicht festgelegt ist, deutet Le Maires Erwähnung der Region Nouvelle Aquitaine um Bordeaux darauf hin, dass dieser Standort favorisiert wird. Lilium bestätigte, dass es derzeit mehrere potenzielle Standorte in Frankreich prüft. Das Unternehmen betonte die Vorteile Frankreichs wie die etablierte Luft- und Raumfahrtindustrie, das Know-how im Bereich der Elektromobilität sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte und staatliche Unterstützung. Die Entscheidung von Lilium, nach Frankreich zu expandieren, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem deutsche Flugtaxi-Pioniere wie Volocopter und Lilium dringend finanzielle Mittel benötigen, um ihre Pläne voranzutreiben. Volocopter stand sogar vor der Insolvenz, nachdem Bayern eine staatliche Kreditbürgschaft abgelehnt hatte. Auch Lilium forderte kürzlich mehr staatliche Unterstützung und sicherte sich nun mit dem US-Hedgefonds Yorkville Advisors bis zu 150 Millionen US-Dollar. Bisher war Lilium in Bayern ansässig, wo auch die Flugtaxis gebaut werden sollten. Die Ablehnung staatlicher Mittel seitens Bayerns hat jedoch die Expansionspläne beeinträchtigt. Ob Lilium in Zukunft seine Produktion zweigleisig betreiben wird, ist noch unklar. Die Diskussion über eine „Ausweitung der industriellen Präsenz“ in Frankreich und mögliche staatliche Unterstützung soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Die Entscheidung von Lilium, nach Frankreich zu expandieren, könnte die Luftfahrtindustrie in der Region stärken und neue Hoffnungen auf ausländische Investitionen wecken, insbesondere im Kontext von Präsident Macrons Bemühungen, ausländische Investitionen

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TAP verzeichnet verbesserte operative Leistung im ersten Quartal 2024

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP meldet eine gesteigerte operative Leistung im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Die Betriebseinnahmen stiegen um 3,1 % auf insgesamt 862 Mio. EUR, wobei vor allem das Passagiersegment mit einem Anstieg von 5 % hervorstach. Die Zahl der beförderten Passagiere stieg um 0,6 %, während die Kapazität um 3,8 % erhöht wurde. Das Recurring EBITDA erreichte 83,7 Mio. EUR, während das Recurring EBIT einen negativen Betrag von 43,3 Mio. EUR verzeichnete. Trotz dieser Zahlen bekräftigte CEO Luís Rodrigues das Engagement des Unternehmens für eine nachhaltig profitable Zukunft. Die Gruppe verfügt über eine solide Liquiditätsposition von 1.133,4 Mio. EUR. Die Entscheidung von TAP, trotz der Herausforderungen der Pandemie in den Flugverkehr zu investieren, spiegelt sich in dieser gesteigerten Leistung wider.

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2024: Fraport erzielt positives Ergebnis

Der Flughafenbetreiber Fraport konnte trotz der Streiks ein durchaus positives Ergebnis erzielen. Konkret zeigt sich dies in der Gewinnerzielung im ersten Quartal 2024. Im ersten Quartal 2024 konnte der Flughafenbetreiber Fraport einen Gewinn von 16 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem noch ein Verlust verbucht werden musste, konnte sich Fraport deutlich verbessern. Dementsprechend hoch sind auch die Ziele und Prognosen für das Jahr 2024. Laut dem Portal Aero.de sollen im Jahr 2024 61 bis 65 Millionen Passagiere am größten deutschen Flughafen abgefertigt werden. Auch das erwartete operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll bei 1,26 bis 1,36 Milliarden Euro liegen.

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Oktober 2024: Eurowings fliegt nach Kairo und Dubai

Die Fluggesellschaft Eurowings plant die Aufnahme von Flügen nach Kairo und Dubai. Konkret sollen die zusätzlichen Flüge ab Ende Oktober 2024 angeboten werden. Die Fluggesellschaft Eurowings plant die Aufnahme der Strecken Düsseldorf-Kairo und Köln-Dubai. Die Aufnahme der Strecken soll Ende Oktober erfolgen, wobei die Flüge nach Ägypten am 30. Oktober und die Flüge nach Dubai am 28. Oktober starten sollen. Die Airline plant drei wöchentliche Flüge nach Dubai, die mit einem Airbus A320neo durchgeführt werden. Von Düsseldorf nach Kairo soll zweimal wöchentlich geflogen werden, auch hier kommt ein Airbus A320 zum Einsatz, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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2025: British Airways annulliert Flüge von London nach New York

Die Fluggesellschaft British Airways plant im ersten Quartal 2025 die Flüge zwischen London Gatwick und New York JFK zu streichen. Die Fluggesellschaft British Airways plant im ersten Quartal 2025 die Flüge zwischen London Gatwick und New York JFK zu streichen. Konkret soll die Streichung den Zeitraum zwischen dem 6. Januar und dem 7. Februar betreffen, die Strecke soll einen Monat lang nicht mehr bedient werden, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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Lot least drei Embraer 195-E2

Lot Polish Airlines, eine führende Fluglinie in Zentral- und Osteuropa und Mitglied der Star Alliance, hat angekündigt, ihre Flotte um drei moderne Embraer E195-E2 Flugzeuge zu erweitern. Diese neuen Maschinen, die von Azorra geleast werden, sollen ab Ende Juli bis zum dritten Quartal 2024 in den Betrieb von Lot integriert werden. Mit dieser Investition reagiert die Fluggesellschaft auf die steigende Nachfrage und plant, ihr Streckennetz zu erweitern. Die Entscheidung für die Embraer E195-E2 Flugzeuge kommt nicht von ungefähr. Diese bieten den Passagieren eine geräumige und komfortable Kabine ohne Mittelsitze und ermöglichen den Crews eine nahtlose Umstellung von der Vorgängerversion E1. Zusätzlich zu den größeren Narrowbody-Flugzeugen sollen die E2-Maschinen eine kosteneffiziente Alternative für den Flugbetrieb von Lot darstellen. Michał Fijoł, CEO von Lot Polish Airlines, betonte die langjährige Partnerschaft mit Embraer und die Bedeutung dieser Investition für die Fluggesellschaft. Die Embraer E195-E2 zeichne sich durch Effizienz und Passagierkomfort aus und ermögliche es Lot, die Frequenzen auf stark frequentierten Strecken zu erhöhen und somit die Bedürfnisse der Passagiere besser zu bedienen. Auch seitens Embraer wird die Zusammenarbeit mit Lot als besonders wertvoll hervorgehoben. Arjan Meijer, CEO von Embraer Commercial Aviation, betont die langjährige Beziehung zu Lot und hebt die Bedeutung dieser Investition für beide Unternehmen hervor. Die Einführung der E2 bei Lot markiere nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte der E-Jets, sondern auch eine Fortführung einer erfolgreichen Partnerschaft. Die Entscheidung, die Flotte mit den modernen E2-Flugzeugen zu erweitern, wird auch von Azorra, dem Leasinggeber der Maschinen, unterstützt. John Evans, Gründer und

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Hohe Geldautomatengebühren im Ausland: Urlaubskassen unter Druck

Für viele Reisende ist der Griff zum Geldautomaten im Ausland unvermeidlich, aber oft schmerzhaft teuer. Eine aktuelle Untersuchung des Technologieunternehmens Wise zeigt, dass je nach Reiseziel bis zu 24 Prozent Gebühren für das Abheben von Bargeld anfallen können. Besonders betroffen von hohen Gebühren sind Länder wie Argentinien, das trotz wirtschaftlicher Turbulenzen weiterhin ein beliebtes Reiseziel bleibt. Argentinien führt die Liste mit durchschnittlichen Gebühren von 24,15 Prozent an, gefolgt von Nigeria und Suriname. Diese hohen Kosten können die Urlaubslaune schnell verderben, insbesondere für Reisende, die sich auf einen günstigen Urlaub freuen. Doch nicht überall sind hohe Gebühren ein Problem: In Ländern wie Saudi-Arabien, Oman und Französisch-Polynesien entfallen laut der Untersuchung von Wise die Gebühren komplett. In Europa zeigt sich ein ähnliches Bild: Während Länder wie Türkei und Albanien als preiswerte Urlaubsziele gelten, werden dort auch die höchsten Gebühren beim Geldabheben erhoben. Die Türkei verlangt durchschnittlich 4,04 Prozent, gefolgt von Albanien und Kroatien. Doch es gibt auch positive Ausnahmen: In Ländern wie Andorra und Belgien fallen gar keine Gebühren an. Matthieu Deraedt von Wise Europe rät Reisenden, im Voraus über die Gebühren am Zielort informiert zu sein und wenn möglich Geldautomaten im Netzwerk ihrer eigenen Bank zu nutzen, um Gebühren zu vermeiden. Er betont auch die Vorteile von Mehrwährungskarten und die Wichtigkeit, die lokale Währung am Geldautomaten zu wählen. Die Verbraucherzentren raten ebenfalls zu Vorsicht und empfehlen, sich über die Gebühren der eigenen Bank sowie der Geldautomaten im Ausland zu informieren. Trotz der potenziellen Kosten können Reisende jedoch auch von bestimmten Kartenangeboten

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Gericht: Flughafen Wien muss dritte Piste bis 2030 bauen

Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat entschieden, dass der Flughafen Wien nur bis 2030 Zeit hat, um den geplanten Bau seiner dritten Start- und Landebahn zu realisieren. Dies ist eine Reaktion auf den von der Landesregierung Niederösterreich gewährten Aufschub, der angesichts der Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie für den Flugverkehr als legitim angesehen wurde. Die vom Gericht genehmigte Fristverlängerung bis 2033 wurde jedoch als zu lang bemessen kritisiert, was zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Flughafen und den Behörden führt. Die Entscheidung des BVwG stellt den Flughafen Wien vor Herausforderungen. Ursprünglich hatte der Flughafen im Jahr 2023 eine Fristverlängerung um 9,5 Jahre für den Bau der dritten Piste beantragt, was für die Ausbaustufe 1 genehmigt wurde. Nachdem jedoch eine Umweltorganisation und vier Bürgerinitiativen gegen diese Entscheidung der Landesregierung Niederösterreich Beschwerde eingelegt hatten, sah sich das Bundesverwaltungsgericht mit dem Fall konfrontiert. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die ursprünglich gewährte Frist von 9,5 Jahren nicht angemessen sei. Selbst ein von der Behörde eingeholtes Gutachten ging nur von einem Zeitraum von 6,25 Jahren aus. Daher setzte das BVwG die Frist auf 6,5 Jahre neu fest, wobei bereits die Verfahrensdauer des Rechtsmittelverfahrens vor dem Gericht eingerechnet wurde. Die Reaktion des Flughafens Wien auf die Entscheidung war scharf. Ein Unternehmenssprecher bezeichnete die Rechtsansicht des BVwG als „sachlich und rechtlich nicht nachvollziehbar“ und kritisierte die Entscheidung, Umweltorganisationen im Einparteienverfahren zur Bauzeitverlängerung Parteistellung zuzuerkennen. Der Flughafen Wien AG kündigte an, die Höchstgerichte anzurufen, um gegen die Entscheidung vorzugehen. Diese gerichtliche Entscheidung wird nicht nur Auswirkungen auf den Flughafen Wien

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