2024

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2024

Vida begrüßt Cityjet-Bestellung durch ÖBB

Ab 2026 werden in der Ostregion Österreichs neue Cityjet-Doppelstockzüge von ÖBB zum Einsatz kommen, die das Angebot im Nahverkehr erheblich erweitern. Insgesamt 41 Züge, die von Stadler gefertigt werden, sollen mit einer Investition von etwa 600 Millionen Euro mehr Kapazität und Komfort bieten. Besonders Pendler und Reisende profitieren von den neuen Zügen, die Platz für mehr Passagiere, Fahrräder und Gepäck bieten. Auch das moderne Design und die Ausstattung mit Klimaanlagen, Steckdosen sowie WLAN steigern den Komfort für die Fahrgäste. Die Gewerkschaft Vida begrüßt die Maßnahme, weist jedoch auf die Notwendigkeit hin, auch die Personalplanung und Wartung der neuen Züge sicherzustellen. Ein reibungsloser Betrieb erfordere neben den Fahrzeugen auch ausreichend Personal, besonders im Zugbegleitdienst und in der Instandhaltung. Die ersten Züge sollen ab Anfang 2026 auf den Strecken in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland unterwegs sein.

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Cathay Pacific plant umfassende Flottenmodernisierung

Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific steht vor einer umfassenden Modernisierung ihrer Großraumflugzeugflotte, die weit über das gewöhnliche Maß an Flottenerneuerung hinausgeht. Gemäß einem Bericht von Bloomberg erwägt die Airline gegenwärtig, sowohl den Boeing 787 Dreamliner als auch die neue 777X-Serie in ihre Flotte aufzunehmen. Diese Entscheidung steht im Einklang mit der langfristigen Strategie von Cathay Pacific, die auf Effizienz setzt. Mit Blick auf das erklärte Ziel der Airline, bis 2050 eine Netto-Null-Bilanz bei den Kohlenstoffemissionen zu erreichen, betrachtet Cathay Pacific diese Entscheidung als wegweisenden Schritt zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes. Cathay Pacific verfügt derzeit über eine gemischte Flotte von Airbus- und Boeing-Flugzeugen. Die Flotte umfasst insgesamt 180 Maschinen, darunter Airbus A321neo, A330-300, A350-900 und A350-1000 sowie Boeing 777-300 und 777-300ER. Die älteren Modelle wie der Airbus A330 und die Boeing 777-300 sollen ersetzt werden. „Die Entscheidung für die 787 oder 777X wäre eine signifikante Modernisierung unserer Flotte“, erklärte Alex McGowan, Chief Operations and Service Delivery Officer von Cathay. Damit würde Cathay erstmals auch auf den Boeing 787 Dreamliner setzen, ein Novum für die Fluggesellschaft. Nachhaltigkeit als Kernstrategie Cathay Pacific hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Neben dem langfristigen Ziel der Netto-Null-Emissionen strebt die Airline an, bis 2030 mindestens 10 % ihres Treibstoffverbrauchs durch nachhaltigen Flugbenzin (SAF) zu decken. Die ersten SAF-Lieferungen wurden bereits am Hongkonger Flughafen und anderen internationalen Standorten integriert. Diese Initiative zählt Cathay Pacific zu den Vorreitern in der globalen Luftfahrtindustrie, die sich um nachhaltige Flugoptionen bemüht. Das Unternehmen setzt dabei auf eine Kombination aus neuer Flugzeugtechnologie, betrieblicher Effizienzsteigerung, Einführung

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Neuer Scanner am Flughafen Palma sorgt für schnellere Sicherheitskontrollen

Reisende am Flughafen Palma de Mallorca profitieren ab sofort von einem deutlich komfortableren Sicherheitscheck. Durch den Einsatz neuer Scanner-Technologie können Passagiere ihre Laptops und Flüssigkeiten künftig im Handgepäck lassen, was den Ablauf der Sicherheitskontrollen beschleunigt. Diese Neuerung wird durch den Einsatz von 3D-Scannern ermöglicht, die eine genauere und schnellere Analyse des Gepäcks erlauben, ohne dass elektronische Geräte und Flüssigkeiten entfernt werden müssen. Abgesehen von dieser Verbesserung wurde die Sicherheitskontrolle im Terminal auch räumlich optimiert. Die Sicherheitsschleusen wurden nun auf der gleichen Etage wie die Check-in-Schalter verlegt, wodurch Passagiere nicht mehr die Rolltreppe oder den Aufzug benutzen müssen. Diese Veränderung soll den Ablauf weiter straffen und Staus insbesondere zu Stoßzeiten verringern. In den kommenden Monaten sollen zudem weitere Sicherheitsmaßnahmen wie zusätzliche Körperscanner installiert werden, um die Kontrolle weiter zu beschleunigen. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenden Modernisierungsplans der Aena, der spanischen Flughafenbehörde, die mit der Einführung der neuen Technologie auch den Passagierfluss verbessern möchte.

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Nach über zwei Jahren in München: Ex-Aeroflot-A320 darf endlich abheben

Eine russische Passagiermaschine der Fluggesellschaft Aeroflot konnte nach mehr als zwei Jahren endlich wieder vom Münchener Flughafen starten. Diese lange Standzeit war die Folge eines unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verhängten Flugverbots, das für alle russischen Airlines im europäischen Luftraum galt. Mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 schloss Deutschland nur wenige Tage später seinen Luftraum für russische Flugzeuge. So strandete die Aeroflot-Maschine vom Typ Airbus A320-214 am Münchener Flughafen und war seitdem aufgrund der Sanktionen an ein und denselben Standort gebunden. Zunächst schien es, als könne Aeroflot das Flugzeug in absehbarer Zeit zurückholen, doch rechtliche und logistische Hürden führten dazu, daß die Maschine über 800 Tage lang abgestellt blieb. Das Flugzeug konnte jedoch aufgrund einer rechtlichen Besonderheit schließlich doch zurückgeholt werden: Es gehört nämlich der irischen Tochtergesellschaft einer chinesischen Leasingfirma, CMB Financial Leasing, die es lediglich an Aeroflot verleast hatte. Erst als diese Eigentümerin die Rückführung organisierte und die erheblichen Kosten übernahm, durfte das Flugzeug nach Tschechien weiterfliegen. Die gestrandete Maschine benötigte jedoch umfassende Wartungsarbeiten, um die Flugtauglichkeit nach der langen Standzeit sicherzustellen. Der Flughafen München hatte die Maschine immer wieder an unterschiedliche Parkpositionen verschoben, um den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs zu gewährleisten. Diese und weitere Wartungskosten sowie Parkgebühren führten schließlich zu einer offenen Rechnung in Höhe von knapp 460.000 Euro. Diese Summe, eine der höchsten Parkgebühren, die ein Flughafen je verzeichnet hat, wurde von der Leasinggesellschaft CMB Financial Leasing beglichen. Bereits zuvor gab es Anläufe, das Flugzeug zurückzuführen, doch bis Juni 2024

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Airbus kämpft zum Jahresende mit Lieferdruck: Ein Rennen gegen Zeit und Produktionsprobleme

Der europäische Flugzeughersteller Airbus steht vor einem ambitionierten Ziel: Um die geplante Auslieferungsrate von rund 770 Passagierflugzeugen für das Jahr 2023 zu erreichen, muss das Unternehmen bis Ende Dezember noch etwa 210 Maschinen an seine Kunden übergeben. Nach einem herausfordernden Jahr, das von Lieferengpässen und Produktionsproblemen geprägt war, gerät Airbus somit in einen intensiven Endspurt. Im Oktober konnte der Konzern lediglich 62 Flugzeuge ausliefern, womit die bisherige Zahl auf 559 Maschinen angestiegen ist. Diese letzte Etappe wird entscheidend sein, um das Vertrauen in die Produktionskapazität von Airbus zu stärken, das angesichts der langanhaltenden Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie von großer Bedeutung ist. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Produktionsengpässe Seit Beginn der Corona-Pandemie hat Airbus mit erheblichen Herausforderungen in der Lieferkette zu kämpfen, die das Unternehmen immer wieder zu Produktionsanpassungen zwangen. Besonders kritisch ist die Abhängigkeit von Triebwerksherstellern, wie Airbus-Chef Guillaume Faury betonte. Diese Partner sind für die Produktion des gesamten Flugzeugtyps von entscheidender Bedeutung, da ein Triebwerksmangel dazu führen könnte, dass Airbus Maschinen ohne Triebwerke – sogenannte „Glider“ – ausliefern müsste. Solche Glider, die später erst voll ausgestattet werden, sind eine suboptimale Lösung und würden den Druck auf die Lieferkette nur verstärken. „Wir hoffen, daß wir am Ende des Jahres keine Glider bauen müssen“, erklärte Faury und spielte damit auf die Verknappung der Triebwerke und die mögliche Einschränkung in der Produktionslinie an. Der Druck, auf Effizienz und Produktivität zu setzen, ist für Airbus erheblich. Die Unternehmensleitung setzte zu Beginn des Jahres das Ziel von rund 800 Auslieferungen für 2023. Doch

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Neue Verbindung vom Köln/Bonn Airport nach Pristina

Ab dem 13. Dezember 2024 bietet die virtuelle Fluggesellschaft MySky 24 in Zusammenarbeit mit Trade Air eine neue Verbindung zwischen dem Köln/Bonn Airport und der kosovarischen Hauptstadt Pristina an. Die Flüge starten immer montags und freitags, mit einer Flugzeit von rund zweieinhalb Stunden. Für die neue Strecke wird ein Airbus A320 eingesetzt. Diese Verbindung stellt sowohl für MySky 24 als auch für den Flughafen Köln/Bonn eine Premiere dar und ergänzt das bestehende Angebot nach Osteuropa. Durchgeführt werden die Flüge von Trade Air. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bezeichnet die neue Strecke als attraktive Erweiterung des Flugplans und hebt das historische und kulturelle Potenzial Pristinas hervor. Die Stadt hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark entwickelt und gilt heute als ein politisches und wirtschaftliches Zentrum in Südosteuropa. Neben bedeutenden kulturellen Stätten bietet Pristina auch zahlreiche touristische Attraktionen, darunter das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Gračanica und die Tropfsteinhöhle Gadime. Die Flüge sind über die Websites von MySky 24 und Air Munich buchbar.

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Österreichischer Infrastrukturreport 2025: Forderungen zur Stärkung des Flughafen Wiens

Der im November 2024 veröffentlichte Österreichische Infrastrukturreport 2025, herausgegeben von der Initiative Future Business Austria, beleuchtet den dringenden Bedarf zur Förderung und Absicherung des Flughafen Wiens als unverzichtbarem Drehkreuz im internationalen Luftverkehr. Die Untersuchung, basierend auf der Befragung heimischer Manager und Branchenexperten, zeigt eine breite Unterstützung für gezielte infrastrukturelle und regulatorische Verbesserungen. Dazu zählen der Ausbau der Terminalkapazitäten, die Optimierung multimodaler Anbindungen sowie die stärkere Förderung nachhaltiger Treibstoffe, um die Wettbewerbsfähigkeit und ökologische Verantwortung des Standorts langfristig zu sichern. Flughafen Wien als strategisches Drehkreuz Eine zentrale Erkenntnis des Berichts ist die hohe Bedeutung des Wiener Flughafens für Österreichs Wirtschaft. Rund 200 internationale Direktverbindungen positionieren den Flughafen als eines der führenden Luftverkehrs-Hubs der Region, dessen Fortbestand und Ausbau für den Wohlstand und die wirtschaftliche Vernetzung des Landes entscheidend sind. 61 Prozent der befragten Führungskräfte sehen Wien als ein internationales Luftfahrt-Drehkreuz, während 69 Prozent dessen weitere Absicherung und Ausbau einfordern. Flughafenvorstand Dr. Günther Ofner hebt hervor, dass die geplanten Investitionen von 420 Millionen Euro in die Terminalinfrastruktur wichtige Schritte sind, um den Standort international wettbewerbsfähig zu halten. Wettbewerbsvorteile und Regulierungshürden Ein bedeutender Teil des Berichts widmet sich der kritischen Analyse der geltenden EU-Regularien. Nach Ansicht vieler Manager behindern diese Regularien den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Flughäfen, indem sie den Einsatz umweltfreundlicher, CO₂-neutraler Treibstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) verlangsamen. Laut Dr. Ofner braucht die europäische Luftfahrt etwa zwölf Millionen Tonnen SAF pro Jahr, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Doch bisher sind die Produktionskapazitäten zu gering, was den Preis hoch hält und

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Marabu feiert neue Basis in Stuttgart

Marabu Airlines hat pünktlich zum Winterflugplan 2024/2025 eine neue Basis am Flughafen Stuttgart eröffnet. Mit einem feierlichen Gate-Event für die abfliegenden Passagiere wurde die Erweiterung der Fluggesellschaft offiziell gestartet. Ab sofort bietet Marabu Airlines Flüge zu beliebten Sonnenzielen wie den Kanarischen Inseln und Hurghada am Roten Meer an. Die Airline setzt auf einen Airbus A320neo, um den Passagieren eine komfortable und moderne Reiseerfahrung zu bieten. Die neue Basis am Stuttgart Airport stärkt die Präsenz der Fluggesellschaft in der Region und erweitert das Angebot für Reisende auf der Suche nach sonnigen Urlaubszielen.

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Gewinnrückgang bei Air France-KLM: Höhere Kosten und Olympia belasten das Sommergeschäft

Im dritten Quartal 2024 hat der Luftfahrtkonzern Air France-KLM einen spürbaren Gewinnrückgang verzeichnet. Trotz eines leicht gestiegenen Umsatzes gingen die Gewinne deutlich zurück, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist, darunter gestiegene Personalkosten, höhere Betriebsausgaben und die Auswirkungen der Olympischen Spiele in Paris. Der Rückgang der Margen hat auch an der Börse für Ernüchterung gesorgt: Die Aktie des Unternehmens erlebte einen Kursrutsch und verlor zeitweise über zwölf Prozent ihres Wertes. Vorstandschef Ben Smith erklärte, dass er mit weiterhin steigenden Kosten für das Gesamtjahr rechnet, besonders bei der niederländischen Tochtergesellschaft KLM, die mit eigenen Herausforderungen zu kämpfen hat. Ursachen für den Gewinnrückgang: Höhere Gehälter und operative Kosten Die Umsätze von Air France-KLM konnten im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf knapp neun Milliarden Euro gesteigert werden, ein Plus von rund vier Prozent. Doch die gestiegenen Betriebsausgaben, insbesondere die deutlich gestiegenen Personalkosten, überlagerten diesen Umsatzanstieg. Der Konzern, der in den vergangenen Jahren stark unter den Auswirkungen der Pandemie gelitten hatte, befindet sich in einer Phase der Erholung und des Wachstums, was neue Herausforderungen im Personal- und Betriebskostenbereich mit sich bringt. In der Luftfahrtbranche sind die Arbeitskosten ein wesentlicher Faktor, und in Zeiten knapper Personalressourcen, wie sie derzeit auf dem Arbeitsmarkt herrschen, sind die Gehaltskosten weiter gestiegen. Für das gesamte Jahr 2024 erwartet Air France-KLM laut Smith einen Anstieg der Stückkosten um drei Prozent. Ursprünglich war nur ein Anstieg von zwei Prozent prognostiziert worden. Der Anstieg der Stückkosten ist ein zentraler Indikator für den finanziellen Druck, unter dem die Airline steht.

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Bundesheer im Assistenzeinsatz gegen Vogelgrippe in Biberbach

Ab dem 8. November 2024 ist das Bundesheer im österreichischen Biberbach (Bezirk Amstetten) im Einsatz, um die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen. Soldaten der ABC-Abwehrkompanie Korneuburg errichten in betroffenen Betrieben Desinfektionsschleusen, um Fahrzeuge, die verendete Tiere abtransportieren, vor Verlassen der Betriebe zu desinfizieren. Dadurch soll eine Weiterverbreitung des Virus verhindert werden. Der Einsatz wird voraussichtlich bis Sonntag dauern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner lobte das Engagement der Soldaten, die in dieser Krisensituation die Sicherheit in Österreich mit ihrem schnellen und effizienten Einsatz gewährleisten. Tausende Tiere sind bereits aufgrund des Ausbruchs der Vogelgrippe verendet oder mussten getötet werden. Die Soldaten des ABC-Abwehrzentrums helfen, das Virus zu bekämpfen, indem sie vor allem die Radkästen und Unterböden der Fahrzeuge sowie die Container desinfizieren, in denen die verendeten Tiere transportiert werden. Die ABC-Abwehrtruppe des Bundesheeres ist speziell für den Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Angriffen zuständig. Sie ist auch bei Naturkatastrophen oder Seuchen im Einsatz und unterstützt zivile Einsatzkräfte bei großen Unglücksfällen.

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