Januar 3, 2025

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Januar 3, 2025

Wintersaison 2024/25: Österreichs Tourismusbranche zieht erste positive Bilanz

Mit einem Zuwachs von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr präsentiert sich die österreichische Tourismusbranche zu Beginn der Wintersaison 2024/25 in ausgezeichneter Form. Im November 2024 verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe 5,52 Millionen Nächtigungen, ein klarer Anstieg im Vergleich zu den 5,18 Millionen Nächtigungen im November 2023. Diese vorläufigen Zahlen, veröffentlicht von der Statistik Austria, unterstreichen die Bedeutung des Tourismus als zentralen Wirtschaftssektor des Landes und geben einen optimistischen Ausblick auf die gesamte Saison. Die ausgezeichneten Buchungszahlen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage bestätigen die Attraktivität Österreichs als Winterreisedestination. Die milde Wetterlage, die es sogar in schneeärmeren Regionen erlaubte, auf Terrassen zu verweilen, trug zur kurzfristigen Buchungslage bei. Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, betont: „Die aktuellen Nächtigungszahlen sind ein positives Signal für unsere Branche und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Doch trotz des erfreulichen Beginns warnt Spreitzhofer vor verfrühter Euphorie. Er verweist darauf, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht allein an Nächtigungszahlen gemessen werden kann. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und notwendige Investitionen belasten viele Betriebe. Eine klare politische Unterstützung sei daher erforderlich, um die Branche langfristig zu stabilisieren. Vorschläge wie die Senkung der Lohnnebenkosten oder verkürzte Abschreibungsdauern könnten Betriebe finanziell entlasten und ihnen ermöglichen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein widerstandsfähiger Sektor mit Potenzial Die vergangenen Jahre, geprägt von pandemiebedingten Herausforderungen und wirtschaftlicher Unsicherheit, haben gezeigt, dass die österreichische Tourismusbranche anpassungsfähig ist. Die Resilienz der Betriebe und die hohe Nachfrage belegen, dass das Vertrauen der Gäste in die Qualität und das Angebot ungebrochen ist. Spreitzhofer hebt hervor: „Die Nächtigungszahlen

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Ermittlungen nach Vorfällen mit Virgin-Australia-Besatzung in Fidschi

Die Behörden in Fidschi untersuchen zwei Vorfälle, die sich am Neujahrstag in Nadi ereignet haben und an denen Besatzungsmitglieder von Virgin Australia beteiligt waren. Ein Mitglied der Crew wurde Berichten zufolge Opfer eines sexuellen Übergriffs, während ein anderes Opfer eines Diebstahls wurde. Beide Vorfälle sollen unabhängig voneinander passiert sein. Fidschis stellvertretender Premierminister Viliame Gavoka äußerte sein Bedauern über die Geschehnisse und bestätigte die laufenden Ermittlungen. Im Fall des mutmaßlichen sexuellen Übergriffs werde gegen einen Verdächtigen ermittelt. Virgin Australia hat Mitarbeiter nach Fidschi entsandt, um die betroffenen Crewmitglieder zu unterstützen. Zu den Details der Vorfälle gab die Fluggesellschaft keine weiteren Informationen bekannt. Die Vorfälle ereigneten sich während eines Zwischenstopps in dem beliebten Urlaubsziel, das zuletzt einen deutlichen Anstieg internationaler Besucher, insbesondere aus Australien, Neuseeland und Nordamerika, verzeichnete.

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Flughafen Köln/Bonn überschreitet 10-Millionen-Passagiere-Marke

Im Jahr 2024 hat der Flughafen Köln Bonn erneut ein bedeutendes Wachstum im Passagieraufkommen verzeichnet. Mit über 10 Millionen Fluggästen wurde erstmals seit 2019 wieder die zweistellige Millionenmarke überschritten. Dies stellt einen weiteren Meilenstein in der Erholung des Flughafens nach den harten Jahren der Corona-Pandemie dar. Besonders auffällig war die hohe Nachfrage nach touristischen Zielen in Südeuropa sowie die verstärkte Reisetätigkeit zu Familien und Freunden, wobei vor allem Reisen in die Türkei, nach Spanien und nach Großbritannien im Vordergrund standen. Zu den beliebtesten Zielen gehörten unter anderem Antalya, Palma de Mallorca, Istanbul und London. Der positive Trend in der Passagierzahl zeigt, dass die Lust auf Reisen trotz der weltweiten Herausforderungen ungebrochen ist. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, äußerte sich erfreut über die Entwicklung: „Es freut uns sehr, dass sich der Verkehr auch 2024 positiv entwickelt hat und wir nach der Pandemie erstmals wieder mehr als 10 Millionen Passagiere am Flughafen begrüßen durften.“ Diese Zahl ist ein schöner Erfolg, insbesondere da die Luftfahrtindustrie in Deutschland mit einigen Hürden kämpft, darunter hohe staatliche Standortkosten, die es erschweren, mit Flughäfen im europäischen Ausland zu konkurrieren. Schmid erklärte weiter, dass der Flughafen weiterhin eng mit seinen Airline-Partnern zusammenarbeitet, um den Flugplan kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit neuen Reisezielen anzureichern. Die gestiegene Zahl der Fluggäste zeige deutlich, dass der Wunsch nach Reisen nach wie vor stark sei. Insbesondere touristische Ziele in der Sonne wie die Mittelmeerländer sowie Städtereisen zählten zu den Hauptgründen für den Anstieg. Vergleich mit den Vorkrisenjahren und Herausforderungen Mit

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Qatar Airways nimmt Flüge nach Damaskus wieder auf

Ab dem 7. Januar 2025 wird Qatar Airways regelmäßig drei wöchentliche Flüge zwischen Doha und Damaskus anbieten. Damit verbindet die Fluggesellschaft Syrien erneut mit ihrem globalen Streckennetz, das über 170 Destinationen umfasst. Dieser Schritt folgt einer längeren Unterbrechung der Verbindung und unterstreicht die strategische Bedeutung von Damaskus im regionalen Flugverkehr. Die neuen Flüge ermöglichen Reisenden aus Syrien eine nahtlose Anbindung an internationale Ziele über den Drehkreuzflughafen Hamad International Airport in Doha. Der Flughafen bietet modernste Einrichtungen und erstklassigen Service, um den Aufenthalt der Passagiere so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Buchung der Flüge ist über die Website und die mobile App von Qatar Airways verfügbar. Qatar Airways plant, mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Damaskus die Nachfrage nach Reisen in die Region zu bedienen und gleichzeitig ihren Ruf als führender Anbieter regionaler Konnektivität zu stärken.

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Island wird 42. Mitglied von Eurocontrol

Zum 1. Januar 2025 ist Island offiziell Eurocontrol beigetreten und damit das 42. Mitglied der europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt. Dies markiert den ersten Beitritt eines neuen Mitgliedslandes zu Eurocontrol seit über einem Jahrzehnt. Der Schritt vertieft die bereits langjährige Zusammenarbeit zwischen Island und der Organisation und hebt die strategische Bedeutung des Landes für die Luftfahrt hervor. Island ist seit 1998 operativer Partner von Eurocontrol und hat insbesondere in den Bereichen Datenaustausch, Verkehrsmanagement und Luftraumforschung eng kooperiert. Ein herausragendes Beispiel dieser Zusammenarbeit war die Bewältigung der Auswirkungen des Vulkanausbruchs des Eyjafjallajökull im Jahr 2010, der den europäischen Flugverkehr erheblich beeinträchtigte. Islands geografische Lage als Schnittpunkt zwischen Europa und Nordamerika unterstreicht seine zentrale Rolle in der internationalen Luftfahrt. Durch den Beitritt wird Island tiefer in das europäische Luftfahrtnetzwerk integriert. Die Zusammenarbeit mit Eurocontrol soll künftig die Belastbarkeit und Effizienz der Luftfahrtinfrastruktur weiter stärken. Dies umfasst insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherung und des Luftverkehrsmanagements.

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Tus Airways erweitert Flugangebot zwischen Tel Aviv und Wien

Die zypriotische Fluggesellschaft Tus Airways erhöht ihr Flugangebot auf der Strecke Tel Aviv – Wien. Ab dem 8. Januar 2025 wird die Airline tägliche Verbindungen anbieten, während bisher fünf wöchentliche Flüge durchgeführt wurden. Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Marktsituation, da die Lufthansa Group – einschließlich Austrian Airlines – ihre Flüge nach Israel bis mindestens 31. Januar ausgesetzt hat. Die Airline, deren Flotte aus drei Airbus A320 besteht, hat im November 2024 einen neuen Mehrheitsinvestor gewonnen. Die Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englander halten derzeit 75 Prozent der Anteile und besitzen zudem die Option, die restlichen Anteile zu übernehmen. Mit der Erhöhung der Flugfrequenzen reagiert Tus Airways auf die gestiegene Nachfrage auf der Verbindung zwischen Israel und Österreich. Die Erweiterung der Flugkapazitäten könnte die Marktstellung von Tus Airways stärken, insbesondere in einer Phase, in der Mitbewerber ihre Aktivitäten vorübergehend ausgesetzt haben.

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Landebahnblockade auf Teneriffa Süd sorgt für Chaos im Flugverkehr

Am Abend des 2. Januar 2025 blockierte ein Geschäftsreiseflugzeug die einzige Landebahn des Flughafens Teneriffa Süd, was zu einer über einstündigen Betriebsunterbrechung führte. Der Vorfall ereignete sich in einer der geschäftigsten Reisezeiten des Jahres und verursachte zahlreiche Flugumleitungen sowie erhebliche Verspätungen. Über 20 Flüge wurden auf nahegelegene Flughäfen, darunter Teneriffa Nord, Gran Canaria und Fuerteventura, umgeleitet. Besonders Teneriffa Nord stieß rasch an seine Kapazitätsgrenzen, was die Abwicklung der zusätzlichen Flugbewegungen erschwerte. Die Blockade führte zu einem Stau im regionalen Flugverkehr, der sowohl Passagiere als auch die Fluggesellschaften belastete. Die lokale Wirtschaftsgruppe CEST kritisierte den Flughafenbetreiber AENA scharf. Sie forderte sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und Kapazitäten am Flughafen Teneriffa Süd, um künftige Engpässe und Störungen besser bewältigen zu können. Der Betrieb wurde gegen 19:30 Uhr wieder aufgenommen, doch die Auswirkungen waren noch bis in die Nacht spürbar.

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Zwei Notlandungen wegen medizinischer Notfälle auf Mallorca

Am Morgen des 2. Januar 2025 kam es auf dem Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca zu zwei aufeinanderfolgenden Notlandungen. Grund für die Zwischenfälle waren medizinische Notfälle an Bord zweier Flüge aus Amsterdam und Stockholm. Die betroffenen Maschinen – eine Boeing 737-800 von Transavia (Flug HV5623) und ein Airbus A320neo von SAS (Flug SK1805) – meldeten fast zeitgleich ihre Notfälle gegen 10:00 Uhr. Die Fluglotsen des Flughafens reagierten schnell und ermöglichten den beiden Flugzeugen eine beschleunigte Landung. Der Airbus A320neo folgte dabei unmittelbar hinter der Boeing 737-800. Nach der Landung wurden die betroffenen Passagiere sofort medizinisch versorgt. Informationen zum aktuellen Gesundheitszustand der betroffenen Personen liegen noch nicht vor. Das Kontrollteam des Flughafens lobte die professionelle Zusammenarbeit der Flugzeugbesatzungen sowie die koordinierte Abwicklung der Notfälle. Beide Maschinen konnten nach den Zwischenfällen ohne weitere Komplikationen abgefertigt werden.

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Edelweiss optimiert Streckenführung: Neue Dreiecksroute nach Akureyri

Der Schweizer Ferienflieger Edelweiss nimmt für den Sommer 2025 Anpassungen an seiner Streckenführung vor, um den Bedürfnissen seiner Passagiere besser gerecht zu werden. Die nordisländische Stadt Akureyri wird künftig im Rahmen einer Dreiecksroute von Zürich aus angeflogen. Vom 20. Juni bis zum 29. August starten die Flüge einmal wöchentlich freitags, wobei die Route über Reykjavik-Keflavik führt. Rückflüge erfolgen ebenfalls über die isländische Hauptstadt. Diese Änderung ersetzt die bisher angebotenen Nachtflüge, die sich aufgrund der begrenzten lokalen Infrastruktur in Akureyri als wenig praktikabel erwiesen haben. Stattdessen wird nun ein Morgenflug angeboten, der den Passagieren bessere Reisezeiten und eine optimierte Anbindung an die nordisländische Region bietet. Vorteile der neuen Flugroute Die Dreiecksroute bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Einerseits erweitert sie die Kapazität der stark nachgefragten Strecke nach Reykjavik, da zusätzliche Sitze und ein zusätzlicher Wochentag bereitgestellt werden. Andererseits eröffnet sie den Reisenden die Möglichkeit, Nord- und Südisland miteinander zu kombinieren. So können Passagiere beispielsweise in Reykjavik ankommen und von Akureyri zurückfliegen – oder umgekehrt. Die Flüge werden mit einem Airbus A320 durchgeführt, der ideal für diese Distanz und die Passagiernachfrage auf der Route geeignet ist. Ein Sprecher von Edelweiss betonte, daß die Änderungen nicht nur den Komfort der Passagiere steigern, sondern auch die Effizienz der Flugplanung verbessern. Bedeutung von Akureyri und Reykjavik Akureyri, die größte Stadt im Norden Islands, ist ein wichtiges Tor zur Erkundung der beeindruckenden Landschaften und Naturwunder der Region, darunter der berühmte Mývatn-See, die Goðafoss-Wasserfälle und die geothermalen Gebiete. Die Nähe zu diesen Attraktionen macht die Stadt zu

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Lufthansa erhöht Flugfrequenzen in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens

Die Lufthansa wird ihre Präsenz in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens für die Sommersaison 2025 verstärken, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Ab Ende März bis Ende Oktober plant die Fluggesellschaft eine signifikante Erhöhung der Flugfrequenzen auf verschiedenen Strecken. Insbesondere nach Kroatien werden im Vergleich zum Vorjahr bis zu 13 zusätzliche wöchentliche Flüge angeboten, wodurch die Gesamtzahl auf 62 bis 65 wöchentliche Umläufe ansteigt. Neben den verstärkten Verbindungen nach Kroatien, wird Lufthansa auch die Frequenzen zwischen Frankfurt und Belgrad sowie München und Belgrad erhöhen. Im August wird Belgrad mit insgesamt 42 wöchentlichen Flügen erreicht, was eine Steigerung von rund acht Flügen pro Woche bedeutet. Zudem wird die Fluggesellschaft die Frequenzen nach Tivat verdoppeln und auch von München aus erweitern. Lufthansa setzt auf diesen Strecken eine Mischung aus verschiedenen Flugzeugtypen ein, darunter Modelle der Bombardier-, Embraer- und Airbus A320-Familie sowie Wet-Lease-Flugzeuge des Partners Air Dolomiti. Abgesehen von den Frequenzanpassungen hat Lufthansa auch einen Versuch gestartet, den Service von Tee und Kaffee auf Kurzstreckenflügen wieder einzuführen, der jedoch angesichts der wirtschaftlichen Überlegungen des Unternehmens in naher Zukunft nicht fortgeführt werden soll. CEO Carsten Spohr äußerte, dass der Airline-Mittelwert von sieben Euro pro Passagier es schwer mache, solche kostenfreien Dienstleistungen wieder einzuführen. Über die bevorstehenden Aufstockungen berichtete zunächst das Portal ExYuAviation.com

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