
Wintersaison 2024/25: Österreichs Tourismusbranche zieht erste positive Bilanz
Mit einem Zuwachs von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr präsentiert sich die österreichische Tourismusbranche zu Beginn der Wintersaison 2024/25 in ausgezeichneter Form. Im November 2024 verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe 5,52 Millionen Nächtigungen, ein klarer Anstieg im Vergleich zu den 5,18 Millionen Nächtigungen im November 2023. Diese vorläufigen Zahlen, veröffentlicht von der Statistik Austria, unterstreichen die Bedeutung des Tourismus als zentralen Wirtschaftssektor des Landes und geben einen optimistischen Ausblick auf die gesamte Saison. Die ausgezeichneten Buchungszahlen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage bestätigen die Attraktivität Österreichs als Winterreisedestination. Die milde Wetterlage, die es sogar in schneeärmeren Regionen erlaubte, auf Terrassen zu verweilen, trug zur kurzfristigen Buchungslage bei. Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, betont: „Die aktuellen Nächtigungszahlen sind ein positives Signal für unsere Branche und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Doch trotz des erfreulichen Beginns warnt Spreitzhofer vor verfrühter Euphorie. Er verweist darauf, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht allein an Nächtigungszahlen gemessen werden kann. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und notwendige Investitionen belasten viele Betriebe. Eine klare politische Unterstützung sei daher erforderlich, um die Branche langfristig zu stabilisieren. Vorschläge wie die Senkung der Lohnnebenkosten oder verkürzte Abschreibungsdauern könnten Betriebe finanziell entlasten und ihnen ermöglichen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein widerstandsfähiger Sektor mit Potenzial Die vergangenen Jahre, geprägt von pandemiebedingten Herausforderungen und wirtschaftlicher Unsicherheit, haben gezeigt, dass die österreichische Tourismusbranche anpassungsfähig ist. Die Resilienz der Betriebe und die hohe Nachfrage belegen, dass das Vertrauen der Gäste in die Qualität und das Angebot ungebrochen ist. Spreitzhofer hebt hervor: „Die Nächtigungszahlen








