Januar 3, 2025

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Januar 3, 2025

Bettwanzen auf Flügen von Turkish Airlines: Reisende berichten von unangenehmen Begegnungen

In den letzten Wochen sind zunehmend Berichte über Bettwanzen auf Flügen der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines aufgekommen. Passagiere auf verschiedenen internationalen Flügen haben geschildert, wie sie während des Fluges mit den ungebetenen Mitreisenden konfrontiert wurden. Einige Reisende haben sogar Fotos von Insektenstichen gepostet, die sie während des Fluges erlitten haben. Diese Berichte werfen ein kritisches Licht auf die Hygienepraktiken einer der größten Fluggesellschaften der Welt, die mit ihrem weitreichenden internationalen Netzwerk und zahlreichen Verbindungen zu den wichtigsten Städten weltweit eine der führenden Fluggesellschaften auf der Ost-West-Route darstellt. Unangenehme Entdeckungen während des Fluges Einer der ersten Vorfälle, der öffentliches Interesse erregte, ereignete sich im März 2024, als eine Passagierin namens Patience Titcombe auf ihrem Flug von Johannesburg nach Istanbul auf eine Bettwanze stieß. Während sie aufstand, um die Toilette zu benutzen, entdeckte sie das Insekt auf ihrem Sitz. Als sie das Insekt entfernen wollte, wies ihre Freundin sie darauf hin, dass es sich um eine Bettwanze handelte. Trotz des Hinweises auf das Problem wurde ihre Sorge von der Flugbegleiterin abgewehrt, die das Insekt zwar entfernte, jedoch die Möglichkeit einer Bettwanze in Abrede stellte. Titcombe äußerte später, dass sie besorgt war, das Insekt möglicherweise mit nach Hause zu nehmen und damit eine Bettwanzenplage bei sich zu Hause zu verursachen. Im Oktober berichtete ein weiterer Passagier, Matthew Myers, dass er während eines Fluges von Istanbul nach San Francisco ebenfalls mit Bettwanzen in Kontakt kam. Ein Mitreisender wies ihn auf die Insekten auf seinem Sitz hin, die auch von der Decke fielen. Auf diesem

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Tallink Grupp veröffentlicht Passagier- und Frachtstatistiken für 2024: Ein Jahr im Zeichen der Herausforderungen

Die Tallink Grupp, einer der führenden Anbieter im Bereich der Passagier- und Frachtbeförderung auf den Ostsee-Strecken, hat ihre Bilanz für das Jahr 2024 gezogen. Insgesamt beförderte das Unternehmen 5.580.016 Passagiere, was einen Rückgang von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das Unternehmen hat sich jedoch angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als stabil erwiesen. Der Rückgang betrifft insbesondere die Strecke zwischen Finnland und Schweden, während auf den anderen Routen eine positive Entwicklung zu verzeichnen ist. Auch der Frachtbereich blieb von den schwierigen wirtschaftlichen Umständen nicht verschont, wobei die Zahl der beförderten Frachteinheiten einen deutlichen Rückgang erlebte. Rückgang bei Passagierzahlen, aber positive Entwicklungen auf einzelnen Strecken Mit insgesamt 5.580.016 beförderten Passagieren im Jahr 2024 verzeichnet die Tallink Grupp im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von 2,2 Prozent. Im Jahr 2023 waren es noch 5.705.600 Passagiere, die die Fähren des Unternehmens nutzten. Ein genauerer Blick auf die verschiedenen Strecken zeigt, dass der Rückgang vor allem auf der Strecke zwischen Finnland und Schweden zu verzeichnen war. Diese Route verzeichnete einen dramatischen Rückgang von 15,4 Prozent, was auf eine insgesamt schwache Nachfrage und ein zurückhaltendes Verbraucherverhalten in diesem Markt zurückzuführen sein könnte. Auf der Strecke zwischen Estland und Finnland konnte Tallink jedoch einen Anstieg von 2,5 Prozent verzeichnen. Dies deutet darauf hin, dass insbesondere der Transit zwischen diesen beiden Ländern eine stabilere Nachfrage aufwies. Noch positiver fällt die Bilanz auf der Strecke Estland-Schweden aus: Hier stieg die Passagierzahl sogar um 8,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies könnte auf eine wachsende Beliebtheit dieser

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Flughafen Stuttgart verzeichnet im Jahr 2024 9,1 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Stuttgart hat im Jahr 2024 eine positive Bilanz gezogen: Über neun Millionen Passagiere nutzten die Verkehrsdrehscheibe im Südwesten Deutschlands, was einem Anstieg von mehr als acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit insgesamt 9,1 Millionen Fluggästen wurde der Flughafen Stuttgart zu einer der am stärksten frequentierten Luftverkehrszentren des Landes. Auch die Geschäftsstelle des Flughafens ist zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Im Jahr 2023 zählte der Flughafen noch 8,4 Millionen Passagiere, was bereits eine starke Leistung darstellte. Der deutliche Anstieg im Jahr 2024 spiegelt jedoch eine zunehmende Erholung des Luftverkehrs nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie wider. Trotz der nach wie vor bestehenden globalen Herausforderungen, darunter unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und geopolitische Spannungen, zeigt sich der Flughafen Stuttgart robust und optimistisch. „Die Nachfrage bleibt weiterhin stark, insbesondere bei den privaten Reisen“, erklärte Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). Die Menschen reisten mehr denn je, um Familie und Freunde zu besuchen, und auch Urlaubsflüge bleiben stark nachgefragt. Diese Entwicklung spiegelt sich in den täglichen Flugbewegungen und der steigenden Passagierzahl wider, die den Flughafenbetrieb zu einer stabilen Grundlage für die Wirtschaft der Region machen. Ursachen des Wachstums Das Wachstum von über acht Prozent ist ein bemerkenswerter Erfolg und lässt sich durch verschiedene Faktoren erklären. Einer der entscheidenden Gründe für die Zunahme der Passagierzahlen ist sicherlich die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Privatreisen. Die Menschen sind zunehmend bereit, in ferne Länder zu reisen, sowohl für Urlaubsaufenthalte als auch für private Anlässe

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EU-Vorgabe belastet Luftfahrtindustrie: Forderung nach Entlastung

Zum 1. Januar 2025 trat die neue EU-Vorgabe in Kraft, wonach Fluggesellschaften an europäischen Flughäfen zwei Prozent ihres Treibstoffs durch nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) ersetzen müssen. Diese umweltfreundlicheren Kraftstoffe sind jedoch deutlich teurer als herkömmliches Kerosin. Die Luftfahrtbranche rechnet mit Mehrkosten von 300 bis 400 Millionen Euro pro Jahr allein für Flüge aus Deutschland. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) fordert deshalb, die Luftverkehrsteuer abzuschaffen, um die zusätzlichen finanziellen Belastungen zu mildern. Die Kosten für SAF sind bis zu fünfmal so hoch wie die für konventionelles Kerosin, was die ohnehin angespannte Lage der deutschen Luftfahrtindustrie weiter verschärfen könnte. BDL-Präsident Joachim Lang kritisiert, dass europäische Fluggesellschaften die SAF-Quote erfüllen müssen, während Wettbewerber aus Nicht-EU-Ländern, wie etwa aus Istanbul, Dubai oder Doha, von niedrigeren Kraftstoffpreisen profitieren, da sie den teuren Treibstoff nur auf kurzen EU-Strecken verwenden. Lang warnt, dass dies Passagiere zu diesen Drehkreuzen umlenken könnte, wodurch europäische Airlines weitere Marktanteile verlieren würden. Angesichts dieser Herausforderungen fordert die deutsche Luftfahrtindustrie eine angemessene Entlastung, um den internationalen Wettbewerbsnachteil zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Airlines zu sichern.

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Airbus verfehlt Jahresziel knapp: Ein Schlussspurt mit starken Dezember-Zahlen

Airbus, der weltgrößte Flugzeugbauer, schließt das Jahr 2024 mit einem bemerkenswerten Endspurt ab, verfehlt jedoch sein revidiertes Jahresziel von 770 Auslieferungen um Haaresbreite. Nach Angaben von Insidern hat der Konzern im Dezember eine beeindruckende Anzahl von über 120 Verkehrsflugzeugen ausgeliefert und damit seine Lagerbestände reduziert. Dennoch bleiben am Jahresende knapp 760 Einheiten – zehn weniger als angestrebt. Der verhaltene Start ins Jahr, bedingt durch Engpässe in der Lieferkette, konnte durch die starke Leistung im Schlussquartal nicht vollständig kompensiert werden. Trotz dieses leichten Rückstands zeigt die Entwicklung des Unternehmens, dass Airbus weiterhin eine führende Rolle in der Luftfahrtindustrie einnimmt. Erfolgreicher Schlussspurt trotz schwieriger Umstände Im vierten Quartal 2024 stellte Airbus nach Schätzungen des Analysten Benhamin Heelan von der Bank of America 13 Flugzeuge mehr bereit als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein im Dezember wurden vermutlich über 110 Maschinen ausgeliefert, wobei das beliebte Modell A320 eine entscheidende Rolle spielte. Analystin Chloe Lemarie von Jefferies hob hervor, daß die Dezember-Zahlen einen Anstieg von 13 Prozent im Jahresvergleich darstellen könnten, und Bloomberg berichtete von nahezu 120 Auslieferungen. Die Lagerbestände, ein langfristiger Indikator für die Effizienz der Produktionskette, hätten sich laut Lemarie ebenfalls verringert. Dies sei ein positives Zeichen, da Airbus in den letzten Jahren immer wieder mit Lieferproblemen seiner Zulieferer zu kämpfen hatte. Herausforderungen in der Lieferkette Die seit der Corona-Pandemie anhaltenden Störungen in der Lieferkette hatten Airbus im gesamten Jahr 2024 stark beeinträchtigt. Insbesondere Schwierigkeiten bei Triebwerksherstellern sorgten für Verzögerungen. Firmenchef Guillaume Faury sah sich bereits im Sommer gezwungen, das ursprünglich gesetzte

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Rekordjahr für die ÖAMTC-Flugrettung: Mehr Einsätze als je zuvor

Das Jahr 2024 wird in die Geschichte der österreichischen Luftrettung eingehen. Mit 22.203 Einsätzen erreichten die Christophorus-Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung eine neue Höchstmarke, die den bisherigen Rekord von 2022 (21.934 Einsätze) deutlich übertraf. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle der Flugrettung im österreichischen Rettungswesen. Der Ausbau der Infrastruktur, die hohe Effizienz der Crews und der vermehrte Bedarf an Luftrettung in Notfallsituationen machten das vergangene Jahr zu einem Wendepunkt. Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, erklärte dazu: „Unsere Flotte hat einmal mehr bewiesen, wie unverzichtbar sie ist. Besonders bei der Hochwasser-Katastrophe im Herbst 2024 war unser Einsatz entscheidend.“ Der neue Stützpunkt Christophorus 18, der seit April 2024 in Betrieb ist, spielte hierbei eine maßgebliche Rolle und ergänzte das dichte Netz der Flugrettung, das über ganz Österreich gespannt ist. Vielfältiges Einsatzspektrum Die Bandbreite der Alarmierungen umfasste internistische Notfälle wie Herzinfarkte und Schlaganfälle ebenso wie Unfälle im alpinen Bereich, im Verkehr oder im häuslichen Umfeld. Rund 46,5 Prozent der Einsätze waren akute medizinische Notfälle. Freizeit- und Haushaltsunfälle machten 12,7 Prozent aus, während alpine Sport- und Freizeitunfälle mit 10,9 Prozent zu Buche schlugen. Verkehrsunfälle lagen mit 6,7 Prozent vergleichsweise niedrig. Ein entscheidender Vorteil der Luftrettung sei, so Trefanitz, die Geschwindigkeit: „Gerade bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen kann die schnelle Verfügbarkeit von Notfallmedizin den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.“ Spitzenreiter unter den Stützpunkten Die einsatzstärksten Stützpunkte des Jahres 2024 waren Christophorus 6 in Salzburg mit 1.867 Alarmierungen, Christophorus 9 in Wien (1.692) und Christophorus Europa 3 in Suben (1.543). Besonders in schwer zugänglichen Gebieten, wie alpinen Regionen,

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Turkish Airlines setzt Boeing 777 auf Flügen nach Stuttgart ein

Turkish Airlines plant, für die Flüge nach Stuttgart am 4. und 6. Januar 2025 das Langstreckenmodell Boeing 777 einzusetzen. Die Maschinen, die mit 349 Sitzplätzen ausgestattet sind, werden auf den Flügen TK1705 und TK1706 eingesetzt und ersetzen vorübergehend kleinere Flugzeugtypen. Laut dem Portal Aero Routes wird diese Maßnahme im Rahmen eines Testbetriebs umgesetzt, um die Kapazität auf der Strecke Istanbul–Stuttgart zu erhöhen. Neben der Boeing 777 wird auf der Route zwischen dem 4. und 6. Januar auch der Airbus A330 sowie der Airbus A350 eingesetzt. Diese Flugzeuge bieten ebenfalls eine höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zu den ursprünglich für diese Strecke vorgesehenen Maschinen. Die Entscheidung, verschiedene Flugzeugtypen auf dieser Strecke zu nutzen, dürfte mit der Nachfrage während der Reisezeit und der Verfügbarkeit von Flugzeugen zusammenhängen. Mit dieser Maßnahme will Turkish Airlines sicherstellen, dass Passagiere während der Hochreisezeit ausreichend Platz auf den Flügen zwischen Istanbul und Stuttgart finden.

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British Airways reformiert Vielfliegerprogramm: Loyalität wird teurer

Die Ankündigung von British Airways, ihr Vielfliegerprogramm grundlegend umzugestalten, sorgt für heftige Diskussionen unter Kunden und Mitarbeitern. Ab dem 1. April 2025 wird der bisherige Executive Club in „The British Airways Club“ umbenannt, und ein umsatzbasiertes System tritt an die Stelle des bisherigen Modells. Mit diesem Schritt orientiert sich die Fluggesellschaft an internationalen Standards, doch viele Stammkunden empfinden die Änderungen als Belastung und sehen ihre bisherige Treue nicht angemessen honoriert. Das überarbeitete System belohnt Vielflieger nicht mehr auf der Grundlage zurückgelegter Entfernungen oder gebuchter Kabinenklassen, sondern allein nach den finanziellen Ausgaben bei British Airways und deren Partnern. Für jede ausgegebene Pfund erhalten Mitglieder einen sogenannten Tier-Punkt. Die Schwellenwerte für die verschiedenen Statusstufen steigen damit erheblich: Diese Summen schließen Steuern und Gebühren aus, was die Schwelle für viele Kunden zusätzlich erhöht. Zum Vergleich: Im bisherigen Modell waren für den Gold-Status lediglich 1.500 Punkte nötig, die durch Kombination von Flugdistanz und Kabinenklasse erreicht werden konnten. Zusätzliche Optionen zur Punkteerlangung British Airways hat angekündigt, daß Punkte künftig nicht nur für Flüge, sondern auch für Zusatzleistungen wie Sitzplatzwahl, Übergepäck und Pauschalreisen bei British Airways Holidays gutgeschrieben werden. Darüber hinaus können Nutzer der American Express Premium Plus-Kreditkarte Punkte sammeln, wenngleich hier eine Obergrenze von 2.500 Punkten pro Jahr gilt. Während diese Neuerungen einigen Kunden entgegenkommen könnten, kritisieren viele Vielflieger die schiere Höhe der Schwellenwerte. Der Zugang zu den begehrten Club-Lounges oder Vorteilen wie zusätzlichem Gepäck wird für viele frühere Stammkunden unerreichbar. Reaktionen von Kunden und Mitarbeitern Die Reaktion auf die Reform fällt überwiegend kritisch aus.

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Condor erweitert Städteverbindungen für den Sommerflugplan 2025

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat bekannt gegeben, dass sie zum Sommerflugplan 2025 Änderungen an ihren Städtestrecken vornimmt. Die Airline plant, auf mehreren Routen die Kapazitäten zu erhöhen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. So wird Condor zwischen Frankfurt und Hamburg sowie auf den Strecken Frankfurt–München und Frankfurt–Wien statt der bisherigen Airbus A320 künftig den größeren Airbus A321 einsetzen. Dies wird zu einer Erhöhung der Sitzplatzkapazität auf diesen Verbindungen führen. Zusätzlich zu den Änderungen im Flugzeugtyp hat Condor auch seine Stationierung von Flugzeugen angepasst. Im Sommer 2025 wird die Airline fünf Jets aus Deutschland abziehen und stattdessen neue Flugzeuge in Zürich, Wien, Prag, Mailand und Rom stationieren. Damit erweitert Condor nicht nur ihr Angebot an beliebten Strandzielen, sondern auch an Städtereisezielen. Mit dieser Umstrukturierung reagiert Condor auf die wachsende Nachfrage nach Städtereisen und bietet seinen Passagieren ein breiteres Netzwerk von Flugzielen an. Besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Sommerflugplan setzt die Airline auf eine größere Flexibilität, um sowohl klassische Urlaubsdestinationen als auch Citytrips optimal bedienen zu können. Über die bevorstehenden Veränderungen berichtete zunächst das auf Flugplandaten spezialisierte Portal Aeroroutes.com.

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Tragödie von Jeju Air Flug 2216: Fortschritte bei der Untersuchung des Absturzes in Muan

Die Untersuchungen zum Absturz von Jeju Air Flug 2216, der am 27. November 2024 in Muan, Südkorea, verunglückte und 179 Todesopfer forderte, schreiten voran. Der Fokus liegt derzeit auf der Auswertung der Flugschreiber, die entscheidende Hinweise auf die Unglücksursache liefern könnten. Während die Analyse des Cockpit-Voice-Recorders (CVR) bereits Fortschritte zeigt, bereitet der beschädigte Flugdatenschreiber (FDR) erhebliche Probleme. Zur weiteren Untersuchung wurde er an das National Transportation Safety Board (NTSB) in den Vereinigten Staaten übergeben. Der Flugdatenschreiber, der essenzielle technische Informationen zum Flugverlauf speichert, wurde beim Aufprall schwer beschädigt. Zusätzlich fehlt ein wichtiger Steckverbinder, der für die Datenübertragung notwendig ist. Koreanische Techniker unternahmen mehrere Versuche, das Gerät vor Ort zu reparieren, mussten jedoch einsehen, daß eine Analyse in Südkorea nicht möglich ist. Ju Jong-wan, Direktor für Luftfahrtpolitik im südkoreanischen Verkehrsministerium, erklärte, daß die Reparatur und Datenextraktion unter größter Vorsicht erfolgen müsse, um verbleibende Informationen nicht zu gefährden. Die Entscheidung, den FDR per Flugzeug an das NTSB zu senden, wurde getroffen, um den Prozess zu beschleunigen. Zugleich betonte das Verkehrsministerium, daß südkoreanische Ermittler eng in die Analysen eingebunden bleiben, um eine umfassende und ausgewogene Untersuchung zu gewährleisten. Erste Erkenntnisse aus dem Cockpit-Voice-Recorder Die Auswertung des Cockpit-Voice-Recorders hat ergeben, daß die Piloten mit der Flugsicherung in Kontakt standen und sich für eine Landung auf der entgegengesetzten Bahn entschieden. Ein technisches Problem verhinderte offenbar das Ausfahren des Fahrwerks, weshalb die Boeing 737-800 eine Bauchlandung ausführte. Diese erfolgte mit hoher Geschwindigkeit und ohne die für eine Landung üblichen Klappenstellungen. Erste Hinweise deuten darauf hin, daß

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