Januar 16, 2025

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Januar 16, 2025

Flughafen Zürich verzeichnet 2024 nahe Vorkrisenniveau

Der Flughafen Zürich konnte im Jahr 2024 nahezu an die Rekordwerte des Vorkrisenjahres 2019 anknüpfen. Mit insgesamt 31,2 Millionen Passagieren verzeichnete der Flughafen eine Steigerung von 8 Prozent im Vergleich zu 2023 und erreichte 99 Prozent der Passagierzahlen von 2019. Damit war 2024 das zweitstärkste Jahr in der Geschichte des Flughafens. Auch die Flugbewegungen stiegen an und lagen mit 261.103 Starts und Landungen um 6 Prozent höher als 2023, jedoch weiterhin bei 95 Prozent des Niveaus von 2019. Die Sitzplatzauslastung konnte hingegen um 2,5 Prozentpunkte auf 80,6 Prozent verbessert werden, bedingt durch den Einsatz größerer und effizient ausgelasteter Flugzeuge. Im Bereich Fracht wurden 436.032 Tonnen abgewickelt, was einem Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Im Vergleich zu 2019 ist dies jedoch ein Rückgang von 3 Prozent. Mit 198 Zielstädten in 74 Ländern, bedient von 68 Fluggesellschaften, bleibt der Flughafen Zürich eine bedeutende Drehscheibe. Zu den beliebtesten europäischen Destinationen gehörten London, Berlin und Amsterdam, während interkontinental New York, Dubai und Bangkok die Spitzenplätze belegten. Die Zahlen für Dezember 2024 untermauern den Wachstumstrend: Mit 2,37 Millionen Passagieren wurde ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt, wobei die Flugbewegungen 99 Prozent des 2019er-Niveaus erreichten. Die Frachtmenge im Dezember stieg um 8 Prozent auf 37.392 Tonnen, blieb aber ebenfalls leicht unter dem Vergleichswert von 2019.

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Arkia Israeli Airlines: Direktverbindungen zwischen Tel Aviv und New York in schwierigen Zeiten

Arkia Israeli Airlines, die zweitgrößte Fluggesellschaft Israels, hat bekanntgegeben, ab dem 9. Februar 2024 eine neue Direktverbindung zwischen Tel Aviv und New York JFK einzurichten. Der Schritt erfolgt in einer Phase wachsender Nachfrage nach Transatlantikflügen zwischen Israel und den USA, während große amerikanische Fluggesellschaften ihre Dienste aufgrund der politischen Lage in der Region eingestellt haben. Die neue Route wird in Partnerschaft mit TechAir betrieben, einer gemeinnützigen Organisation, die israelischen Start-ups, Investoren und Unternehmen den Zugang zum amerikanischen Markt erleichtern will. TechAir betont, die logistischen Hürden und die hohen Kosten für Geschäftsreisen zwischen Israel und den USA zu minimieren. Da Arkia selbst nicht über Flugzeuge verfügt, die für Langstreckenflüge geeignet sind, wird die Strecke von einem Airbus A330-900neo der spanisch-portugiesischen Charterfluggesellschaft Iberojet bedient. Iberojet stellt sowohl die Flugzeuge als auch das technische Personal bereit, während Arkia zusätzliches Kabinenpersonal für kulturelle und sprachliche Unterstützung einsetzt. Die eingesetzten Flugzeuge bieten Platz für 371 Passagiere und werden dreimal wöchentlich zwischen dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv und New York JFK verkehren. Hintergrund: Auswirkungen der politischen Lage auf die Luftfahrt Die Entscheidung von Arkia, diese Verbindung einzurichten, wurde durch eine deutliche Reduzierung des Flugangebots zwischen Israel und den USA notwendig. Seit Beginn der Konflikte zwischen Israel, der Hamas und der Hisbollah haben United Airlines, Delta Air Lines und American Airlines alle Direktflüge ausgesetzt. El Al war bisher die einzige Fluggesellschaft, die weiterhin Direktflüge zwischen den beiden Ländern anbot, was zu einem Anstieg der Flugpreise führte. Viele Passagiere mussten auf Umsteigeverbindungen in Europa zurückgreifen, was

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Tradition trifft Realität: Café Sacher Graz schließt nach 22 Jahren

Nach über zwei Jahrzehnten schließt das Café Sacher Graz, ein Symbol österreichischer Kaffeehauskultur, seine Türen. Die Sacher Gruppe, bekannt für die weltberühmte Original Sacher-Torte und ihre Hotels in Wien und Salzburg, gab bekannt, dass das Café in den kommenden Monaten seinen Betrieb einstellen wird. Diese Entscheidung wurde nach intensiver Prüfung getroffen, da weder Umsatzsteigerungen noch ausreichende Kostenreduktionen das Café in die Gewinnzone hätten führen können. Das 2002 eröffnete Café Sacher Graz war ein beliebter Treffpunkt für Kaffeeliebhaber und bot einen Hauch Wiener Eleganz in der steirischen Hauptstadt. Matthias Winkler, CEO der Sacher Gruppe, erklärte, dass die wirtschaftliche Lage trotz der Bemühungen der 16 Mitarbeitern, die sieben Tage die Woche tätig waren, langfristig nicht tragbar gewesen sei. „Wir haben jede Möglichkeit geprüft, doch leider war keine Lösung umsetzbar, die den langfristigen Betrieb sichern konnte“, so Winkler. Besonderer Dank galt den Mitarbeitern, die das Café zu einem Ort gelebter Gastfreundschaft gemacht haben. Die Sacher Gruppe betonte, dass alle Mitarbeitern unterstützt werden sollen, um neue berufliche Perspektiven zu finden. Ebenso wurde den Gästen gedankt, die das Café zu einem Ort der Begegnung und des Genusses gemacht haben. Trotz der Schließung bleibt die Sacher Gruppe der Stadt Graz verbunden. Winkler schloss nicht aus, dass es in Zukunft eine Rückkehr geben könnte. „Wir sagen nicht Adieu, sondern auf Wiedersehen.“ Die Marke Sacher, ein Synonym für Tradition und Eleganz, wird somit weiterhin ein Teil der Grazer Geschichte bleiben.

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Piloten und Flugzeuge am Boden: Akasa Air kämpft mit verzögerten Boeing-Auslieferungen

Die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air steht vor erheblichen Herausforderungen, da Verzögerungen bei der Auslieferung von Boeing 737 MAX-Flugzeugen den Betrieb beeinträchtigen. Mehr als 400 der insgesamt 850 Piloten des Unternehmens wurden nach aktuellen Berichten von ihrer fliegerischen Tätigkeit entbunden, da die Flottenkapazität nicht mit der Anzahl der ausgebildeten Besatzungen Schritt halten kann. Die Probleme bei den Auslieferungen werfen Fragen über die langfristige Strategie der Fluggesellschaft und die Stabilität der Partnerschaft mit Boeing auf. Akasa Air hatte sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um innerhalb von fünf Jahren eine Flotte von 72 Boeing 737 MAX-Flugzeugen zu betreiben. Bis Anfang 2024 verfügte die Fluggesellschaft über 22 Maschinen dieses Typs. Doch die Auslieferungen verlangsamten sich im Laufe des Jahres drastisch, und bis Jahresende trafen lediglich drei weitere Flugzeuge ein, obwohl ursprünglich 42 erwartet wurden. Diese Verzögerungen führten dazu, daß 15 geplante Auslieferungen nicht realisiert werden konnten. Die Schwierigkeiten bei Boeing haben ihren Ursprung in einem gravierenden Sicherheitsvorfall: Am 5. Januar 2024 löste sich ein Türpfropfen von einer Boeing 737 9 der Alaska Airlines. Dieser Vorfall veranlaßte die Federal Aviation Administration (FAA), die monatliche Produktion der MAX-Modelle streng zu regulieren. Boeing sah sich daraufhin gezwungen, die Produktionsstandards zu überarbeiten und die Qualitätssicherung zu verbessern. Dies führte weltweit zu Lieferengpässen, von denen auch Akasa Air erheblich betroffen ist. Konsequenzen für das Personal: Piloten am Boden Die Probleme mit den Flugzeugauslieferungen haben direkte Auswirkungen auf das Personal von Akasa Air. Von den insgesamt 850 Piloten wurden rund 400 aus dem aktiven Dienst genommen. Diese Maßnahme hat vor allem

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Japan im Herbst: Eine visuelle Reise durch Tradition und Moderne

Der Herbst in Japan bietet eine faszinierende Mischung aus leuchtenden Farben, kulturellem Erbe und futuristischer Architektur. Eine Reise durch das Land zeigt nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Verschmelzung von Tradition und Moderne. Der renommierte Landschaftsfotograf Albert Dros hat auf seiner Tour im November 2024 von Kyoto nach Osaka die Herbstlandschaften Japans dokumentiert und dabei ikonische Orte festgehalten. Besonders eindrucksvoll ist die Fünf-Seen-Region in der Präfektur Yamanashi, wo der Mount Fuji mit 3.776 Metern Höhe als majestätischer Mittelpunkt dient. Im Herbst spiegeln sich die Farbenpracht der Wälder und die Silhouette des Vulkans auf den Seen – ein Phänomen, das als „kopfstehender Fuji“ bekannt ist. Die mystische Stimmung, die durch Nebel und Lichtspiel entsteht, lädt zum Fotografieren ein. Das Kiso-Tal in der Präfektur Nagano bietet mit historischen Dörfern wie Narai-juku, bekannt als „Narai der tausend Häuser“, eine Zeitreise in die Vergangenheit. Alte Holzgebäude und beleuchtete Gassen bieten eine beeindruckende Kulisse, besonders bei Nacht. In Kyoto setzt die leuchtend rote Herbstfärbung der Ahornbäume die historischen Tempel und Schreine in Szene, während die Burg Matsumoto mit ihrer schwarzen Architektur und umgebenden Herbstlandschaft ein Kontrastspiel ermöglicht. Auch weniger bekannte Orte wie der Arashiyama-Bambuswald und Koyasan mit seinen Tempeln und Gräbern bieten einmalige Motive. Der Bambuswald besticht durch seine geometrische Eleganz, während Koyasan mit seiner mystischen Atmosphäre und historischen Bedeutung begeistert. Mit moderner Bildbearbeitung, etwa durch die Software Luminar Neo, können Fotografien dieser Orte noch intensiver gestaltet werden.

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Beinahe-Zusammenstoß zweier Flugzeuge über Phoenix: FAA untersucht Vorfall

Am 11. Januar 2025 kam es über Phoenix, Arizona, zu einem ernsten Zwischenfall im Luftverkehr. Zwei Verkehrsflugzeuge, ein Airbus A330-300 der Delta Air Lines und eine Boeing 737-900ER der United Airlines, gerieten auf Kollisionskurs. Der Vorfall ereignete sich im Luftraum nahe Estrella Village, einem Stadtteil von Phoenix, als die Maschinen auf ihren Anflug auf den Sky Harbor International Airport vorbereitet wurden. Beide Flugzeuge landeten sicher, jedoch wirft der Zwischenfall Fragen zur Einhaltung der vorgeschriebenen Staffelung und der Effizienz der Luftverkehrskontrolle auf. Nach Angaben der Federal Aviation Administration (FAA) ereignete sich der Vorfall gegen 11 Uhr Ortszeit. Die vorgeschriebene Staffelung zwischen den beiden Maschinen, die den sicheren Abstand in der Luft gewährleisten soll, ging verloren. Dank moderner Kollisionsvermeidungssysteme wie dem Traffic Alert and Collision Avoidance System (TCAS) erhielten die Besatzungen rechtzeitig Warnungen und Anweisungen zur Korrektur ihres Kurses. Daraufhin brachen beide Maschinen ihren Anflug ab und drehten in unterschiedliche Warteschleifen ein, bevor sie schließlich sicher landeten. Details zu den betroffenen Flügen Die involvierten Flugzeuge waren der Airbus A330-300 mit der Registrierung N820NW der Delta Air Lines, unterwegs auf Flug DL1070 von Detroit, und die Boeing 737-900ER mit der Kennung N68891 der United Airlines, auf Flug UA1724 von San Francisco. Beide Maschinen waren mit Passagieren und Crewmitgliedern an Bord auf regulären Linienflügen unterwegs. Laut Flightradar24-Aufzeichnungen befanden sich die Flugzeuge um 11:58 Uhr noch auf ihren üblichen Flugrouten, bevor sie auf Kollisionskurs gerieten. Nach der kurzfristigen Kursänderung landete der Airbus A330 der Delta Air Lines um 12:08 Uhr sicher auf der Landebahn 08/26

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Studie: Dating- und Beziehungsgewohnheiten der Deutschen im Urlaub analysiert

Eine aktuelle Umfrage des Online-Reisebüros Opodo wirft einen Blick auf die Dating-Gewohnheiten der Deutschen während des Urlaubs. Die Ergebnisse zeigen, dass Reisen nicht nur zur Erholung, sondern auch für romantische oder abenteuerliche Begegnungen genutzt werden. Besonders bei der Nutzung von Dating-Apps und der Offenheit für Urlaubsflirts gibt es regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede. Laut der Umfrage haben 39 % der Deutschen im Urlaub bereits Dating-Apps verwendet, was über dem internationalen Durchschnitt von 30 % liegt. Mecklenburg-Vorpommern führt mit 53 % die Liste der Bundesländer an, während Bremen mit 26 % das Schlusslicht bildet. Im europäischen Vergleich stehen die Deutschen auf Platz 2 hinter Spanien (60 %) und vor Portugal (29 %). Besonders aktiv sind dabei die 25- bis 34-Jährigen, von denen 58 % auf Dating-Apps im Urlaub zurückgreifen. Neben digitalen Begegnungen bleibt der klassische Urlaubsflirt beliebt. Gut ein Drittel der Befragten (36 %) wünscht sich einen romantischen Urlaub mit einem attraktiven Freund. Berlin (52 %) und Sachsen (50 %) zeigen dabei die größte Offenheit, während im Saarland mehr als die Hälfte der Befragten einen leidenschaftlichen Urlaub ausschließlich mit dem Partner bevorzugen. Gleichzeitig belegt Berlin mit 29 % den Spitzenplatz in Sachen Seitensprüngen im Urlaub, während Saarland und Schleswig-Holstein mit jeweils 11 % am treuesten abschneiden. Auch die Erholung nach einer Trennung wird durch Reisen unterstützt. 69 % der Deutschen sehen einen Urlaub als hilfreiches Mittel, um einen Neuanfang zu wagen. Dabei bevorzugen 45 % einen entspannten Erholungsurlaub, gefolgt von festlichen Reisezielen (22 %) und Kulturreisen (11 %).

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