Februar 14, 2025

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Februar 14, 2025

Deutschland verlängert Grenzkontrollen um sechs Monate

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Kontrollen an allen deutschen Außengrenzen um weitere sechs Monate zu verlängern. Die Maßnahme, die sonst Mitte März ausgelaufen wäre, soll laut Bundeskanzler Olaf Scholz dazu beitragen, unerlaubte Einreisen zu verhindern und die irreguläre Migration einzudämmen. Die Entscheidung wurde bereits bei der Europäischen Kommission notifiziert, da solche Kontrollen im Schengen-Raum nur in Ausnahmefällen zulässig sind. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden seit der Ausweitung der Grenzkontrollen im vergangenen Jahr rund 80.000 unerlaubte Einreisen festgestellt. Zudem seien etwa 1.900 Schleuser festgenommen und rund 47.000 Personen wegen fehlender Visa oder gefälschter Dokumente zurückgewiesen worden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, dass die Maßnahmen auch der Bekämpfung von Schleuserkriminalität und organisierter Kriminalität dienen. Deutschland hatte die bereits seit 2015 bestehenden Kontrollen an der Grenze zu Österreich im Herbst 2023 auf Polen, Tschechien und die Schweiz ausgeweitet. Im September folgten dann Kontrollen an den Grenzen zu Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Die Bundesregierung sieht die Maßnahme als notwendiges Mittel zur Sicherstellung der inneren Sicherheit, während Kritiker eine Einschränkung der Freizügigkeit im Schengen-Raum befürchten.

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Belgien erhält erstes spezielles Löschflugzeug für die Bekämpfung von Waldbränden

Belgien macht einen wichtigen Schritt in seiner Fähigkeit, auf Waldbrände schnell und effektiv zu reagieren: Das Land erhält erstmals ein spezielles Löschflugzeug, das AT-802 Fire Boss. Diese neuartige Entwicklung markiert eine wesentliche Erweiterung der belgischen Brandbekämpfungsressourcen und verringert die Abhängigkeit von ausländischen Unterstützungseinheiten. Das Flugzeug wird am Zwartberg-Flughafen in Genk stationiert, wobei ein zweites Gerät in Kürze folgen soll. Diese Initiative zeigt Belgiens zunehmendes Engagement, sich den Herausforderungen durch immer häufigere und intensivere Waldbrände zu stellen. Bislang war Belgien auf die Hilfe von Hubschraubern der föderalen Polizei angewiesen, die mit Wassertaschen ausgerüstet sind, oder auf die Zusammenarbeit mit benachbarten Ländern wie Frankreich. Doch mit der Einführung des AT-802 Fire Boss, einem speziell für den Luftangriff auf Waldbrände konzipierten Amphibienflugzeug, ändert sich diese Praxis. Das Flugzeug ist in der Lage, Wasser direkt aus Gewässern aufzunehmen, ohne auf Landflächen angewiesen zu sein, was eine wesentlich schnellere Reaktionszeit ermöglicht. Die Fire Boss-Flugzeuge sind mit einer einzigartigen Fähigkeit ausgestattet, 3.000 Liter Wasser in voller Bewegung aufzunehmen. Dies stellt sicher, dass sie innerhalb kürzester Zeit nach einem Feueralarm wieder in der Luft sind. Die Startvorbereitungen sind so optimiert, dass das Flugzeug innerhalb von nur 12 Minuten nach einer Alarmierung in der Luft sein kann, was einen entscheidenden Vorteil bei der Bekämpfung von Bränden darstellt, die sich schnell ausbreiten können. Cargolux und Aquarius Aerial Firefighting Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Vorhabens ist die Rolle von Cargolux, einer weltweit anerkannten Frachtfluggesellschaft. Cargolux hat eine neue Tochtergesellschaft namens Aquarius Aerial Firefighting (Aquarius AFF) gegründet, die sich der Luftbrandbekämpfung

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Dertour Group übernimmt Hotelplan – Neue Weichenstellung im Tourismusmarkt

Die Dertour Group übernimmt die Hotelplan Group vom Handelskonzern Migros und stärkt damit ihre Marktposition in der Schweiz, Deutschland und Großbritannien. Im Rahmen der Übernahme bleiben alle Veranstaltermarken von Hotelplan, darunter auch der deutsche Anbieter Vtours, unter dem Dach der Dertour Group bestehen. Der Ferienhausanbieter Interhome wird hingegen nicht Teil der Transaktion sein, sondern wie bereits angekündigt an die Home To Go Group verkauft. Die Home To Go Group integriert Interhome in ihr B2B-Segment Home To Go PRO. Trotz der Übernahme soll Interhome als eigenständige Marke erhalten bleiben, ebenso die lokalen Servicebüros und die persönliche Kundenbetreuung. Hotelplan und Dertour betonen, dass für Kunden und Vertriebspartner durch die Übernahme keine Änderungen entstehen sollen. Bestehende Buchungen bleiben gültig, und der gewohnte Service wird fortgeführt. Die endgültige Übertragung der Unternehmensanteile steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden. Erst nach der behördlichen Genehmigung kann die Transaktion rechtskräftig abgeschlossen werden. Mit dieser Übernahme setzt die Dertour Group ein deutliches Zeichen für ihre Wachstumsstrategie im europäischen Reisemarkt.

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IATA setzt sich für Lockerung von Luftfahrtvorschriften in den USA ein

Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) hat kürzlich begonnen, die US-amerikanische Regierung aufzufordern, bestehende Luftfahrtvorschriften zu überdenken und zu ändern. In einem Schreiben an den US-Verkehrsminister Sean Duffy brachte die IATA ihre Besorgnis über die von den Regierungen der Präsidenten Barack Obama und Joe Biden eingeführten Vorschriften zum Ausdruck. Diese seien nach Ansicht der IATA weit über das hinausgegangen, was für den Schutz von Passagieren erforderlich und sinnvoll sei. Die Interessenvertretung der Luftfahrtindustrie fordert nun eine Rückkehr zu einer Marktwirtschaft, die nicht durch umfangreiche staatliche Regulierungen eingeschränkt wird. In ihrem Schreiben erklärte die IATA, dass die Regierungen der letzten beiden US-Präsidenten eine „unbegründete regulatorische Überreach“ betrieben hätten. Sie verweist auf die Airline Deregulation Act (ADA) von 1978, die den amerikanischen Luftverkehr weitgehend deregulierte und so Wettbewerb und Innovation förderte. Während die Regierung von Präsident Donald Trump sich nach Ansicht der IATA stark für eine Rückkehr zu diesen freien Marktprinzipien eingesetzt habe, habe die Biden-Administration, unterstützt durch eine Vielzahl von Maßnahmen, den Luftfahrtsektor zunehmend reglementiert. Die IATA bemängelt, dass insbesondere die Entscheidungen zur Passagierrechtegesetzgebung die Airline-Industrie übermäßig belasteten und den Wettbewerb einschränkten. Ein zentrales Anliegen der IATA ist die Feststellung, dass viele der unter den letzten beiden Regierungen erlassenen Bestimmungen die tatsächlichen Bedürfnisse der Luftfahrtindustrie nicht berücksichtigt hätten. Das Ziel dieser Regelungen, den Passagieren zu helfen, sei oft mit hohen Kosten und unnötigen bürokratischen Hürden verbunden, die die Effizienz der Fluggesellschaften beeinträchtigten. Fordern nach Änderungen bei Passagierrechten und Gebührenvorschriften Ein zentraler Punkt der IATA-Forderungen bezieht sich auf die sogenannten „Junk Fees“ (Pauschalgebühren), die

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Warnstreik am Flughafen Hamburg: Beeinträchtigungen im Flugverkehr erwartet

Am Donnerstag kommt es am Flughafen Hamburg zu einem Warnstreik, der den Flugverkehr erheblich beeinträchtigen könnte. Die Gewerkschaft ver.di hat die Mitarbeiter der Flughafen Hamburg GmbH und ihrer Tochtergesellschaften dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Hintergrund des Streiks sind laufende Tarifverhandlungen, in denen die Gewerkschaft höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordert. Die Flughafenleitung hat angekündigt, die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch müssen Passagiere mit Verspätungen, Flugausfällen und längeren Wartezeiten rechnen. Fluggästen wird geraten, sich vorab über den Status ihres Fluges zu informieren, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen und ihr Gepäck auf das Nötigste zu reduzieren. Ein Vorabend-Check-in ist am Mittwochabend noch möglich, am Donnerstag jedoch nicht. Bereits in den vergangenen Monaten kam es in mehreren deutschen Flughäfen zu Arbeitsniederlegungen, die den Flugverkehr teils massiv störten. Auch in Hamburg hatten Warnstreiks in der Vergangenheit zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Wie lange der Streik andauert und ob weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen, bleibt abzuwarten.

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Rom: Kater annektiert Ryanair-Flugzeug

Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich auf dem Flughafen von Rom, der dazu führte, dass ein Ryanair-Flugzeug der Boeing 737-800-Serie für zwei Tage am Boden bleiben musste. Was zunächst wie eine alltägliche Situation in der Luftfahrtbranche aussah, entwickelte sich schnell zu einer kuriosen Geschichte, als ein streunender Kater es sich im Inneren des Flugzeugs gemütlich machte und die Fluggesellschaft zwang, das Flugzeug bis zu seiner Befreiung stillzulegen. Am 31. Januar 2025 landete die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DPI um 23:42 Uhr in Rom auf dem Flughafen Leonardo da Vinci Fiumicino (FCO), nach einem Flug von Barcelona El Prat Airport (BCN). Doch als das Flugzeug am Boden war und auf seinen nächsten Einsatz wartete, entdeckte das Bodenpersonal, dass ein streunender Kater ins Innere des Flugzeugs gelangt war. Das Tier hatte sich im Maschinenraum versteckt und konnte nicht sofort entfernt werden. Aufgrund der unvorhergesehenen Situation musste die Ryanair-Maschine für mindestens zwei Tage am Flughafen bleiben. Die Katze, die sich als ungebetener Passagier herausstellte, ließ das Flugzeug nicht so schnell wieder in die Luft gehen. Die ungewöhnliche Natur des Vorfalls und die Unfähigkeit, das Tier sofort zu finden und zu befreien, führten dazu, dass der Flugzeugbetrieb verzögert wurde. Am 3. Februar 2025 konnte das Flugzeug schließlich wieder starten und nahm seine Reise in Richtung Memmingen Airport (MEM) auf. Seitdem fliegt die 18 Jahre alte Boeing 737-800 wieder regelmäßig und setzte ihren Betrieb fort, mit dem letzten Flug am 11. Februar, als sie um 08:46 Uhr in Memmingen landete. Tierische Zwischenfälle in der

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Nächtliche Bauarbeiten am Flughafen Zürich: Wichtige Projekte für 2025 angekündigt

Auch im Jahr 2025 stehen am Flughafen Zürich umfangreiche Bau- und Unterhaltsarbeiten an. Aufgrund des laufenden Flugbetriebs müssen bestimmte Arbeiten in der Nacht durchgeführt werden, um den regulären Flugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die Flughafen Zürich AG kündigte mehrere Projekte an, die zwischen Februar und Herbst 2025 umgesetzt werden. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Vorfeldsanierung im Bereich Hotel/India. Ab Mitte Februar wird dort ein neuer Hauptentwässerungskanal zwischen der Piste 16/34 und dem Dock B installiert. Die erforderlichen Spundwandarbeiten sind lärmintensiv und werden teilweise nachts durchgeführt. Das Einbringen und Entfernen der Spundwände wird voraussichtlich jeweils 15 Nächte in Anspruch nehmen. Die gesamte Bauphase für diesen Abschnitt dauert bis Herbst 2025. Ebenfalls vorgesehen ist die Sanierung der Fugen auf der Piste 16/34. Um die Versiegelung der Oberfläche zu erhalten und Schäden durch eindringendes Wasser zu verhindern, werden insgesamt 50 Kilometer Fugen erneuert. Diese Arbeiten finden zwischen März und August ausschließlich in den nächtlichen Betriebspausen statt, größere Lärmemissionen werden nicht erwartet. Weitere Projekte betreffen die Optimierung der Abwassertrennung am Pumpwerk Delta, den Bau eines neuen Radarsystems durch Skyguide sowie allgemeine Unterhaltsarbeiten im gesamten Flughafengelände. Die Flughafen Zürich AG bittet Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen nächtlichen Arbeiten. Die Maßnahmen sind notwendig, um die Infrastruktur des Flughafens instand zu halten und den reibungslosen Betrieb langfristig zu gewährleisten.

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