März 6, 2025

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März 6, 2025

Ungewöhnlicher Zwischenfall am Flughafen Innsbruck – Halbnackter Mann läuft auf Startbahn

Am Mittwochnachmittag ereignete sich am Flughafen Innsbruck ein ungewöhnlicher Vorfall: Ein Mann mit nacktem Oberkörper betrat das Flugfeld, als eine Linienmaschine im Begriff war, auf die Startbahn zu rollen. Der Mann wurde von Flughafenmitarbeitern gestoppt und anschließend von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit unklar; Ermittlungen wurden eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:53 Uhr, als der Mann auf die Start- und Landebahn lief, während eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Transavia in Richtung Eindhoven starten wollte. Der Pilot stoppte das Flugzeug und rollte in die entgegengesetzte Richtung, um eine Kollision zu vermeiden. Die Maschine hob schließlich mit einer Verspätung von elf Minuten ab. Laut Polizeiangaben gelangte der Mann durch Überwinden des etwa drei Meter hohen Sicherheitszauns auf das Flughafengelände. Er wurde im südlichen Bereich der Piste im Gras festgenommen. Derzeit laufen Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit am Flughafen Innsbruck auf. Bereits in der Vergangenheit gab es Diskussionen über die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen. Der Grundpfeiler des Sicherheitskonzepts eines jeden Flughafens ist, dass niemand unkontrolliert und/oder unbemerkt in den Airside-Bereich gelangen kann. Doch Vorfälle der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass dies offenbar nicht immer gewährleistet ist. Der Flughafen Innsbruck verfügt über eine Sicherheitszonen-Verordnung, die die Festlegung der Sicherheitszone für den Flughafen bestimmt. Diese Verordnung soll sicherstellen, dass unbefugte Personen keinen Zutritt zum sensiblen Bereich des Flughafens erhalten. Trotz dieser Maßnahmen konnte der Mann am Mittwoch das Flughafengelände betreten, was auf mögliche Sicherheitslücken hinweist. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dieser Vorfall für die

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Swiss mit 18 Millionen Passagieren im Jahr 2024

Swiss International Air Lines hat im Geschäftsjahr 2024 eines der besten finanziellen Ergebnisse ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Das operative Ergebnis belief sich auf 684 Millionen Franken und war damit nur geringfügig niedriger als das Rekordergebnis des Vorjahres. Die operativen Erträge stiegen um sechs Prozent auf 5,6 Milliarden Franken und erreichten damit einen neuen Höchststand. Die Fluggesellschaft beförderte rund 18 Millionen Passagiere, was einer Zunahme von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Geschäftsführung sieht das positive Ergebnis als Bestätigung der erfolgreichen Unternehmensstrategie. CEO Jens Fehlinger betonte, dass das starke finanzielle Fundament Investitionen in das Produkt und die Pünktlichkeit ermögliche. Er kündigte an, dass Swiss in den kommenden fünf Jahren jährlich rund eine Milliarde Franken investieren werde. Dies solle unter anderem der weiteren Verbesserung des Reiseerlebnisses und der Stabilität des Flugbetriebs dienen. Kostendruck und Herausforderungen Trotz der positiven Gesamtbilanz sieht sich Swiss mit Herausforderungen konfrontiert. Der zunehmende Wettbewerb im Luftverkehr und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Triebwerke führten zu längeren Standzeiten der Kurzstreckenflotte. Zudem herrscht weiterhin ein hoher Kostendruck. Ohne einmalige Sondereffekte, die sich positiv auf das Jahresergebnis auswirkten, wäre das Ergebnis noch deutlicher hinter dem Vorjahr zurückgeblieben. Dennis Weber, CFO von Swiss, erklärte, dass insbesondere die Nachfrage nach Premiumklassen hoch bleibe. Gleichzeitig sei der Geschäftsreiseverkehr auf einem stabilen Niveau. Angesichts des Wettbewerbs müsse das Unternehmen weiterhin effizient wirtschaften und strategisch investieren. Pünktlichkeit und betriebliche Verbesserungen Swiss hat 2024 rund neun Prozent mehr Flüge durchgeführt. Trotz externer Faktoren wie Luftraumsperrungen und Engpässen in der Flugsicherung konnte die Pünktlichkeit im Jahresdurchschnitt um

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Lufthansa Group verbucht Rekordumsatz, doch operative Gewinne sinken

Die Lufthansa Group hat im Geschäftsjahr 2024 einen Rekordumsatz von 37,6 Milliarden Euro erzielt, was einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Erfolgs verzeichnete der Konzern einen Rückgang des operativen Gewinns (Adjusted EBIT) auf 1,6 Milliarden Euro, verglichen mit 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2023. Der Rückgang ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter Streiks, verspätete Flugzeugauslieferungen und operative Herausforderungen an den Drehkreuzen. Die Airlines der Lufthansa Group beförderten im Jahr 2024 insgesamt 131 Millionen Passagiere, ein Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge erreichte mit 83,1 Prozent einen neuen Höchstwert. Besonders in den Sommermonaten Juli und August lag die Auslastung bei fast 88 Prozent. Der Konzern erzielte einen operativen Cashflow von 3,9 Milliarden Euro und einen Adjusted Free Cashflow von 840 Millionen Euro. Die verfügbare Liquidität stieg auf 11,0 Milliarden Euro. Für das Geschäftsjahr 2024 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende von 0,30 Euro pro Aktie vor. Die Lufthansa Group treibt die Integration von ITA Airways voran und plant die Einführung einer neuen Dachmarkenstrategie. Zudem wird das Turnaround-Programm von Lufthansa Airlines fortgesetzt, um die Effizienz zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Für das Jahr 2025 erwartet der Konzern ein moderates Kapazitätswachstum und ein Adjusted EBIT deutlich über dem Vorjahresniveau. Detaillierte Analyse der Geschäftsbereiche Die Passagier-Airlines der Lufthansa Group erwirtschafteten im Jahr 2024 ein Adjusted EBIT von 1,0 Milliarden Euro. Besonders Lufthansa Airlines war von Lieferverzögerungen und gestiegenen Kosten betroffen. SWISS, Eurowings, Brussels Airlines und Austrian Airlines erzielten hingegen positive

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Austrian Airlines: Solides Jahresergebnis trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Austrian Airlines hat im Geschäftsjahr 2024 ein positives, jedoch unter den Erwartungen liegendes Ergebnis erzielt. Trotz einer Umsatzsteigerung um fünf Prozent auf 2,457 Milliarden Euro und einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung wurde das operative Ergebnis durch verschiedene Sondereffekte erheblich belastet. Das bereinigte Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) lag mit 76 Millionen Euro um 40 Prozent unter dem Rekordergebnis von 2023. Die rückläufige Gewinnentwicklung resultierte im Wesentlichen aus zwei Faktoren. Zum einen wirkten sich Arbeitskämpfe und Streiks im Zuge von Tarifkonflikten mit dem fliegenden Personal negativ auf die Bilanz aus. Diese führten nicht nur zu direkten Ausfällen, sondern auch zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung, die das Ergebnis um rund 35 Millionen Euro minderte. Zum anderen hatte der Nahostkonflikt erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für die Fluggesellschaft. Zahlreiche Verbindungen in die Region mussten über Monate hinweg ausgesetzt werden, wodurch ein zusätzlicher Verlust von etwa 40 Millionen Euro entstand. Dennoch bleibt Austrian Airlines finanziell stabil. CEO Annette Mann erklärte dazu: „Wir sind trotz höherer Produktion aufgrund von Einmaleffekten im ersten Halbjahr deutlich unter unseren Erwartungen geblieben. Umso erfreulicher ist, dass unsere Performance im Laufe des zweiten Halbjahrs wieder voll auf Kurs war.“ Positive Entwicklung im zweiten Halbjahr als Maßstab für 2025 Besonders im vierten Quartal konnte die Fluggesellschaft eine signifikante Verbesserung ihrer finanziellen Kennzahlen verzeichnen. Während das bereinigte EBIT im Vorjahreszeitraum noch bei minus 17 Millionen Euro lag, wurde im vierten Quartal 2024 mit minus 1 Million Euro fast eine schwarze Null erreicht. Die Unternehmensführung sieht die Entwicklung der zweiten Jahreshälfte als Maßstab für das laufende Jahr. Ziel ist

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Lufthansa integriert City-Ticket in Express Rail-Service

Reisende, die Lufthansa Express Rail nutzen, erhalten künftig eine erweiterte Mobilitätsoption. Die Lufthansa-Bordkarte gilt nun zusätzlich als Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr am Abfahrts- und Zielort. Das sogenannte City-Ticket der Deutschen Bahn (DB) ist ab sofort in allen Buchungen enthalten – mit Ausnahme der Verbindungen nach Siegburg und Basel. Durch diese Neuerung können Passagiere in 26 deutschen Städten ohne zusätzliche Kosten mit Bus, Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn zum nächstgelegenen Lufthansa Express Rail-Bahnhof oder von dort weiter zu ihrem Reiseziel fahren. Das City-Ticket ist am Geltungstag der Zugfahrt für eine einfache Fahrt pro Richtung nutzbar. Lufthansa Express Rail, das bereits seit über 20 Jahren in Kooperation mit der Deutschen Bahn angeboten wird, erfreut sich steigender Beliebtheit. Im Jahr 2024 nutzten rund 500.000 Passagiere den Service, der aktuell 28 Städte mit dem Flughafen Frankfurt verbindet. Das Angebot umfasst täglich mehr als 240 ICE-Verbindungen mit Lufthansa-Flugnummern, womit deutlich mehr innerdeutsche Städte angebunden sind, als Lufthansa selbst anfliegt.

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Qatar Airways-Flug QR725: Notlandung in Oslo aufgrund medizinischen Notfalls

Am 4. März 2025 geriet ein Qatar Airways-Flug, der ursprünglich von Doha nach Chicago unterwegs war, aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord in eine unvorhergesehene Situation. Der Flug QR725, ein regelmäßig verkehrender Linienflug zwischen dem Hamad International Airport in Doha und dem O’Hare International Airport in Chicago, musste seine Reise in der Nähe von Nordeuropa unterbrechen und nach Oslo umleiten. Ein medizinischer Notfall an Bord zwang die Besatzung, das Flugzeug sicher in der norwegischen Hauptstadt landen zu lassen, wo es für etwa zwei Stunden verweilte, bevor es seine Reise nach Chicago fortsetzte. Flug QR725, der planmäßig um 08:25 Uhr von Doha abhob, hatte das Ziel, Chicago um 14:30 Uhr Ortszeit zu erreichen. Die Besatzung musste jedoch auf dem Weg über Nordeuropa, als das Flugzeug in etwa 32.000 Fuß Höhe flog, einen allgemeinen Notfall melden. Der Fluglotse erhielt ein sogenanntes „Squawk 7700“-Signal, das auf eine ernsthafte Notlage an Bord hinweist. Nach Angaben von Airlive soll eine junge Frau während des Flugs mit einem niedrigen Sauerstoffgehalt zu kämpfen gehabt haben. Infolge dieses medizinischen Vorfalls forderte die Besatzung sofort medizinische Hilfe an. Das Kabinenpersonal konnte der betroffenen Passagierin während des Fluges eine externe Sauerstoffversorgung bereitstellen, um ihren Zustand zu stabilisieren. Notlandung und medizinische Versorgung Der Flug QR725 landete gegen 14:07 Uhr lokal in Oslo. Nach der Landung erhielt die betroffene Passagierin sofortige medizinische Hilfe durch lokale Rettungsdienste. Es war zunächst unklar, wie schwerwiegend ihr Zustand war. Die Passagierin wurde jedoch in die Obhut der medizinischen Einrichtungen übergeben, um die nötige Versorgung zu erhalten.

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Kroatien als bestes Reiseland Europas 2025 ausgezeichnet

Kroatien ist zum „Besten Land für einen Besuch in Europa 2025“ gekürt worden. Mehr als eine Million Reisende aus 139 Ländern nahmen an der Abstimmung von European Best Destinations teil. Kroatien erhielt mit 118.261 Stimmen die meisten Nennungen und setzte sich gegen Spanien, Österreich, Italien und Griechenland durch, die auf den weiteren Plätzen folgten. Die Preisverleihung fand am 4. März 2025 auf der ITB Berlin statt, der weltweit führenden Tourismusmesse. Mit seiner langen Adriaküste, zahlreichen Inseln und historischen Städten zählt Kroatien zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Besonders die Regionen Dalmatien und Istrien locken jährlich Millionen von Touristen an. Naturattraktionen wie die Plitvicer Seen oder die Krka-Wasserfälle sowie Städte wie Dubrovnik, Split oder Zagreb sind zentrale Anziehungspunkte. Kroatien setzt in der Tourismusstrategie verstärkt auf die Verlängerung der Saison durch gezielte Angebote im Bereich Kultur-, Wellness-, Luxus- und Aktivurlaub. Die Auszeichnung bringt Kroatien eine gesteigerte mediale Präsenz, unter anderem in internationalen Publikationen wie Forbes USA und Condé Nast Traveler. Die Anerkennung könnte sich positiv auf die Tourismuszahlen auswirken und das Land als führende Destination für Reisende aus ganz Europa weiter etablieren. Vertreter der kroatischen Tourismusbehörden nahmen die Ehrung auf der ITB Berlin entgegen und zeigten sich zuversichtlich für ein weiteres erfolgreiches Reisejahr.

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Österreichischer Städtetourismus: Ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor in schwierigen Zeiten

Österreichs Tourismusbranche erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung, während viele andere Wirtschaftssektoren mit den Herausforderungen einer schwächelnden Wirtschaft kämpfen. Besonders hervorzuheben ist der wachsende Beitrag der österreichischen Städte zum gesamten Tourismusvolumen des Landes. Mit einem bemerkenswerten Nächtigungsplus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die acht Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt Wien einen immer größeren Anteil an den Gesamtnächtigungen. Für das Jahr 2024 verzeichneten diese neun Städte insgesamt 27,5 Millionen Nächtigungen, was rund 18 Prozent des gesamten österreichischen Tourismusvolumens ausmacht. Dieser Anteil ist höher als vor der Pandemie, was die wachsende Bedeutung des Städtetourismus unterstreicht. Ein stabiler Faktor in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Die österreichischen Städte sind im Jahr 2024 zu einem stabilen Eckpfeiler der Gesamtwirtschaft des Landes geworden. Während andere Wirtschaftsbereiche inmitten der globalen Unsicherheiten und konjunkturellen Schwächen zu kämpfen haben, fungiert der Tourismus als eine wichtige Stütze für die wirtschaftliche Stabilität. Laut der aktuellen Analyse von Norbert Kettner, Wiens Tourismusdirektor und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Städtetourismus (ARGE Städte), zeigt sich deutlich, wie wertvoll der Städtetourismus für das Land geworden ist. Im Jahr 2024 verzeichneten die neun österreichischen Städte insgesamt 12,93 Millionen Ankünfte und 27,49 Millionen Nächtigungen, was einem Anstieg von 8 Prozent bei den Ankünften und 7 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Städtetourismus gehen weit über den Tourismussektor hinaus. Durch sogenannte Spillover-Effekte profitiert auch der Handel und die lokale Gastronomie von den Besucherströmen. Die vielfältigen kulturellen Angebote und die hohe Attraktivität der Städte bringen nicht nur direkte Einnahmen für Hotels und Gaststätten, sondern auch

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Emirates präsentiert auf der ITB Berlin 2025 neue Kabinenausstattung

Emirates hat im Rahmen der ITB Berlin 2025 ihre neuesten Produkte vorgestellt. Erstmals in Deutschland wurde die Kabinenausstattung des Airbus A350 präsentiert. Zum offiziellen Eröffnungsrundgang am Messestand der Airline begrüßte Emirates hochrangige Vertreter aus Politik und Tourismus, darunter den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Vertreter der Bundesregierung und internationale Tourismusfunktionäre. Seit über 35 Jahren ist Emirates auf dem deutschen Markt aktiv und hat dabei eine bedeutende Rolle für den Tourismus und die Wirtschaft in Deutschland eingenommen. Besonders im Fokus steht seit mehr als zwei Jahrzehnten das Interesse der Fluggesellschaft, Berlin in ihr globales Streckennetz aufzunehmen. Eine Genehmigung für Direktflüge aus der Hauptstadt nach Dubai wurde bisher jedoch nicht erteilt. Die ITB Berlin ist für Emirates eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen. Volker Greiner, Emirates Vice President für Nord- und Zentraleuropa, betonte, dass das Unternehmen auf der Messe neue strategische Partnerschaften mit Reiseveranstaltern, Fremdenverkehrsämtern und anderen Akteuren der Branche anstrebe. Zudem sollen bestehende Kooperationen vertieft und Marketingmaßnahmen zur Förderung des Luftverkehrs zwischen Europa und dem Nahen Osten ausgeweitet werden.

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Spirit Airlines: Finanzielle Schwierigkeiten und der Weg aus der Insolvenz

Spirit Airlines hat in einer umfassenden Mitteilung die Ergebnisse des vierten Quartals 2024 sowie die Jahresergebnisse für 2024 veröffentlicht. Trotz des scheinbar vielversprechenden Plans, das Unternehmen nach der beendeten Insolvenz unter neuen Vorzeichen neu zu positionieren, hat die Airline einen erheblichen finanziellen Rückschlag erlitten. Die Airline, die sich derzeit im Rahmen eines Chapter-11-Insolvenzverfahrens befindet, wies für das Jahr 2024 einen Nettoverlust von 1,2 Milliarden US-Dollar aus. Trotz dieser massiven Verluste bleibt das Unternehmen zuversichtlich, seinen Sanierungsplan erfolgreich umzusetzen und sich im Markt für Premium-Freizeitreisen als eigenständige Fluggesellschaft zu etablieren. Spirit Airlines konnte im Jahr 2024 die hohen Verluste, die durch steigende Betriebskosten und andere Faktoren verursacht wurden, nicht abwenden. Der Verlust vor Steuern belief sich auf 1,28 Milliarden US-Dollar, was vor allem auf „höhere Betriebsausgaben, einschließlich der Verluste aus der Veräußern von Vermögenswerten, Flugzeugmietkosten und Gehalts- sowie Sozialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr“ zurückzuführen ist, wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung erklärte. Eine positive Entwicklung gab es jedoch im Bereich der Treibstoffkosten: Diese fielen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent, was die höheren Betriebskosten in gewissem Maße ausglich. Nicht nur operative Ausgaben, sondern auch nicht-betriebliche Aufwendungen, wie Kosten im Zusammenhang mit der Reorganisation sowie Zinsen, belasteten das Ergebnis weiter. Darüber hinaus trugen sinkende Betriebserträge durch einen Rückgang der Verkehrszahlen und der Kapazitäten bei. Die Zahl der Passagierkilometer (Revenue Passenger Miles, RPM) sank um 3,5 Prozent, während die Kapazität um 4,8 Prozent zurückging. Auch die durchschnittlichen Erträge pro Sitzplatzkilometer (Yield) verringerten sich um 5,1 Prozent, was die schwierige finanzielle Lage der

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