März 17, 2025

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März 17, 2025

RegioJet erweitert Busflotte und internationale Verbindungen

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet investiert weiter in den Ausbau seiner Busflotte und seines Streckennetzes. Ab April 2025 nimmt das Unternehmen 12 neue Setra-Doppeldeckerbusse mit einer besonderen 2+1-Sitzanordnung in Betrieb, die den Fahrgästen mehr Platz und Komfort bieten sollen. Gleichzeitig wird das internationale Streckennetz um eine neue Verbindung zwischen Prag und Warschau erweitert, während die Anbindung an den Flughafen Wien verstärkt wird. Mit den neuen Fahrzeugen wächst die Zahl der Luxus-Doppeldeckerbusse bei RegioJet auf 32. Bereits seit September 2023 sind zwanzig dieser Busse auf bedeutenden europäischen Fernstrecken unterwegs, darunter auf den Linien Prag-Berlin, Prag-München sowie Prag-Bratislava-Budapest. Neben Deutschland, Österreich und Ungarn bedient RegioJet auch Ziele in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Italien. Die neue Buslinie Prag-Warschau startet am 14. April 2025 und wird zweimal täglich in beide Richtungen verkehren. Unterwegs werden Breslau und Lodz angefahren. Die Preise für eine einfache Fahrt beginnen bei 399 CZK (etwa 16 Euro). Zudem plant RegioJet für die Sommersaison zusätzliche Direktverbindungen zum Flughafen Wien. Auch die beliebten Sommerverbindungen nach Kroatien werden wieder aufgenommen. Ab dem 30. Mai fahren die Busse dreimal wöchentlich von Prag über Brünn und Bratislava nach Split. In der Hauptsaison ab dem 16. Juni erfolgt die Verbindung sogar täglich. Fahrkarten sind ab 999 CZK (rund 41 Euro) erhältlich. Angefahren werden insgesamt neun kroatische Ferienorte, darunter Zadar, Šibenik und Trogir.

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US-Luftfahrtbehörde ordnet Inspektionen der Boeing 787 Dreamliner an

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat eine vorgeschlagene Lufttüchtigkeitsanweisung veröffentlicht, die Inspektionen an allen Boeing 787-Modellen vorsieht. Grund hierfür sind Berichte über Fertigungsabweichungen im Bereich des vorderen Druckschotts, die die strukturelle Integrität der Flugzeuge beeinträchtigen könnten. Laut FAA wurden während der Montage und Installation des vorderen Druckschotts mehrere Nichtkonformitäten festgestellt, darunter übermäßige Spalte und unzureichende Klemmkräfte. Diese Mängel könnten zu unentdeckten Ermüdungsrissen führen, die die primäre Struktur schwächen und somit die strukturelle Integrität des Flugzeugs negativ beeinflussen könnten. Die vorgeschlagene Anweisung erfordert sowohl interne als auch externe detaillierte Inspektionen des vorderen Druckschotts auf mögliche Schäden sowie die Durchführung entsprechender Korrekturmaßnahmen. Diese Entwicklung reiht sich in eine Serie von Qualitätsproblemen ein, mit denen Boeing in den letzten Jahren konfrontiert war. Im Jahr 2020 entdeckten italienische Behörden, dass der Zulieferer Manufacturing Process Specification (MPS) minderwertige Titan- und Aluminiumteile für die 787 lieferte, was nahezu 500 im Einsatz befindliche Flugzeuge betraf. Trotz zahlreicher Audits blieben diese Mängel über Jahre hinweg unentdeckt, was Fragen zur Wirksamkeit der bestehenden Prüfverfahren aufwarf. Um die Produktion des 787 Dreamliners zu beschleunigen und bestehende Rückstände abzubauen, investierte Boeing kürzlich eine Milliarde US-Dollar in seine Werke in South Carolina. Dieses Investment soll die Produktionsrate bis 2026 auf zehn Flugzeuge pro Monat steigern und umfasst die Schaffung von 500 neuen Arbeitsplätzen über die nächsten fünf Jahre. Die FAA schätzt, dass die vorgeschlagene Lufttüchtigkeitsanweisung 135 in den USA registrierte Flugzeuge betrifft, wobei die Kosten für die Betreiber bei etwa 850 US-Dollar pro Flugzeug liegen. Die Behörde hat die Öffentlichkeit

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Deutsche Bahn fordert Milliarden aus geplanter Infrastruktur-Finanzierung

Die Deutsche Bahn meldet erheblichen Finanzbedarf für die Sanierung und den Ausbau des maroden Schienennetzes an. Nach internen Unterlagen, die dem Bahn-Aufsichtsrat vorliegen, benötigt das Unternehmen bis 2034 rund 80 Milliarden Euro, um das bestehende Netz zu modernisieren, wichtige Streckenkorridore zu sanieren sowie die Digitalisierung voranzutreiben. Berücksichtigt man auch den Neu- und Ausbau sowie zusätzliche Digitalisierungsmaßnahmen, könnte der Finanzierungsbedarf auf 150 Milliarden Euro ansteigen. Die Bahn hofft, dass ein Teil dieser Summe aus dem geplanten Sondervermögen für die Infrastruktur gedeckt wird. Union und SPD hatten sich in ihren Sondierungsgesprächen für eine neue Bundesregierung auf einen schuldenfinanzierten Sonderfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro geeinigt. Dieser Topf soll zur Finanzierung von Projekten in verschiedenen Verkehrsbereichen dienen. Noch ist jedoch unklar, ob das Sondervermögen tatsächlich beschlossen wird und welcher Anteil der Bahn zugutekommen könnte. Die Deutsche Bahn verfolgt nach eigenen Angaben eine dreistufige Priorisierung bei der Mittelverwendung. Zunächst soll das bestehende Netz einschließlich der Bahnhöfe saniert werden. Danach sollen digitale Leit- und Sicherheitssysteme ausgebaut und schließlich der Neu- und Ausbau des Netzes vorangetrieben werden. Das Schienennetz gilt als veraltet und unterfinanziert und ist eine wesentliche Ursache für die anhaltend hohe Verspätungsquote des Unternehmens. Ein bereits gestartetes Sanierungsprogramm sieht die Modernisierung von mehr als 40 stark frequentierten Streckenkorridoren vor. Allerdings sind die Finanzierungspläne durch die politischen Unsicherheiten nach dem Zerbrechen der Ampelkoalition ins Stocken geraten. Da das Sondervermögen und eine mögliche Lockerung der Schuldenbremse Grundgesetzänderungen erfordern, wäre in Bundestag und Bundesrat eine Zweidrittelmehrheit notwendig.

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Pilatus präsentiert den PC-12 PRO: Neues Cockpit und erweiterte Sicherheitsfunktionen

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat mit dem PC-12 PRO eine umfassend modernisierte Version seines erfolgreichen einmotorigen Turboprop-Flugzeugs vorgestellt. Das Modell zeichnet sich durch ein neu entwickeltes Cockpit, erweiterte Sicherheitsfunktionen und ein überarbeitetes Innen- und Außendesign aus. Die Auslieferung soll im vierten Quartal 2025 beginnen. Herzstück des PC-12 PRO ist das neue Pilatus Advanced Cockpit Environment (ACE), das auf dem Garmin G3000 Prime basiert. Drei 14-Zoll-Displays und zwei 7-Zoll-Touchscreens ermöglichen dem Piloten eine umfassende Kontrolle aller Flugphasen. Ergonomisch angepasste Steuerhörner, inspiriert vom Geschäftsjet PC-24, sowie der Verzicht auf den Rahmen des Direktblick-Fensters sorgen für verbesserte Sicht und eine optimierte Bedienoberfläche. Ein besonderes Sicherheitsmerkmal ist die Autoland-Funktion, die ab 2026 serienmäßig in allen PC-12 PRO integriert sein wird. Dieses System ermöglicht bei einem Notfall eine automatische Landung ohne Eingreifen des Piloten. Weitere technische Verbesserungen umfassen ein erweitertes Stall-Warnsystem, ein stabilitätsunterstützendes System zur Fluglagensicherung sowie ein optimiertes Wetterradar mit einer größeren Antenne zur besseren Erfassung meteorologischer Bedingungen. Angetrieben wird der PC-12 PRO von der neuesten Version des bewährten Pratt & Whitney Canada PT6-Triebwerks, das bereits über 400 Millionen Flugstunden weltweit absolviert hat. Das neue Autothrottle-System sorgt für eine automatische Schubregelung und reduziert die Arbeitsbelastung des Piloten. Die Auslieferung des PC-12 PRO beginnt voraussichtlich Ende 2025.

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Gewerkschaften klagen gegen US-Heimatschutzministerium: Streit um Kündigung des TSA-Tarifvertrags

Eine Koalition von Gewerkschaften hat Klage gegen das US-Heimatschutzministerium (DHS) eingereicht, um die einseitige Kündigung des Tarifvertrags für Beschäftigte der Transportation Security Administration (TSA) zu stoppen. Der Tarifvertrag, der im Mai 2024 in Kraft trat und etwa 47.000 TSA-Beschäftigte schützt, wurde am 7. März 2025 vom DHS gekündigt. Das Ministerium argumentiert, dass die Beendigung des Vertrags dazu beitragen werde, „bürokratische Hürden zu beseitigen, die die Produktivität verbessern, und die Wartezeiten der Passagiere in Sicherheitsleitungen zu verkürzen“. Die Gewerkschaften, darunter die American Federation of Government Employees (AFGE), die Communications Workers of America (CWA) und die Association of Flight Attendants-CWA (AFA-CWA), reichten die Klage am 13. März 2025 beim US-Bezirksgericht für den westlichen Bezirk von Washington in Seattle ein. Sie bezeichnen die Kündigung des ausgehandelten Tarifvertrags als „rechtswidrig“ und argumentieren, dass sie „die verfassungsmäßigen Rechte der Bundesbediensteten verletzt und den Schutz der Tarifverhandlungen untergräbt“. Hintergrund der Auseinandersetzung Der im Mai 2024 in Kraft getretene siebenjährige Tarifvertrag zwischen der TSA und den AFGE-Beschäftigten sollte bis 2031 gelten und gewährleistete den TSA-Beschäftigten bestimmte Rechte und Schutzmaßnahmen. Die Kündigung des Vertrags durch das DHS erfolgte mit der Begründung, dass dadurch die Effizienz der TSA gesteigert und die Wartezeiten für Passagiere verkürzt würden. Ein DHS-Sprecher erklärte, dass die Maßnahme sicherstellen werde, dass die Amerikaner eine effektivere und modernere Belegschaft in den Transportnetzwerken des Landes haben, was zu kürzeren Wartezeiten bei der Flughafensicherheit führen werde. Argumente der Gewerkschaften Die Gewerkschaften sehen in der Kündigung des Tarifvertrags einen Angriff auf die Rechte der Beschäftigten. Everett Kelley, Nationaler Präsident

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Airbus Helicopters sichert sich 118 Aufträge bei Verticon 2025

Airbus Helicopters hat die Verticon 2025 mit insgesamt 118 Auftragszusagen abgeschlossen, darunter 63 Festbestellungen aus verschiedenen Ländern. Besonders im Fokus stand das neu vorgestellte Modell H140, ein leichter, zweimotoriger Mehrzweckhubschrauber, für den über 74 Zusagen eingingen. Dieser wird zunächst in der Luftrettung eingesetzt, wobei führende Rettungsorganisationen in Europa und den USA bereits Bestellungen aufgegeben haben. Zu den ersten Kunden des neuen H140 zählen namhafte Anbieter aus dem Bereich der Luftrettung wie ADAC Luftrettung, DRF Luftrettung, ÖAMTC Flugrettung, Air Methods, Metro Aviation, Global Medical Response sowie Stat MedEvac. Bruno Even, Vorstandsvorsitzender von Airbus Helicopters, betonte, dass die Entwicklung des H140 in enger Zusammenarbeit mit den Kunden erfolgte und die starke Nachfrage den Bedarf an einem vielseitigen und leistungsfähigen Hubschrauber bestätige. Auch die größeren Modelle von Airbus Helicopters fanden auf der Messe Anklang. Der H160 hat seine kommerziellen Offshore-Operationen mit PHI Aviation für Shell aufgenommen, nachdem ein umfassendes Erprobungsprogramm abgeschlossen wurde. Zudem bestellte die New York State Police einen H160 und drei H145, womit sie die erste US-amerikanische Strafverfolgungsbehörde wird, die den H160 einsetzt. Der brasilianische Betreiber Omni schloss einen umfassenden HCare-Servicevertrag zur Unterstützung der Betriebsaufnahme für Petrobras ab. Im Bereich Wartung und Service sicherte sich Airbus ebenfalls bedeutende Verträge. So unterzeichnete Westair Helicopters einen HCare-Vertrag zur Unterstützung seiner H225-Flotte für Offshore-Missionen in Namibia. Der chinesische Betreiber GDAT vereinbarte ein HCare-In-Service-Abkommen für zehn H225-Hubschrauber, die unter anderem in den Bereichen Notfalldienste und Waldschutz eingesetzt werden.

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Lufthansa Group setzt auf Diversifizierung: Expansion in Asien, Afrika und Südamerika

Die Lufthansa Group hat ihre strategischen Bemühungen intensiviert, ihre Einnahmequellen zu diversifizieren und ihre Abhängigkeit vom nordamerikanischen Markt zu verringern. Im Rahmen dieser Strategie plant das Unternehmen, sein Streckennetz in Asien, Afrika und Südamerika auszubauen. Jens Ritter, CEO der Lufthansa Airline, betonte in einer internen Mitarbeiterversammlung am 10. März 2025 die Notwendigkeit, neue Märkte zu erschließen, um eine ausgewogenere Verteilung der Einnahmen zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2024 erzielten die Passagierfluggesellschaften der Lufthansa Group einen Umsatz von 27,8 Milliarden Euro. Die regionale Verteilung stellte sich wie folgt dar: Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung des europäischen und amerikanischen Marktes für die Lufthansa Group. Dennoch erkennt das Unternehmen das Potenzial in den asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Märkten und strebt daher eine stärkere Präsenz in diesen Regionen an. Strategische Beteiligungen und Partnerschaften Ein zentraler Schritt in der Diversifizierungsstrategie war die Beteiligung an ITA Airways, der italienischen Staatsfluggesellschaft. Im Januar 2025 erwarb die Lufthansa Group 41% der Anteile an ITA Airways durch eine Kapitaleinlage von 325 Millionen Euro. Diese Beteiligung ermöglicht es der Lufthansa, ihre Position im südeuropäischen Markt zu stärken und von Roms geographischer Lage als Drehkreuz für Verbindungen nach Afrika und Lateinamerika zu profitieren. Darüber hinaus zeigt die Lufthansa Group Interesse an einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die Präsenz in Südamerika zu erweitern, da Air Europa über ein umfangreiches Streckennetz in diese Region verfügt. Laut Berichten hat Air France-KLM ein Angebot über 300 Millionen Euro für 51% der Anteile an Air Europa unterbreitet, während die

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Aegean bestellt acht weitere Airbus A321neo zur Flottenerweiterung

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines hat bei Airbus eine zusätzliche Bestellung von acht Airbus A321neo aufgegeben. Mit diesem Schritt will die Airline ihr Streckennetz ausbauen und ihre Expansionsstrategie weiter vorantreiben. Insgesamt umfasst die direkte Bestellung von Aegean bei Airbus nun 60 Maschinen der A320neo-Familie, von denen bereits 37 Flugzeuge ausgeliefert wurden. Dimitris Gerogiannis, Vorstandsvorsitzender von Aegean, erklärte, die zusätzliche Bestellung sei entscheidend für die Wachstumsziele des Unternehmens und stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft. Besonders die größere Kapazität und die erweiterte Reichweite des A321neo seien für die zukünftige Flottenstrategie von Bedeutung. Künftig werde dieser Flugzeugtyp etwa zwei Drittel der Airbus-Flotte von Aegean ausmachen. Für Airbus ist die Erweiterung der Partnerschaft mit Aegean ein bedeutender Erfolg. Benoit de Saint-Exupéry, Verkaufsleiter der zivilen Flugzeugsparte von Airbus, betonte, die Entscheidung zeige das Vertrauen in die A321neo und die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen. Die neue Bestellung unterstreiche den Willen von Aegean, die Betriebseffizienz zu steigern und die Fluggasterfahrung zu verbessern. Die A321neo ist das größte Modell der A320neo-Familie von Airbus und zeichnet sich durch erhöhte Reichweite und Leistung aus. Aegean Airlines setzt bereits seit Jahren auf Flugzeuge des europäischen Herstellers und gehört zu den führenden Anbietern von Flugreisen in Südosteuropa. Mit der Flottenerweiterung strebt das Unternehmen eine weitere Marktpositionierung innerhalb Europas und darüber hinaus an.

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Ryanair hebt Beschränkung für nicht-europäische Aktionäre auf

Ryanair Holdings hat die bisherige Beschränkung aufgehoben, die es Nicht-EU-Bürgern untersagte, Anteile am Unternehmen zu erwerben. Diese Entscheidung folgt auf eine interne Prüfung, die ergab, daß mittlerweile mehr als die Hälfte des ausgegebenen Aktienkapitals von EU-Bürgern gehalten wird. Die Maßnahme tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft, wie das Unternehmen am 7. März 2025 in einer Mitteilung an seine Investoren bekanntgab. Die Aufhebung dieser Restriktion bedeutet, daß nun auch Nicht-EU-Bürger wieder regulär Ryanair-Aktien erwerben können. Dies betrifft sowohl die an der irischen Börse Euronext Dublin notierten Stammaktien als auch die an der Nasdaq gelisteten Hinterlegungsscheine (Depositary Shares). Trotz dieser Lockerung wird die Fluggesellschaft weiterhin Stimmrechtsbeschränkungen anwenden, um die Einhaltung der EU-Vorschriften zur Eigentümerschaft sicherzustellen. Hintergrund: EU-Vorgaben zur Eigentümerschaft von Fluggesellschaften Gemäß der EU-Verordnung 1008/2008 müssen Fluggesellschaften, die innerhalb der Europäischen Union operieren, mehrheitlich von EU-Bürgern kontrolliert und gehalten werden, um eine Betriebslizenz zu erhalten. Dabei darf der Anteil von Nicht-EU-Bürgern maximal 49,9 Prozent betragen. Diese Regelung zielt darauf ab, sicherzustellen, daß die strategische Kontrolle und Entscheidungsgewalt bei Unternehmen mit Sitz in der EU verbleiben. Die Eigentumsverhältnisse an Ryanair änderten sich signifikant mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 1. Januar 2021. Durch den Brexit wurden britische Aktionäre als Nicht-EU-Bürger eingestuft, was zur Folge hatte, daß ihre Anteile als „restricted shares“ behandelt wurden. Diese Aktien waren mit eingeschränkten Rechten versehen: Die Inhaber durften nicht an Hauptversammlungen teilnehmen, keine Redebeiträge leisten und nicht abstimmen. Zur Sicherstellung der EU-konformen Eigentümerstruktur führte Ryanair ein System ein, welches die Beteiligung von Nicht-EU-Bürgern

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Air France startet neue Direktverbindung zwischen Paris und Riad

Air France nimmt im Sommer 2025 eine neue Direktverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, in ihr Langstreckennetz auf. Ab dem 19. Mai 2025 bietet die Fluggesellschaft bis zu fünf wöchentliche Flüge auf dieser Strecke an. Die Verbindung wird mit einem Airbus A350-900 bedient, der 324 Passagieren Platz bietet. In der ersten Betriebsphase bis zum 1. Juni 2025 sind drei Flüge pro Woche – jeweils montags, mittwochs und freitags – vorgesehen. Anschließend wird der Flugplan auf bis zu fünf Verbindungen wöchentlich erweitert. Der Hinflug mit der Flugnummer AF684 startet um 23:20 Uhr in Paris und erreicht Riad um 6:25 Uhr am Folgetag. Der Rückflug AF685 verlässt Riad um 8:40 Uhr und landet um 14:20 Uhr in Paris. Mit der neuen Strecke erweitert Air France ihr Angebot im Nahen Osten. Bereits seit 2021 bedient die Fluggesellschaft wieder Routen nach Dubai und Beirut. Die Aufnahme der Verbindung nach Riad erfolgt vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher und politischer Beziehungen zwischen Frankreich und Saudi-Arabien. Insbesondere Geschäftsreisende sowie Pilger auf dem Weg zu den heiligen Stätten Mekka und Medina profitieren von der neuen Nonstop-Verbindung. Die neue Flugstrecke ist Teil der Strategie von Air France, ihr internationales Netzwerk auszubauen und wichtige Wirtschaftszentren in der Golfregion stärker mit Europa zu verbinden. Riad ist ein bedeutendes Ziel für Geschäftsreisen, da die Stadt das politische und wirtschaftliche Zentrum Saudi-Arabiens darstellt.

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