März 17, 2025

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März 17, 2025

Kampagne fordert Untersuchung von FAA-Geschäften mit SpaceX

Die US-amerikanische Regierungsbeobachtungsgruppe Campaign Legal Center (CLC) hat das Büro des Generalinspekteurs (Office of Inspector General, OIG) des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation, DOT) aufgefordert, eine Untersuchung über mutmaßlich „unrechtmäßige“ Geschäftsbeziehungen zwischen der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und Elon Musks Unternehmen SpaceX einzuleiten. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das am 13. März 2025 öffentlich gemacht wurde. Das Campaign Legal Center argumentiert, dass es Beweise dafür gebe, dass Musk die Entscheidungsfindung der FAA in Bezug auf die Zusammenarbeit mit SpaceX – und insbesondere mit dessen Satelliteninternet-Tochter Starlink – „offensichtlich und unrechtmäßig beeinflusst“ habe. Die Organisation vermutet, dass dies einen Verstoß gegen das US-amerikanische Strafrecht im Hinblick auf Interessenkonflikte darstellt und die Geschäftsbeziehung zwischen der FAA und Starlink in unzulässiger Weise beeinflusst haben könnte. Hintergrund der Vorwürfe Die Kritik des CLC richtet sich insbesondere auf die Möglichkeit, dass SpaceX einen bestehenden Vertrag der FAA mit dem Telekommunikationsanbieter Verizon im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar ersetzen könnte. Die FAA soll laut dem Schreiben der CLC auf direkte Anfragen von Musk hin in Erwägung gezogen haben, künftige Verträge mit SpaceX abzuschließen. Am 5. März 2025 wies SpaceX öffentlich die Behauptung zurück, die FAA erwäge eine Kündigung des Vertrags mit Verizon. Dennoch erklärte das Unternehmen in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), dass „Starlink eine mögliche Teillösung für ein veraltetes System“ darstelle. Dies deckt sich mit früheren Äußerungen Musks, der die Kommunikationsinfrastruktur der FAA wiederholt als unzureichend bezeichnet hatte. Bereits am 25. Februar 2025 hatte Musk öffentlich erklärt, dass „das Verizon-System nicht

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Erster Airbus A350 mit Schweizer Registrierung landet am Flughafen Zürich

Am 13. März 2025 ist erstmals ein Airbus A350 mit Schweizer Kennung am Flughafen Zürich eingetroffen. Das Flugzeug mit der Registrierung HB-IHF kam aus Lourdes (Frankreich) und landete um 15:13 Uhr auf der Piste 16. Das moderne Langstreckenflugzeug gehört zur Flotte der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss und wurde feierlich empfangen. Besonderes Aufsehen erregte das geplante Durchstartmanöver bei der Ankunft. Nach dem sogenannten „Low Approach“ drehte das Flugzeug eine Ehrenrunde über den Flughafen, bevor es sicher landete. Begleitet von Follow-Me-Fahrzeugen wurde der Airbus A350 mit einem traditionellen Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr begrüßt und zum Standplatz B38 geleitet. Dort warteten über 100 Mitarbeitende und die Geschäftsleitung von Edelweiss, um das neue Flottenmitglied willkommen zu heißen. Die Ankunft des Airbus A350 stieß auf großes Interesse bei Luftfahrtbegeisterten. Hunderte von Zuschauern versammelten sich an beliebten Spotter-Plätzen wie der Zuschauerterrasse B oder den Parkhäusern des Flughafens, um die Landung zu verfolgen. Viele sicherten sich bereits Stunden zuvor die besten Plätze, um das seltene Ereignis aus nächster Nähe zu erleben. Edelweiss plant, insgesamt sechs Flugzeuge des Typs Airbus A350-900 in die Flotte aufzunehmen. Diese sollen bis Mitte 2027 die fünf bestehenden Airbus A340-300 ersetzen. Mit der Einführung des Airbus A350 stellt Edelweiss die Langstreckenflotte wieder auf die Größe von vor der Corona-Pandemie um.

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Cathay Pacific hat Comac-Jets im Auge

Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific steht vor einer ungewissen Zukunft hinsichtlich ihrer bestellten Boeing 777X-Flotte. Das Unternehmen, das insgesamt 21 Maschinen des Typs 777-9 geordert hat, sieht sich mit erheblichen Verzögerungen bei der Auslieferung konfrontiert. Laut Alex McGowan, dem Chief Operating Officer der Cathay Pacific Group, fehlt es derzeit an Klarheit über den Zeitplan, was die langfristige Flottenplanung des Unternehmens erschwert. Boeing kämpft weiterhin mit der Zertifizierung seines 777X-Programms durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA). Ursprünglich war geplant, die ersten Maschinen bereits 2020 auszuliefern. Doch die Entwicklung des Modells, insbesondere aufgrund regulatorischer Herausforderungen und technischer Probleme, hat sich immer wieder verzögert. Cathay Pacific hatte ihre Bestellung bereits 2013 getätigt und rechnete damals mit einer Auslieferung zwischen 2021 und 2024. Diese Prognose wurde jedoch mehrfach nach hinten verschoben. Noch im August 2024 hatte Cathay Pacific angegeben, die ersten zwei Boeing 777-9 würden 2025 eintreffen, während die restlichen 19 in den darauffolgenden Jahren geliefert würden. Nun rechnet die Fluggesellschaft nicht mehr mit der ersten Maschine vor 2027. McGowan betonte, dass das Unternehmen in engem Austausch mit Boeing stehe, aber die Unsicherheiten in der Lieferkette weiterhin ein Problem darstellten. Expansion und Flottenstrategie Trotz der Unsicherheiten bei der 777X setzt Cathay Pacific ihre Expansion fort. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Unternehmensgruppe, zu der auch HK Express, Air Hong Kong und Cathay Cargo gehören, einen Nettogewinn von 9,89 Milliarden Hongkong-Dollar (etwa 1,27 Milliarden US-Dollar). Diese solide Finanzlage erlaubt es der Airline, ihre Flotte weiter auszubauen und ihre Marktstellung zu festigen. Neben den Boeing-Bestellungen hat

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Edelweiss startet mit eigenem Reisepodcast „Edelweiss Travel Tales“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss erweitert ihr Angebot um ein neues Audioformat. Mit dem Reisepodcast „Edelweiss Travel Tales“ nimmt die Airline Hörer mit auf eine Entdeckungsreise zu verschiedenen Destinationen. Moderiert wird der Podcast von Erik Lorenz, dem Gründer des bekannten Reisepodcasts „Weltwach“. In jeder Episode spricht er mit Menschen, die eine besondere Verbindung zu den vorgestellten Reisezielen haben. Der Podcast behandelt nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern bietet auch Einblicke in den Alltag vor Ort und vermittelt persönliche Geschichten. Gäste sind unter anderem Einheimische, Autoren, Abenteurer oder Dokumentarfilmer. Dabei stehen individuelle Erlebnisse und praktische Reisetipps im Mittelpunkt. Die erste Folge führt die Zuhörer nach Marokko. Dort trifft Erik Lorenz die Autorin Muriel Brunswig, die seit vielen Jahren in dem nordafrikanischen Land lebt. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, gibt Einblicke in die marokkanische Kultur und berichtet über die besten Surfspots. In der zweiten Episode geht es nach Seattle in den USA. Dort erkundet Lorenz bekannte Orte wie den Pike Place Market und die Space Needle und spricht mit Vertretern der indigenen Bevölkerung über den Erhalt ihrer Kultur. Die erste Folge des Podcasts ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar. Weitere Episoden erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus. Geplante Reiseziele der ersten Staffel sind unter anderem der Oman, Korsika, die Lofoten, die Azoren, Jamaika und Nova Scotia.

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Air Transat: Wirtschaftliche Herausforderungen und Auswirkungen des Handelskriegs auf die Airline

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat sieht sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Während das Unternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Nettoverlust von 129,1 Millionen kanadischen Dollar (etwa 89,4 Millionen US-Dollar) verzeichnete, warnte die CEO Annick Guerard vor den potenziellen Auswirkungen des Handelskriegs zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Die Fluggesellschaft, die stark auf den internationalen Reiseverkehr setzt, überwacht die Situation genau, da diese Entwicklung indirekte Auswirkungen auf das Unternehmen haben könnte, obwohl die direkte Exposition gegenüber dem US-Markt begrenzt ist. Die Auswirkungen des Handelskriegs Die politische Auseinandersetzung zwischen Kanada und den USA, die vor allem durch die Einführung von Zöllen und Handelsbeschränkungen geprägt ist, könnte für Air Transat ernsthafte wirtschaftliche Folgen haben. Obwohl die Fluggesellschaft nur in begrenztem Maße auf den US-Markt angewiesen ist – lediglich zwei Destinationen in Florida machen etwa 3% ihrer gesamten Kapazität aus – könnte der Handelskrieg dennoch zu weitreichenderen wirtschaftlichen Unsicherheiten führen. Laut Guerard könnte die Auseinandersetzung den kanadischen Dollar entwerten, was die Betriebskosten von Air Transat erhöhen würde. Dies liegt daran, dass die Fluggesellschaft einen Großteil ihrer Kosten in US-Dollar tätigt, insbesondere für Treibstoff und Flugzeugleasing. Doch das wirtschaftliche Risiko geht über die Währungsbewegungen hinaus. Guerard warnte, dass die unsichere wirtschaftliche Lage die Verbrauchervertrauen beeinträchtigen könnte, was potenziell zu einem Rückgang der Reisefreudigkeit führen würde. In diesem Zusammenhang betonte sie, dass die Fluggesellschaft die Marktlage genau beobachtet und in ihren Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Geringe Auswirkungen auf die Buchungen – vorerst Trotz der globalen Unsicherheiten und der angespannten politischen Lage

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München: SCAT Airlines startet Schymkent-Flüge

Ab dem 27. Mai 2025 bietet die kasachische Fluggesellschaft SCAT Airlines eine neue Direktverbindung von München nach Schymkent an. Die Strecke wird dreimal wöchentlich – jeweils dienstags, donnerstags und samstags – bedient. Die Flugzeit beträgt rund sechs Stunden. Mit dieser Erweiterung stärkt die Airline ihre Präsenz in Europa und bietet Reisenden zusätzliche Umsteigemöglichkeiten zu weiteren Zielen in Zentral- und Südostasien. Schymkent ist die drittgrößte Stadt Kasachstans und dient als Drehkreuz für SCAT Airlines. Von dort aus fliegt die größte private Fluggesellschaft Kasachstans zahlreiche Destinationen im In- und Ausland an. Die Airline ist seit 28 Jahren im Luftverkehr tätig und betreibt eine Flotte von Boeing-Maschinen. Die neue Verbindung nach München ist ein weiterer Schritt zur Ausweitung des internationalen Streckennetzes von SCAT Airlines. Für den Flughafen München bedeutet die neue Route eine weitere Anbindung an Zentralasien, neben bestehenden Verbindungen nach Tadschikistan und Usbekistan. Die direkte Flugstrecke unterstreicht die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Kasachstan. Kasachstan ist ein wichtiger Handelspartner des Freistaats, insbesondere im Bereich Energie- und Rohstofflieferungen. Zudem investieren zunehmend bayerische Unternehmen in Produktionsstätten vor Ort. Neben wirtschaftlichen Aspekten bietet die Verbindung auch kulturelle Vorteile. Schymkent liegt im Süden Kasachstans und ist ein Ausgangspunkt für Reisen in die Region. EU-Bürger können Kasachstan bis zu 30 Tage ohne Visum besuchen, was den kulturellen und touristischen Austausch erleichtert.

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