
Kampagne fordert Untersuchung von FAA-Geschäften mit SpaceX
Die US-amerikanische Regierungsbeobachtungsgruppe Campaign Legal Center (CLC) hat das Büro des Generalinspekteurs (Office of Inspector General, OIG) des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation, DOT) aufgefordert, eine Untersuchung über mutmaßlich „unrechtmäßige“ Geschäftsbeziehungen zwischen der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und Elon Musks Unternehmen SpaceX einzuleiten. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das am 13. März 2025 öffentlich gemacht wurde. Das Campaign Legal Center argumentiert, dass es Beweise dafür gebe, dass Musk die Entscheidungsfindung der FAA in Bezug auf die Zusammenarbeit mit SpaceX – und insbesondere mit dessen Satelliteninternet-Tochter Starlink – „offensichtlich und unrechtmäßig beeinflusst“ habe. Die Organisation vermutet, dass dies einen Verstoß gegen das US-amerikanische Strafrecht im Hinblick auf Interessenkonflikte darstellt und die Geschäftsbeziehung zwischen der FAA und Starlink in unzulässiger Weise beeinflusst haben könnte. Hintergrund der Vorwürfe Die Kritik des CLC richtet sich insbesondere auf die Möglichkeit, dass SpaceX einen bestehenden Vertrag der FAA mit dem Telekommunikationsanbieter Verizon im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar ersetzen könnte. Die FAA soll laut dem Schreiben der CLC auf direkte Anfragen von Musk hin in Erwägung gezogen haben, künftige Verträge mit SpaceX abzuschließen. Am 5. März 2025 wies SpaceX öffentlich die Behauptung zurück, die FAA erwäge eine Kündigung des Vertrags mit Verizon. Dennoch erklärte das Unternehmen in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), dass „Starlink eine mögliche Teillösung für ein veraltetes System“ darstelle. Dies deckt sich mit früheren Äußerungen Musks, der die Kommunikationsinfrastruktur der FAA wiederholt als unzureichend bezeichnet hatte. Bereits am 25. Februar 2025 hatte Musk öffentlich erklärt, dass „das Verizon-System nicht




