März 18, 2025

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März 18, 2025

AUA-Hagelflug: Staatsanwaltschaft stellt Blackboxes sicher

Am 9. Juni 2024 geriet ein Flugzeug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Wien in schwerwiegende Turbulenzen, die durch ein plötzliches Gewitter verursacht wurden. Der Airbus A320 mit der Kennzeichnung OE-LBM, der den Flug durchführte, landete trotz schwerer Schäden an der Maschine sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. Doch die Schäden am Flugzeug und die Hintergründe des Vorfalls werfen immer mehr Fragen auf, die derzeit durch eine umfassende Untersuchung beleuchtet werden. Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Piloten des Fluges, mögliche Mängel in der Ausbildung und insbesondere die Daten aus den sogenannten Blackboxen des Flugzeugs. Der Vorfall: Ein Flug in die Unwetterzelle Der Vorfall ereignete sich, als der Airbus A320 in eine Gewitterzelle geriet. Das Flugzeug war auf dem letzten Abschnitt des Rückflugs aus Mallorca und befand sich nur noch wenige Minuten von Wien entfernt. Während die Maschine heftigen Turbulenzen und Hagel ausgesetzt war, wurde ein Notruf mit dem Rufwort „Mayday“ abgesetzt. Trotz der schwierigen Umstände landete das Flugzeug sicher auf dem Wiener Flughafen, doch der Schaden an der Maschine war beträchtlich. Die Nase des Flugzeugs wurde größtenteils zerstört, die Cockpitscheiben sprangen und sowohl die Tragflächen als auch das Leitwerk erlitten schwere Schäden. Ein erschütternder Vorfall, der sowohl in den Medien als auch in der Luftfahrtbranche für Aufsehen sorgte. Sicherheitsbehörden und Experten stellten schnell fest, dass das Unwetter bekannt war und von der Flugüberwachung in Österreich, der Austro Control, dokumentiert wurde. Dies rief die Frage auf,

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LOT Polish Airlines sucht neue Kurzstreckenflugzeuge – Airbus A220 im Rennen

LOT Polish Airlines plant, ihre Kurzstreckenflotte zu modernisieren und sucht nach neuen Flugzeugen für diesen Zweck. Die Fluggesellschaft hat bereits 2024 ausgeschlossen, die Boeing 737 Max weiter nachzubestellen. Stattdessen konzentriert sich LOT auf die Auswahl zwischen dem Airbus A220 und dem Embraer E2. Es geht um eine Beschaffung von insgesamt 84 Flugzeugen. Airbus hat bereits ein Angebot über 84 Maschinen der Modelle A220-100 und A220-300 in Warschau hinterlegt, bestätigte der Airbus-Manager Benoit de Saint-Exupery gegenüber der Nachrichtenagentur „PAP“. Die Entscheidung wird voraussichtlich innerhalb der nächsten Monate fallen, da Airbus auf eine schnelle Entscheidung seitens der polnischen Fluggesellschaft hofft. Das A220-Modell gilt als moderne Lösung für den Kurzstreckenverkehr und könnte die bestehende Flotte von LOT ergänzen. LOT Polish Airlines erhofft sich von der Neubeschaffung eine verbesserte Effizienz und ein besseres Angebot auf den Kurzstrecken, die eine zentrale Rolle im europäischen Flugverkehr spielen.

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Flugkorridor für Langstrecken-Drohnenflüge in Norddeutschland eingerichtet

Das Unternehmen Droniq und die Bundeswehr haben einen neuen Flugkorridor für Langstrecken-Drohnenflüge in der Region Nordholz und Cuxhaven eingerichtet. Dieser soll noch in diesem Frühjahr den Regelbetrieb aufnehmen. Das Projekt trägt den Namen „Achilles“ und hat zum Ziel, den Langstreckenbetrieb von Drohnen sowohl im zivilen als auch im militärischen Luftraum zu ermöglichen. Der Korridor erstreckt sich über eine Strecke von 110 Kilometern und reicht vom Militärflugplatz Nordholz über Cuxhaven bis nach Helgoland. Die Genehmigung für das Projekt wurde bereits im vergangenen Jahr erteilt. Drohnenflüge innerhalb des Korridors können in einer Höhe von über 200 Metern durchgeführt werden. Geplant ist, dass vor allem Starrflüglerdrohnen für diese Langstreckenflüge zum Einsatz kommen, da diese im Vergleich zu Multikoptern nicht senkrecht abheben, sondern eine Start- und Landebahn benötigen. Die Landung und der Start solcher Drohnen wird dabei von einem Piloten mit Sichtkontakt durchgeführt. Das Projekt zielt darauf ab, die Grundlage für gewerbliche und militärische Langstreckenflüge von Drohnen zu schaffen. Mögliche Anwendungsfälle umfassen unter anderem den Schutz kritischer Infrastrukturen, das Monitoring von Schifffahrtsstraßen und die Umweltüberwachung. Droniq-Manager Thilo Vogt betont, dass der neue Flugkorridor beweise, dass unbemannter Flugverkehr auch über große Distanzen hinweg möglich sei, trotz der hohen regulatorischen Anforderungen.

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Verkehrsknotenpunkt: DUSconnect als Vision für die Mobilität der Zukunft

Düsseldorf, eine der wichtigsten Wirtschafts- und Verkehrszentralen Deutschlands, rüstet sich für die Zukunft des urbanen Verkehrs. Unter dem Projektnamen „DUSconnect“ entsteht in unmittelbarer Nähe des Düsseldorfer Flughafens ein innovativer „trimodaler Mobilitäts-Hub“, der die Verknüpfung von Luft-, Bahn- und Straßenverkehr verbessern soll. Das ambitionierte Vorhaben wird in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Düsseldorf, dem Flughafen Düsseldorf und dem Immobilienentwickler Euref realisiert und umfasst eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern. Das Ziel ist es, ein modernes und funktionales Verkehrsinfrastrukturzentrum zu schaffen, das nicht nur die Mobilität optimiert, sondern auch neue urbane Räume für Büro-, Hotel- und Parkflächen bietet. Der Mobilitäts-Hub wird dabei eine zentrale Rolle spielen, sowohl für Pendler und Reisende als auch für Unternehmen und Touristen. Das Projekt umfasst mehrere Bauabschnitte und soll bis 2035 fertiggestellt werden. Mit einer Investition von rund 200 Millionen Euro durch die Euref AG wird der Hub ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept für die Region bieten. Das Konzept von DUSconnect DUSconnect ist weit mehr als ein einfaches Umsteigeknotenpunkt. Es soll ein zukunftsweisendes Modell für die Verknüpfung unterschiedlichster Verkehrsträger bieten und Düsseldorf als Verkehrsdrehkreuz weiter stärken. Der Fokus liegt auf einer effektiven Integration von Flugzeug-, Bahn- und Straßenverkehr, um den Reisenden einen einfachen und schnellen Umstieg zu ermöglichen. Dazu werden nicht nur die bestehenden Verkehrsinfrastrukturen verbessert, sondern auch neue Verkehrslösungen geschaffen, die den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen gerecht werden sollen. Der „trimodale Mobilitäts-Hub“ wird sich direkt zwischen dem Flughafen, dem Flughafen-Fernbahnhof und dem neuen Quartier „Euref-Campus“ erstrecken. Dieser strategische Standort soll es den Reisenden ermöglichen, nahtlos zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln

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Air Europa und Smartwings schließen Codeshare-Abkommen für Prag-Madrid-Verbindung

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat ein Codeshare-Abkommen mit der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings abgeschlossen. Ab dem 30. März 2025 wird Smartwings täglich die Strecke von Prag nach Madrid bedienen, wobei die Flüge unter dem gemeinsamen Code beider Airlines angeboten werden. Durch diese Partnerschaft erweitern beide Fluggesellschaften ihre Reichweite und bieten den Passagieren mehr Optionen und Flexibilität bei der Reiseplanung. Das Codeshare-Abkommen ermöglicht es den Airlines, Flugzeuge und Ressourcen zu teilen, um ihre Verbindungen auszubauen und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Reisende von Prag nach Madrid profitieren somit von einer direkten Verbindung und können ihre Tickets über die jeweiligen Vertriebskanäle beider Airlines buchen. Diese Kooperation ist Teil der erweiterten Bemühungen beider Fluggesellschaften, ihr Streckennetz zu optimieren und den Passagieren komfortablere Verbindungen anzubieten. Air Europa, die bereits eine Vielzahl europäischer Ziele anfliegt, und Smartwings, eine wichtige Fluggesellschaft in der Tschechischen Republik, haben ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Codeshare-Abkommens verstärkt, um die Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Routen zu erhöhen. Die neue Verbindung von Prag nach Madrid wird ab dem 30. März 2025 täglich angeboten und soll die wachsende Nachfrage nach Verbindungen zwischen den beiden Städten bedienen.

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TAP Air Portugal vor finanziellen Herausforderungen nach Gerichtsurteil

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal steht nach einem endgültigen Urteil des Obersten Gerichtshofs vor erheblichen finanziellen Belastungen. Der Supreme Court entschied zugunsten der Flugbesatzungsgewerkschaft SNPVAC und erklärte eine Bestimmung im früheren Unternehmensvertrag von TAP für ungültig, die eine unterschiedliche Bezahlung von befristeten und unbefristeten Arbeitsverträgen vorsah. Diese Entscheidung bedeutet, dass Crew-Mitglieder mit unbefristeten Verträgen nun eine Gehaltserhöhung nach der „CAB I“-Kategorie erhalten müssen. Besonders betroffen von diesem Urteil sind vier Crew-Mitglieder, die im Zuge von TAPs Restrukturierungsplan entlassen wurden. Das Gericht entschied, dass ihre Entlassung unrechtmäßig war und sie nun Anspruch auf Entschädigung haben. SNPVAC geht davon aus, dass dieses Urteil auch Auswirkungen auf viele andere Mitarbeiter haben könnte, die in ähnlichen Situationen sind. Die finanziellen Konsequenzen für die Fluggesellschaft könnten laut der Gewerkschaft zwischen 200 Millionen und 300 Millionen Euro betragen, was die derzeitigen Rückstellungen von TAP in Höhe von 37,2 Millionen Euro bei weitem übersteigt. TAP hatte zuvor erklärt, dass sie diese Rückstellungen zur Deckung laufender Rechtsstreitigkeiten gebildet hatte, doch das nunmehr ergangene Urteil dürfte die Airline zu erheblichen Zahlungen verpflichten. SNPVAC hat daraufhin ein dringendes Treffen mit der Geschäftsführung von TAP gefordert, um zu klären, wie und wann die Zahlungen an die betroffenen Crew-Mitglieder erfolgen werden. Das Urteil kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt für TAP, da die Fluggesellschaft sich mitten im Privatisierungsprozess befindet. Politische Instabilität und die jüngsten Ereignisse rund um die portugiesische Regierung haben jedoch zu Verzögerungen bei diesem Vorhaben geführt. Die Gewerkschaft warnt, dass der Privatisierungsprozess ohne die Beteiligung der Arbeitnehmervertretung nicht erfolgreich sein

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Kostensteigerungen und steigender Bedarf: Die Herausforderung für die Produktion von nachhaltigem Kerosin

Die globale Luftfahrtindustrie steht vor einer immensen Herausforderung, wenn es um die Bereitstellung von nachhaltigem Kerosin, auch als Sustainable Aviation Fuel (SAF) bekannt, für den weltweiten Bedarf in den kommenden Jahrzehnten geht. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY werden die Investitionen in die Produktion von SAF in den nächsten Jahren drastisch ansteigen müssen, um den sich rapide verändernden Anforderungen gerecht zu werden. Die Kosten für den Aufbau der nötigen Produktionskapazitäten dürften in den kommenden Jahren auf eine Größenordnung zwischen eins und 1,5 Billionen US-Dollar steigen – eine Summe, die nahezu den gesamten jährlichen Investitionen in die Infrastruktur für Öl und Gas weltweit entspricht. Die Luftfahrtbranche ist seit Langem mit der Herausforderung konfrontiert, ihre CO2-Emissionen zu senken und nachhaltige Alternativen zu traditionellen fossilen Brennstoffen zu finden. Nachhaltiges Kerosin gilt als eine vielversprechende Lösung, da es eine direkte Möglichkeit bietet, die CO2-Emissionen von Flugzeugen zu reduzieren, ohne dass die gesamte Infrastruktur der Luftfahrtindustrie verändert werden muss. Allerdings gibt es erhebliche Hürden, insbesondere im Hinblick auf die Produktionskapazitäten, die zum jetzigen Zeitpunkt bei Weitem nicht ausreichen, um den zukünftigen Bedarf zu decken. Die wachsende Nachfrage nach SAF Laut der Studie von EY wird der Bedarf an SAF in den kommenden Jahrzehnten dramatisch steigen. Die globalen Märkte für nachhaltiges Kerosin befinden sich in einer Wachstumsphase, die durch strenge regulatorische Vorgaben und die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Treibstoffen angetrieben wird. Insbesondere in Europa wird ein enormer Anstieg des Bedarfs prognostiziert. Schätzungen zufolge soll bis zum Jahr 2050 mehr als die Hälfte des gesamten Kerosinbedarfs

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PIA-Flug landet ohne ein Rad – Ermittlungen eingeleitet

Ein Vorfall bei einem Inlandsflug der Pakistan International Airlines (PIA) hat am Lahore Flughafen Besorgnis ausgelöst. Der Flug PK 306, der von Karachi nach Lahore unterwegs war, landete ohne eines seiner hinteren Räder. Die fehlende Radkomponente wurde während einer Routineinspektion nach der Landung entdeckt, doch der Flug war sicher und das Flugzeug konnte problemlos auf dem Rollfeld zum vorgesehenen Bereich manövriert werden. Berichten zufolge wurde das verlorene Rad mehr als 14 Stunden nach der Ankunft in Lahore weder am Abflughafen in Karachi noch am Zielort in Lahore gefunden. Erste Informationen deuten darauf hin, dass das Rad beim Abflug aus Karachi noch intakt war. Ein Teil des Radstrangs wurde jedoch später auf dem Flughafen in Karachi entdeckt. Die pakistanische Luftfahrtbehörde (CAA) vermutet, dass äußere Einflüsse, wie etwa Trümmer auf der Landebahn, zu dem Vorfall beigetragen haben könnten. Infolge des Vorfalls hat PIA zusammen mit der CAA eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache für das Fehlen des Rades zu ermitteln. Obwohl der endgültige Bericht noch aussteht, deuten erste Einschätzungen darauf hin, dass entweder ein Fehler auf der Landebahn oder ein anderer äußerer Faktor verantwortlich gewesen sein könnte. PIA versicherte den Passagieren, dass das Flugzeugdesign auch unter solchen Umständen die Sicherheit gewährleiste. Ein spezielles Team wurde nach Lahore geschickt, um die Untersuchung fortzusetzen und die Ursache des ungewöhnlichen Vorfalls zu klären.

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Dänemark ändert Pläne für nachhaltige Inlandsflüge – 50 Prozent SAF statt 100 Prozent

Dänemark hat seine ursprünglichen Pläne zur Nutzung von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) im Inlandsflugverkehr angepasst. Anstatt wie ursprünglich vorgesehen 100 Prozent SAF in den Inlandsflügen einzusetzen, soll nun eine Beimischung von lediglich 50 Prozent ausreichen. Grund für diese Änderung ist, dass kommerzielle Flugzeuge weltweit noch nicht mit 100 Prozent SAF zertifiziert sind, so ein Bericht von CH-Aviation. Mit dieser Entscheidung verfolgt die dänische Regierung weiterhin das Ziel, den gleichen Klimaeffekt zu erzielen. Zwei Flugzeuge sollen mit 50 Prozent SAF betrieben werden, was auch in der kommenden Ausschreibung für nachhaltige Inlandsverbindungen berücksichtigt wird. Die erste nachhaltige Strecke soll noch in diesem Jahr aufgenommen werden, wobei die konkrete Route bislang nicht festgelegt ist. Die dänische Regierung möchte mit dieser Anpassung an den internationalen Stand der Technik einen realistischen Einstieg in die Nutzung von SAF ermöglichen. Dennoch befürchten einige Fluggesellschaften, dass die verpflichtende Beimischung von 50 Prozent SAF in den Flugzeugen zu logistischen Problemen führen könnte, wenn diese Mengen nicht per Drop-in-Verfahren in die gesamte Flotte integriert werden dürfen. Ein Sprecher einer skandinavischen Fluggesellschaft deutete bereits an, dass die Airline möglicherweise nicht an der Ausschreibung teilnehmen wird, wenn diese speziellen Anforderungen weiterhin bestehen. Die geplante SAF-Strecke ist Teil der Green-Aviation-Initiative des Landes, die bis 2030 alle Inlandsflüge vollständig auf nachhaltige Treibstoffe umstellen will. Um diese Umstellung zu fördern, plant Dänemark eine zweckgebundene Abgabe auf Flugreisen.

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Boeing: Don Ruhmann übernimmt als Chief Aerospace Safety Officer

Im Rahmen seiner Bemühungen, die Sicherheitskultur innerhalb des Unternehmens zu stärken, hat Boeing kürzlich Don Ruhmann zum neuen Chief Aerospace Safety Officer (CASO) ernannt. Diese neue Position wurde 2021 ins Leben gerufen, um das umfassende globale Sicherheitsprogramm des Unternehmens zu unterstützen. Ruhmann übernimmt das Amt von Mike Delaney, einem Boeing-Veteranen, der nach rund 40 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand tritt. Delaney wird jedoch weiterhin in beratender Funktion tätig sein, um den Übergang zu erleichtern. Die Ernennung Ruhmanns erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Boeing weiterhin mit den Auswirkungen des Skandals rund um den 737 Max und anderen Sicherheitsherausforderungen kämpft. Die Wahl des erfahrenen Ingenieurs und Führungskräfte mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Luftfahrttechnik und -sicherheit dürfte als strategischer Schritt angesehen werden, um das Vertrauen in die Sicherheitspraktiken von Boeing wiederherzustellen und weiter auszubauen. Der neue Sicherheitschef: Ein erfahrener Luftfahrt-Manager Don Ruhmann ist seit 1989 bei Boeing tätig und hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Führungspositionen übernommen. Zu seinen bedeutendsten Aufgaben gehörte die Verantwortung für Programme wie die 777- und 787-Serien. Er war maßgeblich in den Entwicklungsprozess und die Zertifizierung dieser Flugzeuge involviert und konnte so wertvolle Erfahrungen in der Luftfahrtsicherheit und Produktintegrität sammeln. Ruhmann hat einen Masterabschluss in Anwendungen der Physik von der University of Washington und einen Bachelorabschluss in Luft- und Raumfahrttechnik von der Texas A&M University. Zusätzlich absolvierte er ein Executive Education-Programm an der Columbia University. Seine Tätigkeit als Vice President für das Entwicklungsprogramm von Boeing Commercial Airplanes umfasste die Überwachung der neuen Flugzeugmodelle von der ersten

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