März 27, 2025

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März 27, 2025

Tui will Airlines profitabler machen und Einzelplatzgeschäft ausbauen

Die Tui Group plant eine Neuausrichtung ihrer Airlines, um die Profitabilität der Sparte zu steigern. Während die Fluggesellschaften des Konzerns weiterhin zur Auslastung der Tui-Hotels beitragen sollen, sollen sie künftig stärker als eigenständige Geschäftsbereiche Gewinne erwirtschaften. Dies erklärte David Ciomperlik, Chef der Tui-Airline-Sparte, beim Kapitalmarkttag in Madrid vor Analysten. Derzeit betreibt der Konzern 106 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge sowie 19 Langstreckenmaschinen. Damit zählt Tui zu den zehn größten Fluggesellschaften in Europa. Das erklärte Ziel ist es, Marktführer im Bereich der sogenannten „Leisure-Carrier“ zu werden – Fluggesellschaften, die sich auf Urlaubsreisen konzentrieren. Ein zentrales Element der neuen Strategie ist der Ausbau des Einzelplatzgeschäfts. Künftig sollen verstärkt einzelne Flugtickets unabhängig von Pauschalreisen verkauft werden. Dies soll vor allem über Partnerschaften mit anderen Unternehmen (B2B-Geschäft) erfolgen. Auch Verbindungen aus Urlaubsdestinationen in die Heimatmärkte der Tui-Airlines sollen ausgebaut werden. Zur Effizienzsteigerung plant Tui eine stärkere Vereinheitlichung innerhalb der verschiedenen Airlines des Konzerns. Dazu gehört die Einführung einer gemeinsamen Website, die nicht nur den Verkauf von Zusatzleistungen erleichtern, sondern auch die Auslastung der Langstreckenflüge aus mehreren Quellmärkten optimieren soll. Darüber hinaus soll die Arbeitsteilung innerhalb der Flotte verbessert werden, um saisonale Schwankungen besser auszugleichen und eine ganzjährige Auslastung zu gewährleisten. Bei der Flottenstrategie bleibt Tui weiterhin ausschließlich auf den Flugzeughersteller Boeing ausgerichtet. Angesichts aktueller Lieferprobleme bei Boeing soll jedoch eine regelmäßige Anpassung der Beschaffungsstrategie erfolgen, um den Bedarf an neuen Maschinen sicherzustellen.

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Pilatus kooperiert mit Lockheed Martin bei Pilotenausbildungssystem der nächsten Generation

Pilatus und Lockheed Martin werden im Rahmen eines Offset-Projekts bei der Entwicklung eines fortschrittlichen Pilotenausbildungssystems zusammenarbeiten. Ziel ist es, Technologien zur Avionik und Trainingsfunktionen für moderne Kampfflugzeuge der fünften Generation zu entwickeln. Durch den Technologietransfer kann Pilatus zukünftig maßgeschneiderte Ausbildungslösungen für Luftwaffen anbieten, die den F-35 oder ähnliche moderne Militärjets betreiben. Die Zusammenarbeit erfolgt im Kontext des Schweizer F-35A-Beschaffungsprogramms. 2022 schloss die Schweiz einen Vertrag über den Kauf von 36 Kampfflugzeugen des Typs F-35A von Lockheed Martin ab. Dieser Vertrag verpflichtet Lockheed Martin, 60 Prozent des Auftragswertes durch sogenannte Offset-Projekte in die Schweizer Wirtschaft zu reinvestieren. Ziel ist es, die heimische Luft- und Raumfahrtindustrie zu stärken und technologische Innovationen zu fördern. Anfang 2024 erhielt das Projekt die Vorabgenehmigung des Bundesamtes für Rüstung (armasuisse). Die vertraglichen Details zwischen Lockheed Martin und Pilatus wurden bereits im Sommer 2023 abgeschlossen. Der Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Weiterentwicklung des PC-21-Trainingssystems von Pilatus. Dieses einmotorige Turboprop-Flugzeug ist darauf ausgelegt, Jetpiloten kosteneffizient auszubilden. Die Avionik und Systemintegration des PC-21 sind bereits an moderne Kampfjets angepasst, um den Piloten ein realistisches Training zu ermöglichen. Mit dem Technologietransfer von Lockheed Martin sollen die Trainingsmöglichkeiten weiter ausgebaut werden, insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung für den F-35 und andere Kampfflugzeuge der neuesten Generation. Pilatus-CEO Markus Bucher bezeichnete die Zusammenarbeit als eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten, während J.R. McDonald, Vice President bei Lockheed Martin, die Bedeutung der Partnerschaft für das F-35-Programm unterstrich. Auch armasuisse-Direktor Urs Loher hob hervor, dass das Projekt zur Stärkung der sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis der

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Neues digitales Parksystem am Flughafen Nürnberg ab April 2025

Ab dem 1. April 2025 führt der Flughafen Nürnberg ein digitales Parksystem für die Terminalvorfahrt ein. Ziel des neuen Systems ist eine effizientere Verkehrslenkung und eine einfachere Abwicklung für Abholer und Besucher. Die sogenannte „Kiss & Fly“-Zone entlang der Abflug- und Ankunftsbereiche wird künftig über ein automatisches System mit Kennzeichenerkennung überwacht. Fahrzeuge, die länger als acht Minuten in diesem Bereich verweilen, müssen eine Parkgebühr entrichten. Das neue System erfasst die Fahrzeuge bei Ein- und Ausfahrt automatisch. Die Bezahlung erfolgt erst bei der Ausfahrt, wahlweise am Automaten oder online. Durch den Wegfall der bisherigen Schranken entfällt auch die Notwendigkeit, direkt bei der Einfahrt ein Ticket zu ziehen. Für Nutzer der regulären Parkhäuser und beschrankten Parkflächen gibt es keine Änderungen. Die automatische Kennzeichenerfassung wird bereits in den Parkhäusern genutzt und nun auf die Terminalvorfahrt ausgeweitet. Laut Klaus Dotzauer, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg Service GmbH, bietet das System mehrere Vorteile. Es ermögliche eine flüssigere Verkehrsführung, insbesondere in Stoßzeiten, und verhindere Rückstaus. Zudem habe die Lösung des Anbieters Peter Park System GmbH durch ihre Flexibilität überzeugt. Die Verwaltung des Parkbereichs übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH, die auch für Kundenanfragen zuständig ist. Der Flughafen reagiert mit der Einführung des digitalen Systems auch auf zunehmende Probleme durch falsch parkende Fahrzeuge in Spitzenzeiten. Diese beeinträchtigten in der Vergangenheit den Verkehrsfluss für Autos, Busse und Fußgänger. Die neue Regelung hebt zudem die bisherige Höchstparkdauer von zwei Stunden im Bereich der Terminalvorfahrt auf und schafft mehr Flexibilität für Abholer und Besucher.

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Qantas verschiebt den Start von „Project Sunrise“-Nonstop-Flügen auf 2027

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat erneut Verzögerungen bei ihrem ehrgeizigen „Project Sunrise“ bekanntgegeben. Ursprünglich für 2025 geplant, sollen die Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York nun frühestens im Jahr 2027 starten. Diese Verschiebung ist hauptsächlich auf Verzögerungen bei der Lieferung der speziell für diese Ultralangstreckenflüge konzipierten Airbus A350-1000 zurückzuführen. Bereits 2017 hatte Qantas das „Project Sunrise“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die längsten Nonstop-Passagierflüge der Welt anzubieten. Nach intensiven Verhandlungen bestellte die Fluggesellschaft 2022 zwölf Airbus A350-1000 ULR (Ultra Long Range), die speziell für diese Mission ausgestattet sind. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs war für Ende 2025 vorgesehen, um den kommerziellen Betrieb im Jahr 2026 aufzunehmen. Doch aufgrund von Verzögerungen in der Produktion und bei der Innenausstattung wurde dieser Zeitplan nicht eingehalten. Vanessa Hudson, CEO der Qantas Group, erklärte kürzlich, dass die erste A350-1000 nun Ende 2026 erwartet wird. Da für einen täglichen Betrieb auf den Ultralangstrecken mindestens drei dieser Flugzeuge benötigt werden und die dritte Maschine voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 geliefert wird, verschiebt sich der Start der Nonstop-Flüge entsprechend. Hudson betonte, dass die zusätzlichen Monate genutzt werden, um sicherzustellen, dass alle betrieblichen Aspekte, einschließlich Crew-Training und Wartung, optimal vorbereitet sind. Interessanterweise plant Qantas, die ersten A350-1000 zunächst auf der vergleichsweise kurzen Strecke zwischen Sydney und Auckland einzusetzen. Diese Entscheidung mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dient jedoch mehreren Zwecken. Kurzstreckenflüge ermöglichen es den Piloten und dem Kabinenpersonal, sich mit dem neuen Flugzeugtyp vertraut zu machen und Betriebsabläufe zu optimieren. Zudem können Wartungsteams wertvolle Erfahrungen

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Erweiterter Sommerflugplan 2025 am Flughafen München: Mehr Langstrecken- und Europaverbindungen

Am 30. März 2025 tritt am Flughafen München der Sommerflugplan in Kraft. In den 30 Wochen bis zum 26. Oktober 2025 bieten 73 Fluggesellschaften über 214.000 Flüge zu 216 Zielen in 68 Ländern an. Der neue Flugplan umfasst zahlreiche neue Destinationen, eine erhöhte Frequenz auf bestehenden Strecken und die Stationierung aller acht Airbus-A380-Maschinen der Lufthansa in München. Ein Schwerpunkt des erweiterten Angebots liegt auf Langstreckenverbindungen. Cathay Pacific nimmt vier wöchentliche Flüge nach Hongkong auf und setzt dabei den Airbus A350 ein. Discover Airlines eröffnet eine neue Langstrecken-Basis und bedient von München aus dreimal pro Woche Orlando (USA), Windhoek (Namibia) und Calgary (Kanada). Lufthansa wird mit dem Airbus A380 täglich Städte wie Boston, New York (JFK), Los Angeles, Washington und Delhi anfliegen. Ab Ende April ergänzt Denver das Angebot. Weitere Langstreckenverbindungen bieten unter anderem Vietnam Airlines mit zusätzlichen Flügen nach Hanoi, Etihad Airways mit zwei täglichen Flügen nach Abu Dhabi und EVA Air mit Nonstop-Flügen nach Taipeh. Auch das europäische Streckennetz wächst. EasyJet fliegt künftig zweimal täglich nach Rom, während ITA dieselbe Frequenz nach Mailand-Linate anbietet. SkyAlps verbindet München ab Mai zweimal wöchentlich mit Mostar in Bosnien-Herzegowina. Pegasus Airlines erhöht die Anzahl ihrer Flüge nach Istanbul-Sabiha Gökçen auf bis zu 25 wöchentliche Verbindungen. Neue Charterverbindungen führen nach Foggia und Rimini in Italien. Zudem erweitert SAS ihre Flüge nach Kopenhagen auf zwei tägliche Verbindungen. Condor bietet ab dem 30. März zusätzliche Flexibilität mit täglichen Morgen- und Abendflügen zwischen München und Frankfurt. Insgesamt führt die Fluggesellschaft bis zu 120 Flüge pro Woche durch,

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Airbus zeigt Zukunftsvisionen: Neue Flugzeugkonzepte und Wasserstoff-Technologie im Fokus des 2025er Gipfels

Die Luftfahrtbranche steht vor einer Reihe von Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft der kommerziellen Luftfahrt prägen könnten. Auf dem Airbus Summit 2025, das vom 24. bis 25. März in Toulouse stattfand, präsentierte der europäische Flugzeughersteller eine Vielzahl an innovativen Projekten, die nicht nur die Effizienz und Nachhaltigkeit der Luftfahrt vorantreiben sollen, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Vision der Branche in den kommenden Jahrzehnten setzen. Besonders im Fokus standen die Konzepte für eine neue Generation von Flugzeugen, die bereits in den 2030er Jahren in den Dienst gestellt werden könnten, sowie die Fortschritte im Bereich Wasserstoffantrieb, der als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft gilt. Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Vorstellung von Airbus‘ Konzepten für ein zukünftiges Flugzeug, das in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre in Betrieb gehen könnte, sofern grünes Licht gegeben wird. Diese Flugzeuge sollen eine signifikante Verbesserung der Treibstoffeffizienz um 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu den aktuellen A320neo-Modellen bieten. Airbus verfolgt mit diesen Konzepten eine Evolution bestehender Flugzeugarchitekturen, die durch eine Reihe von technologischen Neuerungen aufgewertet werden. Das Design dieses künftigen Flugzeugs könnte zahlreiche bemerkenswerte Merkmale aufweisen, darunter sogenannte „offene Fan-Designs“ und lange, dünne Tragflächen mit einklappbaren Wingtips. Diese Merkmale zeichnen sich durch ihre aerodynamischen Vorteile aus und würden es ermöglichen, die Effizienz auf Langstreckenflügen weiter zu steigern. Darüber hinaus soll das neue Modell mit neuen leichten Materialien ausgestattet werden, die das Gewicht reduzieren und gleichzeitig die Leistung erhöhen. Ein weiteres hervorstechendes Merkmal der geplanten Flugzeuge ist die Möglichkeit, diese mit einer

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Air Serbia startet Direktflüge zwischen Belgrad und Tiflis ab Juni 2025

Air Serbia erweitert ihr Streckennetz und bietet ab dem 15. Juni 2025 erstmals Direktflüge zwischen Belgrad und der georgischen Hauptstadt Tiflis an. Die serbische Fluggesellschaft wird die neue Verbindung dreimal wöchentlich bedienen und damit die Kaukasus-Region direkt mit Serbien und weiteren internationalen Zielen verknüpfen. Die Flüge von Belgrad nach Tiflis finden jeweils montags, donnerstags und sonntags statt. In umgekehrter Richtung starten die Maschinen dienstags, freitags und sonntags. Reisende aus Österreich können bereits Tickets über Wien mit Umstieg in Belgrad buchen. Mit der neuen Verbindung möchte Air Serbia insbesondere die georgische Diaspora ansprechen, die von besseren Anbindungen an Westeuropa, den Westbalkan und Nordamerika profitieren soll. Laut Boško Rupić, dem General Manager für Commercial and Strategy bei Air Serbia, sei Georgien ein wachsender Markt mit hohem Potenzial. Neben Passagieren aus Georgien erwartet die Airline auch eine verstärkte Nachfrage von Reisenden aus Serbien und den Nachbarländern, die Tiflis als kulturell und historisch bedeutendes Reiseziel entdecken wollen. Mit der Aufnahme der Strecke setzt Air Serbia ihre Expansionsstrategie fort und verstärkt die Position des Flughafens Belgrad als internationales Drehkreuz. Die Airline bietet neben dem neuen Ziel Tiflis bereits zahlreiche Verbindungen in Europa, Nordamerika und in die Region des Westbalkans an.

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Kroatien abseits der Massen: Entdeckungstour zu geheimen Juwelen

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für Urlauber aus der ganzen Welt. Doch während die Küstenregionen und großen Städte wie Dubrovnik oder Split oft von Touristen überflutet sind, gibt es in diesem mediterranen Land zahlreiche versteckte Paradiese, die abseits des Trubels liegen und mit unberührter Natur, historischer Schönheit und authentischem Charme locken. Martina Hirzberger, eine passionierte Reiseexpertin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reisenden diese unbekannten Seiten Kroatiens zu zeigen. Mit über 100 kostenfreien Reiseführern möchte sie Menschen dazu inspirieren, die weniger bekannten Ecken des Landes zu entdecken und sich abseits der üblichen Touristenströme zu bewegen. „Kroatien hat so viele wunderschöne Orte, von denen einige noch weit weg von den Hotspots liegen“, erklärt Martina Hirzberger. „Viele Reisende suchen heutzutage nach einzigartigen Erlebnissen und wollen den Menschenmassen entkommen“, fügt sie hinzu. In ihrem Artikel „Geheimtipps in Kroatien“ stellt sie drei besonders beeindruckende Orte vor, die bislang weitgehend unentdeckt geblieben sind. Diese Ziele versprechen nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch unvergessliche Erlebnisse inmitten einer reichen Geschichte und Kultur. Ugljan – Die Inselperle vor Zadar Nur eine kurze Fährfahrt von der Stadt Zadar entfernt, liegt die Insel Ugljan. Dieser wahre Geheimtipp ist ein wahres Paradies für all jene, die abseits der gängigen Touristenziele Natur und Ruhe suchen. Ugljan bietet eine beeindruckende Vielfalt: Versteckte Buchten, idyllische Fischerdörfer und weite Olivenhaine prägen das Bild dieser Insel, die ihre Besucher in eine andere Welt entführt. Die Natur auf Ugljan ist weitgehend unberührt, und die Insel bietet zahlreiche Wander- und Radwege, die zu abgelegenen Stränden

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EuroAirport erweitert Sommerflugplan 2025 mit neuen Zielen und mehr Verbindungen

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bietet im Sommerflugplan 2025 rund 100 Direktverbindungen zu Zielen in Europa, Nordafrika und Nordamerika an. Neben etablierten Destinationen werden mehrere neue Flugstrecken eingeführt. Auch die Umsteigemöglichkeiten über internationale Drehkreuze großer Fluggesellschaften bleiben ein zentraler Bestandteil des Angebots. Zu den neuen Zielen gehören unter anderem die spanische Stadt Bilbao, die isländische Hauptstadt Reykjavik sowie die griechische Insel Skiathos. Diese werden mehrmals wöchentlich von Fluggesellschaften wie easyJet bedient. Zudem werden auf bereits bestehenden Strecken die Frequenzen erhöht. Dies betrifft unter anderem Verbindungen nach Barcelona, Montreal, Djerba und Palma de Mallorca. Für Reisende, die über große internationale Drehkreuze fliegen möchten, bietet der EuroAirport zahlreiche Umsteigemöglichkeiten. Wichtige Partner sind dabei Air France (Paris), Lufthansa (Frankfurt und München), KLM (Amsterdam), British Airways (London) und Turkish Airlines (Istanbul). Diese Verbindungen ermöglichen es Passagieren, eine Vielzahl globaler Ziele zu erreichen. Neben dem erweiterten Flugangebot modernisiert der EuroAirport auch seine Infrastruktur. Bis Mitte 2025 soll die Neugestaltung der Gastronomie abgeschlossen sein. Während der Umbauarbeiten sorgen provisorische Verkaufsstellen für die Verpflegung der Reisenden. Zudem steht die neu gestaltete Sky Lounge, die früher hauptsächlich Geschäftsreisenden vorbehalten war, nun allen Passagieren offen.

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Iran Air fordert Aufhebung der EU-Sanktionen vor Gericht

Im Dezember 2024 reichte die iranische Staatsfluggesellschaft IranAir Klage gegen den Rat der Europäischen Union ein. Sie fordert die Aufhebung der im Oktober 2024 verhängten Sanktionen, die ihr den Zugang zum europäischen Luftraum verwehren. Der Vorwurf lautet, dass IranAir angeblich die russische Invasion in der Ukraine unterstütze. Doch die iranische Fluggesellschaft argumentiert, dass die Sanktionen ihre Rechte verletzen und fordert die EU auf, die Maßnahme zu überdenken. Im Oktober 2024 verhängte die Europäische Union Sanktionen gegen IranAir, die der Fluggesellschaft den Zugang zu europäischen Flughäfen und den Luftraum der EU verwehrten. Die Sanktionen wurden im Kontext der internationalen Verurteilung der russischen Invasion in der Ukraine erlassen, mit der Begründung, dass IranAir in irgendeiner Form mit Russland in Verbindung stünde und somit indirekt die militärischen Aktivitäten Russlands unterstütze. Die Sanktionen gegen IranAir sind Teil eines breiteren Maßnahmenpakets der EU, das auf die geopolitische Lage und die Beziehungen zwischen dem Iran und Russland abzielt. IranAir wird vorgeworfen, in den vergangenen Jahren möglicherweise logistische Unterstützung für russische Truppen zu leisten oder auf andere Weise in die militärischen Operationen des Kremls involviert zu sein. Allerdings weist IranAir diese Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Sanktionen auf unzureichenden Beweisen beruhen und die Gesellschaft ungerechtfertigt kollektiv für das Verhalten des Irans und seiner Führung bestraft wird. Die Klage und die rechtlichen Argumente von IranAir IranAir legte am 23. Dezember 2024 eine Klage beim Allgemeinen Gericht der Europäischen Union ein. Der Fall wurde mit der Nummer T-676/24 registriert, aber die Details des Verfahrens wurden erst Ende Februar

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