April 14, 2025

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April 14, 2025

Republik Österreich erstattet FACC Millionenbetrag nach Betrugsfall zurück

Nach einem beinahe ein Jahrzehnt umfassenden juristischen Tauziehen hat die Republik Österreich der FACC AG, einem bedeutenden österreichischen Luftfahrtzulieferer, einen Betrag von 10,8 Millionen Euro zurückerstattet. Diese Summe war im Jahr 2016 infolge des sogenannten „Fake President Incident“ in China sichergestellt worden, bei dem das Unternehmen Ende 2015 Opfer eines ausgeklügelten Betrugs wurde. Die erfolgreiche Rückführung der Gelder markiert das vorläufige Ende eines komplexen und langwierigen Verfahrens, das die enge Kooperation zwischen österreichischen und chinesischen Behörden sowie umfangreiche juristische Schritte in Österreich erforderte. Der Betrugsfall, der die FACC im ausgehenden Jahr 2015 erschütterte, nahm seinen Ausgang durch betrügerische Machenschaften, die in der Branche als „Fake President Scam“ bekannt geworden sind. Dabei gaben sich unbekannte Täter als hochrangige Manager des Unternehmens aus und brachten leitende Angestellte dazu, hohe Geldsummen auf ausländische Konten zu überweisen. Diese Art von Betrug zielt häufig auf die Autorität und die vermeintliche Dringlichkeit von Anweisungen hochrangiger Führungskräfte ab, um Mitarbeiter zu unvorsichtigen Handlungen zu bewegen. Dank der raschen Reaktion der FACC und der unverzüglichen Einschaltung der Behörden gelang es den chinesischen und österreichischen Ermittlungsbehörden in einer bemerkenswerten Zusammenarbeit, bereits Anfang 2016 einen Teil der erbeuteten Summe in Höhe von 10,8 Millionen Euro auf Konten in China einzufrieren. Dieser Erfolg unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperation im Kampf gegen grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität. Im Jahr 2019 wurden die sichergestellten Gelder an das Oberlandesgericht Wien übermittelt, wo sie in Verwahrung genommen wurden. In den darauffolgenden Jahren durchlief der Fall umfangreiche juristische Prüfungen und Verfahren vor den österreichischen Gerichten. Die Komplexität des Sachverhalts,

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Hollywood-Glanz in Miami: Drew Barrymore tauft MSC World America

In einer glanzvollen Zeremonie im neuen MSC Miami Cruise Terminal wurde gestern Abend das neueste Flaggschiff von MSC Cruises, die MSC World America, feierlich in Dienst gestellt. Die Taufpatin, Hollywood-Ikone Drew Barrymore, vollzog die traditionelle Schiffstaufe, assistiert von ihrem Schauspielkollegen Orlando Bloom. Die Veranstaltung markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Reederei und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Kreuzfahrttourismus in der Karibik. Das neue MSC Miami Cruise Terminal, ein hochmoderner Komplex, bot die perfekte Kulisse für dieses bedeutende Ereignis. Zahlreiche Ehrengäste, darunter Branchenvertreter und Medienvertreter, wohnten der feierlichen Zeremonie bei. Der Höhepunkt des Abends war zweifellos der Moment, als Drew Barrymore die Champagnerflasche am Bug des imposanten Schiffes zerschellen ließ und es damit offiziell auf seinen Namen taufte. Orlando Bloom, der gemeinsam mit Barrymore in der aktuellen Werbekampagne von MSC Cruises zu sehen ist, teilte diesen besonderen Moment mit ihr. Drew Barrymore zeigte sich sichtlich geehrt über ihre Rolle als Taufpatin. „Es ist eine große Ehre, die Taufpatin der MSC World America zu sein“, erklärte die Schauspielerin und Moderatorin. „Meine Leidenschaft für das Reisen begleitet mich schon mein ganzes Leben – sie inspirierte mich und hat mir unvergessliche Erinnerungen geschenkt. Millionen Menschen werden an Bord dieses Schiffs ihre eigenen, wunderschönen Erinnerungen schaffen.“ Diese Worte spiegeln die emotionale Verbindung wider, die viele Menschen mit dem Reisen und insbesondere mit Kreuzfahrten verbinden. Im Anschluss an die Taufe wurden die Gäste mit einem opulenten Galadinner verwöhnt, das von beeindruckenden künstlerischen Darbietungen begleitet wurde. Den krönenden Abschluss des Abends bildete eine spektakuläre Drohnen- und Feuerwerksshow,

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Osterreiseverkehr am Airport Weeze erwartet deutlichen Zuwachs

Der Airport Weeze am Niederrhein rechnet für die Osterferien 2025 mit einem deutlichen Anstieg des Passagieraufkommens. Zwischen dem 11. und 27. April 2025 werden voraussichtlich 125.000 Fluggäste erwartet, was einem Zuwachs von 40 Prozent im Vergleich zum Osterferienzeitraum des Vorjahres entspricht. Grund für diesen deutlichen Anstieg ist, dass die Osterferien in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr vollständig in den Sommerflugplan fallen, während dies im Vorjahr nur teilweise der Fall war. Zudem wurde das Angebot an Flügen und Zielen erweitert. Insgesamt sind während der Osterferien 340 Abflüge zu über 40 verschiedenen Destinationen geplant. Im Vergleichszeitraum 2024 wurden 88.000 Reisende mit 254 Abflügen zu 37 Zielen gezählt. Die Top-Reiseziele der Osterurlauber ab Weeze bleiben weiterhin sonnenverwöhnte Destinationen. Unangefochten auf Platz eins liegt Mallorca mit 35 geplanten Abflügen, gefolgt von Girona (21), Bergamo (19), Alicante (15) und Edinburgh (14). Auch Ziele wie Malaga, Zadar, Tanger, Bari und Zagreb erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Vorjahr führten Mallorca, Malaga und Edinburgh die Liste der beliebtesten Ziele an, jedoch bei einem geringeren Flugangebot. Um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden und den Reisenden einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen, hat der Airport Weeze seine Vorbereitungen intensiviert. So werden die Parkflächen in direkter Nähe zum Terminal erweitert. Bis zum Sommer sollen etwa 1.300 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung stehen, von denen die ersten 400 bereits zu Beginn der Osterferien in Betrieb genommen werden sollen. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Reisenden, mindestens zweieinhalb Stunden vor dem geplanten Abflug am Airport zu sein, um ausreichend Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen

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Deutsche sehnen sich nach Direktflügen zu fernen Zielen

Eine aktuelle Analyse der globalen Reise-App Skyscanner offenbart ein deutliches Bild der Reisepräferenzen deutscher Flugreisender und deckt gleichzeitig signifikante Lücken im aktuellen Angebot an Direktflugverbindungen auf. Die Untersuchung der sogenannten „Unserved Routes“ – stark nachgefragte Flugstrecken, die derzeit nicht ohne Zwischenstopp bedient werden – zeigt eine bemerkenswerte Sehnsucht nach Destinationen in Südostasien, aber auch nach anderen interkontinentalen Zielen. Die von Skyscanner erhobenen Daten, die Suchanfragen zwischen dem 1. September 2024 und dem 1. März 2025 für Reisezeiträume im Jahr 2025 umfassen, bieten Fluggesellschaften und Flughäfen wertvolle Einblicke in das ungenutzte Potential des deutschen Reisemarktes. Die detaillierte Auswertung der Top-6-Routen ab den größten deutschen Flughäfen zeichnet ein klares Bild der Präferenzen. Ab Frankfurt steht Denpasar auf Bali in Indonesien an erster Stelle der ungedienten Routen, gefolgt von Manila auf den Philippinen, Kerala in Indien, Lahore in Pakistan, Sydney in Australien und Koh Samui in Thailand. Auch ab München führt die Liste der meistgesuchten Direktflugziele, die es derzeit nicht gibt, nach Südostasien: Phuket in Thailand gefolgt von Denpasar/Bali, Manila, Cancun in Mexiko, Sydney und Koh Samui. Ein ähnliches Muster zeigt sich für den Flughafen Berlin. Hier rangiert ebenfalls Denpasar/Bali an der Spitze der unbedienten Routen, gefolgt von Phuket, Hanoi in Vietnam, Bangkok in Thailand, Cancun und Mauritius. Reisende ab Düsseldorf wünschen sich am häufigsten Direktflüge nach Bangkok, gefolgt von Denpasar/Bali, Phuket, Ho Chi Minh City in Vietnam, Dschidda in Saudi-Arabien und Kapstadt in Südafrika. Auch für Reisende ab Hamburg stehen Ziele in Südostasien hoch im Kurs: Bangkok führt die Liste an, gefolgt

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Barig sieht Lichtblicke im Koalitionsvertrag, fordert aber rasche Taten

Der Airline-Verband Barig (Board of Airline Representatives in Germany) hat sich grundsätzlich positiv zu den im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD enthaltenen Absichten zur Stärkung des Luftverkehrs in Deutschland geäußert. Der Verband sieht in den formulierten Zielen einen möglichen Wendepunkt für die angeschlagene Branche, mahnt jedoch gleichzeitig eine zügige und konsequente Umsetzung der Vorhaben an. Kernforderung von Barig ist eine substanzielle Senkung der staatlich verursachten Kosten am Luftverkehrsstandort Deutschland, idealerweise um mindestens die Hälfte. Barig-Vorstand Michael Hoppe begrüßte zwar den Koalitionsvertrag als einen „guten Anfang“, betonte aber, dass weitere Entlastungen unerlässlich seien. Er forderte die Koalitionäre auf, die relevanten Themen mit Nachdruck und Nachhaltigkeit anzugehen. Konkret nannte Hoppe die Abschaffung der als europarechtswidrig kritisierten nationalen Beimischungsquote für synthetische Flugkraftstoffe (PtL), deren Streichung seiner Ansicht nach kurzfristig realisierbar wäre. Positiv bewertete er zudem die Absicht der künftigen Bundesregierung, sich auf EU-Ebene für faire Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) einzusetzen, um ein drohendes Carbon Leakage zu verhindern. Die Hauptursache für die jüngste negative Entwicklung des Luftverkehrs in Deutschland sieht Barig in den hohen Standortkosten, die seiner Ansicht nach maßgeblich staatlich bedingt sind. Hier erwartet der Verband eine Reduzierung um mindestens 50 Prozent. Insbesondere die Luftverkehrssteuer müsse maximal gesenkt werden, da Deutschland andernfalls im europäischen Vergleich weiterhin einen der hinteren Plätze einnehmen werde. Die hohen Kosten hätten bereits zu einer Verlagerung von Kapazitäten, Flugzeugen und Flugverbindungen aus dem deutschen Markt geführt. Eine Umkehr dieses Trends durch Kostensenkungen würde die Konnektivität wieder verbessern und positive Auswirkungen auf die deutsche

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Virgin Australia räumt Überberechnung von 61.000 Kunden ein und verspricht Rückerstattung

Die australische Fluggesellschaft Virgin Australia hat bekannt gegeben, dass im Zeitraum von April 2020 bis März 2025 insgesamt 61.000 ihrer Kunden irrtümlich zu hohe Gebühren bei Umbuchungen ihrer Reiserouten entrichtet haben. Diese Meldung erfolgte, nachdem die Fluggesellschaft den Fehler selbstständig bei der australischen Wettbewerbsbehörde (Australian Competition and Consumer Commission, ACCC) angezeigt hatte. Das Unternehmen versicherte, eng mit der Aufsichtsbehörde zusammenzuarbeiten, um die Angelegenheit zu klären und alle betroffenen Kunden entsprechend zu entschädigen. Wie das australische Nachrichtenportal „The Guardian Australia“ berichtete, betrifft die fehlerhafte Berechnung Gebühren, die Kunden im Zeitraum zwischen dem 21. April 2020 und dem 31. März 2025 bei Änderungen ihrer Reisepläne in Rechnung gestellt wurden. Virgin Australia gab an, dass nach internen Berechnungen etwa 61.000 Buchungen von diesem Fehler betroffen seien und die betroffenen Kunden im Durchschnitt eine Rückerstattung von 55 australischen Dollar (umgerechnet etwa 34 Euro zum aktuellen Kurs) erhalten sollen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte, dass Virgin Australia interne Richtlinien bezüglich der Neuberechnung von Buchungen bei Routenänderungen habe. „Wir haben kürzlich festgestellt, dass in einigen Fällen zwischen dem 21. April 2020 und dem 31. März 2025 einige Buchungen in einer Weise neu berechnet wurden, die nicht mit unseren Richtlinien übereinstimmt, und wir erstatten allen betroffenen Gästen den entsprechenden Betrag. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den betroffenen Gästen und haben ein Programm zur Änderung der Reiseroute gestartet, in dessen Rahmen alle berechtigten Gäste proaktiv kontaktiert werden, um ihre Rückerstattungen zu bearbeiten“, fügte der Sprecher hinzu. Die genaue Gesamtsumme, die den Kunden im genannten Zeitraum fälschlicherweise berechnet wurde,

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Finnischer Flughafen Helsinki erneut als bester Nordeuropas ausgezeichnet

Der Flughafen Helsinki ist in einer aktuellen, globalen Kundenzufriedenheitsumfrage des renommierten britischen Luftfahrtberatungsunternehmens Skytrax zum besten Flughafen Nordeuropas gekürt worden. Diese Auszeichnung, die auf einer umfassenden Befragung von Passagieren basiert und das Servicelevel von über 550 Flughäfen weltweit bewertet, wurde dem Betreiber Finavia am 9. April 2025 in Madrid verliehen. Es ist bereits das achte Mal, dass der Flughafen Helsinki diese Anerkennung von Skytrax erhält, was seine konstant hohe Qualität und die Zufriedenheit seiner Nutzer unterstreicht. In der Skytrax-Umfrage bewerteten die Reisenden verschiedene Aspekte ihres Flughafenerlebnisses, darunter die Effizienz der Sicherheitskontrollen, das Angebot an Einkaufs- und Gastronomieeinrichtungen sowie die Qualität der Dienstleistungen für ankommende und umsteigende Passagiere. Die erneute Auszeichnung zeugt von den erfolgreichen Bemühungen Finavias, das Kundenerlebnis am Flughafen Helsinki kontinuierlich zu verbessern. In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche Modernisierungen des Terminals und der Serviceleistungen durchgeführt, wobei auch das digitale Angebot für die Passagiere weiterentwickelt wurde. Zu den jüngsten Neuerungen zählen unter anderem neue Aufenthaltsbereiche, Restaurants, ein Friseursalon und eine Apotheke, die das Angebot für die Reisenden erweitern. Ein besonderes Lob von den Passagieren erhielt die auf der Webseite von Finavia veröffentlichte Prognose der Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle für die kommenden zwölf Stunden. Dieses transparente Informationsangebot trägt maßgeblich zur Stressreduzierung und besseren Planbarkeit für die Fluggäste bei. Ulla Serlenius, die leitende Vizepräsidentin von Finavia am Flughafen Helsinki, betonte die Bedeutung des Feedbacks der Passagiere für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses. Sie bedankte sich bei der gesamten Arbeitsgemeinschaft des Flughafens Helsinki für das gemeinsame Engagement, einen reibungslosen Reiseablauf zu gewährleisten.

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