
Republik Österreich erstattet FACC Millionenbetrag nach Betrugsfall zurück
Nach einem beinahe ein Jahrzehnt umfassenden juristischen Tauziehen hat die Republik Österreich der FACC AG, einem bedeutenden österreichischen Luftfahrtzulieferer, einen Betrag von 10,8 Millionen Euro zurückerstattet. Diese Summe war im Jahr 2016 infolge des sogenannten „Fake President Incident“ in China sichergestellt worden, bei dem das Unternehmen Ende 2015 Opfer eines ausgeklügelten Betrugs wurde. Die erfolgreiche Rückführung der Gelder markiert das vorläufige Ende eines komplexen und langwierigen Verfahrens, das die enge Kooperation zwischen österreichischen und chinesischen Behörden sowie umfangreiche juristische Schritte in Österreich erforderte. Der Betrugsfall, der die FACC im ausgehenden Jahr 2015 erschütterte, nahm seinen Ausgang durch betrügerische Machenschaften, die in der Branche als „Fake President Scam“ bekannt geworden sind. Dabei gaben sich unbekannte Täter als hochrangige Manager des Unternehmens aus und brachten leitende Angestellte dazu, hohe Geldsummen auf ausländische Konten zu überweisen. Diese Art von Betrug zielt häufig auf die Autorität und die vermeintliche Dringlichkeit von Anweisungen hochrangiger Führungskräfte ab, um Mitarbeiter zu unvorsichtigen Handlungen zu bewegen. Dank der raschen Reaktion der FACC und der unverzüglichen Einschaltung der Behörden gelang es den chinesischen und österreichischen Ermittlungsbehörden in einer bemerkenswerten Zusammenarbeit, bereits Anfang 2016 einen Teil der erbeuteten Summe in Höhe von 10,8 Millionen Euro auf Konten in China einzufrieren. Dieser Erfolg unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperation im Kampf gegen grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität. Im Jahr 2019 wurden die sichergestellten Gelder an das Oberlandesgericht Wien übermittelt, wo sie in Verwahrung genommen wurden. In den darauffolgenden Jahren durchlief der Fall umfangreiche juristische Prüfungen und Verfahren vor den österreichischen Gerichten. Die Komplexität des Sachverhalts,





