April 25, 2025

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April 25, 2025

Air France erweitert Asien-Angebot mit Direktflug nach Phuket

Die französische Fluggesellschaft Air France baut ihr Streckennetz nach Asien weiter aus. Ab dem 27. November 2025 wird eine neue Nonstop-Verbindung zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle und der thailändischen Insel Phuket eingerichtet. Diese Ergänzung des Winterflugplans 2025/2026 folgt auf die kürzliche Einführung einer Flugroute nach Manila und unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Air France. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich bedient. Flug AF156 startet jeweils montags, donnerstags und samstags um 15:50 Uhr in Paris und erreicht Phuket am folgenden Tag um 9:25 Uhr (Ortszeit). Die Rückflüge mit der Nummer AF157 heben dienstags, freitags und sonntags um 11:50 Uhr in Phuket ab und landen um 19:10 Uhr in der französischen Hauptstadt. Für die Durchführung der Flüge setzt Air France Flugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER ein, die für ihre Langstreckentauglichkeit bekannt sind. Mit der Aufnahme von Phuket in den Flugplan reagiert Air France auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Reisezielen in Asien. In der kommenden Wintersaison wird die Fluggesellschaft somit insgesamt elf Destinationen in dieser wichtigen Region anfliegen. Neben Phuket gehören dazu etablierte Metropolen wie Bangkok, Peking, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong, Manila, Osaka, Seoul, Shanghai, Singapur und Tokio-Haneda. Die Insel Phuket, gelegen in der Andamanensee, ist bekannt für ihre Strände, das klare Wasser und die abwechslungsreiche Landschaft und zieht somit ein breites Publikum an Reisenden an. Die Einrichtung dieser neuen Flugverbindung steht noch unter dem Vorbehalt der finalen Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Reisende und Reiseveranstalter zeigen sich jedoch bereits erfreut über die zusätzliche Option für Direktflüge nach Südostasien, die

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Massachusetts erzwingt Millionenvergleich mit Swissport wegen Arbeitsrechtsverstößen

Am 23. April 2025 gab die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Andrea Joy Campbell, einen bedeutenden Vergleich mit den US-amerikanischen Tochtergesellschaften des global tätigen Bodenabfertigungsunternehmens Swissport bekannt. Die Unternehmen Swissport USA, Swissport Cargo Services und Swissport Fueling verpflichteten sich zur Zahlung von über 3,1 Millionen US-Dollar aufgrund von Verstößen gegen das Arbeitsrecht am Boston Logan International Airport. Dieser Betrag umfaßt sowohl staatliche Strafen als auch ausstehende Löhne und Überstundenvergütungen für zahlreiche Beschäftigte. Die Ermittlungen des Justizministeriums von Massachusetts ergaben, daß Swissport mehrfach gegen die Lohn- und Arbeitszeitgesetze des Bundesstaates verstoßen hatte. Dazu gehörten verspätete Lohnzahlungen sowie die Nichtzahlung von Überstunden für Arbeitszeiten, die 40 Stunden pro Woche überschritten. Diese Praktiken betrafen eine Vielzahl von Beschäftigten, darunter Gepäckabfertiger, Betankungstechniker, Rampenagenten und Flugzeugreiniger. Die Untersuchungen wurden durch Beschwerden von Mitarbeitern ausgelöst, die sich an die Generalstaatsanwaltschaft wandten. Unterstützt wurden sie dabei von der Service Employees International Union (SEIU) und der lokalen Gewerkschaft 32BJ, die Swissport-Mitarbeiter vertreten. Reaktionen und Auswirkungen Generalstaatsanwältin Campbell betonte die Bedeutung der Einhaltung von Arbeitsgesetzen: „Wenn Arbeitgeber unsere Gesetze verletzen, werden Arbeiter unfair behandelt, ausgebeutet und finanziell benachteiligt.“ Sie versicherte, daß ihr Büro weiterhin entschlossen gegen solche Verstöße vorgehen werde, um die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen. Roxana Rivera, Assistentin des Präsidenten der 32BJ SEIU, äußerte ihre Dankbarkeit gegenüber der Generalstaatsanwältin und ihrem Team für das entschlossene Handeln. Sie hob hervor, wie wichtig die Durchsetzung von Lohn- und Arbeitszeitgesetzen insbesondere für Beschäftigte in niedrig entlohnten Berufen sei. Hintergrund: Swissport und Arbeitsbedingungen Swissport ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Bodenabfertigung

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Delta: 3.000 U.S.-Dollar für einen freiwilligen Verzicht

Ein seltener Vorfall am Flughafen Chicago O’Hare hat für Aufmerksamkeit gesorgt: Zwei Passagiere erhielten jeweils 3.000 US-Dollar von Delta Air Lines, weil sie freiwillig auf ihren Sitzplatz verzichteten. Der Hintergrund: Überbuchung und operative Anforderungen führten dazu, daß das Flugzeug nicht wie geplant mit voller Besatzung abheben konnte. Der Fall wirft ein Licht auf gängige Praktiken der Fluglinien und auf die Bereitschaft zur Kompensation in besonderen Fällen. Es geschah am Morgen des 21. April 2025. Der Osterreiseverkehr befand sich gerade auf seinem Höhepunkt, als Delta-Flug DL2041 von Chicago O’Hare nach Seattle starten sollte. Das Flugzeug, ein Airbus A220, war nahezu vollständig besetzt. Laut Angaben des Bodenpersonals stellte sich kurz vor dem Abflug heraus, daß das zulässige Startgewicht überschritten worden wäre, sollte die Maschine in voller Besetzung starten. Dies kann verschiedene Ursachen haben – etwa eine hohe Beladung mit Gepäck, zusätzliches Bordmaterial oder besondere Wetterbedingungen, die eine Gewichtsreduktion erzwingen. Zunächst wandte sich das Bodenpersonal an jene Passagiere, die sich noch im Gate-Bereich aufhielten. Man bot 1.700 US-Dollar für eine freiwillige Umbuchung auf einen späteren Flug nach Seattle. Einige Reisende nahmen das Angebot an. Doch die Zahl der benötigten Freiwilligen war damit nicht erreicht. Ein ungewöhnlich hohes Angebot an Bord In einer für Passagiere seltenen Situation betrat ein Delta-Mitarbeiter schließlich den bereits fertig bestiegenen Flieger. Ohne große Ankündigung informierte er die Fluggäste, daß zwei weitere Personen freiwillig auf ihren Platz verzichten müßten, um sogenannte „Treibstoffausgleichsmaßnahmen“ zu ermöglichen. Das neue Angebot lautete: 3.000 US-Dollar Kompensation für einen späteren Abflug. Wie ein Augenzeuge später in

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Stillgelegte Flugzeuge belasten Nepal Airlines: Fünf chinesische Maschinen verursachen Millionenkosten

Seit nunmehr fünf Jahren stehen fünf chinesische Flugzeuge der staatlichen Nepal Airlines Corporation (NAC) ungenutzt auf dem Rollfeld des Tribhuvan International Airport in Kathmandu. Die Maschinen – zwei des Typs MA60 und drei Y12E – wurden einst mit großem diplomatischem Aufwand in einer von China unterstützten Vereinbarung nach Nepal gebracht. Doch die als Fortschritt gefeierte Kooperation entwickelte sich rasch zu einer teuren Bürde für die ohnehin finanziell angeschlagene Fluggesellschaft. Der Erwerb der sechs chinesischen Flugzeuge, ursprünglich vier Y12E und zwei MA60, erfolgte zwischen 2014 und 2018 im Rahmen eines Regierungsabkommens zwischen Nepal und der Volksrepublik China. Zwei der Maschinen wurden Nepal Airlines als Geschenk übergeben, die anderen vier wurden mit Hilfe eines zinsgünstigen Darlehens der chinesischen Regierung finanziert. Federführend war dabei die Aviation Industry Corporation of China (AVIC), ein staatlicher Rüstungs- und Luftfahrtkonzern mit umfassenden globalen Interessen. Die Zusammenarbeit wurde in Nepal damals als strategischer Schritt gesehen, um die starke Abhängigkeit von westlicher Luftfahrttechnik zu verringern und gleichzeitig die bilateralen Beziehungen zu China zu vertiefen. Doch die Euphorie war von kurzer Dauer. Technische Probleme und operationelle Hürden Bereits kurz nach Aufnahme des Flugbetriebs zeigte sich, dass die Maschinen nicht den Anforderungen der schwierigen Topographie Nepals gerecht wurden. Die MA60-Modelle galten als schwer steuerbar, speziell bei Landungen auf kurzen und hochgelegenen Pisten. Ersatzteile waren nur schwer zu beschaffen, und auch das geschulte Personal für Wartung und Betrieb fehlte. Die Y12E, als kleinere Regionalmaschinen gedacht, litten unter ähnlichen Problemen. Nachdem eine der Y12E bei einem Zwischenfall auf der Piste schwer beschädigt wurde,

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U.S.-Sanktionen: Transavia France streicht Flugverbindung nach Belgrad

Die französische Billigfluggesellschaft Transavia France hat ihre für Juli 2025 geplante Flugverbindung zwischen Paris-Orly und Belgrad-Nikola-Tesla überraschend gestrichen. Als Hauptgrund gelten Schwierigkeiten bei der Treibstoffversorgung am Flughafen Belgrad, die auf internationale Sanktionen gegen den dortigen Monopolanbieter Nis zurückzuführen sind. Dieser Schritt verdeutlicht die weitreichenden Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den europäischen Luftverkehr. Transavia France hatte angekündigt, ab Juli 2025 eine neue Flugverbindung zwischen Paris-Orly und Belgrad aufzunehmen. Diese sollte eine Ergänzung zu den bestehenden Angeboten von Wizz Air und Air Serbia darstellen, die bereits Verbindungen zwischen Paris und Belgrad anbieten. Doch kurz nach der Ankündigung wurde der Verkauf von Tickets eingestellt, und die Fluggesellschaft gab „interne Gründe“ für die Streichung der Route an. Probleme bei der Treibstoffversorgung in Belgrad Der zentrale Grund für die Entscheidung von Transavia France liegt in der Treibstoffversorgung am Flughafen Belgrad. Dort ist die Naftna Industrija Srbije (Nis) der alleinige Anbieter von Flugbenzin. Nis ist mehrheitlich im Besitz des russischen Unternehmens Gazprom Neft, das wiederum unter US-amerikanischen und europäischen Sanktionen steht. Diese Sanktionen wurden im Januar 2025 verhängt und zielen darauf ab, die Einnahmen Russlands aus dem Energiesektor zu reduzieren. Die Sanktionen gegen Nis haben direkte Auswirkungen auf die Fluggesellschaften, die den Flughafen Belgrad nutzen. So hat beispielsweise Wizz Air, eine ungarische Billigfluggesellschaft, bereits im Januar 2025 angekündigt, ihre Flugzeuge nicht mehr in Belgrad zu betanken. Stattdessen werden die Maschinen nun in Timișoara (Rumänien) oder Budapest (Ungarn) betankt, was zu zusätzlichen Kosten und logistischen Herausforderungen führt. Reaktionen der serbischen Regierung Die serbische Regierung steht vor der Herausforderung,

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Notlandung wegen Technikproblem: American-Airlines-Flug muss nach Charlotte ausweichen

Ein Linienflug der American Airlines von Palm Beach (Florida) nach Philadelphia (Pennsylvania) mußte am 20. April 2025 außerplanmäßig in Charlotte (North Carolina) landen. Grund für die Umleitung war ein technisches Problem an Bord der Maschine. Laut Angaben der Fluggesellschaft wurde niemand verletzt. Die Passagiere wurden später mit einem Ersatzflugzeug an ihr Ziel gebracht. Der Flug AA2227 startete am frühen Nachmittag planmäßig vom Palm Beach International Airport mit dem Ziel Philadelphia International Airport. Wie gewöhnlich stieg der Airbus A320 auf eine Reiseflughöhe von rund 35.000 Fuß. Doch etwa eine Stunde nach dem Start wich das Flugzeug von seiner ursprünglichen Route ab. Die Maschine begann zu sinken und setzte Kurs auf Charlotte Douglas International Airport. Erste Berichte deuten auf ein mögliches Wartungsproblem hin. Die genaue Ursache wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Fluggesellschaft betonte, es habe sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Ein Sprecher sagte: „Wir wollen die Reisepläne unserer Kunden nicht beeinträchtigen und entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“ Flugzeug über 25 Jahre alt Die betroffene Maschine mit der Registrierung N604AW gehört zur Airbus-A320-Baureihe und wurde im Juni 2000 ausgeliefert. Damit ist sie mehr als 25 Jahre im aktiven Dienst. Laut luftfahrtspezifischen Datenbanken hat das Flugzeug über 81.000 Flugstunden in mehr als 32.000 Flugzyklen absolviert. Die Maschine bietet Platz für 150 Passagiere in zwei Klassen – einer Business- und einer Economy-Klasse. Die Airbus-A320-Reihe wird bei American Airlines insbesondere für inneramerikanische Strecken eingesetzt. Neben der A320 betreibt die Fluggesellschaft auch zahlreiche Exemplare des A319 sowie des größeren A321. Derzeit sind etwa 48 Maschinen

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SAS: Neue Business Class und internationales Bordmenü ab Herbst 2025

Mit der Einführung einer neu gestalteten Business Class auf innereuropäischen Flügen sowie der Präsentation eines überarbeiteten Bordverpflegungskonzepts mit dem Namen „Flavors by SAS“ beschreitet Scandinavian Airlines (SAS) einen deutlichen Schritt in Richtung Premiumsegment. Die Maßnahmen, die ab dem 1. Oktober 2025 wirksam werden, markieren eine Neupositionierung der Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehrsmarkt und sollen sowohl Geschäftsreisende als auch qualitätsbewußte Urlaubsreisende ansprechen. Rückkehr der Business Class auf Europastrecken Zwölf Jahre nach der Abschaffung der traditionellen Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken kehrt SAS zu diesem Serviceangebot zurück. Die Entscheidung ist das Resultat eines veränderten Nachfrageverhaltens: Immer mehr Passagiere sind bereit, für zusätzlichen Komfort, Flexibilität und Service zu bezahlen. In einer Zeit, in der Flugreisen zunehmend standardisiert wirken, möchte SAS durch eine differenzierte Kabinenstruktur neue Maßstäbe setzen. Die neue europäische Business Class wird ab Herbst 2025 auf allen innereuropäischen Strecken eingeführt. Sie beinhaltet eine Sitzplatzkonfiguration mit freiem Mittelsitz, eine physische Abtrennung zum restlichen Kabinenbereich durch Vorhänge sowie ein verbessertes Servicekonzept. Dazu zählen schnelleres Boarding, bevorzugte Gepäckbehandlung, Lounge-Zugang sowie ein exklusives gastronomisches Angebot. Die Sitze bleiben in der Regel identisch mit denen in der Economy Class, doch der zusätzliche Platz und der persönliche Service sollen den Unterschied ausmachen. Die Wiedereinführung dieser Klasse erfolgt nicht zuletzt auch im Kontext der neuen Allianzstruktur: SAS wird im Verlauf des Jahres 2025 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam, wodurch eine verstärkte Angleichung an die Standards von Partnern wie Air France, KLM und Delta Air Lines angestrebt wird. Einführung von „Flavors by SAS“: Mehr als skandinavische Kost Mit dem neuen Bordverpflegungskonzept

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Boeing zeigt erste Erholungstendenzen

Nach einem verlustreichen Jahr 2024 verzeichnet der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing im ersten Quartal 2025 eine deutliche Verbesserung seiner finanziellen Lage. Unter der Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Kelly Ortberg konnte das Unternehmen seinen Nettoverlust auf 31 Millionen US-Dollar reduzieren – ein signifikanter Rückgang gegenüber dem Verlust von 355 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen stiegen um 18 % auf 19,5 Milliarden US-Dollar, was auf eine Zunahme der Flugzeugauslieferungen von 83 auf 130 Einheiten zurückzuführen ist. Trotz dieser positiven Entwicklungen sieht sich Boeing weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, darunter Handelskonflikte mit China und Produktionsverzögerungen bei wichtigen Flugzeugmodellen. Steigende Auslieferungen und Produktionsanpassungen Im ersten Quartal 2025 lieferte Boeing insgesamt 130 Verkehrsflugzeuge aus, darunter 104 Maschinen des Typs 737 MAX. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber den 83 Auslieferungen im gleichen Zeitraum des Vorjahres dar. Die erhöhte Produktionsrate spiegelt Boeings Bemühungen wider, nach den Produktionsstopps und Sicherheitsproblemen der vergangenen Jahre wieder Vertrauen bei Kunden und Investoren aufzubauen. Besonders hervorzuheben ist die geplante Erhöhung der monatlichen Produktionsrate des 737 MAX auf 38 Flugzeuge. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Lieferverpflichtungen gegenüber den Kunden zu erfüllen und gleichzeitig die Effizienz in der Fertigung zu steigern. Investitionen in die 787-Dreamliner-Produktion Boeing plant, die Produktion des 787 Dreamliner bis Ende des Jahres 2025 auf sieben Flugzeuge pro Monat zu erhöhen. Derzeit liegt die Produktionsrate bei fünf Einheiten monatlich. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau seiner Fertigungsstätten in Charleston County, South Carolina. Diese Investition umfaßt auch die Schaffung von 500 neuen Arbeitsplätzen über

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