Mai 2, 2025

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Mai 2, 2025

Pilotenstreik zwingt Finnair zur Reduzierung von Qantas-Flügen und zu Kündigungen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Anzahl der Flüge reduziert, die sie im Rahmen eines langfristigen Wet-Lease-Vertrags für die australische Fluggesellschaft Qantas durchführt. Als Grund nannte Finnair die Arbeitskampfmaßnahmen ihrer Pilotengewerkschaft. Statt wie bisher zwei Flugzeuge des Typs Airbus A330-300 kann Finnair derzeit nur noch eines für Qantas betreiben. Aufgrund der fehlenden Einigung mit der finnischen Pilotengewerkschaft kündigte Finnair an, 36 Piloten beurlauben zu müssen. Die Beurlaubungen sollen bis Ende September 2025 beginnen und voraussichtlich mindestens bis Mai 2026 andauern. Der operative Geschäftsführer von Finnair, Jaakko Schildt, bezeichnete die Situation als bedauerlich für alle Beteiligten. Der Konflikt zwischen Finnair und ihren Piloten begann im Dezember 2024, als die Piloten Unzufriedenheit mit den Bereitschaftsdiensten im Rahmen der ACMI-Einsätze äußerten. Mehrere Verhandlungsrunden führten bisher zu keiner Lösung. Die Wet-Lease-Vereinbarung zwischen Qantas und Finnair wurde im Jahr 2023 bekannt gegeben. Finnair sollte Kapazitäten inklusive Flugzeugen, Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI) für Qantas auf den Strecken von Sydney nach Singapur und Bangkok bereitstellen. Diese Flüge waren faktische Verlängerungen der bestehenden Finnair-Verbindungen von Helsinki zu den beiden asiatischen Städten, was einen nahtlosen Übergang für die Crews ermöglichte. Daten von Flightradar24 zeigen, dass Finnair die Flüge zwischen Sydney und Singapur bereits eingestellt hat und Qantas auf dieser Strecke eigene Airbus A330-200 einsetzt. Die Verbindung Sydney-Bangkok wird derzeit noch von Finnair bedient. Die Arbeitskämpfe der Piloten haben Finnair bereits finanziell belastet. Im Quartalsbericht vom 29. April gab die Fluggesellschaft bekannt, dass die Streikmaßnahmen zu Einnahmeausfällen von rund 31 Millionen Euro und einer Belastung des operativen Ergebnisses um

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Amsterdam Schiphol sperrt Aalsmeerbaan für Wartungsarbeiten

Der Flughafen Amsterdam Schiphol wird seine Start- und Landebahn Aalsmeerbaan vom 5. bis zum 10. Mai für die jährliche planmäßige Wartung sperren. Während dieser Zeit wird die betroffene Piste für den gesamten Flugverkehr nicht zur Verfügung stehen. Der Flughafenbetrieb wird in dieser Phase über die beiden verbleibenden Hauptstart- und Landebahnen Buitenveldertbaan (09-27) und Zwanenburgbaan (18C-36C) abgewickelt. Die notwendigen Wartungsarbeiten umfassen eine Reihe von Maßnahmen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Piste zu gewährleisten. Dazu gehören die Instandsetzung von Asphaltbelägen und Markierungen, die Überprüfung elektrischer Anlagen und Verkabelungen, die Reinigung des Regenwasserableitungssystems, das Mähen von Grasflächen sowie Reparaturen an der Befeuerung. Diese jährliche Wartung ist ein Routineeingriff, um den hohen Betriebsstandards des Flughafens gerecht zu werden. Die kurzzeitige Sperrung der Aalsmeerbaan steht auch im Zusammenhang mit umfangreicheren Wartungsarbeiten an der Buitenveldertbaan, die unmittelbar im Anschluss vom 10. Mai bis zum 28. September stattfinden sollen. Im Zuge dieser länger andauernden Arbeiten an der Buitenveldertbaan wird auch die Aalsmeerbaan zeitweise verkürzt und vom 29. September bis zum 5. Oktober erneut vollständig gesperrt. Reisende sollten sich auf mögliche Änderungen im Flugbetrieb einstellen und die aktuellen Informationen ihres Reiseveranstalters oder der Fluggesellschaft beachten.

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CMA CGM übernimmt Frachtsparte von Air Belgium

Der französische Logistikkonzern CMA CGM hat die Frachtsparte der belgischen Fluggesellschaft Air Belgium erworben. Die Übernahme umfasst 124 Mitarbeiter des Unternehmens. Trotz der Akquisition soll die Marke Air Belgium bestehen bleiben und ihre Frachtflugzeuge weiterhin in Belgien stationiert sein. Mit dieser Transaktion scheint eine längere Unsicherheitsphase um Air Belgium ihren Abschluss zu finden, nachdem die Fluggesellschaft aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein gerichtlich überwachtes Übertragungsverfahren durchlaufen hatte. Ursprünglich war geplant, dass die Frachtsparte von einem Konsortium namens Air One Belgium übernommen werden sollte. Diese Genehmigung wurde jedoch Anfang März von einem Handelsgericht aufgehoben. Daraufhin trat CMA CGM, ein Schwergewicht in der globalen Schifffahrtsbranche, als neuer Käufer auf. Die Frachtaktivitäten von Air Belgium umfassen eine Flotte von vier Frachtflugzeugen. Von den insgesamt 401 Mitarbeitern von Air Belgium werden 124 unter der Führung von CMA CGM weiterarbeiten, darunter 72 Piloten. Die Frachtflüge sollen weiterhin unter dem Namen Air Belgium von Belgien aus operieren. Die Übernahme festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Air Belgium und CMA CGM. Im März 2021 hatte der französische Konzern seine eigene Luftfrachtsparte, CMA CGM Air Cargo, gegründet, deren erste Flüge von Air Belgium ab dem Flughafen Lüttich durchgeführt wurden. Dies markierte den Einstieg von Air Belgium in den Luftfrachtsektor. Air Belgium wurde 2016 gegründet und nahm zunächst Passagierflüge auf. Im September 2023 stellte die Gesellschaft jedoch ihre unrentablen Passagierverbindungen nach Südafrika und Mauritius ein und trat in eine gerichtliche Reorganisation ein, gefolgt von einer Übertragung unter gerichtlicher Aufsicht.

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Reisezeit birgt auch Risiken – Wie Urlauber Ärger vermeiden und bei Problemen richtig handeln

Mit den ersten warmen Tagen steigt bei vielen die Vorfreude auf die bevorstehenden Feiertage und die Sommerferien. Doch nicht immer verläuft die ersehnte Auszeit reibungslos. Die Erfahrungen der Verbraucherschlichtung Austria zeigen, dass unerfreuliche Überraschungen im Urlaub zwar vorkommen, sich aber oft durch gute Vorbereitung vermeiden oder zumindest im Nachhinein klären lassen. Joachim Leitner, Experte für Reisethemen bei der Verbraucherschlichtung Austria, rät Urlaubern zu solider Planung, grundlegendem Wissen über ihre Rechte und im Fall des Falles zu Ruhe und Gelassenheit. Pauschalreise versus Individualbuchung – Vor- und Nachteile Bei der Buchung stellt sich oft die Frage, ob eine Pauschalreise oder individuell zusammengestellte Einzelleistungen die bessere Wahl sind. Eine Pauschalreise, die mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen wie Beförderung und Unterkunft zu einem Gesamtpreis bündelt, bietet in der Regel einen entscheidenden Vorteil: Der Reiseveranstalter trägt die Verantwortung für die korrekte Durchführung der gesamten Reise. Bei Problemen vor Ort ist er der erste Ansprechpartner und sollte sich um eine Lösung kümmern. Kommt es zu Mängeln, haben Reisende nach ihrer Rückkehr in vielen Fällen Anspruch auf eine Preisminderung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Insolvenzabsicherung des Reiseveranstalters, die Konsumenten im Falle einer Pleite – wie jüngst bei FTI – zumindest vor dem Verlust ihrer bereits geleisteten Zahlungen schützt. Werden Einzelleistungen separat gebucht, fehlt diese Insolvenzabsicherung. Geht beispielsweise eine Fluggesellschaft in Konkurs, ist das gezahlte Geld meist verloren. Zudem tragen Urlauber bei individuellen Buchungen die volle Verantwortung für den reibungslosen Ablauf ihrer Reise. Fällt der Flug aus und führt dies zu einer verspäteten Ankunft im Hotel, kann es

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Flugzeugleasingfirma Avolon steigert Gewinn deutlich im ersten Quartal 2025

Die Flugzeugleasinggesellschaft Avolon hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn von 145 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 127,3 Millionen Euro) erwirtschaftet. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum gesteigert werden und erreichte 683 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von zehn Prozent entspricht. Die positive Entwicklung des Unternehmens im ersten Quartal deutet auf eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich des Flugzeugleasings hin. Avolon profitiert offenbar von der Erholung des globalen Luftverkehrs nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre. Fluggesellschaften weltweit setzen vermehrt auf Leasingmodelle, um ihre Flotten flexibel zu gestalten und Kapitalbindung zu vermeiden. Die genauen Faktoren, die zu dem signifikanten Gewinnanstieg beigetragen haben, wie beispielsweise die Entwicklung der Leasingraten oder die Auslastung der Flotte von Avolon, wurden in der kurzen Mitteilung nicht detailliert erläutert. Avolon zählt zu den weltweit größten Flugzeugleasinggesellschaften und verfügt über eine umfangreiche Flotte an Verkehrsflugzeugen, die an Fluggesellschaften rund um den Globus vermietet werden. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Finanzierung und Bereitstellung von Flugzeugen für die Luftfahrtindustrie. Die Steigerung von Gewinn und Umsatz im ersten Quartal unterstreicht die aktuelle Dynamik in diesem Sektor und die Position von Avolon in diesem Markt. Analysten beobachten die Entwicklung von Leasinggesellschaften wie Avolon genau, da deren Geschäftsergebnisse als Indikator für die allgemeine Gesundheit und Wachstumsperspektiven der Luftfahrtbranche gelten.

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Pegasus Airlines setzt auf Künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Kundenservice

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat Künstliche Intelligenz (KI) von Microsoft in verschiedenen Bereichen ihres Betriebs implementiert. Wie Microsoft mitteilte, nutzt die Airline „Azure OpenAI“, „Azure AI Service“ sowie generative KI-Chatbots in ihrem digitalen Reiseassistenten, im Kundensupport und in der Personalabteilung. Durch diesen Einsatz von KI-Technologien konnte Pegasus Airlines nach eigenen Angaben die Zufriedenheit ihrer Kunden verdoppeln und die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten um 20 Prozent steigern. Die Integration der KI-gestützten Werkzeuge ermöglicht es Pegasus Airlines, Kundenanfragen effizienter zu bearbeiten und personalisierte Unterstützung anzubieten. Der digitale Reiseassistent, ausgestattet mit generativen KI-Chatbots, kann Reisenden bei der Planung und Buchung von Flügen behilflich sein und Fragen in Echtzeit beantworten. Im Kundensupport sollen die KI-Systeme den Mitarbeitern helfen, Anliegen schneller zu lösen und die Qualität der Interaktionen zu verbessern. Auch in der Personalabteilung kommt KI zum Einsatz, beispielsweise zur Optimierung von Prozessen und zur Unterstützung der Mitarbeiter. Die Entscheidung von Pegasus Airlines, auf KI-Lösungen von Microsoft zu setzen, reiht sich in einen breiteren Trend in der Luftfahrtindustrie ein, wo Unternehmen zunehmend Technologien wie künstliche Intelligenz und Automatisierung nutzen, um die Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die von Pegasus Airlines gemeldeten Zuwächse in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit deuten darauf hin, dass der strategische Einsatz von KI in verschiedenen Unternehmensbereichen positive Auswirkungen haben kann. Es bleibt abzuwarten, inwieweit andere Fluggesellschaften ähnliche Technologien adaptieren werden und welche weiteren Anwendungsbereiche für KI in der Luftfahrt entstehen.

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São Paulo: Passagierin versucht, ins Cockpit einzudringen und wird überwältigt

Auf einem Flug der American Airlines von São Paulo, Brasilien, nach New York JFK kam es kurz vor dem Start zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall. Eine Passagierin der ersten Klasse versuchte gewaltsam, in das Cockpit des Flugzeugs einzudringen, woraufhin sie von Besatzungsmitgliedern körperlich überwältigt und fixiert werden musste. Der Vorfall auf Flug AA950 ereignete sich am späten Donnerstagabend des 24. April 2025 und führte zu einer Verspätung von über zwei Stunden. Ein Video der Auseinandersetzung, das sich in dieser Woche in den sozialen Medien verbreitete, zeigt die Frau, wie sie die Flugbesatzung in der Nähe der geöffneten Cockpittür konfrontiert, unflätige Ausdrücke ruft und sich den Versuchen widersetzt, sie zu beruhigen. Augenblicke später ist zu sehen, wie sie zu Boden gebracht und festgehalten wird, bevor sie zu ihrem Sitz zurückgebracht wird. Die Frau, deren Verärgerung offenbar auf eine verspätete Abflugzeit zurückzuführen war, wurde von Flugbegleitern überwältigt und zusammen mit einem weiteren störenden Passagier des Flugzeugs verwiesen. Einem Bericht des Luftfahrtmagazins Aeroin zufolge begann der Ausbruch der Frau, nachdem sie während des Rollens ihren Platz verlassen und die Besatzungsmitglieder nach der Ursache der Flugverspätung befragt hatte. Zeugen berichteten, sie sei konfrontativ und verbal aggressiv geworden und habe eine Flugbegleiterin mit Schimpfwörtern belegt. Als ein Pilot das Cockpit verließ, bewegte sich die Frau auf die offene Tür zu, was eine Flugbegleiterin zum physischen Eingreifen veranlasste. Passagierfilme dokumentieren aggressive Szenen Aufnahmen von Mobiltelefonen anderer Passagiere zeigen, wie die Frau in portugiesischer und englischer Sprache schreit, eine Besatzungsperson bedroht und äußert: „Ich trete dich in die

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Gewerkschaften fordern Jobgarantien nach Airbus-Übernahme von Spirit Aerosystems Werk in Belfast

Nach der kürzlich erfolgten Übernahme mehrerer Werke des Zulieferers Spirit Aerosystems durch den europäischen Flugzeugbauer Airbus haben sich in Nordirland mehrere Gewerkschaften besorgt über die Zukunft des Standorts in Belfast geäußert. Die Gewerkschaften Unite und GMB fordern die britische Regierung auf, Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze in dem Werk zu ergreifen, das eine bedeutende Rolle für die regionale Wirtschaft spielt. Das Werk in Belfast ist spezialisiert auf die Produktion von wichtigen Komponenten für die Airbus-Modelle A350 und A220. Die Übernahme durch Airbus erfolgte im Rahmen einer größeren Transaktion, bei der der Flugzeugbauer mehrere Produktionsstätten von Spirit Aerosystems erwarb. Ziel dieser Übernahme ist es, die Kontrolle über die eigene Lieferkette zu stärken und Produktionsabläufe zu optimieren. Trotz dieser strategischen Beweggründe befürchten die Arbeitnehmervertreter in Belfast negative Auswirkungen auf die Beschäftigung. Die Gewerkschaft Unite hat die Regierung in London dazu aufgerufen, sich aktiv einzuschalten und Garantien für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Belfast zu geben. Auch die GMB kündigte an, sich für den Schutz der Arbeitsplätze ihrer Mitglieder einzusetzen. Die Sorge der Gewerkschaften wird durch die wirtschaftliche Bedeutung des Werks für die Region unterstrichen, da es eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen bietet und ein wichtiger Bestandteil des lokalen Industriesektors ist. Es bleibt abzuwarten, welche Schritte die britische Regierung und Airbus unternehmen werden, um die Bedenken der Gewerkschaften zu adressieren und die Zukunft des Werks in Belfast zu sichern.

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Air France-KLM verringert Verluste dank niedriger Kerosinpreise

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal 2025 ihre Verluste deutlich reduziert und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Das operative Minus sank um 161 Millionen auf 328 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilte. Zu diesem Ergebnis trugen insbesondere die gesunkenen Kerosinpreise und eine anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen bei. Analysten hatten im Vorfeld mit einem höheren Fehlbetrag von 370 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Die Kapazität wurde um vier bis fünf Prozent erhöht, und die Flugzeuge waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 86 Prozent gut gefüllt. Damit gelang Air France-KLM eine positive Entwicklung, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr mit steigenden Kosten und Problemen bei der Tochtergesellschaft KLM zu kämpfen hatte. Trotz der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf mögliche US-Zölle, bekräftigte Air France-KLM seine Jahresprognose. Konzernchef Ben Smith warnte zwar vor möglichem zukünftigen Gegenwind, zeigte sich aber zuversichtlich, dass das diversifizierte Streckennetz des Unternehmens eine gute Grundlage für Anpassungsfähigkeit und Erfolg bietet. Air France-KLM profitiert nach eigenen Angaben von der anhaltenden Nachfrage nach Flügen zum Drehkreuz Paris und plant, Risiken aus Tarifstreitigkeiten durch Streckendiversifizierung und Kapazitätsverlagerungen zu minimieren.

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United Airlines und Jetblue Airways sondieren Partnerschaft

Die beiden großen US-amerikanischen Fluggesellschaften United Airlines und Jetblue Airways befinden sich in Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, zielen die Gespräche auf eine engere Zusammenarbeit ab, die den Kunden eine verbesserte Konnektivität und attraktivere Vielfliegervorteile bieten soll. Dabei legen die Unternehmen Wert darauf, keine gemeinsame Flugplanung oder Preisgestaltung zu vereinbaren, um ein ähnliches Schicksal wie die gescheiterte Northeast Alliance (NEA) zwischen Jetblue und American Airlines zu vermeiden. Obwohl die Gespräche bereits fortgeschritten sein sollen, sind die Einzelheiten der angestrebten Partnerschaft noch nicht abschließend geklärt. Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungen deuten an, dass sich die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit durchaus noch ändern könnte. Joanna Geraghty, die Vorstandsvorsitzende von Jetblue, äußerte sich am 29. April im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals ihres Unternehmens und bestätigte, dass Jetblue mit mehreren Fluggesellschaften über eine neue Partnerschaft verhandelt und eine Ankündigung im Laufe des zweiten Quartals 2025 erwartet. Jetblue sucht nach neuen Kooperationen zur Steigerung der Profitabilität Bereits im Januar hatte Jetblue im Zuge seiner laufenden Geschäftstransformation und der Bemühungen um nachhaltige Profitabilität sein Interesse an der Bildung einer neuen Partnerschaft signalisiert. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Jetblue ist das wachsende Umsatzvolumen aus seinen Kundenbindungsprogrammen. Laut Reuters ist das Unternehmen auf Kooperationen mit anderen Fluggesellschaften angewiesen, um diese Einnahmequelle durch eine erweiterte Konnektivität für seine Kunden weiter zu stärken. Für das erste Quartal 2025 wies Jetblue einen Nettoverlust von 208 Millionen US-Dollar aus. United Airlines lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten

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