Mai 9, 2025

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Mai 9, 2025

Kärnten erwartet leichten Zuwachs an Sommerurlaubern

Österreich rechnet für den Tourismussommer 2025 mit einer anhaltend hohen Reiselust seiner Kernmärkte. Laut einer aktuellen Studie der Österreich Werbung planen über 70 Prozent der Menschen in zehn analysierten Herkunftsländern bereits konkret ihren Sommerurlaub. Erwartet werden 22,5 Millionen Sommerurlauber in Österreich, was einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. In fast allen untersuchten Märkten zeigen sich eine größere Bereitschaft, Zeit und Geld für einen Sommerurlaub aufzuwenden. Besonders Kärnten zeigt sich optimistisch für die kommende Saison und bewirbt seine Urlaubsangebote mit dem Fokus auf südliche Lebensfreude zwischen Bergen und Seen. Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und die gute Vorbereitung Kärntens auf den Sommer. Die Region setzt dabei auf ihre Stärken im Bereich Natur, Wasser, Wandern und Kulinarik, wobei das umfassende Wasserangebot besonders hervorgehoben wird. Schwimmen und Baden bleiben die beliebtesten Aktivitäten, gefolgt von Wandern und Radfahren. Um Marktanteile zurückzugewinnen, insbesondere in Deutschland, setzt Kärnten auch auf verbesserte Erreichbarkeit. Die Wiederaufnahme der Direktverbindung von Eurowings zwischen Köln und Klagenfurt sowie die neue Flugroute aus Hannover werden intensiv beworben. Zudem wird die Marktbearbeitung der Schweiz verstärkt fortgesetzt. Langfristiges Ziel ist es, die Saison von Ostern bis zum Ende der Herbstferien auszudehnen.

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Emirates und Hapag-Lloyd Cruises schnüren Luxusreisepakete

Die Fluggesellschaft Emirates und die Kreuzfahrtreederei Hapag-Lloyd Cruises intensivieren ihre Zusammenarbeit und werden zur Saison 2026/2027 gemeinsame „Spezialpakete für Luxusreisen“ anbieten. Die Kooperation wurde auf dem Arabian Travel Market in Dubai bekanntgegeben. Konkret sollen kombinierte Angebote für ausgewählte Routen der Hapag-Lloyd-Schiffe Europa 2, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit entwickelt werden. Ziel ist es, Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis aus Flug und Kreuzfahrt zu bieten. Auf operativer Ebene wollen die beiden Unternehmen zudem Informationen austauschen, um die Servicequalität weiter zu verbessern und Möglichkeiten zur Integration von Premium-Services an gemeinsamen Destinationen zu prüfen. Details zu den konkreten Angeboten und der operativen Zusammenarbeit wurden noch nicht veröffentlicht. Diese Partnerschaft zweier im Premiumsegment etablierter Marken zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach exklusiven Reiseerlebnissen zu bedienen. Durch die Bündelung ihrer jeweiligen Stärken im Flug- und Kreuzfahrtbereich wollen Emirates und Hapag-Lloyd Cruises ihren Kunden ein noch hochwertigeres und komfortableres Reiseerlebnis ermöglichen.

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Cathay Pacific Kabinenbesatzung serviert Kleinkind versehentlich Wein in der Business Class

Während eines Fluges der Cathay Pacific von Hongkong nach London-Heathrow am 24. April 2025 kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Einem dreijährigen Jungen, der in der Business Class reiste, wurde versehentlich Wein anstelle eines anderen Getränks serviert. Die Mutter des Kindes machte den Vorfall über die soziale Medienplattform RedNote öffentlich und schilderte die Situation. Laut der Mutter des Kleinkindes nahm ihr Sohn einen Schluck des Getränks und bemerkte, daß es „sauer“ schmecke. Die Mutter, die zunächst annahm, es handele sich um Wasser, probierte daraufhin selbst und stellte fest, daß es Weißwein war. Sie informierte umgehend die Flugbegleiterin, welche das Getränk sofort durch Wasser ersetzte. Besorgt über die möglichen Auswirkungen des Alkohols auf ihren dreijährigen Sohn, wandte sich die Mutter auch an den Purser, der über MedLink medizinischen Rat einholte. MedLink ist ein System, das bei medizinischen Notfällen eine Verbindung zu Ärzten am Boden herstellt. Ärztliche Untersuchung an Bord ohne Befund – Eltern fordern weitere Abklärung Ein französischer Arzt, der sich ebenfalls an Bord des Fluges befand, untersuchte den Jungen und stellte keine äußerlichen negativen Symptome fest. Die Eltern gaben jedoch an, daß sie Kontakt zu Kinderärzten aufgenommen haben, um umfassende medizinische Untersuchungen zu veranlassen. Die Eltern teilten auch eine Reaktion von Cathay Pacific mit, die per E-Mail erfolgte. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und entschuldigte sich dafür. Zudem bot sie an, die Flugtickets der Familie zu erstatten und informierte darüber, daß die Besatzung eine Einweisung und Schulung erhalten habe, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Eltern unzufrieden mit Reaktion

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Alpine Hotellerie im Umbruch: Gipfeltreffen in Kitzbühel sucht nach neuen Wegen

Die alpine Ferienhotellerie steht vor signifikanten Veränderungen, die traditionelle Erfolgsrezepte in Frage stellen. Der Alpine Hospitality Summit, der am 15. Mai 2025 in Kitzbühel stattfindet und hochkarätige Vertreter der Branche zusammenbringt, widmet sich diesen zentralen Zukunftsfragen. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, was das große Interesse an den diskutierten Themen unterstreicht. Im Fokus des Gipfels stehen die Transformation und Neuausrichtung der Branche angesichts veränderter Gästebedürfnisse, steigender Kosten, verschärfter Regularien und des Drucks zur energetischen Modernisierung. Experten betonen, daß sich die Positionierung alpiner Hotelimmobilien derzeit grundlegend wandelt. Ein wichtiger Diskussionspunkt ist die wirtschaftliche Lage der Betriebe, die zunehmend unter Druck geraten, da steigende Kosten und Kapitaldienstverpflichtungen die Rentabilität belasten. Der Summit präsentiert neue Denkansätze und Geschäftsmodelle, die Antworten auf diese Unsicherheiten geben sollen. Dazu gehören nachhaltige Bauweisen, innovative Betriebskonzepte, die Zukunft von Familienhotels, sogenannte Sinnhotels, der Trend zu Longevity als Geschäftsmodell sowie neue Finanzierungs- und Investitionsansätze. Auch die wachsende Regulierungsdichte und Möglichkeiten zur Deregulierung werden thematisiert.

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Österreicher reisen trotz Wirtschaftslage weiterhin gerne – Inland bleibt beliebtestes Urlaubsziel

Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung hat im Jahr 2024 trotz einer sich abschwächenden Wirtschaft kaum nachgelassen. Laut aktuellen Daten von Statistik Austria unternahmen die in Österreich lebenden Personen 27,53 Millionen Urlaubsreisen mit mindestens einer Übernachtung, inklusive Besuchen bei Verwandten und Bekannten. Davon entfielen 13,03 Millionen Reisen auf Ziele innerhalb Österreichs und 14,50 Millionen Reisen auf das Ausland. Zusätzlich wurden 3,81 Millionen Geschäftsreisen im In- und Ausland durchgeführt. „Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung ist trotz schwächelnder Wirtschaft ungebrochen. Drei Viertel aller Personen ab 15 Jahren unternahmen im Jahr 2024 mindestens eine Urlaubsreise. Damit bleibt die Reiseintensität mit 76,4 Prozent weiterhin auf hohem Niveau und erreicht fast den Rekordwert von 76,7 Prozent im Jahr 2023. Die beliebteste Urlaubsdestination war Österreich. 47,3 Prozent der Urlaubsreisen wurden im Inland verbracht, um 2,5 Prozent mehr als 2023. Die Anzahl der Auslandsurlaubsreisen stieg im Vergleich zum Jahr um 1,4 Prozent; Italien war mit fast 20 Prozent das beliebteste Ziel“, erklärte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Insgesamt unternahmen 5,91 Millionen Urlaubsreisende die genannten 27,53 Millionen Urlaubsreisen im In- und Ausland. Pro reisender Person entspricht dies durchschnittlich fünf Urlaubsreisen. Die Gesamtzahl der Urlaubsreisen lag damit leicht über dem Niveau von 2023 (+1,9 Prozent; 27,01 Millionen Urlaubsreisen). Am reisefreudigsten zeigten sich die 15- bis 24-Jährigen mit einer Reiseintensität von 89,2 Prozent. Steiermark, Niederösterreich und Salzburg als Top-Inlandsziele Fast die Hälfte der Urlaubsreisen (47,3 Prozent bzw. 13,03 Millionen) verbrachten die Österreicher im eigenen Land, womit Österreich die beliebteste Urlaubsdestination für seine Bürger bleibt. Die Zahl der Urlaubsreisen mit Übernachtung im Inland

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Erneuter Luftraumkonflikt bei Washingtoner Flughafen – FAA leitet Untersuchung ein

Die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA untersucht einen weiteren sicherheitsrelevanten Vorfall im Luftraum um den Ronald Reagan Washington National Airport (DCA). Demnach soll sich am 1. Mai 2025 eine militärische UH-60 Black Hawk der Anflugbahn ziviler Flugzeuge genähert haben, was zwei Linienmaschinen zum Abbruch ihrer Landeanflüge zwang. Dieser Vorfall ereignete sich in einem als konfliktträchtig bekannten Luftraum über dem Potomac River. Laut einem internen Memo der FAA, aus dem US-Medien zitieren, wurde der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zu einem Airbus A319 der Delta Air Lines aus Orlando und einer Embraer E170 der Republic Airways aus Boston unterschritten. Die US Army bestätigte, daß der Hubschrauber im Anflug auf das Helipad des Pentagons durchstartete. Dieses Manöver, möglicherweise Teil einer Übung, führte zu den abgebrochenen Landeanflügen der zivilen Flugzeuge. Dieser jüngste Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsprobleme in diesem Luftraum. Zwischen Oktober 2021 und Dezember 2024 wurden laut Daten der US-Flugunfallbehörde NTSB bereits 85 gefährliche Annäherungen zwischen Hubschraubern und Flugzeugen in den Anflugkorridoren des Reagan Airports registriert. Ende Januar dieses Jahres kam es in derselben Region zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber desselben Typs und einem Regionaljet, bei der alle 67 Insassen ums Leben kamen. Nach diesem Unglück hatte die FAA den militärischen Flugverkehr in dem Gebiet bereits eingeschränkt. Verkehrsminister Sean Duffy kündigte nach dem aktuellen Zwischenfall weitere Maßnahmen an, um unnötige Trainingsflüge und VIP-Transporte in diesem sensiblen Luftraum zu unterbinden.

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Hohe Verluste und negatives Eigenkapital belasten Croatia Airlines im ersten Quartal 2025

Croatia Airlines hat eines ihrer größten Verluste im ersten Quartal hinnehmen müssen, begleitet von einem Umsatzrückgang und negativem Eigenkapital. Im ersten Quartal 2025 verzeichnete die Fluggesellschaft einen Nettoverlust von 15,9 Millionen Euro, was einer Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Verlust von 9,9 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die operativen Einnahmen sanken im Jahresvergleich um drei Prozent auf 42,9 Millionen Euro, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Passagiereinnahmen um neun Prozent zurückzuführen ist, obwohl die Passagierzahl um zwei Prozent stieg. Auf der Kostenseite stiegen die Betriebsausgaben um sieben Prozent auf 58,3 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf höhere Abschreibungskosten (+67 Prozent) infolge der Hinzufügung von zwei Airbus A220-Flugzeugen zur Flotte sowie auf gestiegene Ausgaben für Personal, Wartung und Flughafendienstleistungen zurückzuführen. Die Personalkosten stiegen nach der Einführung eines neuen Tarifvertrags und der Einstellung zusätzlichen Flug- und Wartungspersonals in Vorbereitung auf die stark frequentierte Sommersaison. Verschlechterter Cashflow und negatives Eigenkapital Auch die Cashflow-Entwicklung verschlechterte sich mit einem Nettoabfluß von sechs Millionen Euro und einem Rückgang der liquiden Mittel um 13 Prozent auf 38,8 Millionen Euro bis Ende März. Während der gesamte Mittelzufluß leicht auf 60,7 Millionen Euro stieg, übertrafen die Mittelabflüsse aus operativer Tätigkeit und Investitionen die Erwartungen aufgrund von Vorauszahlungen für den Sommerbetrieb und Wartungsrücklagen. In der Bilanz blieben die Gesamtaktiva im Jahresvergleich unverändert, das Eigenkapital drehte jedoch ins Negative auf minus 14,4 Millionen Euro, was auf anhaltende Verluste zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 26 Prozent, hauptsächlich aufgrund von Vorauszahlungen für Tickets für den Sommer,

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Eurocontrol plant Strategie gegen erwarteten Anstieg des Flugverkehrs im Sommer 2025

Angesichts eines bereits um fünf Prozent höheren Flugverkehrs in Europa im Vergleich zum Vorjahr haben Eurocontrol und seine Partner eine Strategie zur Bewältigung des erwarteten Anstiegs im Sommer 2025 finalisiert. Der Plan zielt darauf ab, Kapazitätsengpässe und ungleichmäßiges Wachstum in verschiedenen Regionen anzugehen, insbesondere in wichtigen Flugverkehrskontrollzentren wie Marseille, München, Barcelona und Athen. Der Fünf-Punkte-Plan konzentriert sich auf die Bereitstellung der zugesagten Kapazitäten, die Minderung von Wettereinflüssen, die Verwendung realistischer und konsistenter Flugpläne, die Priorisierung von Erstabflügen und die Sicherstellung praktikabler Flugpläne. Bei effektiver Umsetzung könnte die durchschnittliche Flugverspätung von 2,44 auf 2,02 Minuten reduziert werden. Dieses Ziel liegt jedoch weiterhin deutlich über dem EU-Ziel von 0,9 Minuten Verspätung pro Flug. Trotz dieser Bemühungen wird erwartet, daß sich Verspätungen bei extremen Wetterbedingungen erheblich erhöhen und die Nutzer des Luftraums dadurch Kosten von bis zu 20 Millionen Euro an einem einzigen Tag entstehen könnten. Eurocontrol betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verantwortung und der strikten Einhaltung des Plans, um Störungen für Reisende so gering wie möglich zu halten.

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Norwegian Group verzeichnet starkes Passagierwachstum im April 2025

Die norwegische Unternehmensgruppe, bestehend aus Norwegian und Widerøe, hat im April 2025 insgesamt 2,27 Millionen Passagiere befördert. Dies spiegelt ein deutliches Wachstum und eine starke operative Leistung beider Fluggesellschaften wider. Insbesondere die Ankündigung, das Vielfliegerprogramm Norwegian Reward bis Herbst 2025 auf Widerøe auszuweiten, verspricht zusätzliche Vorteile für die Reisenden. Norwegian beförderte im April 1,93 Millionen Passagiere, während Widerøe 334.000 Fluggäste zählte, was für Widerøe einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Auslastungsfaktoren beider Fluggesellschaften stiegen bemerkenswert an: Bei Norwegian auf 83,6 Prozent (+3,2 Prozentpunkte) und bei Widerøe auf 71,8 Prozent (+7,7 Prozentpunkte), und dies trotz einer gleichzeitigen Kapazitätserweiterung. Die Nachfrage durch die Osterreisetage trug maßgeblich zu diesen hohen Auslastungszahlen bei. Widerøe konnte im Laufe des Monats zweimal einen neuen Tagesrekord bei der Passagierzahl verzeichnen, mit über 15.800 Reisenden allein am 30. April. Beide Fluggesellschaften wiesen zudem eine hohe Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf: Norwegian erreichte eine Pünktlichkeit von 88,1 Prozent und eine Flugplanmäßigkeit von 99,6 Prozent. Norwegian meldet eine robuste Buchungsdynamik für den bevorstehenden Sommer, wobei die Ticketverkäufe die Vorjahreswerte übertreffen. Widerøe erweitert sein Streckenangebot, insbesondere als Reaktion auf die starke lokale Nachfrage nach der Einführung niedrigerer Tarife im Rahmen eines neuen Vertrages über öffentliche Dienstleistungen (PSO), der vor einem Jahr in Kraft trat. Dieser Schritt zielt darauf ab, die regionale Anbindung zu verbessern und dem gestiegenen Reisebedürfnis entgegenzukommen. Integration des Norwegian Reward Programms Ein bedeutender Schritt zur weiteren Stärkung der Kundenbindung ist die geplante Integration von Widerøe in das Vielfliegerprogramm Norwegian Reward bis zum Herbst 2025.

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Israelische Luftwaffe greift Flughafen Sanaa im Jemen an – Reaktion auf Huthi-Angriff

Als Reaktion auf einen Raketenangriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen von Tel Aviv hat die israelische Luftwaffe den internationalen Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa massiv angegriffen. Wie der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete, wurden bei den Angriffen am Dienstag drei Menschen getötet und 38 weitere verletzt. Der Sender sprach von einer gemeinsamen Operation Israels und der USA, wobei auch eine Zementfabrik und ein Kraftwerk in der Nähe des Flughafens Ziel der Angriffe gewesen sein sollen. Die israelische Armee bestätigte die Angriffe und erklärte, die Infrastruktur der Huthi-Miliz auf dem Flughafen Sanaa zerstört zu haben, einschließlich Start- und Landebahnen sowie Flugzeuge. Der Flughafen diene den Huthis als zentrale Drehscheibe für Waffen- und Personentransporte. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen ein Airbus A330 und zwei Airbus A320 der Yemenia Airways zerstört worden sein, woraufhin die Fluggesellschaft ihren Betrieb vorerst einstellte. Das israelische Militär griff nach eigenen Angaben auch mehrere Kraftwerke im Raum Sanaa an, die von den Huthis genutzt würden, sowie eine Betonfabrik. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete die Angriffe im Jemen als Warnung an Teheran und drohte mit weiteren Konsequenzen für den Iran, der die Huthi-Miliz unterstützt. Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, äußerte sich besorgt über die Eskalation. Quellen am Flughafen Sanaa bestätigten die Einstellung des Flugbetriebs und die Zerstörung bzw. Beschädigung mehrerer Flugzeuge.

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