Mai 14, 2025

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Mai 14, 2025

Bundesnetzagentur-Befragung: Fahrgäste fordern Pünktlichkeit vor dichterem Takt

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse ihrer bundesweiten Endkundenbefragung im Schienenpersonenverkehr für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach steht die Pünktlichkeit für die Fahrgäste an erster Stelle: 80 Prozent der Befragten bevorzugen zuverlässige Verbindungen gegenüber einer höheren Zugfrequenz. Die Befragung, bei der über 2.000 Personen telefonisch interviewt wurden, zielte darauf ab, die Bewertung des Bahnangebots aus Fahrgastsicht zu erfassen und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu identifizieren. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Befragung betrifft die Ausstattung und Sauberkeit von Toiletten in Zügen und an Bahnhöfen. Hier äußerten über die Hälfte der Fahrgäste ihre Unzufriedenheit. Die Bundesnetzagentur sieht in diesen Ergebnissen eine klare Aufforderung zum Handeln für die Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber. Während die Deutsche Bahn plant, ihr Angebot im Rahmen des Deutschlandtakts durch häufigere Verbindungen zu erweitern, zeigt die Befragung, daß die Fahrgäste eine höhere Zuverlässigkeit des bestehenden Fahrplans als wichtiger erachten. Die Befragung beleuchtete auch die Wahrnehmung der Informationskanäle im Bahnverkehr. Mobile Apps zur Reiseinformation werden von den Fahrgästen deutlich besser bewertet als Durchsagen oder Anzeigen vor Ort. Dies deutet laut Bundesnetzagentur auf den Trend zur mobilen Nutzung hin und zeigt gleichzeitig Schwächen in den stationären Informationssystemen auf, was einen Verbesserungsbedarf in der Echtzeitkommunikation an Bahnhöfen und in Zügen impliziert. Die Ergebnisse der Fahrgastbefragung sollen in die Bewertung der Marktbedingungen und zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Eisenbahnregulierung einfließen.

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Neuer Geschäftsführer für operativen Betrieb am Flughafen BER ernannt

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft FBB hat István Szabó zum neuen Geschäftsführer für den operativen Betrieb (Chief Operating Officer/COO) am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bestellt. Er wird voraussichtlich im Herbst 2025 die Zuständigkeitsbereiche seines Vorgängers Thomas Hoff Andersson übernehmen. Mit dieser Personalentscheidung setzt die FBB auf einen erfahrenen Experten, der bereits erfolgreich operative Prozesse an einem anderen europäischen Flughafen optimiert hat. Erfahrung aus Budapest soll BER voranbringen István Szabó bringt umfangreiche Expertise aus seiner vorherigen Tätigkeit am Flughafen Budapest Liszt Ferenc mit, wo er als geschäftsführender COO und Chief Passenger Services Officer tätig war. Während seiner Zeit in Budapest konnte der Flughafen in den Jahren 2022 und 2024 im ACI Airport Service Quality Ranking zweimal als bester europäischer Flughafen in der Kategorie von 15 bis 25 Millionen Passagieren pro Jahr ausgezeichnet werden. Zudem erreichte der Flughafen Budapest unter seiner Mitwirkung eine Vier-Sterne-Bewertung bei der Rating-Agentur Skytrax. Diese Erfolge unterstreichen Szabós Kompetenz im operativen Geschäft und in der Implementierung von Qualitätsinitiativen. Seine berufliche Laufbahn begann István Szabó im Jahr 2005 als Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters I-SEC Ungarn. Er spricht fließend Deutsch und Englisch. Von 2016 bis 2020 verantwortete er als Chief Security Officer die Flughafensicherheit in Budapest. Insbesondere seit 2020 war er als Chief Passenger Services Officer und geschäftsführender COO maßgeblich an der Einführung von Qualitätsverbesserungen beteiligt, darunter der Remote City Check-in und die Einrichtung von sogenannten Care Zones für Passagiere. Seine akademische Ausbildung umfaßt ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Budapest. Zudem ist er ausgebildeter European Aviation Security Manager, absolvierte das

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Verhaltener Jahresbeginn für Fraport – Ausblick bleibt positiv

Der Fraport-Konzern ist mit einem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025 gegangen. Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, stiegen die Konzern-Umsatzerlöse, bereinigt um Erlöse aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 811,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 177,5 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der von positiven Einmaleffekten beeinflusst war. Im ersten Quartal, traditionell das passagierschwächste des Jahres, verzeichnete der Konzern einen negativen Netto-Gewinn von minus 26,4 Millionen Euro (Vorjahr: plus 12,7 Millionen Euro). Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte erklärte, die operative und finanzielle Entwicklung im ersten Quartal sei wie erwartet schwächer als im Vorjahr ausgefallen. Er verwies auf Sondereffekte im Vorjahresquartal, wie Corona-Kompensationen und den frühen Osterbeginn. Zudem hätten gestiegene regulatorische Kosten in Deutschland das Wachstum gebremst. Dennoch erwartet Fraport für das Gesamtjahr weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung, gestützt durch erfolgreich abgeschlossene Ausbauten an den Flughäfen Lima und Antalya. Die Passagierzahlen in Frankfurt stagnierten im ersten Quartal mit 12,4 Millionen Fluggästen nahezu (minus 0,9 Prozent). Zuwächse gab es an den griechischen Fraport-Flughäfen sowie in Lima und Antalya. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Fraport mit bis zu 64 Millionen Passagieren in Frankfurt und einem moderaten Anstieg des Konzern-EBITDA. Das Konzernergebnis wird weiterhin im erwarteten Bereich von stabil bis leicht rückläufig gesehen.

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Reiselust der Österreicher trotz Teuerung ungebrochen: Fokus auf klassische Urlaubsziele

Das aktuelle Reisemonitoring 2025 des ÖAMTC zeigt, daß die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher trotz anhaltender Teuerungen weiterhin auf einem hohen Niveau ist. Laut der repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren planen 96 Prozent, in diesem Sommer mindestens einmal zu verreisen. Allerdings zeigen die Zahlen des Vorjahres, daß nicht alle Urlaubswünsche in die Realität umgesetzt werden konnten: Während 95 Prozent der Befragten 2024 Reisepläne hatten, lag die tatsächliche Reisetätigkeit bei 89 Prozent. Als Hauptgründe gegen eine Reise wurden finanzielle Aspekte sowie zeitliche und gesundheitliche Einschränkungen genannt. Sparzwang trübt die Urlaubsvorfreude – Klassiker bleiben beliebt Die Auswirkungen der Teuerung machen sich auch bei der Urlaubsplanung bemerkbar: Sechs von zehn Österreichern geben an, beim diesjährigen Sommerurlaub sparen zu müssen, wobei jede fünfte Person sogar stark einschränken will. Als größte Sparpotenziale sehen die Reisenden die Unterkunft, die Ausgaben vor Ort sowie die Anzahl und Dauer der Reisen. Trotz dieser Notwendigkeit zum Sparen wollen die meisten Österreicherinnen und Österreicher aber keinesfalls auf ihren Sommerurlaub verzichten und wählen stattdessen gezielt günstigere Optionen. Das mittlere Urlaubsbudget pro Person liegt aktuell bei 1.233 Euro, was zwar eine Steigerung von 171 Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt, doch die Teuerung schmälert die tatsächliche Kaufkraft im Urlaub. Dabei planen Reisende über 60 Jahre und Alleinreisende mit einem überdurchschnittlich hohen Budget, während Familien mit Kindern pro Kopf rund 120 Euro weniger zur Verfügung haben. Bei der Wahl des Reiseziels setzen die Österreicherinnen und Österreicher weiterhin auf Klassiker: 58 Prozent zieht es ans Meer. Italien

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Costa modernisiert Flotte und verkauft die Costa Fortuna

Costa Kreuzfahrten schließt im November ein umfangreiches Modernisierungsprogramm seiner Flotte ab und plant gleichzeitig eine Umstrukturierung. Die Costa Serena, die sich derzeit im Asien-Einsatz befindet, soll nach ihrer Modernisierung im Trockendock im November 2025 in den Jahren 2026 und 2027 zunächst eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires unternehmen, bevor sie im Frühjahr 2027 ins Mittelmeer zurückkehrt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Costa die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im September 2026 an einen neuen Eigentümer übergeben. Die Modernisierung der Costa Serena umfasst ein neues gastronomisches Konzept mit einem zentralen Food Court, Restaurants von Sterneköchen, einer Pizzeria und einer Sushi-Bar. Auch die Hauptrestaurants, Poolbereiche und Suiten werden überarbeitet. Costa hat seit 2021 nach eigenen Angaben über 200 Millionen Euro in die Erneuerung der Flotte investiert. Mit dem Verkauf der Costa Fortuna, einem Schiff mit einer Kapazität von rund 2.700 Passagieren, verfolgt Costa das Ziel, Ressourcen auf modernisierte und stärker nachgefragte Angebote zu konzentrieren. Die Strategie von Costa zielt laut Unternehmensangaben auf Qualität, innovative Routenkonzepte und einen nachhaltigeren Betrieb ab. Die Rückkehr der modernisierten Costa Serena ins Mittelmeer soll das Angebot in den europäischen Kernmärkten stärken. Bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer im September 2026 bleibt die Costa Fortuna im Einsatz und wird im Sommer 2026 wie geplant Kreuzfahrten nach Griechenland und in die Türkei sowie im Winter zu den Kanarischen Inseln anbieten. Der Käufer der Costa Fortuna wurde bisher nicht bekanntgegeben.

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Pegasus Airlines erweitert Flugangebot nach Deutschland und in die Schweiz

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines baut ihr Streckennetz in Richtung Deutschland und der Schweiz aus. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird Pegasus Airlines ab dem 11. Juni 2025 eine neue wöchentliche Verbindung von der türkischen Hauptstadt Ankara (ESB) zum Flughafen Basel-Mulhouse (BSL) aufnehmen. Kurz darauf, ab dem 21. Juni 2025, soll eine weitere wöchentliche Flugverbindung zwischen Samsun (SZF) an der türkischen Schwarzmeerküste und Berlin (BER) folgen. Diese Ankündigung unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihre Präsenz im zentraleuropäischen Raum zu verstärken und Reisenden zusätzliche Direktverbindungen anzubieten. Neue Direktverbindungen ab Ankara und Samsun Die neue Strecke von Ankara nach Basel-Mulhouse, die einmal wöchentlich bedient werden soll, eröffnet Reisenden aus der türkischen Hauptstadt eine direkte Anbindung an die trinationalen Region am Oberrhein, die neben der Schweiz auch Teile Frankreichs und Deutschlands umfasst. Basel-Mulhouse ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und bietet zudem kulturelle Attraktionen. Die Aufnahme dieser Verbindung könnte sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Interesse sein. Die zweite neue Strecke, die Pegasus Airlines einführt, verbindet Samsun mit Berlin. Samsun ist eine bedeutende Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste und ein wirtschaftliches Zentrum der Region. Die geplante wöchentliche Verbindung nach Berlin, der deutschen Hauptstadt mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot und ihrer Bedeutung als europäisches Drehkreuz, dürfte sowohl für in Deutschland lebende Türken als auch für deutsche Urlauber und Geschäftsreisende attraktiv sein. Pegasus Airlines baut europäisches Streckennetz weiter aus Pegasus Airlines, eine türkische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Istanbul, erweitert kontinuierlich ihr Streckennetz in Europa. Neben den nun angekündigten Verbindungen nach Basel-Mulhouse und Berlin bietet die

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Mehr Griechenland-Flüge ab Bremen: Kreta und Rhodos stärker angebunden

Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands profitieren von einer deutlichen Aufstockung der Flugverbindungen von Bremen nach Griechenland. Die Fluggesellschaft Sundair bietet nun viermal wöchentlich Flüge zu den griechischen Inseln an. Rhodos wird jeweils mittwochs und sonntags angeflogen. Das größte Angebot gibt es perspektivisch nach Kreta, das aktuell donnerstags und samstags bedient wird. Die Flugfrequenz nach Heraklion auf Kreta soll im Hinblick auf den Sommer schrittweise erhöht werden. Zusätzlich zum Angebot von Sundair wird ab dem 25. Mai auch Aegean Airlines jeden Sonntag von Bremen nach Kreta fliegen. Zwei Wochen später kommt ein weiterer Flug am Freitag hinzu, und ab Anfang Juli wird die Insel zusätzlich auch mittwochs angesteuert. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, freut sich über die verbesserte Anbindung und betont, daß dank Sundair und Aegean Airlines bis in den Oktober hinein sieben wöchentliche Flüge von Bremen in die Ägäis angeboten werden. Kreta lockt mit seiner Vielfalt an Sand- und Palmenstränden, Lagunen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos und der Samaria-Schlucht. Auch Wanderer kommen im Psiloritis-Massiv auf ihre Kosten. Rhodos wiederum überzeugt mit konstant warmen Temperaturen und 300 Sonnentagen im Jahr und bietet neben kilometerlangen Sandstränden auch kulturelle Highlights wie die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt und die Akropolis von Lindos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Beide Inseln versprechen somit eine attraktive Kombination aus Badeurlaub und kulturellen Entdeckungen.

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Luftfahrt trifft Kaffee und Donuts: Jetblue präsentiert Airbus A320 im Dunkin‘-Design

Die Fluggesellschaft Jetblue und die Kaffee- und Donutkette Dunkin‘ (ehemals Dunkin‘ Donuts) haben ihre langjährige kommerzielle Partnerschaft mit einer besonderen Aktion gefeiert: Ein Airbus A320-200 der Jetblue wurde in den markanten Farben und mit den Logos von Dunkin‘ gestaltet. Das Flugzeug mit dem treffenden Namen „Brewing Altitude“ (Brau-Höhe) und der Kennung N643JB präsentierte sich am 10. Mai 2025 nach seiner auffälligen Umgestaltung erstmals im neuen Look. Die Lackierung des Airbus A320 ist in den charakteristischen pinken und orangen Farbtönen von Dunkin‘ gehalten und zieht sich über den gesamten Rumpf und das Leitwerk. Zusätzlich zieren sowohl Donut- als auch Kaffeemotive die beiden Seiten des Seitenleitwerks. Die Enthüllung des neuen Designs fand bei einer feierlichen Veranstaltung in Boston statt, einer Stadt, in der beide Marken tief verwurzelt sind und eine große Anhängerschaft haben. Langjährige Partnerschaft wird mit besonderer Lackierung gewürdigt Die Zusammenarbeit zwischen Jetblue und Dunkin‘ begann bereits im Jahr 2006, als Jetblue damit startete, seinen Passagieren an Bord Kaffee von Dunkin‘ anzubieten. Im Jahr 2011 wurde Dunkin‘ zum exklusiven Kaffeeanbieter der Fluggesellschaft. Dunkin‘, gegründet im Jahr 1950, ist die größte Kaffee- und Donutmarke in den Vereinigten Staaten mit über 14.000 Restaurants in fast 40 Ländern weltweit und gehört zur Restaurantgruppe Inspire Brands. Marty St. George, Präsident von Jetblue, äußerte sich stolz über die Präsentation dieser Partnerschaft durch eine so auffällige Lackierung. Er betonte die gemeinsamen Wurzeln in Boston und den Fokus beider Unternehmen auf die Zufriedenheit ihrer Kunden. Scott Murphy, Präsident von Dunkin‘, hob hervor, daß es sich um mehr als

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AK-Erhebung enthüllt massive Preisschwankungen bei Online-Reisebuchungen je nach Endgerät

Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer (AK) in Österreich zeigt, daß die Preise für Reisen auf Onlinebuchungsplattformen je nach verwendetem Endgerät – wie iPhone oder Notebook – um bis zu 80 Prozent variieren können. Diese Preisunterschiede haben sich im Vergleich zu früheren Erhebungen sogar noch verstärkt. Die AK forderte daraufhin transparentere Preisgestaltungsrichtlinien von Onlineanbietern durch die Europäische Union. Die AK ließ die Preise für Hotels und Flüge auf drei Onlinebuchungsplattformen (booking.com, fluege.de, opodo.at) mit bis zu 22 verschiedenen Endgeräten in ganz Österreich abfragen. Dabei stellte sich heraus, daß es keine eindeutige Regel gibt, welches Gerät oder welcher Buchungstag die günstigsten Preise garantiert. Bei Hotelbuchungen über booking.com wiesen Mobilgeräte zwar tendenziell niedrigere Preise auf, doch das „beste“ Buchungsgerät ließ sich nicht identifizieren. Die Preisdifferenzen zwischen den Endgeräten erreichten fast 80 Prozent. Bei Flugbuchungen über die genannten Plattformen konnten keine systematischen Preisunterschiede in Bezug auf Endgeräte oder Standorte festgestellt werden. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Problematik: Ein Hotel auf Korfu kostete über booking.com bei Abfrage mit einem Notebook in Wien 629 Euro, während dasselbe Angebot mit 13 anderen Endgeräten nur 350 Euro kostete – ein Unterschied von 279 Euro oder rund 80 Prozent. Lediglich bei einem Hotel in Innsbruck blieben die Preise über alle Endgeräte und Buchungstage hinweg konstant. Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik, kritisierte die Intransparenz und forderte klarere Vorschriften für Onlineanbieter auf EU-Ebene, um den Konsumenten ein besseres Preisgefühl zu ermöglichen. Die AK gab Verbrauchern drei Tipps: die Aktivitätenverfolgung im Browser einschränken, Preise mit verschiedenen Endgeräten vergleichen und Flüge tendenziell

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Rekordjahr für griechischen Tourismus: Über 40 Millionen Besucher und Einnahmen von 21,6 Milliarden Euro in 2024

Griechenland hat im Jahr 2024 einen neuen Höchststand im Tourismus erreicht und insgesamt 40,7 Millionen Besucher empfangen. Dies führte zu Einnahmen von 21,6 Milliarden Euro, wie endgültige Daten der griechischen Zentralbank zeigen. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Attraktivität Griechenlands als internationales Reiseziel und die wachsende Bedeutung des Tourismussektors für die griechische Wirtschaft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen Zuwachs sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei den Einnahmen. Kreuzfahrttourismus als starker Wachstumstreiber Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war der Kreuzfahrttourismus, der allein 1,112 Milliarden Euro zum Gesamtergebnis beitrug. Dies entspricht einem beachtlichen Anstieg von 22,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2023. Im Laufe des Jahres 2024 besuchten schätzungsweise fünf Millionen individuelle Kreuzfahrtpassagiere griechische Häfen. Betrachtet man den Tourismus ohne die Kreuzfahrtaktivitäten, so belief sich die Zahl der einreisenden Touristen auf rund 35,95 Millionen, die Einnahmen beliefen sich auf 20,6 Milliarden Euro. Die Daten der griechischen Zentralbank umfassen dabei die Aktivitäten in 16 wichtigen griechischen Häfen, die 86,3 Prozent aller Kreuzfahrtschiffanläufe ausmachen. Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere, die Griechenland im Jahr 2024 begrüßte, stieg um 43,8 Prozent auf 5,01 Millionen. Parallel dazu erhöhte sich die Zahl der Kreuzfahrtpassagierbesuche – die auch mehrfache Anläufe derselben Passagiere in verschiedenen Häfen während einer Kreuzfahrt umfaßt – um 12,4 Prozent auf 7,83 Millionen. Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Beliebtheit Griechenlands im globalen Kreuzfahrtmarkt. Die gesamten Einnahmen aus dem Kreuzfahrttourismus stiegen im Vergleich zu 2023 um 22,4 Prozent auf 1,1122 Milliarden Euro. Piräus bleibt führender Hafen für Kreuzfahrteinnahmen Der Hafen von Piräus erwies sich im

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