Juni 11, 2025

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Juni 11, 2025

Frankfurt: Geplante Fluglärm-Neuverteilung empört Anrainerkommunen und stellt rechtliche Zusagen in Frage

Der Frankfurter Flughafen ist als Deutschlands größter internationaler Airport ein vitaler Knotenpunkt für Handel und Reise. Doch seine fortwährende Entwicklung und die damit verbundenen Betriebsabläufe sind seit jeher Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten und Konflikte, insbesondere in Bezug auf den Fluglärm, welcher die umliegenden Gemeinden beeinträchtigt. Eine jüngst vom Flughafenbetreiber Fraport und der Deutschen Flugsicherung (DFS) geplante Neuverteilung von Fluglärm hat nun eine Welle scharfer Kritik ausgelöst und einen tiefen Riß im Vertrauen zwischen den Institutionen und den betroffenen Anrainerkommunen hinterlassen. Die Fluglärmkommission (FLK), ein entscheidendes Gremium zur Vertretung der Interessen der betroffenen Gebietskörperschaften, spricht unmißverständlich von einem „schweren Vertrauensbruch“ und fordert vom Land Hessen eine sofortige Prüfung, ob das neue Betriebskonzept überhaupt noch mit den ursprünglichen, rechtlich bindenden Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses für den Flughafenausbau vereinbar ist. Ein tiefer Riß im Vertrauen: Die Kritik der Anrainerkommunen und gebrochene Versprechen Die Fluglärmkommission, welche als zentrale Schnittstelle zwischen den lärmgeplagten Gemeinden und den Betreibern des Luftverkehrs fungiert, ist von der Vorgehensweise Fraports und der DFS zutiefst enttäuscht. Der FLK-Vorsitzende Paul-Gerhard Weiß, welcher zudem als Stadtrat in Offenbach tätig ist, brachte die Empörung auf den Punkt: Er sprach von einem „tiefgreifenden Bruch mit den Prämissen“, auf denen die rechtliche und politische Genehmigung für den Flughafenausbau seinerzeit beruhte. Es sei ein Kernversprechen gewesen, daß eine sogenannte „Doppelbelastung“ der bereits am stärksten vom Fluglärm heimgesuchten Kommunen vermieden werde. Dieses Versprechen war ein wesentlicher Bestandteil der Akzeptanz für die Erweiterung des Flughafens, die mit erheblichen Eingriffen in die Lebensqualität der Bevölkerung verbunden war. Nun aber, so der

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ÖBB führen eigene Busflotte für Schienenersatzverkehr ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) etablieren nach dem Vorbild der Deutschen Bahn eine eigene Busflotte für den Schienenersatzverkehr (SEV). Diese Initiative zielt darauf ab, die Qualität und Zuverlässigkeit des Ersatzverkehrs bei Störungen oder Bauarbeiten zu verbessern. Die Flotte setzt sich aus bestehenden Bussen des Linienverkehrs und neuen Fahrzeugen zusammen. In einer ersten Lieferung werden 20 neue MAN R08 Lions Coach L Busse sukzessive in Betrieb genommen. Diese Fahrzeuge sind modern ausgestattet und verfügen über barrierefreie Zugänge mittels Hublift für Rollstuhlfahrer, komfortable Bestuhlung und eine Bordtoilette. Wie bereits bei den Bestandsbussen, die ebenfalls für den SEV umfunktioniert wurden, erhalten auch die neuen Fahrzeuge ein spezifisches ÖBB-SEV-Branding. Ein erster Bus dieser neuen Flotte wurde im Mai 2025 in der Wiener Marx Halle zur Besichtigung ausgestellt. Der Betrieb der Busse wird von der Österreichischen Postbus AG übernommen. Bei den bereits im Einsatz befindlichen Bestandsbussen handelt es sich vorwiegend um Iveco-Modelle, die vom Postbus aktuell nicht im Linienverkehr benötigt werden und ebenfalls das Branding der ÖBB-Personenverkehr AG tragen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, daß Reisende bei Unterbrechungen des regulären Zugverkehrs eine zuverlässige und komfortable Alternative erhalten.

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TAP Air Portugal verbindet Azoren mit San Francisco

TAP Air Portugal hat eine neue wöchentliche Flugverbindung zwischen der Insel Terceira auf den Azoren und San Francisco aufgenommen. Der Erstflug (TP241) landete am 3. Juni 2025 in Kalifornien. Diese Route wird mit einem Airbus A330neo bedient und ist Teil der bestehenden Lissabon-San Francisco-Verbindung von TAP, wobei auf Terceira ein Zwischenstopp eingelegt wird. Die Einrichtung dieser Strecke zielt darauf ab, die große azoreanische Gemeinschaft in Kalifornien zu bedienen, die Schätzungen zufolge über 300.000 Menschen umfaßt. Gleichzeitig soll die neue Verbindung die Azoren als Reiseziel auf dem US-amerikanischen Markt weiter bekannt machen und den Tourismus fördern. Die Flüge finden jeweils dienstags statt. Die neue Azoren-Verbindung ist Teil einer jüngsten Expansion von TAP Air Portugal im nordamerikanischen Markt. Zuvor hatte die Fluggesellschaft bereits Direktflüge von Porto nach Boston (viermal wöchentlich) und von Lissabon nach Los Angeles (ebenfalls viermal wöchentlich) eingeführt, um ihr transatlantisches Streckennetz zu erweitern und den wachsenden Reisebedürfnissen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten gerecht zu werden.

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USA stoppen Triebwerkslieferungen an Chinas Comac

In einer weiteren Zuspitzung des Handels- und Technologiestreits zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump eine weitreichende Maßnahme ergriffen: Die Lieferung wichtiger Triebwerkskomponenten aus den USA an Chinas aufstrebenden Flugzeughersteller Comac wurde vorläufig eingestellt. Dieser tiefgreifende Beschluß könnte insbesondere die Produktion des ambitionierten Boeing- und Airbus-Konkurrenten Comac C919, der als Symbol für Chinas luftfahrttechnische Eigenständigkeit gilt, erheblich verlangsamen. Die C919 ist bislang ausschließlich mit LEAP-1C-Triebwerken von CFM International ausgerüstet – einem Gemeinschaftsunternehmen des französischen Triebwerksbauers Safran und der US-amerikanischen GE Aerospace. Die Entscheidung Washingtons, die weitreichende Implikationen für die globale Luftfahrtindustrie hat, wird als direkte Reaktion auf Pekings jüngste Exportbeschränkungen für kritische Mineralien verstanden, die wiederum als Gegenschlag auf frühere US-Zölle interpretiert werden. Technologischer Clinch: Eine neue Eskalationsstufe im Handelskonflikt Die jüngste Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt markiert eine neue, kritische Eskalationsstufe, die strategische Hochtechnologiezweige wie den Flugzeugbau direkt betrifft. Wie die renommierte „New York Times“ am 28. Mai berichtete, umfaßt die Anweisung der Trump-Regierung nicht nur Triebwerkskomponenten, sondern auch andere kritische US-Technologien wie Halbleiter, bestimmte Chemikalien und Spezialmaschinen. Diese breit angelegten Beschränkungen zielen darauf ab, Chinas technologische Entwicklung in Schlüsselbereichen zu behindern und Washingtons Einfluß auf globale Lieferketten zu demonstrieren. Die US-Administration begründet diesen Schritt als notwendige Antwort auf Chinas jüngste Beschränkungen für den Export kritischer Mineralien in die Vereinigten Staaten. Diese chinesischen Maßnahmen, die von Insidern als Versuch gewertet werden, die Lieferketten US-amerikanischer Unternehmen zu stören, sind ihrerseits eine Reaktion auf frühere US-Strafzölle. Obwohl einige

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Europäische Länder: Belgien und Malta führen bei Inklusivität für LGBTQ+ Fachkräfte

Eine aktuelle Studie der SEO-Agentur Reboot Online hat die inklusivsten europäischen Länder für LGBTQ+ Fachkräfte im Jahr 2025 ermittelt. Belgien steht dabei mit einem Wert von 82,86 von 100 Punkten an der Spitze des Rankings, gefolgt von Malta und Luxemburg. Die Untersuchung basiert auf einer Analyse von über 93.000 Antworten aus der jüngsten Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte zu Arbeitsplatzerfahrungen sowie Daten von Eurostat zur Beschäftigungsquote und von Rainbow Europe zu Arbeitsplatzgewalt und Gleichberechtigung. Belgien belegt bereits das zweite Jahr in Folge den ersten Platz und festigt damit seine Position als führendes Land in Sachen Akzeptanz und Inklusivität. Eine Umfrage aus dem Jahr 2024 zeigt, daß 52 Prozent der Bevölkerung das Recht von LGBTQ+ Personen auf Offenheit bezüglich ihrer Identität unterstützen. Belgien war im Jahr 2003 das zweite Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte und Antidiskriminierungsgesetze zum Schutz seiner LGBTQ+ Bürger einführte. Das Land weist zudem zusammen mit Finnland den höchsten Inklusivitätswert von 94,27 von 100 Punkten auf. Malta rangiert auf dem zweiten Platz mit einer Gesamtpunktzahl von 81,99. Das Land verfügt über einen der fortschrittlichsten Rechtsrahmen für LGBTQ+ Rechte in Europa und hat sich seit dem letzten Ranking vom fünften auf den zweiten Platz verbessert. Malta war 2016 das erste Land der Europäischen Union, das Konversionstherapien verbot. Es erzielt auch den höchsten Wert für „Offenheit am Arbeitsplatz“ mit 88,64 Punkten. Luxemburg belegt mit 80,54 Punkten den dritten Platz und zeichnet sich durch einen hohen Inklusivitätswert von 90,68 Punkten aus, was auf ein hohes Maß an Akzeptanz

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Virgin Australia strebt Börsengang an

Die Virgin Australia Holdings Limited, Muttergesellschaft der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia, hat am 6. Juni 2025 ihre Absicht bestätigt, ein Initial Public Offering (IPO) durchzuführen und die Notierung ihrer Aktien an der Australian Securities Exchange (ASX) unter dem Börsenkürzel VGN anzustreben. Die Airline hat zu diesem Zweck einen Prospekt bei der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) eingereicht und diesen bei der ASX hinterlegt. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Umstrukturierung und der Erholung des Unternehmens, das 2021 unter die Verwaltung von Bain Capital gestellt und saniert werden mußte. Details des Börsengangs und Investorenstruktur Das geplante IPO umfaßt ein Angebot von 236,2 Millionen voll eingezahlten Stammaktien zu einem Angebotspreis von 2,90 Australischen Dollar (AUD) pro Aktie. Dies soll eine Kapitalerhöhung von 685 Millionen AUD generieren. Diese Maßnahme dient laut Unternehmensangaben dazu, „bestimmten bestehenden Anteilseignern die Möglichkeit zu geben, einen Teil ihrer Investitionen in das Unternehmen zu realisieren.“ Der Handelsbeginn der Aktien an der ASX wird derzeit für den 24. Juni 2025 erwartet, zunächst auf bedingter Basis und mit verzögerter Abrechnung. Nach Abschluß des Angebots werden die teilnehmenden Investoren voraussichtlich 30,2 Prozent der ausgegebenen Aktien halten. Der verbleibende Anteil wird weiterhin von den bestehenden Investoren gehalten, zu denen Bain Capital, die Qatar Airways Group, die Virgin Group und die Queensland Investment Corporation zählen. Dies spiegelt eine strategische Weiterentwicklung der Eigentümerstruktur wider, in der neue Investoren die Möglichkeit erhalten, am zukünftigen Erfolg der Airline teilzuhaben. Führungswechsel und strategische Neuausrichtung Im Vorfeld des Börsengangs hat Virgin Australia zudem eine Reihe von

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Emirates SkyCargo führt Speziallösung für Flugzeugtriebwerke ein

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Emirates Airlines, hat eine neue, spezialisierte Transportlösung namens „Aircraft Engines“ vorgestellt. Diese ist Teil der neu geschaffenen Sparte „Aerospace and Engineering“ und richtet sich an die hohen Anforderungen des Transports von Flugzeugtriebwerken, die besondere Sorgfalt und oft hohen Zeitdruck erfordern. In Zusammenarbeit mit externen Beratern, Triebwerksherstellern und Fluggesellschaften hat Emirates SkyCargo bestehende Prozesse weiterentwickelt, um eine maßgeschneiderte Lösung für den weltweiten Triebwerksversand zu etablieren. Jeder Schritt des Prozesses ist auf maximale Sicherheit und professionelle Handhabung der kritischen Fracht ausgelegt. Zertifizierte Loadmaster überwachen Be- und Entladevorgänge sowie die Sicherung der Triebwerke unter Verwendung spezieller Techniken und Ausrüstung, wie stoßdämpfende Transport-Dollies. Das Emirates Kontrollzentrum überwacht jede Sendung, um die Einhaltung der Lieferfristen zu gewährleisten. Optional können Track-and-Trace-Geräte für Echtzeit-Updates hinzugefügt werden. Geschwindigkeit ist bei Triebwerkssendungen entscheidend, weshalb diese bei Emirates SkyCargo höchste Ladepriorität erhalten, um Standzeiten von Kundenflugzeugen zu minimieren. Ein Expertenteam steht in wichtigen Städten des globalen Netzwerks für Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Die neue Sparte „Aerospace and Engineering“ bietet maßgeschneiderte Logistiklösungen für die Luftfahrt-, Ingenieur-, Verteidigungs- und Raumfahrtbranche, darunter zivile Fluggesellschaften, Flugzeughersteller, Zulieferer von Komponenten und Triebwerken sowie Hersteller von Satelliten und Raumfahrttechnologien. Neben „Aircraft Engines“ umfaßt die Sparte auch „Emirates AOG (Aircraft on Ground)“ zur Beschleunigung des Transports zeitkritischer Flugzeugteile.

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Verfahren gegen Boeing: Gericht prüft Antrag auf Einstellung der Strafverfolgung nach 737 Max-Abstürzen

Das Bezirksgericht der Vereinigten Staaten für den Nördlichen Bezirk von Texas hat einen für Ende Juni angesetzten Gerichtstermin im Verfahren „Vereinigte Staaten von Amerika gegen The Boeing Company“ (Fall-Nr.: 4:21-CR-005-O) aufgehoben. Dies geschieht, während der Richter einen Antrag des Justizministeriums (DOJ) prüft, eine strafrechtliche Verfolgung Boeings im Zusammenhang mit den Abstürzen der Boeing 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 einzustellen. Die Angehörigen der Opfer bezeichnen das vorgeschlagene Abkommen als „moralisch abstoßend“ und fordern dessen Ablehnung. Gerichtstermin abgesagt: Justizministerium strebt Prozeßvermeidung an Richter Reed O’Connor gab am 1. Juni dem Antrag des Justizministeriums statt, den ursprünglich für den 23. Juni angesetzten Prozeß zu annullieren. Dies erfolgte, nachdem das Ministerium am 29. Mai einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens eingereicht hatte. Richter O’Connor hat nun einen Zeitplan für die Einreichung von Schriftsätzen festgelegt: Stellungnahmen zum Antrag sind bis zum 18. Juni fällig, und etwaige Erwiderungen zur Unterstützung des Antrags müssen bis zum 25. Juni eingereicht werden. Dies deutet auf eine sorgfältige Prüfung des Antrags hin, die die rechtlichen Argumente beider Seiten berücksichtigt. Das Justizministerium hatte Boeing ursprünglich wegen einer einzigen Anklage wegen Verschwörung zum Betrug der Vereinigten Staaten angeklagt, einer Anklage, gegen die sich der Flugzeughersteller verteidigen wollte. Im vergangenen Monat jedoch erzielten die Parteien eine Einigung, die vorsieht, daß Boeing über 1,1 Milliarden US-Dollar zahlen würde. Dieser Betrag umfaßt eine Strafe von 487,2 Millionen US-Dollar sowie 444,5 Millionen US-Dollar für die Familien der Absturzopfer. Im Gegenzug würde Boeing die Anklagepunkte anerkennen, und das Justizministerium würde die Anklage zurückziehen. Boeing

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Iberia setzt auf AWS für Digitale Transformation und KI-Innovationen

Iberia hat Amazon Web Services (AWS) als ihren bevorzugten Cloud-Anbieter ausgewählt, um die digitale Transformation zu beschleunigen. Durch diese mehrjährige Partnerschaft verlagert Iberia ihre gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud und nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um den Flugbetrieb zu optimieren, die Zuverlässigkeit kritischer Anwendungen zu erhöhen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Iberia hat ihre physischen Rechenzentren stillgelegt und 1.638 Server, 1.235 Datenbanken und 572 Anwendungen, einschließlich Iberia.com, zu AWS migriert. Diese Umstellung auf eine Microservices-Architektur mit AWS-Diensten wie Amazon ECS und Amazon Aurora Serverless ermöglicht es der Fluggesellschaft, Code-Updates zehnmal schneller zu veröffentlichen, Entwicklungszyklen um 40 Prozent zu verkürzen und die Fehlerrate um 38 Prozent zu senken. Das Unternehmen hat zudem ein neues Betriebsmodell mit Automatisierung für die Verwaltung von über 200 AWS-Konten und 2.000 AWS-Ressourcen implementiert und zur Verbesserung der Ausfallsicherheit Workloads in die AWS-Region Europa (Spanien) verlagert. Im Bereich des Kundenerlebnisses entwickelt Iberia innovative KI-Lösungen. Ein Beispiel hierfür ist der KI-Reiseassistent, ein auf generativer KI basierender Chatbot, der personalisierte Reiseempfehlungen im Bereich „Mi Iberia“ bietet. Generative KI wird zudem in den Betriebsabläufen eingesetzt, etwa zur Unterstützung von Wartungstechnikern, bei Kundenservice-Assistenten und im Contact-Center. Bereits über zehn generative KI-Agenten sind im Einsatz. Darüber hinaus hat Iberia eine Echtzeit-Datenplattform auf AWS aufgebaut, die Kundendaten, Geschäftsdaten und Betriebsdaten umfaßt und täglich fast 2 Terabyte Daten verarbeitet. Diese Plattform unterstützt Hunderte von Anwendungsfällen und hat in fünf Jahren ihren Beitrag zum Unternehmensumsatz signifikant gesteigert. Für die Zukunft plant Iberia die Integration erweiterter KI-Funktionen in ihre Wartungs-, Reparatur- und Überholungsabläufe (MRO), um die Flugzeugwartung

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Uzbekistan Airways reaktiviert teilweise Flüge über russischem Luftraum

Nach einer vorübergehenden Umgehung des russischen Luftraumes zu Beginn des Jahres 2025 hat Uzbekistan Airways, die nationale Fluggesellschaft Usbekistans, ihre Routenführung über Rußland wieder teilweise aufgenommen. Diese anfängliche Entscheidung, Flüge nach Europa über alternative südliche Korridore durch Aserbaidschan und die Türkei umzuleiten, erfolgte als Vorsichtsmaßnahme nach einem Vorfall im Dezember 2024, der zu verstärkten Sicherheitsbedenken im russischen Luftraum führte. Die Wiederaufnahme der Routenführung deutet auf eine Neubewertung der Sicherheitslage oder eine operative Notwendigkeit seitens der Fluggesellschaft hin. Die anfängliche Umgehung und deren Gründe Anfang des Jahres 2025, genauer gesagt ab dem 20. Januar 2025, hatte Uzbekistan Airways ihre Flugrouten nach Europa geändert, um den Luftraum über Rußland und Belarus zu meiden. Dieser Schritt wurde laut Medienberichten und Erklärungen des Vorstandsvorsitzenden der Fluggesellschaft, Shukhrat Khudoykulov, am 28. Januar 2025 bekanntgegeben. Die Entscheidung erfolgte als Vorsichtsmaßnahme und auf Empfehlung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), insbesondere da viele Passagiere auf diesen Routen europäische Staatsbürger sind. Die Umleitung über Aserbaidschan und die Türkei führte zu einer Verlängerung der Flugzeiten um 30 bis 40 Minuten und erhöhte die Betriebskosten der Fluggesellschaft. Als Auslöser für diese temporäre Umgehung wird ein Vorfall vom 25. Dezember 2024 genannt. Ein aserbaidschanisches Passagierflugzeug, das auf dem Weg von Baku nach Grosny in Rußland war, mußte seinen Kurs ändern und stürzte in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau ab. Berichten zufolge soll das Flugzeug von einem russischen Flugabwehrsystem getroffen worden sein, während es sich in der Nähe eines Gebiets befand, das von Drohnenangriffen betroffen war. Dieser tragische Vorfall führte zu

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