
Frankfurt: Geplante Fluglärm-Neuverteilung empört Anrainerkommunen und stellt rechtliche Zusagen in Frage
Der Frankfurter Flughafen ist als Deutschlands größter internationaler Airport ein vitaler Knotenpunkt für Handel und Reise. Doch seine fortwährende Entwicklung und die damit verbundenen Betriebsabläufe sind seit jeher Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten und Konflikte, insbesondere in Bezug auf den Fluglärm, welcher die umliegenden Gemeinden beeinträchtigt. Eine jüngst vom Flughafenbetreiber Fraport und der Deutschen Flugsicherung (DFS) geplante Neuverteilung von Fluglärm hat nun eine Welle scharfer Kritik ausgelöst und einen tiefen Riß im Vertrauen zwischen den Institutionen und den betroffenen Anrainerkommunen hinterlassen. Die Fluglärmkommission (FLK), ein entscheidendes Gremium zur Vertretung der Interessen der betroffenen Gebietskörperschaften, spricht unmißverständlich von einem „schweren Vertrauensbruch“ und fordert vom Land Hessen eine sofortige Prüfung, ob das neue Betriebskonzept überhaupt noch mit den ursprünglichen, rechtlich bindenden Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses für den Flughafenausbau vereinbar ist. Ein tiefer Riß im Vertrauen: Die Kritik der Anrainerkommunen und gebrochene Versprechen Die Fluglärmkommission, welche als zentrale Schnittstelle zwischen den lärmgeplagten Gemeinden und den Betreibern des Luftverkehrs fungiert, ist von der Vorgehensweise Fraports und der DFS zutiefst enttäuscht. Der FLK-Vorsitzende Paul-Gerhard Weiß, welcher zudem als Stadtrat in Offenbach tätig ist, brachte die Empörung auf den Punkt: Er sprach von einem „tiefgreifenden Bruch mit den Prämissen“, auf denen die rechtliche und politische Genehmigung für den Flughafenausbau seinerzeit beruhte. Es sei ein Kernversprechen gewesen, daß eine sogenannte „Doppelbelastung“ der bereits am stärksten vom Fluglärm heimgesuchten Kommunen vermieden werde. Dieses Versprechen war ein wesentlicher Bestandteil der Akzeptanz für die Erweiterung des Flughafens, die mit erheblichen Eingriffen in die Lebensqualität der Bevölkerung verbunden war. Nun aber, so der








