Juni 18, 2025

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Juni 18, 2025

El Al streicht reguläre Flüge bis 23. Juni 2025

Aufgrund der sich verändernden Sicherheitslage und im Einklang mit einer Entscheidung der israelischen Regierung hat die Fluggesellschaft El Al und ihre Tochtergesellschaft Sundor sämtliche regulären Flüge bis Montag, den 23. Juni 2025, gestrichen. Gleichwohl bereitet sich El Al in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium sowie den zuständigen Sicherheits- und Luftfahrtbehörden auf die Durchführung von Rückholflügen aus verschiedenen internationalen Destinationen nach Israel vor. Diese Flüge werden in einem begrenzten und schrittweisen Rahmen durchgeführt. Die Registrierung für diese speziellen Rückholflüge wurde umgehend für alle Kunden geöffnet, deren ursprüngliche Flüge nach Israel seit der Sperrung des israelischen Luftraumes annulliert wurden und die sich derzeit im Ausland befinden. Die Anmeldung ist ausschließlich über einen Link auf der offiziellen El Al-Webseite möglich; Registrierungen über Call Center werden nicht entgegengenommen. Wichtig ist hierbei zu beachten, daß die Reihenfolge der Anmeldung keinen Einfluß auf die Priorität der Flugzuteilung hat. Stattdessen richtet sich die Priorität nach dem ursprünglichen Flugdatum des Kunden. Zusätzlich erhalten humanitäre Ausnahmefälle Vorrang, sofern die notwendigen Unterlagen vorliegen und das medizinische Team von El Al dies genehmigt hat. Gleiches gilt für diplomatische und sicherheitsrelevante Bedürfnisse, deren Genehmigung durch die zuständigen staatlichen Behörden erfolgen muß. Nach erfolgreicher Online-Registrierung erhalten Passagiere eine Bestätigungs-E-Mail über den Eingang des Formulars, welche jedoch keine Flugbestätigung darstellt. Sobald die Registrierung genehmigt und die Flüge von der Regierung freigegeben sind, werden die Kunden per E-Mail oder SMS über aktuelle Informationen, Anweisungen und ihre Flugzuweisung informiert. El Al bittet um Geduld und empfiehlt, sich auf längere Aufenthalte vorzubereiten und alle Belege für Unterkunft und

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Brüssel: Innenminister verspricht Ende langer Warteschlangen bei Passkontrolle

Nach anhaltenden Klagen über lange Warteschlangen bei der Passkontrolle hat der belgische Innenminister Bernard Quintin (MR) während eines Besuchs am Flughafen Brüssel am Montag versprochen, daß solche Verzögerungen im kommenden Sommer der Vergangenheit angehören werden. Die Ankündigung erfolgt angesichts der bevorstehenden Hauptreisezeit, in der das Passagieraufkommen traditionell stark ansteigt und die Effizienz der Grenzkontrollen entscheidend für den reibungslosen Ablauf des Flugbetriebes ist. Um das Problem der langen Wartezeiten anzugehen, sollen während der Spitzenzeiten zusätzliche Beamte bei der Passkontrolle eingesetzt werden. An sogenannten „Orangen Tagen“, an denen ein erhöhtes Passagieraufkommen erwartet wird, soll die Kapazität um 30 Prozent erhöht werden. An „Roten Tagen“, wenn die höchsten Passagierzahlen prognostiziert werden, ist sogar eine Steigerung um 40 Prozent vorgesehen. Die notwendigen Verstärkungen werden vorübergehend aus anderen Abteilungen abgezogen, während der längerfristige Personalbedarf durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen und Schulungen gedeckt werden soll, um eine nachhaltige Lösung zu gewährleisten. Des Weiteren ist in den kommenden Wochen die Installation einer sechsten Passkontrollkabine für die Luftfahrtpolizei geplant. Es wird erwartet, daß alle sechs Kabinen an Spitzentagen vollständig besetzt sein werden, um den Passagierstrom effizienter abwickeln zu können. Diese Maßnahmen werden von Arnaud Feist, dem Vorstandsvorsitzenden des Flughafens Brüssel, begrüßt. „Wir – und insbesondere unsere Passagiere – wissen dies zu schätzen“, erklärte Feist. „Der Flughafen Brüssel ist ein strategischer Knotenpunkt, und die Grenzkontrolle ist ein entscheidender Teil unseres Betriebs. Die Polizei spielt dabei eine zentrale Rolle.“ Die Effizienz der Grenzkontrollen ist für internationale Flughäfen wie Brüssel von hoher Bedeutung, um sowohl die Sicherheit als auch die Attraktivität als Reiseziel

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Überfüllte Reiseziele: Reisebüros sehen geringen Einfluß auf Buchungsentscheidungen

Das Thema Overtourism, also die Überlastung beliebter Urlaubsregionen durch zu viele Besucher, rückt verstärkt in den Fokus der öffentlichen Debatte. Die Quality Travel Alliance (QTA), Europas größte Reisebüro-Kooperationsallianz, hat über 240 ihrer Reisebüroprofis befragt, um herauszufinden, wie stark dieser Umstand die Reiseentscheidungen der Kunden tatsächlich beeinflußt und welche Rolle er in der Reisebüroberatung spielt. Die Umfrageergebnisse zeigen, daß ein Viertel der Befragten einen starken bis eher starken Einfluß von Overtourism auf die Zielwahl ihrer Kunden feststellt. Eine Mehrheit von 60 Prozent sieht jedoch derzeit nur geringe Auswirkungen. Für die meisten Kunden seien nach Einschätzung der Reisebüros andere Faktoren wie Preis und Klima entscheidender. Lediglich 15 Prozent der Befragten konnten bisher keinen erkennbaren Einfluß von Overtourism auf die Urlaubsentscheidung der Reisenden feststellen. Konkrete Buchungsänderungen aufgrund von Überfüllung bleiben eine Ausnahme: Nur acht Prozent der Reiseberater geben an, daß Kunden eine Destination bewußt gemieden haben, weil sie als überlaufen gilt. Etwa 47 Prozent berichten von vereinzelten Vorfällen, während 45 Prozent noch nie eine solche Entscheidung erlebt haben. Trotz der momentan geringen direkten Auswirkungen erwarten viele Experten jedoch ein wachsendes Problembewußtsein. Zehn Prozent der Befragten gehen davon aus, daß das Thema in den kommenden Jahren deutlich an Einfluß gewinnen wird. Weitere 32 Prozent rechnen zumindest bei bestimmten Zielgruppen, insbesondere bei umweltbewußten oder sozial sensibilisierten Kunden, mit einem spürbaren Einfluß auf die Reiseplanung. Thomas Bösl, Sprecher der QTA, betont, daß es nicht darum gehe, moralischen Druck auszuüben, sondern das Thema verantwortungsvoll und differenziert zu behandeln. Reisebüros könnten das Bewußtsein für bewußtes Reisen schärfen, ohne

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National Air and Space Museum in Washington, DC eröffnet nach umfassender Renovierung fünf neue Galerien

Das National Air and Space Museum in Washington, D.C. vollzieht am 28. Juli 2025 einen weiteren wichtigen Schritt in seiner umfassenden Renovierung: Fünf brandneue Galerien werden ihre Tore für das Publikum öffnen. Damit werden Tausende von Exponaten, darunter zahlreiche Publikumslieblinge und ikonische Zeugnisse der Luft- und Raumfahrtgeschichte, wieder zugänglich gemacht. Diese Wiedereröffnung ist Teil einer großangelegten Modernisierung des gesamten Museums, die 2018 begann und pünktlich zum 50. Jubiläum des Museums am 1. Juli 2026 vollständig abgeschlossen sein soll. Besucher können sich auf interaktive Einblicke in die Geschichte des Fliegens von den Anfängen bis zu den zukünftigen Visionen der Weltraumforschung freuen. Einblicke in die Geschichte der Luft- und Raumfahrt: Von der Schallmauer bis zum Mond Die drei historischen Galerien, die im Juli 2025 wiedereröffnet werden, laden die Besucher zu einer interaktiven Reise durch die Geschichte der Fliegerei ein. Die „Boeing Milestones of Flight Hall“, die „Barron Hilton Pioneers of Flight“ und die „World War I: The Birth of Military Aviation“ präsentieren herausragende Meilensteine und ikonische Objekte, die die Entwicklung der Luft- und Raumfahrt maßgeblich geprägt haben: Besonders spannend sind auch die Einblicke in die 1920er und 1930er Jahre, die oft als die „goldene Ära des Fliegens“ bezeichnet werden. In dieser Zeit gab es enorme Fortschritte in der Flugzeugkonstruktion, Langstreckenflügen und der Etablierung des kommerziellen Luftverkehrs. Besucher können hier die Geschichte von Pionieren wie Bessie Coleman kennenlernen, einer afroamerikanischen Luftfahrtpionierin, die als erste afroamerikanische Frau eine Pilotenlizenz erhielt und in der Fliegerei zahlreiche Barrieren überwand. Ebenso werden Modelle der ersten Raketentests von

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Airbus und OCCAR sichern Zukunft des A400M-Programmes durch neue Vereinbarung

Airbus und die europäische Rüstungsorganisation OCCAR haben eine maßgebliche Übereinkunft mit den A400M-Erstbestellerstaaten erzielt. Diese Vereinbarung soll die Produktion des Militärtransporters A400M für die absehbare Zukunft sichern, die Betriebskosten senken und gemeinsam neue Fähigkeiten für das Flugzeug entwickeln. Im Zuge dessen haben Frankreich und Spanien bereits ihre Absicht erklärt, jeweils vier beziehungsweise drei A400M-Flugzeuge früher als ursprünglich geplant in Empfang zu nehmen. Dies signalisiert eine Stärkung des Programmes nach früheren Herausforderungen. Als Kernpunkte der Vereinbarung hat sich Airbus verpflichtet, die operationellen Kosten durch Optimierung der Wartung und Effizienzsteigerungen zu verbessern. Zudem sollen zukünftige Entwicklungen für den A400M schneller und kosteneffektiver umgesetzt werden. Diese Maßnahmen sollen Europas Verteidigungsfähigkeiten ausbauen und die strategische Autonomie im Lufttransport und bei der Mobilität festigen. Der A400M, welcher in der Vergangenheit mit technischen Problemen und Lieferverzögerungen zu kämpfen hatte, ist ein Schlüsselprojekt für die militärische Transportkapazität mehrerer europäischer Staaten, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Durch die neue Vereinbarung werden Airbus und OCCAR den industriellen Status des Programmes jährlich überprüfen. Dies soll der A400M-Produktion Stabilität verleihen, um die Weiterentwicklung der Plattform voranzutreiben und neue Exportmöglichkeiten zu erschließen. Zu den geplanten neuen Fähigkeiten, die Airbus bereits in Betracht zieht, gehören die Entwicklung von Standoff-Jamming-Funktionen (elektronische Kampfführung), eine Erhöhung der Nutzlast auf 40 Tonnen, die Rolle als „Mutterschiff“ für ferngesteuerte Trägersysteme (Remote Carriers) und auch die Fähigkeit zur Brandbekämpfung. Diese Erweiterungen sollen die Anwendungsmöglichkeiten des A400M erheblich ausweiten und sind von strategischer Bedeutung für die gegenwärtigen und künftigen Anforderungen sowohl der aktuellen als auch zukünftiger Betreiber.

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Kinder Business Week 2025 startet mit CEO-Tag: Einblicke in die Wirtschaft für junge Talente

Die Kinder Business Week bietet auch in diesem Jahr wieder eine einzigartige Gelegenheit für junge Menschen zwischen acht und 15 Jahren, erste Einblicke in die heimische Wirtschaft zu gewinnen. Vom 21. bis 25. Juli 2025 können Kinder an insgesamt 60 kostenlosen Workshops teilnehmen, welche am wko campus wien stattfinden. Das Ziel ist es, den Berufsalttag von Unternehmern altersgerecht zu vermitteln und das Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken. Eine Neuerung in diesem Jahr ist der sogenannte CEO-Tag zum Auftakt der Veranstaltung am Montag, dem 21. Juli. An diesem Tag stehen zwölf spezielle Workshops mit führenden Persönlichkeiten aus österreichischen Vorzeigebetrieben auf dem Programm. Mit dabei sind namhafte Manager wie ÖBB-CEO Andreas Matthä, Verbund-Vorstandschef Michael Strugl, Microsoft Österreich-General Manager Hermann Erlach sowie Hotelière Sonja Wimmer und Wiesbauer-Geschäftsführer Thomas Schmiedbauer. Sie werden in Vorträgen und Workshops ihre Erfahrungen teilen und aufzeigen, was mit guten Ideen und Mut erreicht werden kann, um möglicherweise den Unternehmergeist bei den jungen Teilnehmern zu fördern. Die Eröffnung der Kinder Business Week wird von Young Republic gestaltet, der ersten Kids-Popband Österreichs. Die zehn- bis 16-jährigen Künstler sind bekannt für ihre familienfreundlichen Popsongs und haben eine beachtliche Reichweite, insbesondere auf Plattformen wie TikTok. Die Band freut sich auf die Plattform der Kinder Business Week, um junge Besucher direkt anzusprechen. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Workshops spannende Einblicke in unterschiedliche Branchen, wie beispielsweise die Herstellung pflanzlicher Fleischalternativen (Pflanzerei) oder die Funktion von Versicherungen (Smile Versicherung). Die Teilnahme an der Kinder Business Week ist kostenlos und beinhaltet auch eine Jause

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Passagierzufriedenheit an Österreichs Flughäfen auf hohem Niveau – incoming Tourismus als wichtiger Faktor

Die österreichischen Verkehrsflughäfen erfreuen sich einer hohen Passagierzufriedenheit und spielen eine zentrale Rolle für den Tourismus des Landes. Dies geht aus den jüngsten Ergebnissen einer umfangreichen Fluggastbefragung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervor, die im Jahre 2024 an 24 Flughäfen durchgeführt wurde. Davon entfielen rund 14.000 Interviews auf österreichische Airports. Mehr als drei Viertel aller Befragten (78 Prozent) vergaben Bestnoten in puncto Passagierzufriedenheit. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil von 40 Prozent sogenannter Incoming-Reisender, also Flugpassagiere, die von außerhalb nach Österreich reisen. Dieser Wert liegt deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 21 Prozent und unterstreicht die Attraktivität Österreichs als Tourismusstandort. Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) setzt sich für eine weitere Stärkung der Bundesländerflughäfen ein. Seit dem 13. Juni 2025 hat Mag. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Flughafens Linz, turnusmäßig die Präsidentschaft der AÖV von Mag. Julian Jäger, Vorstand des Flughafens Wien, übernommen. Ein herausragendes Zeugnis der Servicequalität Die Ergebnisse der ADV-Fluggastbefragung sind ein klares Bekenntnis der Passagiere zur hohen Qualität der österreichischen Flughäfen. Die Tatsache, daß 78 Prozent der Befragten Bestnoten in der Passagierzufriedenheit vergaben, ist ein Indikator für exzellenten Service und effiziente Abläufe. Besonders bemerkenswert ist, daß in Österreich der Anteil der Bestnote (auf einer 6-teiligen Skala) mit 44 Prozent noch höher ausfällt als in Deutschland, wo dieser Wert bei 32 Prozent liegt. Dies spricht für das Engagement der Mitarbeiter und die Investitionen in die Infrastruktur. Julian Jäger, der nunmehrige Vizepräsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse: „Die österreichischen Flughäfen haben ein herausragendes

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Immersives „Asterix & Obelix“-Abenteuer in Dortmund ab Juni 2025

Ab dem 26. Juni 2025 präsentiert „Phoenix des Lumières“ in Dortmund das spektakuläre Erlebnis „Asterix & Obelix – ein immersives Abenteuer“. Dieses Event bietet Fans die Möglichkeit, in die Welt der beliebten Gallier einzutauchen, bevor Asterix und Obelix am 23. Oktober 2025 in ihrem 41. Abenteuer nach Portugal aufbrechen. Besucher können hautnah an einer Suche nach dem entführten Druiden Miraculix teilnehmen und werden so selbst Teil der gallischen Geschichten. Markus Iking von Egmont Verlagsgesellschaften mbH freut sich darauf, Teile der 40 Abenteuer in diesem besonderen Rahmen zu präsentieren und Asterix-Fans neue Einblicke in das Universum der Comic-Helden zu ermöglichen.

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ÖAMTC warnt vor erhöhter Unfallgefahr zu Fronleichnam auf Österreichs Straßen

Der ÖAMTC prognostiziert für das kommende verlängerte Wochenende rund um Fronleichnam (19. bis 22. Juni 2025) nicht nur ein hohes Verkehrsaufkommen und damit verbundene lange Staus, sondern warnt auch vor einer erhöhten Unfallgefahr. In den vergangenen zehn Jahren verloren zu Fronleichnam insgesamt 71 Menschen bei Verkehrsunfällen in Österreich ihr Leben, wobei das Jahr 2015 mit 13 Todesopfern einen traurigen Höhepunkt darstellte. Robert Kolerovic, Verkehrstechniker des ÖAMTC, appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, besonders konzentriert und defensiv zu fahren. Ein besonderes Augenmerk gilt zu Saisonbeginn den Motorradfahrern, die nach einem regenreichen Mai oft erst jetzt in die Saison starten. In der Vergangenheit war mehr als jeder dritte Verkehrstote zu Fronleichnam mit einem Motorrad unterwegs. Über ein Drittel aller Motorradunfälle sind Alleinunfälle, die zumeist auf unangepaßte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit oder mißglückte Überholmanöver zurückzuführen sind. Der ÖAMTC rät Motorradfahrern, stets vorausschauend und mit angepaßter Geschwindigkeit zu fahren sowie unvorhersehbare Situationen einzuplanen. Auch das regelmäßige Trainieren der Fahrtechnik nach längeren Pausen wird empfohlen. Des Weiteren weisen Studien darauf hin, daß Motorräder im Kreuzungsbereich oft übersehen oder deren Geschwindigkeit unterschätzt wird, weshalb auch andere Fahrzeuglenker zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen sind. Die österreichische Unfallstatistik 2025 zeigt nach vorläufigen Zahlen des BMI bis zum 15. Juni bereits 144 tödlich Verunglückte im Straßenverkehr, was einen Anstieg gegenüber den 119 Todesopfern im Vorjahr zum selben Zeitpunkt bedeutet. Besonders in Niederösterreich ist der Anstieg mit 49 Todesopfern, 18 mehr als im Vorjahr, auffällig. Rückgänge verzeichneten Kärnten, Salzburg und die Steiermark. Im Zehnjahresvergleich liegen die aktuellen Werte, mit Ausnahme der Corona-Jahre 2020 und

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Eklat auf der Paris Air Show: Frankreich schließt Stände israelischer Rüstungsfirmen wegen Angriffswaffen

Auf dem prestigeträchtigen Salon du Bourget, der Pariser Luftfahrtmesse 2025, hat es einen diplomatischen und wirtschaftlichen Eklat gegeben. Frankreich hat die Stände mehrerer israelischer Rüstungsunternehmen schließen lassen, da diese entgegen einer klar kommunizierten Auflage Angriffswaffen ausgestellt hatten. Eine Sprecherin des französischen Verteidigungsministeriums bestätigte, daß die betroffenen Firmen sich nicht an die Vorgabe gehalten hätten, keine Bomben und offensiven Waffensysteme zur Schau zu stellen. Als Konsequenz wurden in der Nacht vor der offiziellen Eröffnung der Messe am Montag Stände, die mutmaßlich Waffen zeigten, welche unter Umständen im Gazastreifen eingesetzt werden, mit schwarzen Stellwänden blockiert. Das israelische Verteidigungsministerium reagierte empört und sprach von einer „unerhörten und beispiellosen Entscheidung“, die sich hinter politischen Erwägungen verstecke und auf eine Ausschaltung israelischer Konkurrenz abziele. Der Vorwurf aus Paris: Verstoß gegen Messeauflagen Die Pariser Luftfahrtmesse, Salon International de l’Aéronautique et de l’Espace, ist traditionell eine der wichtigsten Plattformen für die globale Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie dient nicht nur der Präsentation ziviler Flugzeuge, sondern auch militärischer Technologien und Rüstungsgüter. Die Teilnahme an einer solchen Messe ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um neue Aufträge zu generieren, Technologien zu präsentieren und sich mit potenziellen Partnern und Kunden auszutauschen. Die französische Regierung hat im Vorfeld der diesjährigen Messe offenbar klare Auflagen für die israelischen Aussteller kommuniziert. Es war demnach untersagt, „Bomben und Angriffswaffen“ zur Schau zu stellen. Diese Vorgabe, die sich mutmaßlich auf die aktuelle politische und humanitäre Lage in der Region beziehen dürfte, wurde von einigen israelischen Unternehmen offenbar mißachtet. Eine Sprecherin des französischen Verteidigungsministeriums betonte, daß sich

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