Juni 23, 2025

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Juni 23, 2025

Easyjet-Flugzeug landet außerplanmäßig in München wegen Rauchgeruchs

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Easyjet hat am Dienstag eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Münchner Flughafen eingelegt. Der Grund für die Umleitung des Fluges von Großbritannien nach Griechenland war ein technischer Defekt, der zu Rauchgeruch in der Kabine führte. Die Maschine landete sicher, und die Passagiere konnten ihre Reise später am selben Abend fortsetzen. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur bemerkten die Piloten während des Fluges, der vom Londoner Flughafen Gatwick gestartet war und planmäßig auf der griechischen Ferieninsel Santorini landen sollte, einen Rauchgeruch in der Kabine. Es handelte sich dabei um Geruch, nicht um sichtbaren Rauch. Die Besatzung des Airbus A320 setzte daraufhin eine Dringlichkeitsmeldung ab, verzichtete jedoch auf eine Notmeldung, da keine akute Gefahr für die Personen an Bord bestand. Zuerst hatte „T-Online“ über den Vorfall berichtet. Die Entscheidung der Piloten, in München außerplanmäßig zu landen, erfolgte als Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Nach der Landung standen Einsatzkräfte am Boden bereit, was von Easyjet als „reine Routine- und Vorsichtsmaßnahme“ bezeichnet wurde. Die Reisenden konnten ihre Fahrt noch am selben Abend mit einem Ersatzflugzeug nach Santorini fortsetzen. Solche Zwischenfälle, bei denen technische Probleme zu außerplanmäßigen Landungen führen, sind in der Luftfahrt nicht ungewöhnlich und zeugen von den hohen Sicherheitsstandards der Branche. Die umgehende Reaktion der Piloten und die Bereitstellung eines Ersatzflugzeugs sind typische Maßnahmen, um die Auswirkungen auf die Passagiere so gering wie möglich zu halten und die schnelle Fortsetzung der Reise zu ermöglichen.

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Lettland sucht baltische Investoren für Air Baltic vor Börsengang

Lettland, als Haupteigentümer der Fluggesellschaft Air Baltic, plant einen Börsengang des Unternehmens und sucht dabei Unterstützung von seinen baltischen Nachbarstaaten. Ziel ist es, vor dem Börsengang (IPO) Litauen und Estland als Aktionäre zu gewinnen, um eine breitere staatliche Trägerschaft für Air Baltic zu schaffen. Dies könnte, falls notwendig, auch über deren Flughafengesellschaften geschehen. Lettland hält derzeit 98 Prozent der Anteile an Air Baltic. Die deutsche Lufthansa, die Teile ihres Systems im Rahmen von Wet-Lease-Verträgen auf Air Baltic stützt, hat bereits einen Anteil von zehn Prozent der Aktien zugesichert. Der Vorstoß zur Einbeziehung der Nachbarstaaten erfolgt nach der überraschenden Absetzung des langjährigen Air-Baltic-Chefs Martin Gauss im April dieses Jahres. Der lettische Verkehrsminister Atis Svinka betonte, alle drei baltischen Staaten profitierten von einem starken Akteur auf dem regionalen Luftverkehrsmarkt und lud daher Estland und Litauen zur Beteiligung ein. Die Aufforderung zur Investition in Air Baltic, obwohl als Einladung formuliert, setzt die Nachbarstaaten unter Zugzwang. Air Baltic bietet noch vor Ryanair die größte Konnektivität an den Flughäfen Tallinn und Vilnius, und die Wirtschaft in Litauen und Estland ist maßgeblich auf die Fluggesellschaft angewiesen. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung von Air Baltic für die gesamte baltische Region. Trotz des saisonbedingten Verlustes im ersten Quartal 2025 konnte Air Baltic diesen von 40,6 auf 29,3 Millionen Euro verringern. Die Absetzung von Martin Gauss, der seit 2011 an der Spitze der Fluggesellschaft stand und als Architekt des heutigen Unternehmens gilt, erfolgte nach eigenen Angaben aufgrund des Verlustes des Rückhalts der lettischen Regierung.

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Starlux Airlines erweitert Flotte mit zehn weiteren Airbus A350-1000

Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux Airlines hat auf der Pariser Luftfahrtausstellung einen festen Auftrag über den Kauf von zehn zusätzlichen Airbus A350-1000 unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung erhöht sich die Gesamtbestellung von Starlux Airlines für diesen Flugzeugtyp auf achtzehn Maschinen. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Geschäftsführer von Starlux Airlines, Glenn Chai, und Benoît de Saint-Exupéry, den Executive Vice President Sales des Geschäftsbereiches für Verkehrsflugzeuge bei Airbus. Starlux Airlines betreibt bereits eine reine Airbus-Flotte, die aus 28 Flugzeugen besteht, darunter A350-900, A330neo und A321neo. Insgesamt hat die taiwanesische Fluggesellschaft nun 30 Flugzeuge bestellt, einschließlich der A350F Frachter und der A350-1000. Glenn Chai betonte, daß die Erweiterung der internationalen Flotte mit zusätzlichen A350-1000 einen wichtigen Schritt zur Stärkung der globalen Präsenz und zur Verbesserung der Konnektivität in wichtigen Märkten darstelle. Der Airbus A350-1000 gilt als ein Langstreckenflugzeug, das Effizienz, Reichweite und Komfort bietet, was ihn für die Strategie von Starlux Airlines, den Langstreckenbetrieb zu optimieren und ein außergewöhnliches Passagiererlebnis zu bieten, als ideal erscheinen läßt. Benoît de Saint-Exupéry von Airbus hob hervor, daß die Entscheidung von Starlux Airlines die Stellung des A350-1000 als Maßstab für den Langstreckenflugverkehr bestätige. Die Zusammenarbeit stärke die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Der A350 wird als das modernste und effizienteste Großraumflugzeug weltweit beschrieben, welches neue Standards für den Interkontinentalflug gesetzt hat. Angetrieben von der neuesten Generation von Rolls-Royce-Triebwerken, ist das Flugzeug konstruiert, um bis zu 18.000 Kilometer nonstop zu fliegen. Die A350-Familie hat weltweit mehr als 1.390 Bestellungen von 60 Kunden erhalten, wobei über 650 Flugzeuge derzeit bei

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Urin-Kontroverse über den Wolken: Frontier Airlines Passagierin erlebt unappetitliche Überraschung und stößt auf taube Ohren

Ein Vorfall an Bord eines Fluges von Frontier Airlines von Seattle nach Dallas hat jüngst eine hitzige Debatte über die Verantwortlichkeiten von Fluggesellschaften und den Umgang mit Passagierbeschwerden ausgelöst. Am 9. Juni 2025 entdeckte eine Passagierin, daß ihr unter dem Sitz verstauter Rucksack, der als Handgepäck diente, von einer mysteriösen, übelriechenden Flüssigkeit durchtränkt worden war. Zunächst vermutete sie Wasser oder Limonade, doch der gelbliche Farbton, der ihr beim Versuch, den Gegenstand in der Bordtoilette zu trocknen, auffiel, ließ sie zu einer beunruhigenden Schlußfolgerung gelangen: Sie glaubte, die Person vor ihr habe während des Fluges uriniert. Ihr Versuch, Hilfe beim Bordpersonal der Fluggesellschaft zu suchen, mündete jedoch in eine frustrierende Odyssee. Ein unerwartetes und ekelerregendes Erlebnis Der Vorfall ereignete sich angeblich gegen Ende des Fluges. Wie üblich bei Inlandsflügen, hatte die betroffene Passagierin ihre Tasche unter dem Vordersitz verstaut – eine Geste, über die man normalerweise nicht zweimal nachdenkt. Doch in diesem Fall führte es zu der bizarren Situation, daß ihr Rucksack, Berichten der New York Post zufolge, vollständig mit Urin bedeckt gewesen sein soll. Trotz dieser offensichtlich unerfreulichen und ekelerregenden Situation behauptet die Fluggesellschaft, keine Haftung zu haben. Dies wirft Fragen über die Definition von Service und Verantwortung im Luftverkehr auf. Die Richtlinien von Frontier Airlines zur Haftung bei Handgepäck sind hierbei von zentraler Bedeutung. Die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft besagen unmißverständlich: „Frontier haftet nicht für Verlust oder Beschädigung von Handgepäck, es sei denn, ein solcher Schaden wird durch Fahrlässigkeit von Frontier oder ihrer Vertreter verursacht, welche Schäden, die sich aus

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Litauen wählt Embraer C-390 Millennium als neues Militärtransportflugzeug

Das litauische Ministerium für Landesverteidigung hat bekanntgegeben, daß die Embraer C-390 Millennium als künftiges Militärtransportflugzeug des Landes ausgewählt wurde. Diese Entscheidung ist ein wesentlicher Schritt zur Stärkung der operativen Bereitschaft Litauens und seiner Interoperabilität innerhalb der NATO. Damit wird der Weg für den Erwerbsprozeß gemäß den nationalen rechtlichen Verfahren und Gesetzen geebnet. Loreta Maskaliovienė, Vizeministerin der Landesverteidigung Litauens, erklärte, man habe die auf dem Markt verfügbaren Militärtransportflugzeuge sorgfältig geprüft und sei zu dem Schluß gekommen, daß die C-390 Millennium die am besten geeignete Plattform sei, um die nationalen militärischen Einsatzanforderungen zu erfüllen. Litauen hat sich daher für Embraer als Verhandlungspartner entschieden und erwartet, den Erwerbsvertrag in den kommenden Monaten abzuschließen. Bosco Da Costa Junior, Präsident und Geschäftsführer von Embraer Defense & Security, äußerte sich geehrt über die Auswahl und betonte das Engagement von Embraer zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten in Europa. Die C-390 Millennium ist ein Transportflugzeug der nächsten Generation, das für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert wurde. Es bietet überlegene Geschwindigkeit, Nutzlastkapazität und Missionflexibilität. Die Entscheidung Litauens reiht sich in eine wachsende Zahl europäischer und NATO-Verbündeter ein, die ebenfalls die C-390 zur Modernisierung ihrer Luftstreitkräfte gewählt haben, darunter Portugal, Ungarn, die Niederlande, Österreich, die Tschechische Republik, Schweden und die Slowakei. Durch die Einführung der C-390 Millennium wird Litauen seine operativen Fähigkeiten erheblich steigern und gleichzeitig vom europäischen Ökosystem für Support und Ausbildung profitieren. Seit ihrer Indienststellung bei der brasilianischen Luftwaffe im Jahre 2019, der portugiesischen Luftwaffe im Jahre 2023 und der ungarischen Luftwaffe im Jahre 2024 hat die C-390

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Strategische Partnerschaft zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense

Die Sierra Nevada Corporation (SNC), ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung, und die Lufthansa Technik AG, ein führender Anbieter technischer Dienstleistungen für zivile und militärische Flugzeuge, haben auf der Pariser Luftfahrtausstellung eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Diese Kooperation zielt darauf ab, die gemeinsamen Kompetenzen beider Unternehmen auf dem globalen Markt zu bündeln und Verteidigungs- sowie Luftfahrtkunden weltweit umfassend zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense, der Verteidigungssparte der Lufthansa Technik AG, wird sich auf die gemeinsame Erkundung von Möglichkeiten in den Bereichen Modifikation, Reparatur und Lebenszyklus-Support von Flugzeugen konzentrieren. Beide Partner wollen ihr ergänzendes Fachwissen nutzen, um Kunden in den Vereinigten Staaten, Europa und weiteren NATO-Partnerländern innovative Lösungen anzubieten. Durch die Verknüpfung der fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten von SNC mit der umfassenden Erfahrung der Lufthansa Technik Defense in Wartung, Reparatur, Überholung und Modifikation von Luftfahrzeugen soll dem internationalen Verteidigungs- und Luftfahrtsektor ein umfassender Service geboten werden. Jon Piatt, Executive Vice President des Geschäftsbereichs ISR, Aviation and Security (IAS) von SNC, betonte die entstehenden Synergien, die Innovation und Exzellenz in der Luftfahrtindustrie vorantreiben sollen. Michael von Puttkamer, Vice President Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, hob hervor, daß die Kombination von SNCs Expertise bei Missionssystemen mit der technischen Flugzeugbetreuung der Lufthansa Technik die Verteidigungsfähigkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks stärke. Er betonte die Bedeutung glaubwürdiger Zusammenarbeit, gemeinsamer Verantwortung und technologischer Stärke in der aktuellen Sicherheitslage. Zu den Kernbestandteilen der Vereinbarung zählen die Identifizierung neuer gegenseitiger Geschäftschancen sowie die gemeinsame Entwicklung von Fähigkeiten

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ATR: JSX führt „Premium-Flüge“ mit Turboprop-Flugzeugen ein

Der französisch-italienische Flugzeughersteller ATR hat auf der Paris Air Show am 18. Juni 2025 das Comeback seiner Präsenz auf dem amerikanischen Markt bekanntgegeben. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung wird die öffentliche Charterfluggesellschaft JSX, bekannt für ihren „Hop-on“-Dienst, zwei Flugzeuge des Typs ATR 42-600 leasen und damit ihre Flugoperationen in den Vereinigten Staaten aufnehmen. Diese Partnerschaft markiert den Einstieg von ATR in den amerikanischen öffentlichen Chartermarkt und unterstreicht das wachsende Interesse an regionalen Fluglösungen, die Komfort und Effizienz miteinander verbinden. JSX plant, diese Maschinen mit einer Premium-Konfiguration aus der ATR HighLine Kabinensammlung auszustatten und High-Speed-Internetzugang mittels Starlink anzubieten. Ein neues Kapitel für den US-Chartermarkt Die Zusammenarbeit zwischen ATR und JSX verspricht, den öffentlichen Chartermarkt in den Vereinigten Staaten neu zu definieren. JSX, das bereits für sein einzigartiges Servicekonzept bekannt ist, bei dem Passagiere wie bei einem Privatflugzeug einsteigen und abheben können, erweitert nun sein Angebot durch den Einsatz von ATR-Flugzeugen. Die beiden geleasten ATR 42-600 werden es JSX ermöglichen, ihr „Hop-on“-Dienstleistungsspektrum zu erweitern und neue Flughäfen zu erreichen, die bisher für größere Flugzeuge unzugänglich waren. Die operative Unterstützung der ATR-Flüge wird durch ein umfassendes ATR Global Maintenance Agreement gewährleistet. Dieses Abkommen zielt darauf ab, die Flugzeugverfügbarkeit und -zuverlässigkeit zu maximieren, was für einen reibungslosen und pünktlichen Flugbetrieb von entscheidender Bedeutung ist. Für JSX ist dies eine wichtige Absicherung, da der Erfolg ihres Geschäftsmodells stark von der Pünktlichkeit und der Qualität des Flugerlebnisses abhängt. Ein zentraler Aspekt der neuen JSX-ATR-Operationen ist die Ausstattung der Flugzeuge. JSX beabsichtigt, seinen Kunden eine Premium-Konfiguration anzubieten,

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Embraer A-29 Super Tucano erreicht 600.000 Flugstunden

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer feiert auf der Internationalen Pariser Luftfahrtausstellung einen bedeutenden Meilenstein für sein Flugzeugmuster A-29 Super Tucano. Die im Dienste von 22 Luftstreitkräften weltweit stehende Flotte dieses Modells hat die Marke von 600.000 Flugstunden überschritten, was seine bewährte Leistung und Zuverlässigkeit unterstreicht. Bosco da Costa Junior, Präsident und Geschäftsführer von Embraer Defense & Security, bezeichnete dieses Ereignis als Privileg. Der A-29 Super Tucano ist das einzige in Produktion befindliche leichte Angriffs-, bewaffnete Aufklärungs- und fortgeschrittene Trainings-Turboprop-Flugzeug, dessen Kampftauglichkeit weltweit nachgewiesen ist. Es bietet Luftstreitkräften eine flexible und kosteneffiziente Lösung für eine breite Palette von Missionen, darunter fortgeschrittenes Pilotentraining, Luftnahunterstützung (CAS), Luftraumüberwachung, Luftabriegelung, Ausbildung von Forward Air Controllern (JTAC), bewaffnete Aufklärung, Grenzüberwachung und Lufteskorte. Die Vielseitigkeit des Flugzeugs wird durch die kürzliche Anschaffung der A-29N Super Tucano durch Portugal unterstrichen. Diese NATO-interoperable Variante ist mit fortschrittlicher Avionik und spezialisierten Kommunikationssystemen ausgestattet, um den strengsten Anforderungen des Bündnisses gerecht zu werden. Der A-29 Super Tucano zeichnet sich durch modernste Technologie für präzise Zielidentifikation und Waffensysteme aus. Seine robuste Konstruktion ermöglicht den Betrieb von unbefestigten Start- und Landebahnen sowie in anspruchsvollen Umgebungen mit geringer Infrastruktur. Das Flugzeug ist zudem für seinen geringen Wartungsaufwand und seine hohen Werte bei Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und struktureller Integrität bekannt, was zu niedrigen Lebenszykluskosten führt. Diese Eigenschaften machen den A-29 Super Tucano zu einer attraktiven Wahl für Luftstreitkräfte, die auf der Suche nach einem effektiven Multi-Missions-Flugzeug sind, das sowohl kampferprobt als auch wirtschaftlich im Unterhalt ist.

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Hohe Tourismusinflation in der Türkei führt zu Rückgängen bei Buchungen

Die Türkei verzeichnete im April 2025 die höchste Preissteigerung für touristische Dienstleistungen in Europa. Laut einem Bericht der Zeitung Hürriyet, welche sich auf Daten von Eurostat beruft, erreichte die sogenannte Tourismusinflation in der Türkei 41,9 Prozent. Dies steht in starkem Gegensatz zu anderen europäischen Reisezielen, wo die Preissteigerungen wesentlich moderater ausfielen; so lag die Tourismusinflation in Spanien bei 4,8 Prozent und in Frankreich bei lediglich 1,9 Prozent. Trotz eines für Euro-Zahler günstigen Wechselkurses bekommen Reisende die Preisentwicklung, insbesondere bei Hotelübernachtungen und in der Gastronomie, deutlich zu spüren. Diese Entwicklung hat bereits spürbare Auswirkungen auf den Verkauf von Pauschalreisen in die Türkei. Nach Angaben der TDA (Tourismus Daten Analyse), auf die sich das Fachmagazin FVW beruft, sank die Zahl der aus Deutschland gebuchten Türkei-Reisen für den Sommer 2025 bis Ende April um etwa zehn Prozent. Besonders betroffen ist die Türkische Riviera mit einem Rückgang von zwölf Prozent, während die Ägäisregion bislang keine Rückgänge verzeichnet. Im vergangenen Jahre hatte die Türkei noch ein Rekordergebnis mit 6,5 Millionen deutschen Gästen erzielt. Nun drohen diese Erfolge ins Wanken zu geraten. Reiseveranstalter berichten, daß Hoteliers versuchen, mit Last-Minute-Rabatten gegenzusteuern. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß auch der zweite große Quellmarkt, Rußland, eine Schwäche zeigt. Der negative Trend für die aktuelle Saison dürfte sich jedoch kaum noch abwenden lassen, da die Buchungen für den Sommer größtenteils bereits abgeschlossen sind. Profiteure dieser Entwicklung sind Reiseländer mit einem vorteilhafteren Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut TDA verzeichnen Destinationen wie Bulgarien, Ägypten und Polen derzeit deutliche Zuwächse bei den Buchungen. Diese Länder

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Dringende Sicherheitsbedenken bei Boeing 737 Max Triebwerken: NTSB warnt vor Rauch in Kabine und Cockpit

Die amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) hat am 18. Juni 2025 eine dringende Sicherheitsempfehlung betreffend die CFM International LEAP-1B Triebwerke ausgesprochen, welche exklusiv in Boeing 737 Max Flugzeugen zum Einsatz kommen. Die Behörde äußert ernsthafte Bedenken, daß Rauch aus dem Triebwerk in das Cockpit oder die Passagierkabine gelangen könnte. Die NTSB forderte zudem eine erweiterte Untersuchung, um das Potential ähnlicher Probleme bei den LEAP-1A und -1C Triebwerken zu evaluieren, die in bestimmten Varianten der Airbus A320neo Familie und den COMAC C919 Flugzeugen verbaut sind. Diese Warnung folgt auf mehrere Vorfälle, bei denen es zu Rauchentwicklung in den Flugzeugen kam, was die Notwendigkeit umgehender Maßnahmen unterstreicht. Ein technischer Mangel mit potenziellen Folgen Die Bedenken der NTSB konzentrieren sich auf eine spezifische Sicherheitsfunktion der CFM LEAP-Triebwerke, das sogenannte Engine Load Reduction Device (LRD). Dieses System ist eigentlich dazu konzipiert, die Schwere von Vibrationen zu reduzieren, die von einem beschädigten Triebwerk auf die Flugzeugzelle übertragen werden könnten. Eine solche Funktion ist essentiell, um größere strukturelle Schäden am Flugzeug im Falle eines Triebwerksproblems, beispielsweise nach einem Vogelschlag, zu verhindern. In einer Stellungnahme erklärte die NTSB jedoch: „Die NTSB stellte fest, daß das Motorlastreduziergerät, oder LRD, eine Sicherheitsfunktion, die dazu dient, die Schwere der von einem beschädigten Motor auf die Flugzeugzelle übertragenen Vibrationen zu reduzieren, zu Schäden am Motorölsystem führen kann.“ Die Behörde fügte hinzu: „Ein solcher Zustand kann dazu führen, daß Rauch von heißem Öl in das Belüftungssystem und letztendlich in das Cockpit oder die Passagierkabine gelangt.“ Dies ist ein kritischer Punkt,

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