Juni 24, 2025

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Juni 24, 2025

Turkish Airlines erwägt Einstieg bei Air Europa

Die Turkish Airlines zieht ein Gebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa in Betracht. Dies berichten Kreise, die mit der Angelegenheit vertraut sind, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Damit reiht sich die türkische Staatsfluggesellschaft in eine wachsende Zahl potenzieller Investoren ein, zu denen auch die Lufthansa und Air France-KLM zählen, vor Ablauf der Frist für verbindliche Angebote Anfang Juli. Der Schritt ist Teil der Bemühungen von Air Europa, Mittel zur Rückzahlung eines staatlichen Darlehens aus der Zeit der Pandemie zu beschaffen. Das Interesse einer außereuropäischen Fluggesellschaft am regionalen Markt ist ein seltener Vorgang und könnte Turkish Airlines eine strategische Position für eine zukünftige Kontrolle in diesem wichtigen Luftverkehrsraum sichern. Auch Air France-KLM und Lufthansa führen weiterhin Gespräche mit Globalia, der Eigentümerin von Air Europa, über eine Beteiligung; Details hierzu bleiben jedoch vertraulich. Die Verkaufsbemühungen um Air Europa ziehen sich bereits seit längerer Zeit hin, was auf interne Familienstreitigkeiten innerhalb von Globalia sowie strukturelle Bedenken seitens der Bieter zurückzuführen ist. Der Fokus liegt nun auf dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent, welche einen strategischen Einstieg inmitten des zunehmenden Konsolidierungsdrucks im europäischen Luftverkehrsmarkt bietet. Die Eigentümerin von British Airways, die IAG, welche bereits eine 20-prozentige Beteiligung an Air Europa hält, hatte im vergangenen Jahr eine vollständige Übernahme der Fluggesellschaft aufgrund regulatorischer Bedenken und kartellrechtlicher Vorbehalte aufgegeben. Air Europa betreibt wichtige Routen innerhalb Spaniens, Europas und Lateinamerikas. Diese Regionen stehen zunehmend im Fokus von Fluggesellschaften, die dort Wachstum und eine größere Marktpräsenz anstreben. Der Wettbewerb um die Anteile an Air

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Dertour stellt europäische Strandziele abseits des Mittelmeers vor

Während viele Reisende im Sommer die Hitze des Mittelmeers suchen, präsentiert Dertour Austria eine Auswahl an Strandgeheimnissen im Norden und Nordosten Europas. Diese Reiseziele, charakterisirt durch mildere Sommer und oft unberührte Natur, sollen eine willkommene Alternative für jene bieten, die im Urlaub eher durchatmen als durchschwitzen möchten. Das Angebot umfaßt familienfreundliche, sportliche und romantische Küstenabschnitte, die abseits der bekannten Touristenpfade liegen. Besondere Erwähnung finden die Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, welche als Geheimtipps für einen erholsamen Strandurlaub ohne Massentourismus gelten. Entlang ihrer Ostseeküste finden sich malerische Steilküsten sowie naturbelassene Sandstrände, oft umgeben von ausgedehnten Kiefernwäldern und flachem Wasser. Beispiele hierfür sind der Pärnu Beach in Estland, der Kurort Jurmala in Lettland mit seinen Holzvillen oder Palanga in Litauen. Die Kurische Nehrung wird als Rückzugsort für Erholungssuchende hervorgehoben. Auch Dänemark bietet mit über 7.400 Kilometern Küste vielfältige Möglichkeiten für die Sommerfrische. Der Amager Strandpark in Kopenhagen vereint urbane Atmosphäre mit guter Infrastruktur, während Bornholm mit feinem Sand und klarem Wasser lockt. Die Nordspitze Jütlands verspricht ruhige Stunden. Deutschlands Nord- und Ostseeküsten sind ebenso ein Paradies für Aktivurlauber und Erholungssuchende, mit Orten wie Cuxhaven, Sankt Peter-Ording oder Binz auf Rügen. Die Niederlande, Polen und Schweden ergänzen das Portfolio mit ihren eigenen Küstenreizen, von den lebhaften Seebädern der Niederlande wie Scheveningen bis zu den wilden Wanderdünen des Slowinski-Nationalparks in Polen und den menschenleeren Stränden Südschwedens. Darüber hinaus werden Reiseziele an den Atlantikküsten Frankreichs und Großbritanniens vorgestellt. Die Bretagne und Normandie in Frankreich locken mit dramatischen Steilküsten, historischen Sehenswürdigkeiten und endlosen Stränden, wie

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Debatte über kostenfreies Handgepäck im europäischen Luftverkehr

Eine mögliche Änderung des europäischen Luftverkehrsrechts, die Fluggesellschaften dazu verpflichten würde, mindestens ein Stück Handgepäck und einen zusätzlichen kleinen Koffer kostenfrei in der Kabine zu erlauben, steht zur Abstimmung. Diese Vorlage wird am 24. Juni im Verkehrsausschuß des EU-Parlaments behandelt. Ziel der Initiative ist es, auf wachsende Beschwerden von Reisenden und Verbraucherschützern über undurchsichtige Tarifmodelle, insbesondere bei sogenannten Billigfluglinien, zu reagiren, welche oft hohe Zuschläge für Handgepäck verlangen. Der europäische Airline-Verband Airlines for Europe (A4E), zu dem große Gesellschaften wie Lufthansa, Ryanair, EasyJet und Air France-KLM gehören, übt scharfe Kritik an dem Vorschlag der europäischen Politiker. Die Organisation warnt vor einem tiefgreifenden Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Fluggesellschaften. Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, argumentirt, daß Europa von der Wahlfreiheit lebe und eine pauschale Auferlegung von Gepäckstücken den Reisenden diese Entscheidungsfreiheit nähme und die Flugpreise in die Höhe treiben würde. Die Airlines betonen, daß die aktuelle Preisgestaltung es den Passagieren ermögliche, nur für die Leistungen zu zahlen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen, und somit eine individuelle und potenziell günstigere Reiseplanung erlaube. Die Diskussion um Handgepäckgebühren ist nicht neu und hat sich in den letzten Jahren, insbesondere mit dem Aufkommen und Wachstum der Billigfluganbieter, stetig intensiviert. Verbraucherschützer moniren, daß die anfänglich günstig erscheinenden Flugpreise durch versteckte Gebühren, wie jene für Handgepäck, künstlich niedrig gehalten würden und der tatsächliche Endpreis oft erst spät im Buchungsprozeß ersichtlich werde. Die Forderung nach mehr Transparenz und einer Vereinheitlichung der Handgepäckregeln zielt darauf ab, die Kostenklarheit für Reisende zu verbessern und unerwartete Ausgaben am Flughafen

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Strategische Neuausrichtung bei Aurigny Air Services

Die Fluggesellschaft Aurigny Air Services, der Luftfahrtanbieter der Kanalinsel Guernsey, vollzieht eine bedeutende strategische Neuausrichtung ihrer Flotte und ihres Betriebsmodells. Im Rahmen einer neuen, langfristigen Partnerschaft mit Skybus (Vereinigtes Königreich) wird Aurigny ab Ende 2025 zwei Flugzeuge des Typs DHC-6-300 im sogenannten „damp-lease“ (einer Form des Wet-Lease) anmieten, um ihre beiden Dornier Do228-212(NG) zu ersetzen. Diese Flottenerneuerung ist eng mit einer mehrjährigen Verlängerung der Verpflichtung im öffentlichen Dienst (Public Service Obligation, PSO) für die wichtigen Verbindungen von Alderney nach Guernsey und Southampton verbunden. Gleichzeitig konzentriert sich Aurigny Air Services künftig ausschließlich auf den Betrieb ihrer eigenen ATR72-600 Flotte ab Guernsey, während die London-Verbindungen weiterhin auf London Gatwick beschränkt bleiben. Flottenmodernisierung und Betriebsübergabe an Skybus Die Entscheidung, die Dornier Do228-212(NG) durch DHC-6-300 Twin Otters zu ersetzen, ist ein klares Zeichen für eine Modernisierung und Standardisierung des Flugbetriebs auf den kürzeren und weniger frequentierten Routen. Die Twin Otters, bekannt für ihre Robustheit und Eignung für den Einsatz auf kürzeren Start- und Landebahnen, werden von Skybus in den Betrieb genommen. Skybus, das bereits über eine Flotte von vier DHC-6-300 verfügt, wird die zwei zusätzlichen Maschinen in seine bestehende Flotte integrieren. Der Einsatz der Twin Otters ab Alderney soll bereits am 1. November 2025 beginnen. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werden Aurignys eigene Dornier Do228-212(NG) bis Ende des Jahres in Dienst bleiben. Ein wesentlicher Aspekt dieser Partnerschaft ist auch die berufliche Zukunft der Piloten. Sie erhalten die Möglichkeit, sich entweder für die Twin Otters bei Skybus oder für die ATR72-600 bei Aurigny umschulen

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Tallink Silja Line feiert Ilon Wikland mit Märchenausstellungen auf See

In diesem Sommer verwandeln sich zwei Kreuzfahrtfähren der Tallink Silja Line, die Victoria I und die Baltic Queen, in schwimmende Märchenparadiese. Anlaß ist das Jubiläumsjahr von Ilon Wikland, der renommirten Illustratorin der Bücher von Astrid Lindgren. In Zusammenarbeit mit Ilon’s Wonderland (Iloni Imedemaa) in Haapsalu, Estland, bieten die Schiffe ein märchenhaftes Erlebnis an Bord, das eine Ausstellung von Wiklands Illustrationen, gemütliche Leseecken mit ihren Büchern in verschiedenen Sprachen sowie kreative Malbereiche für Kinder umfaßt. Piret Mürk-Dubout, Mitglied der Geschäftsführung der Tallink Grupp, würdigte Ilon Wikland als eine Künstlerin, die eine „wunderbare kulturelle Brücke zwischen Schweden und Estland geschlagen“ habe. Ihre Illustrationen ließen die Geschichten von Astrid Lindgren erstaunlich nah an Estland erscheinen und spiegelten Wiklands eigene Kindheitserinnerungen an dieses Land wider. Die Reederei ist erfreut, dieses Erlebnis während der Hauptreisezeit im Sommer anzubieten, wenn Passagiere aus aller Welt die Schiffe frequentiren. Man hoffe, daß diese Zusammenarbeit insbesondere Reisende aus Schweden und anderen Ländern dazu anregen werde, Estland zu erkunden. Maarja Kõuts, Direktorin von Ilon’s Wonderland, ergänzte, daß Ilon Wiklands kreative Reise Generationen umspanne. Ihre detailreichen und warmen Zeichnungen vermittelten Menschen jeden Alters und jeder Herkunft die sichere, phantasievolle Welt der Kindheit. Ab Donnerstag, dem 19. Juni, können Passagiere an Bord der Victoria I und der Baltic Queen die Ausstellung genießen und sogenannte „Bücherkoffer“ entdecken, die mit Wiklands illustrirten Werken in mehreren Sprachen gefüllt sind. Für die jungen Passagiere gibt es zudem Zeichen- und Malaktivitäten, bei denen Preise von Ilon’s Wonderland gewonnen werden können. In den Bordgeschäften sind einzigartige Souvenirs mit

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Embraer-Tochter Atech eröffnet erstes Büro in Europa

Atech, ein Unternehmen der Embraer-Gruppe, erweitert seine internationale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Büros in Lissabon, Portugal. Diese Expansion, die in Zusammenarbeit mit Embraer Defense Europe erfolgt, ist Teil der Unternehmensstrategie, die Auslandsgeschäfte auszubauen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie dem Luftverkehrsmanagement. Das neue Büro in Lissabon ist die erste Niederlassung von Atech außerhalb Brasiliens. Obwohl die vom Unternehmen entwickelten Technologien bereits in verschiedenen Ländern Asiens, Lateinamerikas und in Brasilien zum Einsatz kommen, stellt dieser Schritt eine bedeutende Festigung der europäischen Präsenz dar. Rodrigo Persico de Oliveira, Geschäftsführer von Atech, äußerte sich zur Eröffnung und betonte, daß das Lissabonner Büro die Beziehungen von Atech zu europäischen Unternehmen und Organisationen vertiefen werde. Das Unternehmen sei bereits regelmäßig an der jährlichen Cyber-Verteidigungsübung Locked Shields des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) beteiligt und beabsichtige, seine Verbindungen zu strategischen internationalen Partnern in Europa weiter auszubauen. Atech ist als brasilianisches Systemhaus für Luftverkehrsmanagement (ATM) und Verteidigung bekannt. Basierend auf internationalen Standards ist das Unternehmen für die Entwicklung des brasilianischen Flugsicherungsystems verantwortlich, welches von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als Referenzsystem weltweit anerkannt wird. Diese Expertise soll nun verstärkt in den europäischen Markt getragen werden. Das Portfolio von Atech für den Verteidigungs- und öffentlichen Sicherheitsbereich umfaßt innovative Lösungen wie Kommando- und Kontrollsysteme, Intelligenz- und Datenanalysewerkzeuge, Vorfallmanagementplattformen, Drohnensteuerung und fortschrittliche Cybersicherheitstechnologien. Ziel ist die Integration und Optimierung von Überwachung, Analyse und Entscheidungsfindung in Echtzeit, um komplexe Operationen wie Krisenmanagement, Grenzüberwachung und Verteidigungseinsätze zu unterstützen. Die physische Präsenz in

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Tarifkonflikt in der Reisebranche spitzt sich zu: Verdi und DRV-Tarifgemeinschaft weiterhin uneins über Lohnerhöhungen

Die Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft des Deutschen Reiseverbandes (DRV-T) sind in eine Sackgasse geraten. Auch die vierte Verhandlungsrunde, die in der vergangenen Woche in Frankfurt am Main stattfand, konnte keine Einigung herbeiführen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert, daß das von der DRV-T vorgelegte, angepaßte Angebot bei weitem nicht ausreiche, um den von ihr bezifferten Reallohnverlust von 17 Prozent aus den vergangenen sechs Jahren auszugleichen, in denen kein neuer Tarifvertrag zustande gekommen war. Der Konflikt in der deutschen Reisebranche, der die Beschäftigten in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern betrifft, droht sich somit weiter zu verschärfen, da die nächste Verhandlungsrunde bereits für den 25. Juni in Berlin anberaumt ist. Verhärtete Fronten: Angebot und Forderung weit auseinander Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die traditionell die Interessen der Arbeitnehmer in der Dienstleistungsbranche vertritt, hatte ursprünglich eine Gehaltssteigerung von 19,5 Prozent gefordert, mindestens aber 550 Euro brutto, bezogen auf die tariflichen Gehälter aus dem Jahr 2018. Diese Forderung basiert auf der Annahme eines erheblichen Reallohnverlustes der letzten Jahre, in denen die Gehälter in der Reisebranche nicht mit der Inflation Schritt halten konnten. Verdi-Verhandlungsführerin Sonja Austermühle betonte, daß der Ausgleich dieses Verlustes von 17 Prozent oberste Priorität habe, da seit sechs Jahren kein neuer Tarifvertrag erzielt werden konnte. Dies bedeutet, daß die Beschäftigten in diesem Sektor in den letzten Jahren eine spürbare Minderung ihrer Kaufkraft hinnehmen mußten. Demgegenüber steht das von der DRV-Tarifgemeinschaft unterbreitete, geänderte Angebot, das von Verdi als unzureichend kritisiert wird. Laut Verdi sieht das neue Angebot eine Erhöhung der aktuell bei der Dertour

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Niederösterreichs Bauern bitten um Rücksicht im Straßenverkehr während der Erntezeit

Für die Bauern in Niederösterreich beginnt mit dem Sommer eine der arbeitsintensivsten Perioden des Jahres: die Erntezeit. Mähdräscher und Traktoren samt Anhängern sind dann frühmorgens bis spätabends auf den Feldern und Straßen unterwegs, oft unter Zeitdruck und bei hohen Temperaturen. Die Österreichische Jungbauernschaft appelliert in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung, besondere Geduld und Rücksicht im Straßenverkehr walten zu lassen, um gefährliche Situationen mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu vermeiden. Viktoria Hutter, Obfrau der Österreichischen Jungbauern, unterstrich die Bedeutung der Arbeit der Bauern für die Versorgung des Landes und die Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion. Sie betonte, daß die Bauern dafür sorgten, daß „Österreichs Tische jederzeit gedeckt und unsere Teller gefüllt sind“. Gerade in den Sommermonaten käme es vermehrt zu gefährlichen Situationen, wenn landwirtschaftliche Großfahrzeuge auf den Straßen unterwegs seien. Daher sei Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr von größter Wichtigkeit. Niederösterreich nimmt eine führende Rolle im österreichischen Ackerbau ein. Zwischen Juni und August, der Hauptsaison auf den Feldern, werden wichtige Kulturen geerntet, die die Basis für das tägliche Brot und andere Lebensmittel bilden. Die beeindruckenden Anbauflächen belegen die Stellung Niederösterreichs als wichtigstes Agrarland Österreichs. Auf rund 170.000 Hektar wird Weizen angepflanzt, über 60.000 Hektar sind mit Gerste bestellt. Roggen wächst auf etwa 25.000 Hektar, Triticale auf knapp 30.000 Hektar. Auch andere Kulturen wie Hafer (ca. 10.000 Hektar), Sojabohnen (30.000 Hektar), Sonnenblumen (knapp 20.000 Hektar) und Mohn (rund 2.000 Hektar) prägen das Bild der sommerlichen Ernte im Land. Viktoria Hutter hob abschließend hervor, daß diese Zahlen die wichtige Arbeit der Bauern belegten und die

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El Al  bietet Schiffspassagen als Alternative zu annullierten Israel-Flügen an

Die israelische Fluggesellschaft EL AL bietet Passagieren, deren Flüge nach Israel annullirt wurden, eine ungewöhnliche Alternative zur Rückreise an: die Beförderung auf einem Kreuzfahrtschiff von Zypern aus. Kunden von EL AL und der Tochtergesellschaft Sundor, deren gebuchte Flüge gestrichen werden mußten, können diese Schiffspassage als kostenlose Option anstelle eines Rückholfluges wählen. Dies stellt eine zusätzliche Reisemöglichkeit neben den weiterhin angebotenen Rückholflügen dar, um die Heimreise für betroffene Reisende zu ermöglichen. Die Schiffspassage von Zypern nach Israel startet am 26. Juni 2025 um 13:30 Uhr Ortszeit vom Hafen Limassol auf Zypern und wird voraussichtlich am Freitagmorgen im Hafen von Aschdod eintreffen. Zusätzlich wird eine Fahrt in der Gegenrichtung, von Israel nach Zypern, für die allgemeine Öffentlichkeit angeboten. Diese Passage, deren Ticketpreis bei 550 Euro liegt, ist für den 24. Juni 2025 um 13:30 Uhr vom Hafen Aschdod aus angesetzt. Beide Fahrten sollen jeweils etwa 1.500 Passagieren Platz bieten. Diese Initiative reagirt auf die anhaltend herausfordernde Situation im Luftverkehr, die zu Flugstreichungen führen kann. Durch das Anbieten einer Seeverbindung versucht EL AL, die Reiseoptionen für seine Kunden zu diversifizieren und eine Lösung für die Rückkehr nach Israel zu bieten, während gleichzeitig die Flugkapazitäten aufrechterhalten werden. Kunden, die sich für die Schiffspassage von Zypern nach Israel entscheiden, können sich nicht zusätzlich für einen Rückholflug registriren. Es wird darauf hingewiesen, daß die Tickets für die Schiffspassage, unabhängig vom Erwerb über EL AL oder Sundor, nicht erstattungsfähig sind. Die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen als Transportmittel in Zeiten von Flugausfällen ist eine unkonventionelle, jedoch effektive Maßnahme, um

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Landesweiter Streik in Belgien legt Brüsseler Flughafen lahm

Belgien wird auch in dieser Woche in Teilen durch landesweite Streiks gegen die Reformvorhaben der Regierung gelähmt. Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf den Luftverkehr: Der Flughafen Brüssel muß wegen einer angekündigten Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals am 25. Juni 2025 sämtliche Abflüge streichen. Bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wächst angesichts der wiederkehrenden Arbeitskampfmaßnahmen der Unmut, da die Fluggesellschaft bereits Millionenschäden durch die Proteste zu verzeichnen hat und weitere erhebliche Verluste erwartet. Dieser erneute Streik fällt zudem auf den Beginn der Sommerferien in Flandern, was für Zehntausende von Passagieren Reisechaos bedeutet. Anhaltende Proteste gegen Reformpläne der Regierung Seit Monaten kommt es in ganz Belgien zu landesweiten Streiks, mit denen die Gewerkschaften ihren Protest gegen die Reformpläne der Regierung auf die Straße tragen. Die genauen Inhalte der Reformen können vielfältig sein, oft geht es jedoch um Themen wie Rentenreformen, Lohnanpassungen, Arbeitsbedingungen oder Änderungen im öffentlichen Dienst. Die belgische Gewerkschaftslandschaft ist traditionell stark und gut organisiert, was die Mobilisierung für solche landesweiten Aktionen erleichtert. Die anhaltenden Streiks verdeutlichen die tiefgreifenden Spannungen zwischen den Sozialpartnern und der Regierung, die sich in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft bemerkbar machen. Der kommende Streiktag am 25. Juni wird erneut den Luftverkehr hart treffen, mit weitreichenden Konsequenzen für Reisende und Fluggesellschaften. Der Flughafen Brüssel, als wichtigstes internationales Drehkreuz Belgiens, sieht sich gezwungen, alle Abflüge für diesen Tag abzusagen. Dies ist eine direkte Folge der Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals. Ohne ausreichendes Sicherheitspersonal kann der Flughafenbetrieb nicht gemäß den internationalen Vorschriften aufrechterhalten werden, was die vollständige Einstellung der Abflüge unumgänglich macht. Die Schließung

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