Juli 9, 2025

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Juli 9, 2025

Die E-Card als Reisebegleiter und die Wichtigkeit umfassender Gesundheitsvorsorge im Urlaub

Die Sommerzeit läutet für Millionen Österreicher die schönste Zeit des Jahres ein – die Urlaubszeit. Ob an sonnigen Küsten, in majestätischen Berglandschaften oder auf kulturellen Städtetouren: Damit die Erholung nicht durch unerwartete gesundheitliche Probleme getrübt wird, ist eine vorausschauende Planung unerläßlich. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erinnert daran, daß die heimische E-Card ein wertvolles Instrument für medizinische Hilfe im Ausland ist. Doch nicht nur die Krankenversicherung, sondern auch eine gut ausgestattete Reiseapotheke und ein aktueller Impfschutz sind entscheidend, um medizinische Notfälle auf Reisen unkompliziert und zuverlässig bewältigen zu können. Besonders für junge Erwachsene nach der Matura gilt es zudem, den Versicherungsschutz genau zu prüfen, um auch in Übergangsphasen lückenlos abgesichert zu sein. Die E-Card: Mehr als nur ein nationaler Gesundheitspaß Für rund 7,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ist die E-Card das Tor zum Gesundheitssystem im Inland. Was jedoch viele Reisende nicht wissen oder im Eifer der Urlaubsplanung vergessen: Die Rückseite der E-Card birgt ein wichtiges internationales Dokument – die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Diese Karte ist der Schlüssel zu medizinischer Versorgung in einer Vielzahl von Ländern und sorgt dafür, daß notwendige Behandlungen im Ausland meist unkomplizierter und zuverlässig in Anspruch genommen werden können. Die EKVK gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), also in den 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Darüber hinaus ist sie in der Schweiz und in Großbritannien gültig. Auch in einigen Balkanstaaten, darunter Serbien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien, wird die EKVK anerkannt. Sie ermöglicht es Reisenden, im Ernstfall direkt ärztliche Behandlung

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Condor wird strategischer Partner von Eintracht Frankfurt

Die deutsche Fluggesellschaft Condor und der Fußballverein Eintracht Frankfurt haben eine strategische Partnerschaft für die kommenden drei Jahre, bis zur Saison 2027/28, bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Profimannschaften der Männer und Frauen sowie den Breitensport des Vereins. Condor wird in Zukunft Reisen für die Teams organisieren und spezielle Angebote für die Mitglieder von Eintracht Frankfurt bereithalten, wie die Airline mitteilte. Die Vereinbarung sieht vor, daß Vereinsmitglieder von besonderen Konditionen bei Flügen, angepassten Regelungen für Sportgepäck sowie exklusiven Reisepaketen über Condor Holidays profitieren können. Des Weiteren ist eine erweiterte Zusammenarbeit im Rahmen der sogenannten Condor Card geplant. Solche Partnerschaften zwischen Fluggesellschaften und Sportvereinen sind im Profifußball üblich und bieten beiden Seiten Vorteile, indem sie die Logistik für die Teams vereinfachen und gleichzeitig Marketingmöglichkeiten für die Fluggesellschaften schaffen. Condor hat in der jüngsten Vergangenheit bereits vermehrt Sonderflüge für Fußballvereine zu ihren Auswärtsspielen durchgeführt. Durch die Erfolge beider Eintracht-Mannschaften auf internationaler Ebene und das erweiterte europäische Streckennetz von Condor sollen sich neue Gelegenheiten für gemeinsame Reisen ergeben. Eintracht Frankfurt war zuvor eine Partnerschaft mit dem Gemeinschaftsunternehmen SunExpress eingegangen. Dieser Vertrag wurde von beiden Seiten fristgerecht beendet, was den Weg für die neue Kooperation mit Condor ebnete. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist einer der bekanntesten und mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands. Die Männermannschaft spielt in der höchsten deutschen Spielklasse, der Fußball-Bundesliga, und hat sich in den letzten Jahren auch international etabliert. Die Frauenmannschaft ist ebenfalls erfolgreich in der Frauen-Bundesliga aktiv. Eine solche Partnerschaft soll die Reisestruktur der

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Portugals TAP vor dem Teilverkauf: Verborgene Schulden und der Wert der begehrten Flugslots

Die portugiesische Nationalfluggesellschaft TAP Air Portugal steht vor einem entscheidenden Kapitel ihrer Geschichte: ihrer Privatisierung. Die Regierung plant, einen Anteil von 49 Prozent der Airline zu veräußern, ein Schritt, der von Experten als unzureichend kritisiert wird. Im Zentrum der Diskussion stehen nicht nur die politischen Motive für diese Teilprivatisierung, sondern vor allem die komplexen Manöver rund um die Entschuldung der Airline. Insbesondere die Auslagerung von „toxischen Vermögenswerten“ in die umbenannte Gesellschaft Siavilo SGPS wirft Fragen auf und lenkt den Blick auf die wahren Werte der TAP, allen voran die begehrten Start- und Landerechte am überlasteten Lissaboner Flughafen. Während die Regierung Transparenz verspricht, mahnen Kritiker die fehlende Einsetzung eines Überwachungsausschusses an, was die Debatte um den Verkauf weiter anheizt. Die Notwendigkeit der Privatisierung: Ein politisch heikles Unterfangen Die Privatisierung der TAP Air Portugal ist keine freiwillige Entscheidung der portugiesischen Regierung, sondern das Ergebnis jahrelanger finanzieller Schieflagen und der damit verbundenen massiven Staatshilfen. Diese Hilfen, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden, sind an strenge Auflagen geknüpft, darunter eben auch die Veräußerung der Staatsanteile. Ursprünglich wurde eine vollständige Privatisierung angestrebt, doch unter dem Druck verschiedener politischer Kräfte hat sich die Regierung nun dazu entschieden, lediglich 49 Prozent der Airline auf den Markt zu bringen. Dies würde bedeuten, daß der Staat weiterhin die Mehrheit und damit die Kontrolle über die TAP behält – eine Position, die von vielen Seiten, insbesondere aus der Wirtschaft und von Luftfahrtexperten, als Kompromiß kritisiert wird, der die volle wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Fluggesellschaft behindern könnte. Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz

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Paderborn/Lippstadt verzeichnet Rekordjahr mit Gewinn

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem bemerkenswerten Erfolg abgeschlossen. Erstmals in seiner Geschichte überschritt der Airport die Marke von 800.000 Passagieren und erzielte gleichzeitig einen Jahresüberschuß von 1,1 Millionen Euro. Diese positiven Zahlen wurden vom Flughafen bekanntgegeben und spiegeln eine anhaltend erfreuliche Entwicklung wider. Die Passagierzahlen des Flughafens zeigen seit 2022 einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Nach etwa 500.000 Fluggästen im Jahre 2022 und knapp 725.000 im Jahre 2023 stieg das Aufkommen im Jahre 2024 um weitere dreizehn Prozent auf über 818.000 Reisende an. Auch die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des Flughafens weisen seit 2022 durchweg positive Ergebnisse auf, was die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum des Standortes unterstreicht. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter des Flughafens würdigten die Entwicklung des Airports unter der Führung von Geschäftsführer Roland Hüser. Landrat Christoph Rüther, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, hob bei der Vorstellung des Jahresabschlusses hervor, daß sich das Ergebnis des Flughafens auch im bundesweiten Vergleich sehen lassen könne. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist ein regional wichtiger Verkehrslandeplatz, der Verbindungen zu europäischen Metropolen und Ferienzielen bietet. Seine positive Entwicklung trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe bei. Die Gesellschafterstruktur des Flughafens ist breit aufgestellt und umfaßt unter anderem den Kreis Paderborn, den Kreis Soest sowie die Stadt Bielefeld, was die regionale Bedeutung des Airports zusätzlich untermauert.

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Air Asia setzt auf Langstrecken-Billigflüge: Milliarden-Deal mit Airbus für 50 A321XLR-Jets ebnet Weg für globale Expansion

Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia hat einen monumentalen Vertrag mit Airbus über den Kauf von 50 A321XLR-Flugzeugen abgeschlossen, mit Optionen für weitere 20 Maschinen. Die am 4. Juli 2025 in Paris unterzeichnete Vereinbarung hat ein Volumen von 12,25 Milliarden US-Dollar und markiert einen strategischen Schritt von Air Asia, um sich als erster weltweiter Billigflug-Netzwerkbetreiber zu etablieren. Mit diesen neuen Langstreckenflugzeugen will die Airline bisher unterversorgte Routen nach Zentralasien, dem Mittleren Osten und Europa effizienter bedienen. Die Lieferung der Flugzeuge, die ab 2028 geplant ist, soll Air Asia dabei helfen, bis 2030 jährlich 150 Millionen Passagiere zu befördern und Malaysias Bestreben zu unterstützen, ein führendes Luftverkehrsdrehkreuz in Asien zu werden. Eine Vision von globaler Konnektivität: Air Asias Ambitionen im Billigflugsegment Air Asia, bekannt als Pionier des Billigflugreisens in Asien, geht mit dieser jüngsten Investition einen bedeutenden Schritt in ihrer Entwicklung. Das unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) über bis zu 70 Airbus A321XLR-Flugzeuge ist ein klares Bekenntnis zu einer expansiven Strategie. Wie Tony Fernandes, CEO von Capital A, der Muttergesellschaft von Air Asia, bei der Unterzeichnungszeremonie in Anwesenheit des malaysischen Premierministers YAB Dato’ Seri Anwar Ibrahim und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron betonte: „Wir sind führend im Billigflugreisebereich in Asien – jetzt bringen wir es auf die nächste Stufe. Air Asia befindet sich auf dem transformativen Weg, der weltweit erste Billigflug-Netzwerkbetreiber zu werden.“ Diese Vision umfaßt ein exponentielles Wachstum und die Verbindung von Regionen jenseits des ASEAN-Raumes. Fernandes erklärte weiter: „Dies ermöglicht ein exponentielles Wachstum, verbindet Regionen jenseits von ASEAN und macht

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Svenja Bonnichsen übernimmt Personalleitung am Hamburger Flughafen

Svenja Bonnichsen wird zum 1. Oktober 2025 die Leitung der Personalabteilung am Hamburger Flughafen übernehmen. Mit dieser Personalie setzt der Flughafen auf eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die die strategische Weiterentwicklung des Personalbereichs vorantreiben soll. Bis zu ihrem Dienstantritt wird eine interimistische Lösung implementiert, in der Berit Schmitz, Geschäftsführerin des Hamburg Airport, gemeinsam mit einem externen Berater die Verantwortung für das Personalwesen trägt. Berit Schmitz äußerte sich positiv über die zukünftige Zusammenarbeit mit Svenja Bonnichsen. Sie betonte, daß man mit Bonnichsen eine engagierte Führungspersönlichkeit gewinnen konnte, die das Unternehmen mit ihrem Fachwissen und ihrer Führungskompetenz bereichern werde. Schmitz zeigte sich überzeugt, daß Frau Bonnichsen mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem strategischen Weitblick wichtige Impulse setzen und zur erfolgreichen Gestaltung der Zukunft des Hamburger Flughafens beitragen wird. Svenja Bonnichsen bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Human Resources mit. Nach ihrem Diplomstudium der Wirtschaftspsychologie mit den Schwerpunkten Personal und Organisation begann sie ihre Karriere als Personalentwicklerin. In ihrer beruflichen Laufbahn übernahm sie Führungsverantwortung und steuerte erfolgreich komplexe Personal- und Transformationsprojekte für namhafte Unternehmen, insbesondere in der Energiebranche. Zuletzt war sie als Fachbereichsleiterin Personal für den Betrieb Gas bei der Hamburger Energienetze GmbH tätig. Die Hamburger Energienetze GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und zuständig für den Betrieb und Ausbau der Strom- und Gasnetze in der Hansestadt. Die Neubesetzung der Personalleitung ist ein wichtiger Schritt für den Hamburger Flughafen, der sich als großer Arbeitgeber in der Region stets den Herausforderungen des Arbeitsmarktes stellen muß. Der Flughafen, ein teilprivatisiertes Unternehmen mit

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Deutsche Sommerflüge teurer: Angebotsknappheit und hohe Abgaben treiben Preise in die Höhe

Wer in diesem Sommer von einem deutschen Flughafen abfliegen möchte, muß in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, daß selbst die sogenannten Billigflieger ihre Preise teils deutlich angehoben haben. Hauptursachen hierfür sind ein weiterhin knappes Flugangebot sowie die in Deutschland vergleichsweise hohen Gebühren und Steuern. Während Ryanair und Eurowings ihre Durchschnittspreise steigerten, senkte Wizz Air als einzige der großen Direktfluggesellschaften ihre Tarife. Der deutsche Luftverkehr hinkt im europäischen Vergleich hinterher, was die Branche zu Forderungen an die Bundesregierung veranlaßt. Preisentwicklung bei den Billigfluggesellschaften: Eine detaillierte Analyse Die Zeiten von Flugtickets für 9,90 Euro oder 19,90 Euro scheinen der Vergangenheit anzugehören. Laut DLR-Forscher Peter Berster liegen die durchschnittlichen Preise für ein einfaches One-Way-Ticket ohne Gepäck bei den vier wichtigsten Direktfluggesellschaften zwischen knapp 67 Euro (Wizz Air) und 130 Euro (Eurowings). Dies stellt eine signifikante Veränderung gegenüber dem Vorjahr dar, als die Spanne noch bei 66 bis 110 Euro lag. Der bisherige Billigstanbieter Ryanair hat seinen Durchschnittspreis innerhalb eines Jahres von 66 auf rund 80 Euro erhöht. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, daß selbst der Branchenriese, der für seine aggressive Preispolitik bekannt ist, die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergibt. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlangt im Schnitt 130 statt zuvor 110 Euro für den einfachen Flug. Damit bleibt Eurowings der teuerste, aber auch der größte Anbieter im deutschen Direktflugsegment. Easyjet positioniert sich mit einer geringen Steigerung von 84 auf 86 Euro erneut im Mittelfeld. Die britische Fluggesellschaft scheint eine

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Ryanair fordert Rücktritt von der Leyens wegen Fluglotsenstreiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum Rücktritt aufgefordert, sollte sie weiterhin keine Maßnahmen ergreifen, um den Binnenmarkt für Überflüge während französischer Fluglotsenstreiks zu schützen. Diese Forderung wurde am Dienstag, dem 8. Juli 2025, in einem offenen Brief erhoben, nachdem vergangene Woche „freizeitbedingte“ Sommerstreiks der französischen Flugsicherung zu erheblichen Störungen im europäischen Flugverkehr führten. Die Streiks, die am Donnerstag und Freitag vergangener Woche stattfanden und bis zum Sonntag, 6. Juli, andauerten, resultierten in der Annullierung von rund 1.500 Flügen. Davon waren über 270.000 EU-Bürger betroffen, deren Reisepläne durchkreuzt wurden. Ryanair argumentiert, daß bis zu 90 Prozent dieser Ausfälle hätten vermieden werden können, wenn Überflüge über Frankreich während des Streiks nicht unterbrochen worden wären. Trotz wiederholter Appelle seitens der Luftfahrtbranche habe die Kommissionspräsidentin es versäumt, den Binnenmarkt für den Luftverkehr zu schützen, was Ryanair als untragbar und inakzeptabel bezeichnet. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, verfaßte den offenen Brief an von der Leyen. Darin wies er die Behauptung der Kommission zurück, daß die Flugsicherung eine „nationale Zuständigkeit“ sei, während der Schutz des Binnenmarktes für den Luftverkehr klar in die Kompetenz der EU-Kommission falle. O’Leary betonte, daß es inakzeptabel sei, daß der Luftverkehrs-Binnenmarkt Europas wiederholt durch französische Fluglotsenstreiks lahmgelegt werde, während andere Verkehrswege wie Eisenbahnen oder Autobahnen nicht blockiert würden. Er forderte von der Leyen auf, entweder umgehend Maßnahmen zum Schutz von Überflügen zu ergreifen oder ihren Posten zu räumen. Die wiederholten Streiks der französischen Flugsicherung haben in den letzten Jahren immer wieder zu massiven Störungen im europäischen Luftraum

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S-Bahn S13 für Köln/Bonn Airport: Eine Endlos-Baustelle mit fehlendem Bindeglied

Das ambitionierte Projekt der Flughafen-S-Bahn S13 für den Flughafen Köln/Bonn, das eine direkte Schienenanbindung zwischen Bonn und dem Flughafen ermöglichen soll, steht kurz vor der ersten Teilinbetriebnahme Ende 2026. Trotz dieser vermeintlich guten Nachricht herrscht in Bonn und bei der Deutschen Bahn eine gewisse Ernüchterung. Der Grund: Eine entscheidende Überwerfung bei Troisdorf wurde in der Planung schlichtweg vergessen oder zumindest nicht rechtzeitig realisiert, was zu erheblichen Trassenkonflikten führt. Dies bedeutet, daß das eigentliche Ziel – direkte Fahrten zum Flughafen – auf sich warten lassen wird, voraussichtlich bis zur zweiten Hälfte der 2030er-Jahre. Damit wird die S13, deren Hauptarbeiten bereits im November 2016 begannen und deren Planung bis ins Jahr 1994 zurückreicht, zu einem Projekt, dessen volle Funktionsfähigkeit erst nach rund vier Jahrzehnten Bau- und Planungszeit erreicht sein wird. Ein Projekt mit langer Geschichte: Von der Berlin-Bonn-Vereinbarung zur Realität Die Idee einer direkten S-Bahn-Anbindung des Flughafens Köln/Bonn reicht weit zurück, genauer gesagt bis zur Berlin-Bonn-Vereinbarung aus dem Jahre 1994. Diese Vereinbarung regelte die Umzugsprozesse der Bundesregierung von Bonn nach Berlin und sah im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen auch Infrastrukturprojekte zur Stärkung der Region Bonn vor. Eine leistungsfähige Anbindung des Flughafens war dabei von zentraler Bedeutung, um die Erreichbarkeit für Geschäftsreisende und Touristen zu verbessern und die Region wettbewerbsfähig zu halten. Mit den Hauptarbeiten für die S13 begann die Deutsche Bahn dann am 29. November 2016. Das Projekt umfaßte den Bau einer neuen, zweigleisigen Infrastruktur, die größtenteils neben bestehender Schienenführung errichtet oder alte Infrastruktur modernisiert. Ursprünglich wurde angenommen, daß die vollständige S-Bahn-Verbindung relativ

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Explorer erweitert Vertriebswege durch Amadeus Bistro Portal

Der Bausteinveranstalter Explorer, welcher zur Schauinsland-reisen-Gruppe gehört, ist ab sofort im Amadeus Bistro Portal gelistet. Dies soll Reisebüros einen schnelleren und einfacheren Zugang zu maßgeschneiderten Rundreiseangeboten weltweit ermöglichen. Die Integration der flexiblen TripBuilder-Angebote in das Bistro-System stellt eine Erweiterung des Rundreisenbereichs dar und erlaubt eine direkte Buchung sowie individuelle Anpassung der Reisen über die Plattform. Die Entscheidung von Explorer, sich dem Amadeus Bistro Portal anzuschließen, ist eine Reaktion auf die steigende Nachfrage von Reisebüros nach individualisierbaren Reiseangeboten. Solche Angebote sollen sich nahtlos in die bestehenden Beratungs- und Buchungsprozesse der Büros integrieren lassen. Heike Niederberghaus, die Geschäftsführerin von Explorer, äußerte sich erfreut über die Verfügbarkeit der flexiblen Rundreisen im Bistro Portal. Sie betonte, daß dies für die Vertriebspartner weniger Hürden und mehr Möglichkeiten bedeute, um ihren Kunden maßgeschneiderte Reiseerlebnisse anzubieten. Im Rahmen der Einführung sind die Explorer-Angebote in den Kategorien „Rundreise + Flug“ sowie „Nur Rundreise“ verfügbar. Die technische Umsetzung dieser Angebote erfolgt über den Nezasa TripBuilder. Dieses bewährte System ermöglicht es Reisebüros, komplette Reiserouten individuell zu konfigurieren und direkt über die Veranstalterseite zu buchen. Reisebüros sollen hierbei von einer direkten Weiterleitung in den TripBuilder mit persönlichen Anpassungsmöglichkeiten, einer transparenten Provisionierung und einer klaren Unterscheidung zwischen flexiblen und fixen Rundreiseangeboten innerhalb des Systems profitieren. Die neue Option steht allen Nutzern des Amadeus Bistro Portals ab sofort zur Verfügung. Mit dieser Präsenz unterstreicht Explorer seinen Anspruch, moderne Technologiepartnerschaften zu nutzen, um den Vertrieb und die Beratung im Reisebüroalltag gezielt zu stärken. Dies soll zu einer größeren Flexibilität, engeren Zusammenarbeit und höherer Effizienz

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