Juli 9, 2025

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Juli 9, 2025

SMBC Aviation Capital vermietet fünf Airbus A320neo an Ajet

SMBC Aviation Capital, ein führendes Unternehmen im Bereich Flugzeugleasing, hat mit Ajet, der Billigflugtochter von Turkish Airlines, Leasingverträge über fünf weitere Airbus A320neo-Flugzeuge abgeschlossen. Die Auslieferung dieser Maschinen ist für den Zeitraum zwischen dem vierten Quartal 2025 und dem zweiten Quartal 2026 vorgesehen. Die neuen Jets sollen ausschließlich von Ajet betrieben werden, um deren Flotte zu stärken und zu modernisieren. Diese Vereinbarung ist Teil einer bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen SMBC Aviation Capital und Turkish Airlines. Seit dem Jahre 2022 hat SMBC insgesamt 25 Flugzeuge an die türkische Luftfahrtgesellschaft und ihre Tochterunternehmen vermietet. Die kontinuierliche Bereitstellung moderner Flugzeuge durch Leasingunternehmen wie SMBC Aviation Capital ist ein gängiges Verfahren in der Luftfahrtindustrie, welches Airlines ermöglicht, ihre Flottenkapazitäten flexibel an die Marktanforderungen anzupassen, ohne hohe Investitionskosten für den direkten Kauf stemmen zu müssen. Die neuen Airbus A320neo sind ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Bestrebungen von Ajet zur Flottenmodernisierung und Effizienzsteigerung. Der A320neo ist bekannt für seine fortschrittliche Technologie und soll dazu beitragen, die Betriebskosten der Fluggesellschaft zu optimieren. Ajet, ursprünglich als AnadoluJet gegründet, wurde Anfang des Jahres 2024 in eine eigenständige Tochtergesellschaft der Turkish Airlines umgewandelt, um im Segment der Billigflüge wettbewerbsfähiger zu agieren. Diese Umstrukturierung zielt darauf ab, die Präsenz der Turkish Airlines Gruppe auf dem wachsenden Markt der preisgünstigen Flugreisen auszubauen. Mit dieser Flottenverstärkung soll Ajet in die Lage versetzt werden, ihr Streckennetz weiter auszubauen und ihre Wettbewerbsposition im Billigflugsegment zu festigen. Die strategische Partnerschaft mit Leasinggebern wie SMBC Aviation Capital ist hierbei ein Schlüsselelement für das Wachstum und die operative

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Tunisair stockt Flotte für Sommerverkehr auf

Die tunesische Nationalfluggesellschaft Tunisair hat ihre Flotte kurzfristig um zwei weitere Airbus A320-Maschinen im sogenannten Wet-Lease-Verfahren erweitert. Diese Maßnahme soll die Betriebsführung während der bevorstehenden Hauptreisesaison stabilisieren und Engpässe im Flugplan mindern. Ein Flugzeug stammt vom litauischen Leasinganbieter Avion Express, von welchem Tunisair bereits mehrere Maschinen betreibt. Der zweite hinzugekommene Airbus A320 kommt aus Deutschland und trägt das Kennzeichen D-ANDI. Er traf, wie das Portal News Aero meldete, am 2. Juli am Flughafen Tunis-Carthage ein und gehört der Kölner Gesellschaft Leav Aviation. Das Wet-Lease-Verfahren beinhaltet, daß der Leasinggeber nicht nur das Flugzeug, sondern auch Besatzung, Wartung und Versicherung stellt, was für Fluggesellschaften eine schnelle und flexible Lösung bei temporärem Kapazitätsbedarf darstellt. Hintergrund dieser Flottenverstärkung ist ein akuter Mangel an einsatzbereiten Flugzeugen bei Tunisair. Zu Beginn der Sommersaison waren von den über 20 Flugzeugen der Flotte lediglich acht Maschinen tatsächlich operationell – davon sieben Airbus A320 und ein Airbus A330. Dieser Engpaß führte in der jüngsten Vergangenheit zu erheblichen Beeinträchtigungen der Flugplanstabilität und unregelmäßigen Betriebsabläufen, was sowohl Passagiere als auch die Reputation der Airline betraf. Die Hinzunahme der zusätzlichen Jets soll nun dazu beitragen, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Flüge zu verbessern und den erhöhten Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit gerecht zu werden. Tunesien ist ein beliebtes Reiseziel, insbesondere für Touristen aus Europa, und eine stabile Flugverbindung ist für die Tourismuswirtschaft des Landes von entscheidender Bedeutung.

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Eine neue Ära für den Flughafen Warschau-Modlin: Ryanair investiert 400 Millionen Dollar

In einer Wende für den polnischen Luftverkehr hat Ryanair, Europas größter Billigflieger, eine weitreichende Vereinbarung mit dem Flughafen Warschau-Modlin (WMI) bekanntgegeben. Diese am 8. Juli 2025 unterzeichnete mehrjährige Partnerschaft sieht eine Investition von 400 Millionen Dollar vor und zielt darauf ab, das jährliche Passagieraufkommen am Flughafen bis zum Jahre 2030 auf über fünf Millionen Reisende zu verdreifachen. Diese Allianz markiert einen Wendepunkt in der oft angespannten Beziehung zwischen der irischen Fluggesellschaft und dem Flughafen, welcher in den vergangenen Jahren einen erheblichen Rückgang der Passagierzahlen zu verzeichnen hatte. Historische Herausforderungen und Neuausrichtung Die Verbindung zwischen Ryanair und Warschau-Modlin war in der Vergangenheit von wiederkehrenden Differenzen geprägt, insbesondere in Bezug auf Gebührenstrukturen. Diese Meinungsverschiedenheiten führten seit dem Jahre 2023 zu einem Rückgang des Passagieraufkommens um mehr als 50 Prozent. Nach Jahren des Betriebes unter einem, wie Modlin es beschrieb, „ungünstigen Vertrag“, veranlaßten neue Flughafengebühren im Jahre 2023 Ryanair dazu, seine Operationen zu reduzieren, Routen zu streichen und die Anzahl der stationierten Flugzeuge zu verringern. Im Jahre 2024 fertigte der Flughafen Modlin lediglich 2,8 Millionen Passagiere ab und belegte damit den siebten Platz unter den verkehrsreichsten Flughäfen Polens. Sein Hauptkonkurrent, der Flughafen Warschau-Chopin (WAW), zählte im selben Jahre über 21,2 Millionen Passagiere. Die nun erzielte Übereinkunft stellt somit nicht nur eine finanzielle Spritze dar, sondern auch einen strategischen Neuanfang für beide Parteien, welcher das Potential hat, Warschau-Modlin neu zu positionieren. Umfang der Investition und Infrastrukturausbau Im Rahmen des Abkommens hat sich Ryanair verpflichtet, die Anzahl der am Flughafen stationierten Flugzeuge von derzeit vier

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Wizz Air beschleunigt Flugwiederaufnahme zwischen UK und Israel

Wizz Air, eine führende europäische Fluggesellschaft, hat angekündigt, ihre Flüge zwischen Großbritannien und Israel bereits am 8. August 2025 wieder aufzunehmen – vier Wochen früher als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf die kürzliche Aufhebung der Reisewarnung des britischen Außenministeriums (Foreign, Commonwealth and Development Office, FCDO), die nach den jüngsten Konflikten erlassen worden war. Die Lockerung der Empfehlungen und die Wiederherstellung der vollen Betriebskapazität der israelischen Flughäfen Ben Gurion und Haifa ebnen den Weg für eine Normalisierung des Reiseverkehrs zu den wichtigsten Tourismuszielen Israels und bieten Reisenden aus Großbritannien wieder mehr Flexibilität. Vorgezogene Wiederaufnahme: Ein Zeichen der Normalisierung Die Ankündigung von Wizz Air, die Flugverbindungen zwischen Großbritannien und Israel früher als erwartet wieder aufzunehmen, ist ein deutliches Signal für die Normalisierung der Reisebeziehungen zwischen beiden Ländern. Ursprünglich war die Wiederaufnahme der Flüge für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen, doch nun sollen die ersten Maschinen bereits am 8. August abheben. Diese Beschleunigung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen und unterstreicht das Vertrauen in die wiederhergestellte Sicherheit und Stabilität in der Region. Die wichtigste Grundlage für diese Entscheidung ist die Aufhebung der Reisewarnung des britischen Foreign, Commonwealth and Development Office (FCDO). Das FCDO hatte zuvor „von allen Reisen oder von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten“ – eine Empfehlung, die nach den jüngsten Feindseligkeiten ausgesprochen worden war. Die nun erfolgte Lockerung der Richtlinien ermöglicht eine schrittweise Rückkehr zum regulären Reiseverkehr und wird es Touristen und Geschäftsreisenden erleichtern, Israel wieder zu besuchen. Eine Reisewarnung hat oft weitreichende Konsequenzen für die Reisebranche,

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KLM-Piloten als F-35-Reservisten für gestärkte nationale Sicherheit

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und das niederländische Verteidigungsministerium haben eine wegweisende Vereinbarung unterzeichnet, die eine tiefere zivil-militärische Zusammenarbeit ermöglicht. Dieses Abkommen erlaubt es Piloten der KLM, insbesondere Berufsanfängern, freiwillig als Reservisten im Dienst der Streitkräfte zu stehen, darunter auch an den hochmodernen F-35-Kampfjets. Fünf Vollzeitäquivalente (FTE) sind für diese spezielle Rolle vorgesehen. Die Partnerschaft baut auf einer langjährigen Kooperation in Bereichen wie Repatriierungsflügen und Wissensaustausch auf und soll nun auf die Rekrutierung von Personal, technische Ausbildung, Flugzeugwartung sowie den allgemeinen Lufttransport ausgeweitet werden. Diese Initiative wird von beiden Seiten als wichtiger Beitrag zur nationalen Widerstandsfähigkeit und zur Attraktivität von KLM als Arbeitgeber gewertet. Eine historische Zusammenarbeit wird vertieft: Das neue Abkommen Die Beziehung zwischen der niederländischen Zivilluftfahrt und den Streitkräften ist traditionell eng und von gegenseitigem Nutzen geprägt. Das jüngst unterzeichnete Abkommen zwischen der Koninklijke Luchtvaart Maatschappij (KLM) und dem niederländischen Verteidigungsministerium stellt jedoch eine neue Dimension dieser Zusammenarbeit dar. Im Kern ermöglicht die Vereinbarung, daß Piloten der KLM – insbesondere jene, die am Anfang ihrer Karriere stehen – freiwillig als Reservisten für die niederländische Luftwaffe tätig werden können. Ein herausragendes Detail dieser Kooperation ist die Möglichkeit, auch auf den fortschrittlichen F-35-Kampfjets eingesetzt zu werden. Hierfür sind vorerst fünf Vollzeitäquivalente (FTE) vorgesehen. Dieses Pilotprogramm ist ein Novum in seiner direkten Form und verdeutlicht den Willen beider Parteien, Synergien in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen zu nutzen. Bereits in der Vergangenheit haben KLM und das Verteidigungsministerium in verschiedenen Bereichen erfolgreich kooperiert, beispielsweiße bei Repatriierungsflügen in Krisenzeiten oder beim Wissensaustausch in technischen und

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Alltours setzt auf Wachstum bei Fernreisen: Massive Ausweitung des Angebots für den Winter 2025/26

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert sein Programm für die kommende Wintersaison massiv im Bereich Fernreisen. Mit neuen Zielen wie Jamaika und Los Cabos in Mexiko, einer deutlichen Aufstockung von Flug- und Hotelkontingenten sowie attraktiven Frühbucherrabatten positioniert sich Alltours für ein weiteres Wachstum nach einem bereits erfolgreichen Vorjahr. Das Unternehmen, das auf eine 50-jährige Geschichte im deutschen Reisemarkt zurückblickt, setzt dabei auf die anhaltende Beliebtheit von Langstreckenzielen in Asien, der Karibik und dem Indischen Ozean. Trotz eines starken Frühbuchertrends wird auch im Sommer 2025 ein belebtes Lastminute-Geschäft erwartet, während die Bedeutung des Wintersports zugunsten von Sonnenzielen abnimmt. Fernreisen als Wachstumsmotor: Neue Destinationen im Fokus Fernreisen entwickeln sich für Alltours zu einem der am stärksten wachsenden Segmente. Dies nimmt der Reiseveranstalter zum Anlaß, sein Programm für die kommende Wintersaison 2025/26 erheblich auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Neuaufnahme der Karibikinsel Jamaika in das Angebot. Alltours-Gäste können ab Frankfurt zweimal wöchentlich mit Condor nach Montego Bay fliegen und dabei aus ausgewählten Hotelpartnern wählen, darunter namhafte Marken wie Iberostar, RIU und Grand Palladium. Ein weiterer Neuzugang und „Geheimtipp für deutsche Urlauber“ ist Los Cabos im Süden der mexikanischen Halbinsel Baja California. Dieses Urlaubsparadies mit seiner spektakulären Kulisse aus Bergen, Wüstenlandschaften und wilden Küsten wird erstmals im neuen, 280 Seiten starken Fernreisekatalog 2025/26 von Alltours vorgestellt. Flüge nach Los Cabos werden ab dem 3. November zweimal wöchentlich mit Condor direkt von Frankfurt angeboten. Zusätzlich sind im Herbst 2025 (bis 25. Oktober 2025) und Frühjahr 2026 (ab 29. März 2026) tägliche Linienflugverbindungen mit Lufthansa ab Frankfurt mit Umstieg

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Luftfahrtbranche wehrt sich gegen neue globale Abgabe: Gefahr für Wirtschaft und Konnektivität befürchtet

Führende europäische Luftfahrtverbände, ACI EUROPE (Flughäfen) und A4E (Fluggesellschaften), haben sich heute entschieden gegen die Empfehlungen der Global Solidarity Levies Task Force ausgesprochen, den Luftverkehr mit neuen Abgaben zu belegen. Die Task Force, die von den Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ geleitet wird, schlägt vor, den Flugverkehr – insbesondere Premium-Passagiere und Privatjets – zu besteuern, um Mittel für die internationale Entwicklung zu generieren. Die Luftfahrtbranche warnt jedoch, daß solche Abgaben kontraproduktiv seien, die sozio-ökonomische Entwicklung behindern und die Fähigkeit der Branche schwächen würden, die notwendigen Investitionen in ihre eigene Modernisierung zu tätigen. Die Branche betont die entscheidende Rolle der Luftkonnektivität für globales Wachstum und Kohäsion und befürchtet, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen letztlich alle Reisenden treffen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas beeinträchtigen würden. Die umstrittene Empfehlung: Eine neue Einnahmequelle aus der Luftfahrt Die Global Solidarity Levies Task Force, eine Initiative, die im November 2023 auf der COP28 in Dubai ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Finanzierungsquellen für internationale Entwicklungszwecke zu identifizieren. Unter der Führung der Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ wurden verschiedene Optionen geprüft, darunter auch Abgaben auf den See- und Luftverkehr sowie Finanztransaktionen oder Vermögenssteuern. Im Februar 2025 veröffentlichte die Task Force ein Konsultationspapier, das spezifische Optionen für eine Luftverkehrsabgabe vorsah: eine Kerosinsteuer, eine Steuer auf Privatjets, eine gestaffelte Ticketabgabe und eine Vielfliegerabgabe. Zuletzt wurde verstärkt die Einführung einer globalen Solidaritätsabgabe auf Flugreisen ins Spiel gebracht, die sich insbesondere an Premium-Passagiere richtet, also Reisende der Business- und First Class sowie Nutzer von Privatjets. Die Befürworter argumentieren, daß

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Deutsche Aircraft verstärkt Vertrieb für Spezialflugzeuge

Die Deutsche Aircraft GmbH, ein deutscher Flugzeughersteller mit Sitz in Oberpfaffenhofen, hat Markus Hahner zum Sales Director Special Mission Solutions ernannt. Mit dieser Personalie stärkt das Unternehmen sein Vertriebsteam im Bereich Spezialflugzeuge, insbesondere für Anwendungen in der Verteidigung und Sicherheit. Hahner soll seine umfangreiche Erfahrung in der internationalen Geschäftsentwicklung in diese Position einbringen. Markus Hahner wechselt von Leonardo S.p.A. zur Deutschen Aircraft, wo er seit dem Jahre 2017 in leitender Funktion für die Geschäftsentwicklung zuständig war. Dort trug er maßgeblich zur Sicherung bedeutender Verteidigungsaufträge bei, darunter ein multinationales Projekt im Wert von 100 Millionen Euro. Vor seiner Tätigkeit bei Leonardo war Hahner in verschiedenen Beratungs- und Führungspositionen aktiv, unter anderem beim Bundesministerium der Verteidigung und einem führenden deutschen Drohnenunternehmen. Seine Karriere zeugt von fundierten Kenntnissen im Rüstungssektor und im Umgang mit komplexen Beschaffungsprozessen. Die Ernennung Hahners unterstreicht die Bestrebungen der Deutschen Aircraft, ihre Fähigkeiten im Bereich der D328-Eco-Multi-Role zu erweitern. Dieses Flugzeugmodell, eine Weiterentwicklung der bewährten Dornier 328, zielt auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten ab, die von militärischen Aufgaben bis hin zu speziellen zivilen Anwendungen reichen. Die Dornier 328 erfreut sich, auch Jahre nach ihrer Einführung, großer Beliebtheit, insbesondere bei militärischen Nutzern weltweit, was die Grundlage für die neue Ausrichtung im Vertrieb schafft. Mit der D328-Eco strebt Deutsche Aircraft an, diese Tradition fortzusetzen und neue Märkte zu erschließen.

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„Super Star“ der Lufthansa verläßt Hamburg in Teilen

Die legendäre Lockheed Super Star L-1649A, einst das Flaggschiff der Lufthansa-Flotte, hat vergangene Woche in Einzelteilen den Hangar der Lufthansa Technik in Hamburg verlassen. Die 23 Meter langen Flügel wurden jeweils auf separaten Schwertransportern zum Flughafen Münster/Osnabrück gebracht, wo die Maschine neu lackiert werden soll. Dieser Schritt markiert einen weiteren Meilenstein in der aufwendigen Restaurierung des historischen Langstreckenflugzeuges. Nach ihrer Neulackierung in Münster/Osnabrück wird die Super Star voraussichtlich im Oktober dieses Jahres in Frankfurt eintreffen. Dort soll sie ab dem Frühjahr 2026 die Hauptattraktion des neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group bilden. Pünktlich zum 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa wird die L-1649A gemeinsam mit der ebenfalls ikonischen Junkers Ju 52 D-AQUI ausgestellt. Das neue Besucherzentrum wird in unmittelbarer Nähe zum Lufthansa Aviation Center am Frankfurter Flughafen entstehen und durch eine gläserne Fassade die historischen Exponate auch von außen sichtbar machen. Die Lockheed L-1649A, ausgestattet mit vier Kolbenmotoren, war Ende der 1950er-Jahre als „Super Star“ das Aushängeschild der Lufthansa. Ihr Haupteinsatzgebiet waren die Nonstop-Verbindungen über den Atlantik nach New York, was zu ihrer Zeit eine beachtliche technische Leistung darstellte. Die Lufthansa hatte im Jahr 1957 mehrere dieser Maschinen in Dienst gestellt und damit ihren Anspruch auf moderne Langstreckenflüge unterstrichen. Auch wenn die Super Star nie wieder abheben wird, dient ihre statische Präsentation als Zeugnis der goldenen Ära der Luftfahrt und der technischen Entwicklung jener Zeit. Die Restaurierung der L-1649A hat eine lange Geschichte hinter sich. Ursprünglich war geplant, das Flugzeug wieder flugtüchtig zu machen, doch dies scheiterte an komplexen technischen

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Etihad Airways stockt Flüge nach Zürich auf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways wird im kommenden Winterflugplan 2025/2026 ihre Flugfrequenzen auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und Zürich deutlich erhöhen. Ab dem 1. November 2025 sollen 16 wöchentliche Verbindungen angeboten werden, statt der bisherigen 13. Eine weitere Aufstockung auf 17 wöchentliche Flüge ist ab dem 3. Februar 2026 vorgesehen, wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtete. Diese Ausweitung des Flugangebots unterstreicht die wachsende Bedeutung der Verbindung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Schweiz. Zürich, als wichtiges Finanz- und Wirtschaftszentrum Europas, zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen an, während Abu Dhabi als Drehkreuz im Nahen Osten fungiert und Zugang zu einem breiten Netz an Weiterflügen bietet. Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat in den letzten Jahren ihre globale Präsenz stetig ausgebaut. Für die zusätzlichen Flüge plant Etihad Airways, unter anderem den neuen Airbus A321LR einzusetzen. Dieser Flugzeugtyp ist bekannt für seine Effizienz und Reichweite, was ihn für mittel- bis langstrecken Flüge, wie die Verbindung nach Zürich, besonders geeignet macht. Die Entscheidung zur Frequenzerhöhung dürfte auch der steigenden Nachfrage auf dieser Route Rechnung tragen und die Position von Etihad Airways im europäischen Markt stärken. Der Flughafen Zürich gehört zu den größten und verkehrsreichsten Flughäfen Europas und ist ein wichtiger Knotenpunkt für internationale Reisen. Die Aufstockung der Flüge durch Etihad Airways bietet Reisenden mehr Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten für ihre Verbindungen zwischen der Schweiz und dem Nahen Osten sowie darüber hinaus.

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