Juli 14, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 14, 2025

Wizz Air macht Abu-Dhabi-Ableger dicht

Wizz Air Abu Dhabi wird ihren Flugbetrieb zum 1. September 2025 einstellen. Dies bestätigte die Muttergesellschaft Wizz Air Holdings. Als Gründe für die Schließung des Gemeinschaftsunternehmens in Abu Dhabi wurden Triebwerkszuverlässigkeitsprobleme in einem heißen und anspruchsvollen Umfeld, geopolitische Volatilität sowie regulatorische Hürden genannt. Die Konzernmutter strebt stattdessen eine Stärkung ihrer Präsenz in Europa an, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Diese Entscheidung erfolgt nur eine Woche, nachdem die Fluggesellschaft bereits ein Drittel ihres Streckennetzes in den Vereinigten Arabischen Emiraten gekürzt hatte und markiert das Ende eines ehrgeizigen, aber kurzlebigen Expansionsversuchs im Nahen Osten. Das Ende eines ambitionierten Vorhabens: Gründe für die Einstellung Die Einstellung des Betriebs von Wizz Air Abu Dhabi zum 1. September 2025 markiert das Ende eines strategischen Vorhabens, das erst im Januar 2021 seine Flüge aufgenommen hatte. Die Muttergesellschaft, Wizz Air Holdings, führte in ihrer Erklärung mehrere ausschlaggebende Gründe für diese Entscheidung an: József Váradi, der Vorstandsvorsitzende von Wizz Air, äußerte sich zu der Entscheidung: „Lieferkettenengpässe, geopolitische Instabilität und begrenzter Marktzugang haben es zunehmend schwierig gemacht, unsere ursprünglichen Ambitionen aufrechtzuerhalten. Obwohl dies eine schwierige Entscheidung war, ist sie angesichts der Umstände die richtige.“ Ein Sprecher von Wizz Air teilte mit, daß das Unternehmen derzeit keine weiteren Kommentare zu der Entscheidung abgeben könne. Diese Nachricht folgt nur eine Woche, nachdem die Airline bereits die drastische Kürzung eines Drittels ihres Streckennetzes in den Vereinigten Arabischen Emiraten beschlossen hatte. Dies deutet darauf hin, daß die Probleme, die nun zur vollständigen Einstellung des Betriebs führen, bereits seit einiger Zeit bestanden und sich

weiterlesen »

DRF Luftrettung investiert in zehn neue H140-Hubschrauber

Die DRF Luftrettung hat vergangene Woche am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden einen Kaufvertrag mit Airbus Helicopters über die Anschaffung von zehn Hubschraubern des Typs H140 unterzeichnet. Mit dieser bedeutenden Investition setzt die gemeinnützige Organisation ihre Strategie der Flottenerneuerung konsequent fort und stellt wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung der Luftrettung in Deutschland. Die neuen Hubschrauber sollen ab dem Jahre 2028 schrittweise die bislang eingesetzten Muster vom Typ H135 ablösen und die Patientenversorgung weiter verbessern. Bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung waren für Airbus Helicopters Dr. Dirk Petry, Leiter der H135 & H140 Programme, und Thomas Hein, Leiter der Europa-Region, anwesend. Seitens der DRF Luftrettung unterzeichneten die Vorstände Dr. Krystian Pracz und Roman Morka das Dokument. Dr. Pracz betonte, daß die H140 eine innovative und zukunftsfähige Ergänzung der Flotte darstelle, besonders im Hinblick auf die aktuell diskutierten Reformen im Krankenhauswesen und der Notfallrettung. Die H140 ist eine Neuentwicklung im Bereich der leichten zweimotorigen Hubschrauber und wird von Airbus Helicopters als Weiterentwicklung mit größerer Kabine und verbesserten Eigenschaften positioniert. Die geplante Flottenerweiterung um die zehn H140-Hubschrauber ist ein wichtiger Schritt zur Anpassung an die zu erwartenden gesetzlichen Neuregelungen im Gesundheitswesen. Die größere Kabine der H140 ermöglicht die Mitführung zusätzlicher medizinischer Ausstattung und bietet bessere Behandlungsmöglichkeiten an Bord. Dies kommt unmittelbar der Patientenversorgung zugute, da auch komplexere medizinische Notsituationen bereits während des Transportes adäquat behandelt werden können. Dr. Dirk Petry von Airbus Helicopters hob hervor, daß die DRF Luftrettung ihre langjährige Expertise in der Luftrettung in die Entwicklung der H140 einbringen konnte, was die über drei Jahrzehnte

weiterlesen »

ÖAMTC gibt Rat bei Mietwagenunfällen im Urlaub

Mit Beginn der sommerlichen Reisesaison verzeichnet die Rechtsberatung des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Clubs (ÖAMTC) eine Zunahme von Anfragen zu Unfällen mit Mietautos. Um Reisende vor hohen Kosten und unnötigem Ärger zu schützen, gibt der ÖAMTC wichtige Hinweise zur Vorbereitung und zum Vorgehen im Schadensfall. Nikolaus Authried, Jurist aus der ÖAMTC-Rechtsberatung, betont die Wichtigkeit, die notwendigen Maßnahmen zu kennen und eine passende Versicherungsvariante zu wählen, da mangelnde Absicherung im Ernstfall horrende Kosten verursachen kann. Nach einem Unfall mit einem Mietwagen ist es entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Anlegen der Warnweste, die Absicherung der Unfallstelle und das Leisten Erster Hilfe bei schwereren Unfällen sind grundlegende Schritte. Auch bei bloßen Blechschäden sei es zumeist notwendig, umgehend die Autovermietung und die Polizei zu informieren, da andernfalls der Versicherungsschutz erlöschen könnte, warnt der ÖAMTC. Je nach Land und Mietwagenfirma oder Versicherung kann ein Polizeibericht bereits bei Sachschäden gefordert werden. Besonders wichtig ist es, Unfallorte und Schäden umfassend mit Fotos zu dokumentieren. Bei Rückgabe des Mietwagens muß der Vermieter einen Schadensbericht ausstellen, unterschreiben und dem Mieter eine Kopie übergeben. Keinesfalls sollten Dokumente unterschrieben werden, deren Inhalt unverständlich ist, oder falsche Angaben gemacht werden. Ein praktischer Fall aus Italien, bei dem ein ÖAMTC-Mitglied in einen Mietwagenunfall verwickelt wurde, verdeutlicht die Relevanz der juristischen Nothilfe des Clubs. Das Mitglied erhielt telefonisch sofortige Unterstützung und wichtige Informationen zum weiteren Vorgehen, wie die Benachrichtigung der Autovermietung und gegebenenfalls der Polizei sowie die Dokumentation der Schäden mittels Fotos. Im Falle eines unverschuldeten Unfalles übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung des

weiterlesen »

Flughafen London Luton schafft bis zu 150 neue Arbeitsplätze

Der Flughafen London Luton (LTN) schafft im Zuge eines umfangreichen Sanierungsprogramms im Wert von 11,5 Millionen Pfund Sterling bis zu 150 neue Arbeitsplätze. Das Investitionsprogramm umfaßt die Einrichtung von zwei neuen Flugzeugwartungs- und -reparaturhangars sowie eines Logistik-Konsolidierungszentrums für den Flughafen. Diese neuen Anlagen werden in zuvor leerstehenden Hangars untergebracht, welche einst der Fluggesellschaft Monarch Airlines gehörten und im Februar 2024 vom LTN übernommen wurden. Die Maßnahmen sollen die operative Effizienz des Flughafens verbessern und die lokale Wirtschaft stärken. Ein Hangar wird zukünftig eine neue Wartungseinrichtung für easyJet-Flugzeuge sowie einen Ausbildungsstandort für Lehrlinge beherbergen. Dadurch entstehen mehr als 30 hochqualifizierte Ingenieurstellen und es können jährlich bis zu 40 Lehrlinge ausgebildet werden. Ein weiterer großer Fluglinienbetreiber wird im zweiten Hangar ebenfalls eine Wartungs- und Ingenieureinrichtung aufbauen, wodurch zusätzliche Ingenieurstellen geschaffen werden. Diese Investitionen spiegeln das Vertrauen großer Fluggesellschaften in die zukünftige Entwicklung des Flughafens London Luton wider, zumal der Flughafen kürzlich die Genehmigung für ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum erhalten hat. Zusätzlich zu den Hangars wird ein neues Logistik-Konsolidierungszentrum in Betrieb genommen. Dieses Zentrum soll zukünftig alle Lieferungen für den Flughafen empfangen und verarbeiten. Dies gewährleistet einen reibungslosen Warenfluß zu den stetig wachsenden Geschäften, Restaurants und anderen Betrieben am gesamten Flughafen. Mit dieser Einrichtung werden voraussichtlich weitere 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Alberto Martin, der Hauptgeschäftsführer des London Luton Airport, betonte, daß man sich als Betreiber des Flughafens dazu verpflichtet fühle, eine starke und befähigte Gemeinschaft zu unterstützen und Investitionen zu tätigen, die das Wachstum von Unternehmen, Arbeitsplätzen und Einkommen für die lokale Bevölkerung

weiterlesen »

Portugals Regierung leitet Privatisierung von TAP ein: Europäische Luftfahrtriesen buhlen um Anteile

Die portugiesische Regierung hat offiziell den seit langem erwarteten Privatisierungsprozeß der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal (TAP) wieder aufgenommen. Angesichts des Interesses mehrerer großer europäischer Airline-Gruppen an einer möglichen Beteiligung an der Fluggesellschaft dürfte sich dieser Prozeß in den kommenden zwölf Monaten zu einem bedeutenden Ereignis in der europäischen Luftfahrtbranche entwickeln. Ziel ist es, in einem ersten Schritt eine Beteiligung von 49,9 Prozent an der TAP zu veräußern, wobei die Option besteht, bei günstigen Marktbedingungen und entsprechender Nachfrage weitere Anteile zu verkaufen. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der TAP eine ihrer stärksten Geschäftsperioden in ihrer Geschichte verzeichnet, was die Attraktivität der Airline für Investoren erhöht. Die Verkaufsabsichten der Regierung und das Interesse der Branche Am 10. Juli 2025 verkündete die portugiesische Regierung, daß sie beabsichtige, innerhalb des nächsten Jahres eine Beteiligung von 49,9 Prozent an TAP Air Portugal zu verkaufen. Premierminister Luis Montenegro zeigte sich „überzeugt, daß es viele interessierte Parteien geben wird“ an dieser geplanten Teilveräußerung, die auch eine Beteiligung von fünf Prozent für die Mitarbeiter der Airline vorsieht. Die Möglichkeit, bei entsprechender Marktlage und Nachfrage noch mehr Kapital zu veräußern, läßt den potentiellen Investoren Spielraum für zukünftige Entwicklungen. Diese Strategie deutet darauf hin, daß die Regierung eine vollständige Privatisierung zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließt, sollte dies im besten Interesse des Staates und der Fluggesellschaft sein. Bislang haben bereits drei der größten europäischen Airline-Gruppen ihr Interesse an der TAP bekundet. Sollte einer von ihnen den Zuschlag erhalten, könnte dies zu einer weiteren Konsolidierung des bereits wettbewerbsintensiven

weiterlesen »

Wohnmobile in Österreich auf dem Vormarsch: Zahl der Zulassungen steigt deutlich

Das Reisen mit Wohnmobilen erfreut sich in Österreich wachsender Beliebtheit. Seit dem Jahr 2020 ist die Zahl der zugelassenen Wohnmobile in der Alpenrepublik stark gestiegen. Während im Jahre 2020 noch knapp 33.000 Fahrzeuge registriert waren, erhöhte sich diese Zahl bis zum Jahresende 2024 auf über 48.000. Diese Entwicklung, die auf Daten der Statistik Austria basiert, unterstreicht den anhaltenden Trend zu spontanem und flexiblem Reisen, der sich in den letzten Jahren etabliert hat. Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24.at bestätigt, daß Österreicher das Reisen mit dem Wohnmobil vor allem mit Unabhängigkeit und Flexibilität verbinden. Die steigende Nachfrage nach Wohnmobilen hat jedoch auch Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt. Seit Juni 2020 sind die Durchschnittspreise für gebrauchte Vans und Kleinbusse um rund 58 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Kaufpreis, der im Juni 2020 noch bei 17.269 Euro lag, erreichte im Juni 2025 bereits 27.222 Euro. Dies entspricht einem Preisanstieg von fast 10.000 Euro innerhalb von fünf Jahren. Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich, führt diese Preissteigerung auf die anhaltend hohe Nachfrage nach flexiblen Familien- und Freizeitfahrzeugen sowie ein begrenztes Angebot zurück. Diese Preisentwicklung ist ein klares Indiz für den wachsenden Wert des gesamten Segmentes. Die Umfrage von AutoScout24.at, für die im Oktober 2024 die Innofact AG 525 österreichische Autobesitzer befragte, gibt Aufschluß über die Motive der Wohnmobil-Reisenden. Sechs von zehn Österreichern verbinden das Wohnmobil mit Flexibilität und Unabhängigkeit, da es ermöglicht, spontan über Reiseziel und Aufenthaltsdauer zu entscheiden. Besonders für Frauen (67 Prozent) und Personen zwischen 50 und 65 Jahren (63 Prozent) ist diese Spontaneität

weiterlesen »

Pakistan International Airlines vor Privatisierung: Vier Bieter zugelassen – Neue Ära für die angeschlagene Airline?

Die Regierung Pakistans hat vier potentielle Investoren für die Übernahme der staatlichen Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) zugelassen. Dies bestätigte das Ministerium für Privatisierung am 9. Juli 2025 in Islamabad. Unter den vorqualifizierten Bietern befinden sich zwei Konsortien und zwei Einzelunternehmen. Dieser Schritt markiert eine entscheidende Phase in den ambitionierten Plänen Pakistans, die angeschlagene Fluggesellschaft zu privatisieren und ihr eine neue wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen. Die nun folgenden Due-Diligence-Prüfungen sollen den Weg für eine transparente und wettbewerbsorientierte Veräußerung ebnen. Die Kandidaten im Rennen: Zwei Konsortien und zwei Einzelbieter Die Vorauswahl der vier interessierten Parteien für die Veräußerung der PIA wurde unter dem Vorsitz des Beraters des Premierministers für Privatisierung, Muhammad Ali, während eines Treffens in Islamabad genehmigt. Diese Entscheidung folgte einer „gründlichen Prüfung“ der von fünf potentiellen Investoren eingereichten Qualifikationsnachweise (Statements of Qualification, SOQs). Zu den vorqualifizierten potentiellen Investoren zählen namhafte Akteure aus der pakistanischen Wirtschaft: Das Ministerium für Privatisierung erklärte, die vorqualifizierten Parteien würden nun in die Phase der „Buy-Side Due Diligence“ eintreten. Dies ist ein entscheidender nächster Schritt in einem transparenten und wettbewerbsorientierten Privatisierungsprozeß. In dieser Phase erhalten die Bieter detaillierten Zugang zu den Geschäftsbüchern, Vermögenswerten und operativen Abläufen der PIA, um eine fundierte Bewertung vorzunehmen und ihre finalen Angebote vorzubereiten. Die pakistanische Regierung beabsichtigt, mindestens 51 Prozent der Anteile an der angeschlagenen Fluggesellschaft zu verkaufen, hat jedoch angedeutet, daß sie im Rahmen zukünftiger Verhandlungen bereit wäre, ihre gesamte Beteiligung aufzugeben. Dies würde dem neuen Eigentümer eine vollständige Kontrolle über die strategische Ausrichtung und Sanierung der Airline ermöglichen.

weiterlesen »

Air France verstärkt Nürnberg-Paris-Verbindung

Air France wird ab dem 26. Oktober 2025 eine dritte tägliche Verbindung von Nürnberg nach Paris-Charles de Gaulle in ihren Flugplan aufnehmen. Mit dieser Erweiterung stärkt die Fluggesellschaft ihre Anbindung an das internationale Drehkreuz in Paris im kommenden Winterflugplan 2025/26. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Flexibilität für Reisende, die entweder direkt nach Paris möchten oder das globale Streckennetz von Air France nutzen wollen, erheblich zu verbessern. Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Flughafens Nürnberg, betonte, daß dies nicht nur eine gute Nachricht für Paris-Reisende sei, sondern vor allem für Umsteiger, die von der erhöhten Flexibilität bei Anschlußflügen profitieren. Die Strecke Nürnberg-Paris ist eine der traditionsreichsten Verbindungen am Nürnberger Flughafen, die seit über 70 Jahren besteht. Sie hat sich als feste Größe im Flugangebot etabliert und gilt als Symbol der deutsch-französischen Partnerschaft. Die Verbindung ermöglicht den Menschen eine effiziente Reise und bietet dabei den bekannten Bordservice von Air France. Mit der dritten täglichen Verbindung baut Air France ihr Angebot ab Nürnberg weiter aus. Zusammen mit dem Angebot der KLM stehen den Bewohnern der Metropolregion Nürnberg im Winterflugplan bis zu 48 wöchentliche Flüge zu den beiden SkyTeam-Drehkreuzen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol zur Verfügung. Diese Verdichtung der Flugfrequenzen ist auch für Reisende, die Nürnberg als Ziel haben, von Bedeutung. Insbesondere für Besucher der vielen internationalen Fachmessen im Winterhalbjahr 2025/2026 ergeben sich dadurch deutlich verbesserte Möglichkeiten bei der An- und Abreise. Peter Ottmann, der CEO der NürnbergMesse Group, unterstrich die Bedeutung dieser Entwicklung für den Wirtschafts- und Messestandort Nürnberg. Er hob hervor, daß

weiterlesen »

ARBÖ gibt Reisetipps für den Ferienstart in Österreich

Mit dem Beginn der Ferienzeit in ganz Österreich machen sich zahlreiche Familien auf den Weg in den Sommerurlaub. Um eine möglichst stressfreie Anreise zu gewährleisten, hat der Automobil-, Motorrad- und Radfahrerbund Österreich (ARBÖ) praktische Ratschläge für Autofahrer zusammengestellt. Diese reichen von der optimalen Reiseplanung bis zur technischen Überprüfung des Fahrzeuges, um Reisenden eine gute Fahrt in die wohlverdiente Auszeit zu ermöglichen. Ein zentraler Punkt der ARBÖ-Empfehlungen betrifft die Wahl des Reisezeitpunktes. An- und Abreisetage gelten erfahrungsgemäß als die verkehrsreichsten und damit stressigsten Tage. Um Staus und längere Wartezeiten zu vermeiden, rät der ARBÖ zum sogenannten azyklischen Fahren. Dies bedeutet, möglichst unter der Woche früh am Morgen oder spät am Abend aufzubrechen. Vor Reiseantritt sollten sich Autofahrer zudem über aktuelle Verkehrsinformationen und mögliche Ausweichrouten informieren. Der ARBÖ-Informationsdienst steht hierfür telefonisch zur Verfügung, und aktuelle Verkehrsmeldungen sind auch online abrufbar. Des Weiteren hebt der ARBÖ die Bedeutung des richtigen Beladens des Fahrzeuges hervor. Eine vorausschauende Planung sei hier das Um und Auf. Schwere Fracht sollte stets unten und direkt an der Rücksitzwand verstaut werden, um die Fahrstabilität nicht zu beeinträchtigen. Notwendige Gegenstände wie Getränke, Proviant, Medikamente und Reiseunterlagen sollten im Fahrgastraum leicht zugänglich sein. Bei der Nutzung von Fahrradträgern ist das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges zu beachten. Ebenso wichtig ist die Anpassung des Reifenluftdruckes an die Beladung und die korrekte Einstellung der Scheinwerfer, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Gerade Reisen mit Kindern erfordern besondere Vorbereitung. Lange Autofahrten können für die Kleinsten schnell langweilig werden oder Stress verursachen. Der ARBÖ empfiehlt,

weiterlesen »