Juli 28, 2025

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Juli 28, 2025

Wizz Air kehrt nach 13 Jahren an Flughafen Warschau-Modlin zurück

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Dezember 2025 ihren Betrieb am Flughafen Warschau-Modlin wieder aufnehmen. Nach einer 13jährigen Abwesenheit plant die Airline, elf neue Routen in acht Länder zu starten. Dafür sollen zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo in Modlin stationiert werden, wodurch jährlich über 500.000 Sitzplätze angeboten und mehr als 80 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden. Die neuen Verbindungen werden gestaffelt eingeführt. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen Flüge nach Athen, Barcelona und Bergen starten. Am 2. Dezember folgen Bergamo, Chisinau und Paphos. Mitte Dezember, vom 15. bis 16. Dezember, werden Routen nach Malta, Sofia, Brindisi und Palermo aufgenommen. Eine weitere Verbindung nach Alghero auf Sardinien ist für den 31. März 2026 vorgesehen. Die meisten Routen sollen drei- bis fünfmal wöchentlich bedient werden, wobei Bergamo täglich und Malta im Winter sechsmal pro Woche angeflogen wird. Wizz Air hat sich für Modlin aufgrund seiner Nähe zu Warschau entschieden und diesen Standort dem Flughafen Radom vorgezogen. Die Fluggesellschaft strebt an, ihre Sitzplatzkapazität in Polen im Jahre 2025 um fast 20 Prozent zu steigern. Damit will Wizz Air ihre Position als zweitgrößter Anbieter im polnischen Markt mit einem Marktanteil von 25 Prozent festigen. Die Rückkehr von Wizz Air nach Modlin erfolgt zu einem Zeitpunkt, da der Flughafen eine erhöhte Aktivität verzeichnet. Zuvor hatte bereits Ryanair eine umfangreiche Expansion in Modlin angekündigt, welche 25 neue Routen und eine erwartete Steigerung auf fünf Millionen Passagiere jährlich bis 2030 umfaßt. Auch Air Arabia plant, im Dezember Flüge von Sharjah nach Modlin aufzunehmen. Der Flughafen

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Lithium-Batteriebrand an Bord von Virgin Australia Flugzeug

Ein Brand, verursacht durch eine Lithium-Batterie, ist am Montagmorgen an Bord eines Flugzeuges der Virgin Australia auf dem Flug VA1528 von Sydney nach Hobart ausgebrochen. Der Vorfall auf der Boeing 737-800 (Registrierung VH-YID) führte zur Rauchentwicklung in der Kabine und löste bei den Passagieren zunächst Unruhe aus. Das Flugzeug konnte jedoch sicher landen. Das Feuer entzündete sich gegen 9:00 Uhr Ortszeit während des Sinkfluges nach Hobart. Die Besatzung entdeckte dabei ein brennendes Gerät in einem Gepäckfach über den Sitzen. Erste Löschversuche mit den an Bord befindlichen Feuerlöschern blieben ohne Erfolg. Letztlich gelang es jedoch der Flugzeugbesatzung und Passagieren, die Flammen mittels Wasserflaschen unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Videoaufnahmen zeigten, wie Passagiere aufgefordert wurden, sich in den hinteren Bereich des Flugzeuges zu begeben, während sich der Rauch ausbreitete. Nach der sicheren Landung in Hobart bestiegen Feuerwehrleute das Flugzeug, um das Gepäckstück mit der Lithium-Batterie zu entfernen. Ein Passagier wurde wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt. Die Besatzungsmitglieder wurden ebenfalls ärztlich untersucht und für dienstfähig befunden. Virgin Australia lobte das „schnelle und professionelle“ Handeln ihrer Besatzung und bestätigte, daß für den Rückflug nach Sydney ein Ersatzflugzeug bereitgestellt wurde. Die Fluggesellschaft nahm zudem Kontakt zu Passagieren auf, die in der Nähe des Brandes saßen, um weitere Betreuung anzubieten. Dieser Vorfall reiht sich ein in ähnliche Ereignisse, die in der Vergangenheit durch Lithium-Batterien verursacht wurden. Bereits Anfang des Jahres gab es einen vergleichbaren Zwischenfall auf einem südkoreanischen Flug. Solche Ereignisse werfen erneut Fragen zur Sicherheit von tragbaren elektronischen Geräten im Handgepäck

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Delta Air Lines Pilot in Stockholm nach Alkoholtest festgenommen

Ein Pilot der Fluggesellschaft Delta Air Lines ist am Dienstagmorgen, den 22. Juli 2025, am Flughafen Stockholm Arlanda festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte nach einer routinemäßigen Vorflugkontrolle, bei der ein Alkoholtest ein positives Ergebnis zeigte. Der Vorfall betrifft den für New York vorgesehenen Flug DL205, wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtete. Gegen 09:15 Uhr Ortszeit bestieg die schwedische Polizei das Flugzeug und nahm den Piloten fest, nachdem ein Alkoholtest das Vorhandensein von Alkohol im System anzeigte. Nadya Norton, eine Polizeisprecherin, bestätigte die Festnahme und erklärte: „Der Pilot wurde positiv getestet und zur weiteren Untersuchung mitgenommen. Die Person befindet sich nun in Gewahrsam, verdächtigt der luftfahrtbezogenen Trunkenheit.“ Solche Vorfälle sind in der Luftfahrtindustrie äußerst selten, da Piloten strengen Vorschriften bezüglich des Alkoholkonsums unterliegen und regelmäßigen Kontrollen unterzogen werden, um die Sicherheit des Flugbetriebes zu gewährleisten. Offizielle Angaben zur Identität, Nationalität oder dem Alter des Piloten wurden von den Behörden bislang nicht gemacht. Online-Quellen berichten jedoch, daß es sich bei der festgenommenen Person um eine weibliche Pilotin aus den Vereinigten Staaten handeln soll. Der Flughafenbetreiber Swedavia verwies sämtliche Anfragen an die schwedische Polizei. Fluggesellschaften haben strenge Richtlinien für den Alkoholkonsum ihrer Piloten, die weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Im Allgemeinen gilt für Flugzeugführer eine Null-Toleranz-Politik oder sehr niedrige Grenzwerte, oft kombiniert mit einer strikten „bottle-to-throttle“-Regel, die eine bestimmte Zeitspanne ohne Alkoholkonsum vor Dienstbeginn vorschreibt. Delta Air Lines hat sich zu dem Vorfall bisher nicht öffentlich geäußert. Derartige Ereignisse können weitreichende Konsequenzen für das betroffene Personal haben, einschließlich des Entzugs der Fluglizenz.

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Konflikt um Dublins Flughafen: Ryanair kritisiert Wachstumsbremsen, Regierung verteidigt Lärmschutzmaßnahmen

Eine zunehmende Spannung prägt derzeit die irische Luftfahrtlandschaft. Ryanair, eine der größten Fluggesellschaften Europas, hat die irische Regierung scharf kritisiert, nachdem neue Beschränkungen für Nacht- und frühmorgendliche Flüge am Dublin International Airport eingeführt wurden. Die Airline warnt davor, daß diese Auflagen Investitionen behindern, Kapazitäten begrenzen und letztlich der nationalen Wirtschaft schaden könnten. Die irische Regierung verteidigt die Entscheidung jedoch als notwendigen Kompromiß zwischen dem Wachstum des Flughafens und den Belangen der Anwohner. Der Disput verdeutlicht den komplexen Interessenausgleich, der zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Lärmschutz in einer zunehmend dicht besiedelten Umgebung gefunden werden muß. Ryanairs scharfe Kritik: „Idiotisch“ und wirtschaftsschädlich Ryanair hat die Entscheidung von An Coimisiún Pleanála – einer unabhängigen, quasi-gerichtlichen Instanz, die über Berufungen gegen Planungsentscheidungen lokaler Behörden in Irland entscheidet – als „idiotisch“ bezeichnet. Im Kern der Kritik steht die Einführung einer jährlichen Obergrenze von 35.672 Flugbewegungen während der Nachtstunden am Dublin International Airport. Diese Beschränkung gilt für den Zeitraum zwischen 23:00 Uhr und 07:00 Uhr Ortszeit, was effektiv etwa 98 Flugbewegungen pro Nacht entspricht. Ryanair befürchtet, daß diese Schwelle bereits in diesem Jahr erreicht werden wird, was zu einer drastischen Einschränkung des Flugbetriebs führen würde. Insbesondere die früh morgendlichen Transatlantik-Ankünfte und Kurzstreckenflüge nach Europa wären von diesen Kürzungen betroffen. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß diese Restriktionen das Wachstum des Dubliner Flughafens jenseits seiner aktuellen Verkehrsniveaus verhindern werden. Dies steht in starkem Kontrast zur Auslegung der erst kürzlich in Betrieb genommenen Nordpiste des Flughafens, die darauf ausgelegt ist, bis zu 60 Millionen Passagiere jährlich zu unterstützen. Die aktuellen Passagierzahlen

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Sundair nimmt neue Winterflugverbindung von Nürnberg nach Beirut auf

Die Fluggesellschaft Sundair hat eine neue Flugverbindung ab Nürnberg für den Winterflugplan 2025/2026 angekündigt. Ab dem 28. Oktober 2025 wird die Airline die fränkische Metropole direkt mit Beirut im Libanon verbinden. Dies teilte der deutsche Flughafen mit. Die Strecke soll einmal pro Woche, jeweils dienstags, bedient werden. Die Einführung dieser neuen Route erweitert das Flugangebot vom Flughafen Nürnberg und schafft eine direkte Anbindung an eine wichtige Stadt im Nahen Osten. Beirut, die Hauptstadt des Libanon, ist ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Tourismus in der Region und zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Besucher mit Interesse an Geschichte und mediterranem Flair an. Eine Direktverbindung bietet den Reisenden aus der Region Nürnberg und Nordbayern eine bequeme Option für Reisen in den Libanon. Sundair, eine deutsche Charter- und Linienfluggesellschaft, baut mit dieser Verbindung ihr Streckennetz gezielt aus. Der Winterflugplan sieht oft Anpassungen vor, um den saisonalen Nachfragen und den Präferenzen der Passagiere gerecht zu werden. Die Wahl von Beirut als neues Ziel deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, die möglicherweise durch eine größere libanesische Diaspora in Deutschland oder durch das Interesse an Besuchen bei Familie und Freunden sowie touristischen Reisen getragen wird. Die Aufnahme einer solchen Verbindung trägt zur Stärkung der Rolle des Flughafens Nürnberg als regionaler Verkehrsknotenpunkt bei und bietet Reisenden mehr Auswahlmöglichkeiten. Für den Libanon ist eine zusätzliche europäische Anbindung von Bedeutung, um den Austausch mit Deutschland zu fördern.

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Sicherheitsstandards an Flughäfen im Fokus: Der VC-Flughafencheck 2025 mit neuer Methodik und internationalen Akzenten

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat ihren jährlich mit Spannung erwarteten Flughafencheck für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die diesjährige Ausgabe präsentiert sich mit einer grundlegend neuen Bewertungsmethodik, die einen verstärkten Fokus auf die tatsächliche Sicherheitswirksamkeit von Maßnahmen legt. Ziel des Checks ist es, Flughäfen in ihren Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards zu unterstützen, insbesondere bei der Vermeidung von gefährlichen Vorfällen auf den Pisten wie Runway Incursions und Excursions sowie beim Ausbau moderner, GPS-basierter Anflugsysteme, ohne dabei die bewährten konventionellen Anflugsysteme zu vernachlässigen. Erstmals erstreckt sich die Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Pilotenvereinigung Aeropers erfolgte, auch auf Flughäfen in der Schweiz und bietet somit eine breitere, international vergleichbare Perspektive auf die Sicherheit im europäischen Luftverkehr. Neue Bewertungsmethodik: Risikoorientiert, transparent und international vergleichbar Die Vereinigung Cockpit, Deutschlands Berufsverband der Piloten, führt ihren jährlichen Sicherheitscheck deutscher Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 durch. Ab 1996 wurden auch Regionalflughäfen in die Untersuchung einbezogen. Die Ausgabe 2025 markiert jedoch eine Zäsur durch die Einführung eines neuen, risikobasierten Bewertungsansatzes. Anstelle des bisherigen, oft kritisierten Schulnotensystems basiert die Bewertung nun auf einem detaillierten Punktesystem, das prozentuale Ergebnisse liefert und diese anschließend in Noten umwandelt. Diese Methodik gewährleistet eine präzisere und transparentere Einschätzung der Sicherheitsleistungen der Flughäfen. Thomas Steffen, Pilot und Flugsicherheitsexperte der AEROPERS, der Schweizer Pilotenvereinigung und Partner der VC bei diesem Projekt, erklärt die Neuerungen: „Erstmals kommt ein risikobasierter Bewertungsansatz zum Einsatz, der Maßnahmen nach ihrer tatsächlichen Sicherheitswirksamkeit gewichtet.“ Das bedeutet, daß besonders effektive Sicherheitsvorkehrungen, wie daueraktive Stopbars (Lichter am Boden, die ein Halten signalisieren, um Kollisionen

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Diskussion über Kontrolllücken an deutschen Flughäfen bei Sekundärmigration

Mehrere Tausend bereits in Griechenland anerkannte Flüchtlinge sind in diesem Jahre nach Deutschland weitergereist und haben dort erneut Asyl beantragt. Nach Informationen der Funke Mediengruppe reisen viele dieser anerkannten Flüchtlinge per Flugzeug aus Griechenland nach Deutschland ein. Diese Praxis, bei der Personen, die bereits in einem EU-Land Schutz erhalten haben, in einen anderen Mitgliedstaat weiterreisen, wird als Sekundärmigration bezeichnet und ist Gegenstand einer anhaltenden Debatte innerhalb der Europäischen Union. Die Gewerkschaft der Polizei (GDP) äußert Bedenken hinsichtlich unzureichender Kontrollen an deutschen Flughäfen. Andreas Roßkopf, GDP-Vorsitzender für Bundespolizei und Zoll, wies darauf hin, daß die Bundespolizei an den Binnengrenzen zu Polen oder Österreich umfassende Kontrollen auf Autobahnen und Landstraßen durchführe, um irreguläre Einreisen von Migranten und Schutzsuchenden zu verhindern. Roßkopf bezeichnete die Situation an den Flughäfen als „Lücke“ und als „absurd“. Er fordert für die Bundespolizei „dringend mehr Befugnisse zur Kontrolle und auch zur Zurückweisung der sogenannten Sekundärmigration“. Die Problematik der Sekundärmigration innerhalb der EU ist seit langem ein Thema in der europäischen Migrationspolitik. Das Dublin-System sieht vor, daß Asylanträge in dem EU-Land gestellt und bearbeitet werden sollen, in dem der Flüchtling zuerst europäischen Boden betreten hat. Die Weiterreise und erneute Antragstellung in einem anderen Mitgliedstaat stellt eine Umgehung dieses Prinzips dar und führt zu Diskussionen über die Effektivität und Durchsetzung der bestehenden Regelungen. Insbesondere Staaten wie Griechenland, die an den Außengrenzen der EU liegen, verzeichnen eine hohe Zahl von Erstanträgen, während Deutschland häufig als Zielland für die Sekundärmigration dient. Die Forderungen der Polizeigewerkschaft spiegeln die Herausforderungen wider, denen sich die

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Austrian Airlines verfeinert Business Class: Mehr Individualität beim Frühstück und „Rot-Weiß-Rot“ bei Spirituosen

Austrian Airlines hat ihr Angebot für Business Class Passagiere auf Langstreckenflügen umfassend optimiert. Mit einer neuen Menükarte, die nicht nur strukturelle und gestalterische Änderungen aufweist, sondern auch erweiterte Wahlmöglichkeiten bietet, soll das Serviceerlebnis über den Wolken noch persönlicher gestaltet werden. Eine der Neuerungen ist die Wiedereinführung des sogenannten Kreuzerlfrühstücks, das den Gästen eine individuelle Zusammenstellung ihrer Mahlzeit erlaubt. Darüber hinaus setzt Austrian Airlines verstärkt auf heimische Produkte: Ausgewählte Spirituosen stammen nun von österreichischen Produzenten, was das Bekenntnis der Airline zur regionalen Wirtschaft und zur Präsentation österreichischer Qualitätsprodukte unterstreicht. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Komfort und die Attraktivität der Langstreckenflüge weiter zu erhöhen. Das Comeback des „Kreuzerlfrühstücks“: Mehr Individualität an Bord Die Einführung der neuen Menükarte in der Business Class auf Langstreckenflügen von Austrian Airlines bringt eine willkommene Rückkehr mit sich: das sogenannte Kreuzerlfrühstück. Dieses Konzept, das bereits in der Vergangenheit auf Anklang stieß, ermöglicht es den Passagieren, ihre bevorzugten Frühstückselemente direkt auf der Menükarte anzuwählen. Durch einfaches Ankreuzen der gewünschten Komponenten können die Reisenden ihr individuelles Frühstück zusammenstellen, welches dann zu den Basiskomponenten auf dem Tablett hinzugefügt wird. Diese Personalisierung des Frühstücksangebots ist ein bedeutender Schritt hin zu einem noch individuelleren Serviceerlebnis an Bord. In einer Zeit, in der Passagiere zunehmend Wert auf maßgeschneiderte Dienstleistungen legen, reagiert Austrian Airlines auf diesen Trend und bietet ihren Gästen die Möglichkeit, ihre Mahlzeit nach eigenen Vorlieben zu gestalten. Dies erhöht nicht nur den Komfort, sondern vermittelt den Passagieren auch ein Gefühl von Wertschätzung und Aufmerksamkeit, was zu einer positiveren Wahrnehmung des gesamten

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Braathens Regional Airlines errichtet Crew-Basis in Wien für Austrian Airlines

Die schwedische Fluggesellschaft Braathens Regional Airlines (BRA) wird eine eigene Crew-Basis in Wien etablieren. Dies geschieht im Rahmen einer Ausweitung ihrer ACMI-Partnerschaft (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) mit Austrian Airlines, wie das Fachportal „CH-Aviation“ berichtete. Durch diesen Schritt wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften intensiviert und die Kapazität von Austrian Airlines auf bestimmten Strecken gestärkt. Im Rahmen der erweiterten Kooperation stellt BRA der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines nun drei Flugzeuge des Typs ATR72-600 im sogenannten Wet-Lease zur Verfügung. Im Vorjahreszeitraum waren es noch zwei Maschinen dieses Typs gewesen. Der aktuelle Kooperationsvertrag ist bis zum Jahre 2027 befristet, wobei Francesco Sciortino, Betriebschef von Austrian Airlines, eine Verlängerung der Partnerschaft prüft. Eine Wet-Lease-Vereinbarung bedeutet, daß BRA nicht nur die Flugzeuge bereitstellt, sondern auch die Besatzung, die Wartung und die Versicherung übernimmt, was Austrian Airlines eine flexible Kapazitätsanpassung ermöglicht. Die Personalvermittlungsagentur AAP Aviation hat bereits im Juli mit der Rekrutierung von Piloten für den neuen Wiener Stützpunkt begonnen. Gesucht werden Kapitäne und Erste Offiziere mit einer gültigen ATR-Lizenz. Austrian Airlines hatte das ursprüngliche ACMI-Abkommen mit BRA im Jahre 2024 geschlossen. Die Airline benötigt kleinere Flugzeuge wie die ATR72-600 insbesondere für ihre Inlandsstrecken und ausgewählte europäische Verbindungen, bei denen der Einsatz größerer Flugzeuge unwirtschaftlich wäre oder die Frequenzen erhöht werden sollen. Braathens Regional Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 16 ATR72-600-Propellerflugzeugen und zwei Airbus A319-100. Ihre Charter-Tochter Braathens International verfügt zudem über fünf weitere Maschinen. Die Etablierung einer Crew-Basis in Wien ist ein Indikator für die langfristige Natur dieser Partnerschaft und die Anpassung an die

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Im Himmel zerronnene Träume: Das kurze Aufblühen und jähe Ende der Dau Air

Die Luftfahrtgeschichte ist reich an Beispielen ambitionierter Unternehmungen, die mit großen Hoffnungen starteten, aber letztlich dem harten Wettbewerb oder internen Schwierigkeiten zum Opfer fielen. Ein solches Kapitel schrieb auch die deutsche Regionalfluggesellschaft Dau Air. Sie versprach, Lücken im Streckennetz zu schließen und Reisenden schnelle Verbindungen zu bieten, doch ihre Existenz war von kurzer Dauer und endete in einem wirtschaftlichen Fiasko. Diese Reportage zeichnet den Weg einer Airline nach, die trotz vieler guter Ansätze scheiterte und deren Geschichte ein Lehrstück für die Komplexität des Luftverkehrsgeschäfts darstellt. Anfänge und ambitionierte Pläne Die Dau Air wurde im Jahre 2003 von dem Luft- und Raumfahrtingenieur Hans-Jörg Dau gegründet und nahm ihren Flugbetrieb am 18. April 2005 auf. Das junge Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, als Regionalfluggesellschaft neue Verbindungen zwischen kleineren deutschen und europäischen Flughäfen zu schaffen und damit eine Nische im hart umkämpften Markt zu besetzen. Die Idee war, Geschäftsreisenden und Touristen abseits der großen Drehkreuze direkte Flugoptionen anzubieten. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Anbindung von Regionen, die von den etablierten Airlines eher vernachlässigt wurden. Der Verwaltungssitz der Dau Air befand sich in Lübeck, während sich die operativen Basen anfangs am Flughafen Dortmund und später auch am Flughafen Rostock-Laage befanden. Diese strategischen Standorte sollten die regionale Verankerung der Fluggesellschaft unterstreichen und ihr eine gute Ausgangsbasis für ihre geplanten Routen bieten. Das eingesetzte Fluggerät: Pragmatismus und Vielfalt Für den Flugbetrieb setzte Dau Air primär auf Turboprop-Flugzeuge des Typs Saab 340B. Diese Maschinen, die Platz für etwa 33 Passagiere boten, galten als zuverlässig und

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