August 19, 2025

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August 19, 2025

Flughafen Warschau-Chopin verzeichnet Passagier-Rekord

Der Flughafen Warschau-Chopin, Polens größter Flughafen, hat im Juli 2025 einen neuen monatlichen Passagier-Rekord aufgestellt. Insgesamt wurden in diesem Monat 2,43 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zum Juli 2024 entspricht. Auch im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet der Flughafen ein starkes Wachstum. Von Januar bis Juli 2025 wurden 13,45 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2024 war der Flughafen bereits als einer der fünf am schnellsten wachsenden in Europa gelistet worden. Den größten Anteil am Passagieraufkommen hatte der internationale Flugverkehr. Die am häufigsten angeflogenen Länder waren Spanien, Italien und Deutschland. Unter den Städten führten London, Paris und Amsterdam die Statistik an. Etwa 26 Prozent der Passagiere reisten mit Billigfluggesellschaften, 14 Prozent mit Charterfluggesellschaften. Parallel zum Passagierwachstum wurde im Juli auch im Frachtgeschäft ein Rekordwert erzielt, mit insgesamt 12.440 Tonnen. Die anhaltend hohen Passagierzahlen unterstreichen die Bedeutung des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in Mittel- und Osteuropa.

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Flügelkollision am Flughafen Manchester: Easyjet-Flüge verzögert

Am Flughafen Manchester sind zwei Flugzeuge der Billigfluggesellschaft Easyjet während des Rollvorgangs mit ihren Flügelspitzen kollidiert. Die beiden Maschinen, die nach Paris und Gibraltar fliegen sollten, kehrten daraufhin zu ihren Abstellpositionen zurück. Die Passagiere konnten die Flugzeuge sicher verlassen. Ersten Meldungen zufolge gab es keine Verletzten und der Schaden an den Flugzeugen war geringfügig. Dennoch führte der Vorfall zu Störungen im Flugplan, da beide Maschinen aus dem Verkehr gezogen und überprüft werden mußten. Passagiere, die von dem Vorfall betroffen waren, mußten auf Ersatzflugzeuge warten, was zu Verspätungen führte. Solche Kollisionen sind an stark frequentierten Flughäfen nicht ungewöhnlich. Das Unternehmen teilte mit, daß die Sicherheit von Passagieren und Besatzung oberste Priorität habe. Der Vorfall unterstreicht die logistischen Herausforderungen an großen internationalen Drehkreuzen.

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Niederländisches Konsortium übernimmt Flugtaxi-Entwicklung in Oberpfaffenhofen

Das deutsche Flugtaxi-Projekt Lilium, das zuletzt mit wiederholten Insolvenzen für Schlagzeilen sorgte, scheint eine neue Chance auf eine Zukunft in der Luftfahrtindustrie zu haben. Die niederländische Ambitious Air Mobility Group (AAMG) hat wesentliche Anlagen am traditionsreichen Standort Oberpfaffenhofen in Bayern angemietet, um die Entwicklung des eVTOL-Fluggeräts fortzusetzen. Dieses Engagement des Konsortiums signalisiert, daß das Projekt, trotz der jüngsten finanziellen Turbulenzen, weiterhin als technologisch wegweisend und marktfähig angesehen wird. Ziel ist es, die Entwicklung der innovativen Technologie voranzutreiben, qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern und die Kompetenzen der Region zu erhalten. Von der Vision zur Krise: Die wechselvolle Geschichte des Lilium-Projekts Das Unternehmen Lilium wurde vor einigen Jahren mit der ambitionierten Vision gegründet, den regionalen Luftverkehr mit einem vollelektrischen Senkrechtstarter zu revolutionieren. Das Fluggerät, ein sogenanntes eVTOL (electric Vertical Take-Off and Landing), sollte Kurz- und Mittelstreckenflüge zwischen Städten ermöglichen, ohne auf klassische Start- und Landebahnen angewiesen zu sein. Die Technologie, die auf 36 elektrisch betriebenen kleinen Triebwerken basierte, sorgte weltweit für Aufsehen und zog große Summen an Investitionskapital an. Trotz der vielversprechenden Ansätze geriet das Unternehmen in den letzten Jahren wiederholt in finanzielle Schwierigkeiten. Die Entwicklung eines völlig neuen Fluggeräts ist mit immensen Forschungs- und Entwicklungskosten verbunden, die weit über jene in anderen Branchen hinausgehen. Einem ersten vorläufigen Insolvenzverfahren zwischen Oktober und Dezember 2024 folgte die erneute Anmeldung der Insolvenz im Februar dieses Jahres. Der entscheidende Auslöser war das Ausbleiben einer versprochenen Investition von 150 Millionen Euro. Als Folge der Krise konnte das Unternehmen Gehälter nicht mehr zahlen und mußte Teile seiner Belegschaft

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Meisterwerk der Logistik: Linzer Flughafen beweist Expertise bei einem Frachttransport der Superlative

Eine außergewöhnliche logistische Operation hat in der vergangenen Woche am Linzer Flughafen für Aufsehen gesorgt. Zwei vollbepackte Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 747-400F hoben mit einer einzigartigen Ladung in Richtung Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, ab. Die Fracht bestand aus kunstvoll gefertigten und monumentalen Teilen eines riesigen Lusters, der künftig das Herzstück einer bedeutenden Moschee bilden wird. Das Projekt demonstrierte nicht nur die Leistungsfähigkeit und die Spezialisierung des Linzer Flughafens auf dem Gebiet des Luftfrachtverkehrs, sondern auch die Präzision und die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen. Die größte Herausforderung war nicht das Gewicht der Ladung, sondern ihre imposante Größe, die eine minutiöse Planung und Ingenieurskunst erforderte. Linz als Tor zur Welt: Die Bedeutung des Flughafens für die Frachtlogistik Der Linzer Flughafen, bekannt für seine Effizienz und Flexibilität, hat sich in den letzten Jahren eine starke Position als spezialisiertes Drehkreuz für Luftfracht erarbeitet. Im Vergleich zu den großen europäischen Luftfahrtknotenpunkten wie Frankfurt, Wien oder Amsterdam, die ein enormes Passagieraufkommen und ein breites Frachtspektrum bewältigen, konzentriert sich Linz auf Nischenmärkte, in denen die spezifischen Stärken des Standortes zur Geltung kommen. Dazu gehören insbesondere die Handhabung von außergewöhnlichen und sensiblen Gütern, bei denen Geschwindigkeit, Präzision und maßgeschneiderte Logistik entscheidend sind. Das Projekt mit dem Luster ist ein perfektes Beispiel für diese Spezialisierung. Die unmittelbare Anbindung an wichtige Industriezentren in Österreich und die kurzen Wege machen Linz zu einem bevorzugten Standort für Unternehmen, die zeitkritische und technisch anspruchsvolle Transporte abwickeln müssen. Die Fracht, die es in sich hatte: Dimensionen, die das Gewicht in den Schatten

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Lufthansa verschärft Vertriebsstrategie: Das Ende der Billigtarife in traditionellen Buchungssystemen

Die Lufthansa-Gruppe setzt ihre langjährige Strategie der Abkehr von traditionellen Buchungssystemen fort. Ab dem 2. September 2025 wird die Airline die günstigsten Tarife für Flüge innerhalb Deutschlands und auf ausgewählten Fernstrecken ausschließlich über ihre eigenen Vertriebskanäle und den neuen Datenstandard NDC anbieten. Diese Entscheidung markiert das Ende der Verfügbarkeit der sogenannten „Light“- und „Business-Saver“-Tarife in den herkömmlichen Global Distribution Systems (GDS). Für Reisende, Reisebüros und Großkunden bedeutet dieser Schritt eine signifikante Veränderung in der Art und Weise, wie Flugtickets gebucht werden, und unterstreicht den konsequenten Kurs des Kranich-Konzerns hin zu einem modernen, digitalen und kosteneffizienten Vertriebsmodell. Strategischer Wandel im Vertrieb: Der Übergang von GDS zu NDC Die Ankündigung der Lufthansa, die günstigsten Tarife aus den traditionellen Buchungssystemen herauszunehmen, ist der jüngste Meilenstein in einem seit fast einem Jahrzehnt andauernden Konflikt. Die traditionellen GDS-Systeme, wie Amadeus, Sabre und Travelport, waren lange Zeit die zentralen Vermittlungsplattformen zwischen Fluggesellschaften und Reisebüros. Sie basieren auf dem veralteten Edifact-Standard, der ursprünglich für Frachtdokumentationen entwickelt wurde und nur sehr grundlegende Preis- und Flugdaten übertragen kann. Die Fluggesellschaften sahen sich als von diesen Systemen abhängig, da sie für jede Buchung eine Gebühr an die GDS-Anbieter zahlen mußten. Demgegenüber steht der neue Datenstandard NDC (New Distribution Capability), der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde. NDC ermöglicht es den Airlines, ihr Angebot direkt an Reisebüros und Partner zu übermitteln, ähnlich wie ein moderner Online-Shop. Anstatt nur den Grundpreis anzuzeigen, können über NDC individuelle Pakete, Zusatzleistungen wie bevorzugte Sitzplätze oder zusätzliches Gepäck und dynamische Preise in Echtzeit

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Wachstum am Zürcher Drehkreuz: Edelweiss erweitert Flotte mit modernisierten Kurzstreckenflugzeugen

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat eine Flottenerweiterung bekanntgegeben, die ihren Betrieb auf der Kurz- und Mittelstrecke signifikant stärken wird. Durch die Übernahme von zwei Airbus-Flugzeugen von der Schwestergesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) wird die Kurzstreckenflotte bis April 2026 auf insgesamt 16 Maschinen anwachsen. Die Neuankömmlinge, ein Airbus A320 und, als Premiere für die Airline, ein Airbus A320neo, sind ein wichtiger strategischer Schritt zur Modernisierung des Flugzeugparks und zur Festigung der Position am Heimatflughafen Zürich. Dieser Ausbau ist ein klares Signal für das Vertrauen in die Zukunft des Reisens und die Rolle von Edelweiss im hart umkämpften europäischen Luftverkehr. Die Flottenerweiterung im Detail: Ein strategischer Schritt der Edelweiss Der Zuwachs bei Edelweiss erfolgt in zwei Schritten: Bereits Mitte Oktober 2025 wird die Airline den Airbus A320 mit der Kennung HB-JLQ in ihre Flotte integrieren. Im Frühjahr des nächsten Jahres, im April 2026, folgt dann der Airbus A320neo (HB-JDB), der nicht nur die Flotte ergänzt, sondern auch eine technologische Neuerung mit sich bringt. Das Flugzeug ist das erste seiner Art bei Edelweiss und leitet damit die nächste Phase der Flottenentwicklung ein. Die Übernahme der Maschinen ermöglicht der Airline, ihre Kapazitäten zu erhöhen und auf die steigende Nachfrage nach Ferienflügen zu reagieren. Bernd Bauer, der Geschäftsführer von Edelweiss, begrüßte die Entwicklung mit den Worten: „Ich freue mich, daß sich Edelweiss auch auf der Kurz- und Mittelstrecke weiterentwickeln kann und daß wir mit dem ersten Airbus A320neo einen wichtigen Schritt in die Modernisierung unserer Kurzstreckenflotte machen werden. Das Flugzeug verbindet modernste Technologie mit

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Streik bei Air Canada lähmt den Reiseverkehr und sorgt für Chaos

Inmitten der sommerlichen Reise-Hochsaison hat ein dreitägiger Streik der Flugbegleiter die kanadische Fluggesellschaft Air Canada zum Erliegen gebracht. Über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und damit den Flugbetrieb der Airline und ihrer Tochtergesellschaft Air Canada Rouge lahmgelegt. Täglich sind etwa 130.000 Reisende betroffen, die an Flughäfen weltweit mit massiven Beeinträchtigungen konfrontiert sind. Die Arbeitsniederlegung ist das Ergebnis monatelanger, festgefahrener Tarifverhandlungen und wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Fragen der Fluggastrechte, die je nach Startpunkt des Fluges stark variieren. Für Urlauber und Geschäftsreisende bedeutet der Streik eine erhebliche Unsicherheit und die Notwendigkeit, sich durch ein Labyrinth von Regelungen und Ansprüchen zu kämpfen. Massives Chaos auf den Flughäfen: Die Folgen der Arbeitsniederlegung Seit der Nacht zum Samstag ist der Flugbetrieb von Air Canada und Air Canada Rouge beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Die Entscheidung der Gewerkschaft, eine 72-stündige Arbeitsniederlegung anzusetzen, hat die Airline gezwungen, ihren regulären Flugplan massiv zu reduzieren. Flugreisende weltweit sind von den Auswirkungen betroffen, darunter auch viele Passagiere aus Deutschland, deren Flüge von und nach Kanada nicht wie geplant durchgeführt werden können. An den großen Drehkreuzen der Fluggesellschaft, wie Toronto, Montreal und Vancouver, herrscht ein Bild des Chaos, da Tausende von Passagieren gestrandet sind und verzweifelt versuchen, alternative Reisemöglichkeiten zu finden. Auch an europäischen Flughäfen wie Frankfurt oder London, die direkte Verbindungen nach Kanada haben, sind die Schalter von Air Canada menschenleer oder es haben sich lange Warteschlangen gebildet. Die Airlines bemühen sich, die gestrandeten Fluggäste auf andere Verbindungen umzubuchen, doch die begrenzte Kapazität anderer Fluggesellschaften

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Wiens Luftbrücke zum Wachstum: Der Flughafen profiliert sich als Frachtdrehkreuz in Zentraleuropa

Der Flughafen Wien hat im ersten Halbjahr 2025 eine bemerkenswerte Bilanz im Frachtgeschäft vorgelegt. Mit einer abgefertigten Gesamttonnage von 154.001 Tonnen verzeichnete der Airport ein kräftiges Wachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Aufschwung ist das Ergebnis einer strategischen Ausrichtung und der Anpassung an die dynamischen Entwicklungen im globalen Handel. Vor allem der florierende E-Commerce-Sektor und die Aufnahme neuer interkontinentaler Flugverbindungen haben das Wachstum angetrieben und die Position des Flughafens als wichtiges Drehkreuz zwischen den großen Handelsregionen der Welt weiter gefestigt. Die positive Entwicklung im Frachtbereich steht stellvertretend für die wirtschaftliche Vitalität der Region und die Bedeutung des Luftverkehrs als Transportweg für hochwertige Güter. Ein Aufschwung im Frachtgeschäft: Die Zahlen des ersten Halbjahres Die detaillierten Zahlen, die von der Flughafen Wien AG veröffentlicht wurden, zeugen von einem robusten Wachstum. Von Jänner bis einschließlich Juni 2025 konnte das Volumen der abgefertigten Fracht um 12.822 Tonnen gesteigert werden. Besonders stark war das Wachstum in den Monaten April und Mai, die mit einem Plus von 13 beziehungsweise 15 Prozent herausragten. Diese Zuwächse sind umso bemerkenswerter, da sie in einem von globalen Handelsflüssen geprägten Umfeld erzielt wurden. Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, hob die Rolle des Airports als Frachtdrehkreuz hervor: „Mit einem Plus von 9% legte die Luftfracht am Flughafen Wien im ersten Halbjahr 2025 deutlich zu. Treiber dafür sind vor allem der E-Commerce-Bereich und die Aufnahme neuer Langstrecken-Verbindungen ab Wien. Vor allem als Fracht-Hub zwischen Asien und Südosteuropa ist der Flughafen Wien hier ausgezeichnet etabliert.“ Ein genauerer Blick

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Wizz Air erweitert Streckennetz in Rumänien um 15 neue Routen

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat ihre bisher größte Netzerweiterung in Rumänien angekündigt. Für den Winterflugplan 2025/26 sollen 15 neue Flugrouten eingeführt werden, die mehrere rumänische Flughäfen mit Städten in Europa und Nordafrika verbinden. Die neuen Verbindungen starten ab Ende Oktober. Die Expansion umfaßt fünf neue Strecken ab Bukarest Otopeni, vier ab Cluj-Napoca, vier ab Iasi und zwei ab Brasov. Zu den neuen Zielen gehören unter anderem Berlin, Marrakesch, Kopenhagen und Mailand Malpensa. Die neuen Flüge ergänzen das bestehende Angebot der Fluggesellschaft im Land. Wizz Air ist eine auf Mittel- und Osteuropa spezialisierte Billigfluggesellschaft und hat in Rumänien eine starke Marktposition. Mit der Erweiterung des Angebots bedient die Airline künftig 228 Routen von insgesamt 13 rumänischen Flughäfen aus. Der Ausbau bekräftigt die Rolle der Airline als einer der führenden Anbieter in der Region. Die Hinzunahme von 15 neuen Routen in einer Wintersaison deutet auf eine fortgesetzte Nachfrage nach Flugreisen in Rumänien hin. Die Expansion verbessert die Anbindung des Landes an das europäische und nordafrikanische Streckennetz.

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Deutsche Flughäfen hinken hinterher: Luftverkehr erholt sich nur schleppend

Die deutschen Flughäfen haben im Juni 2025 insgesamt 20,61 Millionen an- und abfliegende Passagiere gezählt, was eine Fortsetzung der stetigen Erholung der Luftfahrtbranche nach den Krisenjahren darstellt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Passagieraufkommen um 3,2 Prozent. Dennoch zeigt die aktuelle Statistik deutliche strukturelle Schwächen auf. Während die Nachfrage im Europaverkehr nahezu das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht, hinkt der Luftverkehr in Deutschland im internationalen Vergleich spürbar hinterher. Insbesondere der nationale Flugverkehr leidet unter einem massiven Rückgang, während auch das Frachtgeschäft als wichtiger Indikator der wirtschaftlichen Lage keine klare Erholungstendenz aufweist. Die Zahlen signalisieren eine veränderte Marktdynamik, auf die die Branche reagieren muß. Gemischtes Bild im Juni: Eine Analyse der Passagierzahlen Im Juni des laufenden Jahres nutzten 20,61 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen. Dieses Ergebnis repräsentiert eine Erholung auf 87,1 Prozent des Vorkrisenniveaus aus dem Juni 2019, als noch 12,9 Prozent mehr Reisende gezählt wurden. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag im selben Monat bei 174.117 Starts und Landungen. Auch hier zeigt sich mit 85 Prozent ein deutlicher Rückstand zum Vergleichsmonat des Jahres 2019. Interessant ist hierbei die Diskrepanz zwischen den Passagier- und Flugbewegungszahlen, die darauf hindeutet, daß die Nachfrage nach Flügen höher ist als das derzeitige Angebot, welches aufgrund von Kapazitätsengpässen und Personalmangel an Flughäfen und bei Fluggesellschaften noch nicht vollständig wiederhergestellt wurde. Die Wachstumsdynamik im Juni war zudem von einem starken Start in den Monat geprägt, der sich vor allem aus dem Pfingstferienreiseverkehr speiste. Im weiteren Verlauf des Monats nahm die Wachstumsgeschwindigkeit jedoch wieder ab. Die vorliegenden Statistiken belegen,

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