Oktober 6, 2025

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Oktober 6, 2025

Mediterrane und ferne Ziele: Reisetrends der Schweizer für die Herbstferien

Die Schweizer Bevölkerung zieht es in den Herbstferien 2025 mehrheitlich in warme, südliche Regionen. Basierend auf aktuellen Suchanfragen des Online-Reiseportals Skyscanner dominieren Spanien, Italien und die Türkei die Rangliste der beliebtesten Länder. Gleichzeitig zeigt sich ein ungebrochenes Interesse an Fernreisen: Thailand und Japan sichern sich ebenfalls Plätze in den Top-10 der Reisedestinationen. Diese Präferenz für klassische Nah- und ambitionierte Fernziele spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass Schweizer trotz Preissteigerungen weiterhin hohe Priorität auf individuelle und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse legen. Bei den Städtezielen liegt die thailändische Metropole Bangkok an der Spitze der Suchanfragen, gefolgt von Istanbul und Barcelona. Auch Palma de Mallorca, Lissabon und Madrid sind unter den gefragtesten urbanen Destinationen. Während europäische Pauschalreise-Klassiker wie die Südtürkei oder die griechischen Inseln traditionell stark nachgefragt sind, deutet die hohe Platzierung von Thailand darauf hin, dass die Destination zunehmend als Ganzjahresziel betrachtet wird. Japan, das sich ebenfalls unter den Favoriten befindet, profitiert zusätzlich von einem günstigen Wechselkurs. Für preisbewusste Reisende listet Skyscanner weiterhin günstige Flugoptionen auf. So sind Berlin im Durchschnitt für 140 Franken, Barcelona für 158 Franken und Istanbul für 184 Franken erhältlich. Einzelne Schnäppchenflüge sind noch deutlich tiefer angesetzt, etwa nach London ab 50 Franken ab Genf oder Berlin ab 53 Franken ab Zürich. Der beliebteste Tag für die Flugsuche war der 25. August, was auf eine frühe Planungsbereitschaft hindeutet. Die Hauptreisezeit für die Schweizer Herbstferien, für die die Daten ausgewertet wurden, wird voraussichtlich um den 21. Oktober liegen. Der untersuchte Reisezeitraum erstreckte sich vom 27. September bis zum 19. Oktober.

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Linate-Slots: Aeroitalia fordert Neuverteilung der früheren Alitalia-Kapazitäten

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia plant einen juristischen Vorstoß, um Zugang zu begehrten Start- und Landerechten (Slots) am Mailänder Stadtflughafen Linate zu erhalten. Das Unternehmen, das künftig unter der Marke Air Italy auftreten will, hat angekündigt, Beschwerde bei der italienischen Wettbewerbsbehörde sowie bei der EU-Kommission einzuleichen. Kern des Streits ist die automatische Übernahme der früheren Alitalia-Slots durch die Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Aeroitalia-Chef Gaetano Intrieri argumentiert, dass ITA Airways, da es stets seine rechtliche und wirtschaftliche Diskontinuität zu Alitalia betone, keinen Anspruch auf die sofortige Übertragung der Slots habe. Nach seiner Auffassung hätten die Zeitnischen an den Slot-Koordinator Assoclearance zurückfallen und im Zuge einer wettbewerbsorientierten Verteilung neu zugeteilt werden müssen. Intrieri äußerte gegenüber der Zeitung la Repubblica, es sei sein Recht und seine Pflicht, die Interessen seines Unternehmens in dieser Angelegenheit zu verteidigen. Der Vorstoß von Aeroitalia ist ein weiterer Höhepunkt in einem andauernden Rechtsstreit zwischen den beiden italienischen Fluggesellschaften. Bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen, unter anderem über die Markenrechte und Domains von Alitalia. Die Slot-Problematik gewinnt zusätzliche Brisanz im Kontext der geplanten Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa-Gruppe. Auch hier hatte die EU-Kommission im Vorfeld bereits die Abgabe von Slots an rivalisierende Fluggesellschaften an den Flughäfen Rom und Mailand gefordert, um den Wettbewerb zu sichern. Der Ausgang der nun angestrengten Beschwerden von Aeroitalia ist jedoch noch offen.

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Boeings Langstreckenjet 777X droht weitere Verzögerung bis 2027

Der US-Flugzeugbauer Boeing sieht sich offenbar mit einer weiteren signifikanten Verzögerung seines Langstreckenflugzeugs 777X konfrontiert. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf informierte Kreise beruft, ist eine Indienststellung der Maschinen nun frühestens 2027 zu erwarten, anstatt wie zuletzt anvisiert im kommenden Jahr. Dies wäre ein erneuter schwerer Rückschlag für den Konzern, dessen Zeitplan für die 777X bereits um mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Ziel von 2020 liegt. Die anhaltenden Probleme, die zuletzt von Boeing-Chef Kelly Ortberg als „Berg an Arbeit“ bei der Zertifizierung beschrieben wurden, könnten für den Flugzeugbauer eine finanzielle Belastung in Milliardenhöhe nach sich ziehen. Analysten beziffern die erwarteten Zusatzkosten und Abschreibungen auf Kundenzahlungen bei einer solchen Verzögerung auf voraussichtlich 2,5 bis 4 Milliarden US-Dollar. Boeing selbst hat sich zu den genauen finanziellen Auswirkungen bislang nicht offiziell geäußert. Es wird jedoch erwartet, dass der Konzern bei der Vorlage seiner Quartalsergebnisse am 29. Oktober Stellung nehmen wird. Führungskräfte des Unternehmens sollen in den vergangenen Wochen bereits Treffen mit wichtigen Investoren abgehalten haben, um eine Strategie zur Schadensbegrenzung zu besprechen. Demnach soll die finanzielle Last über das gesamte Jet-Programm verteilt werden. Die designierte Erstbetreiberin des Passagier-Langstreckenflugzeugs, die Deutsche Lufthansa, plant bereits mit der erneuten Verschiebung und hat die 777-9 bis 2027 aus ihren Flugplänen genommen. Auch der Großkunde Emirates rechnet laut Insidern damit, dass die Maschinen möglicherweise nicht vor 2027 in Dienst gestellt werden können, wobei einige Quellen sogar Verzögerungen bis 2028 nicht ausschließen. Die 777X, die auch in einer Frachtversion 777-8 F bestellt wurde, ist für Boeing ein

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Litauen verlängert Luftraumsperre an Grenze zu Belarus wegen Drohnengefahr

Die baltische NATO– und EU-Nation Litauen hält einen Teil ihres Luftraums entlang der Ostgrenze zum eng mit Russland verbündeten Belarus weiterhin gesperrt. Die ursprünglich bis Oktober befristete Anordnung wurde nun bis zum 1. Dezember verlängert, wie die litauische Armee über die Nachrichtenagentur BNS mitteilte. Die Maßnahme war im August angesichts der angespannten Sicherheitslage und der Risiken durch mögliche Luftraumverletzungen mit Drohnen eingeführt worden, insbesondere im Vorfeld des russisch-belarussischen Militärmanövers „Sapad“ (Westen). Die Verteidigungsministerin, Dovilè Sakalienè, begründete die Verlängerung mit der Notwendigkeit, neu beschlossene Gesetzesänderungen zur Drohnenabwehr vollständig umzusetzen. Diese Änderungen, die das litauische Parlament in der Vorwoche verabschiedet hatte, erlauben es der Armee, unbemannte Flugobjekte schneller und einfacher zu neutralisieren, notfalls auch durch Abschuss. Nach den Worten der Ministerin müssen noch „bestimmte Verfahren und Algorithmen festgelegt und das System so vorbereitet werden, dass es in der Praxis funktionieren“ kann. Bis diese technischen und operativen Anpassungen abgeschlossen sind, bleibe die Sperrung des Luftraums bestehen. Die erhöhte Vorsicht Litauens ist eine direkte Reaktion auf wiederholte Grenzverletzungen. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind mehrfach Drohnen in den litauischen Luftraum eingedrungen. Medienberichten zufolge waren darunter im Juli auch zwei sogenannte Gerbera-Drohnen russischer Bauart, von denen eine mit Sprengstoff beladen war und auf litauischem Territorium abstürzte. Solche Vorfälle stellten nicht nur eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Litauens, sondern auch für die zivile Luftfahrt dar. Die etwa 679 Kilometer lange Grenze zu Belarus ist zugleich Teil der EU-Außengrenze, was die regionale und bündnispolitische Dimension des Sicherheitsproblems unterstreicht.

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Hohe Kosten: Deutsche Flugverbindungen in Gefahr

Die hohen Abgaben und Gebühren in Deutschland bedrohen nach Einschätzung der CDU-Politikerin Anja Karliczek zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs. Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Bundestag, warnte davor, dass Deutschland ohne eine baldige Senkung der Luftverkehrsteuer den Verlust weiterer Flugverbindungen riskiere. Die Koalition hatte eine Reduzierung der Steuer zwar zugesagt, diese sei jedoch im aktuellen Haushaltsentwurf für 2026 noch nicht vorgesehen. Neben der Luftverkehrsteuer kritisierte die frühere Bundesbildungsministerin auch die Flughafenentgelte, die im internationalen Vergleich schlicht zu hoch seien und Fluglinien ins Ausland trieben. Die CDU-Politikerin unterstrich, dass Fluggäste bereits heute auf günstigere Nachbarländer wie die Niederlande oder Polen auswichen, um von dort aus zu fliegen. Diese Kostenbelastung für den Luftverkehrsstandort Deutschland sei nicht tragbar. Die Kritik Karliczeks wird vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) geteilt, der ebenfalls niedrigere Standortkosten fordert. Der Verband warnt, dass ein Rückgang der Fluggastzahlen weite Teile der touristischen Wertschöpfungskette beeinträchtige, darunter Hotels, Reiseveranstalter und Messebetriebe. Die Forderung nach Entlastung erhält Rückendeckung aus der Spitze der Regierung: Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) betonte in der jüngsten Haushaltsdebatte, dass der gewerbliche Luftverkehr entlastet werden müsse, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Unabhängig von den Standortkosten thematisierte Karliczek zudem die Überlastung beliebter Urlaubsregionen im Ausland. Sie mahnte eine ehrliche Debatte darüber an, wie viel Tourismus eine Region überhaupt verkraften könne. Grundsätzlich sei die Tourismusbranche jedoch ein wichtiger Jobmotor, an dem Millionen Arbeitsplätze hängen. Karliczek kündigte an, sich als Ausschussvorsitzende für mehr Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Branche, eine stärkere internationale Sichtbarkeit Deutschlands und digitale Angebote einzusetzen.

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Deutschland: Ryanair und Wizz Air streichen zahlreiche Winter-Frequenzen

Die Billigfluglinien Ryanair und Wizz Air reduzieren ihren geplanten Winterflugplan ab deutschen Flughäfen drastisch. Ryanair bestätigte auf Nachfrage „signifikante Kürzungen fast überall in Deutschland“. Die Streichungen betreffen demnach vor allem die Zeiträume November, die ersten Dezemberwochen und den Januar, wobei der Flughafen Memmingen prozentual am stärksten betroffen ist. Flugplanauswertungen zufolge fallen in Deutschland im Januar bis zu 30 Prozent der ursprünglich geplanten Ryanair-Frequenzen weg, wobei große Standorte wie Berlin und Köln ebenfalls deutliche Einschnitte verzeichnen. Die massiven Reduzierungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Streit um die deutschen Standortkosten. Ryanair hatte die Bundesregierung in den vergangenen Monaten mehrfach zur Abschaffung der Luftverkehrsteuer und zur Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren aufgefordert. Im Gegenzug stellte die irische Airline eine Verdoppelung ihres Passagieraufkommens in Deutschland auf 34 Millionen in Aussicht. Die Regierung hatte zwar eine Absenkung der Luftverkehrsteuer im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt, diese Zusage jedoch zuletzt revidiert. Schon im Sommer hatte Ryanair auf die hohen Abgaben reagiert und das Flugangebot an einigen deutschen Flughäfen gekürzt. Die ungarische Wizz Air zieht ebenfalls nach und passt ihren Winterflugplan von und nach Deutschland nachträglich an. Auch diese Billigfluglinie reduziert zahlreiche Frequenzen an nahezu allen deutschen Standorten. Konkret werden unter anderem Verbindungen an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Dortmund und Stuttgart gestrichen oder reduziert. Die aktuellen Reduzierungen der beiden Low-Cost-Carrier folgen auf die anhaltende Kritik der gesamten Branche an den im internationalen Vergleich hohen staatlichen Belastungen im deutschen Luftverkehr. Diese Kostenbelastung treibt Fluggesellschaften nachweislich dazu, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte außerhalb Deutschlands zu verlagern.

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KLM Cityhopper schließt wichtigen Schritt bei Flottenerneuerung ab

Die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper hat am Amsterdamer Flughafen Schiphol ihren 25. Embraer 195-E2 in Empfang genommen. Die Ankunft des Flugzeugs markiert einen zentralen Meilenstein im laufenden Flottenerneuerungsprogramm der Airline für ihre Europa-Strecken. Nach erfolgreichen Testflügen und Endabnahmen in Brasilien soll der Regionaljet bereits Ende September in den Dienst gestellt werden. Mit 136 Sitzplätzen ist die E195-E2 das größte Flugzeug in der Flotte von KLM Cityhopper. Die neuen Maschinen, die unter anderem die älteren Embraer 190 ersetzen, bieten den Passagieren einen höheren Komfort durch mehr Beinfreiheit, größere Gepäckfächer und die Ausstattung aller Sitze mit USB-Anschlüssen. Die E195-E2 ist zudem ein technologisches Update gegenüber ihren Vorgängern und anderen Modellen: Sie verbraucht 15 Prozent weniger Treibstoff und ist nach Herstellerangaben 63 Prozent leiser als die Embraer 190. Die Regionaltochter KLM Cityhopper betreibt nun insgesamt 61 Flugzeuge und bedient damit rund 80 europäische Destinationen. Die Aufnahme der Embraer E2-Jets ist Teil einer umfassenden Investition des Mutterkonzerns KLM in Höhe von sieben Milliarden Euro in die Modernisierung der gesamten Flotte. Im Rahmen dieses Programms werden für den Kurzstreckenbetrieb neben den Embraer E2 auch Airbus A320neo und A321neo in die Flotte integriert. Gleichzeitig modernisiert KLM auch das Interkontinentalgeschäft, indem die Langstreckenflotte um Boeing 787 und zukünftig um Airbus A350 erweitert wird, wozu auch A350 Frachter gehören.

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British Airways: Neue Verbindung nach St. Louis ab 2026

British Airways erweitert ihr Streckennetz in den Vereinigten Staaten um eine neue Direktverbindung zwischen London Heathrow und St. Louis, Missouri. Die saisonale Strecke, die am 19. April 2026 startet, wird viermal wöchentlich im Sommerflugplan bedient und etabliert British Airways als einzige britische Fluggesellschaft mit Nonstop-Flügen in die Stadt, die als „Gateway to the West“ bekannt ist. St. Louis wird damit die 27. US-Destination im Streckennetz der britischen Fluglinie. Die Aufnahme der neuen Verbindung fällt mit dem 100. Jubiläum der historischen Route 66 zusammen, welche durch St. Louis führt und die Stadt zu einem attraktiven Ausgangspunkt für klassische amerikanische Roadtrips macht. Neil Chernoff, Chief Planning and Strategy Officer von British Airways, betonte, dass die neue Route neue Reisemöglichkeiten eröffnen und die Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und dem US-Mittleren Westen stärken werde. Die Rückflugtarife für die Verbindung beginnen bei umgerechnet rund 615 Euro (529 Pfund). Die Flüge werden in drei Kabinenklassen angeboten – World Traveller, World Traveller Plus und Club World. Auf ausgewählten Flügen steht den Passagieren zudem die Club Suite von British Airways zur Verfügung, die Annehmlichkeiten wie direkten Gangzugang und vollständig flache Betten bietet. Die neue St. Louis-Route ist Teil einer umfassenden Erweiterung der Transatlantikkapazität von British Airways für den Sommer 2026, die auch eine Aufstockung der Frequenzen nach Miami, San Diego, Austin, Las Vegas und Dallas–Fort Worth vorsieht. Zudem wird New York JFK neunmal täglich angeflogen, ausschließlich ab Heathrow. Die Verbindung profitiert von der Atlantic Joint Business Partnerschaft, zu der neben British Airways auch American Airlines, Iberia, Finnair,

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Ryanair setzt Wachstumskurs fort: Gesteigerte Passagierzahlen im September 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren Wachstumskurs im September 2025 fortgesetzt. Das Unternehmen beförderte im Berichtsmonat 19,4 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber den 19,1 Millionen Fluggästen im September des Vorjahres entspricht. Die Airline absolvierte in diesem Zeitraum über 107.000 Flüge und erzielte dabei eine konstant hohe Auslastung von 94 Prozent. Die anhaltend hohe Nachfrage unterstreicht die starke Marktposition von Ryanair, dem größten Low-Cost-Carrier Europas. Trotz Herausforderungen wie anhaltenden Problemen in der europäischen Flugsicherung und damit verbundenen Verspätungen und Annullierungen konnte das Unternehmen seine Kapazitätsstrategie erfolgreich umsetzen. Experten betonen, dass der Bedarf an günstigen Flugangeboten ungebrochen sei, was Ryanair und anderen Billigfliegern weiterhin Zulauf beschert. Auch die kumulierten Zahlen zeigen eine deutliche Aufwärtsentwicklung: In den zwölf Monaten bis einschließlich September 2025 beförderte Ryanair insgesamt 203,9 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Wachstum von fünf Prozent gegenüber den 193,6 Millionen Fluggästen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 (endete am 31. März) hatte Ryanair erstmals die Marke von 200 Millionen Passagieren überschritten und plant, die Zahl der beförderten Gäste bis 2034 auf 300 Millionen jährlich zu steigern. Die hohe Auslastung von 94 Prozent im 12-Monats-Schnitt deutet dabei auf eine effiziente Nutzung der Sitzplatzkapazitäten hin.

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Thai Airways fliegt seit 35 Jahren nach München

Vor fünfunddreißig Jahren, zu einer Zeit, da der Flughafen München-Riem noch das Tor zur Welt war, nahm die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (THAI) erstmals die Verbindung von Bangkok nach München auf. Die Erstlandung einer Boeing 747 markierte den Beginn einer Route, welche seither das Königreich Thailand mit Bayern verbindet. Nach einer Unterbrechung von vier Jahren wurde die Strecke am 17. Dezember 1996 am neuen Flughafen im Nordosten Münchens wieder aufgenommen, zunächst mit Maschinen vom Typ McDonnell Douglas DC-10 und einem obligatorischen Zwischenstop in Istanbul auf dem Atatürk-Flughafen. Seit dem 28. Oktober 1997 bietet Thai Airways diese wichtige Langstrecken-Verbindung nunmehr täglich und nonstop an. Heute wird die Route mit einer A350-900 mit 334 Sitzplätzen bedient. Die Zahl der absolvierten Flüge summiert sich in den vergangenen 35 Jahren auf rund 16.200. In dieser Zeit nutzten etwa 4,4 Millionen Passagiere das Angebot der THAI, wobei über 160.000 Tonnen Fracht zwischen den beiden Metropolen transportiert wurden. Die Fluggesellschaft, welche seit dem Gründungsjahr 1997 zur Star Alliance zählt, bindet damit den Flughafen München an ihr internationales Drehkreuz in Bangkok an. Die Strecke dient nicht nur dem Personenverkehr, sondern ist auch eine wichtige Achse für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Thailand. Bayerische Unternehmen pflegen enge Handelskontakte, vor allem im Export von Maschinen, Fahrzeugen und technischen Produkten. Überdies ist die Verbindung von essentieller Bedeutung für den Tourismus. Der Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi dient zahlreichen Reisenden als wichtiges Tor zu dem südostasiatischen Land. Über 900.000 Deutsche besuchten im vergangenen Jahr das „Land des Lächelns“, um dort besonders während

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