Oktober 29, 2025

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Oktober 29, 2025

Flughafen Karlsruhe startet mit stärkstem Winterflugplan der Geschichte

Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB), auch bekannt als Baden-Airpark, hat am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, den betriebsreichsten Winterflugplan seiner Geschichte in Kraft gesetzt. Die Fluggesellschaften planen im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Flugfrequenz um rund 13 Prozent. Bereits die Herbstferien in Baden-Württemberg verzeichnen mit über 62.000 erwarteten Passagieren und mehr als 384 Flügen einen neuen Rekord, was einem Wachstum von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zum Start der Herbstferien bleiben beliebte Sommerdestinationen wie Antalya, Fuerteventura, Heraklion und Rhodos vorübergehend bis Anfang November im Winterflugplan erhalten. Zudem wurden pünktlich zu Ferienbeginn neue Strecken eröffnet. Ryanair nahm am 27. Oktober erstmals die Verbindung nach Bukarest-Băneasa auf, die zweimal wöchentlich bedient wird. Heute folgte die Eröffnung der neuen Wizz Air-Route in die moldawische Hauptstadt Chişinău. Die Ausweitung des Angebots wird im Dezember fortgesetzt. Ryanair ergänzt den Flugplan ab dem 19. Dezember zweimal wöchentlich um Flüge in die jordanische Hauptstadt Amman. Auch die bisherigen saisonalen Ryanair-Strecken nach Sarajevo und Trapani sind erstmals ganzjährig im Winterflugplan vertreten. Darüber hinaus wird Wizz Air ab dem 15. Dezember die rumänische Universitätsstadt Suceava an das FKB-Streckennetz anbinden. Ryanair-Marketingchef Marcel Pouchain Meyer betonte, dass die Aufnahme weiterer Hauptstädte die Anbindung der Region im Südwesten Deutschlands stärken soll. Der Flughafen bietet nun Flüge zu über 40 attraktiven Zielen. Flughafendirektor Uwe Kotzan zeigte sich erfreut über das Engagement der Airline-Partner, die trotz eines herausfordernden Marktumfeldes ausreichend Sitzplatzkapazitäten bereitstellen. Reisende werden wegen möglicher längerer Wartezeiten, insbesondere an Samstagen, gebeten, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden.

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Globale Vernetzung und strategische Kürzungen: Der Sommerflugplan 2026 der Lufthansa Group Airlines

Die Lufthansa Group Airlines haben ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 veröffentlicht, der mit über 14.000 wöchentlichen Verbindungen zu 330 Destinationen in rund 100 Ländern eine massive globale Präsenz unterstreicht. Die strategische Ausrichtung des Konzerns für die kommende Saison ist durch eine Expansion auf Interkontinental- und attraktiven Europastrecken gekennzeichnet, insbesondere zu Zielen in Nordamerika, Skandinavien und Afrika, sowie durch eine konsequente Straffung der innerdeutschen und europäischen Zubringerfrequenzen zur Reduzierung von Betriebskosten. Die Konzerngesellschaften – darunter Lufthansa Airlines, Swiss International Air Lines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Discover Airlines und Edelweiss – koordinieren ihre Angebote über die Drehkreuze in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Italien, um den Passagieren ein dichtes und verlässliches Netzwerk zu bieten. Im Fokus der Erweiterungen stehen neue Langstreckenverbindungen ab den zentralen Hubs Frankfurt und München, sowie eine deutliche Frequenzsteigerung auf wichtigen internationalen Routen. Gleichzeitig kündigte Lufthansa Airlines jedoch eine Reduktion von mehr als 50 Frequenzen auf innerdeutschen Zubringerstrecken an, was die anhaltende Belastung durch hohe Betriebskosten in Deutschland widerspiegelt. Die Strategie zielt darauf ab, die Kapazität dort einzusetzen, wo die Nachfrage am stärksten wächst und die Erträge am höchsten sind. Lufthansa Airlines: Expansion auf der Langstrecke und Frequenzkürzungen im Inland Die Kernmarke Lufthansa Airlines setzt im Sommer 2026 auf einen stabilen und verlässlichen Flugplan mit gezielten Erweiterungen der Langstreckenziele. Von Frankfurt aus werden neue, attraktive Interkontinentalstrecken aufgenommen: St. Louis, Rio de Janeiro und Kapstadt werden jeweils fünfmal wöchentlich bedient. Bestehende Routen nach Raleigh/Durham, Washington und Nairobi erfahren eine Frequenzerhöhung auf tägliche Verbindungen. Auch in München

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Transavia France erweitert Winterflugplan am BER um zwei Marokko-Ziele

Mit dem Beginn des Winterflugplans erweitert die Fluggesellschaft Transavia France ihr Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) um zwei neue Strecken nach Marokko. Die Fluglinie, die als Tochtergesellschaft der Air France-KLM Group hauptsächlich als Ferienflieger agiert, nimmt die Verbindungen nach Marrakesch und Agadir auf. Diese sind als attraktive Ziele für Urlauber konzipiert, die in der kalten Jahreszeit mildere Temperaturen suchen. Die Route nach Marrakesch wird seit dem 26. Oktober zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, bedient. Am 30. Oktober folgt die Verbindung in das südliche Agadir, die ebenfalls zweimal pro Woche, donnerstags und samstags, in den Flugplan aufgenommen wird. István Szabó, Chief Operations Officer des BER, betonte, dass diese neuen Verbindungen die Netzwerkqualität des Flughafens stärken und den Reisenden aus der Hauptstadtregion neue Optionen für eine winterliche Auszeit eröffnen. Julien Mallard, Chief Commercial Officer von Transavia France, unterstrich das Ziel, die Präsenz auf dem deutschen Markt zu stärken und auf die wachsende Nachfrage nach sonnigen Destinationen zu reagieren. Zusätzlich zu den neuen Marokko-Flügen setzt Transavia France die Verbindung ins französische Nantes auch im Winter fort. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, montags und freitags, bedient. Die ganzjährige Route nach Paris-Orly bleibt mit mehrmals täglichen Flügen bestehen und bietet weiterhin wichtige Anschlussmöglichkeiten innerhalb Frankreichs und zu anderen europäischen Zielen. Die Erweiterung des Streckennetzes nach Nordafrika und die Beibehaltung der innerfranzösischen Routen verdeutlichen die strategische Bedeutung des BER für die Fluggesellschaft. Transavia France, die hauptsächlich Airbus A320 und Boeing 737 in ihrer Flotte einsetzt, unterstreicht mit diesem Ausbau ihre Ambitionen, im europäischen Markt für

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Air France nimmt Las Vegas als neues Langstreckenziel in den Flugplan auf

Air France hat das erste neue Ziel für ihren Sommerflugplan 2026 bekannt gegeben: Ab dem 15. April 2026 wird die Fluggesellschaft eine direkte Flugverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle (CDG) und Las Vegas (Nevada) anbieten. Die Strecke soll dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und samstags, bedient werden und kommt der steigenden Nachfrage nach Reisen in die weltbekannte Unterhaltungsmetropole entgegen. Zum Einsatz auf der neuen Langstreckenverbindung kommen Flugzeuge des Typs Airbus A350-900. Die Flüge starten in Paris um 13:40 Uhr und erreichen Las Vegas um 15:35 Uhr Ortszeit. Der Rückflug erfolgt um 17:50 Uhr mit Ankunft in Paris am Folgetag um 13:05 Uhr. Las Vegas wird damit das 19. Ziel von Air France in den Vereinigten Staaten und die 26. Destination in ganz Nordamerika, womit die Fluggesellschaft ihr transatlantisches Streckennetz signifikant ausbaut. Die französische Hauptstadt ist für Las Vegas ein wichtiger europäischer Quellmarkt. Die Stadt in der Mojave-Wüste Nevadas zieht Besucher nicht nur wegen ihrer Casino-Resorts und Shows an, sondern dient auch als idealer Ausgangspunkt für Touren zu Naturwundern wie dem Grand Canyon oder dem Death Valley. Las Vegas wird innerhalb der Air France-KLM Group bereits ganzjährig von der niederländischen Schwestergesellschaft KLM mit bis zu sieben wöchentlichen Flügen ab Amsterdam-Schiphol angeflogen. Die Aufnahme von Las Vegas in den Flugplan ist Teil der strategischen Expansion von Air France auf dem nordamerikanischen Kontinent, wo der Carrier bereits eine breite Palette an Großstädten in den USA, Kanada und Mexiko bedient. Die neue Verbindung ab Paris-CDG bietet Passagieren aus dem europäischen Netzwerk der Fluggesellschaft zusätzliche Anschlussmöglichkeiten

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Air France eröffnet neue Business Lounge am Flughafen Chicago-O’Hare

Air France hat am 17. Oktober 2025 ihre neue Lounge am Chicago O’Hare International Airport eröffnet. Die neue Einrichtung in Terminal 5 ist die erste eigene Lounge der Fluggesellschaft in Chicago und soll Business- und Flying Blue Elite Plus-Kunden von Air France sowie berechtigten KLM-Reisenden vor dem Abflug einen Moment der Ruhe und Eleganz im französischen Stil bieten. Die in Zusammenarbeit mit dem Global Lounge Network betriebene Lounge erstreckt sich über knapp 470 Quadratmeter und bietet 105 Sitzplätze. Die Gestaltung, an der Air France-Teams gemeinsam mit der Agentur SGK Brandimage beteiligt waren, spiegelt das Markenimage der Airline wider. Mit großzügigen Erkerfenstern bietet der Raum viel Tageslicht und einen Blick auf die Start- und Landebahnen. Das Design greift die charakteristischen Farben von Air France – Blautöne, leuchtendes Weiß und Rot – auf und zitiert die Tradition der Fluggesellschaft durch die Verwendung des geflügelten Seepferdchens und historischer Plakate. Ein besonderer Fokus liegt auf der französischen Küche. Im Catering-Bereich, der über knapp vierzig Sitzplätze und einen Gemeinschaftstisch verfügt, wird täglich wechselnd ein kulinarisches Angebot präsentiert, das warme und kalte, herzhafte und süße Speisen, inklusive vegetarischer Optionen, umfasst. Beispiele hierfür sind Boeuf Bourguignon oder Schokoladenmousse. Der Barbereich ist im Stil großer Pariser Hotels gehalten und bietet eine Auswahl an Champagner, französischen Weinen und Spirituosen, teils zur Selbstbedienung oder mit Barkeeper-Service. Die Lounge ist für entspanntes Reisen konzipiert und bietet neben verschiedenen Sitzgelegenheiten zum Arbeiten und Entspannen auch private Rückzugsbereiche mit Blick auf die Rollbahnen. Für Flying Blue Ultimate-Kunden steht zudem ein eigener, exklusiver Bereich

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Delta: B737-900ER erleidet Triebwerksausfall beim Start

In den Abendstunden des 23. Oktober 2025 ereignete sich am Minneapolis-St. Paul International Airport ein Vorfall, der die sofortige Reaktion der Flugbesatzung erforderte. Ein Boeing 737-900ER der Delta Air Lines mit 187 Personen an Bord musste einen Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit durchführen, nachdem ein Triebwerksausfall am Triebwerk Nummer 2 (rechts) signalisiert worden war. Der Vorfall, der sich während des Startlaufs auf Rollbahn 30L ereignete, führte zur sofortigen Erdung des betroffenen Flugzeugs und zu einer Verzögerung von über zweieinhalb Stunden für die Passagiere, die auf einen Ersatzjet umsteigen mussten. Der Startabbruch bei einer Geschwindigkeit von 135 Knoten (etwa 250 km/h) gilt als ein kritischer Manöver, das höchste Präzision und schnelle Entscheidungsfindung der Piloten erfordert. Während der Zwischenfall glücklicherweise ohne Verletzte und nur mit minimalem zusätzlichem Schaden am Flugzeug endete, lenkt er den Blick auf die Betriebssicherheit der weit verbreiteten 737ng-Flotte und die Zuverlässigkeit des Triebwerkstyps CFM56-7B. Die nachfolgende Untersuchung wird sich auf die Wartungsverfahren von Delta Air Lines und die technische Historie des Flugzeugs konzentrieren, um die genaue Ursache des Triebwerksversagens zu ermitteln und Lehren für die gesamte Branche zu ziehen. Dramatische Sekunden auf der Startbahn Der Flug DL1661 sollte planmäßig um 15:50 Uhr vom Minneapolis-St. Paul International Airport (msp) nach Portland International Airport (pdx) abheben. Die beteiligte Boeing 737-900ER, registriert unter der Kennung n829dn, rollte pünktlich zur Rollbahn 30L. Während die Piloten den Startlauf begannen und das Flugzeug signifikant beschleunigten, trat eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk auf. Die genaue Art des Triebwerksproblems ist Gegenstand der laufenden Untersuchung, doch die Indikatoren

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Zentralflughafen CPK in Polen schreibt Tunnel- und Bahnhofsbau aus

Der Centralny Port Komunikacyjny (CPK), ein in Zentralpolen entstehender multimodaler Verkehrsknotenpunkt, hat eine große Ausschreibung für die Planung und den Bau eines sechs Kilometer langen Eisenbahntunnels und des zentralen Bahnhofs unter dem künftigen Flughafen veröffentlicht. Die unterirdischen Bauwerke stellen Kernelemente des CPK-Projekts dar und sind für die strategische Anbindung des Flughafens an das polnische Hochgeschwindigkeitsnetz vorgesehen. Interessenten können ihre Bewerbungen für das Verfahren des wettbewerblichen Dialogs bis zum 12. Dezember 2025 einreichen. Die Auftragsvergabe, die in zwei Hauptlose für den östlichen, mittleren und westlichen Tunnelabschnitt sowie den Bahnhof unterteilt ist, wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Die Fertigstellung des Komplexes ist für das Jahr 2031 geplant. Nach Angaben des CPK und des zuständigen stellvertretenden Infrastrukturministers, Maciej Lasek, sucht man gezielt nach Auftragnehmern mit nachgewiesener Erfahrung bei großen Infrastrukturprojekten. Der rund sechs Kilometer lange Tunnel wird mit einem Volumen von 3,5 Millionen Kubikmetern eines der größten Bauwerke seiner Art in Polen sein. Er wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nr. 85 aufnehmen, die Warschau im Osten und Łódź im Westen verbindet, und damit einen integralen Bestandteil der sogenannten „Y“-Linie bilden. Der Bahnhof wird dabei vollständig in das Terminal integriert und soll schnelle sowie bequeme Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn und Flugzeug gewährleisten, wie Dr. Filip Czernicki, CEO des CPK, betonte. Die Angebote werden anhand verschiedener Kriterien, darunter Preis, Methodik und Garantiebedingungen, bewertet. Die Eröffnung des Bahnhofs und des Tunnels entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Łódź wird aktuell für Ende 2032 angestrebt. Die übrigen Abschnitte des nationalen Hochgeschwindigkeitsnetzes in Richtung Breslau und Posen sollen bis

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Kommentar: Das schleichende Ende des Wiener Billig-Booms

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass man die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat weiter zurückfahren wird. Nachdem in der laufenden Winterperiode 2025/26 bereits drei Maschinen abgezogen wurden, sollen im Sommer 2026 zwei weitere folgen. Als Begründung gibt man hohe Standortkosten sowie die österreichische Flugticketabgabe an. Nach dem Kollaps der Air-Berlin-Group, der auch Niki angehörte, trat in Wien ein regelrechter Lowcost-Boom ein. Ryanair/Lauda, Level und Wizz Air lieferten sich einen harten Konkurrenzkampf, der teilweise im einstelligen Eurobereich ausgetragen wurde. Darauf hatten andere Anbieter, beispielsweise Eurowings und Easyjet, irgendwann keine Lust mehr und zogen sich zurück. Der orangefarbene Lowcoster war einige Zeit komplett abwesend und Eurowings konzentrierte sich auf den Deutschland-Österreich-Verkehr. Die IAG wählte für ihre hochdefizitäre Österreich-Tochter einen ganz anderen Weg, denn im Zuge der Corona-Pandemie „entsorgte“ man diese über ein Konkursverfahren. Wizz Air und Ryanair meinten weiterhin Strecken doppeln zu müssen und sich einen teuren Preiskampf liefern zu müssen. Betrachtet man die Beförderungsleistung, so hatten die Iren eindeutig die Nase vorn. Der pinkfarbene Konkurrent begann die direkte Konfrontation mit Ryanair zu vermeiden und baute das Streckennetz schleichend um. Im September 2025 folgte dann der Paukenschlag, denn die Schließung der Basis Wien und die Einstellung aller Routen wurden angekündigt. Wizz Air begründete diesen Schritt mit hohen Gebühren am Flughafen Wien sowie eben der österreichischen Flugticketabgabe. Parallel beginnt man damit im slowakischen Bratislava die Basis, die erst im Sommer 2025 eröffnet wurde, stark auszubauen. Die neue Liebe für Bratislava Zahlreiche Routen, die nun ab Bratislava angeboten werden sollen, hatte man bereits ab

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Großbritannien besiegelt Eurofighter-Verkauf an die Türkei: Ein Rüstungsgeschäft mit geopolitischer Tragweite

Inmitten anhaltender politischer Kontroversen und innenpolitischer Spannungen in der Türkei haben Großbritannien und die Türkei ein umfassendes Rüstungsabkommen über den Verkauf von Eurofighter Typhoon-Kampfjets unterzeichnet. Das Geschäft, dessen Volumen auf bis zu acht Milliarden Pfund (über neun Milliarden Euro) geschätzt wird, sieht die Lieferung von 20 in Großbritannien endmontierten Kampfflugzeugen an die türkische Luftwaffe vor. Die Unterzeichnung der Erklärung durch den britischen Premierminister Keir Starmer und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara markiert den Abschluss langwieriger Verhandlungen, die maßgeblich durch die Exportrestriktionen Deutschlands verzögert wurden. Der Deal hat eine immense geopolitische und militärpolitische Bedeutung. Aus Sicht Londons trägt die Lieferung der hochentwickelten Eurofighter zur Stärkung des Abschreckungspotenzials der nato bei, zu der beide Länder gehören. Gleichzeitig ist das Milliardengeschäft für Großbritannien von hoher wirtschaftlicher Relevanz, da es die Sicherung von 20.000 Arbeitsplätzen in der britischen Rüstungsindustrie verspricht. Für die Türkei dient der Kauf als Übergangslösung zur Modernisierung ihrer Luftstreitkräfte, bis der im Inland entwickelte Kampfjet Kaan voraussichtlich ab 2030 einsatzbereit ist. Der Abschluss des Abkommens stieß jedoch auf deutliche Kritik von Menschenrechtsorganisationen, die das Vorgehen Londons angesichts der innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei, insbesondere des erneuten Haftbefehls gegen den Oppositionsführer Ekrem İmamoğlu, verurteilen. Überwindung der deutschen Exportblockade Das europäische Gemeinschaftsprojekt Eurofighter Typhoon wird von einem Konsortium aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien verantwortet. Der Export der Kampfflugzeuge erfordert daher grundsätzlich die Zustimmung aller Partnerländer. Über lange Zeit hinweg hatte Deutschland den Verkauf der Jets an die Türkei, einem nato-Partner, blockiert. Als Hauptgrund für die Blockade wurden die Menschenrechtslage

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Flugbetrieb eingestellt: Britische Regionalfluglinie Eastern Airways am Ende

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways hat den Betrieb eingestellt und die Bestellung eines Insolvenzverwalters beantragt. Das Unternehmen aus Humberside, das seit 28 Jahren am Markt tätig war, hat sämtliche Flüge annulliert. Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) forderte Passagiere auf, nicht mehr zu den Flughäfen anzureisen, da die Flugzeuge bereits an die Leasinggeber zurückgegeben wurden. Der Schritt, einen Insolvenzverwalter zu bestellen, gewährt Eastern Airways einen temporären Gläubigerschutz von zehn Geschäftstagen, um Alternativen zur Liquidation zu suchen. Eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs wird jedoch als unwahrscheinlich angesehen. Die Fluglinie bediente zuletzt nur vier Linienrouten, darunter die Strecken von Aberdeen nach Teesside, Humberside und Wick, sowie die Verbindung London Gatwick–Newquay. Letztere Routen wurden als öffentliche Dienstleistungsverpflichtung (PSO) von der schottischen Regierung bzw. dem Cornwall Council subventioniert. Die zuständigen Behörden suchen nun dringend nach Ersatzanbietern für diese essenziellen Strecken. Als ein wesentlicher Faktor für das Scheitern von Eastern Airways, das ursprünglich 1997 für die Nordsee-Ölindustrie gegründet wurde, gilt der gescheiterte Vertrag mit KLM. Die Regionalfluglinie hatte zuvor hohe Investitionen in Flugzeuge und Personal getätigt, um den Vertrag zu erfüllen, der jedoch im Oktober 2025 von KLM beendet wurde. Analysten zufolge traf die Nichterneuerung des Wet-Lease-Abkommens mit KLM, bei dem Eastern Airways Embraer-Flugzeuge für die niederländische Airline auf Strecken von Amsterdam zu verschiedenen britischen Zielen betrieb, die Airline in einer finanziell kritischen Phase. Das Aus von Eastern Airways ist ein weiterer schwerer Schlag für den britischen Regionalflugverkehr, nachdem in den vergangenen Jahren bereits andere Regionalanbieter wie BMI Regional und Flybe den Betrieb einstellen mussten. Betroffene Passagiere und

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