Oktober 2025

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Oktober 2025

Ruhezelle im Terminal: Stuttgart führt Schlafkabinen ein

Der Flughafen Stuttgart hat sein Serviceangebot für Reisende erweitert und im Terminal 1 vier sogenannte Napcabs-Schlafkabinen in Betrieb genommen. Die kleinen, abschliessbaren Ruhezonen sind für Passagiere gedacht, die längere Wartezeiten überbrücken müssen oder eine Übernachtungsmöglichkeit direkt am Flughafen suchen. Mit diesem Angebot folgt der Stuttgarter Airport dem Trend an grösseren deutschen Luftverkehrsknotenpunkten wie Frankfurt, München und Berlin. Die Kabinen sind rund um die Uhr verfügbar und bieten auf einer Fläche von circa vier Quadratmetern zweckmässigen Komfort. Zur Ausstattung gehört ein Bett, ein kleiner Tisch sowie eine Touchscreen-Steuerung, mit der sich Beleuchtung, Weckzeit und Unterhaltungsmedien regulieren lassen. Damit wird Reisenden ein privater Rückzugsort abseits des Trubels im Terminal geschaffen, was besonders bei langen Umsteigezeiten oder Flugverspätungen einen Mehrwert darstellt. Die Buchung der Schlafkabinen erfolgt in der Regel online über den Anbieter. Die Preisgestaltung ist gestaffelt: Tagsüber, zwischen 6 Uhr und 22 Uhr, kostet die Nutzung 17 Euro pro Stunde. Für die Nachtstunden, von 22 Uhr bis 6 Uhr, reduziert sich der Stundensatz auf 12 Euro. Allerdings wird eine Mindestbuchungsdauer und ein Mindestbuchungsbetrag fällig, der tagsüber in der Regel zwei Stunden (34 Euro) und nachts drei Stunden (34 Euro) beträgt. An Sonntagen und Feiertagen gilt in Stuttgart und Berlin ein erhöhter Mindestbetrag von 44 Euro. Die Bezahlung ist meist per Kreditkarte oder Online-Zahlungsdienstleistern möglich. An den anderen grossen deutschen Flughäfen, die ebenfalls auf das Konzept der Schlafkabinen setzen, sind ähnliche Preise und Nutzungsbedingungen etabliert.

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Donau-Kreuzfahrt im Fokus: Passauer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Abwasser-Grenzwerte

Die Flusskreuzfahrtbranche an der Donau sieht sich mit ernsthaften juristischen Konsequenzen konfrontiert. Nach wiederholten Meldungen über deutlich überschrittene Schadstoff-Grenzwerte im Abwasser von Passagierschiffen hat die Staatsanwaltschaft Passau in einem ersten Fall die Ermittlungen übernommen. Seit dem Frühjahr 2025 wurden bei Kontrollen der Verkehrspolizei Passau in mindestens sieben Verdachtsfällen erhebliche Verstöße gegen die zulässigen Einleitungsvorschriften festgestellt. Im Zentrum des Interesses steht derzeit eine namentlich nicht genannte, deutsche Reederei, deren Schiffe allein in diesem Jahr bereits viermal negativ aufgefallen sind. Dies hat zur Weitergabe der Ermittlungsakte von der Polizei an die Staatsanwaltschaft geführt. Die Vorwürfe drehen sich um ein schweres Delikt, das in Pressemitteilungen der Polizei als „schweres Umweltdelikt“ bezeichnet wird. Die Ermittlungen sollen sich nicht nur auf das eine Unternehmen beschränken, sondern mindestens eine weitere Reederei betreffen, da sich zusätzliche Verfahren noch im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Passau befinden. Die Vorfälle beleuchten ein strukturelles Problem in Teilen der europäischen Flusskreuzfahrtflotte, das im Zusammenhang mit der Technologie älterer Kläranlagenmodelle steht. Die technischen Defizite: Wenn ältere Systeme an ihre Grenzen stoßen Das wiederkehrende Problem resultiert aus den eingesetzten Kläranlagensystemen auf zahlreichen, insbesondere älteren, Flusskreuzfahrtschiffen. Obwohl diese Anlagen zertifiziert und zugelassen sind, umfassen sie oft nicht die modernste Technologie, um in Ausnahmesituationen die strikten Einleitungsvorschriften konstant zu garantieren. Wie eine mit der Sachlage vertraute Quelle aus der Reedereibranche vertraulich mitteilte, besteht die Schwachstelle der älteren Kläranlagenmodelle darin, dass sie die Grenzwerte nur unter routinemäßigen und regelmäßigen Bedingungen einhalten können. Tritt an Bord der Schiffe jedoch in bestimmten Betriebssituationen gleichzeitig ein hohes Aufkommen an Abwasser auf,

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Pegasus Airlines nimmt Direktflug nach Diyarbakir ab Köln/Bonn auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Angebot ab dem Köln Bonn Airport und startet ab dem 31. Oktober eine neue Direktverbindung in die südosttürkische Stadt Diyarbakir. Die Verbindung wird einmal wöchentlich, jeweils freitags, mit einem Airbus A320 bedient. Der Hinflug ist für 20:10 Uhr angesetzt, der Rückflug erfolgt samstags. Die Flugzeit beträgt rund vier Stunden. Mit der neuen Destination bietet Pegasus Airlines nun insgesamt das zehnte Flugziel in der Türkei ab Köln/Bonn an. Flughafenchef Thilo Schmid begrüsst die Aufnahme der neuen Destination, die das Streckennetz um einen kulturell und historisch interessanten Ort ergänze. Die Flugverbindung richte sich sowohl an Feriengäste als auch an Reisende, die Familie und Freunde besuchen möchten. Pegasus Airlines, eine der führenden Billigfluggesellschaften der Türkei, die über ihren Hauptknotenpunkt Istanbul-Sabiha Gökçen operiert und ein weitreichendes internationales Netz anbietet, festigt damit ihre Position am Standort Köln/Bonn. Die Stadt Diyarbakir, gelegen am Tigris, ist eine der historisch bedeutendsten und ältesten Städte der Türkei und gilt als inoffizielles Zentrum der türkischen Kurden. Besondere Bekanntheit erlangte die Stadt durch ihre imposante, rund fünf Kilometer lange Stadtmauer aus schwarzem Basalt, die zu den grössten und besterhaltenen antiken Befestigungsanlagen der Welt zählt. Die Stadtmauern von Diyarbakir wurden im Jahr 2015 zusammen mit den Hevsel-Gärten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die historische Altstadt, bekannt als Suriçi, beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Ulu Camii (Grosse Moschee), die zu den ältesten Moscheen Anatoliens zählt. Kulturell bietet Diyarbakir die Möglichkeit, die kurdische Küche und lokale Traditionen, wie die Dengbej-Tradition der mündlichen Volksliteratur, kennenzulernen. Die neue

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Neos stellt Amritsar-Toronto-Flüge aufgrund geringer Nachfrage ein

Die italienische Fluggesellschaft Neos hat ihre Direktverbindung zwischen dem indischen Amritsar und Toronto (Kanada) auf unbestimmte Zeit eingestellt. Als Begründung nannte das Unternehmen die „aktuelle internationale geopolitische Instabilität“ in Verbindung mit einem drastischen Rückgang der Buchungszahlen. Die Route, die erst im April 2023 eingeführt wurde, war primär darauf ausgerichtet, die große panjabische Gemeinschaft in Kanada anzusprechen. Mit einer unzureichenden Auslastung, die die betriebliche Rentabilität nicht mehr gewährleisten konnte, zieht sich Neos ab dem 8. Oktober 2025 vollständig aus dem kanadischen Markt zurück. Die Aussetzung dieser Langstreckenverbindung, die über das Drehkreuz Mailand Malpensa führte und mit dem modernen Boeing 787-9 Dreamliner bedient wurde, verdeutlicht, wie schnell politische Spannungen globale Handels- und Verkehrsadern unterbrechen und damit strategische Investitionen von Fluggesellschaften gefährden können. Der diplomatische Konflikt als wirtschaftlicher Faktor Die Entscheidung von Neos, die Verbindung Amritsar-Mailand-Toronto einzustellen, ist eng mit den angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Indien und Kanada verknüpft, die sich seit dem Jahr 2023 erheblich verschlechtert haben. Die diplomatische Krise, ausgelöst durch schwere Vorwürfe Kanadas gegen die indische Regierung in Bezug auf die Tötung eines kanadischen Sikh-Aktivisten, führte zu einer Eskalation mit gegenseitigen Ausweisungen von Diplomaten und einer kurzzeitigen Aussetzung der Visa-Bearbeitung durch Indien. Diese geopolitischen Spannungen haben eine direkte Auswirkung auf den Flugverkehr und das Reiseverhalten der Bevölkerung. Obwohl Indien und Kanada im Jahr 2022 ihr bilaterales Luftverkehrsabkommen aktualisierten und unbegrenzte Flüge zwischen den Ländern zuließen, was zu einem Höchststand von rund 40 wöchentlichen Flügen führte, ist die Frage, ob dieses Niveau gehalten oder weiter ausgebaut werden kann, angesichts des angespannten

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Austrian Airlines präsentiert Business Class Amenity Kits in Kooperation mit MAK und Wiener Werkstätte

Austrian Airlines (AUA) führt ab Oktober 2025 auf ihren Langstreckenflügen neue Amenity Kits in der Business Class ein. Die Gestaltung der Kulturbeutel erfolgte in Kooperation mit dem Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien und ist inspiriert von Textildesigns der renommierten Wiener Werkstätte. Die neuen Kits sind der Auftakt einer längerfristigen Partnerschaft zwischen der österreichischen Nationalairline und dem bedeutenden Museum. Das MAK stellte für die Entwürfe Muster aus seinem Archiv der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte zur Verfügung, dessen Schaffen für die konsequente ästhetische Durchdringung aller Lebensbereiche steht. Ausgewählt wurden Designs von drei prägenden Persönlichkeiten der Wiener Moderne: Koloman Moser (Mitbegründer der Wiener Werkstätte und Universalkünstler), Dagobert Peche (Meister der Kontraste und Formen) und Mathilde Flögl (vielfältige Entwerferin, die den Look der Werkstätte prägte). Das Design Team der AUA entwickelte aus den Vorlagen des MAK insgesamt sechs Ausführungen der Amenity Kits, wobei jeder Entwurf in zwei unterschiedlichen Farbvarianten erscheint. Dies ermöglicht es den Fluggästen, auf Hin- und Rückflug jeweils ein Design desselben Künstlers in anderer Farbgebung zu erhalten. Der Inhalt der Amenity Kits ist auf die Bedürfnisse der Langstreckenreisenden zugeschnitten und umfasst eine Schlafmaske, Socken, Ohrstöpsel, eine Zahnbürste sowie Zahnpasta-Tabletten. Zusätzliche Quellen deuten darauf hin, dass die Business Class Kits der AUA generell auch eine hochwertige Gesichtscreme und einen Lippenbalsam enthalten. Eine Banderole liefert den Fluggästen Hintergrundinformationen über das MAK und den jeweiligen Künstler. Die neuen Kits für die Business Class stellen lediglich den Beginn der Zusammenarbeit dar: In den kommenden Monaten ist geplant, auch die Amenity Kits für die Premium

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Aeroflot zerlegt Boeing-Flugzeuge zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs

Die russische Luftfahrtindustrie sieht sich infolge der umfassenden westlichen Sanktionen in eine beispiellose Krise gezwungen, deren jüngstes und drastischstes Zeichen die sogenannte Kannibalisierung von Flugzeugen ist. Berichten zufolge bereitet die russische Flaggschiff-Airline Aeroflot die Zerlegung von insgesamt acht Boeing-Flugzeugen vor, um Ersatzteile für die restliche Passagierflotte zu gewinnen. Der kolportierte Vorgang soll im Rahmen eines Geschäfts im Wert von rund zehn Milliarden russischen Rubeln ($130 Millionen) erfolgen und die Notwendigkeit unterstreichen, die Flugsicherheit und Einsatzbereitschaft der russischen Flotte aufrechtzuerhalten, nachdem der Zugang zu Originalersatzteilen und zertifizierter Wartung durch die Sanktionen praktisch unterbunden wurde. Bei den betroffenen Maschinen handelt es sich um sechs Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 737-800BCF der ATRAN und zwei Boeing 747-400 der Air Bridge Cargo, beides ehemalige oder noch bestehende Tochtergesellschaften der Charter-Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines. Beschaffung aus dem eigenen Lager: Der Mechanismus der Kannibalisierung Die Zerlegung intakter Flugzeuge zur Gewinnung von Ersatzteilen, bekannt als Kannibalisierung, ist eine extreme Maßnahme in der zivilen Luftfahrt. Sie wird angewandt, um kurzfristig funktionstüchtige Komponenten aus älteren oder stillgelegten Flugzeugen zu entnehmen und in aktive Maschinen einzubauen. Dies spart zwar Zeit und Geld im Vergleich zur langwierigen und in Russland derzeit unmöglichen Beschaffung von Originalteilen der Hersteller Boeing und Airbus, birgt jedoch erhebliche langfristige Nachteile. Der Vorgang in Russland wäre laut Berichten der erste, bei dem passagierführende Fluggesellschaften wie Aeroflots Ultra-Low-Cost-Carrier Pobeda und die auf St. Petersburg gestützte Rossiya Russian Airlines aktiv Frachtflugzeuge für Ersatzteile zerlegen. Die acht Spenderflugzeuge sollen im Rahmen von Leasingverträgen mit Mitteln aus dem Nationalen Wohlfahrtsfonds Russlands erworben werden.

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ICAO hält an Altersgrenze 65 für Piloten fest – Pilotengewerkschaft begrüßt Entscheidung

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat auf ihrer 42. Versammlung in Montreal den Vorstoß des Airline-Dachverbandes IATA zur Anhebung der Altersgrenze für Verkehrspiloten abgelehnt. Damit bleibt die maximale Grenze für Piloten in Mehrpersonen-Cockpits im internationalen kommerziellen Luftverkehr unverändert bei 65 Jahren. Die Vereinigung Cockpit (VC), die deutsche Pilotengewerkschaft, begrüßte die Entscheidung, da sie in der Beibehaltung der Regelung einen wichtigen Schutz der Flugsicherheit sieht. Die IATA hatte argumentiert, die Anhebung auf 67 Jahre sei ein vertretbarer Schritt zur Abmilderung des weltweiten Pilotenmangels und forderte dabei die Beibehaltung einer Sicherheitsbestimmung: Im Cockpit müsse stets mindestens ein Pilot unter 65 Jahren sein. Die ICAO-Mitgliedsstaaten folgten diesem Vorschlag jedoch nicht. Aus Sicht der Vereinigung Cockpit und anderer internationaler Berufsverbände, wie der US-amerikanischen ALPA (Air Line Pilots Association), fehle eine ausreichende wissenschaftliche Grundlage für eine solche Anhebung. Die VC betonte, die Altersgrenze sei international anerkannt und orientiere sich an fundierten Sicherheitsstandards. Experten der Pilotengewerkschaft verweisen auf medizinische Erkenntnisse, wonach mit höherem Alter gesundheitliche Risiken, insbesondere für kardiovaskuläre Ereignisse und eine abnehmende kognitive Leistungsfähigkeit, messbar zunehmen. Bereits nach geltenden ICAO-Regeln unterliegen Piloten ab 60 Jahren strengeren medizinischen Auflagen. Die VC sieht die Gefahr, dass eine Anhebung der Altersgrenze ohne wissenschaftliche Daten ein unnötiges Risiko für die Flugsicherheit darstellen würde. Zudem hatte bereits der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Vergangenheit die Altersgrenze von 65 Jahren als verhältnismäßig bestätigt. Die VC kritisierte ferner die Vorstellung der IATA, der Pilotenmangel könne durch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit behoben werden. Stattdessen seien Investitionen in Ausbildung und die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für

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Milliardenschwerer Auftrag sichert Eurofighter-Produktion: Deutschland bestellt 20 Kampfjets der Tranche 5

Der deutsche Bundestag steht vor der Freigabe einer milliardenschweren Investition in die Luftwaffe und das europäische Eurofighter-Programm. Demnach soll der Haushaltsausschuss in Kürze die Beschaffung von 20 zusätzlichen Eurofighter-Kampfjets der neuesten Ausführung, bekannt als Tranche 5, autorisieren. Die Gesamtkosten für die Flugzeuge und 52 Triebwerke belaufen sich laut einer Beschlussvorlage auf 3,75 Milliarden Euro. Die Auslieferung der Kampfflugzeuge an die Bundeswehr ist für den Zeitraum von 2031 bis 2034 vorgesehen. Obwohl der Hersteller Airbus auf eine größere Bestellung gehofft hatte, liefert der Auftrag über 20 Maschinen dem multinationalen Konsortium eine dringend benötigte Planungssicherheit, um die Produktionslinien bis zur möglichen Einführung des Nachfolgesystems, des Future Combat Air System (FCAS), im Jahr 2040 aufrechtzuerhalten. Der Beschluss ist das teuerste Einzelvorhaben in der aktuellen Sitzung des Haushaltsausschusses und unterstreicht die militärische Notwendigkeit, die Kampffähigkeit der deutschen Luftwaffe zu modernisieren und langfristig zu sichern. Die Tranche 5: Eine Brücke in die Zukunft der Luftverteidigung Die Eurofighter-Bestellung ist ein direktes Resultat der Überlegungen der Bundesregierung zur Modernisierung der Streitkräfte und zur Schließung von Fähigkeitslücken. Die neuen Flugzeuge der Tranche 5 werden die deutsche Eurofighter-Flotte, die aktuell über 138 Jets verfügt, auf einem technologisch aktuellen Stand halten. Die Jets der Tranche 5 sind als eine Brückenlösung zwischen der aktuellen Generation von Kampfflugzeugen und dem in Entwicklung befindlichen deutsch-französisch-spanischen FCAS konzipiert. Die Entwicklung von FCAS steht derzeit vor Herausforderungen, was die Notwendigkeit unterstreicht, die vorhandenen Fähigkeiten des Eurofighters maximal auszubauen. Ablösung der ersten Generation Zuletzt hatte Deutschland vor fünf Jahren, im Jahr 2020, 38 Eurofighter der Tranche

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Emirates baut Ausbildungskapazitäten aus und wirbt in Wien um Personal

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihr Engagement in der Mitarbeiterausbildung durch die Eröffnung des neuen Crew Training Center in Dubai deutlich verstärkt. Die Investition in das moderne Zentrum geht einher mit einer globalen Rekrutierungsoffensive, in deren Rahmen die Airline im Oktober zwei gesonderte Veranstaltungen zur Personalgewinnung in Wien abhält. Das in Dubai neu eingeweihte, rund 6.000 Quadratmeter große Emirates Crew Training Center markiert einen Ausbau der Infrastruktur für die Pilotenausbildung. Durch diese Erweiterung erhöht sich die jährliche Trainingskapazität für Piloten um 54 Prozent auf insgesamt 130.000 Stunden. Das Zentrum, das eine Investitionssumme von 135 Millionen US-Dollar (etwa 500 Millionen AED) erforderte, verfügt über modernste Simulator-Technologie. Aktuell sind dort Airbus A350-Simulatoren in Betrieb; weitere Geräte, etwa für die zukünftige Boeing 777X-Flotte, sollen in den kommenden Jahren folgen. Zusätzlich zur Pilotenausbildung betreibt Emirates in Dubai auch weitere, auf Kabinenpersonal zugeschnittene Einrichtungen wie die „Crew Zone“, die sich auf Wellness, kosmetische Beratung und soziale Aktivitäten der Flugbegleiter konzentriert. Parallel zum Ausbau der Trainingskapazitäten führt die Fluggesellschaft eine weltweite Personalsuche durch. Allein in Wien sind im Oktober zwei Veranstaltungen geplant: Am 8. Oktober 2025 findet der Open Day für die Cabin Crew im Hotel Mercure Wien Westbahnhof statt. Interessenten können sich vor Ort über die Karrieremöglichkeiten informieren und direkt mit dem Recruitment-Team sprechen. Die Airline bietet potenziellen Mitarbeitern ein attraktives Gesamtpaket, das unter anderem ein steuerfreies Gehalt sowie Unterkünfte in Dubai umfasst. Die weltweite Recruiting-Initiative der Emirates Group zielt darauf ab, in diesem Geschäftsjahr über 17.000 neue Mitarbeiter in unterschiedlichen Funktionen einzustellen. Zum Ende des

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Boeing plant schrittweise Erhöhung der 737 Max Produktion

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing bereitet sich darauf vor, die Produktionsrate für sein meistverkauftes Schmalrumpfflugzeug, die 737 Max Familie, schrittweise anzuheben. Berichten zufolge plant das Unternehmen, die derzeit von der Aufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) festgelegte Obergrenze von 38 auf 42 Jets pro Monat bereits ab Oktober 2025 zu erhöhen. Diese geplante Beschleunigung der Fertigung ist ein zentraler Bestandteil von Boeings Bemühungen, seine finanzielle Situation zu verbessern und Schulden abzubauen. Die Umsetzung der Pläne ist jedoch strikt an die Zustimmung der FAA gebunden, die sicherstellen muss, dass der Hersteller die höhere Produktion in seinen Werken im Raum Seattle aufrechterhalten kann, ohne die Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Nach einer Übergangsphase von etwa sechs Monaten bei der Rate von 42 Einheiten pro Monat plant Boeing weitere Steigerungen, die bis Ende des Jahres 2026 zu einer Produktionsrate von rund 53 Jets monatlich führen könnten. Produktionsanstieg zur finanziellen Entlastung Die Erhöhung der Produktionszahlen ist für Boeing von entscheidender Bedeutung, um die angespannte Liquiditätslage zu entspannen, die unter anderem durch die Folgen des Startverbots der 737 Max und die jüngsten Qualitätsprobleme entstanden ist. Unternehmensvertreter haben mehrfach angedeutet, dass sich der Cashflow des Herstellers mit der Beschleunigung der 737-Produktion spürbar verbessern wird. Die Fertigung von Verkehrsflugzeugen erfordert erhebliche Vorauszahlungen, und die endgültige Begleichung der Kaufpreise durch die Kunden erfolgt meist erst bei der Auslieferung. Eine höhere Auslieferungsrate führt somit direkt zu einem erhöhten Mittelzufluss, der für die Schuldentilgung und die allgemeine finanzielle Stabilität des Unternehmens unerlässlich ist. Der Plan sieht vor, die Rate von 42 Jets

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