November 20, 2025

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November 20, 2025

Alltours: Dennis Schrahe übernimmt als Hauptgeschäftsführer die Führung der Veranstaltersparte

Die Unternehmensgruppe Alltours ordnet ihre Führungsebene neu und setzt auf einen erfahrenen Branchenkenner für die Leitung ihres Kerngeschäfts. Spätestens zum 1. Juni 2026 wird Dennis Schrahe die Position des Hauptgeschäftsführers der Reiseveranstalter Alltours Flugreisen und Byebye sowie der angeschlossenen Reisebüro-Kette Reisecenter Alltours übernehmen. Mit dieser Personalentscheidung, die von Inhaber Willi Verhuven persönlich initiiert wurde, strebt der viertgrößte deutsche Reiseveranstalter eine Stärkung seiner operativen und strategischen Führung an. Schrahe, der in der Touristik- und Kreuzfahrtindustrie auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückblickt, löst in der Leitung der Reisebüro-Kette Benjamin Meller ab und soll die Wachstumsstrategie des Unternehmens mit besonderem Fokus auf Effizienz und Digitalisierung vorantreiben. Die Rückkehr von Schrahe, der bereits von 2001 bis 2005 im Revenue Management von Alltours tätig war, signalisiert eine Rückbesinnung auf bewährte Partnerschaften, kombiniert mit dem Anspruch, das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Die Unternehmensgruppe setzt auf Schrahes ausgewiesene Expertise in zentralen Managementbereichen, die für den Erfolg in der dynamischen Reisebranche entscheidend sind. Ein erfahrener Branchenveteran kehrt zurück Dennis Schrahe bringt eine umfassende Qualifikation und eine detaillierte Kenntnis der internationalen Touristikbranche in seine neue Rolle bei Alltours ein. Seine über 25-jährige Karriere umfasst wichtige Stationen bei Branchengrößen, was ihn zu einem ausgewiesenen Experten für die komplexen Abläufe in der Reise- und Kreuzfahrtindustrie macht. Seine Kernkompetenzen liegen insbesondere in der Erlös- und Kapazitätssteuerung (Revenue Management) sowie im Flug- und Transport-Management. In der hochgradig volatilen Reisebranche ist die effiziente Steuerung von Preisen und verfügbaren Kapazitäten – von Hotelkontingenten bis hin zu Flugsitzen – ein entscheidender Faktor für die Rentabilität eines

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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Lufthansa bewertet Strecke Münster/Osnabrück – München nach Steuersenkung neu

Die Lufthansa Group prüft die Zukunft ihrer innerdeutschen Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München (MUC) erneut. Die Neubewertung erfolgt vor dem Hintergrund der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland. Die Strecke stand zuvor monatelang auf dem Prüfstand, da die Rentabilität durch hohe Standort- und Betriebskosten belastet war. Die Spitzen der Bundesregierung einigten sich darauf, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Diese Maßnahme soll die Branche insgesamt um rund 350 Millionen Euro entlasten. Ein Sprecher der Lufthansa City Airlines, welche die Zubringerstrecke aktuell bedient, bestätigte, dass nun alle zur Disposition stehenden Routen unter Einbeziehung dieser Entlastungen und weiterer angekündigter Gebührensenkungen weiter geprüft werden. Lufthansa City Airlines betonte dabei, dass insbesondere die zügige Umsetzung der angekündigten Gebührensenkungen an den Flughäfen entscheidend sei, um eine positive Neubewertung zu ermöglichen. Die Verbindung Münster/Osnabrück–München spielt eine wichtige Rolle als Zubringerflug für das Langstreckennetz der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München. Derzeit wird diese und weitere Zubringerstrecken von der jungen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt, die sukzessive die Rolle der Lufthansa Cityline übernehmen soll. Die Airline baut ihre Flotte aus, um das Wachstum zu stemmen. Ab dem kommenden Jahr soll die Flotte um neue Airbus-A220-Flugzeuge ergänzt werden. Aktuell betreibt Lufthansa City Airlines eine Flotte aus Airbus A319 und A320 Neo und bedient Ende dieses Jahres 16 europäische sowie sechs innerdeutsche Ziele, zu denen auch Münster/Osnabrück gehört. Vertreter der Oppositionspartei Union begrüßten die Steuersenkung, forderten jedoch gleichzeitig, dass die Entlastungen in

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Deutschland ordert 60 Chinook-Helikopter: Milliardeninvestition stärkt Lufttransportkapazität der Bundeswehr

Das US-Verteidigungsministerium hat der Boeing Company einen Vertrag im Wert von nahezu 900 Millionen US-Dollar für die Lieferung von 60 schweren Transporthubschraubern des Typs CH-47F Block II Chinook an Deutschland erteilt. Diese Bestellung, die im Rahmen eines sogenannten Foreign Military Sales (FMS)-Abkommens abgewickelt wird, ist ein zentrales Element der umfassenden Modernisierung der Bundeswehr und zielt darauf ab, die seit Jahrzehnten genutzte Flotte der veralteten CH-53G Sea Stallion zu ersetzen. Mit dieser Entscheidung sichert sich Deutschland eine zeitgemäße und äußerst leistungsfähige Drehflüglerkapazität, die sowohl für die nationale Verteidigung als auch für die Verpflichtungen innerhalb des Nordatlantikpakts (NATO) von entscheidender Bedeutung ist. Die neuen Hubschrauber werden absehbar die größte einzelne Flottenverstärkung im Bereich des Lufttransports darstellen und Deutschlands Rolle im gemeinsamen Verteidigungsnetzwerk Europas massiv aufwerten. Die Auslieferung der Hubschrauber wird schrittweise erfolgen, mit dem Ziel, die CH-53-Operationen bis zum Jahr 2030 vollständig auslaufen zu lassen. Massive Investition in die Lufttransportkapazität Die Beschaffung des CH-47F Block II ist das Ergebnis des langjährigen Programms „Schwerer Transporthubschrauber“ (STH) der Bundeswehr. Die Notwendigkeit, die in die Jahre gekommene CH-53G-Flotte zu ersetzen, war aufgrund von steigenden Wartungsanforderungen und sinkender Verfügbarkeit längst akut geworden. Deutschland zählt neben den Vereinigten Staaten zu den wenigen Nationen, die eine dedizierte Flotte schwerer Transporthubschrauber betrieben haben. Die Aufrechterhaltung dieser Fähigkeit gilt als ein Kernbestandteil der deutschen Streitkräfte. Der Vertragswert von 900 Millionen Dollar ist ein erster Schritt zur Abdeckung der Kosten für die 60 Hubschrauber sowie für zugehörige Ausrüstung und Dienstleistungen. Insgesamt wird die Beschaffung dieses Projekts, die durch das nach dem

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Betrunkener Dienstleister beschädigt ATR 72 von Utair in Ufa schwer

Ein ungewöhnlicher und kostspieliger Zwischenfall hat die russische Regionalfluggesellschaft Utair am Flughafen Ufa getroffen. Am 4. November beschädigte ein Mitarbeiter der externen Reinigungsfirma Avia-Klin eine ATR 72 (Kennzeichen RA-67695) des Carriers schwer, indem er im alkoholisierten Zustand mit einer Stehleiter gegen das Heck des Flugzeugs stieß. Der Vorfall zog nicht nur eine technische Untersuchung nach sich, sondern legte die Turboprop-Maschine auch für mehrere Tage still. Nach dem Zusammenstoß musste die betroffene ATR 72 der Utair für Reparaturen am Boden bleiben, wodurch sie erst rund eine Woche später wieder in den regulären Liniendienst zurückkehren konnte. Die russischen Ermittlungsbehörden stellten nach dem Vorfall eine Kette von Verstößen fest, die zu dem Schaden führten: Der Reinigungskraft der Fremdfirma hatte sowohl seine Arbeitsanweisungen missachtet als auch in stark alkoholisiertem Zustand gearbeitet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass eine ordnungsgemäße Aufsicht durch den zuständigen Vorarbeiter komplett fehlte. Solche Zwischenfälle am Boden sind in der Luftfahrt zwar selten, können jedoch erhebliche finanzielle Kosten und weitreichende operative Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Als direkte Folge des fahrlässigen Handelns und der mangelnden Aufsicht wurden der betrunkene Reiniger sowie der zuständige Vorarbeiter umgehend von ihren Aufgaben entbunden. Der Vorfall lenkt den Fokus auf die Sicherheitsstandards und die Überwachung des Bodenpersonals an russischen Flughäfen, insbesondere bei externen Dienstleistern. Utair ist eine der größten Regionalfluggesellschaften Russlands und betreibt eine große Flotte an Flugzeugen und Hubschraubern, darunter auch eine Reihe von ATR 72-Maschinen für Kurz- und Mittelstrecken. Jeder ungeplante Ausfall eines Flugzeugs stellt eine Herausforderung für den stabilen Flugbetrieb dar.

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JetBlue intensiviert Expansion nach Europa: Neue Routen nach Barcelona und Mailand

Die amerikanische Fluggesellschaft JetBlue setzt ihre aggressive Expansionsstrategie auf dem transatlantischen Markt fort und kündigt die Aufnahme von zwei neuen saisonalen Direktverbindungen von Boston nach Europa für den Sommer 2026 an. Die neuen täglichen Strecken führen die Passagiere von Boston Logan International Airport (BOS) nach Barcelona-El Prat Airport (Spanien) und zum Mailand Malpensa Airport (Italien). Die neuen Flüge sollen im April beziehungsweise Mai 2026 starten. Mit diesen Neuzugängen wird das Flugangebot von JetBlue von Boston nach Europa im Sommer auf insgesamt neun tägliche Nonstop-Flüge ansteigen. Die Entscheidung unterstreicht die Konzentration der Fluggesellschaft auf das attraktive Premium-Freizeitmarktsegment und die Nutzung ihrer hochgelobten Business Class-Kabine, genannt Mint, als primäres Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb mit etablierten Langstreckenanbietern. Strategischer Ausbau des transatlantischen Netzes Die Erweiterung des Europageschäfts von Boston ist Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung von JetBlue. Angesichts von über fünf Jahren anhaltender Verluste in anderen Geschäftsbereichen fokussiert sich das Unternehmen auf lukrativere, Premium-lastige Strecken, während unrentable Verbindungen reduziert werden. Die transatlantischen Routen, die ausschließlich mit den modernen Airbus A321LR Flugzeugen bedient werden, sind der zentrale Pfeiler dieser Strategie. Alle Flugzeuge auf diesen Strecken sind mit der Mint Business Class ausgestattet, die sich als profitabel erwiesen hat und bei den Passagieren einen hohen Beliebtheitsgrad genießt. Die neuen Routen ergänzen das bereits bestehende und im Sommer 2026 vollständig wiederkehrende saisonale und ganzjährige Streckennetz ab Boston. JetBlue-CEO Joanna Geraghty hob die Bedeutung des Premium-Angebots für diese Expansion hervor: „Kunden, die mit JetBlue nach Europa fliegen, genießen einen gehobenen Service mit einer durchdachten Gestaltung, Privatsphäre und Gastfreundschaft, die

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Ehemalige Adria Airways Manager zahlen 450.000 Euro an Konkursmasse

Zwei ehemalige Führungskräfte der insolventen slowenischen Fluggesellschaft Adria Airways (Ljubljana) haben eine signifikante Entschädigungszahlung in Höhe von 450.000 Euro (rund 523.500 US-Dollar) an die Konkursmasse des Unternehmens geleistet. Die Zahlung von Arno Schuster und Holger Kowarsch ist das Ergebnis eines zuvor geschlossenen gerichtlichen Vergleichs und soll primär dazu dienen, die ausstehenden Forderungen der ehemaligen Mitarbeiter von Adria Airways zu begleichen. Diese Mittelzufuhr gilt als wichtiger Schritt zur Beschleunigung und zum Abschluss des im Jahr 2019 eingeleiteten Insolvenzverfahrens. Die ursprüngliche Klage gegen die ehemaligen Manager hatte einen deutlich höheren Streitwert von 78 Millionen Euro (etwa 90,7 Millionen US-Dollar). Der Vergleich stellt einen Teilerfolg für die Gläubiger dar, insbesondere für die vom Konkurs direkt betroffenen ehemaligen Beschäftigten der slowenischen Nationalairline. Die Insolvenz von Adria Airways, die im September 2019 den Betrieb einstellte, hatte nicht nur eine tiefe Lücke im slowenischen Luftverkehrsnetz hinterlassen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze vernichtet. Die nun erfolgte Zahlung der ehemaligen Manager ist ein konkreter Beitrag zur Milderung der finanziellen Verluste der Belegschaft. Der Zusammenbruch und das 78-Millionen-Euro-Verfahren Adria Airways, die slowenische Fluggesellschaft mit langer Tradition, stellte am 30. September 2019 nach anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten und dem Entzug der Betriebsgenehmigung durch die slowenische Zivilluftfahrtbehörde den Flugbetrieb ein. Die Airline war seit 2016 mehrheitlich im Besitz des luxemburgischen Investmentfonds 4K Invest, der die Fluggesellschaft zuvor von der slowenischen Regierung erworben hatte. Der Konkurs von Adria Airways warf schnell Fragen über die Verantwortlichkeiten für die massive finanzielle Schieflage auf. Die Unternehmensleitung in den Jahren vor der Insolvenz stand im Fokus der Untersuchungen.

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Air Côte d’Ivoire modernisiert Flotte: Auftrag über Embraer E175 Jets

Die nationale Fluggesellschaft der Republik Côte d’Ivoire, Air Côte d’Ivoire, hat einen Festauftrag über vier Embraer E175-Flugzeuge unterzeichnet. Die Vereinbarung, die auf der Dubai Airshow 2025 bekannt gegeben wurde, beinhaltet zudem Kaufrechte für acht weitere Maschinen und ist Teil der umfassenden Strategie zur Flottenmodernisierung und regionalen Expansion. Mit der Einführung der E175 reagiert die Airline auf das Ziel, ihr Streckennetz auszubauen und die Anbindung innerhalb der Region zu verbessern. Die Embraer E175 werden in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit insgesamt 76 Sitzen ausgeliefert – 12 in der Business Class und 64 in der Economy Class. Die Jets sollen primär auf innerstaatlichen und regionalen Routen eingesetzt werden, um die Fluggesellschaft dabei zu unterstützen, ihre ältere Turboprop-Flotte schrittweise abzulösen. Die Entscheidung fiel auf die E175 wegen ihrer größeren Reichweite, Geschwindigkeit und erhöhten Frachtkapazität, was eine Steigerung der betrieblichen Effizienz und eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit verspricht. Darüber hinaus wird der neue Jet eine Schlüsselrolle bei der Optimierung der Zubringerflüge zum Hub in Abidjan spielen, wo Air Côte d’Ivoire kürzlich den Langstreckenverkehr nach Paris Charles de Gaulle aufgenommen hat. Die Auslieferung der ersten Embraer E175 ist für die erste Hälfte des Jahres 2027 geplant, und der Auftrag wird im vierten Quartal 2025 in den Auftragsbestand von Embraer aufgenommen. Laurent Loukou, CEO von Air Côte d’Ivoire, hob hervor, dass die Kapazität der E175 ideal auf die Größe der afrikanischen Märkte zugeschnitten sei und den Passagieren einen überlegenen Reisekomfort biete. Embraer hat seine Position als Marktführer im Segment der Flugzeuge mit bis zu 150 Sitzen in Afrika fest

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Ski Guide Austria 2026 veröffentlicht: Zauchensee und Katschbergbahnen erhalten Awards

Der neu erschienene Ski Guide Austria 2026 bietet die umfassendste Übersicht über den Wintersport in Österreich und präsentiert neben über 200 Skigebieten auch die Gewinner der jährlichen Ski Guide Austria Awards. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Investitionen, kreative Aktionen und innovative Ideen im alpinen Skisport. Preisträger sind in diesem Jahr die Region Zauchensee für ihre qualitätsvolle und eigenständige Positionierung sowie die Katschbergbahnen für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung von Infrastruktur und Angebot. Die 17. Ausgabe des Ski Guide Austria beleuchtet auch die aktuelle Preisentwicklung im österreichischen Wintersport. Eine repräsentative Exklusivumfrage zeigt auf, dass mit dem Überschreiten der 80-Euro-Grenze für Tagestickets eine breite Mehrheit von 85 Prozent der Österreicher das Skifahren als Luxussport für Wohlhabende betrachtet. Ungeachtet dieser Wahrnehmung wird der Schneesport jedoch weiterhin von 42 Prozent der Bevölkerung ausgeübt und als Allgemeingut angesehen. Der Guide reagiert auf diese Entwicklung, indem er einen Überblick über preisgünstige Skigebiete für Familien sowie eine detaillierte Erläuterung des wachsenden Trends Dynamic Pricing und die aktuellen Preise der überregionalen Kartenverbünde liefert. Die Awards prämieren in diesem Jahr zudem eine Persönlichkeit: Martin Dolezal wird für seine leidenschaftliche Rolle als Botschafter für das Element „Schnee“ und den alpinen Skisport geehrt. Die Region Zauchensee wurde namentlich durch Geschäftsführerin Veronika Scheffer und Hotelier Michael Walchhofer, Abfahrts-Weltmeister, für die erfolgreiche Etablierung des Weltcup-Ortes innerhalb der Salzburger Sportwelt ausgezeichnet. Die Katschbergbahnen erhielten den Award für ihre stetige Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Kärntner Skigebiets. Auf 420 Seiten präsentiert der Guide rund 70 Top-Wintersportregionen ausführlich und deckt neben dem Pistenskilauf auch Trends wie Langlauf, Skitouren, Tiefschnee- und Funparkerlebnisse

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US-Regierung kippt Pläne für obligatorische Entschädigungen bei Flugverspätungen

Die US-Regierung unter der Trump-Administration hat den Plan der Vorgängerregierung, Fluggesellschaften zur obligatorischen Entschädigung von Passagieren bei erheblichen Verspätungen zu verpflichten, formell zurückgezogen. Das im vergangenen Jahr unter der Biden-Administration angekündigte Vorhaben sah vor, Fluggesellschaften zur Zahlung von 200 bis 300 US-Dollar bei Inlandsflügen mit mindestens dreistündiger Verspätung und bis zu 775 US-Dollar bei längeren Störungen zu verpflichten. Am Freitag, den 14. November 2025, bestätigte das US-Verkehrsministerium (DOT) die formelle Rücknahme des Vorschlags, mit der Begründung, die Regelung würde den Fluggesellschaften „unnötige regulatorische Lasten“ auferlegen. Die Entscheidung ist ein klarer Sieg für die großen US-Fluggesellschaften und deren Industrieverbände, die argumentiert hatten, dass die obligatorischen Kompensationszahlungen die Betriebskosten in die Höhe treiben und letztlich zu höheren Ticketpreisen führen würden. Das DOT begründete die Rücknahme zudem mit der rechtlichen Auffassung, dass die Bundesgesetze der Behörde nicht die Befugnis erteilen, Fluggesellschaften zu Entschädigungszahlungen bei Verspätungen zu verpflichten. Während die aktuellen Regeln die Erstattung von Flugtickets bei Annullierungen vorschreiben, besteht bei Verspätungen weiterhin keine gesetzliche Pflicht zur direkten finanziellen Entschädigung. Juristische Argumentation und Kostenaspekte des DOT In einer am Freitag beim Federal Register eingereichten Erklärung legte das Verkehrsministerium (DOT) die juristische Basis für die Rücknahme des Vorschlags dar. Die Behörde argumentiert, dass das geltende Bundesgesetz dem DOT keine rechtliche Grundlage für die Durchsetzung obligatorischer Entschädigungszahlungen bei Flugverspätungen biete. Dieser juristische Vorbehalt ist entscheidend, da er die politischen Entscheidungsträger ermächtigt, von der geplanten Regulierung abzusehen. Eine Sprecherin des DOT betonte gegenüber der New York Times, dass die deregulatorischen Maßnahmen des Ministeriums als Teil eines umfassenderen

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