November 21, 2025

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November 21, 2025

AJet stationiert zwei Flugzeuge in Bodrum: Strategische Allianz mit Tui

Die türkische Low-Cost-Fluggesellschaft AJet, eine schnell wachsende Größe im regionalen Luftverkehr, baut ihr Engagement an der türkischen Ägäis massiv aus. Ab der Sommersaison 2026 stationiert das Unternehmen zwei Flugzeuge am Flughafen Bodrum-Milas (BJV) und etabliert damit eine neue strategische Basis neben den bereits bestehenden Drehkreuzen in Istanbul und Ankara. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer weitreichenden strategischen Partnerschaft mit dem europäischen Tourismuskonzern TUI, um Bodrum noch enger mit wichtigen europäischen Quellmärkten zu verbinden und die geplante Flottenexpansion von AJet voranzutreiben. Die Kooperation sieht vor, dass TUI einen Großteil der Sitzplatzkapazitäten auf den neuen Routen abnimmt und den Vertrieb ausgewählter Flüge unterstützt. Damit sichert sich AJet von Beginn an eine hohe Grundauslastung. Das gemeinsam entwickelte Streckennetz umfasst Direktverbindungen zu 13 europäischen Destinationen. Die Allianz unterstreicht das hohe Vertrauen beider Unternehmen in das Wachstumspotenzial der Region Bodrum, die als eine der vielseitigsten und hochwertigsten Urlaubsdestinationen der Türkei gilt. Die strategische Dimension der Partnerschaft Die Zusammenarbeit zwischen AJet und TUI geht über eine klassische Vertriebsvereinbarung hinaus und ist als strategische Allianz zur Markterschließung konzipiert. AJet, die sich als jüngste Fluggesellschaft der Türkei in einer Phase starker Flottenmodernisierung und -expansion befindet, profitiert von der etablierten Marktpräsenz und Vertriebsstärke des TUI-Konzerns. Im Gegenzug erhält TUI Airlines eine garantierte Kapazitätserweiterung zu einer ihrer wichtigsten Zieldestinationen. Kerem Sarp, CEO von AJet, äußerte sich sehr zufrieden über die Kooperation und betonte die langfristige Perspektive: „Nach Istanbul und Ankara wollen wir mit unserer neuen Sommerbasis in Bodrum noch mehr Gäste in die Region bringen. Langfristig möchten wir diese Partnerschaft

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Etihad Guest führt „Saver Award“ ein: Prämienbuchungen mit mehr Flexibilität

Das Vielfliegerprogramm Etihad Guest von Etihad Airways hat eine umfassende Neugestaltung seiner Prämienbuchungsstruktur bekannt gegeben. Die bisherigen „GuestSeat“-Prämien wurden in „Saver Award“ umbenannt, um Mitgliedern künftig mehr Flexibilität und eine transparentere Einlösung ihrer Meilen zu ermöglichen. Die Airline bietet ihren Vielfliegern nun die Möglichkeit, jeden verfügbaren Sitzplatz auf jedem Flug mit Meilen zu buchen, wobei die Wahl zwischen unterschiedlichen Flexibilitätsstufen besteht. Die neuen Saver Awards bieten den Programm-Mitgliedern feste Einlöseraten und bleiben eine exklusive Option für Etihad Guest-Mitglieder. Neu ist, dass die Buchungsoptionen nun parallel zu den kommerziellen Tarifen der Airline angelegt sind und unterschiedliche Tarifmerkmale zur Auswahl stehen, einschließlich der Möglichkeit, vollständig erstattungsfähige Prämienflüge zu buchen. Die neuen Regeln gelten nicht nur für Flüge mit Etihad Airways selbst, sondern auch für das weitreichende Netzwerk von über 26 Partnerfluggesellschaften. Jüngst wurde bekannt, dass auch Hong Kong Airlines in Kürze zu den Partnern zählen wird, womit Etihad Guest seine Position als Vielfliegerprogramm mit dem größten Partnerportfolio außerhalb globaler Zusätzlich zu den neuen Prämienbuchungsoptionen führt Etihad Guest weitere attraktive Vorteile für seine Mitglieder ein. Künftig sammeln Mitglieder bei Buchungen in den Tarifen Comfort und Deluxe auch sogenannte Tier Miles (Statusmeilen), was zwischen 25 und 50 Prozent der normalen Meilen entspricht und den Aufstieg in höhere Statuslevel erleichtern soll. Passagiere der Business Class, die einen Prämienflug im Tarif Comfort oder Deluxe buchen, erhalten zudem einen kostenlosen Chauffeur-Service innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate, unabhängig von ihrem Statuslevel im Vielfliegerprogramm. Diese Änderungen zielen darauf ab, den Wert und die Attraktivität des Etihad Guest-Programms zu steigern

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Tschechien 2026: Ein Jahr der Jubiläen, Kultureröffnungen und kulinarischen Höhepunkte

Tschechien rüstet sich für ein vielseitiges und ereignisreiches Jahr 2026, das von bedeutenden kulturellen Jubiläen, der Eröffnung moderner Freizeitanlagen und der erstmaligen Präsentation eines nationalen Michelin-Guides geprägt sein wird. Das Land präsentiert sich als eine lebendige Destination, die ihre tief verwurzelte Geschichte mit zeitgenössischen Angeboten verbindet. Die touristische Attraktivität des Landes wird durch eine Fülle von Veranstaltungen und neu zugänglichen Sehenswürdigkeiten in allen Regionen gestärkt, was eine breite Palette an Erlebnissen für Besucher bereithält. Die Direktorin von CzechTourism Österreich und Schweiz, Markéta Valenta, unterstreicht die Transformation des Landes: „Tschechien pulsiert heute modern und lebendig – mit hochwertigen Hotels, zeitgemäßen Angeboten, einem reichen Eventkalender und ungezählten authentischen Orten.“ Der Fokus liegt dabei auf der Zugänglichkeit und der Vielfalt der regionalen Angebote, die von Sportgroßveranstaltungen bis hin zu musikalischen und kulinarischen Höhepunkten reichen. Kulinarische Aufwertung: Der Michelin-Guide für ganz Tschechien Ein zentrales Ereignis mit internationaler Strahlkraft ist die erstmalige Veröffentlichung des Michelin-Guides für ganz Tschechien am 11. Dezember 2025. Bislang beschränkte sich die Sterne-Bewertung in der Tschechischen Republik weitgehend auf die Hauptstadt Prag. Die Ausweitung des Guides rückt die kulinarische Vielfalt der gesamten Nation in den Fokus. Diese Neuerung wird nicht nur die Spitzenrestaurants des Landes, sondern auch die reichen Traditionen der regionalen Küche stärker ins Rampenlicht stellen. Regionen, die bereits für ihre Spezialitäten bekannt sind, wie die Olmützer Region mit dem berühmten Quargel, können von dieser erhöhten Aufmerksamkeit profitieren. Das dort stattfindende Quargelfestival (18. bis 19. April) in Olmütz kombiniert Käsespezialitäten, Kochshows und Live-Musik und gilt als ein Beispiel für die

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Aviationtag und Etihad Airways würdigen A380-Ära mit limitierter Edition

Das Unternehmen Aviationtag und Etihad Airways haben eine exklusive Kooperation präsentiert, die ein außergewöhnliches Stück Luftfahrtgeschichte zugänglich macht. Im Zentrum steht die streng limitierte Aviationtag × Etihad Edition, gefertigt aus Original-Rumpfsegmenten des Airbus A380 mit der Kennung A6-APA. Diese Maschine war nicht nur der erste Superjumbo in der Flotte von Etihad, sondern auch die 150. Auslieferung dieses Flugzeugtyps weltweit, der im Dezember 2014 die A380-Ära der Airline einläutete. Der A6-APA stand symbolisch für das neue Luxusverständnis von Etihad. Vor seinem ersten Linieneinsatz präsentierte die Maschine in Hamburg die neue Lackierung „Facets of Abu Dhabi“. Im Linienbetrieb sorgte sie durch ihre luxuriösen Kabinen – darunter die dreiräumige Suite „The Residence“ und die First Class Apartments – für Aufsehen. Für den Erstflug am 27. Dezember 2014 buchte der Geschäftsmann Gino Bertuccio als erster Passagier die „The Residence“, die einen bordeigenen Butler umfasste. Mit der globalen Pandemie im Jahr 2020 wurde der A6-APA außer Dienst gestellt und zur langfristigen Einlagerung nach Frankreich überführt. Im Jahr 2025 erfolgte schließlich die zertifizierte Demontage (End-of-Life-Verarbeitung), welche die Rückgewinnung des Materials für die aktuelle Edition ermöglichte. Für die Edition wurden ausgewählte Aluminiumteile des Rumpfs in Köln zugeschnitten und veredelt, wobei die originale Lackierung und Patina des Flugzeugs bewusst erhalten blieben. Jeder Aviationtag ist ein einzeln nummeriertes Unikat mit belegbarer Herkunft. Für Sammler ist zudem eine spätere Edition aus GLARE angekündigt, einem glasfaserverstärkten Aluminiumlaminat, das in den oberen Rumpfschalen des A380 verwendet wurde. Diese Kooperation stellt nach den früheren Editionen aus einem Airbus A319 und einer Boeing 777-200LR

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Emirates verlängert die Ära des Airbus A380

Die Luftfahrtbranche erlebt eine Renaissance des größten Passagierflugzeugs der Welt, getragen vom größten Betreiber: Die in Dubai ansässige Emirates plant, ihre aktive Flotte des Airbus A380 bis Ende des kommenden Jahres von derzeit 95 auf bis zu 110 Flugzeuge auszubauen. Wie AviationWeek berichtet, vollzieht der Golf-Carrier diesen strategischen Schritt als direkte Reaktion auf die anhaltenden Lieferverzögerungen für die bestellten Boeing 777X-Großraumflugzeuge. Anstatt die älteren A380 auszumustern, investiert Emirates massiv in die Verlängerung der Lebensdauer der doppelstöckigen Jets. Ein Kernelement dieser Strategie ist das umfangreiche Nachrüstprogramm, bei dem die Flugzeuge mit modernisierten Premium-Kabinen, einschließlich der vielbeachteten Premium Economy Class, ausgestattet werden. Emirates hält damit nicht nur an dem ikonischen Flugzeug fest, dessen Produktion Airbus bereits eingestellt hat, sondern forciert dessen Einsatz als zentrales Element der globalen Wachstumsstrategie. Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, bestätigte die Pläne, die das Engagement des Unternehmens für den Superjumbo unterstreichen und seine Rolle als unangefochtener A380-Weltmarktführer festigen. Die Zwangsheirat mit dem A380: Ersatz für die 777X Die ursprüngliche Planung von Emirates sah vor, einen Teil der A380-Flotte schrittweise aus dem Dienst zu nehmen und durch die nächste Generation von Großraumflugzeugen, insbesondere die Boeing 777X, zu ersetzen. Da die Auslieferung der 777X jedoch erhebliche und wiederholte Verzögerungen erfahren hat, musste Emirates seine mittelfristige Wachstums- und Kapazitätsplanung grundlegend überdenken. Die Entscheidung, die aktive A380-Flotte auf bis zu 110 Flugzeuge zu erweitern, bedeutet, dass Emirates nicht nur stillgelegte Jets reaktiviert, sondern auch Flugzeuge von Leasinggebern erwirbt, um sie weiterhin zu betreiben. Die Fluggesellschaft verfügt laut Daten von ch-aviation über

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Tourismusschulen Modul laden zum Tag der offenen Tür

Die Tourismusschulen Modul der Wirtschaftskammer Wien laden am 28. November 2025 von 13 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto „Tourismus pur und unverstellt“ bietet die renommierte Bildungseinrichtung interessierten Jugendlichen einen authentischen Einblick in den Schulalltag und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Werner Schnabl, Leiter der Tourismusschulen Modul, betont die Wichtigkeit einer fundierten Information für eine erfolgreiche Berufswahl in der Tourismusbranche. Das im Jahr 1908 gegründete Modul gilt als ältestes Bildungsinstitut für Tourismus im deutschsprachigen Raum und zählt international zu den renommiertesten Zentren für Tourismusbildung. Jährlich werden dort rund 500 junge Menschen in zwei Hauptprogrammen ausgebildet: der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus mit Maturaabschluss und dem 2-jährigen Kolleg für Tourismus mit Diplomabschluss. Ab dem dritten Jahrgang können Schüler zwischen den Vertiefungen Hotel- und Hospitality Management sowie Tourismus- und Eventmanagement wählen. Die Ausbildung wird durch zahlreiche Zusatzqualifikationen wie Jungbarkeeper, Jungsommelier oder Käsekenner ergänzt, welche die beruflichen Perspektiven der Absolventen verbessern sollen. Besucher erhalten am Tag der offenen Tür Einblicke in den praxisorientierten Unterricht in Theorie- und Fachräumen, können sich persönlich beraten lassen und von Schülern Erfahrungsberichte zum Schulalltag aus erster Hand erhalten. Informationen zu den Vertiefungen, Zusatzqualifikationen, zur Sommerpraxis und zu Auslandsaufenthalten runden das Angebot ab. Die Modul-Absolventen zeichnen sich laut Schulleitung durch umfassende Allgemeinbildung, fundierte Praxiskenntnisse und hohe Fremdsprachen- sowie Wirtschaftskompetenz aus. Die jährlich rund 120 Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und finden Anstellungen in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern – von Hotels und Gastronomie über Reiseveranstalter und Airlines bis hin zu Eventbüros und Kultureinrichtungen.

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Air Algérie startet umfassende Flottenmodernisierung mit der Auslieferung des ersten Airbus A330neo

Die staatliche algerische Fluggesellschaft Air Algérie hat mit der Übernahme ihres ersten Airbus A330-900neo einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Flottenstrategie erreicht. Das Großraumflugzeug, das erste von insgesamt acht bestellten Einheiten, leitet eine umfassende Modernisierung der Langstreckenflotte des nordafrikanischen Flagcarriers ein und vertieft die Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus. Die Indienststellung der A330neo-Flotte ist ein zentraler Schritt, um die Betriebswirtschaftlichkeit der Langstreckenflüge zu verbessern, die Kapazität zu erhöhen und das Produktangebot auf ein wettbewerbsfähiges internationales Niveau zu heben. Das neue Flugzeug, registriert als 7T-VTA, verfügt über eine Kapazität von 308 Sitzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration und gilt als das wettbewerbsfähigste Bordprodukt, das Air Algérie bisher angeboten hat. Die Fluggesellschaft plant, die A330neo auf ihren längeren Strecken einzusetzen, darunter Verbindungen von Algier nach Montreal sowie zukünftige Dienste nach Peking und Guangzhou. Mit der vollständigen Auslieferung der bestellten Flugzeuge bis 2027 wird sich Air Algérie als größter afrikanischer Betreiber der Airbus A330neo positionieren, was ihre Ambitionen als wichtiges Luftverkehrsdrehkreuz in Nordafrika untermauert. Technologische Aufrüstung und Produktverbesserung Der Airbus A330-900neo wurde aus Toulouse an Air Algérie ausgeliefert und stellt einen deutlichen Kapazitäts- und Komfortgewinn im Vergleich zur bestehenden A330-200-Flotte der Airline dar. Die 308 Sitze teilen sich in drei Serviceklassen auf, um sowohl Premium- als auch Economy-Kunden anzusprechen: Die A330neo ist mit der Airspace-Kabine von Airbus ausgestattet. Diese umfasst größere Gepäckfächer, eine moderne Beleuchtung und Unterhaltungssysteme sowie verbesserte Konnektivitätslösungen. Das Flugzeug wird von Rolls-Royce Trent 7000 Triebwerken angetrieben. Die Wahl des A330neo zielt auf eine Homogenisierung der Flotte ab, da Air Algérie bereits zusätzliche

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Airlink setzt auf Embraer: Ausweitung des Komponentenaustauschprogramms auf E195-E2 Flotte

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer und Airlink, eine führende Regionalfluggesellschaft im südlichen Afrika, haben eine Ausweitung ihres Component Pool Program vereinbart. Die neue Vereinbarung umfasst die Unterstützung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Embraer E195-E2, welche Airlink über Leasingverträge mit dem Unternehmen Azorra in ihre Flotte integriert. Dieser Schritt festigt die langjährige Partnerschaft und sichert Airlink eine verbesserte operationelle Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der neuen Jets. Airlink ist bereits seit dem Jahr 2001 Embraer-Kunde und betreibt eine reine Embraer-Flotte. Durch die Integration der zehn neuen E195-E2 in das Pool Program werden künftig insgesamt 78 Flugzeuge der Airline von dem umfassenden Komponentenaustauschservice profitieren. Dieser Service ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Ausfallzeiten der Flugzeuge zu reduzieren und die logistischen Prozesse für die Ersatzteilbeschaffung zu optimieren. Das Pool Program nutzt das umfangreiche technische Fachwissen und das globale Servicenetzwerk von Embraer, um Einsparungen bei Reparatur- und Lagerhaltungskosten für Komponenten zu erzielen und dabei garantierte Leistungsniveaus einzuhalten. Die Erweiterung der Vereinbarung ist ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie von Airlink in der Region. Die Fluggesellschaft bedient derzeit 67 Routen zu 47 Destinationen in 15 Ländern im südlichen und östlichen Afrika, einschließlich Inselzielen wie Madagaskar und St. Helena. De Villiers Engelbrecht, CEO von Airlink, hob hervor, dass die Erweiterung des Component Inventory Agreement die nötige Sicherheit biete, um die maximalen betrieblichen und wirtschaftlichen Vorteile aus dem Einsatz der neuen E195-E2-Flugzeuge zu ziehen. Die E195-E2 ist das größte Flugzeug der E2-Jet-Familie von Embraer, welche sich als moderne und effiziente Option im Regionalflugsegment etabliert hat. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Rolle von

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Nach abgewiesenen Gläubiger-Insolvenzanträgen: Green Airlines muss liquidiert werden

Der inzwischen völlig von der Bildfläche verschwundene deutsche Ticketverkäufer „Green Airlines GmbH“ wird wohl das seinerzeits angekündigte Comeback mit eigenem AOC nie erreichen, denn gleich zweimal wurden Konkursanträge, die von Gläubigern eingebracht wurden, mangels Masse abgewiesen. Es war nicht mal genug Geld vorhanden, um zumindest die Anfangskosten eines Insolvenzverfahrens abdecken zu können. Das Gericht musste gar einen so genannten Verfahrenspfleger einsetzen, da sich niemand von den einst handelnden Personen zuständig fühlte. Pikantes Detail: Green Airlines GmbH kassierte während der Corona-Pandemie, genauer gesagt im Jahr 2021, staatliche Beihilfen in der Höhe von 1,8 Millionen Euro, die über die L-Bank ausbezahlt wurden. Green Airlines war ein typisches „virtuelles Startup“, das meinte, dass man Flugzeuge chartern kann und mit dem Vertrieb der Flugtickets auf eigene Rechnung viel Geld verdienen kann. Man hat sich selbst als „Airline“ bezeichnet obwohl man überhaupt keine war. Wenn es aber darum ging, dass Entschädigungen und/oder Erstattungen an Fluggäste zu leisten waren, beauftragte man einen Rechtsanwalt, der unter Verweis auf ein betagtes Gerichtsurteil aus der Anfangszeit von Sundair, jegliche Zahlungen verweigern sollte, denn man ist ja gar keine Fluggesellschaft und folglich würden die Passagierrechte nicht greifen. Ärgerlich für die Reisenden: In einigen Fällen wusste der Operating Carrier überhaupt nichts davon, dass unter seinen Flugnummern Tickets über die Homepage von „Green Airlines“ verkauft wurden. Mit allerlei Behauptungen, die in verschiedenen Medienberichten widerlegt wurden, wollte man sich einen grünen Touch verpassen und stellte das Thema Greenwashing auf eine ganz neue Ebene, denn sofern sie nicht zwischenzeitlich eingegangen ist, dürfte wohl eine

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Türkischer Tourismus meldet Zuwachs bei Einnahmen und Besucherzahlen

Die Türkei hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 trotz einer als anspruchsvoll beschriebenen Ausgangslage ein leichtes Wachstum im Tourismussektor verzeichnet. Nach Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus beliefen sich die Einnahmen aus dem Tourismus auf 43 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der internationalen Besucher auf 50 Millionen und übertraf damit das Vorjahresniveau um 1,6 Prozent. Die Steigerung der Einnahmen ist auch auf höhere Ausgaben pro Gast zurückzuführen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher lag bei 10,3 Nächten. Pro Person und Nacht wurden rund 89 Euro ausgegeben, was eine Erhöhung der Ausgaben um sieben Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Minister Mehmet Nuri Ersoy betonte, dass die Branche weiterhin mit regionalen Konflikten und klimabedingten Verschiebungen der Saisonzeiten konfrontiert sei. Für das gesamte Jahr 2025 hält das Ministerium dennoch an seinem Umsatzziel von 55 Milliarden Euro fest. Im internationalen Vergleich zählt die Türkei, laut Daten der UNWTO (Welttourismusorganisation), zu den vier größten Incoming-Märkten weltweit. Der deutsche Markt spielt weiterhin eine tragende Rolle: Mit 5,2 Millionen Gästen in den ersten drei Quartalen 2025 bleibt Deutschland der zweitstärkste Quellmarkt nach Russland und verzeichnete einen Zuwachs von 1,2 Prozent. Die Nachfrage zog insbesondere im September deutlich an, wo die Ankünfte aus Deutschland um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen. Dieser Trend einer wachsenden Nachfrage in der Nebensaison wurde auch bei den Gästen aus Österreich und der Schweiz beobachtet. Die Besucherzahlen aus Österreich legten um 3,5 Prozent auf 467.876 zu,

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