November 25, 2025

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November 25, 2025

Australische Airlines verschärfen Regeln für Powerbanks an Bord

Mehrere große australische Fluggesellschaften verschärfen angesichts jüngster Zwischenfälle die Vorschriften für die Mitnahme von Powerbanks an Bord. Die Regeländerungen sollen das Risiko von Batteriebränden, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden, weiter reduzieren. Betroffen sind die Fluglinien Virgin Australia, Qantas, QantasLink und Jetstar. Virgin Australia führt die neuen Bestimmungen ab dem 1. Dezember 2025 ein. Passagiere dieser Airline müssen Powerbanks während des gesamten Fluges stets im Blick behalten. Die Nutzung und das Aufladen der mobilen Ladegeräte sind an Bord vollständig untersagt. Generell sind maximal zwei Powerbanks erlaubt, wobei größere Modelle mit einer Kapazität von über 100 Wattstunden (Wh) eine vorherige Genehmigung der Fluggesellschaft benötigen. Die Qantas Group – umfassend Qantas, QantasLink und Jetstar – folgt diesem Schritt am 15. Dezember 2025 mit ähnlichen Vorschriften. Auch hier wird die Mitnahme von Powerbanks im Handgepäck auf maximal zwei Stück begrenzt, wobei die Kapazität 160 Wattstunden nicht überschreiten darf. Diese Maßnahmen stehen im direkten Zusammenhang mit einer Reihe von Vorfällen, darunter ein Brand an Bord eines Fluges im Juli 2025. Solche Zwischenfälle, oft ausgelöst durch Überhitzung oder Beschädigung der Lithium-Ionen-Zellen, haben in der gesamten Luftfahrtindustrie zu einer Neubewertung der Sicherheitsbestimmungen geführt. Die verschärften Regeln entsprechen dem internationalen Trend in der Luftfahrt, der besagt, dass Lithium-Akkus ausschließlich im Handgepäck befördert werden dürfen, da ein Brand in der Kabine schneller bekämpft werden kann als im Frachtraum. Die Passagiere werden eindringlich gebeten, sich vor Reiseantritt über die genauen Wattstunden-Limits ihrer Geräte zu informieren, um Probleme beim Check-in zu vermeiden.

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Nürnberg rüstet sich für den Christkindlesmarkt 2025

Vom 28. November bis zum 24. Dezember 2025 öffnet der traditionelle Nürnberger Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt wieder seine Tore. Die Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (ctz) setzt in diesem Jahr verstärkt auf die Verbindung von Tradition und Digitalisierung, um die Attraktivität des Marktes zu steigern. Mit einem Fokus auf die Web-App „Quartier Christkindlesmarkt“, thematische Erlebniswege und ein breites Angebot an Stadtführungen will die ctz an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Im Dezember 2024 verzeichnete Nürnberg bereits eine signifikante Steigerung der Übernachtungszahlen. Die Buchungslage für den Advent 2025 lässt auf einen weiteren leichten Anstieg hoffen, was die zentrale wirtschaftliche Bedeutung des Weihnachtsmarktes für die gesamte Metropolregion unterstreicht. Tourismus-Bilanz und Erwartungen für den Advent 2025 Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für die lokale Hotellerie und Gastronomie. Der Dezember 2024 markierte mit 387.682 Übernachtungen einen erfolgreichen Abschluss des Tourismusjahres, was eine Steigerung von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellte. Knapp 60 Prozent dieser Gäste kamen aus Deutschland, während 40 Prozent internationale Besucher waren. Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg, äußerte sich optimistisch zu den Aussichten für den kommenden Advent: „Die Auswertung der Buchungsportale für Dezember zeigt eine sehr gute Übernachtungsnachfrage an den Adventswochenenden.“ Besonders das Eröffnungswochenende wird mit einer sehr hohen Resonanz erwartet. Angesichts dieser Daten und der leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr blickt die ctz mit Zuversicht auf einen erfolgreichen Dezember 2025. Der Markt zieht traditionell Besucher aus ganz Europa und Übersee an, die oft im Rahmen von mehrtägigen Aufenthalten auch die benachbarten historischen Städte der Metropolregion erkunden.

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Swing Kitchen Group meldet Insolvenz an: Finanzierung durch Gesellschafter kurzfristig abgesagt

Die gesamte Unternehmensgruppe hinter der österreichischen Fast-Food-Kette „Swing Kitchen“ hat Insolvenzanträge stellen müssen. Als Hauptgrund für diesen Schritt wird die kurzfristige Absage einer geplanten und für die Sanierung erforderlichen Finanzierungszusage durch die Gesellschafter genannt. Diese Mittel wären für eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilisierung sämtlicher Projektgesellschaften notwendig gewesen. Betroffen sind alle sieben Eigenstandorte in Österreich sowie rund 130 Mitarbeiter. Die Insolvenzanträge mussten trotz kürzlich erzielter Sanierungserfolge gestellt werden. Erst vor kurzem hatten die Gläubiger den Sanierungsplänen für die Schillinger Vegan Holding GmbH und die Swing Kitchen 019 Wien Mitte GmbH zugestimmt. Die Geschäftsführung hatte nach eigenen Angaben mit umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortführung geschaffen. Bis zuletzt hatten die Eigentümervertreter und die Geschäftsführung versucht, eine Lösung mit Investoren aus der Gastronomiebranche zu finden, doch die benötigten finanziellen Mittel konnten nicht rechtzeitig bereitgestellt werden. Die Zukunft der betroffenen sieben österreichischen Filialen ist nun ungewiss. Es liegt an den jeweiligen Insolvenzverwaltern zu entscheiden, ob einzelne Standorte noch fortgeführt oder umgehend geschlossen werden. Eine Sanierung der gesamten „Swing Kitchen“-Gruppe wird aktuell nicht mehr angestrebt, wie Jakob Wöran von ABEL Rechtsanwälte als Rechtsvertreter der Unternehmensgruppe mitteilte. Die Franchisenehmer der Kette, zu denen zwei Standorte in Wien (Schwedenplatz, Josefstädterstraße) und ein Standort in Bern (Schweiz) gehören, sind von der Insolvenz der Muttergesellschaft nicht direkt betroffen und bleiben bis auf weiteres geöffnet. Die Insolvenz der einst als Erfolg versprechenden Kette unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen in der Gastronomiebranche. Die Kette, die sich auf vegane Burger spezialisiert hatte, war 2015 von Irene und Charly Schillinger gegründet worden und

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Konflikt um Pünktlichkeit: Flughafen Eindhoven entzieht Ryanair begehrte Slots wegen chronischer Verspätungen

Der Flughafen Eindhoven, der zweitgrößte Flughafen der Niederlande, hat der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in einem ungewöhnlichen Schritt zwei ihrer Landerechte entzogen. Der niederländische Slot-Koordinator Airport Coordination Netherlands (acnl) begründete die Sanktion mit der chronischen Unpünktlichkeit der Ryanair-Flüge, die im Durchschnitt eine Stunde Verspätung aufwiesen. Die entzogenen Slots betreffen zwei Verbindungen am Montag- und Donnerstagabend in der Hauptverkehrszeit, die während der Sommersaison 2026 (März bis Oktober) nicht mehr bedient werden dürfen. Ryanair hat das Vorgehen als „beispiellos, irrational und unverhältnismäßig“ kritisiert und Berufung bei den örtlichen Gerichten und der Europäischen Kommission eingelegt, während ein lokales Gericht bereits zugunsten des Flughafens entschieden hat. Der Kern des Konflikts: Zwei Abendflüge und die strikte Slot-Disziplin Der Entzug der Landerechte betrifft zwei spezifische Slots, die Ryanair für Flüge aus Sofia (sof) und Pisa (psa) jeweils am Montag- und Donnerstagabend um etwa 20:00 Uhr zugewiesen waren. Diese Zeiten sind an dem kapazitätsbeschränkten Flughafen Eindhoven, der strenge Lärmschutzbestimmungen und Nachtflugverbote einhalten muss, besonders sensibel. Wiederholte Verspätungen in diesen späten Abendstunden können einen Dominoeffekt auf andere Flüge und die Einhaltung der gesetzlichen Betriebsgrenzen des Flughafens haben. Die acnl, die für die faire und effiziente Zuteilung der begehrten Slots zuständig ist, erklärte, dass in einem Dreimonatszeitraum im Sommer 2025 über 30 dieser Flüge verspätet waren. Der Koordinator behauptet, Ryanair bereits wegen der anhaltenden Unpünktlichkeit gewarnt und sogar angedeutet zu haben, die schlechte Performance des Carriere sei „absichtlich“. Der Entzug von Slots ist eine Strafe, die in der Regel nur selten verhängt wird, was die Frustration des Flughafens und des

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Tui startet Direktflug von Wien nach Bodrum im Sommer 2026

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Flugangebot in die Türkei und führt im Sommer 2026 erstmals eine Direktverbindung von Wien (VIE) nach Bodrum ein. Die neue Strecke, die in Kooperation mit der türkischen Fluggesellschaft AJet realisiert wird, startet am 26. Juni 2026. Bis zum 19. Oktober 2026 wird jeweils montags ein Flug in die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Ägäis-Destination angeboten. Die Aufnahme des Direktfluges ergänzt das bereits umfangreiche Türkeiprogramm von Tui optimal, das auch Verbindungen nach Antalya, Dalaman und Izmir umfasst. Bodrum gilt als vielseitiges Urlaubsziel an der türkischen Ägäis, das mit türkisblauen Buchten, einer charmanten Altstadt, einem lebendigen Nachtleben sowie hochwertigen All-inclusive-Angeboten Reisende anzieht. Die Region wird besonders für ihre Mischung aus Entspannung, Lifestyle und kulturellem Flair geschätzt. Tui bietet eine breite Palette an Unterkünften für unterschiedliche Zielgruppen in der Region Bodrum. Für aktive Paare und Singles wird der Fünf-Sterne-Club Tui Magic Life Bodrum hervorgehoben, der ein umfangreiches All-inclusive-Angebot mit Sport und Entertainment bietet. Familien finden im Xanadu Island auf einer privaten Halbinsel exklusiven Komfort. Luxusreisende können das Six Senses Kaplankaya buchen, das als Hideaway der Extraklasse mit preisgekrönten Spa-Angeboten und spektakulärem Ausblick beworben wird. Die Preise für eine siebentägige All-inclusive-Reise beginnen beispielsweise bei 1.476 Euro pro Person mit Flug ab Wien. Die Kooperation mit AJet, einer Marke, die in der Regel auf das türkische Inlands- und Kurzstreckennetz spezialisiert ist, ermöglicht Tui, die Kapazitäten für den österreichischen Markt zu erhöhen und die Reisezeit für Urlauber deutlich zu verkürzen. Die neue Verbindung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Türkei als

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Erste Direktverbindung Graz-London gestartet: BA Euroflyer nimmt Strecke auf

Am 21. November 2025 ist die erste Maschine der BA Euroflyer, der Tochtergesellschaft von British Airways, aus London am Flughafen Graz gelandet. Die neue Flugverbindung, die Graz und London Gatwick direkt miteinander verbindet, wurde von rund 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus feierlich empfangen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag, bedient und gilt als einziger Direktflug zwischen den beiden Städten. Die Aufnahme der Verbindung wird von den regionalen Vertretern als bedeutender Gewinn für alle Passagiersegmente gewertet. BA Euroflyer-Geschäftsführerin Karen Hilton betonte, dass der Flug mehr Auswahl biete, sei es für Geschäftsreisen, private Reisen oder das Besuchssegment („visit friends & relatives“). Die britische Botschafterin in Österreich, Lindsay Skoll, hob hervor, dass direkte Flugverbindungen die ohnehin hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärken. Für den Wirtschaftsstandort Steiermark wird die regelmäßige Anbindung an die Finanzmetropole London als großer Pluspunkt gesehen. Landesrat Stefan Hermann und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom unterstrichen die Wichtigkeit der internationalen Erreichbarkeit für die exportorientierte Wirtschaft der Steiermark. Wirtschafts- und Tourismusstadtrat Kurt Hohensinner sieht in der Verbindung eine Positionierung von Graz als dynamische Drehscheibe zwischen Südosteuropa und einer der bedeutendsten Metropolen der Welt. Tourismusverbände planen bereits gezielte Kampagnen zur Erschließung des britischen Marktes. Wolfgang Malik, Eigentümervertreter des Graz Airports, betonte, dass die Direktverbindung ein lange verfolgtes Ziel darstelle und im Jubiläumsjahr der Übernahme des Airports durch die Holding Graz einen wichtigen Schritt darstelle. Die neue Linie soll die Standortqualität des Flughafens für die steirische Wirtschaft stärken.

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Drohnenaktivitäten legen Flughafen Eindhoven lahm und zwingen Militär zum Einsatz von Waffen

Der zivile und militärische Flugbetrieb am Flughafen Eindhoven (Eindhoven Airport, EHEH) in den Niederlanden musste am späten Samstagabend nach der Sichtung unbefugter Drohnen über Stunden eingestellt werden. Der Vorfall, der den zweitgrößten Flughafen des Landes nach Amsterdam Schiphol betraf, führte zu erheblichen Störungen im Flugplan und notwendigen Umleitungen von Flügen, unter anderem in den deutschen Luftraum. Die niederländische Verteidigung reagierte umgehend auf die Bedrohung und ergriff Maßnahmen, deren Details aus Sicherheitsgründen nicht mitgeteilt wurden. Dieser Vorfall steht in direktem Zusammenhang mit einem ähnlichen Ereignis, das sich bereits am Vorabend auf einem nahegelegenen militärischen Stützpunkt ereignet hatte, und verdeutlicht die zunehmende Herausforderung, die von unautorisierten Drohnenflügen für die nationale Sicherheit und den zivilen Luftverkehr ausgeht. Stillstand in Eindhoven und Umleitungen Die Drohnenaktivität am Samstagabend führte zur vollständigen Aussetzung sowohl des militärischen als auch des zivilen Flugbetriebs am Flughafen Eindhoven. Das Verteidigungsministerium, dem der Flughafen untersteht, bestätigte die Unterbrechung durch Minister Ruben Brekelmans auf der Plattform X. Die offizielle Mitteilung verwies auf ergriffene „Maßnahmen der Verteidigung“, wobei die Art der Intervention zum Schutz sensibler Informationen nicht näher erläutert wurde. Die Flughafensprecherin bestätigte die Störung, und die Webseite des Flughafens zeigte Umleitungen an, von denen auch Flughäfen in Deutschland betroffen waren. Der Flughafen Eindhoven ist ein bedeutender Knotenpunkt für den zivilen Low-Cost-Flugverkehr und dient gleichzeitig als wichtiger Stützpunkt der Königlich Niederländischen Luftwaffe. Die Störung demonstriert die kritische Abhängigkeit des zivilen Flugbetriebs von der Sicherheit und Unversehrtheit des Luftraums, insbesondere über militärisch genutzten oder dicht besiedelten Gebieten. Die mehrtägigen, aufeinanderfolgenden Vorfälle in der Region

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All Nippon Airways bietet kostenlose Inlandsflüge für Europareisende

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat in Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) eine zeitlich begrenzte Kampagne gestartet, die Reisenden aus Österreich und Europa kostenlose Inlandsflüge innerhalb Japans ermöglicht. Die Aktion, die vom 24. November 2025 bis zum 31. Jänner 2026 für Buchungen gilt, zielt darauf ab, Touristen über die Hauptmetropolen hinaus in die regionalen Präfekturen des Landes zu locken. Kern der Initiative ist der „Stopover & Add-on Free Fare“, der es Kunden und Reisebüros erlaubt, maßgeschneiderte Reiserouten zu erstellen, ohne dass für bis zu zwei zusätzliche Zwischenstopps in der Economy Class im ANA-Inlandsnetz zusätzliche Tarifkosten anfallen. Passagiere können so nahtlos und kostengünstig zwischen den großen Eingangsstädten wie Tokio oder Kyoto und weniger bekannten Zielen wählen. Dies umfasst Regionen wie die raue Landschaft von Tohoku, die Onsen-Städte von Kyushu oder die tropischen Inseln von Okinawa. Die Flugdienstleistung selbst ist kostenlos, jedoch können Steuern und andere Gebühren anfallen. Die Kampagne reagiert auf den jüngsten Tourismus-Boom in Japan, das 2024 knapp 37 Millionen internationale Besucher verzeichnete. Trotz des Rekordzustroms konzentriert sich die Masse der Reisenden weiterhin stark auf eine Handvoll bekannter Städte. Obwohl über 90 Prozent der Einreisenden angegeben haben, regionale Gebiete besuchen zu wollen, haben dies tatsächlich weniger als 10 Prozent getan. ANA möchte durch den Zugang zu ihrem Inlandsnetz mit über 40 Zielen die Erkundung der Regionen einfacher und erschwinglicher gestalten, um den Tourismusstrom ausgeglichener zu verteilen. Die Aktion bietet eine befristete Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Japans ausführlicher zu erkunden. Nach dem 31. Jänner 2026 wird

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Air New Zealand droht im Dezember massiver Streik: Kabinenpersonal fordert bessere Bedingungen und äußert Sicherheitsbedenken

Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand sieht sich mit einer ernsten Bedrohung des Flugbetriebs konfrontiert, nachdem die Gewerkschaften E tū und FAANZ für den 8. Dezember 2025 zu einem umfassenden Streik aufgerufen haben. Rund 1.250 Mitglieder, hauptsächlich Kabinenpersonal, werden voraussichtlich an der ganztägigen Arbeitsniederlegung teilnehmen, nachdem monatelange Tarifverhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen gescheitert waren. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Reiseinformation an ihre Passagiere herausgegeben. Die Gewerkschaften begründen den Streik nicht nur mit der Forderung nach einer fairen Bezahlung, die über dem Inflationsniveau liegt, sondern warnen explizit vor einer steigenden Ermüdungsgefahr und einer sinkenden Arbeitsmoral, die die Sicherheit des Flugbetriebs gefährden könnte. Air New Zealand arbeitet intensiv daran, eine Einigung zu erzielen und Beeinträchtigungen für die Kunden zu vermeiden. Der Streitpunkt: Überlastung und mangelnde Wertschätzung Der geplante Streik, der am 8. Dezember 2025 zu unterschiedlichen Zeiten sowohl die Regionalflotten (geplant zwischen 05:00 und 23:00 Uhr) als auch die nationalen und internationalen Flotten (geplant zwischen 00:01 und 23:59 Uhr) betreffen soll, ist die Eskalation eines tiefgreifenden Konflikts. Die Gewerkschaften E tū und FAANZ, die das Kabinenpersonal vertreten, betonen, dass das jüngste Angebot von Air New Zealand die Verantwortung, den Druck und die mit der Arbeit verbundenen Ermüdungsrisiken nicht angemessen widerspiegele. Ein Sprecher der Gewerkschaft E tū äußerte die Besorgnis der Beschäftigten, dass das Unternehmen „Effizienz über das Wohlbefinden der Besatzung stellt“. Viele Mitarbeiter berichteten von bereits überdehnten Dienstplänen und einer allgemeinen Überlastung. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Forderung des Unternehmens nach höherer Produktivität die Ermüdungsgefahr („fatigue risk“) massiv erhöhe. Ermüdung im Luftverkehr

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Lufthansa sichert FMO-Verbindung nach München – Bundesregierung greift bei Standortkosten ein

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat entschieden, die innerdeutsche Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Drehkreuz München (MUC) auch im Jahr 2026 fortzuführen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Lufthansa zuvor öffentlich über die Einstellung der Verbindung diskutiert hatte. Als Hauptgrund für die drohende Streichung nannte die Airline die im europäischen Vergleich zu hohen hoheitlichen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die Sicherung der seit über 40 Jahren bestehenden Verbindung ist das Resultat einer konzertierten Aktion von regionalen Politikern, Wirtschaftsführern und Verbänden, die sich massiv bei der Bundesregierung für den Erhalt der Strecke einsetzten. Daraufhin beschloss die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Luftfahrtbranche. Dieses Paket sieht die Rücknahme der im Jahr 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vor und setzt die geplante Erhöhung der Flugsicherungskosten aus. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und der designierte Geschäftsführer Andrés Heinemann bedankten sich ausdrücklich für das Engagement der Region. Sie hoben hervor, dass die breite Unterstützung von Politik und Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen habe, die Wirtschaftsregion weiterhin über das wichtige Drehkreuz München mit der Welt verbunden zu halten. Nun sei es entscheidend, dass die vier Mal täglich mit Airbus A319/320 bediente einstündige Flugverbindung auch weiterhin intensiv genutzt wird. Die Entscheidung der Lufthansa und die Reaktion der Bundesregierung unterstreichen die kritische Bedeutung der hohen Betriebskosten für die Luftfahrt in Deutschland. Die Luftverkehrsteuer, die in Deutschland höher ist als in vielen europäischen Nachbarländern, wurde von Branchenverbänden lange als Wettbewerbsnachteil angeprangert, der insbesondere regionale Verbindungen gefährde. Die nun erfolgte Entlastung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen, insbesondere

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