
Australische Airlines verschärfen Regeln für Powerbanks an Bord
Mehrere große australische Fluggesellschaften verschärfen angesichts jüngster Zwischenfälle die Vorschriften für die Mitnahme von Powerbanks an Bord. Die Regeländerungen sollen das Risiko von Batteriebränden, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden, weiter reduzieren. Betroffen sind die Fluglinien Virgin Australia, Qantas, QantasLink und Jetstar. Virgin Australia führt die neuen Bestimmungen ab dem 1. Dezember 2025 ein. Passagiere dieser Airline müssen Powerbanks während des gesamten Fluges stets im Blick behalten. Die Nutzung und das Aufladen der mobilen Ladegeräte sind an Bord vollständig untersagt. Generell sind maximal zwei Powerbanks erlaubt, wobei größere Modelle mit einer Kapazität von über 100 Wattstunden (Wh) eine vorherige Genehmigung der Fluggesellschaft benötigen. Die Qantas Group – umfassend Qantas, QantasLink und Jetstar – folgt diesem Schritt am 15. Dezember 2025 mit ähnlichen Vorschriften. Auch hier wird die Mitnahme von Powerbanks im Handgepäck auf maximal zwei Stück begrenzt, wobei die Kapazität 160 Wattstunden nicht überschreiten darf. Diese Maßnahmen stehen im direkten Zusammenhang mit einer Reihe von Vorfällen, darunter ein Brand an Bord eines Fluges im Juli 2025. Solche Zwischenfälle, oft ausgelöst durch Überhitzung oder Beschädigung der Lithium-Ionen-Zellen, haben in der gesamten Luftfahrtindustrie zu einer Neubewertung der Sicherheitsbestimmungen geführt. Die verschärften Regeln entsprechen dem internationalen Trend in der Luftfahrt, der besagt, dass Lithium-Akkus ausschließlich im Handgepäck befördert werden dürfen, da ein Brand in der Kabine schneller bekämpft werden kann als im Frachtraum. Die Passagiere werden eindringlich gebeten, sich vor Reiseantritt über die genauen Wattstunden-Limits ihrer Geräte zu informieren, um Probleme beim Check-in zu vermeiden.








