Dezember 11, 2025

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Dezember 11, 2025

Verbesserte Bahnanbindung für den Frankfurter Flughafen ab Mitte Dezember 2025

Mit dem bundesweiten Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn (DB) am 14. Dezember erhält der Flughafen Frankfurt bessere Zugverbindungen aus mehreren deutschen Regionen. Die optimierten Fahrpläne zielen darauf ab, die Anreise für Flugreisende komfortabler und effizienter zu gestalten. Der Flughafen Frankfurt zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten in Europa und ist bereits eng in das deutsche Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden. Eine wichtige Neuerung betrifft die Städte Braunschweig und Hildesheim. Diese erhalten eine neue, tägliche Frühverbindung, die Reisenden eine komfortable Ankunft am Frankfurter Flughafen zu den ersten Abflugwellen des Tages ermöglicht. Des Weiteren profitieren Passagiere aus Süddeutschland, insbesondere aus den Regionen München und Augsburg. Für sie wird ein durchgehender Zweistundentakt eingeführt, der über Stuttgart und den Frankfurter Flughafen weiter in Richtung Rhein-Ruhr-Gebiet führt. Diese Taktverdichtung verbessert die Fernverkehrsanbindung des Flughafens an zentrale Wirtschaftszentren in Süd- und Westdeutschland. Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember bringt bundesweit weitreichende Änderungen im Fern- und Regionalverkehr mit sich. Neben den Fahrplanoptimierungen kündigte die Deutsche Bahn für das Jahr 2026 mehrere große Baumaßnahmen an, die zu temporären Einschränkungen führen werden. Dazu zählt insbesondere die geplante Totalsperrung der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen Hamburg und Hannover, die von Mai bis Juli 2026 ansteht. Diese umfassenden Sanierungsarbeiten sind Teil der Strategie der DB zur Modernisierung des Schienennetzes. Die verbesserten Anbindungen zum Frankfurter Flughafen sind Teil einer konsequenten Strategie, die Verzahnung von Flug- und Bahnverkehr weiter zu stärken. Durch die Taktverdichtung und neue Direktverbindungen soll die Attraktivität der umweltfreundlicheren Anreiseoption erhöht werden, was für den Flughafenbetreiber Fraport und die gesamte deutsche Luftverkehrsbranche von Bedeutung ist.

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Flugverkehr in Nordrhein-Westfalen erholt sich – Inlandsflüge brechen ein

Die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) verzeichnen im dritten Quartal 2025 eine weitere Erholung im Passagierverkehr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starteten von Juli bis September 2025 insgesamt 6,2 Millionen Passagiere von den sechs großen Flughäfen des Bundeslandes. Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz dieses Zuwachses wird das Vorkrisenniveau aus der Zeit vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht: Die Passagierzahlen lagen 6,6 Prozent unter dem Wert des dritten Quartals 2019, das allgemein als Rekordjahr im Luftverkehr gilt. Besonders auffällig ist der anhaltende und starke Rückgang der Inlandsflüge. Mit rund 350.000 Passagieren, die in diesem Zeitraum einen anderen deutschen Flughafen anflogen, machten Inlandsflüge nur noch einen kleinen Teil des gesamten Flugverkehrs aus. Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 brach die Zahl der innerdeutschen Fluggäste um dramatische 66 Prozent ein. Dieser Trend spiegelt die deutschlandweite Entwicklung wider, wo Inlandsflüge seit 2019 stark an Bedeutung verloren haben. Experten sehen die Ursachen unter anderem in der gestiegenen Attraktivität der Bahn als Alternative auf innerdeutschen Strecken, aber auch in den generell höheren Flugkosten. Die Passagierentwicklung an den NRW-Flughäfen wird somit fast ausschließlich vom internationalen Verkehr getragen, der im Zuge der steigenden Reisefreudigkeit der Bevölkerung weiter zunimmt. Während beliebte europäische und interkontinentale Urlaubs- und Geschäftsziele weiterhin stark frequentiert werden, scheint sich das Reiseverhalten auf kürzeren Distanzen in Deutschland dauerhaft verlagert zu haben. Das Statistische Landesamt betont, dass die Schwankungen der Passagierzahlen an einzelnen Flughäfen in NRW auf Anpassungen im Flugplan, geänderte Reiseziele und das individuelle Reiseverhalten zurückzuführen sind. Trotz der positiven

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Klimaticket: Kritik an Preiserhöhungen und Pläne für österreichweite Buchungsplattform

Das österreichische Klimaticket stand jüngst im Nationalrat erneut im Zentrum einer politischen Debatte. Die Abgeordnete Elisabeth Götze (Grüne) brachte die Kritik an den jüngsten Preisanpassungen vor und äußerte die Befürchtung, dass diese zu einem Rückgang der Kundennachfrage beim bundesweiten Ticket führen könnten. Das Klimaticket, das seit seiner Einführung im Jahr 2021 die Nutzung des gesamten öffentlichen Nah- und Fernverkehrs in Österreich ermöglicht, ist ein zentrales verkehrspolitisches Instrument. In der Reaktion auf die Kritik verteidigte der zuständige Vertreter die Preisanpassung. Er argumentierte, dass die Erhöhung, die aufgrund der aktuellen Budgetsituation notwendig geworden sei, verhältnismäßig gering ausfalle und im Wesentlichen die seit 2021 ausgebliebene Inflationsanpassung nachhole. Er betonte die Attraktivität der regionalen Klimatickets und kündigte an, dass an einer österreichweiten Buchungsplattform gearbeitet werde, um die Nutzung weiter zu vereinfachen. Manuel Litzke (FPÖ) wertete das Klimaticket hingegen als ein „teures grünes Wahlzuckerl“ und kritisierte, dass die ländliche Bevölkerung aufgrund der dort weniger dichten Infrastruktur strukturell benachteiligt sei. Dieser Einschätzung widersprach die Regierung, indem sie die Einführung des Tickets als eine vernünftige Investition für alle Bürger in Österreich bezeichnete. Man räumte jedoch ein, dass es immer Raum für Verbesserungen gebe, und kündigte an, weiterhin an der Optimierung des Angebots zu arbeiten. Die Debatte verdeutlicht die anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei der Finanzierung und Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebots in Österreich. Die Notwendigkeit der Inflationsanpassung steht dem Ziel der Zugänglichkeit gegenüber, während gleichzeitig die infrastrukturellen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten im Fokus der Kritik bleiben.

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Statistik: Österreicher sind so reiselustig wie nie zuvor

Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria überschritt die Zahl der Urlaubsreisenden im dritten Quartal (Juli bis September) des aktuellen Jahres erstmals die Fünf-Millionen-Marke. Insgesamt verreisten 5,1 Millionen Personen ab 15 Jahren aus Österreich in diesem Zeitraum, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Generaldirektorin Manuela Lenk von der Statistik Austria bestätigte die signifikant gestiegene Reiseintensität: Fast zwei Drittel (65,5 Prozent) der Wohnbevölkerung unternahmen im Sommer mindestens eine Urlaubsreise ins In- oder Ausland, was eine Steigerung um 1,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Obwohl die Gesamtzahl der Reisen mit 9,43 Millionen nahezu unverändert blieb (ein leichtes Minus von 0,2 Prozent), war eine Verschiebung der Präferenzen festzustellen: Die Reiselust verlagerte sich leicht vom Inland ins Ausland. Die Zahl der Inlandsurlaubsreisen sank um 1,1 Prozent auf 3,93 Millionen, während Auslandsurlaubsreisen um 0,5 Prozent auf 5,5 Millionen anstiegen. Destinationspräferenzen: Italien und Kroatien führen vor der Steiermark Die Analyse der beliebtesten Urlaubsziele zeigt eine klare Dominanz südeuropäischer Länder. Obwohl weniger als die Hälfte aller Reisen (41,7 Prozent) innerhalb Österreichs stattfanden, führen Italien und Kroatien das Ranking der meistbesuchten Destinationen an. 13,4 Prozent der österreichischen Urlauber verbrachten ihren Sommerurlaub in Italien, gefolgt von Kroatien mit 9,3 Prozent. Die Steiermark etablierte sich als beliebtestes inländisches Ziel und belegte im Gesamtranking den dritten Platz mit 7,8 Prozent. Dahinter folgten Deutschland (7,2 Prozent) und Niederösterreich (5,8 Prozent). Die übrigen Plätze in den Top 10 wurden von österreichischen Bundesländern belegt: Oberösterreich (5,5 Prozent), Salzburg (5,3 Prozent),

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Croatia Airlines treibt Flottenerneuerung mit Airbus A220 voran und plant Kapazitätswachstum

Croatia Airlines hat bestätigt, dass sie im kommenden Jahr voraussichtlich sieben weitere Flugzeuge des Typs Airbus A220 übernehmen wird. Damit soll das Flottenerneuerungsprogramm im Jahr 2027 mit der Ankunft des letzten bestellten Jets abgeschlossen werden, berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit bereits sieben A220-Flugzeuge, davon sechs des Typs A220-300 und eine A220-100. Durch die Indienststellung der neuen Jets erwartet die Airline für die Sommersaison 2026 eine signifikante Kapazitätssteigerung um 9 Prozent auf über 2.396.000 Sitzplätze. Für den Sommerflugplan 2026 plant Croatia Airlines insgesamt mehr als 19.290 Flüge, was einer Steigerung von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahressommer entspricht. Dabei sollen 55 internationale Linienrouten zu 32 internationalen Zielen beziehungsweise 33 europäischen Flughäfen bedient werden. Die Airline wird neue saisonale Direktflüge von Split nach Nantes und von Dubrovnik nach Stuttgart aufnehmen. Im Gegenzug werden jedoch die saisonalen Dienste von Split nach Amsterdam und Bukarest eingestellt. An den drei wichtigsten kroatischen Flughäfen sind unterschiedliche Kapazitätsentwicklungen vorgesehen: Obwohl in der Hauptstadt Zagreb keine neuen Routen geplant sind, soll die Kapazität dort um 144.000 Sitzplätze steigen, primär durch einen früheren Start der Saisonflüge. In Split soll die Kapazität um 10 Prozent erhöht werden. Dubrovnik hingegen verzeichnet voraussichtlich ein moderates Wachstum von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einführung der zusätzlichen A220 ermöglicht die schrittweise Ausmusterung älterer Flugzeuge. Die Ära des Airbus A320 bei Croatia Airlines neigt sich dem Ende zu; die letzten Flüge dieses Typs sind für Februar 2026 vorgesehen, wobei der letzte Einsatz aktuell für den 15. Februar zwischen Zagreb und Paris geplant

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American Airlines plant deutlichen Ausbau der Langstreckenflotte zur Stärkung des internationalen Geschäfts

American Airlines kündigt eine strategische Neuausrichtung an, die eine deutliche Stärkung der Präsenz auf internationalen Märkten vorsieht. Derzeit konzentriert sich die in Dallas ansässige Fluggesellschaft stärker auf Inlandsflüge als ihre größten Konkurrenten. Basierend auf dem aktuellen Flottenplan soll die Zahl der langstreckentauglichen Flugzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts von aktuell rund 135 auf etwa 200 Jets erhöht werden, mit der Option für weiteres Wachstum. CEO Robert Isom erklärte bei einer Veranstaltung am 10. Dezember, dass internationale Reisen in den letzten Jahren etwas höhere Margen erzielt hätten als das Inlandsgeschäft. Obwohl er auch im nationalen Markt großes Verbesserungspotenzial sehe, sei American Airlines nun in der Lage, auf der internationalen Seite „ein bisschen größer mitzuspielen“. Die Fluggesellschaft musste während der Pandemie Langstrecken-Teilflotten, insbesondere die Boeing 767 und den Airbus A330, stilllegen, was die Kapazität vorübergehend reduzierte. Die Bemühungen, die Kapazität wieder aufzustocken, wurden durch Lieferverzögerungen in der Lieferkette nach der Pandemie gebremst. Isom hob hervor, dass die während der Pandemie getroffenen Entscheidungen, die Flotte effizienter zu gestalten, auf lange Sicht vorteilhaft seien, da man zukünftig nur „eine Art von Großraumflugzeugen“ betreiben werde. Aktuell hat American Airlines noch 20 Boeing 787-9 bestellt, die mit einem neuen, Premium-lastigen Kabinenlayout ausgeliefert werden sollen. Im Oktober erfolgte die Übernahme des ersten von 50 fest bestellten Airbus A321XLR, einem Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug. Bis Ende 2026 erwartet die Airline 15 bis 16 Maschinen dieses Typs. Darüber hinaus werden ältere Boeing 777 durch geplante Umrüstungen länger im Betrieb gehalten. Finanzchef Devon May ergänzte, dass Optionen für weitere 25 bis 30 Boeing

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Generalstreik legt Flugverkehr in Portugal lahm

Ein landesweiter Generalstreik sorgt am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, für erhebliche Störungen im portugiesischen Luftverkehr. An den Hauptflughäfen Lissabon, Porto und Faro wurden seit den Morgenstunden Dutzende Flüge gestrichen. Die Arbeitsniederlegung führt zu langen Wartezeiten und Chaos an den Service-Schaltern der Flughäfen. Die staatliche Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist von den Auswirkungen des Streiks besonders betroffen. Obwohl in Portugal Mindestdienste für den Flugverkehr festgelegt sind, kann Tap Air Portugal nur einen Bruchteil ihres regulären Programms durchführen und musste zahlreiche Verbindungen annullieren. Die Fluggesellschaft hatte Passagiere bereits im Vorfeld über mögliche Störungen informiert. Beobachter sehen in der aktuellen Situation einen Höhepunkt der Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst und staatsnahen Unternehmen in Portugal, die sich in den vergangenen Monaten verstärkt haben. Auch internationale Fluggesellschaften mussten auf die Störungen reagieren. Air Europa strich vorsorglich alle Flüge zwischen Portugal und Spanien. Die spanische Fluggesellschaft Iberia reduzierte ihr Flugangebot nach Portugal deutlich. Langstreckenverbindungen waren ebenfalls betroffen: Emirates setzte die Verbindung nach Dubai aus, und TAAG Angola Airlines musste eine ihrer Linien streichen. Zahlreiche weitere europäische Airlines warnten Passagiere vor möglichen Verzögerungen und kurzfristigen Flugausfällen. Der Generalstreik in Portugal hat somit weitreichende Konsequenzen für den internationalen Flugverkehr und die Mobilität von Tausenden Reisenden, die entweder Portugal anfliegen oder von dort abreisen wollten. Die Wiederaufnahme des Normalbetriebs an den portugiesischen Flughäfen wird erst nach Beendigung der Arbeitsniederlegung erwartet.

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Deutsche Beherbergungsbetriebe verzeichnen Rekordwert bei den Übernachtungszahlen

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Oktober 2025 insgesamt 45,9 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen registriert. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Anstieg von 1,2 Prozent im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. Während die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland leicht um 0,7 Prozent auf 38,6 Millionen zunahm, war das Wachstum bei ausländischen Gästen mit 4,1 Prozent auf 7,3 Millionen deutlich stärker. Das kumulierte Ergebnis für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 markiert einen neuen Höchststand im deutschen Tourismus. Mit insgesamt 433,5 Millionen Übernachtungen übertraf der Berichtszeitraum den bisherigen Rekordwert aus dem Zeitraum Januar bis Oktober 2024 um 0,1 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Attraktivität Deutschlands als Reiseziel und die Robustheit des heimischen Beherbergungssektors. Eine differenzierte Betrachtung der Herkunft der Gäste über die ersten zehn Monate zeigt jedoch ein heterogenes Bild. Die Übernachtungen von Inlandsgästen stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent auf 362,0 Millionen. Dagegen sank die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland in diesem Zehnmonatszeitraum um 2,3 Prozent auf 71,5 Millionen. Der Rückgang bei den ausländischen Besuchern im Gesamtjahr 2025 deutet darauf hin, dass die Erholung des internationalen Tourismus in Deutschland, trotz des starken Wachstums im Oktober, noch nicht überall das Vor-Krisen-Niveau erreicht hat oder durch andere Faktoren beeinflusst wurde. Die Ergebnisse im Oktober 2025 sind somit primär den Inlandsgästen und einem späten touristischen Boom im Herbst zu verdanken.

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Düsseldorf: NH Airport Service beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Der in Düsseldorf ansässige Abfertigungsdienstleister NH Airport Service hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das 2017 gegründete Unternehmen, das am Flughafen Düsseldorf personalintensive Bodenverkehrsdienste wie Kabinen- und Gebäudereinigung sowie Turnaround-Services erbringt, strebt mit diesem Schritt eine Stabilisierung seiner Kostenstrukturen und die Rückkehr zur Profitabilität an. Geschäftsführer Hasan Imam betonte, dass das Ziel des Verfahrens die Sanierung des Unternehmens sei. Trotz der Tatsache, dass die erbrachten Dienstleistungen als unverzichtbarer Teil der Ground-Operations gelten, war das Unternehmen aufgrund begrenzter Automatisierungsmöglichkeiten stark kostenbelastet. Die Geschäftsführung wird während des Verfahrens von dem Sanierungsexperten Georg Heidemann unterstützt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat derweil Till Forster zum vorläufigen Sachwalter bestellt, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger überwachen wird. Der Betrieb der NH Airport Service mit ihren 89 Beschäftigten läuft während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind für die Monate November 2025 bis Januar 2026 durch das Insolvenzgeld gesichert. Diese Regelung gibt dem Unternehmen Zeit, den Sanierungsplan auszuarbeiten und umzusetzen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist in Deutschland ein Instrument, das darauf abzielt, Unternehmen unter Beibehaltung der Geschäftsführung zu restrukturieren. Das Verfahren am Flughafen Düsseldorf reiht sich ein in eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen, die in der stark vom Wettbewerb und den Personalkosten geprägten Branche der Bodenverkehrsdienste in den letzten Jahren beobachtet wurden. Die erfolgreiche Sanierung der NH Airport Service ist für den Flughafen Düsseldorf von Bedeutung, da das Unternehmen eine wesentliche Rolle in den täglichen Abfertigungsprozessen spielt.

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Island: Deutsche Investoren planen Wiederbelebung der Niceair

Die kurzlebige isländische virtuelleFluggesellschaft Niceair, die ihren Betrieb im Jahr 2023 einstellen musste, steht möglicherweise vor einer Wiederauferstehung. Ein deutscher Unternehmer bereitet Berichten zufolge die Wiederbelebung des Carriers vor, mit dem ehrgeizigen Ziel, die ersten kommerziellen Flüge bereits im Februar 2026 durchzuführen. Diese Entwicklung markiert die erste konkrete Initiative seit der Insolvenz der Airline vor fast zwei Jahren. Eine Pressekonferenz in Akureyri, der wichtigsten Stadt Nordislands, ist für die kommende Woche angesetzt, um die Strategie für den Relaunch detailliert vorzustellen. Die Wiederaufnahme des Betriebs würde die direkte internationale Anbindung Nordislands wiederherstellen – ein Ziel, das von regionalen Akteuren seit Langem unterstützt wird, um den Tourismus und die Geschäftsbeziehungen in der Region nachhaltig zu fördern. Die kurze Geschichte der ursprünglichen Niceair Niceair startete ursprünglich im Juni 2022 mit der klaren Ambition, den Flughafen Akureyri (AEY) direkt mit internationalen Zielen in Europa zu verbinden. Das Streckennetz umfasste unter anderem Destinationen in Dänemark, dem Vereinigten Königreich und Spanien. Die Fluggesellschaft operierte jedoch weniger als ein Jahr, bevor sie im April 2023 den Betrieb einstellte und in die Insolvenz ging. Die ursprüngliche Geschäftstätigkeit endete abrupt und hinterließ laut Angaben der Insolvenzverwaltung ungelöste Forderungen in Höhe von 184 Millionen isländischen Kronen (ISK). Zudem waren im Zuge des Konkursverfahrens keine verwertbaren Vermögenswerte vorhanden, was die Schwierigkeiten und die schnelle Abwicklung des ursprünglichen Geschäftsbetriebs unterstrich. Die Gründe für das schnelle Scheitern wurden damals in einem harten Wettbewerbsumfeld, hohen Betriebskosten und möglicherweise einer unzureichenden Kapitalbasis gesehen. Strategische Bedeutung von Akureyri für Nordisland Die Bemühungen um die Wiederbelebung von

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