Dezember 31, 2025

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Dezember 31, 2025

Neuausrichtung bei ITA Airways: Lufthansa forciert personellen Umbau zum Jahreswechsel

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways vollzieht zum 1. Januar 2026 einen weitreichenden personellen und strukturellen Umbau, um die operative Verzahnung mit der Lufthansa Group zu beschleunigen. Der deutsche Luftfahrtkonzern, der derzeit 41 Prozent der Anteile hält, strebt Berichten zufolge bereits für Mitte 2026 eine Aufstockung auf 90 Prozent an. Um die Integration in das globale Netzwerk der Lufthansa und den bevorstehenden Beitritt zur Star Alliance Anfang 2026 vorzubereiten, hat der Verwaltungsrat unter der Leitung von Geschäftsführer Joerg Eberhart eine Verschlankung der Führungsentscheidungen beschlossen. Diese neue Zwischenstruktur soll unternehmerisches Handeln fördern und langwierige Abstimmungsprozesse innerhalb der italienischen Organisation ablösen. Im Zuge dieser Umstrukturierung verlassen zentrale Führungspersönlichkeiten das Unternehmen, darunter der bisherige Generaldirektor Andrea Benassi. Benassi war maßgeblich für die Bereiche Netzwerk, Flotte und Marketing zuständig; seine Aufgaben werden nun in einem neuen kommerziellen Ressort gebündelt, um Synergien mit den Verkaufsstrukturen in Frankfurt und München besser nutzen zu können. Auch das Personalressort steht vor einem Wechsel: Mario de Gennaro, der über umfangreiche Erfahrung in der internationalen Personal- und Rechtsberatung verfügt, wird Domenico Galasso ablösen. Diese Neubesetzungen betreffen zudem kritische Bereiche wie den Einkauf, die Rechtsabteilung und die operative Flugleitung, womit die Airline ihre internen Standards an die strengen Effizienzvorgaben der Lufthansa Group anpasst. Hintergrund der Eile ist der ehrgeizige Zeitplan von Lufthansa-Chef Carsten Spohr, ITA Airways bis 2027 vollständig profitabel in das Konzernsystem einzugliedern. Ein wesentlicher Meilenstein ist dabei die Integration in das lukrative Nordatlantik-Joint-Venture „A++“ zusammen mit United Airlines und Air Canada, für das derzeit noch Genehmigungen der US-Wettbewerbsbehörden ausstehen. Um

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Parteispende von Flughafen-Eigentümer Winfried Stöcker an die AfD veröffentlicht

Der Lübecker Unternehmer und Eigentümer des Flughafens Lübeck-Blankensee, Winfried Stöcker, hat der Alternative für Deutschland (AfD) eine Spende in Höhe von 50.000 Euro zukommen lassen. Wie aus den aktuellen Veröffentlichungen des Deutschen Bundestages hervorgeht, ging die Zahlung kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2025 ein. Gemäß den Bestimmungen des Parteiengesetzes müssen Großspenden ab einer Höhe von 50.000 Euro unverzüglich gemeldet und veröffentlicht werden. Stöcker, der als Gründer des Labordiagnostik-Unternehmens Euroimmun zu erheblichem Wohlstand gelangte, ist bereits in der Vergangenheit als großzügiger Unterstützer politischer Parteien in Erscheinung getreten, wobei sein Fokus zuletzt verstärkt auf dem rechtskonservativen Spektrum lag. Zusätzliche Recherchen im Umfeld des Unternehmers verdeutlichen seine weitreichenden geschäftlichen Aktivitäten in Schleswig-Holstein. Neben dem Betrieb des Regionalflughafens in Lübeck, den er im Jahr 2016 erwarb und seither als Basis für die virtuelle Fluggesellschaft Lübeck Air nutzt, investiert Stöcker massiv in Infrastrukturprojekte wie das Kaufhaus Görlitz. Politisch ist der 78-Jährige kein Unbekannter: In den vergangenen Jahren sorgte er wiederholt für Schlagzeilen, unter anderem durch eigenmächtige Impfstoffentwicklungen während der Corona-Pandemie sowie durch kontroverse öffentliche Äußerungen zu gesellschaftspolitischen Themen. Diese Spende untermauert seine Bestrebungen, Einfluss auf die politische Landschaft in Deutschland zu nehmen, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2025. Der Flughafen Lübeck-Blankensee dient unter Stöckers Leitung primär dem Geschäftsreiseverkehr und ausgewählten Linienverbindungen. Kritiker werfen dem Unternehmer vor, seine wirtschaftliche Macht zu nutzen, um Positionen zu stärken, die im Widerspruch zum breiten gesellschaftlichen Konsens stehen. Innerhalb der AfD wird die Finanzspritze hingegen als Bestätigung für die Akzeptanz der Partei in Unternehmerkreisen gewertet. Die

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Verbindliche Software-Aktualisierung für Airbus A350 durch die US-Luftfahrtbehörde

Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) für sämtliche Flugzeuge der Typen Airbus A350-900 und A350-1000 erlassen. Grund für diese Maßnahme ist ein identifiziertes Sicherheitsrisiko in den elektronischen Steuerungsmodulen der Maschine. Betreiber sind dazu verpflichtet, eine aktualisierte Flugsteuerungssoftware zu installieren, um potenziell gefährliche Fehlfunktionen der Ruder zu verhindern. Hintergrund der Anweisung sind technische Untersuchungen, die ergeben haben, dass Verunreinigungen durch Hydraulikflüssigkeit auf elektronischen Platinen innerhalb der sogenannten Flight Control Remote Modules (FCRM) auftreten können. Diese Verunreinigungen führen unter bestimmten Bedingungen zu fehlerhaften Signalübertragungen, die unbeabsichtigte Ausschläge der Steuerflächen auslösen können. Die FAA stuft das Risiko als systemisch ein, da sowohl das Höhen- als auch das Seitenruder des Airbus A350 über konstruktive Ähnlichkeiten verfügen und von identischen Steuerungskomponenten kontrolliert werden. Ein unkontrollierter Ruderausschlag könnte im schlimmsten Fall zu einem Verlust der Flugzeugkontrolle führen. Die neue Software-Version beinhaltet verbesserte Überwachungsalgorithmen, die Anomalien in den Steuermodulen schneller erkennen und neutralisieren sollen, bevor sie die Fluglage beeinflussen. Diese Anweisung folgt auf ähnliche Warnungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits zuvor auf die Problematik der Flüssigkeitsexposition in den elektronischen Schaltschränken hingewiesen hatte. Die betroffenen Module befinden sich in Bereichen des Flugzeugs, in denen Hydraulikleitungen in räumlicher Nähe zu elektronischen Systemen verlaufen. Zusätzliche Recherchen belegen, dass Airbus bereits technische Service-Bulletins an die Fluggesellschaften ausgegeben hat, um den Austausch oder die Modifikation der betroffenen Hardware langfristig vorzubereiten. Die aktuelle FAA-Anweisung verleiht diesen Maßnahmen nun einen verbindlichen Rechtscharakter für alle in den USA registrierten Maschinen sowie für Flugzeuge, die im US-Luftraum operieren. Weltweit sind mehrere hundert

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Harmonisierung der Gebührenstrukturen an Londoner Flughäfen: London City Airport führt Vorfahrtstarife ein

Mit Beginn des Jahres 2026 vollzieht der London City Airport eine Zäsur in seiner Gebührenordnung und passt sich damit dem Standard der übrigen großen Londoner Verkehrsflughäfen an. Ab dem 6. Januar 2026 wird für die Nutzung der Vorfahrtbereiche zum Absetzen von Passagieren erstmals eine Gebühr erhoben. Diese Maßnahme markiert das Ende einer Ära, in der der stadtnah gelegene Flughafen als einer der letzten Standorte in der britischen Hauptstadt auf eine solche Abgabe verzichtete. Während die Flughafenleitung die Einführung mit der Notwendigkeit der Verkehrssteuerung und der Förderung öffentlicher Verkehrsmittel begründet, sorgt die Entscheidung bei Reisenden und Automobilclubs für Diskussionen. Mit einem Basistarif von 8 Pfund für eine Haltedauer von bis zu fünf Minuten positioniert sich der London City Airport preislich im oberen Segment der Londoner Flughafenlandschaft, die durch eine zunehmende Verteuerung der individuellen Anreise geprägt ist. Details der neuen Gebührenordnung und Ausnahmeregelungen Die technische Umsetzung der neuen Gebühr sieht vor, dass Fahrzeuge beim Einfahren in die speziell markierten Drop-off-Zonen automatisiert erfasst werden. Für eine Verweildauer von bis zu fünf Minuten wird ein Pauschalbetrag von 8 Pfund (ca. 10 US-Dollar) fällig. Jede weitere Minute wird mit einem zusätzlichen Pfund berechnet, wobei die maximale Aufenthaltsdauer in diesem Bereich auf zehn Minuten begrenzt ist. Um soziale Härten abzufedern und die Barrierefreiheit zu gewährleisten, sind Inhaber eines blauen Parkausweises für Menschen mit Behinderungen von der Zahlung befreit, sofern sie sich vorab im System registrieren. Ein wesentlicher Aspekt der Einführung ist die laufende Konsultation mit der Verkehrsbehörde Transport for London. Ziel ist es, lizenzierte Taxis und

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Baustart für neuen Büro- und Hotelkomplex von Air Serbia in Surčin

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit den ersten baulichen Maßnahmen für ihr großangelegtes Gewerbegebiet in Surčin, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Belgrad, begonnen. Das Sekretariat für Stadtplanung und Bauwesen erteilte kurz vor dem Jahresende die Genehmigung für die vorbereitenden Arbeiten der ersten Bauphase auf dem Gelände. Der offizielle Startschuss für die Erdarbeiten und die Baustelleneinrichtung erfolgte am 28. Dezember 2025. Das Gesamtprojekt umfasst ein Areal, auf dem bis zum Jahr 2030 drei architektonisch markante Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 24.215 Quadratmetern entstehen sollen. Die Gebäude zeichnen sich durch eine abgerundete Dreiecksgeometrie und moderne Glasfassaden aus. In der ersten Phase steht der Bau des neuen Hauptverwaltungssitzes von Air Serbia im Fokus. Das fünfstöckige Gebäude wird über eine Fläche von knapp 8.000 Quadratmetern verfügen und neben klassischen Büroräumen auch Schulungseinrichtungen, Besprechungszimmer sowie eine Ausstellungsfläche in der Eingangshalle beherbergen. Geplant ist, dass in diesem Bereich zunächst 480 Mitarbeiter tätig sein werden, wobei die Kapazität auf bis zu 620 Arbeitsplätze erweitert werden kann. Die Fertigstellung dieses ersten Abschnitts ist für Juni 2026 vorgesehen. Das Projekt ist strategisch so positioniert, dass es die operativen Funktionen der Airline zentralisiert und die technische Nähe zum Flugbetrieb am Nikola-Tesla-Flughafen nutzt. Die zweite Phase des Projekts, deren Realisierung teilweise parallel zur ersten verläuft, beinhaltet den Bau eines Hotels mit 304 Betten. Dieses Gebäude soll bis zum ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden und richtet sich mit seiner Lage und einer Terrasse mit Blick auf die Start- und Landebahn vor allem an Geschäftsreisende und Besatzungsmitglieder. Den Abschluss der Gebietsentwicklung

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Airbus sichert sich Großaufträge von Spring Airlines und Juneyao Airlines

Zum Abschluss des Jahres 2025 festigt der europäische Flugzeugbauer Airbus seine Marktführerschaft in der Volksrepublik China durch zwei bedeutende neue Abkommen mit privat geführten Fluggesellschaften. Die Billigfluggesellschaft Spring Airlines und der Hybrid-Carrier Juneyao Airlines haben umfangreiche Absichtserklärungen über den Erwerb von insgesamt 55 Maschinen der A320-Familie abgegeben. Während Spring Airlines 30 Flugzeuge für den Zeitraum zwischen 2028 und 2032 plant, beabsichtigt Juneyao Airlines die Abnahme von 25 Jets im selben Zeitfenster. Nach Listenpreisen beläuft sich das Gesamtvolumen dieser Transaktionen auf über acht Milliarden US-Dollar, wobei in der Branche bei Aufträgen dieser Größenordnung signifikante Preisnachlässe üblich sind. Diese Neugeschäfte unterstreichen nicht nur die Erholung des chinesischen Luftverkehrsmarktes, sondern sichern Airbus auch wertvolle Produktionsslots für das kommende Jahrzehnt in einer Region, die für die globale Luftfahrtindustrie von zentraler strategischer Bedeutung bleibt. Wachstumsimpulse für Chinas größten Low-Cost-Carrier Spring Airlines, die gemessen an der Flottengröße führende Billigfluggesellschaft Chinas, setzt mit der Bestellung von 30 weiteren Airbus-Maschinen ihren Weg der Flottenvereinheitlichung konsequent fort. Das Unternehmen operiert bereits heute eine reine Airbus-Schmalrumpfflotte, bestehend aus Modellen der Typen A320ceo, A320neo und A321neo. Durch die Konzentration auf einen einzigen Flugzeugtyp profitiert der Carrier von erheblichen Skaleneffekten bei der Wartung, der Ersatzteilbevorratung und der Pilotenausbildung. Die neuen Flugzeuge sollen primär dazu dienen, das dichte inländische Streckennetz weiter zu verdichten und die regionalen internationalen Routen innerhalb Asiens auszubauen. Die Entscheidung für die moderne Neo-Variante ist dabei ein zentraler Baustein der Betriebsstrategie. Diese Maschinen bieten im Vergleich zu älteren Modellen eine höhere Reichweite und verbesserte Wirtschaftlichkeit, was Spring Airlines ermöglicht, auch

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Zwischenfall über dem Ärmelkanal: Ryanair-Maschine nach schweren Turbulenzen umgekehrt

Ein schwerer Zwischenfall ereignete sich am 28. Dezember 2025 auf dem Ryanair-Flug 1121 von Birmingham nach Teneriffa. Während sich die Boeing 737 Max in einer Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Ärmelkanal befand, geriet das Flugzeug unvermittelt in heftige Turbulenzen. Die Erschütterungen waren so stark, dass die Besatzung den Notfallcode 7700 im Transponder aktivierte, was eine sofortige Priorisierung durch die Luftverkehrskontrolle signalisiert. Um die Sicherheit der Insassen zu gewährleisten, leiteten die Piloten umgehend einen Sinkflug ein und brachen die Reise in Richtung der Kanarischen Inseln ab. Auf der Höhe der französischen Stadt Brest drehte das Flugzeug um und kehrte zu seinem Ausgangsflughafen in den West Midlands zurück. Nach der sicheren Landung in Birmingham bestätigte die Fluggesellschaft, dass eine medizinische Erstversorgung für eine geringe Anzahl von Passagieren notwendig war. Berichten zufolge erlitten betroffene Personen Prellungen und Schnittwunden, die durch umherfliegende Gegenstände oder nicht angelegte Sicherheitsgurte während der plötzlichen Höhenveränderungen verursacht wurden. Techniker untersuchten die Boeing 737 Max unmittelbar nach der Ankunft auf strukturelle Schäden, die bei extremen Belastungen durch Klarluftturbulenzen auftreten können. Ryanair betonte, dass der Abbruch des Fluges eine reine Vorsichtsmaßnahme war, um das Wohlbefinden der Fluggäste und der Besatzung nicht weiter zu gefährden. Zusätzliche Recherchen in Luftfahrtforen und Radardaten deuten auf eine ungewöhnliche Ursache für den Vorfall hin. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befand sich der Luftraum über dem Ärmelkanal in einer Zone hoher militärischer Aktivität. Unbestätigten Informationen zufolge könnte die Boeing 737 Max in die sogenannten Wirbelschleppen eines passierenden Kampfjets geraten sein. Diese künstlich erzeugten Luftwirbel können bei geringem

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Russland: Zulassung der modifizierten Tupolew Tu-214 abgeschlossen

Die russische Zivilluftfahrt hat kurz vor dem Jahreswechsel 2025 einen weiteren Schritt in ihrer technischen Neuausrichtung vollzogen. Die Föderale Agentur für Lufttransport, bekannt als Rosaviatsija, hat die Zulassung für eine tiefgreifend modifizierte Version der Tupolew Tu-214 erteilt. Das Besondere an diesem Zertifikat ist die Bestätigung, dass sämtliche sicherheitsrelevanten Systeme und Avionik-Komponenten, die zuvor von westlichen Herstellern bezogen wurden, durch Eigenentwicklungen ersetzt wurden. Diese Genehmigung einer wesentlichen Änderung am Standarddesign markiert den Übergang von der Testphase zur geplanten Serienproduktion. Nach Angaben der United Aircraft Corporation bildet das Flugzeug nun das Rückgrat für das Ziel, eine technologische Souveränität im Bereich der Passagierluftfahrt zu erreichen. Mit der erfolgreichen Zertifizierung der neuen Bordelektronik wird der Weg frei für die Auslieferung an nationale Fluggesellschaften, die aufgrund internationaler Handelsbeschränkungen dringend auf heimisches Fluggerät angewiesen sind. Strukturelle Anpassungen und technologische Unabhängigkeit Hinter der nun erteilten Zulassung verbirgt sich ein umfangreiches Programm zur Importsubstitution, das seit dem Jahr 2022 mit hoher Priorität vorangetrieben wurde. Insgesamt wurden 17 komplexe Systeme an Bord der Tu-214 vollständig ausgetauscht. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen das Wetterradar sowie die Systeme zur Kollisionswarnung und zur Warnung vor Bodenannäherung. Bisher hielt das US-Unternehmen Honeywell in vielen dieser Bereiche eine weltweite Monopolstellung. Die russischen Konstrukteure mussten daher nicht nur physische Bauteile ersetzen, sondern eine vollständig neue Software-Architektur und Sensorik entwickeln, die den internationalen Sicherheitsstandards entspricht. Industrie- und Handelsminister Anton Alichanow betonte in diesem Zusammenhang, dass die Entwicklung dieser Systeme über die Tu-214 hinaus von Bedeutung ist. Die nun zertifizierten Komponenten sollen als Standardmodule auch in anderen

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Flugbetrieb am Flughafen Dortmund durch dichten Nebel massiv eingeschränkt

Extremer Nebel hat am vergangenen Sonntag den Flugverkehr am Flughafen Dortmund fast vollständig zum Erliegen gebracht. Aufgrund der geringen Sichtweiten, die weit unter den vorgeschriebenen Minima für sichere Starts und Landungen lagen, musste die Flugleitung weitreichende Entscheidungen treffen. Insgesamt waren 13 Flugverbindungen direkt von den wetterbedingten Einschränkungen betroffen. Eine Sprecherin des Flughafens bestätigte, dass der Großteil der ankommenden Maschinen zu anderen Standorten umgeleitet werden musste, wobei der Flughafen Köln/Bonn als primärer Ausweichplatz diente. Einige Flüge mussten zudem komplett annulliert werden, da auch ein verspäteter Start aufgrund der anhaltenden Wetterlage nicht absehbar war. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die technischen Hintergründe dieser Störungen. Der Flughafen Dortmund verfügt über ein Instrumentenlandesystem (ILS) der Kategorie II (CAT II) an der Hauptlandebahn 24. Dies erlaubt Landungen bis zu einer Entscheidungshöhe von 100 Fuß und einer Landebahnsichtweite von etwa 300 Metern. Am betroffenen Sonntag sanken die Sichtwerte jedoch zeitweise unter diese Grenzwerte, was selbst für modern ausgerüstete Verkehrsflugzeuge einen Landeanflug unmöglich machte. Erst am späten Nachmittag trat eine kurzfristige Besserung der atmosphärischen Bedingungen ein, die es einer Maschine aus Palma de Mallorca ermöglichte, sicher auf der Dortmunder Bahn aufzusetzen. Dennoch blieb die Lage für den Rest des Tages angespannt, da die Wetterprognosen für den darauffolgenden Montag weiterhin unsichere Bedingungen vorhersagten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen solcher wetterbedingten Ausfälle sind für Regionalflughäfen wie Dortmund erheblich. Neben den Gebührenausfällen entstehen für die Fluggesellschaften, darunter vor allem Anbieter wie Wizz Air und Ryanair, hohe Kosten für die Abwicklung der Umleitungen und die Betreuung der gestrandeten Passagiere. Dortmund gilt aufgrund seiner geografischen Lage

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Strategische Expansion und Passagierrekord: Ryanair festigt Position am Flughafen Münster/Osnabrück

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Münster/Osnabrück einen bedeutenden operativen Meilenstein erreicht. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2013 beförderte der europäische Marktführer im Low-Cost-Segment insgesamt mehr als eine Million Fluggäste von und zu diesem regionalen Luftverkehrsknotenpunkt. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr, wobei insbesondere die hohe Resonanz aus den benachbarten Niederlanden hervorsticht. Mit dem derzeit umfangreichsten Flugangebot seit Beginn der Kooperation festigt die Airline ihre Präsenz in der Region Westfalen und dem angrenzenden Emsland. Die strategische Ausrichtung auf ganzjährige Sonnenziele sowie die Anbindung an die britische Hauptstadt London bilden das Rückgrat dieses Erfolgsmodells, das durch eine effiziente Infrastruktur und wettbewerbsfähige Gebührenstrukturen am Flughafen begünstigt wird. Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Nachfrage Ein zentraler Faktor für das Erreichen der Millionenmarke ist die geografische Lage des Flughafens Münster/Osnabrück in der Grenzregion zu den Niederlanden. Statistische Erhebungen belegen, dass etwa 20 Prozent der Ryanair-Passagiere am Standort aus den Niederlanden anreisen. Diese grenzüberschreitende Strahlkraft wird von der Fluggesellschaft als klares Indiz für die Standortqualität gewertet. Marcel Pouchain Meyer, Leiter Marketing und Kommunikation für den deutschsprachigen Raum bei Ryanair, betonte in diesem Zusammenhang, dass der Flughafen Münster/Osnabrück zu den wenigen verbliebenen Standorten in Deutschland gehöre, die im internationalen Vergleich eine hohe Wettbewerbsfähigkeit aufweisen. Die Attraktivität für niederländische Reisende resultiert vor allem aus der Kombination von günstigen Flugtarifen und einer unkomplizierten Anreise. Während große Drehkreuze oft durch lange Wege und hohe Zusatzkosten geprägt sind, punktet der Regionalflughafen mit kurzen Distanzen und einer schnellen Abwicklung. Für Passagiere aus

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