2025

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2025

Ryanair schließt Partnerschaft mit Skyscanner

Die Fluggesellschaft Ryanair hat eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Flugsuchmaschine Skyscanner bekanntgegeben. Durch die Vereinbarung erhält Skyscanner direkten Zugang zu den Flugdaten von Ryanair. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, den Kunden von Skyscanner die Flugangebote der Airline mit voller Preistransparenz anzubieten. Der Vertrag stellt eine strategische Neuausrichtung bei Ryanair dar, welche in der Vergangenheit oft rechtliche Auseinandersetzungen mit Drittanbietern geführt hat. Die Vereinbarung sieht vor, daß Reisenden sämtliche Preise für Flüge sowie Zusatzleistungen transparent angezeigt werden. Die Fluggesellschaft erhofft sich durch die Kooperation eine weitere Stärkung ihrer Marktposition und eine erhöhte Reichweite. Skyscanner profitiert von dem direkten Zugang zu den Ryanair-Angeboten, was die Datenbasis vervollständigt und den Suchprozeß für die Kunden verbessert. Die beiden Unternehmen betonen, daß die Zusammenarbeit im Sinne eines fairen Angebots für den Kunden sei.

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Boeing-777-9-Zulassung verzögert sich erneut, aber Auslieferung an Lufthansa für 2026 bestätigt

Der amerikanische Luftfahrtriese Boeing sieht sich erneut mit Herausforderungen im Rahmen seines Langstreckenprogramms 777X konfrontiert. Konzernchef Kelly Ortberg hat kürzlich in einer Investorenkonferenz eingeräumt, daß Boeing bei der Zulassung der 777-9 hinter dem Zeitplan zurückfällt. Trotz positiver Flugtestergebnisse, die keine neuen technischen Probleme offenbarten, stehe dem Unternehmen noch „ein Berg an Arbeit“ bevor, um die finale Zulassung zu erreichen. Diese Äußerungen führten zu einem klaren Kursverlust der Boeing-Aktie. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs an den Erstkunden Lufthansa wird nun für das Jahr 2026 angestrebt. Die 777X-Familie, die bereits jahrelange Verzögerungen hinter sich hat, nähert sich zwar der Zielgeraden, kämpft aber weiterhin mit den strengen Anforderungen der US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA. Ein steiniger Weg zur Zertifizierung Der Weg zur Markteinführung der Boeing 777-9 ist von zahlreichen Rückschlägen geprägt. Der Erstflug des Flugzeugs fand bereits im Januar 2020 statt, doch die folgenden Jahre waren von technischen Problemen und globalen Ereignissen, wie der Pandemie, überschattet. Insbesondere Probleme mit den Triebwerken und strukturelle Bedenken führten immer wieder zu Verzögerungen. Die FAA hat die Zulassungsanforderungen nach den Zwischenfällen mit der Boeing 737 MAX drastisch verschärft, was den Zertifizierungsprozeß für neue Flugzeugtypen erheblich verlängert hat. Boeing hatte die 777-9 im Sommer dieses Jahres in die entscheidende Zulassungsphase „TIA 2C“ (Type Inspection Authorization) überführen können. Um die Tests zu beschleunigen, wurde die Testflotte um ein fünftes Flugzeug verstärkt. Diese fünfte Testmaschine, die im August ihren ersten Flug absolvierte, dient vor allem der Durchführung von Lärmtests, die für die endgültige Zulassung unerläßlich sind. Nach Angaben von Ortberg seien zwar bei

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Air Canada nimmt Budapest-Toronto Flug wieder auf

Die Fluggesellschaft Air Canada nimmt im Sommer 2026 ihren Direktflug zwischen Budapest und Toronto wieder auf. Die Strecke wird vom 6. Juni bis 24. Oktober viermal wöchentlich mit einem Boeing 787-9 Dreamliner bedient. Der Flug soll sowohl Privat- als auch Geschäftsreisende ansprechen. Das Flugzeug mit 298 Sitzplätzen bietet drei Reiseklassen an. Insgesamt sollen in der Saison 47.680 Sitzplätze zwischen den beiden Städten angeboten werden. Der Flug soll Umsteigeverbindungen am Flughafen Toronto Pearson zu Zielen in Nordamerika, der Karibik und Südamerika ermöglichen. Der CEO des Flughafens Budapest, Francois Berisot, hob die Bedeutung der Wiederaufnahme der Route für das Flugnetz des Flughafens hervor. Der Direktflug dient als schnelle Alternative zu Umsteigeverbindungen und soll die bereits bestehende Nachfrage von jährlich fast 90.000 Reisenden zwischen den beiden Ländern bedienen.

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Pilotengewerkschaft leitet Urabstimmung ein und bringt Lufthansa an den Rand eines Streiks

Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa hat sich vor dem Beginn der Herbst-Reisewelle dramatisch zugespitzt. Die Vereinigung Cockpit (VC), die mächtige Gewerkschaft der Piloten der Lufthansa-Kernmarken und der Frachttochter Lufthansa Cargo, hat eine Urabstimmung über einen möglichen Streik eingeleitet. Diese Maßnahme gilt als letztes und schärfstes Schwert der Gewerkschaft und macht einen Arbeitskampf kaum noch vermeidbar. Passagiere, insbesondere jene, die zum Auftakt der hessischen Herbstferien am 3. Oktober abfliegen, könnten von Ausfällen und Verspätungen betroffen sein. Während die Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung festgefahren sind, offenbart der Konflikt einen tieferliegenden Graben: die strategische Neuausrichtung des Konzerns und der Widerstand der Gewerkschaften gegen die Gründung kostengünstigerer Flugbetriebe wie City Airlines und Discover. Festgefahrene Verhandlungen: Der Kampf um die Betriebsrenten Der unmittelbare Anlaß für die Zuspitzung des Konflikts ist die festgefahrene Situation bei den Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Seit Mai fordert die Tarifkommission der VC eine Neuregelung. In einem bis 2017 gültigen Tarifvertrag hatte die Lufthansa die absolute Höhe der Rentenzahlungen garantiert. Nach einem Arbeitskampf im Jahr 2017, der 14 Streikwellen umfaßte, wurde das System umgestellt. Seitdem garantiert das Unternehmen lediglich die Höhe des Arbeitgeberbeitrags in die Pensionsfonds. Das Risiko, daß geringe Zinsen zu deutlich kleineren Renten führen, liegt seitdem allein bei den Piloten. Nach Darstellung der Gewerkschaft haben sich die damaligen Renditeerwartungen von „ein bis zwei Prozent“ nicht erfüllt, was zu einer deutlichen Verschlechterung der Altersvorsorge geführt habe. Die VC fordert, daß die Arbeitgeberbeiträge auf neuen Berechnungsgrundlagen massiv steigen. In einer Beispielrechnung führt die Gewerkschaft aus, daß bei einem

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Tui gibt Empfehlungen für Herbsturlaub in Österreich

Der Reiseanbieter Tui hat sechs seiner Häuser in Österreich als Empfehlungen für den Herbsturlaub vorgestellt. Der Herbst gilt in Österreich als wichtige Reisezeit für Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Erholung. Das Hotelangebot richtet sich an verschiedene Zielgruppen, von Familien bis zu alleinreisenden Personen. Zu den Empfehlungen gehört der neu gestaltete Club Robinson Fieberbrunn in Tirol, der sich an erwachsene Gäste richtet und ein Angebot für Aktivurlauber bietet. Für Familien werden mehrere Hotels in verschiedenen Regionen vorgeschlagen, darunter der Tui Kids Club Narzissendorf Zloam in der Steiermark sowie der Tui Kids Club Alpina Tirol im Pitztal. Die Hotelauswahl erstreckt sich über verschiedene Bundesländer, darunter Tirol, die Steiermark, Vorarlberg und Kärnten. Die angeführten Häuser bieten Angebote wie geführte Wanderungen, Mountainbiketouren, Wellnessbereiche und Kinderbetreuung an. Die angegebenen Preise für einen mehrtägigen Aufenthalt beginnen je nach Hotel und Personenzahl bei mehreren hundert Euro.

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Southwest Airlines müßte Flotte für Europa-Flüge umstellen

Der Konzernchef von Southwest Airlines, Bob Jordan, hat in Washington erklärt, daß die amerikanische Fluggesellschaft ihre Flotte umstellen müßte, um Flüge nach Europa anzubieten. Der CEO betonte, daß ein solcher Schritt erhebliche Investitionen in Flugzeuge erfordern würde, die für Langstreckenflüge geeignet sind. Das Geschäftsmodell von Southwest Airlines beruht im Wesentlichen auf der Nutzung eines einzigen Flugzeugtyps, des Boeing 737. Diese Flottenvereinheitlichung ist ein zentraler Pfeiler der Operationen der Billigfluggesellschaft, da sie die Wartung, die Schulung des Personals und die gesamte Logistik deutlich vereinfacht und zu Einsparungen führt. Die Boeing 737 ist jedoch primär für Kurz- und Mittelstreckenflüge konzipiert. Ein Einstieg in das interkontinentale Geschäft würde die Anschaffung von Großraumflugzeugen erfordern und somit das gesamte Geschäftsmodell von Grund auf verändern. Solche strategischen Veränderungen könnten die betriebliche Effizienz negativ beeinflussen und sind ein Grund, weshalb bisher nur wenige Billigflieger im Langstreckensegment erfolgreich sind. Die Äußerungen des Konzernchefs stellen somit eine theoretische Einschätzung dar.

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Skyhub PAD erweitert Partnerschaft mit Lufthansa-Gruppe

Die virtuelle Fluggesellschaft Skyhub PAD hat ihr Interlining-Abkommen für die Verbindung nach München erweitert. Das Unternehmen kooperiert ab sofort mit fünf weiteren Airlines der Lufthansa-Gruppe, darunter Swiss, Austrian Airlines, Lufthansa City und Discover Airlines. Durch die neue Vereinbarung wird das Gepäck der Reisenden bei Umsteigeverbindungen über den Münchner Flughafen automatisch bis zum Endziel durchgecheckt. Dies ermöglicht es Passagieren, mit nur einer Buchung von Paderborn/Lippstadt aus direkten Zugang zum globalen Netzwerk der Lufthansa-Gruppe zu erhalten. Die Kooperation ermöglicht eine direkte Anbindung der Region an internationale Flugrouten. Die Ausweitung der Partnerschaft unterstreicht die Strategie von Skyhub PAD, den regionalen Flughafen mit einem großen internationalen Drehkreuz zu verbinden. Das Konzept der virtuellen Airline soll dazu dienen, verlorene Verbindungen wiederherzustellen und dem Standort Paderborn/Lippstadt eine wichtige Rolle als regionale Schnittstelle zu sichern. Laut Geschäftsführer Klaus Marx werde dies die Attraktivität des Angebots weiter erhöhen.

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Brasilianische Kartellbehörde warnt Airlines vor Fusionsgesprächen

Die brasilianische Wettbewerbsbehörde CADE hat die Fluggesellschaften Gol und Azul aufgefordert, öffentliche Äußerungen über eine mögliche Fusion zu unterlassen. Nach Aussage von CADE-Präsident Gustavo Augusto sollten die Unternehmen nur dann über einen Zusammenschluß reden, wenn sie diesen auch formal verfolgen und bei der Behörde melden. Der Aufforderung ging eine Anordnung von CADE in der vergangenen Woche voraus, daß beide Airlines ihre im Mai geschlossene Codeshare-Vereinbarung formal melden müssen. Gleichzeitig untersagte die Behörde eine Ausweitung der Partnerschaft auf weitere Strecken. Diese Maßnahmen zeigen, daß die Wettbewerbshüter die Marktentwicklung in Brasilien aufmerksam verfolgen, wo Gol und Azul zusammen mit LATAM die drei größten Airlines des Landes stellen. Der Hintergrund für die Spekulationen über eine Fusion liegt auch in der finanziellen Lage von Gol, welches Anfang des Jahres in den Vereinigten Staaten ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 einleiten mußte. Ein Zusammenschluß mit Azul wäre eine mögliche Lösung im Rahmen der Umstrukturierung. Die CADE-Anweisung zielt darauf ab, weitere Unsicherheiten für Verbraucher und Investoren zu verhindern.

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Bayerische Flughäfen verzeichnen Wachstum im ersten Halbjahr 2025

Die drei bayerischen Verkehrsflughäfen haben im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Wachstum bei den Passagier- und Flugbewegungen von jeweils rund 5 Prozent verzeichnet. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, erhöhte sich die Gesamtzahl der Fluggäste an den Standorten München, Nürnberg und Memmingen um 4,9 Prozent. Der Münchner Airport, der größte Verkehrsflughafen des Bundeslandes, erzielte einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 19,8 Millionen Reisende. Der Nürnberger Flughafen verzeichnete mit 10,3 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum, während der Flughafen Memmingen im Allgäu mit 14,7 Prozent den mit Abstand größten Zuwachs aller drei Standorte erreichte und damit seine Position als wachsender Standort für Billigfluggesellschaften bestätigt. Neben dem Passagierverkehr nahm auch das Frachtaufkommen an den drei Airports um 7,5 Prozent auf insgesamt 162.000 Tonnen zu. Die Entwicklung zeigt die anhaltende Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Krise, wobei das Wachstum im Inland langsamer verläuft als im Ausland.

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Tiroler Wirtschaftsvertreter planen virtuelle Regionalfluggesellschaft

Nach dem Rückzug der Lufthansa von der Route Frankfurt-Innsbruck arbeiten Tiroler Wirtschaftsvertreter und Politiker an der Gründung einer virtuellen Regionalfluggesellschaft. Das Konzept soll verlorene internationale Flugverbindungen wiederherstellen, die für Wirtschaft und Tourismus der Region als von entscheidender Bedeutung gelten. Laut Wirtschaftslandesrat Mario Gerber werden die Bemühungen zur Wiederherstellung der wichtigen Verbindung nach Frankfurt mit Nachdruck verfolgt. Die geplante Airline soll vorrangig die Hubs Frankfurt und Wien anfliegen. Ein drittes Ziel sei ebenfalls in der Diskussion. Als mögliche Anteilseigner werden lokale Tourismusverbände und Unternehmen gehandelt. Das Geschäftsmodell sieht vor, wie bei der virtuellen Fluggesellschaft Skyhub PAD in Paderborn, Flugzeuge und Crews zu chartern und sich selbst um Ticketing und Marketing zu kümmern.

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