2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

2025

Air Cambodia entscheidet sich für chinesische Regionaljets von Comac

Die kambodschanische Fluggesellschaft Air Cambodia hat eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu 20 Regionalflugzeugen des Typs C909 des chinesischen Herstellers Comac unterzeichnet. Das Abkommen umfaßt eine Festbestellung von zehn Maschinen sowie eine Option für zehn weitere Jets. Dieser Schritt markiert einen weiteren wichtigen Erfolg für Comac, der seine Präsenz in Südostasien kontinuierlich ausbaut und die globale Dominanz der traditionellen Flugzeughersteller Boeing und Airbus in Frage stellt. Während die Auslieferungspläne noch nicht bekannt gegeben wurden, zeigt die Entscheidung von Air Cambodia, daß der chinesische Flugzeugbauer als ernsthafter Wettbewerber im Regionalverkehr wahrgenommen wird. Aufstieg eines neuen Flugzeugbauers Der Comac C909, ursprünglich im Jahr 2016 als ARJ21 (Advanced Regional Jet for the 21st Century) eingeführt, ist Chinas erstes kommerziell produziertes Passagierflugzeug. Es ist für bis zu 90 Passagiere ausgelegt und hat bereits seinen Dienst in mehreren asiatischen Fluggesellschaften angetreten. Bereits in Indonesien, Vietnam und Laos sind die Jets im Einsatz. Die Fluggesellschaft Lao Airlines hat kürzlich ihr zweites C909-Flugzeug in Betrieb genommen und setzt es auf grenzüberschreitenden Routen nach Bangkok ein. Die Entscheidung von Air Cambodia, sich für den chinesischen Jet zu entscheiden, ist eine strategische. Die Absichtserklärung beinhaltet nicht nur die Auslieferung der Flugzeuge, sondern auch die operative Unterstützung und die branchenspezifische Zusammenarbeit. Dies deutet darauf hin, daß Comac seine Kunden umfassend betreut und ihnen nicht nur ein Flugzeug verkauft, sondern auch die notwendige Infrastruktur für den erfolgreichen Betrieb bereitstellt. Für eine Fluggesellschaft wie Air Cambodia, die ihren regionalen Marktanteil ausbauen möchte, ist die Unterstützung durch den Hersteller ein entscheidender

weiterlesen »

Emirates ermöglicht Einlösung von Skywards-Meilen für Premium Economy

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards bietet seinen Mitgliedern ab sofort die Möglichkeit, Meilen für Reisen in der Premium Economy Class einzulösen. Diese Neuerung umfaßt sowohl Prämienflüge als auch Upgrades von der Economy Class. Ein einfacher Flug in der Premium Economy ist ab 15.000 Meilen buchbar, während Upgrades von der Economy ab 7.020 Meilen pro Strecke erhältlich sind. Die Premium Economy-Kabine verfügt über Ledersitze mit verstellbarer Kopfstütze und Fußstütze sowie einen Bildschirm mit 13,3 Zoll Diagonale. Die Möglichkeit, Meilen für die Premium Economy einzulösen, ist Teil eines umfassenden Umrüstungsprogramms der Flotte. Emirates hat bereits mehr als 60 Flugzeuge des Typs A380 und Boeing 777 mit der neuen Kabinenklasse ausgestattet. Bis März 2026 soll die Premium Economy auf 68 Strecken verfügbar sein, wobei das Sitzplatzangebot bis Ende 2026 verdoppelt werden soll. Zusätzlich sollen alle Flüge von flydubai nun ebenfalls mit sogenannten Classic Rewards buchbar sein.

weiterlesen »

Expansion der Lufthansa-Gruppe: Discover Airlines im Fokus des Konzernwachstums

Die Lufthansa-Gruppe setzt verstärkt auf ihre Tochtergesellschaften Discover Airlines und City Airlines, um die eigene Wachstumsstrategie voranzutreiben. Insbesondere Discover Airlines, der auf Ferienflüge spezialisierte Ableger, schultert derzeit die größte „Wachstumslast“ innerhalb des Konzerns, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich in Frankfurt bekanntgab. Während die Fluggesellschaft ihre Flotte bis 2027 auf 33 Flugzeuge ausbauen wird, prüft die Lufthansa-Führung, Discover Airlines mit moderneren Langstreckenflugzeugen auszustatten. Als aussichtsreichster Kandidat gilt dabei der Airbus A350-900, eine strategische Wahl, die Discover Airlines neue, bisher unerreichbare Märkte eröffnen und die Wettbewerbsposition gegenüber Konkurrenten wie Condor stärken könnte. Flottenausbau und strategische Neuausrichtung Discover Airlines wurde ursprünglich als direkter Wettbewerber zu anderen Ferienfluggesellschaften, insbesondere zur deutschen Condor, gegründet. Die Flotte, die derzeit aus 14 Langstreckenflugzeugen besteht, soll in den kommenden Jahren auf 33 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum spiegelt die Bedeutung von Discover als eigenständiges Segment innerhalb der Lufthansa-Gruppe wider. Derzeit ist die Fluggesellschaft auf der Langstrecke mit drei Airbus A330-200 und elf Airbus A330-300 unterwegs. Die A330-200-Modelle sollen die Flotte in naher Zukunft verlassen, was den Weg für die Aufnahme neuer, modernerer Flugzeuge ebnen würde. Die Lufthansa-Gruppe prüft aktiv eine Aufwertung der Interkontinentalflotte von Discover. Neben dem Airbus A350-900 stehen auch die Modelle Airbus A330-900 und Boeing 787 zur Debatte. Aus Konzernkreisen ist jedoch zu vernehmen, daß die Tendenz „stark“ zum A350 geht. Diese Präferenz hat mehrere Gründe. Erstens verfügt die Lufthansa-Gruppe über eine Handvoll geleaster A350-900 mit einer fremden Konfiguration, deren Verträge bald auslaufen. Eine Übergabe dieser Maschinen an Discover Airlines würde dem Konzern eine effiziente Weiterverwendung der

weiterlesen »

Ryanair ernennt neuen Aufsichtsrat für Flugsicherheit

Die Fluggesellschaft Ryanair Holdings plc hat Capt. Ray Conway zum Non-Executive Director im Bereich Flugsicherheit ernannt. Die Ernennung tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft, wobei er die Position von Mike O’Brien im Vorstand übernehmen wird. Capt. Conway verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Luftfahrt. Nach seiner Karriere beim irischen Luftkorps kam er 1987 zu Ryanair, wo er von 2002 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2020 als Chefpilot tätig war. Seitdem beriet er internationale Fluggesellschaften in operativen und sicherheitsrelevanten Fragen, einschließlich Ryanair selbst. Die Berufung eines langjährigen Experten in einen nicht-exekutiven Vorstandsposten unterstreicht die strategische Bedeutung, die die Flugsicherheit für das Unternehmen hat. Der Vorsitzende von Ryanair, Stan McCarthy, betonte, daß Conway dem Vorstand mit seiner umfassenden Erfahrung beratend zur Seite stehen werde.

weiterlesen »

DRF Luftrettung sichert Betrieb in Mannheim für 15 Jahre

Die DRF Luftrettung wird den Betrieb der Luftrettungsstation in Mannheim nach dem Zuschlag in einem öffentlichen Vergabeverfahren für weitere 15 Jahre fortführen. Ab dem 1. November 2026 wird der Hubschrauber unter dem neuen Funkrufnamen „Christoph Mannheim“ fliegen. Zum Einsatz kommt ein neuer Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor. Dieser ist mit moderner Technik, wie einem Glascockpit und einem Vier-Achsen-Autopilot, ausgestattet. Das Fluggerät wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungen zwischen Kliniken verfügbar sein. Die tägliche Einsatzbereitschaft wird zudem bis 20 Uhr verlängert. Die DRF Luftrettung ist seit 39 Jahren ein fester Bestandteil der Rettungskette im Rhein-Main-Gebiet. Die Besatzung der Station hat sich auf bestimmte Bereiche der Notfallmedizin spezialisiert, darunter die Behandlung von Kindernotfällen sowie die Anwendung invasiver Notfalltechniken. Laut dem Vorsitzenden der DRF Luftrettung, Dr. Krystian Pracz, wird die Arbeit an der Station fortgesetzt, um die Patientenversorgung aus der Luft weiter zu stärken.

weiterlesen »

Kursbestimmung am Scheideweg: US-Verkehrsminister berät mit Airline-Chefs über die Zukunft der Flugsicherung

Der amerikanische Verkehrsminister Sean Duffy hat sich am 10. September 2025 mit den Spitzen der größten US-Fluggesellschaften getroffen, um sich über eine geplante, umfassende Modernisierung des nationalen Flugsicherungssystems zu beraten. Das Treffen, das in einem Klima wachsender Besorgnis stattfand, ist eine Reaktion auf eine Reihe von Vorfällen, die die Mängel der alternden Infrastruktur deutlich gemacht haben. Während die US-Regierung plant, 12,5 Milliarden Dollar in die Flugsicherung zu investieren, fordert Duffy weitere 19 Milliarden Dollar vom Kongreß, um ein System zu reparieren, das von Kritikern als dringend modernisierungsbedürftig angesehen wird. Die Gespräche beleuchten nicht nur die sicherheitstechnischen Herausforderungen, sondern auch die Spannungen zwischen der Regierung und den Airlines in Fragen des Verbraucherschutzes. Sicherheit am Himmel: Eine Kette beunruhigender Vorfälle Der Druck, das amerikanische Flugsicherungssystem zu modernisieren, hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Ein tragischer Unfall im Januar, bei dem ein Hubschrauber der US-Armee mit einem Regionaljet von American Eagle kollidierte und 67 Menschen ums Leben kamen, hat die Debatte neu entfacht. Hinzu kommen mehrere aufsehenerregende Beinahe-Kollisionen auf Start- und Landebahnen in diesem Jahr, die die öffentliche Besorgnis verstärkten und langjährige Warnungen vor einem dysfunktionalen System untermauerten. Die Schwachstellen des Systems wurden auch durch technische Ausfälle offengelegt. So erlitt der Newark Liberty International Airport (EWR) in New Jersey in diesem Jahr mehrere hochkarätige Ausfälle der Flugsicherung. Am 28. April verlor die Flugsicherungszentrale in Philadelphia (Terminal Radar Approach Control, TRACON) für 60 bis 90 Sekunden Radar und Kommunikation. Die Fluglotsen, die den Verkehr am Flughafen Newark überwachen, konnten in dieser Zeit weder

weiterlesen »

Zürcher Flughafen verzeichnet Rekordmonat bei Passagierzahlen

Der Flughafen Zürich hat im August 2025 einen neuen Höchstwert bei den Passagierzahlen verzeichnet. Mit insgesamt 3.266.710 Reisenden war der Berichtsmonat der am meisten frequentierte in der Geschichte des Flughafens. Das entspricht einem Anstieg von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Anzahl der Umsteigepassagiere lag bei rund 969.000, was einem Anteil von 29,7 Prozent entspricht und die Rolle des Flughafens als wichtiges Drehkreuz unterstreicht. Auch auf Tagesbasis gab es einen neuen Rekordwert: Am 3. August wurden 115.587 Passagiere gezählt, ein leichter Anstieg gegenüber dem bisherigen Höchstwert im Juli. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Berichtsmonat um 4,8 Prozent auf insgesamt 25.279 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug lag bei 145,9. Im Frachtgeschäft wurden am Flughafen Zürich insgesamt 34.578 Tonnen abgewickelt, was einer Zunahme von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum zeigt die anhaltende Erholung des Flugverkehrs im Sommer 2025.

weiterlesen »

Im Schatten des Rivalen: Boeing steigert Auslieferungen, bleibt aber hinter Airbus zurück

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im August 2025 seine beste Auslieferungsleistung für diesen Monat seit 2018 erzielt. Mit 57 ausgelieferten Flugzeugen zeigte das Unternehmen eine positive Entwicklung, bleibt aber weiterhin hinter seinem europäischen Hauptkonkurrenten Airbus zurück, der im selben Monat 61 Jets an Kunden übergab. Die Zahlen von Boeing werden nach wie vor durch bestehende Produktionsbeschränkungen beeinträchtigt, insbesondere durch die Obergrenze der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) für die monatliche Produktion des 737 Max-Modells. Während Boeing mehr Flugzeuge ausgeliefert als neue Bestellungen erhalten hat, demonstriert Airbus weiterhin eine starke Vertriebsdynamik und baut seinen Vorsprung weiter aus. Produktionsdilemma und FAA-Auflagen Boeings Auslieferungsbericht für August 2025 zeigt, daß die Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge das Modell 737 Max war. Daneben wurden auch Jets der Modelle 777F, 787-9, 787-10, 767-2C und 737-700 übergeben. Trotz des Aufschwungs im August bleibt Boeing hinter den Zahlen des Erzrivalen Airbus zurück. Bereits im Juli 2025 hatte Boeing 48 Flugzeuge ausgeliefert, während Airbus 67 Jets an 41 Kunden übergab. Die anhaltenden Produktionsprobleme von Boeing sind weithin bekannt. Seit Anfang 2024 gilt die von der FAA verhängte Produktionsbeschränkung von maximal 38 737 Max-Maschinen pro Monat. Die FAA hat klargestellt, daß die Aufhebung dieser Obergrenze noch nicht in Sicht sei. Bryan Bedford, der Chef der FAA, erklärte, daß noch immer risikobasierte Übungen und Simulationen in Zusammenarbeit mit Boeing durchgeführt werden, um die Sicherheitsrisiken zu bewerten, bevor eine Anpassung der Produktionskapazitäten in Betracht gezogen wird. Im Gegensatz dazu hat Airbus im August 2025 61 Flugzeuge an 39 Kunden ausgeliefert. Die Lieferungen

weiterlesen »

Frankfurter Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum

Der Frankfurter Flughafen (FRA) hat im August 2025 ein starkes Passagierwachstum verzeichnet. Insgesamt nutzten rund 6,3 Millionen Reisende Deutschlands größten Flughafen, was einem Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Sommerferien sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage, wobei der 3. August mit 221.360 Reisenden den bisher verkehrsreichsten Tag des Jahres darstellte. Besonders gefragt waren die klassischen europäischen Urlaubsregionen, darunter Italien mit einem Plus von 17,9 Prozent und Griechenland mit 13 Prozent. Auch auf langen Strecken erholte sich die Nachfrage, insbesondere in Ziele im Nahen und Fernen Osten. Das Frachtaufkommen stieg im Vergleichszeitraum um 1,0 Prozent auf 174.388 Tonnen, während die Flugbewegungen um 6,4 Prozent zunehmen. Auch die Flughäfen im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe meldeten steigende Passagierzahlen. Die 14 griechischen Flughäfen zusammen verzeichneten 6,8 Millionen Reisende, ein Anstieg von 4,0 Prozent. An den Flughäfen in Brasilien und Peru gab es ebenfalls Zuwächse. Insgesamt bedienten die von Fraport gemangten Flughäfen im August rund 23,6 Millionen Passagiere, eine Steigerung von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

weiterlesen »

Avelo Airlines ordert Embraer E195-E2 und läutet strategische Neuausrichtung ein

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Avelo Airlines hat einen strategischen Kurswechsel eingeleitet, der ihre Position im hart umkämpften US-amerikanischen Luftverkehrsmarkt stärken soll. In einem bemerkenswerten Schritt gab das Unternehmen eine feste Bestellung von 50 Embraer E195-E2-Jets bekannt, mit einer Kaufoption für weitere 50 Flugzeuge. Mit einem Listenpreis von 4,4 Milliarden Dollar ist dies die erste Zusage einer US-Airline für Embraers E2-Familie und ein deutliches Signal für Avelos Absicht, aggressiv mit der Konkurrenz zu konkurrieren. Die Auslieferung der neuen Maschinen soll in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen. Dieser Flottenausbau, der kurz nach einer umfangreichen Kapitalerhöhung bekannt gegeben wurde, markiert den Beginn einer Dual-Flotten-Strategie, die Avelos Netzwerk dramatisch erweitern und dem Unternehmen mehr Flexibilität verleihen soll. Vom Wachstumsmotor zum strategischen Wandel Avelo Airlines wurde 2021 gegründet und hat sich mit einer Flotte von 22 Boeing 737NGs eine Nische im US-Luftverkehr erarbeitet. Das Unternehmen bedient derzeit 47 Destinationen in den Vereinigten Staaten, Puerto Rico sowie drei internationale Märkte in Mexiko, Jamaika und der Dominikanischen Republik. Die neue Embraer-Bestellung wird die bestehenden Boeing-Jets nicht ersetzen, sondern vielmehr die Flotte ergänzen, um das Wachstum der Airline voranzutreiben. Dies ist ein entscheidender Schritt für eine Fluggesellschaft, die sich als aggressiver Wettbewerber im Niedrigpreissegment positionieren möchte. Die Ankündigung erfolgt nur wenige Tage, nachdem Avelo eine neue Finanzierungsrunde bekanntgab, die größte Kapitalerhöhung seit der Gründung. Diese Finanzspritze sollte die Bilanz des Unternehmens stärken und die Expansion vorantreiben. Die Bestellung der Embraer-Jets verdeutlicht nun, wie diese Mittel eingesetzt werden sollen: für einen signifikanten Flottenausbau, der Avelo in die Lage

weiterlesen »