2025

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2025

Neues Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Wien eröffnet

Das Unternehmen CAE, ein Anbieter von Ausbildungslösungen für die Luftfahrt, hat sein erstes Trainingszentrum für Geschäftsluftfahrt in Mitteleuropa offiziell eingeweiht. Der Standort CAE Wien ist seit April betriebsbereit und bietet Ausbildung für Piloten auf verschiedenen Flugzeugtypen an. Das Zentrum verfügt derzeit über vier Flugsimulatoren für Maschinen der Hersteller Gulfstream, Bombardier und Embraer. Zwei weitere Simulatoren sollen in den kommenden Jahren hinzukommen. Damit soll der wachsenden Nachfrage nach qualifiziertem Flugpersonal in der Geschäftsluftfahrt begegnet werden, daß die Branche in Europa in den nächsten zehn Jahren Tausende neuer Piloten benötigen werde. Mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern bietet das Zentrum Trainingsmöglichkeiten für Piloten und Wartungstechniker an. Das Unternehmen betont, daß die Lage in Wien den Kunden einen leichteren Zugang zu den Trainingsprogrammen ermögliche und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs als Standort stärkt.

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F-35: Schweiz hält an Lieferung fest, kämpft aber gegen Verzögerungen und politische Turbulenzen

Trotz wachsender Bedenken und politischer Gegenwehr hält die Schweiz am geplanten Zeitplan für die Lieferung ihrer F-35A-Kampfflugzeuge fest. Die Rüstungsagentur Armasuisse bestätigte am 6. September 2025, daß die ersten Jets wie geplant ab Mitte 2027 eintreffen sollen. Dies ist bemerkenswert, da das F-35-Programm, insbesondere die für die Schweiz relevante „Block 4“-Konfiguration, mit erheblichen Verzögerungen und technischen Problemen zu kämpfen hat. Die Entscheidung der Schweiz, den Kurs beizubehalten, wird vor dem Hintergrund eines eskalierten Handelsstreits mit den Vereinigten Staaten und politischer Kritik an den steigenden Kosten getroffen. Die Regierung in Bern steht unter Druck, das milliardenschwere Projekt zu rechtfertigen, während sie gleichzeitig die Modernisierung ihrer alternden Luftwaffenflotte vorantreibt. Technische Probleme überschatten das F-35-Programm Das F-35-Programm ist derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, die hauptsächlich auf das Technology Refresh 3 (TR-3)-Upgrade zurückzuführen sind. Dieses 1,9 Milliarden US-Dollar teure Hard- und Software-Modernisierungspaket, das die Grundlage für die Block 4-Fähigkeiten bildet, ist bereits drei Jahre im Verzug. TR-3 soll die Rechenleistung und Sensoren der Flugzeuge verbessern, um die Integration neuer Waffensysteme und eine verbesserte elektronische Kampfführung zu ermöglichen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des US Government Accountability Office (GAO), des Rechnungshofes der US-Regierung, bestätigt die ernsten Probleme. Dem Bericht zufolge mußte das Pentagon 174 provisorisch gelieferte F-35-Jets entgegennehmen, die nicht voll kampffähig sind. Alle 110 Flugzeuge, die im Jahr 2024 ausgeliefert wurden, waren verspätet, mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 238 Tagen, was fast viermal so lange ist wie im Jahr 2023. Das GAO warnte weiter, daß die vollständige Block 4-Aufrüstung mindestens fünf Jahre hinter dem ursprünglichen

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Air Canada Flugbegleiter lehnen Lohnvereinbarung ab

Die Flugbegleiter der Fluggesellschaft Air Canada haben eine vorläufige Lohnvereinbarung mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Nach Angaben der Gewerkschaft stimmten 99,1 Prozent der Mitglieder gegen den Vertragsentwurf, der nach einem viertägigen Streik im August ausgehandelt worden war. Das abgelehnte Angebot hatte Gehaltserhöhungen von bis zu 20 Prozent für neue Mitarbeiter vorgesehen. Die Arbeitnehmer argumentierten, daß diese Erhöhungen angesichts der hohen Lebenshaltungskosten insbesondere in Städten wie Toronto nicht ausreichten. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sei die mangelhafte Regelung der unbezahlten Vorbereitungszeit vor den Flügen, ein generelles Problem in der nordamerikanischen Luftfahrt. Infolge der Ablehnung wird der Arbeitskonflikt nun in ein Vermittlungsverfahren gehen. Falls dort keine Lösung gefunden werden kann, droht ein Schiedsverfahren. Flüge sollen weiterhin stattfinden, daß sich beide Parteien auf keine weiteren Streiks oder Aussperrungen geeinigt haben. Der Streit findet auch international Beachtung, da Gewerkschaften in den USA ähnliche Forderungen stellen.

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FAA-Audit in Pakistan könnte den Weg für direkte Flüge in die USA ebnen

Ein Team der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA hat eine mehrtägige Inspektion des pakistanischen Luftfahrtsystems begonnen, ein entscheidender Schritt zur möglichen Wiederherstellung direkter Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten. Die Prüfung, die bis zum 12. September 2025 angesetzt ist, konzentriert sich auf die Einhaltung regulatorischer Vorschriften, die Pilotlizenzierungsverfahren und die allgemeine Sicherheitsaufsicht der pakistanischen Luftfahrtbehörde (CAA). Die Visite, die erste ihrer Art seit mehreren Jahren, folgt auf weitreichende Reformen, die Pakistan in den letzten Jahren unternommen hat, um die internationalen Standards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu erfüllen und das verlorengegangene Vertrauen der globalen Regulierungsbehörden zurückzugewinnen. Ein positives Ergebnis des Audits wäre das stärkste Indiz dafür, daß die Flüge der Pakistan International Airlines (PIA) in die USA wieder aufgenommen werden könnten. Der Auslöser: Skandal um Pilotenlizenzen Die direkten Flugverbindungen zwischen Pakistan und den Vereinigten Staaten wurden 2020 eingestellt, nachdem Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Lizenzen pakistanischer Piloten bekannt wurden. Ein Untersuchungsbericht hatte ergeben, daß hunderte Piloten der Pakistan International Airlines (PIA) unrechtmäßige Lizenzen besaßen, die sie durch manipulierte Prüfungen erhalten hatten. Dieser Skandal zog weitreichende Konsequenzen nach sich: Die Flüge der PIA in die USA wurden sofort suspendiert, und auch die europäische Flugsicherheitsbehörde (EASA) und die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) verhängten Flugverbote. Pakistan wurde in der Folge von internationalen Luftfahrtorganisationen herabgestuft, was die Glaubwürdigkeit des gesamten Luftfahrtsektors des Landes massiv beeinträchtigte. Die Enthüllungen haben die Fluggesellschaft in eine tiefe Krise gestürzt und zu einem fast vollständigen Verlust ihres internationalen Flugverkehrs geführt. Die Suspendierungen betrafen wichtige Langstreckenmärkte, die für die Rentabilität der PIA von entscheidender Bedeutung

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Ehemaliger Pilot bekennt sich schuldig an versuchter Sabotage

Ein ehemaliger Pilot der Fluggesellschaft Alaska Airlines, Joseph Emerson, hat sich in einem bundesstaatlichen und einem staatlichen Gerichtsverfahren schuldig bekannt, nachdem er im Oktober 2023 versucht hatte, die Triebwerke eines Passagierflugzeuges abzuschalten. Emerson saß als Passagier auf einem Klappsitz im Cockpit, als es zu dem Vorfall kam. In dem bundesstaatlichen Verfahren bekannte sich Emerson schuldig, das Flugpersonal behindert zu haben. Ihm drohen in diesem Fall bis zu 20 Jahre Haft, wobei das Strafmaß am 17. November festgelegt werden soll. Zusätzlich bekannte er keinen Widerspruch gegen 83 Anklagepunkte wegen fahrlässiger Gefährdung. Dafür wurde er zu fünf Jahren Bewährung und Gemeindearbeit verurteilt. Emerson gab vor Gericht an, daß er unter dem Einfluß von halluzinogenen Pilzen gestanden habe und glaubte, im Traum zu sein. Er drückte sein Bedauern aus und erkannte seine Probleme mit Drogenmißbrauch und psychischer Gesundheit an. Er wurde nach dem Vorfall aus dem Flugbetrieb entfernt und darf lebenslang nicht mehr als Pilot fliegen.

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Amerikanisches Verkehrsministerium zieht Betriebserlaubnisse von vier ehemaligen Fluggesellschaften zurück

Das US-Verkehrsministerium hat die lang überfällige formelle Maßnahme vollzogen und die Betriebsgenehmigungen von vier nicht mehr existierenden Fluggesellschaften widerrufen: AirTran Airways, Continental Airlines, US Airways und Virgin America. Obwohl die Fluggesellschaften ihre Tätigkeit bereits vor vielen Jahren im Zuge von Fusionen oder Übernahmen eingestellt hatten, blieben ihre Lizenzen formal bestehen. Dieser Schritt, der als reine Formalität gilt, beendet nun offiziell die Existenz dieser Marken in der amerikanischen Luftfahrt. Der Widerruf der Zertifikate, der in der Regel innerhalb eines Jahres nach Betriebseinstellung erfolgt, kam in diesem Fall erst mit erheblicher Verzögerung, was in der Branche für Verwunderung sorgte. Der jüngste Widerruf betraf Virgin America, die ihre Flüge 2018 einstellte, während Continental Airlines bereits 2012 den Flugbetrieb beendete. Ein Blick auf vier Fluggesellschaften und ihre Schicksale Der Widerruf der Zertifikate ist ein Anlaß, die Geschichte der vier betroffenen Fluggesellschaften in Erinnerung zu rufen, die einst einen festen Platz im amerikanischen Luftverkehr hatten. Zertifikate und ihre Bedeutung im US-Luftverkehr Der formelle Widerruf der Betriebsgenehmigungen durch das Verkehrsministerium (DOT) unterstreicht die Komplexität des Regulierungssystems in den Vereinigten Staaten. Es ist wichtig zu verstehen, daß die DOT-Zertifikate, die nun widerrufen wurden, sich von den Betriebszertifikaten der Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) unterscheiden. Das DOT-Zertifikat, auch interstate air carrier operating certificate genannt, erteilt Fluggesellschaften die Erlaubnis, Linien- oder Charterflüge zwischen den Bundesstaaten der USA durchzuführen. Es konzentriert sich auf wirtschaftliche und regulatorische Aspekte, wie die finanzielle Solidität, die Eignung der Führungskräfte und den Versicherungsschutz. Das FAA-Zertifikat, das Part 121 Air Carrier Certificate, legt hingegen den Fokus

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Streik des Bodenpersonals bei KLM angekündigt

Die Gewerkschaften CNV und FNV haben das Bodenpersonal der Fluggesellschaft KLM zu einem Streik am Flughafen Amsterdam Schiphol aufgerufen. Der Arbeitskampf ist für Mittwoch, den 10. September, von 8.00 bis 10.00 Uhr geplant. Der Streik folgt auf die Ablehnung eines neuen Tarifvertrages, der von KLM und kleineren Gewerkschaften unterzeichnet worden war. Die führenden Gewerkschaften fordern die Sicherung der Kaufkraft, eine Regelung für körperlich belastende Tätigkeiten sowie mehr unbefristete Arbeitsverträge. Für die folgende Woche ist bereits ein längerer, vierstündiger Streik vorgesehen. Die Fluggesellschaft bezeichnete die Entscheidung als enttäuschend, daß bereits ein Abkommen mit anderen Gewerkschaften bestanden habe. Die Arbeitsniederlegung dürfte am internationalen Drehkreuz Amsterdam Schiphol zu einigen Verzögerungen führen. Die genauen Auswirkungen auf den Flugplan werden derzeit noch geprüft.

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Eine Nacht im Residenzschloß: Ludwigsburg setzt auf schaurige Führungen und historische Anekdoten

Während die meisten Besucher das Residenzschloß Ludwigsburg bei Tageslicht besichtigen, bietet das eindrucksvolle Monument in den Wintermonaten eine spezielle Attraktion an, die das Prachtschloß in einem neuen, unheimlicheren Licht erscheinen läßt. Unter dem Titel „Schaurig schön“ lädt eine nächtliche Führung die Gäste dazu ein, die dunklen Säle und Gänge des Schlosses zu erkunden, in denen sonst die Lichter längst erloschen sind. Die Atmosphäre wird durch das flackernde Licht von LED-Laternen und die Erzählungen von Geistergeschichten und unheimlichen Begebenheiten von einst verstärkt. Diese speziellen Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind Teil einer landesweiten Strategie, historische Orte in Baden-Württemberg auf eine neue, erlebnisorientierte Weise für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die nächtlichen Rundgänge in Ludwigsburg vermitteln nicht nur Gruselmomente, sondern gewähren auch einen intimen Einblick in den Alltag und die Riten früherer Jahrhunderte. Auf den Spuren der Vergangenheit: Historie und Gruselgeschichten Die Führung durch das Residenzschloß Ludwigsburg, eines der größten Barockschlösser Deutschlands, ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gruselgeschichten. Schlossführerin Kerstin Frisch führt die Gäste mit ihrer Laterne durch die dunklen Räume und erzählt von den Bewohnern und den Legenden, die sich um sie ranken. Ein Höhepunkt der Tour ist die Ahnengalerie, ein langer schmaler Saal, in dem die Porträts vergangener Herzöge und Prinzessinnen im Schatten der Dämmerung kaum zu erkennen sind. Hier entführt die Erzählerin die Gruppe in eine Welt voller unerklärlicher Geräusche und geheimnisvoller Begebenheiten, wie etwa die Geschichte von Herzog Karl Alexander, der angeblich den Teufel zu Gast hatte, was zu seinem frühen Ende führte. Auch

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Eurowings und L’Osteria kooperieren bei Bordmenü

Die Fluggesellschaft Eurowings und die Restaurantkette L’Osteria haben eine Zusammenarbeit bekanntgegeben, im Rahmen derer ein Pastagericht der italienischen Kette an Bord der Flüge angeboten wird. Das Gericht mit dem Namen „Maccheroncini Colorati“ soll ab dem 1. November verfügbar sein. Die Rezeptur des Gerichtes wurde speziell an die Erfordernisse des Flugbetriebs angepaßt, wie die Unternehmen mitteilten. Die verwendete Pasta wird in der Pastamanufaktur von L’Osteria in Nürnberg hergestellt und anschließend schockgefroren, um die Qualität zu bewahren. Das Gericht besteht aus einer Tomatensauce mit Gemüse und italienischen Kräutern. Die Mahlzeit wird zum Preis von 8,90 Euro im Bordmenü „Wings Bistro“ von Eurowings erhältlich sein. Die Kooperation ist zunächst für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angelegt. Mit solchen Partnerschaften versuchen Fluggesellschaften, ihr Angebot an Bord zu verbessern und neue Anreize für Reisende zu schaffen.

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Tui nimmt neue Winterflugstrecke nach Skandinavien auf

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Winterangebot und nimmt eine neue Flugverbindung von Brüssel nach Skandinavien auf. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 21. März 2026 soll es wöchentliche Direktflüge mit Tui fly Belgium zum Scandinavian Mountains Airport geben. Der Flughafen, der an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen liegt, bietet Zugang zu drei Skigebieten, darunter Trysil in Norwegen sowie Stöten und Sälen in Schweden. Das Programm umfaßt neben den Skimöglichkeiten auch andere Winteraktivitäten wie Huskyschlittenfahrten und Safaris mit Schneemobilen. Mit dieser Erweiterung reagiert Tui auf die Nachfrage nach alternativen Winterreisezielen außerhalb der Alpen. Die angebotenen Reisepakete, die Flug und Unterkunft kombinieren, dienen dazu, den gesamten Reiseprozess für die Urlauber zu vereinfachen und ihnen direkte Zugänge zu den Wintersportorten zu ermöglichen.

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