2025

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2025

El Al meldet starken Gewinnrückgang im zweiten Quartal 2025

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang von 55 Prozent bekanntgegeben. Das Ergebnis fiel auf 66 Millionen Dollar. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 777 Millionen Dollar. Als Hauptgrund für den Gewinnrückgang wurden die Auswirkungen des zweitägigen Konflikts mit dem Iran im Juni genannt, während dessen der israelische Luftraum weitgehend gesperrt war. El-Al-Finanzchef Yancale Shahar schätzte den Schaden für die Profitabilität auf rund 100 Millionen Dollar. Ohne den Konflikt hätte die Airline ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahresquartal erzielt. Trotz der geopolitischen Einschränkungen erreichte El Al eine Auslastung von 93 Prozent. Dies gelang, obwohl einige ausländische Carrier im April und Mai ihre Flüge nach Israel wieder aufnahmen. Der Rückgang unterstreicht die Vulnerabilität der Fluggesellschaft gegenüber der politischen Lage in der Region. Die El-Al-Aktie verlor am Donnerstag 1,2 Prozent. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier dennoch ein Plus von 66 Prozent, nach einem Zuwachs von 130 Prozent im Jahr 2024.

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Weinverkostung auf der Böglalm bringt Führungskräfte zusammen

Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach fand zum dreizehnten Mal eine Weinverkostung auf der Böglalm statt. Gastgeber der Veranstaltung waren Gerstbauer Strategic International, BRAINLOOP und die Casinos Austria AG. Die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Medien nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Unter den Gästen waren Martin Graf von der Energie Steiermark, Othmar Karas, Präsident des European Forum Alpbach, Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, sowie ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä und Ex-Kanzler Christian Kern. Im Mittelpunkt stand die Präsentation von Weinen des Bordeaux-Weinguts Château Haut-Batailley durch Peer Pfeffer. Die Veranstaltung soll den Führungskräften aus verschiedenen Bereichen eine Plattform für neue Ideen und das Stärken von Partnerschaften bieten. Die Ausrichter betonen, daß die traditionelle Veranstaltung einen Rahmen für den Dialog über aktuelle politische und wirtschaftliche Fragestellungen schaffe. Das Treffen sei ein wichtiger Teil der Diskussionen in Alpbach.

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Wiederaufnahme: Lufthansa fliegt erneut von München nach Riad

Die Lufthansa nimmt ab dem 26. Oktober 2025 die Direktflugverbindung zwischen ihrem süddeutschen Drehkreuz München und der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wieder auf. Die Entscheidung, drei wöchentliche Flüge mit einem modernen Airbus A350-900 anzubieten, markiert einen strategischen Schritt der Fluggesellschaft, um von der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung Saudi-Arabiens zu profitieren. Die Wiederaufnahme der Route, die als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen und Reisen in den Nahen Osten erfolgt, spiegelt die Intensivierung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Saudi-Arabien wider. Die neue Verbindung wird die Vernetzung beider Länder stärken und den Reisenden eine direkte und bequeme Option bieten. Ein strategisches Comeback: Die historische Dimension der Flugverbindung Die neu eingeführte Flugstrecke ist keine gänzlich neue Verbindung im Streckennetz der Lufthansa. Vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahre 2020, hatte die deutsche Fluggesellschaft die Flüge nach Riad eingestellt. Die Entscheidung war eine direkte Folge der globalen Reisebeschränkungen und des drastischen Rückgangs der Nachfrage während der weltweiten Pandemie, die den Luftverkehr fast zum Erliegen brachte. Wie viele Fluggesellschaften sah sich auch die Lufthansa gezwungen, unrentable Strecken vorübergehend oder dauerhaft aus ihrem Flugplan zu streichen. Die nun angekündigte Wiederaufnahme der Verbindung von München nach Riad ist somit ein klares Indiz für die Erholung des globalen Luftverkehrs und die steigende Nachfrage, insbesondere auf interkontinentalen Routen. Die Wahl des Termins am 26. Oktober fällt strategisch mit dem Beginn des Winterflugplans zusammen, einem Zeitpunkt, zu dem Fluggesellschaften traditionell ihr Streckennetz überarbeiten und anpassen. Daß die Lufthansa die Verbindung nach fünf Jahren Pause wieder aufnimmt, zeugt von einem starken

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Delta Air Lines erweitert europäisches Streckennetz ab Boston

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine Erweiterung ihres europäischen Streckennetzes ab dem Flughafen Boston Logan angekündigt. Geplant sind neue Nonstop-Flüge nach Madrid und Nizza sowie erweiterte Verbindungen zu bestehenden Zielen. Der tägliche Flug nach Madrid soll am 16. Mai 2026 beginnen, während die dreimal wöchentliche Verbindung nach Nizza ab dem 17. Mai 2026 angeboten wird. Die Fluggesellschaft wird zudem zusätzliche Flüge nach Barcelona und Mailand durchführen. Mit den neuen Routen sind insgesamt zwölf europäische Ziele direkt von Boston aus erreichbar. Die neuen Strecken werden mit Airbus A330-900neo-Flugzeugen bedient. Die Maschinen sollen unter anderem mit Delta One-Sitzen ausgestattet sein. Zudem sind WLAN und Unterhaltungssysteme an Bord verfügbar. Die Netzwerkerweiterung gilt als Teil der langfristigen Strategie von Delta, den Flughafen Boston zu einem globalen Drehkreuz auszubauen. Die Airline stärke damit ihre Position im transatlantischen Flugverkehr.

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Hotel Aviva erhält Höchstnote bei Flipchart-Klassifizierung

Das Hotel Aviva in Oberösterreich ist mit fünf Flipcharts ausgezeichnet worden. Die Flipchart-Klassifizierung gilt als Qualitätsmaßstab für Tagungs- und Seminarhotels im deutschsprachigen Raum und vergibt ihre Höchstwertung an das Hotel. Die unabhängige Überprüfung beurteilte Aspekte wie die technische Ausstattung, die Seminarorganisation und die Servicequalität. Mit der Höchstnote zählt das Aviva zu den wenigen Hotels in Oberösterreich, die diese Bewertung erhalten haben. Das Hotel liegt auf knapp 1.000 Metern Seehöhe und verfügt über fünf Seminarräume. Eigentümer Christian Grünbart erklärte, daß die Auszeichnung eine Bestätigung für die Qualität der Arbeit des gesamten Teams sei. Mit dieser Bewertung unterstreicht das Hotel Aviva seine Position als eine führende Adresse für Meetings, Workshops und Seminare. Es bietet Teilnehmern eine Infrastruktur für professionelle Veranstaltungen.

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Technische Mängel am Sukhoi Superjet: Eine neue Herausforderung für Rußlands Luftfahrt

Im russischen Inlandsflugverkehr sind bei mehreren Regionalflugzeugen des Typs Sukhoi Superjet 100 Mängel am Rumpf festgestellt worden. Die Entdeckung, die von der russischen Luftfahrtbehörde den betroffenen Fluggesellschaften mitgeteilt wurde, stellt einen weiteren Rückschlag für das ohnehin schon in die Kritik geratene Flugzeugmuster dar. Der Vorfall unterstreicht die wachsenden Schwierigkeiten der russischen Luftfahrtindustrie, die nach der Verhängung westlicher Sanktionen zur Beschaffung von Ersatzteilen zunehmend auf inländische Flugzeugtypen angewiesen ist. Die nun aufgedeckten Mängel zeigen, daß der Weg zur vollständigen Eigenständigkeit in der Luftfahrt mit erheblichen technischen und logistischen Hürden verbunden ist und die operativen Herausforderungen für die russischen Betreiber weiter verschärft. Die strukturelle Schwachstelle: Mangelhafte Rumpfausstattung bei 14 Maschinen Laut Berichten der Zeitung The Moscow Times wurden mehrere russische Fluggesellschaften vom Flugzeughersteller Yakovlev und der russischen Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia über die Mängel an den Rümpfen ihrer Sukhoi Superjet 100 informiert. Betroffen sind demnach mindestens 14 Maschinen mit den Seriennummern 95104 bis 95117. Die Mängel wurden bereits im Mai dieses Jahres vom Hersteller an die Luftfahrtbehörde gemeldet, die daraufhin Anfang August eine entsprechende Anweisung an die betroffenen Fluggesellschaften erliess. Die rasche behördliche Reaktion unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Problems, auch wenn die Mängel bisher zu keinen operativen Schwierigkeiten geführt haben. Das Kernproblem, so die Berichte, liegt in den sogenannten Stringern, den strukturellen Elementen, die den Flugzeugrumpf verstärken. Bei den betroffenen Maschinen sollen diese Komponenten zwischen dem Cockpit und einer der Passagiertüren nicht sicher befestigt sein. Obwohl die Mängel möglicherweise geringfügig erscheinen mögen, sind strukturelle Schwachstellen am Rumpf eines Flugzeugs eine ernste Angelegenheit, die die

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Flughafen Hamburg und Heinemann verlängern Partnerschaft

Der Flughafen Hamburg und der Einzelhändler Gebr. Heinemann haben ihre Zusammenarbeit im Travel-Retail-Bereich vorzeitig um zehn Jahre verlängert. Der neue Vertrag zwischen dem Flughafenbetreiber und dem Duty-Free-Spezialisten läuft nun bis zum Jahr 2037. Die Verlängerung des Vertrages gilt als Zeichen für die langfristige Stabilität in der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Die Einnahmen aus dem Einzelhandel und anderen non-aeronautical-Bereichen stellen einen wichtigen Bestandteil der Erlöse des Flughafens dar. Das Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann ist weltweit an zahlreichen Flughäfen tätig. Der Betrieb am heimischen Flughafen umfaßt die Duty-Free-Shops und weitere Einzelhandelsflächen in den Terminals. Durch die vorzeitige Verlängerung erhalten beide Kooperationspartner Planungssicherheit für die kommenden Jahre und können die Entwicklung des Reisemarktes am Flughafen gemeinsam gestalten.

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Bergkunst-Festival in Filzmoos beginnt

 In Filzmoos im Land Salzburg findet vom 5. bis 28. September 2025 das Bergkunst-Festival Mountain-Art project statt. Die Veranstaltung bringt internationale Kunstschaffende nach Filzmoos, die ihre Werke an 20 ausgewählten Orten präsentieren. Das Festival, das zum dreizehnten Mal stattfindet, wird von Tourismuschef Peter Donabauer und dem Künstler und Kurator John Wieser organisiert. Zwanzig Künstler aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie und Malerei stellen ihre Exponate aus. Die Ausstellungen sind kostenfrei zugänglich. Besucher können die Werke zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln besichtigen. Alle ausgestellten Kunstwerke sind zudem erwerbbar. Die Veranstaltung soll das Bergdorf in eine Freiluftgalerie verwandeln und Kunst in der Umgebung zugänglich machen.

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Millionengeschäft in der Luft: Die extreme Wertschöpfung der Start- und Landerechte in London-Heathrow

Die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wächst stetig, und Fluggesellschaften erweitern ihre Kapazitäten, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Gleichzeitig stossen viele der weltweit wichtigsten Flughäfen an ihre physischen und regulatorischen Grenzen. Dies führt dazu, daß Start- und Landerechte, die sogenannten Slots, zu einigen der wertvollsten Güter der gesamten Luftfahrtindustrie avancieren. Nirgends wird dieser Trend so deutlich wie am Flughafen London-Heathrow, der als einer der meistfrequentierten und am stärksten kapazitätsbeschränkten Drehkreuze der Welt gilt. Die Verknappung der verfügbaren Zeitfenster hat die Preise in schwindelerregende Höhen getrieben, wobei einzelne Transaktionen Summen von bis zu 75 Millionen US-Dollar erreichten. Während eine geplante Kapazitätserweiterung durch eine dritte Startbahn die Hoffnung auf eine Entspannung des Marktes nährt, bleibt die grundlegende Frage, wie die neuen Kapazitäten verteilt werden, ein zentraler Streitpunkt. Die Goldgrube am Londoner Himmel: Warum Start- und Landerechte so wertvoll sind Ein Slot ist im Wesentlichen das Recht einer Fluggesellschaft, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Tag an einem Flughafen zu starten oder zu landen. Die Verwaltung dieser Rechte ist für die sichere und effiziente Steuerung des Flugverkehrs an belebten Flughäfen unerlässlich. London-Heathrow ist hier ein Paradebeispiel. Mit seiner strategischen Bedeutung als Tor zum globalen Flugnetz und seinem Zwei-Startbahn-System, das kaum Spielraum für zusätzliche Bewegungen bietet, ist der Flughafen ständig am Limit seiner Kapazität. Nach Angaben des Luftfahrtanalyseunternehmens IBA ist Heathrow auf etwa 10.500 wöchentliche Flugbewegungen beschränkt, was einem Durchschnitt von 40 bis 45 Starts und Landungen pro Stunde entspricht. Die jüngste Analyse der IBA zeigt, daß das Angebot an verfügbaren Slots im

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Norwegian-Flugzeug muß in Stockholm notlanden

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian mußte am Mittwochmorgen eine Notlandung am Flughafen Stockholm Arlanda durchführen. Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen SE-RRS war auf dem Weg nach Paris. Die Piloten des Fluges D8-2046 wurden zur Umkehr gezwungen, nachdem Reifenteile auf der Startbahn gefunden wurden. Bei einem Tiefflug wurde eine Beschädigung am linken Vorderreifen der Maschine bestätigt. Daraufhin wurden Rettungsdienste und Ambulanzen vorsorglich in Bereitschaft versetzt. Um 10.40 Uhr landete das Flugzeug sicher. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Die Fluggäste wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht, das mit einer Verspätung von viereinhalb Stunden am Flughafen Paris CDG eintraf. Der Flughafenbetreiber Swedavia bestätigte, daß die Startbahn kurz nach der Notlandung wieder freigegeben wurde. Der Flugbetrieb am Flughafen konnte sich normalisieren.

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