2025

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2025

Tui nutzt starken Euro und Kapitalmarkt für strategische Flottenübernahme

Der weltweit größte Touristikkonzern Tui vollzieht eine strategische Verschiebung in der Finanzierung seiner Flugzeugflotte. Aufgrund günstiger Konditionen am Kapitalmarkt und der aktuellen Stärke des Euro hat das Unternehmen damit begonnen, Flugzeuge aus bestehenden Leasingverträgen herauszukaufen und in das Konzerneigentum zu überführen. Dieser Schritt, der im August 2025 durch die Aufstockung einer Anleihe von 250 Millionen auf 295,5 Millionen Euro finanziert wurde, dient der vorzeitigen Rückzahlung von Leasingverträgen für Schiffe und Flugzeuge. Konzernchef Sebastian Ebel sieht darin eine gezielte Nutzung makroökonomischer Währungsverschiebungen, die ein „erhebliches Ergebnispotenzial“ eröffnen. Obwohl der Großteil der rund 125 Flugzeuge umfassenden Flotte weiterhin geleast bleibt, markiert die verstärkte Eigenfinanzierung einen opportunistischen Ansatz zur Optimierung der Bilanz und zur aktiven Steuerung von Währungsrisiken. Finanzielle Optimierung durch den Kapitalmarkt Die Entscheidung von Tui, Vermögenswerte wie Flugzeuge und Schiffe direkt zu erwerben, anstatt sie langfristig zu leasen, ist primär finanziell motiviert. Die Finanzierung über den Kapitalmarkt, insbesondere durch die Emission von Anleihen, bietet dem Konzern derzeit offenbar günstigere Konditionen als die Verträge mit Leasinggesellschaften. Im August 2025 nutzte Tui diese Möglichkeit und stockte eine Anleihe auf, um die vorzeitige Ablösung der Leasingverpflichtungen zu finanzieren. Der Kern der Strategie, wie sie Tui-Chef Sebastian Ebel darlegte, liegt in der Nutzung des starken Euro gegenüber dem US-Dollar, da Flugzeug-Leasingverträge typischerweise in US-Dollar abgeschlossen werden. Ebel formulierte dies prägnant: „Man kauft Flugzeuge, wenn der Euro stark ist und verkauft sie, wenn der Euro schwach ist.“ Diese Währungsarbitrage ermöglicht es dem Konzern, die Anschaffungskosten beim Kauf in Euro effektiv zu senken. Bei einer zukünftigen Schwäche

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Easyjet veröffentlicht Winterflugplan 2026/2027 ab Deutschland

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat Tausende von Flügen für das Winterprogramm des Jahres 2026/2027 zur Buchung freigegeben. Der Flugplan umfasst Verbindungen für den Zeitraum vom 19. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 und erweitert das buchbare Angebot für Reisende, die ihren Winterurlaub oder Geschäftsreisen frühzeitig planen möchten. Insgesamt stehen Passagieren ab fünf deutschen Flughäfen rund 9000 Flüge zur Auswahl. Das erweiterte Winterangebot umfasst Verbindungen zu etwa 70 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Die deutschen Abflughäfen, von denen Easyjet die Flüge anbietet, sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Durch die frühe Veröffentlichung des Programms ermöglicht das Unternehmen den Reisenden, von attraktiven Frühbucherpreisen zu profitieren. Die Strategie von Easyjet zielt darauf ab, die Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und das Angebot in den Hauptreisezeiten zu optimieren. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen und bietet sowohl die traditionellen Warmwasserziele für Winterfluchten als auch die wichtigen inner- und außereuropäischen Städteverbindungen an. Die Freischaltung des Winterflugplans so früh im Voraus ist in der Branche üblich und dient der optimalen Kapazitätsplanung sowie der Kundengewinnung.

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Brussels Airlines: Flaggschiff-Lounge wird umfassend modernisiert

Brussels Airlines beginnt am 7. Januar 2026 mit einer umfassenden Modernisierung ihrer preisgekrönten Flaggschiff-Lounge „The loft“ am Brüsseler Flughafen in der A-Zone. Die Neugestaltung ist Teil einer weitreichenden Investitionsoffensive zur Verbesserung des Premium-Passagiererlebnisses. Die Lounge, bekannt für ihre hochwertige Ausstattung und den Kundenservice, wird für die Dauer der Arbeiten geschlossen und soll voraussichtlich gegen Ende des Sommers 2026 wiedereröffnet werden. Um ihren Premium-Kunden während der mehrmonatigen Umbauphase weiterhin komfortable Annehmlichkeiten zu bieten, hat die Fluggesellschaft zwei temporäre Lösungen entwickelt, darunter eine speziell eingerichtete Pop-up-Lounge und erweiterte Betriebszeiten für eine bestehende Einrichtung. Umfangreiche Modernisierung des Premium-Angebots Die permanente Schließung von „The loft“ in der A-Zone ist notwendig, um die geplante komplette Neugestaltung der Fläche zu realisieren. Die Lounge ist ein wichtiges Aushängeschild für Brussels Airlines, insbesondere für Reisende, die zu europäischen Zielen des Schengen-Raums oder zu internationalen Zielen außerhalb des Schengen-Raums fliegen, da sich die Lounge in der Zone für den Abflugbereich A befindet. Im internationalen Vergleich dient „The loft“ als zentraler Treffpunkt vor dem Abflug und ist entscheidend für das Gesamterlebnis der Premium-Passagiere. Die Fluggesellschaft plant, die Einzelheiten der modernisierten „The loft“-Lounge in Kürze bekannt zu geben. Die Investition signalisiert jedoch, dass Brussels Airlines inmitten eines verschärften Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr die Qualität und Exklusivität ihres Bodenprodukts signifikant steigern will. In einer Branche, in der Reisekomfort und Effizienz am Boden zunehmend über die Wahl der Fluggesellschaft entscheiden, wird die Modernisierung als notwendiger Schritt zur Sicherung der Marktposition und zur Steigerung der Kundenzufriedenheit betrachtet. Mit einer geplanten Wiedereröffnung gegen Ende des

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Etihad Airways erhöht Frequenzen zwischen Abu Dhabi und Zürich deutlich

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, baut ihre Flugfrequenzen auf der wichtigen Europastrecke zwischen Abu Dhabi und Zürich sukzessive aus. Wie aus aktuellen Planungsdaten hervorgeht, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen schrittweise erhöhen, um der gestiegenen Nachfrage und der strategischen Bedeutung der Schweiz als Finanz- und Tourismusstandort gerecht zu werden. Bereits zum 1. Januar 2026 plant Etihad eine erste Frequenzerhöhung von derzeit 17 auf 18 wöchentliche Flüge. Eine weitere signifikante Aufstockung ist für den 1. Februar 2026 vorgesehen, ab dem die Strecke dann dreimal täglich, also 21 Mal pro Woche, bedient werden soll. Dieser Ausbau unterstreicht die Wachstumsstrategie der Fluggesellschaft und die Bedeutung von Zürich als europäisches Ziel im Streckennetz von Etihad, das über das Drehkreuz Abu Dhabi hinaus Anschlussmöglichkeiten in den Nahen Osten, Asien und Australien bietet. Die Erhöhung der Frequenzen von Etihad Airways signalisiert einen verstärkten Wettbewerb auf der Langstreckenroute in die Golfregion, wo neben Etihad auch Emirates und Qatar Airways eine starke Präsenz zeigen. Für die Passagiere bedeutet der Ausbau eine größere Flexibilität bei der Reiseplanung und verbesserte Anschlussmöglichkeiten zu den weltweiten Destinationen der Etihad Group und ihrer Partner. Die schrittweise Verdichtung des Flugplans soll die Kapazitäten optimal an die saisonalen und geschäftlichen Anforderungen anpassen.

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Westbahn etabliert durchgehenden Halbstundentakt und direkte Pinzgau-Anbindung

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Westbahn sein Angebot in Österreich signifikant erweitert und neu strukturiert. Die Einführung eines durchgehenden Halbstundentakts im Fernverkehr auf der zentralen Weststrecke zwischen Wien und Salzburg bildet das Herzstück der Neuerungen. Darüber hinaus hat die Westbahn ihre regionale Reichweite massiv ausgebaut: Eine neue Direktverbindung bindet den Pinzgau in Salzburg erstmals umsteigefrei an die Bundeshauptstadt Wien an. Die Verlängerung der Strecke von St. Johann im Pongau bis nach Saalfelden und Zell am See sorgt für dreimal tägliche, komfortable Verbindungen in eine der wichtigsten Tourismusregionen des Landes. Diese Angebotsverbesserungen – darunter auch zusätzliche Früh- und Spätzüge – zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr für Pendler, Schüler und Freizeitreisende attraktiver zu gestalten und die Marktdurchdringung der Westbahn im Fernverkehr weiter zu erhöhen. Direkte Anbindung des Pinzgaus an Wien als regionaler Impuls Die bemerkenswerteste Erweiterung des Westbahn-Netzes betrifft die Verlängerung der bereits im Vorjahr etablierten Verbindung über die Giselabahnstrecke bis in den Pinzgau. Von nun an fahren die Westbahn-Züge von Wien Westbahnhof über Salzburg und Bischofshofen hinaus bis nach Saalfelden und Zell am See. Diese dreimal täglich angebotene Direktverbindung schafft einen erheblichen Mehrwert für die Region. Die Fahrzeiten sind mit 4 Stunden 17 Minuten von Wien bis Zell am See und 4 Stunden 28 Minuten bis zur Endstation Saalfelden äußerst kompetitiv und bieten durch den Wegfall des Umstiegs in Salzburg oder Bischofshofen einen massiven Komfortgewinn. Die Züge halten auf dem verlängerten Abschnitt unter anderem in wichtigen regionalen Knotenpunkten wie Schwarzach-St. Veit, Lend, Taxenbach-Rauris, Bruck-Fusch

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Eurowings reduziert Sommerflugplan 2026 zum Balkan drastisch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant für den Sommerflugplan 2026 eine spürbare Kapazitätsreduzierung im Flugverkehr in die Balkanregion. Insgesamt werden in der Hochsaison 20 wöchentliche Flüge gestrichen, wobei vor allem Destinationen in Kroatien sowie in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, dem Kosovo und Slowenien betroffen sind. Drei Routen werden vollständig eingestellt: die erst 2025 aufgenommene Verbindung Düsseldorf-Ljubljana, die dreimal wöchentlich bedient wurde, die dreimal wöchentliche Strecke Dortmund-Split sowie die einmal wöchentliche Route Hamburg-Dubrovnik. Darüber hinaus nimmt Eurowings auf zahlreichen weiteren Strecken Frequenzkürzungen vor. Betroffen sind Verbindungen von den Basen Stuttgart, Düsseldorf und Köln zu Zielen wie Tivat in Montenegro, Sarajevo und Mostar in Bosnien und Herzegowina sowie Pristina im Kosovo. Diese Kürzungen sind Teil einer strategischen Optimierung der Flugpläne, um die Rentabilität der Routen zu verbessern und Kapazitäten gegebenenfalls auf lukrativere Ziele umzuleiten. Trotz der massiven Streichungen nimmt Eurowings gleichzeitig eine selektive Angebotsausweitung vor. Neue Routen sollen die gestrichenen Kapazitäten teilweise kompensieren. Konkret plant die Fluggesellschaft die Aufnahme einer neuen Verbindung von Berlin nach Sarajevo sowie einer weiteren Route von Köln nach Pristina. Diese Anpassungen deuten auf eine Fokussierung auf die rentabelsten Hauptachsen und eine Konsolidierung des Angebots in der Balkanregion hin. Über die Flugplanänderungen berichtete zunächst das Portal Ex-Yu-Aviation.com.

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Luftfahrtsektor muss digitale Infrastruktur und Cyber-Resilienz prioritär stärken

Die globale Luftfahrt- und gesamte Reisebranche sieht sich mit einer kritischen Herausforderung konfrontiert: Veraltete Informationstechnologie-Systeme (IT) drohen angesichts exponentiell steigender Passagierzahlen und einer sich dramatisch verschärfenden Bedrohungslandschaft durch Cyberkriminalität an ihre Grenzen zu stoßen. Angesichts dieses Szenarios richtet SITA, der führende IT-Anbieter für den Luftverkehrssektor, einen eindringlichen Appell an die Branche, die Stärkung der betrieblichen Resilienz als höchste Priorität zu behandeln und erhebliche Investitionen in moderne, skalierbare und sichere Infrastrukturen zu tätigen. Der Schutz von Betriebsabläufen, die Wahrung der Reputation und die Sicherheit sensibler Passagierdaten erfordern laut SITA die dringende Abkehr von veralteten Architekturen hin zu cloud-nativen Lösungen und Secure Access Service Edge (SASE)-basierten Netzwerken. Dieser Paradigmenwechsel ist unabdingbar, um die notwendige Agilität und Widerstandsfähigkeit im dynamischen globalen Umfeld zu gewährleisten. Cybersicherheit rückt in den Fokus der Prioritätenliste Die Ergebnisse der aktuellen SITA Air Transport IT Insights-Studie belegen die wachsende Bedeutung der Cybersicherheit. Die Daten zeigen einen klaren Konsens über die Notwendigkeit robuster Abwehrmaßnahmen: 66 Prozent der Fluggesellschaften und 73 Prozent der Flughäfen zählen Cybersicherheit zu ihren drei wichtigsten Investitions- und Strategiebereichen. Dies ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Häufigkeit und Komplexität digitaler Angriffe, die kritische Systeme, Buchungsplattformen und Passagierinformationen ins Visier nehmen. Diese erhöhte Aufmerksamkeit ist nicht nur auf strategische Weitsicht zurückzuführen, sondern auch auf das signifikant gestiegene finanzielle Risiko. Wie aus parallel veröffentlichten Daten von IBM hervorgeht, belaufen sich die durchschnittlichen Kosten einer Sicherheitsverletzung bei großen, global agierenden Unternehmen auf schätzungsweise 4,44 Millionen US-Dollar. Im Falle der Luftfahrtbranche können diese Kosten durch Betriebsunterbrechungen, Entschädigungszahlungen und erhebliche Reputationsschäden

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United Airlines Flug muss nach Triebwerksausfall in Washington umkehren

Ein Flug der United Airlines von Washington Dulles International Airport nach Tokio-Haneda musste am Samstag kurz nach dem Start zum Flughafen zurückkehren, nachdem eines der Triebwerke an Leistung verloren hatte. Der Vorfall führte zu einem kleinen Buschbrand entlang der Startbahn, der jedoch rasch von den Rettungskräften des Flughafens gelöscht werden konnte. United Flug UA803, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N78004, landete gegen 13:30 Uhr sicher in Dulles. An Bord befanden sich 275 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder; Verletzte wurden nicht gemeldet. Während des Notfalls führte die Besatzung ein kontrolliertes Treibstoffablassen über Teilen des nördlichen Virginia durch, was eine Standardmaßnahme zur Reduzierung des Landegewichts ist. Der US-Verkehrsminister Sean Duffy bestätigte, dass die Ursache des Zwischenfalls eine Ablösung der Triebwerksverkleidung war. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat umgehend eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. United Airlines kümmerte sich um die betroffenen Passagiere am Flughafen und organisierte deren Umbuchung. Der Flug sollte später mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt werden. Der Zwischenfall in Washington Dulles verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit für die Flugsicherheit, die nach mehreren kürzlichen, prominenten Unfällen und Betriebsstörungen in der Luftfahrtbranche ohnehin erhöht ist. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Triebwerkskomponenten stehen dabei verstärkt im Fokus der Aufsichtsbehörden.

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Das Ende einer Ära: Koralmbahn ersetzt Intercitybus-Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz

Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn am Wochenende des 14. Dezember 2025 schließt sich ein kurioses Kapitel im innerösterreichischen Fernverkehr. Nach 18 Jahren stellte die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) am Samstag, dem 13. Dezember 2025, den Betrieb des Intercitybusses (ICB) zwischen Klagenfurt und Graz ein. Diese beliebte Buslinie, die seit 2007 die Landeshauptstädte Kärntens und der Steiermark verband, wird durch das Jahrhundertprojekt Koralmbahn obsolet. Die neue Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke, deren Herzstück der Koralmtunnel ist, verkürzt die Reisezeit zwischen den beiden Städten drastisch von bisher rund zwei Stunden im Bus auf nur noch 41 bis 42 Minuten im Zug. Die Einstellung des ICB markiert den Übergang zu einem neuen Zeitalter der Mobilität im Süden Österreichs, das durch eine nie dagewesene Geschwindigkeit und Taktfrequenz im Schienenverkehr charakterisiert wird. Einst betrieb die Österreichische Postbus AG im Auftrag der ÖBB-Personenverkehr AG auch Intercitybus-Linien von Klagenfurt bzw. später nur noch ab Villach nach Triest und Venedig. Diese waren dem Umstand geschuldet, dass es Meinungsverschiedenheiten mit den italienischen Staatseisenbahnen gegeben hat. Vor einiger Zeit wurden die „Reifenzüge“ aber eingestellt. Nun ist auch mit der innerösterreichischen Linie Schluss. Näheres zu den nun ehemaligen Intercitybus-Strecken bei Aviation.Direct unter diesem Link. Ein überbrückender Service geht in Rente Der Intercitybus zwischen Klagenfurt und Graz wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um eine direkte und effiziente Verbindung zwischen den beiden Bundesländern zu schaffen. Die herkömmliche Zugverbindung über die Bergstrecke der Südbahn war aufgrund des Umstiegs in Bruck an der Mur und der kurvenreichen Trassenführung zeitaufwendig und dauerte mitunter fast drei Stunden. Der ICB, der

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Frachtflugzeug muss Treibstoff über Region Lüttich ablassen

Ein Frachtflugzeug, das am Sonntagmorgen vom Flughafen Lüttich (Liège Airport) in Richtung New York (JFK) abhob, musste kurz nach dem Start Treibstoff über mehreren Gemeinden in der Region Lüttich ablassen. Die Besatzung der Boeing 747 meldete kurz nach dem Abflug ein Problem mit dem Fahrwerk, was zur Einleitung des Sicherheitsverfahrens führte. Die Boeing 747 mit der Registrierung OO-ACE, betrieben von Challenge Airlines, startete kurz vor 10:30 Uhr. Die Piloten entschieden sich für das Ablassen von Treibstoff (Fuel Jettisoning), um das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren und somit ein sicheres Landegewicht für eine mögliche Rückkehr und Landung zu erreichen. Dieses Vorgehen ist laut Angaben des Lütticher Flughafens eine standardisierte Sicherheitsmaßnahme, da das maximal zulässige Landegewicht eines Flugzeugs geringer ist als das Startgewicht. Die Freisetzung des Treibstoffs erfolgt über spezielle Düsen an den Tragflächen, wobei der Treibstoff in großer Höhe größtenteils zerstäubt und verdampft. Flugverfolgungsdaten zeigten, wie das Flugzeug etwa eine Stunde lang kreiste und dabei Treibstoff über verschiedenen Orten abwarf. Zu den betroffenen Gemeinden gehören Grâce-Hollogne, Awans, Crisnée, Remicourt, Donceel, Fexhe-le-Haut-Clocher, Verlaine und Saint-Georges-sur-Meuse. Der Flughafen Lüttich bestätigte den Vorfall und betonte, dass das Treibstoffablassen ein kontrolliertes Notfallverfahren sei, das der Sicherheit der Luftfahrt diene und gleichzeitig die Infrastruktur schütze. Die Maschine konnte anschließend sicher landen.

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