2025

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2025

Air Albania stellt Flugbetrieb nach Ausstieg von Turkish Airlines ein

Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, hat den gesamten Flugbetrieb seit dem 7. Dezember 2025 abrupt eingestellt. Grund für die operative Einstellung ist die Entscheidung des Hauptaktionärs Turkish Airlines, seine 49-prozentige Beteiligung an der Fluglinie zu veräußern. Diese plötzliche Entwicklung hat Flugpassagiere gestrandet zurückgelassen und wirft Fragen über die Zukunft der Airline auf, auch wenn das Unternehmen bislang keinen Insolvenzantrag gestellt hat. Der Ausstieg von Turkish Airlines markiert einen Wendepunkt für Air Albania, die erst 2018 mit Unterstützung des türkischen Großaktionärs und der albanischen Regierung gegründet wurde, um die zuvor insolvente staatliche Albanische Fluggesellschaft (Albanian Airlines) zu ersetzen. Trotz der operativen Stilllegung wird die aktuelle Situation als Folge einer Umstrukturierung der Eigentümerverhältnisse und nicht als formeller Insolvenzprozess dargestellt. Die albanische Regierung hält über die staatliche Albcontrol und MDN Investment einen erheblichen Anteil an der Fluggesellschaft, welche die restlichen 51 Prozent der Anteile hält. Die Einstellung des Flugbetriebs reiht sich in eine Reihe von Turbulenzen im europäischen Luftverkehrssektor ein, wobei die globale Luftfahrtindustrie weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Air Albania bediente zuletzt ein Streckennetz, das hauptsächlich europäische Destinationen, insbesondere in Italien, und eine Verbindung nach Istanbul umfasste. Die kurzfristige Aussetzung der Flüge erfordert nun eine schnelle Klärung der Eigentümerstruktur und eine Entscheidung über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs oder die Abwicklung.

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Ethik-Kontroverse in der US-Luftfahrt: FAA-Chef unter Druck wegen nicht veräußerter Aktien

Der Leiter der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA), Bryan Bedford, steht im Zentrum einer ernsten Ethik-Kontroverse. Ihm wird vorgeworfen, seine vertraglichen Zusagen aus dem Bestätigungsverfahren verletzt zu haben, indem er es versäumte, seine umfangreichen Aktienanteile an der Fluggesellschaft Republic Airways fristgerecht zu veräußern. Diese Aktien, deren Wert zum Zeitpunkt seiner Bestätigung auf sechs bis 30 Millionen US-Dollar geschätzt wurde, stellen ein potenzielles Interessenkonfliktpotenzial an der Spitze der wichtigsten Luftverkehrssicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten dar. Die demokratische Senatorin Maria Cantwell, führendes Mitglied im Senatsausschuss für Handel, richtete einen scharfen Brief an Bedford und forderte eine vollständige Erklärung für die Verzögerung. Dieser Vorfall wirft nicht nur Fragen über Bedfords Glaubwürdigkeit auf, sondern verschärft auch die ohnehin erhöhte öffentliche und politische Kontrolle der FAA nach einer Reihe signifikanter operativer Zwischenfälle im laufenden Jahr. Verletzung der ethischen Vereinbarung Im Zuge seiner Bestätigung als FAA-Administrator hatte Bryan Bedford zugesagt, alle seine Anteile an Republic Airways, dem regionalen Carrier, dessen Vorstandsvorsitzender er vor seinem Amtsantritt war, innerhalb von 90 Tagen nach Amtsübernahme zu verkaufen. Die Frist ist jedoch seit Mitte Dezember 2025 um mehr als 150 Tage überschritten, ohne dass die vollständige Veräußerung erfolgt ist. In einem Schreiben des Office of Government Ethics (OGE) vom 8. Dezember 2025 an Senatorin Cantwells Ausschuss wurde bestätigt, dass Bedford versucht hatte, seine ursprüngliche ethische Vereinbarung zu ändern, um die Frist für die Veräußerung zu verlängern. Diesem Antrag wurde jedoch nicht stattgegeben, da er die Standards für solche Änderungen nicht erfüllte. Das OGE betonte ferner, dass es keine Mitteilung über den

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Flughafen Wien verzeichnet passagierstärksten November seiner Geschichte

Die Flughafen-Wien-Gruppe, bestehend aus dem Flughafen Wien (VIE) sowie den Beteiligungen Malta Airport (MLA) und Flughafen Kosice (KSC), hat im November 2025 ein deutliches Passagierwachstum erzielt. Insgesamt stieg die Zahl der abgefertigten Reisenden in der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 3.177.617 Passagiere. Der Heimatflughafen Wien verzeichnete dabei mit 2.396.644 Reisenden ein Plus von 5,8 Prozent und markierte damit den passagierstärksten November seit Bestehen des Flughafens. Am Standort Wien trugen die Lokalpassagiere mit einem Anstieg von 6,5 Prozent auf 1.970.413 Reisende maßgeblich zum Wachstum bei. Die Zahl der Transferpassagiere nahm hingegen nur leicht um 0,1 Prozent auf 408.184 Fluggäste zu. Auch die Flugbewegungen nahmen um 4,7 Prozent auf 18.099 Starts und Landungen zu. Besonders starke Zuwächse verzeichnete der Flughafen Wien im Interkontinentalverkehr: Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg um beeindruckende 29,4 Prozent auf 73.608 Fluggäste, während der Ferne Osten ein Wachstum von 9,7 Prozent und Nordamerika ein Plus von 7,6 Prozent aufwies. Die internationalen Beteiligungen der Gruppe entwickelten sich im Berichtsmonat ebenfalls sehr positiv. Der Flughafen Malta verzeichnete mit 734.791 Passagieren einen Zuwachs von 16,5 Prozent, und der Flughafen Kosice legte um 13,5 Prozent auf 46.182 Reisende zu. Kumuliert über den Zeitraum von Jänner bis November 2025 verzeichnete die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe 40.151.998 Passagiere, was einer Steigerung von 4,6 Prozent entspricht. Am Flughafen Wien selbst stieg das Passagieraufkommen in den ersten elf Monaten des Jahres um 2,4 Prozent auf über 30 Millionen Fluggäste.

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Wizz Air baut Basis in Bratislava massiv aus und startet sieben neue Routen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Basis am M. R. Štefánik Flughafen in Bratislava (BTS) signifikant ausgebaut und in der Folge sieben neue Direktverbindungen gestartet. Am gestrigen Tag wurden die ersten Flüge nach Oslo, Norwegen, sowie nach Alicante in Spanien und Athen in Griechenland feierlich aufgenommen. Die Route nach Oslo wird dreimal wöchentlich bedient. Der Ausbau wird durch die Stationierung eines zweiten Airbus A321neo an der Basis in Bratislava ermöglicht. Dušan Novota, CEO und Vorstandsvorsitzender des Flughafens M. R. Štefánik, kündigte an, dass im Frühjahr 2026 zwei weitere A321neo folgen sollen, wodurch die Gesamtflotte auf vier Flugzeuge anwachsen wird. Bereits heute wurden vier weitere Direktverbindungen aufgenommen: nach Basel, Niš in Serbien, sowie zu den italienischen Städten Neapel und Palermo. Insgesamt wird Wizz Air im Jahr 2026 29 Strecken von Bratislava und 32 Routen von der Slowakei aus anbieten, darunter auch die innerstaatliche Verbindung zwischen Bratislava und Kosice. Wizz Air untermauert mit dieser Expansion ihr Engagement für die Stärkung der Konnektivität in der Slowakei. Olivia Harangozo, Communications Manager bei Wizz Air, betonte, dass der Dezember der Startmonat für sieben neuer Routen sei. Im Januar sollen bereits weitere Strecken nach Kutaisi und Eriwan folgen. Die neuen Direktverbindungen, insbesondere die Flugroute nach Oslo, werden von der slowakischen Tourismusförderung positiv aufgenommen. Daniela Bezáková, Leiterin der Vertretung von Slovakia Travel für die nordischen Länder, erwartet, dass die direkte Anbindung Norwegens den Incoming-Tourismus fördern und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern vertiefen wird.

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JetBlue-Flug über Karibik weicht US-Militärflugzeug aus

Ein JetBlue-Flug mit der Nummer B6 1112 von Curaçao nach New York (JFK) musste kurz nach dem Start einen potenziellen Zusammenstoß mit einem Tankflugzeug der US Air Force (USAF) vermeiden. Laut Aufzeichnungen der Flugverkehrskontrolle berichtete der Pilot des Airbus A320, das militärische Flugzeug sei in einer ähnlichen Flughöhe direkt in die Flugbahn geflogen, offenbar ohne aktiven Transponder. Dies erforderte ein sofortiges Ausweichmanöver. Der Vorfall ereignete sich nahe dem venezolanischen Luftraum. Der JetBlue-Pilot schätzte die Mindestentfernung zum Tanker auf lediglich zwei bis drei Meilen. Nach dem riskanten Manöver soll das USAF-Flugzeug den venezolanischen Luftraum durchquert haben. JetBlue bestätigte den Vorfall, betonte, die Besatzung habe alle Sicherheitsverfahren korrekt befolgt, und teilte mit, dass der Vorfall den zuständigen Bundesbehörden gemeldet wurde und man mit den Ermittlungen vollständig kooperieren werde. Der Vorfall mit dem Tankflugzeug, dessen Typ nicht näher spezifiziert wurde, ereignet sich vor dem Hintergrund verstärkter militärischer Präsenz der USA in der Karibik. Diese Präsenz steht in Zusammenhang mit Initiativen zur Drogenbekämpfung und dem politischen Druck der USA auf die Regierung Venezuelas. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag keine offizielle Stellungnahme der US Air Force vor. Flugzeuge der US-Streitkräfte sind in der Region oft im Rahmen von Operationen zur Überwachung des Drogenschmuggels im Einsatz.

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Turkish Airlines steuert nun 132 Staaten an

Turkish Airlines hat ihre globale Führungsrolle im Luftverkehr weiter gefestigt. Die staatliche türkische Fluggesellschaft, die bereits im Dezember 2024 vom Guinness World Records als die Airline mit den meisten angeflogenen Ländern ausgezeichnet wurde, hat nun ihr Streckennetz um Kambodscha erweitert. Mit der Aufnahme der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh in ihren Flugplan bedient Turkish Airlines ab dem 12. Dezember 2025 ihr 132. Land. Die neue dreimal wöchentlich angebotene Verbindung zwischen Istanbul und Phnom Penh unterstreicht nicht nur die ehrgeizige Wachstumsstrategie der Airline, sondern positioniert Turkish Airlines gleichzeitig als einzige europäische Fluggesellschaft, die direkt in die kambodschanische Metropole fliegt. Dieser Expansionsschritt eröffnet sowohl neue touristische als auch geschäftliche Potenziale und festigt die Rolle Istanbuls als zentrales internationales Drehkreuz. Strategische Expansion in Südostasien Die Erschließung von Phnom Penh ist ein wichtiger Meilenstein in der anhaltenden Expansion von Turkish Airlines, insbesondere in der strategisch bedeutsamen Region Südostasien. Kambodscha ist nach Angaben der Fluggesellschaft das siebte Land in dieser Region, das nun vom türkischen Flag-Carrier bedient wird. Phnom Penh selbst ist die elfte Stadt in Südostasien, die in das dichte globale Netz der Airline aufgenommen wurde. Die neue Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, mit Abflügen von Istanbul (IST) nach Phnom Penh (PNH) mittwochs, freitags und sonntags, mit Rückflügen am Montag, Donnerstag und Samstag. Diese Frequenz soll Reisenden aus Europa, Nordamerika und Afrika über das Drehkreuz Istanbul eine bequeme Anbindung an eines der wichtigsten Ziele der Region ermöglichen. Bilal Ekşi, der Vorstandsvorsitzende von Turkish Airlines, betonte bei der Bekanntgabe, dass die kontinuierliche Netzwerkerweiterung strategische Destinationen verbinde

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Fraport nimmt Dividendenzahlungen nach sechs Jahren Pause wieder auf

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat am 12. Dezember 2025 den Geschäftsplan für 2026 verabschiedet und dabei die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Die Entscheidung fußt auf einer soliden operativen Leistung des Flughafenbetreibers, sowohl am Heimatstandort Frankfurt als auch bei den internationalen Tochtergesellschaften. Der Vorstand und der Aufsichtsrat planen, der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2026 eine Gewinnausschüttung von 1,00 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorzuschlagen. Fraport-CEO Dr. Stefan Schulte bezeichnete die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen nach sechs Jahren Unterbrechung aufgrund der Coronavirus-Pandemie und umfangreicher Investitionen als wichtigen Meilenstein für die Zukunft. Dieser Schritt wird durch die Erwartung gestützt, dass der freie Cashflow des Konzerns im Jahr 2026 wieder positiv wird. Obwohl Großinvestitionen, insbesondere in das neue Terminal 3 in Frankfurt und Expansionsprojekte in Lima, zunächst zu einem deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses im Jahr 2026 führen werden, verschafft der positive Cashflow dem Unternehmen Spielraum. Langfristig strebt Fraport die Rückkehr zu einer Ausschüttungspolitik von 40 bis 60 Prozent des Gewinns an. Der kurzfristige Fokus des global agierenden Flughafenunternehmens liegt jedoch weiterhin primär auf dem Schuldenabbau. Als weiteres wichtiges Ereignis steht die Einweihung des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen am 22. April des kommenden Jahres an.

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Budgetäre Realitäten zwingen die Schweiz zur Reduktion des F-35-Kaufvolumens

Die Schweizerische Eidgenossenschaft sieht sich gezwungen, die geplante Beschaffung des US-amerikanischen Tarnkappenjets F-35A Lightning II zu reduzieren. Der Entscheid des Bundesrates vom 12. Dezember 2025 markiert einen Wendepunkt in einem der politisch heikelsten Rüstungsgeschäfte der jüngeren Schweizer Geschichte. Hauptgrund für die Korrektur sind absehbare Mehrkosten, die primär auf Preissteigerungen seitens des Herstellers in den Vereinigten Staaten zurückgeführt werden. Da der vom Volk in der Abstimmung von 2020 festgelegte Finanzrahmen von sechs Milliarden Schweizer Franken bindend bleibt, muss die Anzahl der zu beschaffenden Kampfflugzeuge gesenkt werden, um eine Budgetüberschreitung und die damit verbundene Notwendigkeit eines Zusatzkredits zu vermeiden. Bern reagiert damit auf die finanziellen Realitäten, wahrt gleichzeitig den Volkswillen und versucht, die anhaltende politische Kontroverse um das Flugzeugmuster zu entschärfen. Die genaue Zahl der nun bestellten Jets ist noch offen, doch wird erwartet, dass die Schweizer Luftwaffe vorerst deutlich weniger als die ursprünglich vorgesehenen 36 Maschinen erhalten wird. Die Reduktion stellt die langfristige Luftverteidigungsstrategie des Landes vor neue Herausforderungen. Das Air2030-Programm und die vielbeachtete Auswahl Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ist Teil des umfassenden Rüstungsprogramms Air2030, das darauf abzielt, die alternden Flotten der F/A-18C/D Hornet und der F-5 Tiger der Schweizer Luftwaffe zu ersetzen. Nach einem aufwendigen und international beachteten Evaluationsverfahren unter der Leitung der Rüstungsbehörde Armasuisse fiel die Wahl des Bundesrates im Juli 2021 auf den F-35A von Lockheed Martin. In der technischen Evaluation setzte sich der F-35A gegen seine europäischen Konkurrenten, den Eurofighter von Airbus und die Rafale von Dassault, sowie gegen den F/A-18 Super Hornet von Boeing durch. Ausschlaggebend

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Flydubai startet neue Direktverbindung zwischen Dubai und Riga

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat ihre erste Direktverbindung in die lettische Hauptstadt Riga aufgenommen. Die neue Route zwischen dem Dubai International Airport (DXB) und dem Riga Airport (RIX) wird dreimal wöchentlich bedient und soll die Anbindung des Baltikums an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) stärken. Der Erstflug wurde in Riga offiziell empfangen, was die Bedeutung dieser neuen Luftverkehrsachse unterstrich. Die Botschafterin der VAE in Lettland, Noora Juma, betonte, dass die Direktflüge eine neue Phase in der Beziehung zwischen den beiden Ländern markierten und neue Möglichkeiten für Tourismus, Wirtschaft und kulturellen Austausch eröffneten. Flydubai setzt mit dieser neuen Route ihren Expansionskurs in Europa fort. Jeyhun Efendi, Divisional Senior Vice President of Commercial Operations and E-commerce bei Flydubai, hob hervor, dass die Verbindung die wachsende Präsenz der Airline in Europa festige und das strategische Engagement für den Ausbau der Konnektivität in unterversorgten Märkten unterstreiche. Flydubai fliegt damit nun insgesamt 35 Ziele in 20 europäischen Ländern an, darunter auch kürzlich aufgenommene Routen nach Chișinău, Iași und Vilnius. Die neue Direktverbindung ist Teil der Codeshare-Partnerschaft zwischen Flydubai und Emirates, was Passagieren vereinfachte Reiseabläufe, ein durchgehendes Ticket und Zugang zu einem gemeinsamen Streckennetz von über 240 Destinationen weltweit ermöglicht. Die Flüge starten dreimal wöchentlich vom Terminal 3 des Dubai International Airport. Laila Odiņa, Vorstandsvorsitzende des Flughafens RIX Riga, zeigte sich erfreut über die Stärkung der Anbindung des größten Flughafens im Baltikum und betonte, dass die Verbindung sowohl für Reisende in die VAE als auch für Einwohner der VAE, die die baltischen und skandinavischen

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Klagenfurter Dronehub eröffnet Drohnenarena: Outdoor-Forschungsinfrastruktur für autonome Flugsysteme

Der Dronehub Klagenfurt, ein Forschungszentrum für unbemannte Flugsysteme an der Universität Klagenfurt, hat eine beeindruckende Erweiterung seiner Testinfrastruktur in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung der Outdoor Drone System Arena (ODSA), die als das größte Bauwerk ihrer Art weltweit gilt, steht den Forschern nun eine einzigartige Einrichtung zur Verfügung, um innovative Drohnentechnologien unter realen Bedingungen zu entwickeln und zu erproben. Die Drohnenarena, ein imposantes Bauwerk mit einer Grundfläche von über 1.000 Quadratmetern, hohen Stahlsäulen, ergänzt die bereits bestehende Indoor-Drohnenhalle. Sie wurde speziell dafür konzipiert, die autonomen Flugeigenschaften von Drohnensystemen unter freiem Himmel zu untersuchen, wobei realitätsnahe Einflüsse wie Wind, Kälte, Hitze, Nebel und insbesondere GPS-Störungen simuliert und gemessen werden können. Technologie unter Realbedingungen testen Die Arena ist mit einem hochpräzisen Motion-Capture-Kamerasystem des Herstellers Qualisys ausgestattet. Dieses System dient als „Ground Truth“ – eine Referenzbasis zur genauen Positionsbestimmung – um autonome Flugaktivitäten präzise zu verfolgen und die Flugbahn der Drohnen auf den Millimeter genau zu erfassen. Die gesammelten Bewegungsdaten sind essenziell für die Validierung und Optimierung der entwickelten Algorithmen. Stephan Weiss, Leiter der Forschungsgruppe Control of Networked Systems und Initiator des Baus, erklärte die Notwendigkeit der neuen Outdoor-Anlage: „Weil wir für viele unserer Anwendungsfälle davon ausgehen, dass die Drohnen im Freien wie in Wäldern oder in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen, ist es wichtig, dass uns nun auch eine Outdoor-Infrastruktur – mit den üblichen Einflüssen von Wind, Kälte, Hitze, Nebel, etc. – zur Verfügung steht.“ Die Fähigkeit, Algorithmen in einer realistischen, von Umwelteinflüssen geprägten Umgebung zu testen, ist ein entscheidender Vorteil, da die

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