2025

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2025

Kühler Wind statt Hitzestress: Holland America Line setzt auf Alaska-Kreuzfahrten als Sommeralternative

Die Kreuzfahrtgesellschaft Holland America Line wirbt mit einer strategischen Neuausrichtung für ihre Alaska-Reisen in den Sommern 2026 und 2027. Angesichts globaler Hitzerekorde und der zunehmenden Belastung durch extreme Temperaturen in traditionellen Sommerzielen, positioniert das Unternehmen Kreuzfahrten in den hohen Norden als attraktive Alternative. Unter dem Schlagwort „Coolcations“ richtet sich die Reederei gezielt an Reisende, die eine Auszeit von der Sommerhitze suchen und stattdessen die Gletscherlandschaften, die Tierwelt und die gemäßigten Temperaturen Alaskas bevorzugen. Die frühzeitige Ankündigung des Programms und der begleitenden Frühbucher-Aktionen unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Nachfrage nach dieser Art von Reisezielen. Der neue Trend „Coolcation“: Abkühlung im Angesicht des Gletschers Während Hitzewellen in weiten Teilen Europas und Nordamerikas zur neuen Normalität werden, zeichnet sich in der Tourismusbranche ein Gegentrend ab. Das Phänomen der „Coolcations“, bei dem Reisende bewußt kühlere Destinationen aufsuchen, gewinnt stetig an Popularität. Alaska, mit seinen weitläufigen Fjorden, majestätischen Gletschern und gemäßigten Sommertemperaturen, die meist zwischen 10 und 20 °C liegen, präsentiert sich hierbei als ideales Ziel. Die Anziehungskraft geht über das einfache Entkommen vor der Hitze hinaus. Vielmehr suchen die Reisenden eine Umgebung, die aktive Erkundungen im Freien ohne die Belastung durch extreme Wetterbedingungen ermöglicht. Diese Entwicklung reflektiert einen Wandel in den Reisemotiven. Anstatt nur nach Sonne und Strand zu streben, gewinnt das Erlebnis von unberührter Natur, die Begegnung mit einer faszinierenden Tierwelt und die Entdeckung einzigartiger Landschaften an Bedeutung. Alaska bietet genau dies: von spektakulären Gletschern, die direkt ins Meer kalben, bis hin zu den endlosen Wäldern und Nationalparks, die eine reiche Flora

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Staus in Österreich erwartet: Nord-Süd-Transitrouten und Events betroffen

Das kommende Reisewochenende wird von einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Straßen Österreichs geprägt sein. Nach Prognosen von Verkehrsexperten des ÖAMTC sind vor allem die Nord-Süd-Transitrouten in Westösterreich in beiden Fahrtrichtungen überlastet. Zusätzlich zum regulären Reiseverkehr wird der Feiertag Ferragosto in Italien zu einem verstärkten Aufkommen von Gästen führen, die nach Österreich kommen. Als besonders betroffen gelten die Fernpaßstrecke (B179) in Tirol, die Tauern Autobahn (A10) in Salzburg und Kärnten sowie die Karawanken Autobahn (A11). Auch die Straßen rund um bekannte Ausflugsziele wie das Salzkammergut und die Kärntner Seen werden zeitweise überlastet sein. Der Samstag wird voraussichtlich der reiseintensivste Tag sein, während am Sonntag mit längeren Verzögerungen durch den Rückreiseverkehr zu rechnen ist. Zusätzliche Störungen werden durch zwei Großveranstaltungen verursacht. In Spielberg in der Steiermark findet von 15. bis 17. August die Moto-GP statt, die Zehntausende Motorradbegeisterte anlockt und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen im Murtal führen wird. Zeitweise mit Verzögerungen ist auch in und um St. Pölten zu rechnen, wo an diesem Wochenende das FM4 Frequency Festival stattfindet. Autofahrer, die an diesem Wochenende unterwegs sind, müssen sich auf längere Fahrtzeiten und Staus einstellen. Die Kombination aus Urlaubs- und Eventverkehr erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und eine frühzeitige Reiseplanung.

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Deutsche Reiselust auf Rekordniveau: Über 277 Millionen Reisen im vergangenen Jahr verzeichnet

Die Deutschen waren im vergangenen Jahr so reisefreudig wie nie zuvor. Laut einer aktuellen Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes unternahmen die Einwohner Deutschlands rund 277 Millionen Reisen mit mindestens einer Übernachtung. Diese beachtliche Zahl entspricht im Durchschnitt mehr als drei Reisen pro Einwohner und Jahr und stellt den höchsten Wert seit der Einführung der Stichprobenerhebung im Jahre 2012 dar. Die gesamte Reisetätigkeit übertraf das Vorjahr um elf Prozent und das Vor-Corona-Jahr 2019 um sechs Prozent. Während sich die private Reiselust in einem beispiellosen Ausmaß erholte und sogar neue Rekordmarken setzte, zeigen sich die Geschäftsreisen noch nicht ganz von den Folgen der Pandemie erholt. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen ein klares Bild einer Nation, für die das Verreisen wieder zu einem zentralen Bestandteil des Lebens geworden ist. Ein beispielloser Reiseboom: Rekordwerte und die Rückkehr der Reiselust Die statistischen Erhebungen belegen unzweifelhaft, daß die Sehnsucht nach Erholung, Abenteuer und Abwechslung bei den Menschen in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Die Zahl von 277 Millionen Reisen ist nicht nur eine schlichte Statistik, sondern ein Ausdruck des gestiegenen Bedürfnisses nach Mobilität und persönlichem Erlebnis. Nach den Jahren der Einschränkungen und Lockdowns, in denen das Reisen nur eingeschränkt oder gar nicht möglich war, ist eine Art „Nachholbedarf“ oder „Revanche-Reisen“ zu beobachten, bei dem die Menschen die verlorene Zeit aufzuholen scheinen. Der Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr und sechs Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 ist besonders bemerkenswert. Er zeigt, daß die Reisetätigkeit nicht nur das Niveau von vor der Pandemie wieder erreicht hat,

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Salzburg Airport bewertet digitale Strukturen mit neuem Analyse-Tool

Der Salzburg Airport W. A. Mozart hat als einer der ersten Flughäfen weltweit ein neues digitales Analyse-Tool zur Bewertung seiner „digitalen Reife“ eingesetzt. In einer dreitägigen Untersuchung analysierten Experten von Lufthansa Consulting die digitalen Strukturen und operativen Prozesse des Flughafens, um Schwachstellen und Potenziale für Verbesserungen zu identifizieren. Die Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Schritt in der Digitalisierungsstrategie des Flughafens. Im Rahmen der Analyse führten die Berater Interviews mit Mitarbeitern verschiedener Fachbereiche und bewerteten die bestehende digitale Infrastruktur. Der daraus resultierende Management-Report enthielt über 50 detaillierte Empfehlungen. Als besonders vorrangig wurden Maßnahmen wie der Ausbau von digitalen Selbstbedienungsterminals, die Einführung eines Echtzeit-Monitorings des Passagierflusses und eine zentral unterstützte Personalplanung hervorgehoben. Diese sollen künftig ein schnelleres Passagierhandling und einen effizienteren Ressourceneinsatz ermöglichen. Laut Bernhard Wodl, dem CCO des Salzburg Airport, diente die Analyse dazu, die aktuelle digitale Position des Flughafens objektiv zu bewerten und mit internationalen Maßstäben zu vergleichen. Das verwendete Analyse-Tool basiert auf den neuesten Branchenstandards und Erfahrungen führender Flughäfen weltweit. Die Ergebnisse geben dem Salzburger Flughafen konkrete Anhaltspunkte, um seine Wettbewerbsfähigkeit im Luftverkehr zu steigern. Die aus der Analyse gewonnenen Erkenntnisse sollen in eine individuelle Transformationsstrategie münden. Der erfolgreiche Testlauf in Salzburg zeigt, wie eine gezielte Untersuchung den Grundstein für eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie legen kann, um die Effizienz und das Passagiererlebnis zu verbessern.

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Oceania Cruises kündigt epische Seereise von Sydney nach London an

Die Reederei Oceania Cruises hat eine außergewöhnliche Kreuzfahrt für das Jahr 2027 angekündigt, die unter dem Namen „Weltreise 2027“ in die Geschichte der Luxusschifffahrt eingehen könnte. An Bord des erst kürzlich in Dienst gestellten Boutiqueschiffes Oceania Vista werden maximal 1.200 Gäste eine 129-tägige Seereise von Sydney bis nach London antreten. Der sorgfältig ausgearbeitete Reiseverlauf führt zu über 80 Häfen in 34 Ländern auf vier Kontinenten und bietet eine einzigartige Mischung aus exotischen Landschaften, geschichtsträchtigen Stätten und kosmopolitischen Metropolen. Die Ankündigung unterstreicht das anhaltend starke Interesse am Segment der Langzeit-Luxuskreuzfahrten und demonstriert die Zuversicht der Branche in die langfristige Erholung des weltweiten Reisemarktes. Die „Oceania Vista“: Ein schwimmendes Luxushotel für Entdecker Das Herzstück der kommenden Weltreise ist die Oceania Vista, ein Schiff, das die Philosophie der Reederei wie kaum ein anderes verkörpert. Als eines der neuesten Schiffe der Flotte ist die Vista ein sogenanntes „Boutiqueschiff“ – ein Begriff, der in der Branche für eine besonders persönliche Atmosphäre, einen hohen Grad an Exklusivität und eine überdurchschnittliche Servicequalität steht. Mit einer Kapazität von 1.200 Passagieren ist sie im Vergleich zu den Megalinern der Konkurrenz eine eher kleine und wendige Einheit. Das Design des Schiffes ist darauf ausgelegt, den Gästen ein Höchstmaß an Komfort und Eleganz zu bieten. An Bord finden sich eine Vielzahl an exklusiven Restaurants, die sich durch ihre hohe kulinarische Qualität auszeichnen. Die Küche von Oceania Cruises genießt einen ausgezeichneten Ruf und ist ein zentraler Bestandteil des Reiseerlebnisses. Zudem verfügt das Schiff über ein luxuriöses Spa, geräumige Suiten und geschmackvoll eingerichtete

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Flughafen Brüssel meldet Passagier- und Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Brüssel hat im Juli 2025 ein deutliches Wachstum verzeichnet. Mit über 2,5 Millionen abgefertigten Passagieren stiegen die Zahlen um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insbesondere der 28. Juli war mit 92.000 Reisenden der verkehrsreichste Tag des Jahres und der verkehrsreichste Tag seit Beginn der Covid-Pandemie. Aufgrund des Beginns der Sommerferien gab es mehr Abflüge als Ankünfte. Der Anteil der Umsteiger war mit elf Prozent geringer als in den Monaten außerhalb der Hauptreisesaison. Die beliebtesten Reiseziele der Passagiere waren in dieser Reihenfolge Spanien, Italien und Griechenland. Auch die Türkei, Deutschland und Marokko zählten zu den gefragtesten Ländern. Neben dem Passagierverkehr stieg auch das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel erheblich an. Im Juli wurde ein Wachstum von 13 Prozent auf fast 69.000 Tonnen verzeichnet. Das Segment der Vollfrachter und Integratordienste trug maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Die wichtigsten Regionen für Import und Export waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich insgesamt um drei Prozent, was sowohl auf mehr Passagier- als auch auf mehr Frachtflüge zurückzuführen ist. Die positiven Julizahlen unterstreichen die starke Erholung des Luftverkehrs während der Sommermonate. Der Flughafen Brüssel konnte sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr zulegen, was auf eine hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung hindeutet.

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Boeings Sommerbilanz unter Druck: Lieferzahlen hinken Airbus hinterher

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Juli 2025 insgesamt 48 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Während dies eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt, liegt das Unternehmen damit deutlich hinter seinem europäischen Konkurrenten Airbus, der im selben Monat 67 Jets an seine Kunden übergeben konnte. Die Zahlen verdeutlichen die anhaltenden operativen Schwierigkeiten von Boeing, die vor allem auf die strikten Produktionsbeschränkungen für das Kernmodell 737 Max zurückzuführen sind. Diese von der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) verhängten Quoten, die nach einem schwerwiegenden Zwischenfall im Januar 2024 eingeführt wurden, begrenzen Boeings Kapazität erheblich. Die Erholung des Unternehmens ist ein langwieriger Prozeß, der nicht nur von der Stabilisierung der Produktion, sondern auch von der Wiedergewinnung des Vertrauens der Aufsichtsbehörden und der Kunden abhängt. Die Juli-Lieferungen: Ein Vergleich mit der Konkurrenz Im Juli 2025 lieferte Boeing insgesamt 48 Flugzeuge aus, was einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vormonat Juni (60 Auslieferungen) entspricht. Dennoch war dies eine leichte Verbesserung gegenüber den 43 Jets, die das Unternehmen im Juli 2024 ausliefern konnte. Die Jahresbilanz zeigt, daß Boeing mit 328 ausgelieferten Flugzeugen weiterhin hinter dem Rivalen Airbus liegt, der im selben Zeitraum 373 Maschinen an seine Kunden übergab. Die Aufschlüsselung der Boeing-Lieferungen im Juli zeigt das zentrale Problem auf: Von den 48 ausgelieferten Flugzeugen waren 37 Maschinen des Typs 737 Max. Diese Zahl liegt nur knapp unter der monatlichen Produktionsquote, die von der FAA festgelegt wurde. Die restlichen Lieferungen verteilen sich auf die anderen Modellreihen: acht 787 Dreamliner, zwei 777 und eine 767. In

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Kunstausstellung im VIP-Terminal am Flughafen Wien

Der VIP-Terminal am Wiener Flughafen wird am 19. August 2025 zur Bühne für eine Kunstausstellung. Auf Initiative des Kulturmanagers Gerhard Krispl und in Zusammenarbeit mit der Galerie Smolka Contemporary werden Kunstwerke von namhaften österreichischen Künstlern präsentiert. Die Ausstellung soll im exklusiven Umfeld des Terminals die Verbindung zwischen Aviatik und zeitgenössischer Kunst herstellen. Die Ausstellung zeigt Werke von einer Reihe bekannter Künstler, darunter Uli Aigner, Negra Bernhard, Hans Kupelwieser und Hubert Schmalix. Die Organisatoren wollen damit den VIP-Terminal als eine Art internationale Visitenkarte der heimischen Kultur etablieren. Die Geschäftsführung des VIP-Terminals, Alexandra Schellhorn und Christoph Schmidt, sehen in der Präsentation eine Ergänzung zu den erstklassigen Serviceleistungen für Reisende. Zur Eröffnung der Ausstellung am 19. August werden die Künstler anwesend sein. Geladene Gäste aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Diplomatie haben ihr Kommen angekündigt. Unter den Gästen befinden sich Vertreter von Museen und Kultureinrichtungen, Geschäftsleute und Botschaftsvertreter. Die Präsentation der Kunstwerke im Flughafenumfeld ist eine ungewöhnliche Plattform für zeitgenössische Kunst. Sie bietet den jährlich Hunderttausenden Passagieren, die den VIP-Terminal nutzen, die Möglichkeit, vor dem Abflug mit österreichischer Kultur in Kontakt zu treten und soll eine kulturelle Erinnerung an die Donaumetropole schaffen.

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Luftfracht in Deutschland kämpft mit Personalschwund

Der Verband der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) hat für das zweite Quartal 2025 einen Anstieg des Frachtaufkommens gemeldet. Das umgeschlagene Volumen stieg um 3,7 Prozent auf rund 452.395 Tonnen. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten in der Branche um sieben Prozent auf 3.180. Diese Entwicklung bereitet dem Verband Sorgen. Der Vorsitzende des VACAD, Claus Wagner, warnte davor, daß der anhaltende Personalrückgang die zuverlässige Abfertigung der wachsenden Frachtmengen gefährden könne. Als Hauptursache für den Engpaß nannte er die langwierigen Sicherheitsüberprüfungen für neues Personal. Diese behördlichen Prozesse würden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen und die Einstellung neuer Mitarbeiter verlangsamen. Um dem Personalmangel entgegenzuwirken, fordert der Verband eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung der zuständigen Behörden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Prozesse für die Sicherheitsüberprüfungen zu beschleunigen und damit die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter zu erleichtern. Der Verband sieht darin den Schlüssel zur Bewältigung des steigenden Frachtvolumens. Die deutsche Luftfrachtbranche steht somit vor der paradoxen Situation, daß das Geschäft wächst, während die notwendigen Arbeitskräfte zur Bewältigung der Mengen fehlen. Die Verbandsforderung zielt darauf ab, diese Diskrepanz durch verbesserte administrative Abläufe zu beheben.

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Tui erreicht höchsten Quartalsgewinn der Unternehmensgeschichte

Der Reisekonzern Tui hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen operativen Gewinn von 320,6 Millionen Euro erzielt. Dies ist der höchste operative Quartalsgewinn in der Geschichte des Unternehmens und stellt ein Plus von 88,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Aufgrund dieser starken Ergebnisse hob Tui seine Jahresprognose für das bereinigte Betriebsergebnis von plus sieben bis zehn auf plus neun bis elf Prozent an. Die Nettoverschuldung des Konzerns sank zum 30. Juni auf 1,9 Milliarden Euro. Die positiven Zahlen sind hauptsächlich auf die starken Leistungen im Segment Holiday Experiences und die Terminverschiebung der Osterferien zurückzuführen. Im Zuge dieser Entwicklung hat Tui zudem eine strategische Neuausrichtung bei der Finanzierung seiner Flugzeugflotte vorgenommen. Bisher wurden die Maschinen ausschließlich geleast. Mit der Platzierung eines Schuldscheindarlehens über 250 Millionen Euro wurden erstmals Mittel bereitgestellt, um Flugzeuge zu kaufen und nicht mehr nur zu mieten. Diese neue Strategie soll dem Konzern mehr Flexibilität geben, wenn es darum geht, die Flotte zu verstärken oder ältere Maschinen auszumustern. Konzernchef Sebastian Ebel erklärte, daß sich daraus ein erhebliches Ergebnispotenzial ergebe, da man Flugzeuge kaufen könne, wenn der Euro stark sei, und sie verkaufen, wenn er schwach sei. Dieser strategische Wandel in der Finanzierung der Flugzeugflotte unterstreicht die Absicht des Unternehmens, seine Geschäftstätigkeit langfristig effizienter zu gestalten und sich von der reinen Leasing-Abhängigkeit zu lösen.

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